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Eduard Mörikes "Maler Nolten". Von den Vorbildern zu neuen Wegen.

Hausarbeit (Hauptseminar) 2003 28 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Wilhelm Meister und Maler Nolten
1.1 Der lineare Bildungsweg
1.2 Dämonische Vergangenheit

2 Weiterführende Motive
2.1 Identität: Das Doppelgänger- und Spiegelmotiv
2.2 Kategorie des Unbewussten: Verkörperung durch Elisabeth
2.2.1 Das Brunnen-Motiv: Abtauchen ins Unbewusste
Exkurs: Bergwerke in der Darstellung der Romantik
2.2.2 Verwirrung statt Erkenntnis
2.3 Unbewusstes und Kunst
2.4 Schicksal oder Selbstbestimmtheit?
2.5 Die Rolle des Erzählers

Zusammenfassung

Einleitung

Bei dem Versuch, Eduard Mörikes Roman ‚Maler Nolten’ begrifflich zu fassen, stoßen zeitgenössische Romankategorien schnell an ihre Grenzen. Entwicklungsroman, Bildungsroman, Künstlerroman, Schicksalsroman- all diese Definitionen greifen für Mörikes Hauptwerk viel zu kurz. Die vorliegende Hausarbeit versucht aufzuzeigen, in wiefern der ‚Maler Nolten’ für seine Zeit völlig neue Horizonte eröffnet.

Der erste Teil der Arbeit vergleicht deshalb zunächst den ‚Maler Nolten’ mit Johann Wolfgang Goethes klassischem Bildungsroman ‚Wilhelm Meisters Lehrjahre’. Zahlreiche Berührungspunkte machen einen solchen Versuch sinnvoll; es soll gezeigt werden, wie Mörikes ‚Maler Nolten’ das klassische Modell des zielgerichteten Bildungs- und Entwicklungswegs des Helden bricht und ad absurdum führt. (Dies hat bereits dazu geführt, dass der ‚Maler Nolten’ auch als ‚Anti-Meister’[1] definiert wurde.)

Eduard Mörikes Roman erschöpft sich aber gerade nicht in einer Negativ-Folie des ‚Wilhelm Meister’. Die anschließenden Untersuchungen im zweiten Teil der Arbeit sollen zeigen, dass Mörike in vielen Bereichen völlig neue Wege geht, zu denen sich in Goethes Werk keine Parallelen finden lassen. Dies gilt vorrangig in der Kategorie des Unbewussten, die der ‚Maler Nolten’ eröffnet. Zentral sind in diesem Zusammenhang die Romanfigur Elisabeth sowie Theobald Noltens Kunstproduktion. Dabei knüpft Mörike an Strömungen der Romantik an.

1 Wilhelm Meister und Maler Nolten

Der Bildungsroman schildert die Ausbildung und das Wachstum eines Individuums. Wegbereiter für ihn war die moderne Autobiographie. Mit der Beschränkung auf die eigene Geschichte, mit der Konstruktion/ Auswahl eines linearen ‚Lebenswegs’ aus einer Vielzahl beliebiger Ereignisse schuf sie die Voraussetzungen für diese Gattung.[2] Zentral für den Bildungsroman ist dabei die Erzählerinstanz. Rüdiger Südhoff sieht hier den Hauptunterschied zum vorhergehenden Entwicklungs- oder Individualroman.[3]

Trotz natürlich gravierender Unterschiede zwischen den Romanen (gerade in der Rolle des Erzählers) scheint ein Vergleich zwischen Goethes klassischem Bildungsroman ‚Wilhelm Meisters Lehrjahre’ und Mörikes ‚Maler Nolten’ lohnenswert. Beide Protagonisten sind auf der Suche nach ihrem Lebensweg. Die Themen Kunst, Schicksal und Wahnsinn sind in beiden Romanen wichtig. Selbst in ihrer Beziehung zu Frauen ähneln sich die beiden Hauptfiguren: Wilhelm Meister verlässt Mariane, Theobald Nolten Agnes, ohne dem Mädchen die Möglichkeit zur Rechtfertigung zu lassen; letztendlich sind damit beide im Unrecht.

