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Die Bedeutung der Pflegeberatung in der Kinderkrankenpflege

Hausarbeit 2012 25 Seiten

Pflegewissenschaften

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Hauptteil
2.1 Fachliche Kompetenz
2.1.1 Kommentierung
2.2 Methodische Kompetenz
2.2.1 Kommentierung
2.3 Soziale Kompetenz
2.3.1 Kommentierung
2.4 Personale Kompetenz
2.4.1 Kommentierung

3 Nachwort

Literaturverzeichnis

Anhang

Belegstück fachliche Kompetenz

Belegstück methodische Kompetenz

Belegstück soziale Kompetenz

Belegstück personale Kompetenz

1 Einleitung

Das Thema Beratung rückt in der Pflege langsam, aber mit zunehmender Präsenz in den Vordergrund. Diese Entwicklung manifestierte sich zuletzt 2009 im Pflegeweiterentwicklungsgesetz. Es besteht seither ein gesetzlicher Anspruch auf Pflegeberatung (vgl. deutscher Bundestag 2012, S.13). Die Notwendigkeit lässt sich mit einer Zunahme von chronischen und multimorbiden Krankheiten sowie immer komplexeren Versorgungsangeboten begründen, denen Hilfebedürftige oft überfordert gegenüberstehen. Beratung kann und soll hier einen entscheidenden Beitrag zur Gesundheitsförderung leisten, damit Patienten und deren Angehörige eine, nach ihrer Definition, höchstmögliche Lebensqualität wahren können.

In dieser Arbeit soll verdeutlicht werden, wie wichtig konzeptorientierte Beratung im Krankenhausalltag ist. Ein kompetenter Umgang mit einer Erkrankung erfordert, neben spezifischem Krankheitswissen, auch einen angemessenen Umgang mit den Anforderungen der Erkrankung im Alltag. Das Krankenhaus ist oft der Ort, an dem sich Krankheiten manifestieren oder Probleme im Umgang mit einer Erkrankung sichtbar werden. Deshalb ist es hier besonders wichtig, dass qualifiziertes Fachpersonal strukturiert den Beratungsbedarf von Patienten erfassen kann, um Patienten zu befähigen, sich mit ihrer Erkrankung in einem stabilen Zustand zu bewegen. Ziel ist die Vermeidung von rezidivierenden Krankenhausaufenthalten.

In den folgenden Ausführungen werden in den verschiedenen Kompetenzbereichen – fachlich, methodisch, sozial und personal – das Wissen, die Handlung, die Interaktion und die Haltung zum Thema Beratung dargestellt.

2 Hauptteil

2.1 Fachliche Kompetenz

2.1.1 Kommentierung

In dem Bereich der fachlichen Kompetenz wird die Bedeutung der Beratung im Stationsalltag in Form einer schriftlichen Ausarbeitung dargestellt. Grundlage ist die eigens durchgeführte Feldbeobachtung, auf der allgemeinpädiatrischen Station, wo ich tätig bin. Die Ergebnisse meiner Beobachtungen setze ich in Beziehung zu Erkenntnissen aus verfügbarer wissenschaftlicher Literatur.

Die Analyse der Beobachtung soll sichtbar machen, welche Beratungsthemen und Beratungslösungen im Vordergrund stehen. Außerdem soll verdeutlicht werden, welche Position Pflegekräfte dabei derzeit einnehmen und besser einnehmen könnten, unter Berücksichtigung des Verständnisses von Beratung, das in der Pflege dominiert. Beratung ist aktuell im Stationsalltag vorwiegend als Nebentätigkeit anerkannt und gewinnt daher nur geringfügiger Wertschätzung.

Die Ausarbeitung soll im Speziellen verdeutlichen, welche Bedeutung eine strukturierte und konzeptorientierte Beratungsleistung vor dem Hintergrund der Gesundheitsförderung und Prävention einnehmen kann. Dieser Bereich ist besonders wichtig, wenn man miteinbezieht, dass chronische Erkrankungen und auch Multimorbidität, oft in Zusammenhang mit Folgeerkrankungen stehen oder eine Summe dieser sind. Hier gilt es rechtzeitig zu intervenieren, damit sich Patienten gesundheitsbewusst verhalten können.

2.2 Methodische Kompetenz

2.2.1 Kommentierung

Im Bereich der methodischen Kompetenz möchte ich anhand eines Fallbeispiels aus meiner Praxis darstellen, wie ein Beratungsgespräch professionell gestaltet werden kann.

