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Investitionsstandort Russland: Ein Leitfaden für Investitionen deutscher Unternehmen

Masterarbeit 2012 114 Seiten

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abkurzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Einleitung

1. Kapitel: Einfuhrung
1.1 Motive fur „Auslandische Investitionen"
1.2 Formen

2. Kapitel: Deutsche Investitionen in Russland
2.1 Deutschland im Welthandel
2.2 Investitionsflusse nach Russland
2.3 Regionale Schwerpunkte

3. Kapitel: Investitionsstandort Russland
3.1 Standortfaktoren
3.1.1 Wirtschaftszentren Moskau und St. Petersburg
3.1.2 Wachstum weiterer Zentren
3.2 Wirtschaftsleistungen Russlands
3.2.1 Weltwirtschaftliche Verflechtungen
3.2.2 Wirtschaftliche Spielraume
3.2.3 Investitionsklima
3.2.4 Fiskalpolitik
3.2.5 Arbeitsmarkt
3.2.6 Gesundheitswesen
3.3 Standortbewertung
3.4 Zusammenfassung

4. Kapitel: Rahmenbedingungen fur Investitionen in Russland
4.1 Politisch-rechtliche Rahmenbedingungen
4.1.1 Rechtssystem
4.1.1.1 Handelsrecht
4.1.1.2 Kartell- und Wettbewerbsrecht
4.1.1.3 Patent-, Marken- und Musterrecht
4.1.1.4 Arbeits- und Sozialrecht
4.1.2 Steuern und Abgaben
4.1.3 Import- und Zollbestimmungen
4.1.4 Verpackungsvorschriften
4.2 Die Geschaftsabwicklung in Russland
4.2.1 Lieferbedingungen
4.2.2 Zahlungs- und Kreditkonditionen
4.2.3 Transport und Logistik
4.3 Sozio-kulturelle Rahmenbedingungen
4.4 Russische Verbraucher
4.5 Russisches Personal
4.6 Russische Werbung
4.7 Russische Messen
4.8 Kriminalitat in Russland
4.9 Zusammenfassung

5. Kapitel: Deutsche Investitionsmoglichkeiten in Russland
5.1 Export
5.2 Lizenzvergabe
5.3 Franchising
5.4 Reprasentanz und Filiale
5.5 Direktinvestitionen
5.5.1 Green-Field Projekt
5.5.1.1 Die russische GmbH „000"
5.5.1.2 Die russische AG „ZA0"
5.5.2 Brown-Field Projekt
5.6 Finanzierungsmoglichkeiten
5.7 Zusammenfassung

6. Kapitel: Risiken
6.1 Landerrisiken
6.1.1 Politische Risiken
6.1.2 Wirtschaftliche Risiken
6.2 Zusammenfassung

7. Kapitel: Erfolgsfaktoren
7.1 Positive Geschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland
7.2 Marktchancen erkennen
7.3 Regionaler Fokus
7.4 Messebeteiligungen
7.5 Preispositionierung

Fazit

Ausblick

Anhang

Abbildungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abkurzunasverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Literaturverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

Russland gehOrt neben China, Brasilien und Indien zu den sog. BRIC Staaten. Mit einem wachsenden Bruttoinlandsprodukt (BIP) von durchschnittlich vier Prozent seit dem Krisenjahr 2009 gehort die Russische Federation (RF)1 zu den grORten Wachs- tumsmarkten der Welt. Ferner verzeichnet die RF einen er- staunlichen Binnenmarkt von uber 143 Mio. Menschen.2

Viele auslandische Unternehmen erkennen das uberaus guns- tige Investitionsklima in Russland. Dieses zeichnet sich durch den Reichtum an Bodenschatzen, die kostengunstigen Fakto- ren Arbeit und Kapital und ein intellektuelles Potenzial aus.3

Auch fur deutsche Unternehmen wird der dynamisch wachsen- de und geographisch nahe russische Markt zunehmend inte- ressanter. Etliche deutsche Investoren identifizieren ihre Chan- cen in dem Wachstumsmarkt der Russischen Federation. Auch wenn rege Handelsbeziehungen zwischen Russland und Deutschland bereits vorhanden sind, stehen deutsche Unter­nehmen bei einem Markteintritt in die RF anfangs vor einer ge- waltigen Herausforderung, die voller Risiken steckt. Nicht zu Letzt scheitern viele Unternehmen an ihren Russlandaktivitaten oder der Zugang zum Markt bleibt ganz versperrt. Das Russ- landgeschaft erfordert das Wissen uber den Markt, aber auch uber die politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen der Russi­schen Federation. Ferner mussen auslandische Investoren die sozio-kulturellen Barrieren erkennen, um den russischen Markt erfolgreich erschlieRen zu kOnnen.4

Die vorliegende Arbeit beschaftigt sich mit den Investitionsvor- haben dt. Unternehmen in Russland. Sie analysiert alle mogli- chen Strategien der Auslandsmarktbearbeitung und dient folg- lich als Orientierungshilfe fur Neuankommlinge in der RF. Das Ziel dieser Arbeit ist nicht die Formulierung einer besten Lo- sung, sondern vielmehr die Herstellung eines Leitfadens mit zahlreichen Hinweisen, die zum Erfolg in Russland verhelfen konnten.

