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Diagnose Burnout - von den Ursachen bis zur Wiedereingliederung

Bachelorarbeit 2012 80 Seiten

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einführung
1.1 Herauskristallisierung der Relevanz und Aktualität des Themas Burnout
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen zum Burnout in Unternehmen
2.1 Definitionsproblematik von Burnout
2.1.1 Geschichtlicher Hintergrund von Burnout
2.1.2 Begriffsentwicklung und Definitionsvorschläge
2.2 Burnout-Symptomatik
2.2.1 Grenzziehung zwischen gesund und krank – Symptome einer Depression
2.2.2 Die 12 Stadien von Burnout nach Freudenberger und North

3 Ursachen von Burnout im Unternehmen
3.1 Überblick und Systematisierung der Ursachenbereiche
3.2 Explikation von Einzelursachen
3.2.1 Burnout begünstigende Persönlichkeitsfaktoren
3.2.2 Gesellschaftlicher Einfluss
3.2.3 Stress im Unternehmen
3.3 Problemfelder der Ursachenidentifizierung

4 Betriebliche Maßnahmen: Reaktion und Prävention im Blick auf Burnout
4.1 Maßnahmen im Überblick
4.2 Reaktion bei eingetretenem Burnout
4.2.1 Personalbedarfsplanung und -deckung während der Arbeitsunfähigkeit des Burnout-Betroffenen
4.2.2 Wiedereingliederung in den Beruf
4.2.3 Problembereiche bei reaktiven Maßnahmen
4.3 Burnout-Prävention im Unternehmen
4.3.1 Sensibilisierung der Führungskräfte für Burnout-Symptome
4.3.2 Realisierung von Entspannungsmöglichkeiten
4.3.3 Regelmäßige Mitarbeitergespräche
4.3.4 Nutzenpotenziale des Präventionsplans
4.3.5 Probleme und Grenzen von Präventionsmaßnahmen

5 Befragung zum Thema Burnout
5.1 Darstellung der Methode
5.2 Aufbau des Fragebogens
5.3 Durchführung der Untersuchung
5.4 Auswertung der Antworten des Fragebogens

6 Ableitung von Empfehlungen für Unternehmen zum Umgang mit Burnout
6.1 Personalaufbau statt -abbau – Herauskristallisierung der Nutzenpotenziale im Hinblick auf Burnout
6.2 Evaluierung der Interdependenz von Burnout und Mobbing zur Unterstützung der Präventionsmaßnahmen

7 Fazit und Ausblick

Literaturverzeichnis

Anhang2

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung A: Die 12 Stadien der Burnout-Entwicklung

Abbildung B: Höchste Leistungsfähigkeit bei mittlerem Stress

Abbildung C: Maßnahmen im Überblick

Abbildung D: Anzahl der täglichen Antworten

Abbildungen im Anhang

Abbildung 1: § 74 SGB V Stufenweise Wiedereingliederung

Abbildung 2: § 28 SGB IX Stufenweise Wiedereingliederung

Abbildung 3: Beispiel einer stufenweisen Wiedereingliederung

Abbildung 4: Leitfaden für die stufenweise Wiedereingliederung

Abbildung 5: Fragebogen

Abbildung 6: 1. Frage: Wie alt sind Sie?

Abbildung 7: 2. Frage: Geschlecht

Abbildung 8: 3. Frage: Familienstand

Abbildung 9: 4. Frage: Berufserfahrung

Abbildung 10: 5. Frage: Unterliegen Sie einer möglichen Doppel- oder Dreifach - belastung?

Abbildung 11: 6. Frage: Ist Ihnen die Bedeutung des Begriffs „Burnout“ bekannt?

Abbildung 12: 7. Frage: Wie schätzen Sie Ihren eigenen Zustand ein?

Abbildung 13: 8. Frage: Arbeiten Sie in einem Umfeld, in dem die Führungs - kräfte für Burnout-Symptome sensibilisiert wurden, um frühzeitig vorbeugen zu können?

Abbildung 14: 9. Frage: Erleben Sie Ihre Vorgesetzten konsequent in der Umset- zung geplanter Vorhaben?

Abbildung 15: 10. Frage: Haben Sie den Eindruck, dass Ihre Vorgesetzten sich wirklich für Sie interessieren?

Abbildung 16: 11. Frage: Werden in Ihrem Unternehmen regelmäßig Mitarbeiter - gespräche geführt?

Abbildung 17: 12. Frage: Erhalten Sie für Ihre Leistungen Lob und Anerkennung

Abbildung 18: 13. Frage: Wie werden die Pausenzeiten in Ihrem Unternehmen geregelt?

