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Die Bedeutung des "Prometheus" von Johann Wolfgang von Goethe für den Sturm und Drang

Seminararbeit 2011 30 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die epochale Zuordnung
2.1. Die Epoche der Aufklärung
2.2. Die Sturm und Drang Strömung
2.2.1. Der Geniegedanke im Sturm und Drang
2.2.2. Das neue Selbstverständnis des Dichters
2.2.3. Zentrale Themen des Sturm und Drang - Nachahmung und Schöpfung

3. Goethes Prometheus im Kontext des Sturm und Drang

4. Die mythologische Gestalt des Prometheus
4.1. Begriffsklärung Mythos
4.2. Die Gestalt des Prometheus als Teil der griechischen Mythologie

5. Die Hymne Prometheus von Johann Wolfgang von Goethe
5.1. Die formale Gestaltung der Hymne im Zeichen des Sturm und Drang
5.2. Interpretation der Hymne im Kontext des Sturm und Drang

6. Schluss

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Schon seit tausenden von Jahren sind die unterschiedlichsten Mythen und Sagen für den Menschen von herausragender Bedeutung, sodass diese nicht nur einen großen Einfluss auf dessen Bewusstsein haben, sondern im Laufe der Zeit selbst zum festen Bestandteil des menschlichen Selbstverständnisses wurden. Die damit von den Mythen und Sagen ausgehende Besonderheit zeigt sich insbesondere in deren Funktion als vermeintliche Wissensträger, um entweder historische Begebenheiten näher zu erläutern oder auf all jene offenstehenden Fragen eine möglichst genaue Antwort zu finden, für dessen eindeutige Beantwortung der Menschheit das Verständnis und auch das dafür notwendige Wissen fehlt. Mit dem Versuch der Menschen der unterschiedlichsten Kulturen das eigene Welt- und Selbstverständnis zum Ausdruck zu bringen, haben sich grundverschiedene Mythen herausgebildet, von denen die existierenden Schöpfungsmythen in der gesamten Menschheitsgeschichte eine besondere Relevanz für die Menschen eingenommen haben. Viele dieser Mythen blieben dabei im Laufe der Geschichte nicht nur auf einen rein religiösen Kontext beschränkt, sondern haben ihrerseits Einfluss auf die unterschiedlichsten Künste genommen oder fanden durch ihren inspirierenden Charakter immer wieder als Themenstoff eine schriftbezogene Verwendung. Doch nur die wenigsten der auf die Schöpfung eingehenden Mythen bewirkten in den einzelnen Epochen bei den Zeitgenossen eine immer wiederkehrende Resonanz, wie dies insbesondere der Prometheus -Sage als Bestandteil der griechischen Mythologie gelang. Dabei hat die Auseinandersetzung mit dem Prometheus -Stoff eine äußerst lange Tradition vorzuweisen. Gehört doch die mythologische Gestalt des Prometheus zu den bedeutendsten Figuren der okzidentalen Literaturwissenschaft, deren Ursprünge im geschichtlichen Dunkel des griechischen Altertums zu finden sind. Die lange und wechselvolle Rezeptionsgeschichte der Prometheus -Sage reicht dabei von der griechischen Antike, durch Hesiod und Aischylos geprägt, bis in die Neuzeit und ist wie kaum eine andere in unserem kulturellen Gedächtnis verankert. Während die Gestalt des Prometheus im Laufe der Geschichte immer wieder aufgegriffen und entsprechend der jeweiligen Zeit modifiziert wurde, erfreute sie sich immerwährender Beliebtheit, obwohl Prometheus zu den widersprüchlichsten Figuren zählt, die die griechische Mythologie vorzuweisen hat. Als wohl bekannteste literarische Größe der Neuzeit, die sich intensiv mit der mythologischen Gestalt des Prometheus auseinandergesetzt hat, kann wohl niemand anderes als Johann Wolfgang von Goethe genannt werden, welcher nicht nur mit seiner intensiven Beschäftigung mit der Prometheus -Sage eigene Akzente setzte, sondern dieser gleichzeitig auch einen neuzeitlichen Ausdruck verlieh. Insbesondere das von Goethe verfasste Gedicht Prometheus[1], das als „Schlüsseltext für das ausgehende 18. Jahrhundert“[2] gilt und „als Programmgedicht der Sturm und Drang Epoche“[3] eine eindeutige Bezeichnung findet, ist wie kein zweites für die Zeitgenossen von einer derart großen Bedeutung gewesen. Drückt doch das Gedicht bis heute Auflehnung und Revolution, Leidenschaft, Kraft und Genialität in einem aus. Aber auch die Tatsache, dass dieses Gedicht das typisch epochale Genieideal, die Abwendung von Autoritäten, die Möglichkeit eigener Schöpfungskraft, sowie das Recht auf Selbstbestimmung einhergehend mit der Loslösung von religiösen Gottesvorstellungen thematisiert und dabei den Geist der Sturm und Drang Strömung bewahren konnte, macht es für eine nähere Untersuchung so bedeutsam. Aus diesem Grund soll das von Johann Wolfgang von Goethe verfasste Gedicht Prometheus im Verlauf dieser Arbeit Gegenstand einer näheren Untersuchung sein, wobei herausgefunden werden soll, welche Bedeutung dieses Gedicht für den Sturm und Drang eingenommen hat. Dabei soll im Folgenden geklärt werden, welche Merkmale das Gedicht Goethes für eine Zuordnung zur Sturm und Drang Strömung erkennen lässt und wie dies in Hinblick auf die Motive dieser literarischen Strömung deutlich wird. Zuvor ist es jedoch notwendig sich näher mit den einzelnen Merkmalen dieser Strömung des ausgehenden 18. Jahrhunderts zu beschäftigen, bevor man sich dem eigentlichen Untersuchungsschwerpunkt dieser Arbeit widmen kann. Demnach erfolgt zunächst eine epochale Zuordnung innerhalb der Aufklärung des 18. Jahrhunderts. Anschließend soll ebenso auf das neue Geniebewusstsein und dem damit verbundenen neuen Selbstverständnis des Dichters eingegangen werden, bevor die mythologische Gestalt des Prometheus als Teil der griechischen Mythologie und dessen Verwendung durch Goethe näher thematisiert werden soll. Zum Abschluss soll ein umfassender Interpretationsansatz dieses Gedichts, sowohl an Hand seiner formalen Gestaltung, als auch durch dessen Inhalt, die bisherigen Erkenntnisse der Untersuchung ergänzen, um abschließend die Frage beantworten zu können, welche Bedeutung dem Gedicht Prometheus von Johann von Wolfgang von Goethe für die Sturm und Drang Strömung zugeschrieben werden kann.

