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Auswertung eines Fragebogens

Forschungsmethoden und angewandte Statistik

Studienarbeit 2012 24 Seiten

Statistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Häufigkeitsverteilung
2.1. Theoretischer Hintergrund
2.2. Anwendung auf den Fragebogen

3. Hypothese mit nominalen Daten
3.1. Chi² Unabhängigkeitstest
3.1.1. Theoretischer Hintergrund
3.1.2. Anwendung auf den Fragebogen

4. Hypothese mit Varianzanalyse
4.1. Theoretischer Hintergrund
4.2. Anwendung auf den Fragebogen

5. Hypothese mit Regressionsanalyse
5.1. Theoretischer Hintergrund
5.2. Anwendung auf den Fragebogen

6. Zusammenarbeit/Klima und Führung
6.1 Eine Variable berechnen
6.1.1.Theoretischer Hintergrund
6.1.2. Anwendung auf den Fragebogen
6.2. Index
6.2.1.Theoretischer Hintergrund
6.2.2. Anwendung auf den Fragebogen
6.3. Reliabilität
6.3.1. Theoretischer Hintergrund
6.2.2. Anwendung auf den Fragebogen

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis
8.1. Buchquellen
8.2. Internetquellen

Abbildungsverzeichnis

Tabelle 1: Verteilung des Geschlechts

Tabelle 2: Wölbung und Schiefe

Tabelle 3: Chi-Quadrat-Tests

Tabelle 4: Symmetrische Maße

Tabelle 5: Levene-Test auf Gleichheit der Fehlervarianzena

Tabelle 6: Tests der Zwischensubjekteffekte

Tabelle 7: Modellzusammenfassungb

Tabelle 8: ANOVA

Tabelle 9: Koeffizienten

Tabelle 10: ORD Meine Führungskraft schätzt meine Leistung angemessen ein * Geschlecht Kreuztabelle

Tabelle 11: Chi-Quadrat-Tests

Tabelle 12: Korrelationen Pearson

Tabelle 13: Korrelationen Spearman-Rho

Tabelle 14: Reliabilitätsstatistiken

Tabelle 15: Item-Skala-Statistiken

Abbildung 1: Histogramm Zufriedenheit Zusammenarbeit mit Kollegen

Abbildung 2: Histogramm Zufriedenheit Führungsverhalten

Abbildung 3: Verteilung der Befragten auf Branchen

Abbildung 4: Diagramm Geschlecht und Branche

Abbildung 5: Streudiagramm

Abbildung 6: Balkendiagramm

Abbildung 7: Index Arbeitsklima

1. Einführung

Die statistische Analyse ist ein wichtiger Teil in vielen alltäglichen Situationen und wird vielfältig in den Nachrichten, Zeitungen und im Internet eingesetzt. Sei es das ein Onlineportal seine Nutzerzahlen auswertet, Zeitungen ihre Abonnenten analysieren und die Einschaltquoten der Nachrichten.

Statistik lässt sich in verschiedene Teilbereiche gliedern. Zum einen in die beschreibende (deskriptive) Statistik. Hierzu gehört die Beschreibung, graphische Aufbereitung und Komprimierung von Daten in Tabellen oder Grafiken. Ein Teilgebiet davon ist die explorative Statistik. Diese befasst sich mit der Suche nach Mustern und Strukturen. Desweitere gibt es den weitaus anspruchsvolleren Teilbereich, die schließende (induktive) Statistik welche auch als Interferenzstatistik bezeichnet wird. Aufgabengebiete sind das Erschließen von Stichproben auf die Grundgesamtheit mit Hilfe von Wahrscheinlichkeitsberechnungen.1

Um das theoretische Wissen anzuwenden zu können beschäftigt sich die vorliegende Studienarbeit mit der Auswertung eines erstellen Fragenbogens zu den Themen Zusammenarbeit und Klima im Unternehmen sowie zur Führung. Ein Datensatz der aus der Befragung von Untersuchungspersonen (nicht nur Studenten) erstellt wurde dient als Untersuchungsgrundlage. Dieser wird mit Hilfe der weltweit führenden Statistiksoftware SPSS ausgewertet.