Abbildung 19: 14. Frage: Gibt es in Ihrem Unternehmen ausreichend Entspan- nungsmöglichkeiten, um möglichem Stress entfliehen zu können?

Abbildung 20: 15. Frage: Wenn es etwas gibt, das nach Ihrer Meinung im Unter- nehmen geändert werden müsste, um Burnout verhindern zu kön- nen, was wäre dies?

Abbildung 21: 16. Frage: Welche der angegebenen Verhaltensweisen haben Sie schon einmal bei sich/oder andere bei Ihnen bemerken können?

Abbildung 22: 17. Frage: Sind Ihnen Burnout-Betroffene aus Ihrem näheren Umfeld bekannt?

Abbildung 23: 18. Frage: Waren oder sind Sie selbst von Burnout betroffen?

Abbildung 24: 19. Frage: Wie lange dauerte Ihre Arbeitsunfähigkeit an?

Abbildung 25: 20. Frage: Haben Sie nach der Diagnose ausreichend Unterstütz - ung und Verständnis von Vorgesetzten und Kollegen erhalten?

Abbildung 26: 21. Frage: Was sehen Sie heute als Ursache(n) für Ihr Burnout?

Abbildung 27: 22. Frage: Haben Sie die Möglichkeit der Wiedereingliederung wahrgenommen?

Abbildung 28: 23. Frage: Bitte beschreiben Sie Ihren Wiedereinstieg ins Arbeitsle- ben

1 Einführung

1.1 Herauskristallisierung der Relevanz und Aktualität des Themas Burnout

Vermutlich kennt jeder Mensch Situationen, in denen er sich überfordert und auch hin und wieder ohnmächtig oder niedergeschlagen fühlt.[1] Aussagen wie „Ich fühle mich so richtig ausgebrannt.“ erzeugen keine Verwunderung mehr im Gegenüber und erklingen immer häufiger.[2] Hinter den Fassaden ihrer geschäftigen Wichtigkeit sind die Menschen langsam ausgebrannt wie Wunderkerzen.[3]

In einer Pressemitteilung teilte das Wissenschaftliche Institut der AOK im April 2011 mit, dass zwischen 2004 und 2010 die Krankheitstage wegen Burnout um das 9-fache angestiegen sind.[4] Die Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen stiegen seit 1999 um nahezu 80 Prozent.[5] Die Tendenz ist weiterhin steigend und gibt damit Aufschluss über die Relevanz und Aktualität des Themas Burnout.

Umfragen haben ergeben, dass jeder dritte Berufstätige sich stark erschöpft oder ausgebrannt fühlt.[6] Woran kann dies liegen? Das Motto der Gesellschaft lautet „höher, schneller, weiter“.[7] „Wer nicht mitmacht, wird ausgegrenzt;“[8] wer sich das Motto zu Eigen macht, zahlt nicht selten den Preis der seelischen Gesundheit.

Entsprechend liegt es nahe, Burnout als Reaktion auf die problematischen, leistungsorientierten Entwicklungen in der Gesellschaft zu verstehen.[9] Betrachtet man die Überbuchungen bei Psychotherapeuten wird deutlich, dass Burnout kein Thema von gestern ist, sondern ein gegenwärtiges Problem darstellt.[10]

Niehaus und Vater erklären die Erhaltung der psychischen Gesundheit daher zur Herausforderung des 21. Jahrhunderts.[11]

1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit

Die emotional-körperliche und geistige Überleistung in der modernen „postindustriellen Informationsgesellschaft, geprägt von Globalisierung, Wertewandel und Verlust individueller Sicherheiten[12], kann den arbeitsstärksten und erfolgreichsten Menschen zu Boden reißen.[13] Diesem Phänomen entgegenzuwirken ist Sinn und Ziel dieser Arbeit.

Nachdem die Relevanz und Aktualität des Themas Burnout herauskristallisiert wurden, liegt der Fokus im folgenden Kapitel auf den wissenswerten Grundlagen wie dem geschichtlichen Hintergrund, der Begriffsentwicklung und den Definitionsvorschlägen. Anschließend sind die Symptome einer Depression sowie die Burnout-Entwicklung anhand der 12 Stadien von Burnout nach Freudenberger und North veranschaulicht.

Um einen Überblick über mögliche Ursachenbereiche für die Entstehung von Burnout zu geben, werden begünstigende Persönlichkeitsfaktoren, der gesellschaftliche Einfluss und der vermehrt auftretende Stress in Unternehmen thematisiert. Problemfelder der Ursachenidentifizierung werden ebenfalls herausgestellt.

