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Opfer und Täter zugleich – Analyse dreier Geschichten vor dem historisch-gesellschaftlichen Kontext im Portugal der 1970er-Jahre

Hausarbeit 2012 27 Seiten

Romanistik - Portugiesische Sprache, Literatur, Landeskunde

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die politische und gesellschaftliche Situation in Portugal im 20. Jahrhundert
2.1 Geschichtliche Hintergründe ab dem Jahre 1930 bis zur Nelkenrevolution im Jahre

3. Analyse
3.1 „Die Mutter“
3.1.1 Die Bedeutung von Mariana und Maria - ein Wortspiel
3.1.2 Vergangenes und Gegenwärtiges - Mariana / Maria im Zwiespalt
3.1.3 Schutzlosigkeit und ihre Folgen
3.2 „Psychiatrisches Gutachten über den Geisteszustand der Mariana A.“
3.2.1 Die Bedeutung der écriture féminine
3.2.3 Gedicht von Maria Teresa Horta
3.2.4 Das Symbol des Hundes
3.2.5 Die metaphorische Mariana A
3.3 „Der Vater“
3.3.1 Das Bild des Vaters im politischen Kontext
3.3.2 Der Vater: Opfer und Täter zugleich?

4. Die Verknüpfung der einzelnen Geschichten
4.1 A costa dos murmúrios
4.2 Ema und die Verbindung zu den drei Autorinnen der Neue[n] Portugiesische[n] Briefe

5. Einschätzung der Neue[n] Portugiesische[n] Briefe

6. Schlussbetrachtung

7. Abstract in portugiesischer Sprache

Abbildungsverzeichnis

Madalena Barbosa

Die portugiesische Frau in den 1980ern

Darstellung Portugals im Jahr 2000

Precisamos urgentemente De uma definição política própria Em que caiba o individual de cada uma Precisamos de ultrapassar a nossa insegurança, Construindo uma identitdade - pessoal e colectivamente. Precisamos de compreender a s causas sociais Da nossa incapacidade de ultrapassar o medo

Precisamos de uma teoria ...

Planificada, estruturada

Para atingir os fins que nos propusemos.1 Madalena Barbosa, 1978

In Memoriam Madalena Barbosa, Feministin und Gründerin des Movimento de Libertação das Mulheres (MLM), gestorben am 21.Februar 2008

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Madalena Barbosa2

1. Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit möchte ich den historischen Hintergrund dreier ausgewählter Geschichten aus den Neue[n] Portugiesische[n] Briefen (Novas Cartas Portuguesas3 ) von Maria Teresa Horta, Maria Isabel Barreno und Maria Velho da Costa thematisieren. Dieses Buch wurde in den 1970er Jahren geschrieben und erregte in Portugal und im Ausland eine heftige Debatte über das Rollenverständnis der Geschlechter. Dabei konzentriere ich mich auf die Geschichten „Die Mutter“, „Psychiatrisches Gutachten über den Geisteszustand von Ma- riana A.“ und „Der Vater“. Weitere Geschichten lasse ich hier außer Acht, da dies den Rah- men dieser Arbeit sprengen würde.

Zunächst werde ich auf die politische und die daraus resultierende gesellschaftliche Situation in Portugal eingehen. Wichtig ist dies, um Hintergrundinformationen für die folgenden Kapi- tel zu geben. Aus diesem Grund wird besonders auf die Geschichte zwischen 1930 und 1974 eingegangen, da diese von entscheidender Bedeutung für das Verständnis des Verhältnisses zwischen der gesellschaftlich-politischen Situation und der Situation der Frau in Portugal ist. In Kapitel zwei werden einzelne Geschichten aus dem Buch Neue Portugiesische Briefe ana- lysiert und interpretiert.

Im weiteren Verlauf der Hausarbeit werden Verknüpfungen zwischen den einzelnen Geschichten hergestellt und diese mithilfe von Gedichten und Romanen der drei Autorinnen untermauert. Darauf aufbauend soll die These meiner Hausarbeit herausgearbeitet werden, die besagt, dass Männer und Frauen in den einzelnen Geschichten sowohl Opfer als auch Täter der Situation in Verbindung mit Politik und Gesellschaft sind.