Das erste Kapitel dieser Arbeit enthalt eine Einfuhrung, in der die unternehmerischen Motive fur auslandische Investitionen beleuchtet werden. AnschlieRend werden die Alternativen stra- tegischer Markteintrittsformen kurz dargestellt. Die Momentauf- nahme der lebhaften deutsch-russischen Geschaftsbeziehun- gen wird in dem zweiten Kapitel aufgezeigt. Insbesondere wird ein Augenmerk auf die regionalen Schwerpunkte der dt. Investi­tionen in Russland gelegt. Der Investitionsstandort Russland wird in dem dritten Kapitel analysiert. Neben allgemeinen In- formationen uber die RF wird die Wirtschaftsleistung- und Ver- flechtung des Landes thematisiert. Zu- und Abflusse von aus- landischen Direktinvestitionen veranschaulichen und bewerten neben ausgewahlten Landerratings das Investitionsklima in Russland. Zum Abschluss werden die Vor- und Nachteile der russ. Wirtschaft erortert. Die politisch-rechtlichen und sozio- kulturellen Rahmenbedingungen werden im vierten Kapitel auf­gezeigt. Wie letzten Endes erfolgreich in Russland investiert werden kann, veranschaulicht das funfte Kapitel. An dieser Stelle werden alle moglichen Markteintrittsformen und die Rechtsformen dt. Unternehmen mit ihren Chancen und Risiken prasentiert. Kapitel sechs illustriert die denkbaren Landerrisiken Russlands, bevor im letzten Kapitel sieben die Erfolgsfaktoren fur das Russlandengagement dargestellt werden. Die Arbeit wird mit einem Fazit abgerundet. AbschlieRend wird ein Aus- blick in die Zukunft gewahrt.

1. Kapitel: Einfuhrung

1.1 Motive fur ,,Auslandische Investitionen"

Global agierende Unternehmen mussen sich, um dem Wettbe- werb Stand zu halten, stetig neu positionieren. Erfolg schreiben nur die Unternehmen, welche es schaffen neue Markte nach- haltig zu erobern. Eine inlandische Marktsattigung kann den Gewinn einiger Geschaftsfelder im Inland schmalern. Der aus­landische Markt birgt haufig noch Moglichkeiten, sich erfolg- reich in seinem Segment zu entfalten. Jede auslandische Inves- tition eroffnet neue Chancen, kann aber auch schwere Risiken mit sich bringen.5 Die Hauptmotive fur Auslandsinvestitionen sind die Sicherung bestehender Markte und die ErschlieRung neuer Absatzmoglichkeiten. Unternehmen versuchen durch die Internationalisierung ihr Geschaftsrisiko auf mehrere Lander zu streuen. Ebenso spielt bei einigen Unternehmen das Kosten- motiv eine wesentliche Rolle. Wenn Arbeitskosten im Ausland niedrig gehalten werden und steuerliche Vorteile ersichtlich sind, dann neigen viele Unternehmen dazu im Ausland zu in- vestieren. Ressourcenorientierte Unternehmen tatigen haufig auslandische Investitionen, wenn der eigene inlandische Zu- gang zu Ressourcen schwierig erscheint. Strategische Motive nehmen heutzutage eine dominierende Rolle ein. Unternehme- rische Aktivitaten werden mehrheitlich im Ausland vorgenom- men, wenn insbesondere Skalen-, Verbund- und Lerneffekte erzielt werden konnen.6 Unternehmen, die im Ausland investie- ren, zahlen haufig zu den innovativeren Unternehmen. Aus­landsinvestitionen bewirken oftmals, dass Unternehmen ihre Produkte verbessern oder stetig weiterentwickeln.7

1.2 Formen

EntschlieRt sich ein Unternehmen fur einen Standort bzw. fur einen Markt im Ausland, muss nunmehr die Markteintrittsform fur das Engagement im Ausland geklart werden. Es existieren viele Alternativen der strategischen Markteintrittsformen, welche an dieser Stelle kurz erlautert werden (Abb. 1).

Abb. 1: Markteintrittsform in Abhangigkeit von

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: PERLITZ, M. (2004), S. 186.

Ein Unternehmen kann indirekt oder direkt exportieren. Der in- direkte Export findet statt, wenn ein eigenstandiger Handels- mittler eingesetzt wird, welcher das Unternehmen im Gastland vertritt. Bei dem direkten Export werden Waren oder Dienstleis- tungen unmittelbar an einen Abnehmer im Ausland verkauft. Eine Vertriebsorganisation im Ausland intensiviert die eigene Prasenz auf dem auslandischen Markt.

Durch die Lizenzvergabe konnen inlandische Firmen als Li- zenzgeber durch einen auslandischen Lizenznehmer im Aus­land vertreten werden.