Von der Personalbedarfsplanung und -deckung während der Arbeitsunfähigkeit des Burnout-Betroffenen bis zur Wiedereingliederung in den Beruf werden neben diesen reaktiven auch die präventiven Maßnahmen wie beispielsweise die Sensibilisierung der Führungskräfte für Burnout-Symtpome, die Realisierung von Entspannungsmöglichkeiten und die Vorteile regelmäßiger Mitarbeitergespräche umfassend dargelegt.

Einen zentralen Themenbereich bildet die umfangreiche Befragung, in der alle relevanten Inhalte dieser Arbeit detailliert zur Überprüfung eingebunden sind. Nach der Darstellung der gewählten Befragungsmethode und der Informationen zum Aufbau des Fragebogens wird die Durchführung der Untersuchung ausführlich beschrieben. Es folgt die Auswertung der gewonnenen Antworten mit veranschaulichenden Grafiken zum besseren Verständnis.

Auf Grundlage der Ergebnisse der Befragung werden als Empfehlung für Unternehmen zum Umgang mit Burnout abschließend die Nutzenpotenziale des Personalaufbaus statt -abbaus sowie die Evaluierung der Interdependenz von Burnout und Mobbing zur Unterstützung der Präventionsmaßnahmen aufgegriffen.

2 Grundlagen zum Burnout in Unternehmen

2.1 Definitionsproblematik von Burnout

2.1.1 Geschichtlicher Hintergrund von Burnout

Wird die Entwicklung des Forschungsfeldes Burnout betrachtet ist klar zu erkennen, dass die Existenz von Burnout als Konzept nicht neu ist.[14]

Es wird zwar häufig davon ausgegangen, dass Burnout eine Art „Modediagnose“ ist, doch ein Blick in die Vergangenheit gibt Aufschluss darüber, dass es bereits im Jahr 1880 eine Zeitkrankheit mit Burnout-ähnlichen Symptomen gegeben hat, die unter dem Begriff „Neurasthenie“ diskutiert wurde.[15] Diagnostische Leitlinien für Neurasthenie werden noch heute vom Diagnosesystem der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelistet.[16]

Burnout selbst wurde erst weitere hundert Jahre später verstärkt betrachtet. Während in den 1970er Jahren „das Entdecken und Beschreiben des Phänomens von Burnout charakteristisch“[17] waren, wurden zu Beginn der 1980er Jahre die ersten empirischen Untersuchungen durchgeführt[18] und es erfolgte der erste Eintrag in ein Lexikon.[19]

Nennenswert ist vor allem das Maslach Burnout Inventory (MBI) – ein Messinstrument, welches sich Anfang der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts als standardisierte Erhebungsform etablierte.[20] Es handelt sich hierbei um einen Fragebogen, anhand dessen der Zustand des „Ausgebranntseins“ (Burnouts) ermittelt werden kann. Entwickelt wurde dieser Fragebogen von Christina Maslach und Susan E. Jackson.[21]

Seit den 1980er Jahren wurden mehr als 10.000 wissenschaftliche Publikationen zum Thema Burnout veröffentlicht und noch ist kein Ende in Sicht.[22]

2.1.2 Begriffsentwicklung und Definitionsvorschläge

Journalisten gehen heute offensichtlich davon aus, dass der Begriff Burnout in der Gesellschaft angekommen und Leserinnen sowie Leser wissen, was damit gemeint ist.[23] Dies hat zur Folge, dass in der Übersetzung und Definition des Begriffs häufig keine Notwendigkeit mehr gesehen wird.[24] Da es bis heute keine allgemeinverbindliche Definition von Burnout gibt,[25] kann auch in dieser Arbeit folglich nur von Definitionsvorschlägen gesprochen werden.

Burnout wird vermehrt als Prozess verstanden, der zur totalen Erschöpfung oder auch Auszehrung führt[26] und meistens Verwendung im beruflichen Kontext findet.[27] Desweiteren können Überforderungen und Enttäuschungen neben der emotionalen Erschöpfung auch zur Resignation, zur Entfremdung von sich selbst hin zu völligem Rückzug führen und schließlich in eine Depression und/oder andere körperliche Erkrankungen münden.[28]

Übersetzt aus dem Englischen heißt Burnout „Ausbrennen“ und ist im psychologischen Sinn als bildliche Umschreibung für einen bestimmten Zustand zu verstehen.[29] Diese Metapher erweist sich allerdings als nicht allzu treffend, so Burisch.[30]

Denn bei Burnout handelt es sich um eine „langdauernd zu hohe Energieabgabe für zu geringe Wirkung bei ungenügendem Energienachschub – etwa so, wie wenn eine Autobatterie nicht mehr über die Lichtmaschine nachgeladen wird, dennoch aber Höchstleistungen abgeben soll“.[31] Während das Ausbrennen eines Gebäudes also durch ein kurzes, heftiges Feuer ausgelöst werden kann, beschreibt Burnout bei Menschen oftmals eine jahrelange Quälerei.[32]