Der Vergleich soll aber gerade auch zeigen, was Eduard Mörike mit seinem Roman grundlegend anders macht und wie er sich damit nicht nur von der Gattung Bildungsroman, sondern generell vom Konzept einer planvollen Bildung und Entwicklung der Persönlichkeit abgrenzt.

1.1 Der lineare Bildungsweg

Johann Wolfgang Goethe lässt den Erzähler die Lebensgeschichte des Helden Wilhelm Meister weitgehend chronologisch erzählen. Zwar wird Wilhelms Kindheit in einer Rückblende geschildert; er erzählt Mariane von seinen Kinder- und Jugendjahren. Dies geschieht aber zumindest fast am Anfang des Romans.[4] In dieser Erzählung wird bereits offenbar, wie es dazu kam, dass sich Wilhelm so stark für die Kunst/ das Theater interessiert. Der Handlungsverlauf wird auch später gelegentlich von Einschüben unterbrochen; dazu zählen etwa zwei Briefe von Wilhelm und Werner oder die ‚Bekenntnisse einer schönen Seele’, eine Erzählung in der ersten Person, die das sechste Buch des Romans umfasst. Diese Texte brechen aber den linearen Erzählcharakter nicht auf.

Der Lebensweg des Protagonisten erscheint als Entwicklungslinie: vom Puppentheater findet er zum Theater, dann tritt er ein in die ‚wirkliche Welt’. Wilhelms Gang ist gleichzeitig ein Aufstieg; das machen Erzählerkommentare immer wieder deutlich. Ganz augenscheinlich wird dies, als Wilhelm Bekanntschaft mit der Turmgesellschaft macht. Der Abbè übergibt ihm seinen Lehrbrief und erklärt:

„Heil die, junger Mann! deine Lehrjahre sind vorüber; die Natur hat dich losgesprochen.“[5]

Als er kurz darauf seinem alten Freund Werner wieder gegenüber steht, bemerkt dieser Wilhelms positive Entwicklung sogar am Erscheinungsbild.

In Eduard Mörikes ‚Maler Nolten’ setzt der Romananfang eher in der Mitte der Handlung an. Zunächst kann der Leser durchaus den Eindruck einer linearen Entwicklung bekommen: Nolten steigt auf zum Zarlinschen Hof, nähert sich Constanze. Doch schon bald bricht diese klare Linie, es folgen Rückblenden und andere Einschnitte. Isabel Horstmann:

„Daß Mörike jene Idealvorstellung [einer linearen Entwicklung] gleich zu Beginn des Romans errichtet, nur um sie sofort ad absurdum zu führen, zeugt von seinem unerbittlichen Realismus. Er entlarvt diese Erwartungshaltung des Rezipienten als eine Illusion und versucht erfahrbar zu machen, daß sie so nicht erfüllbar ist“[6]

Von einer Erwartungshaltung der Leser auszugehen, scheint durchaus berechtigt. Das Bildungsroman-Schema dürfte dem zeitgenössischen Publikum bekannt gewesen sein. Mittels Einschüben in Form von Briefen oder Rückblenden wird die lineare Entwicklung schon bald unterbrochen, die Entwicklungslinie ‚nach oben’ wird spätestens im zweiten Teil des Romans umgekehrt.

In den unterschiedlichen Einschüben sind häufig für das Verständnis äußerst wichtige Informationen enthalten. So erfährt der Leser erst in der Mitte des Romans einiges über Theobalds Kindheit (S. 496 ff)[7]. Außerdem durch mehrere Ebenen gebrochen: Leopold liest die Schrift „Ein Tag aus Noltens Jugendleben“, die der Schauspieler Larkens aus Erzählungen Noltens aufgezeichnet hat. Die hierin enthaltenen Informationen sind zentral für das Verständnis des Romans, für Noltens Beziehung zu der geheimnisvollen Gestalt Elisabeth, für sein Künstlertum. Ähnliches wichtig ist zum Beispiel die Schilderung von Agnes’ Begegnung mit Elisabeth (365 ff), die in einer Rückblende erzählt wird, oder das Tagebuch von Theobalds Onkel Friedrich Nolten, welches wiederum in die Erzählung „Ein Tag aus Noltens Jugendleben“ eingebettet ist (510-520).