Durch die Lizenzvergabe konnen inlandische Firmen als Li- zenzgeber durch einen auslandischen Lizenznehmer im Aus- land vertreten werden.

Mit dem Franchising wird ein gesamtes Managementkonzept durch einen Franchisevertrag von einem inlandischen Fran- chisegeber an einen auslandischen Franchisenehmer u berge- ben. Die Moglichkeit der internationalen Kooperation entsteht bei einem Joint Venture. Dabei bilden zwei oder mehrere Un- ternehmen verschiedener Lander ein vollig neues Gemein- schaftsunternehmen.

Auslandsniederlassungen (Filialen und Reprasentanzen) kon- nen ein geeignetes Mittel sein, um ein inlandisches Unterneh- men im Ausland zweckvoll zu reprasentieren. Ein inlandisches Unternehmen kann seine Marktprasenz im Ausland eben falls erhohen, wenn es mit einem gleichberechtigten auslandischen Unternehmen zusammen fusioniert8

Unternehmen, welche rechtlich selbststandig im Ausland agie- ren mochten, bedurfen entweder der Neugrundung (Green­Field Investment) einer Tochtergesellschaft oder der Ubernah- me (Akquisition bzw. Brown-Field Investment) einer Beteiligung an einem auslandischen Unternehmen.

Das Grunden und erweitern von Tochtergesellschaften wird als eine Auslandische Direktinvestition (ADI) verstanden. Im Ge- gensatz dazu stehen die Portfolioinvestitionen, welche lediglich eine Vermogensanlage darstellen, keine zehn Prozent der aus­landischen Beteiligung ausmachen und keinen entscheidenden Einfluss auf die Unternehmenspolitik ausuben.9

Eine der groRten und wettbewerbsfahigsten Wirtschaften der Welt stellt Deutschland dar. Die deutsche Wirtschaft belegt den dritten Platz bei den weltweiten lm- und Exporten von Waren. Bei den Importen von gewerblichen Dienstleistungen nimmt Deutschland selbst Platz zwei ein (Abb. 2).

Abb. 2: Deutschlands Rang im Welthandel, 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Darstellung in Anlehnung an: WTO (2012).

Laut OECD machte die Anzahl der exportierten Guter 2010 47% des deutschen Bruttoinlandsproduktes aus. Die deutschen Guterexporte haben sich von 1999 bis 2007 mitsamt verdop- pelt.10

Die wichtigsten deutschen Haupthandelskaufer und Lieferanten sind seine europaischen Partner. Insgesamt 63% aller deut­schen Exporte gingen an die EU-Mitgliedsstaaten (Abb. 3).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 3: Europaische Hauptabnehmer Deutschlands, 2011

Die starke deutsche Industrie, mit einer intensiven Exportorien- tierung, konnte sich in den letzten 20 Jahren auf seiner bedeu- tenden Position im Welthandel festsetzen. Die BRD erwirtschaf- tete 2011 ein BIP von 2 570,0 Mrd. Euro. Jungst steuerte die deutsche Wirtschaft acht Prozent zu dem Welthandel bei.11

Im bilateralen Handel mit Russland wurden 34 405,5 Mio. Euro aus der Bundesrepublik Deutschland in die Russische Federa­tion exportiert und 40 551,6 Mio. Euro importiert.12

Auch heutzutage konnen deutsche Produzenten von dem ,,Ma- de in Germany“ Qualitatssiegel gut profitieren, denn es bekraf- tigt die guten Chancen in der Russischen Federation erfolgreich zu investieren.13

2.2 Investitionsflusse nach Russland

Seit dem Zerfall der Sowjetunion hat sich Russland fundamen­tal dem Westen geoffnet. Die Russische Federation hat sich zu einem wichtigen AuRenhandelspartner fur deutsche Unterneh- men etabliert. Deutsche Investitionen weisen einen kumulierten Bestand von 20 Mrd. Euro in Russland auf. Heute sind etwa 6.500 deutsche Unternehmen in Russland ansassig.

Die deutsch-russischen Wirtschaftsbeziehungen sind in den letzten Jahren sogar zu einer strategischen Partnerschaft heran gewachsen.14

Russland und Deutschland haben sich in ihrer Partnerschaft darauf geeinigt in Wirtschaft, Bildung, Forschung und Innovati­on enger in Zukunft zusammenzuarbeiten. Vor allem die ge- meinsame Aus- und Weiterbildung von Fachkraften soll dabei intensiviert werden.15

Insbesondere ist die Anzahl der mittelstandischen deutschen Unternehmen in Russland in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Hierzu zahlen uberwiegend Unternehmen der Le- bensmittelindustrie, wie beispielhaft Ehrmann, Campina, Ritter Sport und Onken. Durch Exporte haben sich diese deutschen Mittelstandler dem russischen Markt angenahert und bauen nun eigene Produktionsstatten vor Ort auf, um den russischen Markt geraumiger zu erschlieRen.16

Deutschland ist derzeit der zweitgroRte Handelspartner Russ- lands und investiert mit 97% vornehmlich in ZentralruRland. Die GroRstadtraume Moskau und St. Petersburg treten dabei sicht- bar hervor.