Menschen, die ihren Zustand selbst als ausgebrannt oder erschöpft bezeichnen, leiden regelrecht, so Hillert und Marwitz.[33] Zudem bleibt anzumerken, dass die Umkehr aus Burnout heraus desto mühevoller sein wird, je weiter und ernsthafter die Burnout-Entwicklung fortgeschritten ist.[34]

Seit 1991 enthält der internationale Diagnoseschlüssel zur Klassifikation von Krankheiten, herausgegeben von der WHO, einen Eintrag zum Phänomen Burnout als „Zustand der totalen Erschöpfung“.[35]

Folgende Ausführungen zeigen die Eingliederung des Diagnoseschlüssels für Burnout in der internationalen statistischen Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme:[36] Krankheiten mit dem Schlüssel Z00 bis Z99 stellen Faktoren dar, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen.[37] Dies ist vorerst sehr allgemein gehalten. In der Kategorie Z70 bis Z76 werden Personen geführt, die das Gesundheitswesen aus sonstigen Gründen in Anspruch nehmen. So gesehen fällt die Diagnose Burnout aktuell unter „sonstige Gründe“ und stellt als „Z-Diagnose“ eine Art Zusatz-Diagnose dar, jedoch bemerkenswerter Weise nicht in der Kategorie der psychischen Störungen.[38] Z73.0 schließlich ist der derzeitige Diagnoseschlüssel für Burnout, welcher beschrieben wird als Ausgebranntsein, Burn-out, Zustand der totalen Erschöpfung.[39]

Nun kommt erschwerend hinzu, dass Burnout zwar ein Begriff von hoher gesellschaftlicher Relevanz ist, er aber im Katalog der Deutschen Krankenkassen noch nicht geführt wird.[40] Wenn Burnout also von medizinischer Seite behandelt wird, muss zur Abrechnung über die Krankenkassen beispielsweise auf die Diagnose Depression ausgewichen werden.[41]

Fengler jedoch geht davon aus, dass die Diagnose Burnout künftig als psychische Störung aufgenommen und dann nicht mehr als Zusatz-Diagnose gelten wird.[42]

Fasst man diese Aspekte zusammen, so ist Burnout also der Prozess und auch der Zustand der totalen Erschöpfung.

2.2 Burnout-Symptomatik

2.2.1 Grenzziehung zwischen gesund und krank – Symptome einer Depression

Es heißt: „Wer nicht früh genug in seine Gesundheit investiert, wird später in seine Krankheit investieren müssen.“[43] Dies allein ist Grund genug, die Grenzziehung zwischen gesund und krank näher zu betrachten und mögliche Symptome einer Depression sowie Symptome des Burnouts aufzuzeigen.

Einige Autoren, die sich mit dem Thema Burnout beschäftigen, sind sich darüber einig, dass zwischen Burnout und Depression ein enger Zusammenhang besteht.[44] Bangert stellt diesbezüglich eine konkrete Hypothese auf, indem er feststellt:

„Burnout (im Endstadium) ist eine Depression oder zumindest eine depressive Verstimmung (...).“ [45]

Dieser gedankliche Ansatz erklärt, weshalb hier nicht nur Symptome von Burnout beschrieben werden, sondern auch die Symptome einer Depression.

Fachleute sprechen von einer Depression, wenn bereits mehrere der folgenden Beschwerden auftreten: Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit, eine innere Leere, unerklärliche Müdigkeit, Schlafstörungen, schlechtes Selbstwertgefühl bis hin zu Gedanken an den Tod.[46]

Ähnliche und zum Teil auch identische Symptome können bei einem Burnout auftreten. Ausgebrannte klagen über ganzheitliche Befindensbeeinträchtigungen wie beispielsweise Energielosigkeit, Unausgeschlafenheit, Aufmerksamkeitsstörungen, Stimmungsschwankungen, Hilfslosigkeit, Ohnmacht, Alleinsein.[47]

Oftmals kommt noch eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionen hinzu, die den Leidenszustand des Individuums verstärkt.[48] Entscheidend ist, dass die körperlichen Beeinträchtigungen von den geistigen nicht mehr zu trennen sind.[49]

Weiter ist auffällig, dass die Burnout-Entwicklung und -Symptomatik bei den Betroffenen erheblich voneinander abweichen können.[50] Nicht jeder Ausgebrannte leidet dementsprechend unter den gleichen Symptomen. Ein Merkmal jedoch ist allen gemeinsam. Nämlich, dass burnoutgefährdete Menschen in einer Inkongruenz leben.[51] Dies bedeutet, dass sich ihr Sein nicht mit dem deckt, was sie sein möchten oder glauben zu sein.[52]