In der folgenden Studienarbeit wird als erstes der theoretische Hintergrund eines jeden Tests kurz dargestellt und anschließend die praktische Umsetzung aufgeführt. Durch verschiedene Tests in diesem Programm werden statistische Zusammenhänge analysiert und interpretiert.

2. Häufigkeitsverteilung

2.1. Theoretischer Hintergrund

Urlisten sind meist unübersichtlich. Um einen besseren Überblick über die erhobenen Daten zu gewinnen ist es sinnvoll die Rohdaten aus der Urliste zusammen zu fassen und in absolute oder relative Häufigkeiten auszuweisen. Die relativen Häufigkeiten ermittelt man, indem die absoluten Häufigkeiten durch die Anzahl der Beobachtungen dividiert werden. Um die Angaben in Prozent zu erhalten muss man die relativen Häufigkeiten mit 100 multiplizieren.

Wichtig ist zu beachten ob die relativen Häufigkeiten auf Basis der Nennungen oder Beobachtungen also inklusive oder exklusive „Keine Angaben“ gemacht wurden. Die Ergebnisse können dann entweder mit erklärenden Texten versehen werden oder in Tabellenform sowie grafische dargestellt werden.2

2.2. Anwendung auf den Fragebogen

Im Zuge der Analyse der Arbeitszusammenarbeit und -klima sowie der Zufriedenheit mit dem Führungsverhalten wird zu Beginn eine Geschlechtsanalyse der Teilnehmer gemacht. Somit soll herausgefunden werden ob ein geschlechtsspezifischer Einfluss festgestellt werden kann. Die Tabelle 1 zeigt, dass insgesamt 383 Personen den Fragebogen ausgefüllt haben, wobei 2 Personen keine Angaben zum Geschlecht gemacht haben. Von den Befragten waren 51,2% weiblich, das entspricht einem absoluten Wert von 109. Demzufolge sind 48,8% männlich mit einem absoluten Wert von 104. Zusammenfassend kann man sagen, dass die Geschlechtsverteilung bei dieser Befragung relativ ausgewogen ist und es keinen geschlechtsspezifischen Überhang gibt.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Verteilung des Geschlechts

Als nächsten Einflussfaktor auf die Punkte Zusammenarbeit/Klima und Führung soll herausgearbeitet werden, wie die Zusammenarbeit mit den Kollegen empfunden wird. Dadurch wird die Fragestellung „Ich arbeite gerne mit meinen Kollegen zusammen“ näher hinsichtlich des Median untersucht. Die Antwortmöglichkeiten beschränken sich auf (1) nicht beurteilen“.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Histogramm Zufriedenheit Zusammenarbeit mit Kollegen

Die Auswertung der Zufriedenheit mit der Zusammenarbeit der Kollegen ergibt einen Median aus der Häufigkeitsverteilung von 5. Dabei muss beachtet werden, dass 11 Personen die Frage mit „kann ich nicht beurteilen“ beantwortet haben. 103 Personen geben an, dass sie voll und ganz zustimmen, gerne mit ihren Kollegen zusammen zu arbeiten. Bei einer Minderheit von 3 Personen trifft das hingegen nicht zu. Insgesamt kann man sagen, dass der Durchschnitt mit 48,1% gerne mit den Kollegen zusammen arbeitet. Die Überprüfung der Variablen hinsichtlich einer Normalverteilung erfolgt wie im Kurs Statistik I gelernt anhand des Standardfehlers. Da sowohl der Vertrauensintervall der Schiefe als auch der Wölbung nicht 0 enthält, handelt es sich um keine Normalverteilung. Somit ist die Verteilung statistisch signifikant.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 2: Wölbung und Schiefe

Um die zu bewertenden Punkte vollständig auszuwerten wird folgend die Zufriedenheit mit der Führung untersucht. Darauf soll die Frage „Ich bin mit dem Führungsstil meiner Führungskraft zufrieden“ analysiert werden. Die Antwortmöglichkeiten beschränken sich wie im gesamten Fragebogen auf (1) „stimmte überhaupt nicht zu“ bis abgestuft auf (6) „stimme voll und ganz zu“ sowie „kann ich nicht beurteilen“.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Histogramm Zufriedenheit Führungsverhalten