Etwa 25% der deutschen Investitionen sind dem Wolga-Raum und dem Nordwesten Russlands zugerechnet (Abb. 4).

Abb. 4: Deutsche Direktinvestitionen in Russland in Mrd. US Dollar

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Anfertigung in Anlehnung an:

STIFTUNG FAMILIENUNTERNEHMEN (2011), S. 11.

Eine Vielzahl der deutschen Direktinvestitionen stellen sog. Green-Field Projekte dar, bei welchen sich deutsche Unter- nehmen durch die Neugrundung von Tochtergesellschaften auf dem russischen Terrain neu ansiedeln. Unternehmen, die seit mehreren Jahren aktiv auf dem russischen Markt anzutreffen sind, verfolgen haufig die Strategie der Kooperation mit einem russischen Partner, um sich intensiver in Russland platzieren zu konnen.17

Bei den getatigten auslandischen Direktinvestitionen in Russ- land belegt Deutschland den funften Platz, hinter Zypern, GroRbritannien, Luxemburg und den Niederlanden.18

Die gewaltigen und auffalligen Direktinvestitionen, getatigt vom auRerst kleinen Land Zypern, bestehen zum groRten Teil aus Fluchtkapital, welches aus steuerlichen Zwecken wieder nach Russland zuruckgefuhrt wird. Die niederlandischen und briti- schen Direktinvestitionen hangen vornehmlich mit der Offnung des Rohstoffvorkommens durch Royal Dutch Shell und British Petroleum (BP) zusammen.19

Weiterhin bestehen gute Chancen fur deutsche Investoren in die Russische Federation einzutreten. Die russische Nachfrage ist andauernd auf einem hohen Niveau, was damit zu tun hat, dass viele Geschaftsfelder noch nicht zu Ende bearbeitet sind. Hier konnen deutsche Unternehmen von dem Nachholbedarf der Russischen Federation profitieren.20

2.3 Regionale Schwerpunkte

Bei den Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen lassen sich regionale Schwerpunkte deutlich erkennen. Ein attraktives Investitionsgebiet stellt ZentralruRland dar, insbesondere Mos- kau, das Moskauer Stadtgebiet und die Oblast Kaluga. Daruber hinaus existieren lebhafte Geschaftsbeziehungen zu dem stark westorientierten Gebiet von St. Petersburg.21

Zwischen der Oblast Swerdlowsk und Deutschland besteht seit den 1990er Jahren eine intensive Partnerschaft. Ein Abkom- men aus dem Jahre 1991 fordert ferner die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesland Baden-Wurttemberg und der Oblast Swerdlowsk bei verschiedenen Projekten. In dieser Region gibt es Vertretungen von uber40 deutschen Unternehmen. Deutschland belegt bei dem AuRenhandel mit dem Gebiet Swerdlowsk international gesehen den vierten Platz mit einem Anteil von 7,5%. Vornehmlich werden Maschinen, Kraftfahrzeu- ge, Chemieprodukte und Ausrustungsguter aus Deutschland in das russische Gebiet Swerdlowsk importiert.22

Ebenfalls existiert eine ausgepragte Partnerschaft zwischen Deutschland und der Oblast Uljanowsk. Vielen groRen deut­schen Unternehmen, wie Metro, Henkel Bautechnik und Bosch, ist es in den letzten Jahren gelungen einige Projekte in dieser Region erfolgreich durchzufuhren. Seit 2009 wurde auch das Bosch-Ausbildungszentrum fur die Ausbildung von Fachkraften in der Bauindustrie der Region Uljanowsk eroffnet.23

Fur die Region Pensa ist Deutschland ein wichtiger strategi- scher Partner. In den letzten funf Jahren stammen allein 60% aller getatigten auslandischen Investitionen in der Region Pen­sa aus Deutschland.24

3. Kapitel: Investitionsstandort Russland

3.1 Standortfaktoren

Die Russische Federation ist eine Republik bestehend aus 83 Foderationssubjekten. Es existieren 21 Republiken, neun Regi- onen, 46 Gebiete, ein autonomes Gebiet, zwei Stadte federalen Ranges und vier autonome Kreise. Seit dem 12. Juni 1991 ist die Russische Federation unabhangig. Die Wahrung der Russi- schen Federation ist der Russische Rubel (1 EUR - 40,89 RUB).25

Zum dritten Mal wird das Amt des Prasidenten der Russischen Federation von Wladimir Putin gefuhrt.