Die Autorin Maslach, bereits als Entwicklerin des MBI erwähnt, hat aus den verschiedenen Burnout-Symptomen drei Hauptsymptome herauskristallisiert:[53]

1. Emotionale Erschöpfung
2. Depersonalisierung
3. Leistungsfähigkeit

Unter den Punkt „Emotionale Erschöpfung“ fallen beispielsweise Symptome wie die chronische Müdigkeit, ein Gefühl des Ausgelaugtseins und ein abnehmendes Bewusstsein für andere Menschen bzw. eine gedämpfte Reaktion auf andere Menschen.[54]

Die Depersonalisierung führt zudem zu einem veränderten Persönlichkeitsgefühl, so dass eine zunehmend persönliche Distanz gewahrt wird und das betroffene Individuum letztendlich nur noch als eine Hülle seines Selbst funktioniert.[55]

Ausgebrannte sind schließlich nur noch begrenzt leistungsfähig und erleiden durch vermehrtes Versagen ein immer weiter abnehmendes Selbstwertgefühl. Die vermeintlichen Schwächen zu Beginn des Burnout-Prozesses können mit der Zeit nicht mehr kompensiert werden.[56]

Da im Zusammenhang mit Burnout in der Regel von einem Prozess gesprochen wird, werden im nächsten Kapitel mögliche Stadien von Burnout betrachtet, in denen weitere Symptome auftreten werden.

Abschließend sei zur Grenzziehung zwischen gesund und krank betont, dass das Erkennen einer möglichen depressiven Störung einer sorgfältigen Diagnostik bedarf, da die Grenze zwischen gesunden, menschlichen Reaktionen und klinischen, krankhaften Symptomen oftmals undeutlich zu benennen ist.[57]

2.2.2 Die 12 Stadien von Burnout nach Freudenberger und North

Freudenberger eröffnete Mitte der 1970er Jahre die öffentliche Burnout-Diskussion.[58] Als praktizierender Psychoanalytiker begab er sich regelrecht selbst in die Rolle des zu behandelnden Patienten, indem er anhand von besprochenen Tonbändern versuchte, seinen eigenen Zustand zu analysieren.[59]

Doch vor allem für Betroffene ist Burnout in der Regel schwer zu erkennen, da der schleichende Übergang von einer scheinbar normalen Erschöpfung hin zu den ersten Stadien des Burnouts häufig als keine ernstzunehmende Entwicklung empfunden wird.[60] Dabei ist es in jedem Fall wichtig, rechtzeitig gegenzusteuern.[61]

Freudenberger und North haben die Entwicklung des Burnout-Syndroms besonders anschaulich in einem 12-stufigen Zyklus beschrieben:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. A: Die 12 Stadien der Burnout-Entwicklung
Quelle: o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522

Häufig beginnt der Einstieg in den Burnout-Zyklus mit übertriebenem Ehrgeiz.[62] Schnell kann aus dem Wunsch, sich zu beweisen, ein Zwang werden[63] und mit einher gehen erhöhte Ansprüche an sich selbst, Daueranspannung und Perfektionismus.[64] Im zweiten Stadium kommt es dann zum verstärkten Einsatz. Grund dafür können die im ersten Stadium erhöhten Ansprüche an die eigene Leistung sein.[65] Um diesen schließlich gerecht werden zu können, muss der Einsatz folglich verstärkt werden.

Dieses hohe Engagement wiederum führt zur subtilen Vernachlässigung eigener Bedürfnisse (Stadium 3). Häufig treten in diesem Stadium bereits Symptome wie Müdigkeit infolge von Schlafstörungen auf, da der Wunsch nach Entspannung immer mehr in den Hintergrund tritt.[66] Auch der Kontakt zu Freunden und Familie wird oftmals in dieser Phase vernachlässigt.[67] Zur völligen Verdrängung der Bedürfnisse kommt es schließlich im vierten Stadium. Im fünften Stadium beginnt die Wahrnehmung bereits abzustumpfen.[68] Es kommt zur Selbstisolation und dem Verlust emotionaler Werte.[69] Werte werden umgedeutet, indem sich Prioritäten verschieben, Freundschaften und Kontakte im allgemeinen als belastend erlebt werden und auch eigene Lebensziele an Wert verlieren.[70]