2. Die epochale Zuordnung

Bevor nun im Folgenden die Bedeutung des Prometheus -Gedichts von Johann Wolfgang von Goethe im Kontext der Sturm und Drang Strömung[4] intensiv untersucht wird, sollte zunächst näher auf die Literaturgeschichte des 18. Jahrhunderts eingegangen werden. Demnach ist es unabdingbar sich vorab einen kurzen Überblick über die Epoche der Aufklärung zu verschaffen, bevor anschließend auf die Sturm und Drang Strömung eingegangen werden kann. Zwar trifft es durchaus zu, dass die deutsche Literatur des 18. Jahrhunderts in ihrer Gesamtheit als Literatur der Aufklärung bezeichnet wird, doch werden damit vielmehr die vielfältigen Strömungen, die unterschiedlichsten ästhetischen Programme und vor allem eine reichhaltige literarische Produktion unter einem Oberbegriff zusammengefasst, der der Vielfalt der Literatur des 18. Jahrhunderts nicht gerecht werden kann. Daher wird innerhalb der Epoche der Aufklärung zwischen einzelnen literarischen Strömungen unterschieden, von denen die Sturm und Drang Strömung von zentraler Bedeutung ist, verläuft diese doch parallel zur europäischen Bewegung der Empfindsamkeit, stellt eine Reaktion, Ergänzung und Weiterführung der Aufklärung dar und mündet ihrerseits schließlich in der literarischen Strömung der Klassik.