Russland ist mit 17 Mio. km2 und neun Zeitzonen der greRte Flachenstaat der Erde und etwa 48 Mal greRer als die Bundes- republik Deutschland.26

Die Ost-West Ausdehnung Russlands betragt 9.000 km, die Nord-Sud Ausdehnung macht etwa 4.000 km aus. Der greRte Teil Russlands liegt estlich des Urals und zahlt zu dem asiati- schen Kontinent. Ein Viertel des Landes gehert zu dem europa- ischen Territorium.27

Die Einwohnerzahl belauft sich jedoch gerade einmal auf 143 Mio. und weist damit auf, dass das Land im Durchschnitt nur sehr dunn besiedelt ist. In der Hauptstadt Moskau leben derzeit geschatzte 10,4 Mio. Menschen. Der greRte Teil der Bevelke- rung ist russisch-orthodox. Daneben gibt es eine greRere An- zahl an Burgern konfessionslosen und islamischen Glaubens.

Das Klima Russlands ist zum groRten Teil kontinental und es herrschen enorme jahreszeitliche Temperaturschwankungen.28

Zu den Landschaftsformen Russlands gehoren Hochgebirge, Steppen und subtropische Regionen. GroRe Teile Sibiriens und des Fernen Ostens bestehen fast zu 50% aus einem Dauer- frostboden. Gerade der asiatische Teil Russlands ist ungeheuer reich an naturlichen Rohstoffen. In dieser Region kommen ins- besondere Erdol, Erdgas, Steinkohle, Eisenerz, Bunt- und Edelmetalle vor. Etwa ein Drittel der weltweiten Erdgasreserven sind dem russischen Territorium anzurechnen. Ferner besitzt das Land auch ein Reichtum an nichtmetallischen Ressourcen, wie Kali- und Steinsalz, Schwefel und Asbest. Des Weiteren konnen Diamantfelder in Jakutien, der Republik Sacha, ange- troffen werden.29

Russland beinhaltet eine Vielzahl an kulturellen und ethnischen Gruppierungen. Demnach gibt es uber 160 Nationalitaten mit uber 100 gesprochenen Sprachen, wobei die Amtssprache Russisch ist. Seit 2005 zahlen zu den Korrespondenzsprachen neben Russisch auch Englisch und Deutsch.30

Diese Tatsachen befurworten eine intensive Auseinanderset- zung mit der Russischen Federation und eine moglichst regio­nal differenzierte Betrachtungsweise des Landes.

3.1.1 Wirtschaftszentren Moskau und St. Petersburg

Russland entwickelt sich seit uber 20 Jahren von einer Plan- wirtschaft zu einer Marktwirtschaft. Dominierend bei der Ent- wicklung erscheint die Kreml-Metropole Moskau. In diesem Zentrum werden 40% des gesamten russischen Steuerauf- kommens umgesetzt. Moskau steuert mit 16% zum Bruttoin- landsprodukt Russlands bei.

Das Gebiet um St. Petersburg bildet das zweite groRe Zentrum Russlands. In dieser Region konnen alle Unternehmen der ver- arbeitenden Industrie angetroffen werden. St. Petersburg ver- fugt uber ein hohes Ausbildungsniveau der dort arbeitenden Fachkrafte und zahlt somit zu einem hoch entwickelten Wirt- schaftsstandort fur auslandische Investoren, wie etwa Coca Co­la, Gillette, Unilever oder Ford.31

Unternehmen, Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtun- gen verschiedener Tatigkeitsfelder wurden in St. Petersburg durch staatliche Finanzierung zu einem Cluster vernetzt. Das Cluster in St. Petersburg gehort im Bereich Forschung und Entwicklung zu einem Vorzeigecluster Russlands.32

3.1.2 Wachstum weiterer Zentren

Neben den boomenden Metropolen Moskau und St. Petersburg kommen auch weitere Regionen Russlands zum Vorschein. Unlangst haben sich industrielle Zentren um die Stadte Nishnij Nowgorod, Krasnodar, Novosibirsk, Jekaterinburg und Samara gebildet. Gepragt sind diese Regionen insbesondere durch ein uberaus dynamisches Wachstumspotenzial (Abb. 5).33

Abb. 5: Wachstum weiterer Wirtschaftszentren, Bsp. Kfz-Zulieferer in Russland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: BUNDESMINISTERIUM FUR BILDUNG UND FORSCHUNG, CLUSTER SAMARA (2011).

3.2 Wirtschaftsleistungen Russlands

Die Russische Federation nimmt mit dem groRten Markt in Ost- europa und den GUS34 Staaten eine fuhrende Position in der Weltwirtschaft ein. Das russische Bruttoinlandsprodukt steigt seit dem Krisenjahr 2009 stetig um vier Prozent an. Auch die Prognosen fur das kommende Jahr 2013 belaufen sich auf ei- nen vier prozentigen Wachstum des BIP (Abb. 6).

Abb. 6: BIP Russland

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Anfertigung in Anlehnung an:

BOTSCHAFT DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, MOSKAU (2012), S. 4.

Auch die niedrige Inflationsrate von gegenwartig 6,3% spricht fur einen Wirtschaftsaufschwung Russlands und stellt kein In- vestitionshindernis fur auslandische Investoren dar. Die Russi­sche Federation erwirtschaftete 2011 ein Bruttoinlandsprodukt von 1 330,0 Mrd. Euro.