Bisher aufgetretene Probleme werden im sechsten Stadium verstärkt verleugnet. Dies kann zu einer gewissen Härte und Intoleranz des betroffenen Individuums im Umgang mit anderen führen.[71] Wer nicht hier aus dem Burnout-Zyklus aussteigt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit im endgültigen Rückzug enden (Stadium 7). Es stellen sich Hoffnungslosigkeit und Orientierungslosigkeit ein, welche meist nicht mehr vom sozialen Netz aufgefangen werden können, da das Individuum in dieser Phase keine Hilfe in Anspruch nehmen möchte.[72] Stattdessen treten immer häufiger Ersatzbefriedigungen auf in Form von Essen, Sexualität, Drogen, Alkoholkonsum und/oder Zigaretten.[73] Dieser in sich gekehrte Rückzug nimmt im achten Stadium weiter zu, bis bereits Verhaltensänderungen deutlich zu erkennen sind.[74] „Ein Gefühl, nicht mehr man selbst zu sein, sondern nur noch zu funktionieren, stellt sich (in Stadium 9) ein.“[75] Wer bis zu diesem Zeitpunkt keine professionelle Hilfe in Anspruch genommen hat, wird eine immer stärkere innere Leere verspüren, die Gefühle der Nutzlosigkeit und Angst nach sich ziehen.[76] Die Stadien verschmelzen immer mehr ineinander. Nach diesem zehnten Stadium der inneren Leere also kommt die Depression, deren Symptome bereits in Kapitel 2.2.1 näher erläutert wurden. Es folgt das letzte Stadium – die völlige Burnout-Erschöpfung, die lebensbedrohend sein kann.[77] Zumindest ist oftmals ein psychischer wie auch physischer Zusammenbruch nicht aufzuhalten.[78]

Wann und warum ein Übergang in ein nächstes Stadium erfolgt, konnte bisher noch nicht herauskristallisiert werden.[79] Gleiches gilt auch für die Frage, ob der Weg durch die verschiedenen Stadien des Burnout-Zykluses nur eindimensional oder mit jederzeitiger Umkehrmöglichkeit verstanden wird.[80]

3 Ursachen von Burnout im Unternehmen

3.1 Überblick und Systematisierung der Ursachenbereiche

Burnout hat längst nicht mehr „nur“ schädliche Auswirkungen auf das Selbst, sondern verursacht zudem erhebliche Kosten und Verluste jeglicher Art.[81]

Im Jahr 2006 belegten psychiatrische Erkrankungen die vierte Stelle der teuersten Krankheiten.[82] 2010 vermeldeten die gesetzlichen Krankenkassen bereits deutlich ansteigende Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen[83] und das Jahr 2011 beschreiben einige Personalexperten als das Jahr des Burnouts.[84]

Die Entwicklung und Ausbreitung von Burnout sind deutlich zu erkennen. Folgend wird daher erläutert, welche Ursachen für die Entstehung von Burnout verantwortlich sind, damit diese künftig reduziert oder ganz behoben werden können.

Jerich unterteilt die potentiellen Ursachen in gesellschaftliche, institutionelle, interpersonale und intrapsychologische Bereiche.[85] „Seit Beginn der Burnout-Forschung sind es jedoch hauptverantwortlich das System, die Firma, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die dem zuvor gesunden Individuum alles abfordern, es überfordern (...).“[86], so Hillert und Marwitz.

Auf Basis dieser Systematisierungen erfolgt in den nächsten Abschnitten dieser Arbeit die Explikation von Einzelursachen. Es werden Burnout begünstigende Persönlichkeitsfaktoren herausgearbeitet, der gesellschaftliche Einfluss aufgezeigt und abschließend der entscheidende Faktor Stress in Unternehmen evaluiert. Entscheidend deshalb, weil sich der belegbare Anstieg der psychischen Erkrankungen (Burnout eingeschlossen) mitunter durch den wachsenden Stress in Unternehmen erklären lässt[87] und Stress „mittlerweile zu einem der größten Gesundheitsrisiken in unserer modernen Arbeitswelt geworden“[88] ist.

Der interpersonale Bereich, den Jerich in seiner Unterteilung der Ursachenbereiche erwähnt, wird hier nicht explizit behandelt.

3.2 Explikation von Einzelursachen

3.2.1 Burnout begünstigende Persönlichkeitsfaktoren

In der Burnoutforschung wurde herausgefunden, dass es einige Persönlichkeitstypen gibt, die eher zum Burnout neigen als andere.[89] Interessant ist hierbei, dass Burnout nicht altersabhängig auftritt, sondern es sowohl junge wie auch ältere Betroffene gibt, so auch erfolgreiche Spezialisten oder aber erfolglose Schüler.[90] Die Unterschiede sind demnach sehr groß.