2.1. Die Epoche der Aufklärung

Wenn von der Aufklärung gesprochen wird, ist damit nicht nur eine ereignisreiche Epoche in der europäischen Geschichte gemeint, sondern vielmehr „eine gesamteuropäische Bewegung“[5], die die geistige Grundhaltung jener Zeit verkörpert. Dabei zeichnete sich mit dem beginnenden 18. Jahrhundert ein folgenreicher gesellschaftlicher Umbruch ab, der allmählich zu gravierenden sozialen Veränderungen führte und dessen Auswirkungen schließlich auch in der Philosophie und dem Schrifttum zu spüren waren. So fand schon Immanuel Kant auf die Frage „Was ist Aufklärung?“ die Antwort: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit […]“[6] und damit auch eine durchaus zutreffende Bezeichnung für das wohl revolutionärste Jahrhundert[7], in welchem sowohl der amerikanische Unabhängigkeitskrieg (1775-1783) als auch die spätere Französische Revolution (1789-1799) die gesellschaftlichen und politischen Zustände jener Zeit tiefgreifend erschüttert haben. Dabei entwickelte sich die Epoche der Aufklärung „zu einem Prozess der Erkenntnis, der die Menschen von allen Traditionen, Normen und Konventionen befreite, die nicht die Prüfung durch die autonome menschliche Vernunft bestehen“[8] und sich deshalb als Irrtum, Vorurteil oder sogar als Aberglaube herausstellen. Anstelle der früheren sakralen Universalität wird mit der Epoche der Aufklärung die Autonomie der menschlichen Vernunft zum Maßstab des Handelns erhoben,[9] was im weitesten Sinne schließlich auch zum Emanzipationsprozess des deutschen Bürgertums entscheidend beitrug. Während sich das Leben im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation für das einzelne Individuum nach dem Westfälischen Frieden vom 24. Oktober 1648 als äußerst schwierig herausstellte und mit der absolutistischen Ordnung einer ständigen Überwachung und Kontrolle unterlag, bildete sich mit dem 18. Jahrhundert ein aus eigener Leistung erstarktes Bürgertum heraus,[10] welches nach größerer Unabhängigkeit und Individualität strebte. Die damit mit dem 18. Jahrhundert einhergehende gesellschaftliche Veränderung, die zu einem neuen Bewusstsein des Bürgertums und dessen neuen Selbstverständnis führte, zeigte sich insbesondere in der Literatur, indem sich diese aus den jahrhundertealten Ketten der Regelpoetik loslöste und revoltierend durch eine zügellose Sprache und einem neuen Ausdruck in Erscheinung trat.

2.2. Die Sturm und Drang Strömung

Obwohl sich die Epoche der Aufklärung als gesamteuropäische Bewegung über das gesamte 18. Jahrhundert erstreckte und dabei ganz im Zeichen des Bürgertums und seiner Auseinandersetzung mit dem Absolutismus stand,[11] ist zumindest für den deutschsprachigen Raum und dessen literarischer Produktion diese Aussage nicht ganz zulässig, da sich innerhalb der deutschen Literatur des 18. Jahrhunderts unterschiedliche literarische Strömungen herausbildeten, die eine Differenzierung zwingend notwendig machen. So ist der Sturm und Drang als eine vorwiegend literarische Strömung nicht als ein gesamteuropäisches Phänomen zu verstehen, sondern als Bewegung und Entwicklung innerhalb der deutschen Literatur in der Epoche der Aufklärung, deren Namensgebung auf das gleichnamige im Jahr 1777 veröffentlichte Drama von Friedrich Maximilian Klinger zurückzuführen ist.[12] Obwohl eine genaue Datierung der Sturm und Drang Strömung nicht ganz unproblematisch ist, da sich oftmals in der Literaturgeschichte keine eindeutigen Ausgangspunkte einer Epoche oder einer Strömung nennen lassen, sind die beiden Einzelbegriffe Sturm und Drang schon seit Beginn der 1770er Jahre als Ausdruck der inneren wie äußeren Aufbruchsstimmung der jungen bürgerlichen Autoren[13] wie Johann Gottfried Herder, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Maximilian Klinger, Jakob Michael Reinhold Lenz und Gottfried August Bürger nachweisbar. Doch trotz dieser Problematik wird der Wirkungsrahmen der Sturm und Drang Strömung auf die deutschsprachige Literatur des ausgehenden 18. Jahrhunderts nachträglich auf den Zeitraum zwischen 1770 und 1785 datiert,[14] da die Autoren und ihre Zeitgenossen kein Bewusstsein darüber hatten,[15] eine eigenständige literarische Strömung innerhalb der Epoche der Aufklärung zu bilden. Dabei kann die Sturm und Drang Strömung ihrem Namen nach als eine Art geistiger Aufstand der jungen Literaturrevolutionäre[16] gegen