2. Die politische und gesellschaftliche Situation in Portugal im 20. Jahrhundert

Im Hinblick auf das zugrunde liegende Thema dieser Hausarbeit befasst sich das erste Kapitel schwerpunktmäßig mit dem Gesellschaftsbild im Portugal des 20. Jahrhunderts sowie der politischen Ordnung, um wichtige Informationen über Portugal und für den Kontext bedeutende Aspekte darzulegen.

2.1 Geschichtliche Hintergründe ab dem Jahre 1930 bis zur Nelkenrevolu- tion im Jahre 1974

In den 1930er-Jahren bis zur Mitte der 1970er-Jahre herrschte in Portugal die Diktatur unter dem Premierminister António de Oliveira Salazar bzw. seinem Nachfolger. Er gründete im Jahre 1930 den Estado Novo (dt: „Neuer Staat“), der Portugal sowohl wirtschaftlich als auch kulturell isolierte. Das Parlament (Assembleia Nacional) bestand aus Mitgliedern der einzig zugelassenen Partei des Landes, der Nationalen Union (União Nacional, UN). Andere Partei- en waren verboten und oppositionelle Kräfte wurden von der portugiesischen Staatspolizei, PIDE (Polícia Internacional e de Defesa do Estado, Internationale Staatsschutz-Polizei) ver- folgt. Die ab dem Jahre 1961 ausbrechenden Unabhängigkeitskriege in den portugiesischen Kolonien in Afrika (Angola und Mosambik) führten zu einer immer größer werdenden Unzu- friedenheit der portugiesischen Bevölkerung und des Militärs. Die linksgerichtete Bewegung des Militärs, Movimento das Forcas Armadas, auch MFA genannt, erhob sich in der Nelken- revolution am 24. Juli 1974 und stürzte noch am gleichen Tag das Regime, wodurch der Estado Novo endete.

Der Premierminister António de Oliveira Salazar prägte vor allem im 20. Jahrhundert das Land. Auch wenn diese Ereignisse mittlerweile mehr als 30 Jahre zurückliegen, ist die ge- schichtliche und die sozio-kulturelle Umwälzung Portugals noch heute ein großes Thema. Salazar selbst war strenggläubiger Katholik. Er rückte vier große Machtpole in den Mittel- punkt: das Militär, die Wirtschaft, die Kolonien mit ihren Großgrundbesitzern und die katho- lische Kirche, wobei Letztere die wohl größte Bedeutung in Salazars Politik spielte. Diese Machtpole führten schließlich auch zur Entpolitisierung des Landes. Während seiner Diktatur schränkte Salazar die Rechte und Freiheiten der Bürger ein. Hierbei ist wichtig zu erwähnen, dass in anderen westlichen Ländern zu dieser Zeit bereits die Emanzipation der Frau (Frauen- bewegung) einsetzte, wie zum Beispiel in Frankreich mit Simone de Beauvoir. Portugal hin- gegen blieb in dieser Hinsicht jedoch stehen. Die konservative Einstellung Salazars lässt sich schon in den frühen Jahren zu Beginn der 1930er-Jahre in seinen Aussagen erkennen:

Women’s work outside the family sphere disintegrates home life, separates its different members, and makes them strangers to each other … Life in common disappears; the work of educating the children suffers, and families become smaller. Through the unsatisfactory and difficult task of reg- ulating the family budget, in the running of the home, and in the provision of food and clothing, a serious loss is experienced, and it is very rare that it is actually made up by the wages received.4

Meines Erachtens wird in diesem Zitat deutlich, dass die Frauen in Portugal einerseits in einer traditionellen Rolle gehalten werden, und dass sie andererseits aus ökonomischen Gründen (u. a. da die Männer sich im Krieg befinden) überwiegend typische Männerrollen übernehmen müssen, wie die Arbeit in einer Fabrik, wobei sie jedoch weiterhin rechtlos bleiben. Ein wei- teres Beispiel macht zudem deutlich, dass auch noch 20 Jahre später Salazar die hier geäußer- te Ansicht weiterhin stark bekräftigte. In den 1950er-Jahren führte die französische Journalis- tin und Autorin Christine Garnier ein Interview mit Salazar, in dem sie ihn nach seiner Mei- nung zu der damals aktuellen Frauenbewegung in den westlichen Ländern befragte. Dazu meinte Salazar:

How could I break the wave of feminine independence which is coming over the world? Women show such a need for freedom, such a frenzy for the pleasures of life. They don’t understand that happiness is reached through renunciation rather than enjoyment … The great nations should set an example by confining women to their homes. But these great nations seem oblivious to the fact that the solid family structure can not exist where the wife’s activity is outside the home. And so the evil spreads and each day becomes more dangerous.5

Zu dieser Zeit arbeiteten schon viele Frauen in Portugal als Lehrerinnen oder als Arbeiterin- nen in Betrieben. Um diese Unabhängigkeit der Frauen weiter zu unterbinden, setzte Salazar ein Gesetz in Kraft, das es unter anderem verheirateten Frauen verbot, als Krankenschwestern oder im Außenministerium zu arbeiten. Erst im Jahre 1969, ein Jahr nach der offiziellen Be- kanntmachung von Salazars Krankheit und ein Jahr vor seinem Tod, wurden Frauenrechte unter dem Nachfolger Marcelo Caetano anerkannt; das Wahlrecht erhielten die Portugiesin- nen allerdings erst im Jahre 1974.

Die eigentliche Veränderung der politischen Situation in Portugal und somit auch die Verän- derung der Situation der portugiesischen Frauen begann in den 1970er-Jahren. Die Gründe dafür waren vielfach; die Veröffentlichung der Novas Cartas Portuguesas (Neue Portugiesi- sche Briefe) im Jahre 1972 hatte hier einen wichtigen Anteil, die Zensur durch die PIDE und das eigentliche gerichtliche Verfahren gegen die drei Marias erregten sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene großes Aufsehen. Die portugiesische Tageszeitung Público veröffentlichte erstmals am 26. Oktober 1973 einen kurzen Bericht über das Gerichtsverfah- ren. Doch auch außerhalb der Grenzen Portugals erhoben sich Stimmen gegen das Gerichts- verfahren. Ein Beispiel ist hier die Times, die in einem offenen Brief an die Staatspolizei und an das Regime Portugals appellierte, das gewaltsame Vorgehen gegenüber den Autorinnen der Novas Cartas Portuguesas sofort zu beenden. Dieser Brief wurde von international be- kannten Autoren und Autorinnen unterschrieben: Ruth Fainlight, Jonathan Griffin, Susan Guppy, Doris Lessing, Íris Murdoch, Edna O’Brien, Sonia Orwell, Davis Plante, Jean Rhys, Berenice Rubens, Alan Sillitoe, Robert Speaight, Stephen Spender, Nikos Stangos, Angus Wilson und Anne Wollheim6.

Eine weitere Reaktion auf das Buch war die Gründung des MLM (Movimento de Libertação das Mulheres) durch Madalena Barbosa im April 1974, die auch mit der Nelkenrevolution im gleichen Monat in Verbindung steht. Diese Organisation hatte es sich zum Ziel gesetzt, die Diskriminierung der Geschlechter zu unterbinden und die Rechte der Frauen in Portugal zu stärken.

3. Analyse

Auf den folgenden Seiten werde ich nun einzelne Geschichten analysieren, um hier möglichst den Bezug zwischen Gesellschaft, Politik und den einzelnen Figuren dieser Geschichten her- zustellen. Die drei Kurzgeschichten „Die Mutter“, „Psychiatrisches Gutachten über den Geis- teszustand von Mariana A.“ und „Der Vater“ aus den Neue[n] Portugiesische[n] Briefe[n] wurden hierbei ausgewählt, da hier der oben genannte Kontext am schlüssigsten zu interpre- tieren ist und somit auch ein Bezug zwischen den einzelnen Geschichten hergestellt werden kann. Anschließend werden die Geschichten zusammen betrachtet und Relationen zwischen diesen hergestellt.