An der Entstehung des BIP Russlands sind der Handel, das Gastgewerbe und der Verkehr mit 28,9% an erster Stelle positi- oniert. Die verarbeitende Industrie realisierte 16,1%, gefolgt von dem Finanzsektor mit 15,9%.35

Insbesondere der private Konsum, die Baubranche, die Stahl- industrie, die Ol- und Erdgasindustrie sowie die Chemiebranche sind auRerst stark aufgestellt und treiben die russische Wirt- schaft voran.

Dennoch sind viele der russischen Produktionen nur wenig konkurrenzfahig, wie etwa die einheimische Kfz- und Flugzeug- produktion. Dieser Produktionsbereich setzt kaum Exporterlose um und halt damit die eigenen Investitionen gegenwartig fern. Der Landwirtschaftsbereich Russlands ist durch viele Importe aus den USA, den GUS Staaten und der EU einer starken Kon- kurrenz ausgesetzt. Der russische Staat setzt zunehmend Im- portquoten ein, um die einheimischen Agrarprodukte vor Nied- rigpreisen aus dem Ausland zu schutzen.36

3.2.1 Weltwirtschaftliche Verflechtungen

Fur Russland nimmt die Europaische Union, insbesondere Deutschland eine wichtige Rolle als Wirtschaftspartner ein. Der groRte russische Lieferant ist neben Deutschland derzeitig die VR China. Mit Belarus und Kasachstan hat Russland zum I.Januar 2010 eine Zollunion gegrundet. Von groRer wirtschaft- licher Bedeutung fur Russland sind ebenfalls die Ukraine, Itali- en, Niederlande und die USA (Abb.7).37

Abb. 7: Wichtigste Handelspartner Russlands (in Mrd. US Dollar)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Anfertigung in Anlehnung an:

AUSSENWIRTSCHAFT OSTERREICH (2011), S. 13.

Nach wie vor spielen die GUS Staaten im russischen Handels- volumen eine wichtige Rolle. So entfielen 13,5% der Exporte und 14,8% der Importe auf die GUS Staaten. Zu den wesentli- chen Exportgutern Russlands zahlen mit 61% die Energietra- ger, gefolgt von Chemikalien und Kautschuk mit neun Prozent und Maschinen und Ausrustungen mit einem sechs prozentigen Anteil. Den groRten Anteil an importierter Ware stellen Maschi­nen und Ausrustungen dar.38

3.2.2 Wirtschaftliche Spielraume

Russland verfugt uber einen ungeheuerlichen Reichtum an Rohstoffen und Bodenschatzen. Zu den Hauptexportgutern zahlen heute noch Gas, Ol, Rohstoffe und Metalle. Der Roh- stoff- und Energiesektor spielt fur das Wirtschaftswachstum Russlands eine gravierende Rolle. Damit ist die Russische Fe­deration im internationalen Landervergleich stark abhangig von seinen Exporten und demzufolge auch von den Weltmarktprei- sen fur Mineralol (Abb. 8).39

Wenn Russland sich zu einer hoch entwickelten Marktwirtschaft etablieren will, bedarf es einer Anderung der Exportstruktur, um auch die Importabhangigkeit des Landes entscharfen zu kon- nen. Aufgrund der gunstigen geopolitischen und geookonomi- schen Lage verfugt Russland uber ein gropes Potenzial sich noch starker in der Weltwirtschaft anzuordnen. Die Russische Federation hat die Moglichkeit sich sowohl im Wirtschaftsraum der EU als auch in der APEC Zone starker zu integrieren.40

Abb.8: Rohstoffabhangigkeit der CARBS-Lander

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Anfertigung in Anlehnung an: ACHATZ, H. (2011), S. 2.

3.2.3 Investitionsklima

Die wirtschaftliche Verflechtung eines Landes kann durch die Zu- und Abflusse von ADI besonders gut aufgezeigt werden. Russische Unternehmen haben 7,7 Mrd. EUR im Ausland in Form von ADI im Jahr2011 umgesetzt.

Auslandische Investoren haben im Jahr2011 13,2 Mrd. EUR in Russland investiert und veranschaulichen damit das positive Investitionsklima in Russland (Abb. 9).

Abb. 9: Auslandische Direktinvestitionen (in Mrd. EUR)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigene Anfertigung in Anlehnung an:

BOTSCHAFT DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND,

MOSKAU (2012), S. 8.