Zunächst wurde der Beratungsbedarf im Gespräch mit dem Pflegeberatungsassessment auf Basis der kooperativen Beratung nach Hüper und Hellige erhoben und die daraus resultierende Beratung geplant und durchgeführt. Dies beinhaltet die Darstellung der Pflege und Krankheitsverlaufskurve mit ihren Hauptarbeitslinien (Alltags-, Krankheits-, Biographiearbeit) sowie die Orientierung an salutogenetischen Aspekten und dem Modell der integrativen Beratung.

Das Beratungsgespräch habe ich mit einer Familie geführt, dessen Kind sich in der Diagnosephase von Mukoviszidose befand. Ich möchte mit dem Belegstück zeigen, wie man kommunikativ ein helfendes Gespräch durchführen kann, dass zur Entlastung der Krisensituation beiträgt. Ich möchte weiterhin aufzeigen, wie es möglich ist Ressourcen zu identifizieren und zu aktivieren. Der Mensch soll dadurch in Krisensituationen unterstützt werden, sich selbst zu helfen statt zu verzweifeln. Das Belegstück zeigt außerdem, wie wichtig formalisierte Beratungsgespräche für den weiteren Verlauf und die Entwicklung einer Erkrankung sein können.

Anhand der Falldarstellung und der Beratungsdurchführung wird deutlich, welche Kompetenzen für die Pflegeberatung notwendig sind, um einen Prozessorientierten Charakter zu gestalten und aufrechtzuerhalten, sodass letztendlich eine, für den Patienten individuelle und umsetzbare, Lösung gefunden werden kann.

2.3 Soziale Kompetenz

2.3.1 Kommentierung

Im Rahmen der sozialen Kompetenz möchte ich meine Fähigkeiten darstellen, eine vertrauensvolle Beziehung zum Patienten aufzubauen, die es ihm ermöglicht, seine Probleme zu offenbaren und sich dabei wohl zu fühlen.

Es ist wichtig, dass der Berater in der Lage ist, eine Interaktion zum Patienten aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Dies gelingt, wenn sich der Betroffene verstanden und ernst genommen fühlt.

Das folgende Belegstück zeigt, wie man, schon im Erstkontakt mit dem Patienten durch Empathie für seine Situation, eine vertrauensvolle Atmosphäre schaffen kann. Dazu reflektiere ich den Gesprächsverlauf in der Situation, in der Frau K. das Ergebnis des ersten Schweißtestes erhielt.

Damals als Frau K. sich in dieser Situation befand, kannten wir uns erst vom Vortag. Trotzdem ist es mir gelungen, durch eine angemessene empathische Haltung Frau K. hier in ihrer Trauer aufzufangen und ihr ein Gefühl von Geborgenheit und Aufgehoben sein zu vermitteln. Meiner Meinung nach, ist es in der Kennenlernphase besonders wichtig, dass diese Basis geschaffen wird. So kann es gelingen, dass sich der Patient öffnet, somit dem Berater eine Grundlage bietet seinen Fall zu verstehen, seine Probleme zu deuten und schließlich Lösungen zu erarbeiten.

2.4 Personale Kompetenz

2.4.1 Kommentierung

Im Rahmen der personalen Kompetenz möchte ich meine eigene Beratungshaltung im Umgang mit chronisch kranken oder pflegebedürftigen Kindern und ihren Familien reflektieren.

Dazu werde ich in dem folgenden Belegstück zunächst die gegeben Strukturen in meinem stationären Alltag bewerten und dann meine Möglichkeiten und mein bisheriges Handeln reflektieren. Mein eigenes Verständnis von Beratung und die Kommunikation mit Eltern und chronisch kranken Kindern sollen dabei kritisch reflektiert werden.

Des Weiteren möchte ich verdeutlichen, wie sich meine Fähigkeiten während der Bearbeitung dieses Themas entwickelt haben und was ich zukünftig in meinem Handeln verbessern möchte.

[...]

Details

Seiten
25
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656417286
ISBN (Buch)
9783656417545
Dateigröße
526 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v213490
Institution / Hochschule
Hochschule Hannover – Fakultät 5 Gesundheit und Soziales
Note
1,7
Schlagworte
Beratung Pflege Pflegeberatung Kinderkrankenpflege Portfolio chronische Erkrankung

Autor

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Titel: Die Bedeutung der Pflegeberatung in der Kinderkrankenpflege