Einseitigkeiten der Aufklärung, gegen ihren Rationalismus, ihren Fortschrittsoptimismus, ihre Regelgläubigkeit und ihr verflachtes Menschenbild, aber auch gegen die als unnatürlich empfundene Gesellschaftsordnung mit ihren Ständeschranken, erstarrten Konventionen und ihrer lebensfeindlichen Moral[17]

verstanden werden. Und obwohl der Sturm und Drang im politischen Bereich keine Veränderung bewirken konnte, aber dem geistigen Leben entscheidende Impulse in jeweiliger Akzentuierung ermöglichte, wird unter dieser Bewegung oftmals auch eine Art Wegbereiter oder Durchgangsphänomen zur Klassik oder der Romantik verstanden.[18] Matthias Luserke sieht dies jedoch anders und spricht hierbei von einem Missverstehen:

Sturm und Drang [insgesamt] wurde als Durchgangsstadium in der Geschichte der deutschen Literatur hin auf Klassik und Romantik [miss]verstanden.[19]

Doch dabei ist es durchaus zutreffend, dass einzelne Motive der Sturm und Drang Strömung auch in den nachfolgenden literarischen Epochen, vorwiegend in der Klassik und der Romantik, zu finden sind. Die junge Autorengeneration wollte sich von der in der Epoche der Aufklärung zum Maßstab des Handelns erhobenen Autonomie der menschlichen Vernunft befreien, um sich zu den schöpferischen Kräften leidenschaftlicher Gefühle zu bekennen und dabei zu versuchen die rational begründeten Regelzwänge von Gesellschaft und Kunst zu sprengen. Die Grundidee der Aufklärung wurde von diesen jungen Autoren keineswegs abgelehnt, wie man es zunächst vielleicht vermuten könnte. Vielmehr wurde durch die neue Grundüberzeugung dieser Autoren des Sturm und Drang die Aufklärung erweitert und radikalisiert,[20] zumal das freie Individuum nicht länger als ein reines Vernunftwesen aufgefasst wurde, sondern als fühlendes Wesen, dass zu schöpferischer Selbstverwirklichung befähigt sei. Zwar ist der Sturm und Drang überwiegend als Erweiterung und Radikalisierung der Aufklärung zu verstehen, darf jedoch nicht als radikal antiaufklärerisch missverstanden werden. Dabei versuchten die jungen bürgerlichen Autoren den Ausbruch aus den bisher geltenden Regelzwängen und entdeckten dadurch „gleichzeitig neue Bereiche des Menschlichen für die künstlerische Darstellung.“[21] So trat an die Stelle des regelkonformen poeta doctus[22] das Genie, welches nicht länger über den Menschen stand, sondern vielmehr den Menschen dazu befähigte, den Genius in seinem Inneren zu entfachen und durch eine gottgleiche Kreativität und künstlerische Originalität zum Ausdruck zu bringen.[23] Gleichzeitig distanzierten sich die jungen bürgerlichen Autoren unter dem Leitbegriff des Geniegedankens von der klassizistischen Regelpoetik und widmeten sich der eigenen autonomen Schöpfungskraft des Individuums. Kunst galt nicht länger als erlernbar, sondern „der Künstler schöpft aus dem ihm eigenen Genie“[24], was die daraus resultierende Genieästhetik die Anwendung und Zuspitzung des aufklärerischen Individualismus im Bereich der Kunst werden ließ.

[...]


[1] Vgl. Johann Wolfgang von Goethe: Prometheus. In: Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Bd. 1: Gedichte und Epen. Hrsg. u. textkrit. durchges. v. Erich Trunz. 16., überarb. Aufl. München: C. H. Beck 1996, S. 44-46.

[2] Vgl. Ulrich Gaier: Vom Mythos zum Simulacrum: Goethes „Prometheus“-Ode. In: Johann Wolfgang von Goethe. Lyrik und Drama. Neue Wege der Forschung. Hrsg. v. Bernd Hamacher und Rüdiger Nutt-Kofoth. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2007, S. 71.