Besonders gefährdet sind allerdings Menschen, die sich selbst ein eigener Antreiber sind – Perfektionisten.[91] Sie nehmen sich mehr vor als sie schaffen können,[92] begegnen sich selbst mit großer Härte[93] und meinen, es gäbe immer noch etwas zu verbessern, so dass sie ihre eigenen Grenzen nicht wahrnehmen.[94] Zu Beginn strotzen sie vor Energie, zeigen einen überdurchschnittlich hohen Arbeitseinsatz und bemühen sich, Krisen mit noch größerem Einsatz entgegenzuwirken.[95] Sie verrichten ihre Tätigkeiten unter maximaler Anspannung und dem ständig inneren Druck, allen Anforderungen gerecht werden zu müssen.[96] Doch diese zu hohen und unrealistischen Erwartungen sowie Ansprüche an sich selbst machen auf Dauer krank.[97]

Vor allem Berufe, in denen ein hoher Anforderungs- und Zeitdruck herrscht und eine professionelle Freundlichkeit (beispielsweise gegenüber Kunden) vorausgesetzt wird, können eine zunehmende Überforderung begünstigen.[98] Es sind Menschen, die oftmals nicht „Nein“ sagen können, weder im Beruflichen noch im Privaten, die von der Überforderung betroffen sind.[99]

Allgemein lässt sich sagen, dass auch Menschen mit großer Verantwortung[100] für bestimmte Abläufe in Unternehmen oder aber auch für Personen besonders gefährdet sind.[101] Hierunter fallen Individuen mit starkem Publikumsverkehr, leitende Angestellte, Selbständige.[102] So gibt es auch Personen, die ihre Arbeit als eine Art Befriedigung sehen und sich darüber definieren.[103] Sie wollen es allen anderen recht machen und bemerken nicht, dass eigene Bedürfnisse in den Hintergrund rücken und regelrecht unterdrückt werden.[104]

Weitere Burnout begünstigende Persönlichkeitsfaktoren sind zudem große Selbstzweifel oder auch ein immer wiederkehrendes Sich-in-Frage-Stellen.[105] Gemeint sind damit hauptsächlich ängstliche Personen mit geringem Selbstwertgefühl[106] und einer gewissen emotionalen Labilität.[107]

Es ist bekannt, dass auch Doppel- und Dreifachbelastungen wie beispielsweise bei einer Frau, die versucht Karriere, Haushalt und Muttersein zu vereinbaren, ebenfalls ein hohes Burnoutrisiko darstellen.[108] Es sind auch hier die Ansprüche an sich selbst, die oftmals zu hoch angesetzt werden[109] und nicht realisierbar sind oder zumindest die Gesundheit schädigen.

[...]


[1] Vgl. Litzcke, S. M.; Schuh, H. (2010), S. 2.

[2] Müller-Timmermann, E. (2004), S. 9.

[3] Vgl. Sprenger, R. K. (1992), S. 10.

[4] Vgl. o. V. (2011), http://www.wido.de/meldung_archiv+M5697ddb3e0a.html, S. 1

[5] Vgl. o. V. (2011), http://www.wido.de/meldung_archiv+M5697ddb3e0a.html, S. 1

[6] Vgl. Astheimer, S. (2012), http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/volkskrankheit-burnout-die-ausgebrannte-republik-11627772.html.

[7] Vgl. Jerich, L. (2008), S. 92.

[8] Jerich, L. (2008), S. 92.

[9] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 15.

[10] Vgl. o. V. (2012), S. 50.

[11] Vgl. Niehaus, M.; Vater, G. (2010), S. 190.

[12] Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 15.

[13] Vgl. Ruthe, R. (2003), S. 121.

[14] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 13.

[15] Vgl. Treichler, M. (2001), S. 41.

[16] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 13.

[17] Hedderich, I. (2009), S. 16.

[18] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 17.

[19] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 14.

[20] Vgl. Burisch, M. (2010), S. 15.

[21] Vgl. Burisch, M. (2010), S. 51.

[22] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 14.

[23] Vgl. Fengler, J. (2011a), S. 18f.

[24] Vgl. Fengler, J. (2011a), S. 18f.

[25] Vgl. Grabe, M. (2005), S. 9.

[26] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 14.

[27] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 10.

[28] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 18.

[29] Vgl. Grabe, M. (2005), S. 10.

[30] Vgl. Burisch, M. (2010), S. 7.

[31] Burisch, M. (2010), S. 7.

[32] Vgl. Burisch, M. (2010), S. 7.

[33] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 164.

[34] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 18.

[35] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 10.

[36] Vgl. o. V. (2011), www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlamtl2011/index.htm.

[37] Vgl. o. V. (2011), www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlamtl2011/index.htm.

[38] Vgl. Fengler, J. (2011a), S. 19.