Zum einen geht durch diese Zerstückelung der Romanhandlung dem Leser ein Überblick weitgehend verloren. Es geht ihm fast wie den Romanfiguren: mal hat er einen Informationsvorsprung, mal ‚hinkt er hinterher’. Dieser Effekt hängt wesentlich mit der Erzählerinstanz zusammen. Zum anderen kommt auf diese Weise der Eindruck eines zusammenhängenden Bildungs- und Entwicklungsgangs (wie er im ‚Wilhelm Meister’ dargestellt wird) erst gar nicht wirklich auf. Entlarvte schon die Romantik (etwa in E. T. A. Hoffmanns ‚Kater Murr’) das Bildungsroman-Modell als Konstruktion, demontiert es Mörike hier erbarmungslos.

Im ‚Maler Nolten’ vollzieht sich am Protagonisten keineswegs Bildung oder Aufklärung. Ganz im Gegenteil: man muss vielmehr von einer zunehmenden Verstrickung Theobalds in für ihn undurchschaubare und unkontrollierbare Umstände sprechen. Auch Rolf Selbermann urteilt:

„die vom Helden nicht zu durchschauende Fremdbestimmung verhindert eine herkömmliche Bildungsgeschichte.“[8]

Freilich ist diese Tatsache Theobald Nolten selbst wenigstens zunächst nicht bewusst. Er meint, aus seiner Vergangenheit lernen zu können - so, wie es im klassischen Bildungsroman ja auch gedacht ist. Eine klare Anlehnung an den Bildungsroman und gleichzeitig eine Parodie stellt die folgende Szene dar, in der Nolten in der Gefangenschaft nach schwerer Krankheit resümiert:

„Es hat sich mir in diesen Tagen die Gestalt meiner Vergangenheit, mein inneres und äußeres Geschick, von selber wie im Spiegel aufgedrungen, und es war das erstemal, daß mir die Bedeutung meines Lebens, von den ersten Anfängen an, so unzweideutig vor Augen lag.“ (S. 531)[9]

Er bildet sich ein, jetzt klar zu sehen, macht Pläne für seine Zukunft als Künstler. Typisch für den Bildungsroman: der Held zieht nach einer Krise eine Lehre für seine Zukunft. Doch das ist nur eine Illusion. Selten hat Nolten so wenig ‚Durchblick’ wie an dieser Stelle. Er glaubt noch an Agnes’ Untreue, er weiß nichts von Larkens` stellvertretendem Briefwechsel und schon gar nicht, dass Constanze davon Kenntnis hat, und er ahnt nicht, dass sie Schuld ist an seiner Inhaftierung. Die Bildungsroman- Vorstellung von einem klaren, zielgerichteten, planbaren Bildungsweg wird hier ironisch gebrochen und ad absurdum geführt.

Auch im ‚Wilhelm Meister’ ist für den Protagonisten sein Bildungsweg nicht immer klar und durchschaubar. Besonders gegen Ende des Romans hat Wilhelm durchaus auch Kritik an der ‚Bildungspolitik’ der Turmgesellschaft anzumelden. (Wie die Rolle der Turmgesellschaft einzuschätzen ist, beschäftigt zahlreiche Interpretationen.) Dass auch in Goethes Roman kein eindeutig definiertes Bildungsziel, keine essentielle Lehre auszumachen ist, zeigt sich, wenn Wilhelm sagt:

„es ist vergebens, in dieser Welt nach eigenem Willen zu streben. Was ich festzuhalten wünschte, muß ich fahrenlassen, und eine unverdiente Wohltat drängt sich mir auf.“

Sein Schlusswort lautet:

ich weiß, daß ich ein Glück erlangt habe, das ich nicht verdiene und das ich mit nichts in der Welt vertauschen möchte.“[10]

Dennoch steht für Wilhelm eben ein „Glück“ am Ende der (Roman-) Geschichte. Ist seine Entwicklung auch nicht ganz erklärbar, so hat sie doch statt gefunden. Hat er auch kein bestimmtes Ziel angesteuert, ist er doch in einem ‚glücklichen Hafen’ gelandet.