Prasident Putin verspricht durch offentliche Investitionen die Wirtschaft Russlands starker zu diversifizieren. Dabei soll die Hochtechnologie und Innovation des Landes ausdrucklich ge- fordert werden. Die Schaffung von Sonderwirtschaftszonen soll dazu beitragen. Neue auslandische Produktionsbetriebe kon- nen demzufolge bei einer Ansiedlung in den o.g. Bereichen mit Steuererleichterungen rechnen.41

Viele Unternehmen erhoffen sich ertragreiche Auftrage durch die zukunftigen ModernisierungsmaRnahmen der Stromwirt- schaft Russlands. Der Investitionsbedarf fur den Ausbau der Stromkapazitaten wird auf 420 Mrd. US Dollar bis zum Jahr 2020 geschatzt (Wasser- und Kernkraft, Leitungsnetz etc.). Mit weiteren Infrastrukturmodernisierungen, wie etwa in dem Transportsektor, ist zu rechnen. Auch in den Ausbau von See- und Flughafen, Lager- und Logistikzentren soil verstarkt inves- tiert werden. Gewinnversprechende Moglichkeiten erwarten auslandische Investoren ebenso in der Baubranche und in der Automobilindustrie. Viele der internationalen Automobilkonzer- ne, wie VW, GM und Ford erkennen die Wachstumsimpulse und erweitern ihre Produktionsstatten oder eroffnen neue Wer- ke in Russland.42

Die deutsche Wirtschaft mochte bei den ModernisierungsmaR- nahmen ihre Chance nutzen. Bei den anstehenden GroRprojek- ten wollen deutsche Unternehmen sich starker beteiligen, wie beispielhaft bei den Investitionen in die FuRball Weltmeister- schaft 2018, bei den Vorbereitungen fur die Olympischen Spiele in Sotschi 2014 oder bei dem Bau einer Formel-1 Rennstrecke am Schwarzen Meer.43

Fur das Modernisierungskonzept werden in der Russischen Federation dringend Fachkrafte gesucht, die sich mit modernen und energieeffizienten Technologien gut auskennen. Russische Fachkrafte konnen durch deutsche Investoren umfangreich fur die Umsetzung der ModernisierungsmaRnahmen geschult wer­den.44

3.2.4 Fiskalpolitik

Russland betreibt eine expansive Fiskalpolitik, um den Finanz- bereich zunehmend zu starken und die Sozialpolitik des Landes zu verbessern. Die lockere Haushaltspolitik fuhrt dazu, dass die Halfte der Fiskalmittel bereits verwendet wurde. Staatsnahe Banken bemuhen sich durch die Ausweitung der Kreditvergabe um eine Konjunkturstimulierung Russlands. Auch der niedrig gehaltene Leitzins45 der russischen Notenbank soll die Kredit- ausgabe erleichtern und damit die private Konsumnachfrage anheben.

Trotz dauerhafter expansiver Finanzpolitik fallen die Wachs- tums- und Einkommenseffekte nur sehr kummerlich aus. Um das gegenwartige Haushaltsdefizit zu senken, werden indirekte Steuern aus Tabak, Spirituosen und Benzin erhoht.

Da das russische Haushaltsbudget durch die Ol- und Gasex- porte ausgeglichen wird, intensiviert sich zunehmend die Ge- fahr der Abhangigkeit Russlands von den weltweiten Mineralol- preisen.46

Russland hat im Vergleich zu anderen groRen aufstrebenden Landern dennoch die geringsten Staatsschulden zu verzeich- nen. Ferner besitzt die Russische Federation Devisenreserven von rekordverdachtigen 500 Mrd. US Dollar.47

Dessen ungeachtet werden Auslandische Investoren bei einer weiteren ineffizienten Fiskalpolitik Russlands nur bedacht Fi- nanzierungen eingehen. Bei ahnlichen Konditionen werden In­vestoren sich fur andere aufstrebende Lander entscheiden.48

3.2.5 Arbeitsmarkt

Der russische Arbeitsmarkt hat derzeit mit einer uberalternden und abnehmenden Gesellschaft zu kampfen. Man prognosti- ziert einen enormen Fachkraftemangel. Auch die Anzahl der Akademiker vermindert sich gegenwartig. Nichtsdestotrotz wird das russ. Bildungsniveau auf gut bis sehr gut eingestuft. Ledig- lich wird von vielen Unternehmen die rein theoretische Ausbil- dung der Absolventen kritisiert. Demnach fehlen gut ausgebil- deten Studenten die notwendige Praxiserfahrung und die zu- nehmend wichtigen Fremdsprachenkenntnisse.49

Der gegenwartige Wirtschaftsboom sorgt auf dem russ. Ar­beitsmarkt fur steigende Gehalter und erhoht damit die Fluktua- tionsrate. Demnach wird es fur Unternehmen immer schwerer gut qualifiziertes Personal zu finden, welches auch bleibt.50

Das BIP pro Kopf lag in Russland 2011 bei 9.309 Euro, in Deutschland waren es im Vergleich dazu 31.473 Euro. Der durchschnittliche monatliche Lohn betrug 2011 durftige 576 Eu­ro. Renteneinnahmen von monatlich 186 Euro kletterten durch Pensionszuschusse aus dem Jahr 2010 erstmalig uber das festgesetzte Existenzminimum Russlands. Die Arbeitslosenquo- te liegt derzeit bei sechs Prozent, in den Wachstumsgebieten Moskau, Kaluga und St. Petersburg neigt sich die Quote gegen Null.51

Desgleichen regional unterschiedlich verteilen sich die Ein- kommen. Die Zentren Moskau, St. Petersburg und weitere Milli- onenstadte, wie etwa Jekaterinburg, Omsk, Nishnij Nowgorod und Samara, haben mit Abstand die hochsten Einkommen des Landes und somit auch die groRte Kaufkraft.52

[...]