Als nächsten Punkt wurde die Zufriedenheit mit dem Führungsverhalten der Vorgesetzten untersucht. Daraus ergab sich, wie bei der vorherigen Analyse, ein Median von 5. Wobei auf diese Frage 14 Personen die Angabe „kann ich nicht beurteilen“ gemacht haben. Insgesamt haben 215 Personen diese Frage beantwortet und 59 der befragten Personen „stimme voll und ganz zu“, dass sie mit dem Führungsverhalten zufrieden sind. Deutlich mehr als bei der vorangegangenen Analyse „stimme überhaupt nicht zu“, nämlich 16 Befragte. Auch bei dieser Auswertung ist keine Gauß´sche Glockenkurve zu erkennen. Entsprechend handelt es nicht um keine Normalverteilung. Dies bestätigen auch die Vertrauensintervalle der Wölbung und Schiefe in denen keine 0 enthalten ist und es sich somit um eine signifikante Verteilung handelt.

3. Hypothese mit nominalen Daten

3.1. Chi² Unabhängigkeitstest

3.1.1. Theoretischer Hintergrund

Mittels des Chi² Unabhängigkeitstests können statistische Zusammenhänge zwischen zwei nominal skalierten Variablen untersucht werden. Hauptgrund für die Durchführung eines Chi² Tests ist der Vergleich der theoretischen (erwarteten) Häufigkeiten mit den empirischen. Voraussetzungen für einen solchen Test sind ein bis zwei nominal skalierten Variablen und bei höchstens 20% der Zellen dürfen die erwarteten Häufigkeiten kleiner 5 sein.3

3.1.2. Anwendung auf den Fragebogen

Da die Punkte Zusammenarbeit/Klima und Führung von Person zu Person unterschiedlich erlebt werden, soll im nächsten Punkt mittels des Chi² Unabhängigkeitstest analysiert werden, ob das Geschlecht einen Einfluss Wahl der Berufstätigkeit hat. In dem folgend durchgeführten Test ist die Voraussetzung von zwei nominalen Variablen erfüllt: „Geschlecht: männlich/weiblich“ und Art der Branche.

Die Überprüfung ob das Geschlecht Einfluss auf die Wahl der Branche hat, lässt sich nun mittels folgender Untersuchung durchführen. Als erstes wird die Variable „Branche“ in eine neue Variable transformiert. Durch diese Methode erhält man einen besseren Überblick in dem man die Vielzahl der einzelnen Branchen in sogenannte Branchen-Kategorien gruppiert. Aus der folgenden Grafik kann man entnehmen, dass die Mehrzahl der Befragten im Dienstleistungssektor tätig ist. Die Minderheit mit einem absoluten Wert von 4 bilden Personen im Land- und Forstwirtschaftsbereich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Verteilung der Befragten auf Branchen

Anschließend wird der Zusammenhang zwischen Branche und Geschlecht analysiert. Die nominalen Variablen „Geschlecht“ und „Branche“ werden dazu ausgewählt und anhand den nachfolgenden Hypothesen getestet.

H0: Es gibt keinen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und der Wahl der Branche.

H1: Es gibt einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Geschlecht und der Wahl der Branche.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 3: Chi-Quadrat-Tests

[...]


1 Quatember Andreas (2011 ). Statistik ohne Angst vor Formeln - Das Studienbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Seite 10.

2 Quatember Andreas (2011 ). Statistik ohne Angst vor Formeln - Das Studienbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Seite 14 ff.

3 Quatember Andreas ( 2011 ). Statistik ohne Angst vor Formeln - Das Studienbuch für Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler. Seite 163 ff.

Details

Seiten
24
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656309154
ISBN (Buch)
9783656309208
Dateigröße
608 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v203838
Institution / Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,7
Schlagworte
auswertung fragebogens forschungsmethoden statistik

Autor

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Titel: Auswertung eines Fragebogens