[39] Vgl. o. V. (2011), www.dimdi.de/static/de/klassi/diagnosen/icd10/htmlamtl2011/index.htm.

[40] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 10.

[41] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 10.

[42] Vgl. Fengler, J. (2011a), S. 19.

[43] Fengler, J. (2011c), S. 148.

[44] Vgl. Bangert, C. (2002), S. 98.

[45] Bangert, C. (2002), S. 98.

[46] Vgl. Bangert, C. (2002), S. 15.

[47] Vgl. Knauder, H. (2005), S. 11.

[48] Vgl. Grabe, M. (2005), S. 11.

[49] Vgl. Knauder, H. (2005), S. 11.

[50] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 77.

[51] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 47.

[52] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 47.

[53] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 16.

[54] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 16.

[55] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 16.

[56] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 17.

[57] Vgl. Bangert, C. (2002), S. 15.

[58] Vgl. Schmieta, M. (2001), S. 68.

[59] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 45.

[60] Vgl. Rauscher, S. (2009),www.fehlerkultur.at/fileadmin/documents/AmPuls5_Burnout.pdf, S. 4.

[61] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[62] Vgl. Voltmann-Hummes, I. (2008), S. 79.

[63] Vgl. Rauscher, S. (2009),www.fehlerkultur.at/fileadmin/documents/AmPuls5_Burnout.pdf, S. 1.

[64] Vgl. Rauscher, S. (2009),www.fehlerkultur.at/fileadmin/documents/AmPuls5_Burnout.pdf, S. 1.

[65] Vgl. Voltmann-Hummes, I. (2008), S. 79.

[66] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[67] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[68] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[69] Vgl. Rauscher, S. (2009),www.fehlerkultur.at/fileadmin/documents/AmPuls5_Burnout.pdf, S. 1.

[70] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[71] Vgl. Voltmann-Hummes, I. (2008), S. 79.

[72] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[73] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[74] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[75] o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[76] Vgl. Voltmann-Hummes, I. (2008), S. 80.

[77] Vgl. Voltmann-Hummes, I. (2008), S. 80.

[78] Vgl. Rauscher, S. (2009),www.fehlerkultur.at/fileadmin/documents/AmPuls5_Burnout.pdf, S. 2.

[79] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 77.

[80] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 77.

[81] Vgl. Knauder, H. (2005), S. 12.

[82] Vgl. Maaz, A.; Winter, M. H.-J.; Kuhlmey, A. (2007), S. 18f.

[83] Vgl. Niehaus, M.; Vater, G. (2010), S. 190.

[84] Vgl. o. V. (2012), S. 50.

[85] Vgl. Jerich, L. (2008), S. 77.

[86] Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 37.

[87] Vgl. Lammers, W. (2011), S. 239.

[88] Wendt, N.; Ensle, M. (2009), S. 13.

[89] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[90] Vgl. Hillert, A.; Marwitz, M. (2006), S. 26.

[91] Vgl. Litzcke, S. M.; Schuh, H. (2010), S. 170.

[92] Vgl. Schröder, J.-P. (2006), S. 15.

[93] Vgl. Kallwass, A. (2005), S. 129.

[94] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 46.

[95] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 46.

[96] Vgl. Schröder, J.-P. (2006), S. 15.

[97] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 35.

[98] Vgl. Wendt, N.; Ensle, M. (2009), S. 22.

[99] Vgl. Schröder, J.-P. (2006), S. 15.

[100] Vgl. Wendt, N.; Ensle, M. (2009), S. 22.

[101] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 35.

[102] Vgl. Müller-Timmermann, E. (2004), S. 35.

[103] Vgl. Schröder, J.-P. (2006), S. 15.

[104] Vgl. Schröder, J.-P. (2006), S. 15.

[105] Vgl. Kallwass, A. (2005), S. 129.

[106] Vgl. o. V. (2004), www.aerztemagazin.at/dynasite.cfm?dsmid=60178&dspaid=428522.

[107] Vgl. Hedderich, I. (2009), S. 29.

[108] Vgl. Schröder, J.-P. (2006), S. 15.

[109] Vgl. Schröder, J.-P. (2006), S. 15.

Details

Seiten
80
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656304326
ISBN (Buch)
9783656306429
Dateigröße
5.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v203736
Institution / Hochschule
Leibniz Akademie Hannover - Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hannover
Note
1,0
Schlagworte
Burnout Mobbing Personalmanagement Wiedereingliederung Erschöpfung Ausbrennen Depression Stress Arbeitsunfähigkeit Sensibilisierung der Führungskräfte Mitarbeitergespräch Präventionsmaßnahmen

Autor

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Titel: Diagnose Burnout - von den Ursachen bis zur Wiedereingliederung