1 Gem. Art. 1 Pkt. 2 Verf. RF sind die Bezeichnungen Russische Foderation und Russland gleichbedeutend.

2 Vgl. RIES, J. (2004), S. 1.

3 Vgl. PANKOV, V. (2007), S. 567.

4 Vgl. KRAUSE, V. (2007), S. 13.

5 Vgl. KRAUSE, V. (2007), S. 10.

6 Vgl. HOLTBRUGGE, D./WELGE, M. K. (2010), S. 25 f.

7 Vgl. WESTERMEIER, A. (2008), S. 533.

8 s Vgl. SCHMID, S. (2007), S. 16 f.

9 Vgl. JAHRREISS, W. (1984), S. 25 f.

10 Vgl. HAMILTON, D. S./QUINLAN, J. P. (2009), S. 11 f.

11 Vgl. VEREINIGUNG DER BAYERISCHEN WIRTSCHAFT (2012).

12 Vgl. STATISTISCHES BUNDESAMT (2012), S. 2 f.

13 Vgl. KRAUSE, V. (2007), S. 72.

14 Vgl. STIFTUNG FAMILIENUNTERNEHMEN (2011), S. 8.

15 Vgl. iMOVE (2011), S. 15.

16 Vgl. RIES, J. (2004), S. 1.

17 Vgl. STIFTUNG FAMILIENUNTERNEHMEN (2011), S. 11 f.

18 Vgl. STIFTUNG FAMILIENUNTERNEHMEN (2011), S. 18.

19 Vgl. BENDER, S. A. (2007), S. 90 f.

20 Vgl. KRAUSE, V. (2007), S. 76.

21 Vgl. STIFTUNG FAMILIENUNTERNEHMEN (2011), S. 12.

22 Vgl. STIFTUNG FAMILIENUNTERNEHMEN (2011), S. 108 f.

23 Vgl. a.a.O., S. 117.

24 Ebenda, S. 145.

25 Stand: 31.05.2012.

26 Im Anhang Abb. 13: Landkarte Russland.

27 Vgl. BME/BOGASCHEWSKY, R. (2005), S. 45.

28 Vgl. AUSSENWIRTSCHAFT OSTERREICH (2011), S. 4.

29 Vgl. BME/BOGASCHEWSKY, R. (2005), S. 45.

30 Vgl. KRAUSE, V. (2007), S. 56 f.

31 Vgl. RIES,J. (2004), S. 2.

32 Vgl. BUNDESMINISTERIUM FUR BILDUNG UND FORSCHUNG, CLUSTER ST. PETERSBURG (2011), S. 1.

33 Vgl. RIES,J. (2004), S. 2.

34 Seit 1991 Gemeinschaft UnabhangigerStaaten (GUS): Aserbaidschan, Armenien, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, RF, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan und Ukraine.

35 Vgl. BOTSCHAFTDER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, MOSKAU (2012), S. 4 f.

36 Vgl. AUSSENWIRTSCHAFT OSTERREICH (2011), S. 8. ff.

37 Vgl. iMOVE (2011), S. 12.

38 Vgl. AUSSENWIRTSCHAFT OSTERREICH (2011), S. 13.

39 Vgl. AUSSENWIRTSCHAFT OSTERREICH (2011), S. 11.

40 Vgl. PANKOV, V. (2007), S. 575.

41 Vgl. AUSSENWIRTSCHAFT OSTERREICH (2011), S. 11 f.

42 Vgl. BECKER, C. (2009), S. 8.

43 Vgl. METZ, A. (2011), S. 5.

44 Vgl. iMOVE (2011), S. 14.

45 Leitzins von 8%, Stand: 11.05.2012.

46 Vgl. AUSSENWIRTSCHAFT OSTERREICH (2011), S. 12 f.

47 Vgl. WOLF, E. (2012), S. 3.

48 Vgl. DEUBER, G./SCHWABE, A. (2012), S. 2 f.

49 Vgl. iMOVE (2011), S. 10.

50 Vgl. KARNER, M. (2008), S. 11.

51 Vgl. BOTSCHAFT DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND, MOSKAU (2012), S. 20 ff.

52 Im Anhang Abb. 17: Die zehn groRten Stadte Russlands.

Details

Seiten
114
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656317180
ISBN (Buch)
9783656319221
Dateigröße
5.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v205169
Institution / Hochschule
Hochschule Bochum
Note
3,0
Schlagworte
investitionsstandort russland leitfaden investitionen unternehmen

Autor

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Titel: Investitionsstandort Russland: Ein Leitfaden für Investitionen deutscher Unternehmen