3.1 „Die Mutter“

In der ersten der insgesamt drei Geschichten wird eine Frau beschrieben, die sich als erwach- sene Frau von ihrer Mutter unterdrückt fühlt. Die Rede ist von Mariana, die zwischendurch auch als Maria bezeichnet wird und die mit ihrem Sohn in einer namenlosen Stadt an Glas- scheiben entlang durch den Regen läuft. Durch Ihre Ausweglosigkeit überkommt sie zum Ende der Geschichte eine seltsame Wut, die dazu führt, dass sie völlig von Sinnen ihren Sohn an den Glasscheiben verletzt. Nachdem sie sich dessen bewusst geworden ist, beginnt sie zu schreien und wacht schließlich auf, da alles nur ein Traum war.

Die Unterdrückung der Mutter wird anfangs noch nicht deutlich, da Mariana in der eigentli- chen Geschichte einen herzlichen Brief an ihre Mutter schreibt, den sie noch mit „Freundin“ unterschreibt. Hier wird auch deutlich, dass sie von ihrer Mutter nicht als eigenständige Frau betrachtet wird, da die Mutter sie als ungeschickt bezeichnet, was Mariana selbst wiederholt. Im Laufe der Geschichte wird dem Leser verständlich gemacht, dass sie nur ihre wahren Ge- fühle zu verstecken versucht und eigentlich einen regelrechten Hass gegenüber ihrer Mutter verspürt. Dies wird unter anderem in einem weiteren Brief an ihre Mutter deutlich, in dem es heißt, dass sie sich gezwungen bzw. aufgefordert fühlt, wieder „nach Hause“ zu kommen und sie dieses Zuhause als Gefängnis beschreibt. Auch der Sohn wird hierbei erwähnt, denn der Leser erfährt, dass Mariana ihr Kind alleine großziehen will. Sie bezieht sich hierbei auf ihre eigene Kindheit, da sie ihren Sohn nicht so erziehen will, wie sie von ihrer eigenen Mutter erzogen wurde. Hier unterschreibt die Frau mit dem Namen Mariana und nicht wie im ersten Brief mit Maria. Ist Maria eventuell der Kosename, der von ihrer Mutter benutzt wurde, oder eine Verniedlichung des eigentlichen Namens Mariana? Wenn ja, macht auch hier Mariana ihrer Mutter bewusst, dass sie als eigenständige Person mit einer eigenen Autorität wahrge- nommen werden will.

3.1.1 Die Bedeutung von Mariana und Maria - ein Wortspiel

Um den wahren Grund zu erfahren, warum die Protagonistin jeweils einmal mit Mariana und einmal mit Maria unterschreibt, ist es wichtig, sich vor Augen zu führen, welche einzelnen Namen welche Bedeutung haben. Auffallend ist zum Beispiel bei Maria, dass hier auch un- bewusst auf die heilige Mutter Maria angespielt wird, die Mutter von Jesus. Im zweiten und letzten Brief unterschreibt die Frau mit Mariana - einer Kombination der Namen Maria und Ana. Es ist wichtig zu erkennen, dass die Mutter der heiligen Maria An(n)a hieß. Im Grunde hatte die Tochter nie eine wirkliche Mutter, sie kann also auch keine eigene Mutter werden bzw. nicht wie eine richtige Mutter handeln. Da der zweite Brief auch ehrlicher zu sein scheint in Bezug auf Heimat und auf das Behaupten der eigenen Selbstbestimmung, stellt sich Mariana bzw. Maria hier über ihre Mutter, denn in dem Moment wird deutlich, dass ihr die Rolle der Mutter „aufgestülpt“ worden ist. Die aufkommende Wut zum Ende der Geschichte und die Verletzung des Sohnes durch die Glasscheiben, die sie verschuldet hat, wird dem Le- ser auch hier deutlich gemacht, dass Mariana / Maria nicht in der Lage ist, wirklich Mutter zu sein und diese Rolle zu übernehmen, und dass sie durch diesen Verlust des Mutterwerdens und -seins einem regelrechten psychischen Druck ausgeliefert ist. Die Glasscheiben, an denen sie ihren Sohn verletzt, sind hierbei ein Symbol für das Gefängnis, dem sie sich immer weiter nähert (und gleichzeitig auch dem Gefängnis ihrer Heimat). Des Weiteren wird aus dem Titel auch nicht deutlich, um welche Mutter es sich in der eigentlichen Geschichte handelt: um die Mutter der Protagonistin oder um die Mutter des Sohnes.