Ganz anders im ‚Maler Nolten’; hier bleibt eine durch und durch pessimistische Botschaft zurück. Keine Entwicklung, nur Rückschritte und Verwirrungen. Am Ende sterben ausnahmslos alle Hauptfiguren. Keines der gezeigten Lebensmodelle kann sich letztlich durchsetzen, alle scheitern.

1.2 Dämonische Vergangenheit

Auch Wilhelm Meister macht ‚Fehler’. Seine Versuche auf dem Theater kann man im Nachhinein durchaus als Irr- oder zumindest als Umweg bezeichnen. Außerdem verlässt er seine Geliebte Mariane, weil er glaubt, sie sei ihm untreu. Sein Irrtum wird ihm jedoch nicht zum Verhängnis; zwar stirbt Mariane vor Kummer, Wilhelm jedoch kann an seinem Sohn Felix später die Vaterrolle übernehmen. Das Ereignis trägt so gar zu seiner persönlichen Reifung bei. Auch im Wilhelm Meister sind also vergangene Ereignisse für den Gang der Handlung von Bedeutung. Ebenso gilt das im Zusammenhang mit dem Harfner/ dem Mönch Augustinus und Mignon. Die Vergangenheit mit der Geschichte von Inzest und Entwurzelung Mignons manifestieren sich in der kranken Gemütsverfassung der Beiden. Zwar hat dies auch Auswirkungen auf Wilhelm; diese sind aber nur indirekt. Letztendlich wird das ‚Problem’ der kranken Individuen durch deren Tod ‚gelöst’. Gleiches geschieht mit der kranken/wahnsinnigen Aurelie.

Auf seinem Lebensweg wird Wilhelm von Vertretern der Turmgesellschaft begleitet/ geleitet. Auch der Zufall spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Letztendlich geht das Konzept auf; es ergibt sich ein glückliches Ende für den Helden.

Anders im ‚Maler Nolten’. Der Protagonist wird von seiner Vergangenheit immer wieder eingeholt. Von seiner Beziehung zu Agnes zum Beispiel, als er bereits mit Constanze glücklich werden will. Besonders augenscheinlich ist dieses Motiv freilich in der undurchsichtigen Gestalt Elisabeth. Immer wieder taucht sie in Noltens Leben auf und beeinflusst es stark, ob mit oder ohne sein Wissen. Und selbst diese Verstrickung mit Elisabeth weist letztlich noch weiter in die Vergangenheit: auf das Leben seines Onkels Friedrich Nolten, seine Beziehung zur Zigeunerin Loskine. In Dimensionen also, auf die Theobald gar keinen Einfluss nehmen kann.

Heide Eilert erkennt diese Ausrichtung auf die Vergangenheit auch in der bereits thematisierten Erzählstruktur des Romans wieder:

„Die auffallende Rückwärtsgewandtheit der Hauptfiguren, ihre Determiniertheit durch vergangene Geschehnisse, kommt auch in der Erzählstruktur des Maler Nolten zum Ausdruck: in den häufigen Rückblenden und eingefügten Episoden ebenso wie in der >Kreisstruktur< des Werks, die das Romanende, den Tod Noltens in der Schloßkapelle, auf den Anfang, das Totentanzgemälde, zurückverweisen läßt.“[11]