[3] Vgl. Barbara Neymeyr: Die Proklamation schöpferischer Autonomie. Poetologische Aspekte in Goethes Prometheus -Hymne vor dem Horizont der mythologischen Tradition. In: Olaf Hildebrand (Hrsg.): Poetologische Lyrik von Klopstock bis Grünbein. Köln / Weimar / Wien: Böhlau 2003, S. 31.

[4] Ob der Sturm und Drang eine eigenständige Literaturepoche oder eine literarische Strömung innerhalb einer Epoche darstellt, ist unter Experten leider strittig. Obwohl den Sturm und Drang betreffend keine eindeutige Aussage getroffen werden kann, da die Literaturwissenschaftler voneinander abweichen, werde ich innerhalb dieser Arbeit den Sturm und Drang als eine literarische Strömung behandeln.

[5] Vgl. Ulrich Karthaus: Sturm und Drang. Epoche – Werke – Wirkung. Hrsg. v. Wilfried Barner u. Gunter E. Grimm. 2., aktualis. Aufl. München: C. H. Beck 2007, S. 19.

[6] Immanuel Kant zur Beantwortung der Frage „Was ist Aufklärung?“ In: Berlinische Monatsschrift 4. Dezember-Heft 1784, S. 481-494. Königsberg in Preußen, den 3 September 1784.

[7] Vgl. Gerhard Kaiser: Aufklärung – Empfindsamkeit – Sturm und Drang. 5., unveränd. Aufl. Tübingen / Basel: Francke 1996, S. 39 (= UTB 484).

[8] Vgl. Karthaus: Sturm und Drang (2007), S. 19.

[9] Vgl. ebd., S. 2

[10] Vgl. Benedikt Jeßing u. Ralph Köhnen: Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft. 2., aktualis. u. erw. Aufl. Stuttgart / Weimar: Metzler 2007, S. 34.

[11] Vgl. Kaiser: Aufklärung – Empfindsamkeit – Sturm und Drang (1996), S. 39.

[12] Vgl. ebd., S. 224.

[13] Vgl. Christoph Jürgensen u. Ingo Irsigler: Sturm und Drang. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010, S. 11 (= UTB 3398).

[14] Die Sturm und Drang Strömung beschränkt sich literaturgeschichtlich auf die Begegnung zwischen Goethe und Herder in Straßburg im September 1770 und Herders Fragmente über die neuere deutsche Literatur (1766/67) einerseits und andererseits auf die zunehmende Produktivität einer erstaunlichen Fülle von Dramen durch die junge Schriftstellergeneration und Goethes Arbeit im Dienste des Weimarer Hofs.

[15] Vgl. ebd., S. 12.

[16] Vgl. ebd., S. 11.

[17] Vgl. Metzler Literatur Lexikon. Begriffe und Definitionen. Hrsg. v. Günther u. Irmgard Schweikle. 2., überarb. Aufl. Stuttgart: Metzler 1990, S. 448.

[18] Vgl. ebd.

[19] Vgl. Matthias Luserke: Sturm und Drang. Autoren – Texte – Themen. Stuttgart: Reclam 1997, S. 34.

[20] Vgl. Jeßing u. Köhnen: Einführung in die Neuere deutsche Literaturwissenschaft (2007), S. 35.

[21] Vgl. ebd., S. 36.

[22] Der poeta doctus setzt grundsätzlich nicht auf eine eigenschöpferische Tätigkeit und Kreativität, sondern vielmehr darauf, dass der Autor sein umfangreiches Wissen in die literarische Arbeit einbringen soll.

[23] Vgl. Metzler Goethe Lexikon. Personen – Sachen – Begriffe. Hrsg. v. Benedikt Jeßing, Bernd Lutz u. Inge Wild. 2., verb. Aufl. Stuttgart / Weimar: Metzler 2004, S. 415.

[24] Vgl. Deutsche Literaturgeschichte. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Hrsg. v. Wolfgang Beutin u.a. 7., erw. Aufl. Stuttgart / Weimar: Metzler 2008, S. 158.

Details

Seiten
30
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656341109
ISBN (Buch)
9783656342007
Dateigröße
673 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v206990
Institution / Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft
Note
1,3
Schlagworte
bedeutung prometheus johann wolfgang goethe sturm drang

Autor

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