3.1.2 Vergangenes und Gegenwärtiges - Mariana / Maria im Zwiespalt

Der unaufhörliche Regen ist ein wichtiges Symbol, das dem Leser die Bedrohlichkeit der Si- tuation bewusst macht. Denn auch hier wird erwähnt, dass Mariana kurz gegen diesen Regen ankämpft (evtl. ein indirekter Kampf gegen die Mutter, gegen die sie versucht anzukämpfen); kurze Zeit später versteckt sie sich jedoch wieder hinter den Glasscheiben, die das eigentliche Gefängnis darstellen. Dieser Zwiespalt zwischen der alten Heimat und den verbundenen Rela- tionen, die zu den Menschen, wie zu ihrer Mutter, und der jetzigen Gegenwart mit einer neuen Zukunft, die ihr eigenes Kind darstellt, bestehen, verleiten Mariana zu der Gewalt gegenüber ihrem Sohn. Diese Gewalt steht in direkter Verbindung mit den Glasscheiben (die wiederum das Gefängnis darstellen), da sie den Kopf ihres Sohnes an diese Glasscheiben stößt, bis Blut über dessen Gesicht läuft. Sie benutzt hier den Sohn, um die Glasscheiben zu zerschlagen bzw. um das Gefängnis zu zerstören. Der Regen dient auch hier dazu, dem Leser die eigentli- che Traurigkeit der Geschichte bewusst zu machen, denn Regen ist im Allgemeinen ein Sym- bol für die Traurigkeit und auch für die Tränen, die vielleicht Mariana / Maria nie wirklich gelernt hat zu vergießen. Sie kämpft gegen diese Traurigkeit zwar an (nimmt sie also nicht bewusst wahr) und weiß doch, dass sie diesen Kampf nicht gewinnen kann.

3.1.3 Schutzlosigkeit und ihre Folgen

Diese eigentliche Geschichte erinnert auch an die Geschichte der portugiesischen Nonne aus dem Jahre 1669, die sich nach der Liebschaft mit einem französischen Grafen von ihrer Familie psychisch entfernt hat und auch die Familie für ihre damalige Situation anprangert. Sowohl der Titel als auch der Name der Protagonistin stellen also hier eine bewusste Aufnahme der älteren Portugiesischen Briefe dar. Die schwierige Situation zwischen Tochter und Mutter sind auch hier ein wichtiges Thema:

[...] as autoras das Novas Cartas tentam explicar a infeliz situacao de Mariana, encerrada num convento, repudiada plea mae de que é filha adulterina e aproximando-a [...].7

[...]


1 Tavares 2010: 10.

2 [http://2.bp.blogspot.com/_VY4HOvYGoJw/R737OAuKr8I/AAAAAAAACC0/ougVElscJIE/s400/madalena_b arbosa_2_grand.jpg] (Stand: 05.März 2012).

3 Horta et al. [1972(1955)]: Neue Portugiesische Briefe. 1

4 Sadlier 1986: 247.

5 Sadlier 1986: 247 f.

6 Tavares 2010: 182.

7 Dubois 1988: 40.

Details

Seiten
27
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656384809
ISBN (Buch)
9783656385325
Dateigröße
594 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v206521
Institution / Hochschule
Johannes-Gutenberg-Gymnasium, Waldkirchen – Sprach-, Translations-, und Kulturwissenschaften
Note
1,3
Schlagworte
Kulturwissenschaften Literaturwissenschaften Portugal Brasilien Ausland Frankreich Simone de Beauvoir Maria Teresa Horta Maria Isabel Barreno Maria Velho da Costa Neue Portugiesische Briefe Novas Cartas Portuguesas Rollenverstädnis Geschlechter historischer Hintergrund Salazar Opfer Täter

Autor

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Titel: Opfer und Täter zugleich – Analyse dreier Geschichten vor dem historisch-gesellschaftlichen Kontext im Portugal der 1970er-Jahre