Das hier erwähnte ‚Totentanzgemälde’, das Baron Jaßfeld am Anfang des Romans beschreibt, gilt in der Forschung schon lange als Verknüpfung von Anfang und Ende der Geschichte, als Vorausdeutung der Vereinigung von Elisabeth und Nolten im Tod.[12] Im Bild: Totentanz in der Nähe einer Kapelle. Elisabeth hat als Orgelspielerin den Tod selbst als ‚Kalkant’, also Balgtreter, und damit als ihren Gehilfen. Der Jüngling, der an der Orgel lehnt, kann für Nolten stehen. Als Symbole für Tod dienen zum einen die brennende Fackel[13], die er in der Hand hält, zum anderen der große goldbraune Nachtfalter in seinem Haar, der für Zerfall und Vergänglichkeit steht. Wenn der Roman aber quasi da aufhört, wo er begonnen hat, dann zeigt dies, dass im Grunde keine Entwicklung Noltens statt findet. Schon gar nicht im Sinne einer freien Entfaltung und Ausbildung seiner Persönlichkeit; vielmehr steht das ‚Ergebnis’, der Ausgang, von Anfang an fest. Nolten kann daran nichts ändern, er hat keinen Einfluss auf seinen Lebensweg.

[...]


[1] Sengle, Friedrich: Biedermeierzeit. Deutsche Literatur im Spannungsfeld zwischen Restauration und Revolution 1815-1848. Band 3: Die Dichter. Stuttgart 1980, S. 702.

[2] Rolf Selbermann: Der deutsche Bildungsroman. Stuttgart 1994, S. 35.

[3] Rüdiger Südhoff: Die intertextuelle Sinnkonstruktion im Bildungsroman der Weimarer Klassik. Poetologische Paradigmen der Aufklärungsliteratur in Goethes „Lehrjahren“. Stuttgart 1994, S. 14.

[4] Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hg. Von Ehrhard Bahr. Stuttgart 1982, S. 13 ff.

[5] Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hg. Von Ehrhard Bahr. Stuttgart 1982, S. 521.

[6] Isabel Horstmann: Eduard Mörikes Maler Nolten. Biedermeier: Idylle und Abgrund. Frankfurt a. M. 1996, S. 103.

[7] Seitenangaben in Klammern stammen immer aus:

Eduard Mörike: Werke in einem Band. Hg. von Herbert G. Göpfert. München/ Wien 1993.

[8] Rolf Selbermann: Der deutsche Bildungsroman. Stuttgart 1994, S. 97.

[9] Zum Vergleich eine Ähnliche Stelle aus dem ‚Wilhelm Meister’:

„»Es ist eine schöne Empfindung, liebe Mariane«, versetzte Wilhelm, »wenn wir uns alter Zeiten und alter, unschädlicher Irrtümer erinnern, besonders wenn es in einem Augenblicke geschieht, da wir eine Höhe glücklich erreicht haben, von welcher wir uns umsehen und den zurückliegenden Weg überschauen können.“

Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hg. Von Ehrhard Bahr. Stuttgart 1982, S. 13.

[10] Johann Wolfgang Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hg. Von Ehrhard Bahr. Stuttgart 1982, S. 623 bzw. 639.

[11] Heide Eilert: Maler Nolten. In: Paul Michael Lützeler (Hg.): Romane und Erzählungen zwischen Romantik und Realismus. Stuttgart 1983, S. 165-182. Hier S. 175.

[12] Ulrich Kittstein: Zivilisation und Kunst. Eine Untersuchung zu Eduard Mörikes Maler Nolten. Röhrig 2001, S. 195

[13] Feuer taucht im ‚Maler Nolten’ immer wieder als Symbol für ‚Tod’ auf. Z.B. das Lied über den Feuerreiter (S. 352); Fackeln (708) und Kerzen (709) kündigen ‚ Tod an; der Präsident spricht dabei von einer „Feuertaufe“ (S. 711). Auch in übertragenem Sinne wird das Motiv oft gebraucht: „Feuerpein der Angst“ (S. 615)

Details

Seiten
28
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783638243582
Dateigröße
407 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v20501
Institution / Hochschule
Universität Karlsruhe (TH) – Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Note
1,0
Schlagworte
Eduard Mörikes Maler Nolten Vorbildern Wegen Mörike

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