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"Störungen haben Vorrang"

Der Beitrag Ruth Cohns hinsichtlich des Umgangs mit Lernwiderständen in Erwachsenenbildungsveranstaltungen

Hausarbeit 2013 26 Seiten

Zusammenfassung

Erwachsenenbildungsveranstaltungen wie Seminare oder Kurse verlaufen nicht nach
einem optimal gestalteten Drehbuch, sondern sind ein komplexes Feld verschieden zusammenwirkender
Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen. Störungen im Verlauf
gehören ebenso dazu wie die gut oder schlecht gestaltete Lernumgebung, die Motivation
der Teilnehmer, die Akzeptanz oder z. B. das Know-How des Kursleiters.
Die Aussage und der Grundsatz, dass Störungen Vorrang haben, ist heute allgemein
bekannt und findet in vielen erwachsenenpädagogischen Veranstaltungen unterschiedlichster
Bildungsbereiche als (gut gemeinte) Kommunikationsregel oder Methode Anwendung.
Doch trifft ein derartiger Gebrauch – als reine Regel oder Methode – den
eigentlichen Kern des Postulats? Geht es hier tatsächlich (nur) um eine Regel unter vielen
anderen Kommunikationsregeln wie z. B., den anderen ausreden zu lassen oder erst
zuzuhören ohne Bewertung? Liegt nicht vielleicht auch der Verdacht nahe, dass das
Postulat letztlich ‚nur‘ dazu da ist, Störungen den Vorrang einzuräumen, um sie anschließend
auszuräumen?
Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich versuchen, auf diese Fragen einzugehen sowie
den Hintergrund und Kontext des Störungspostulats näher zu beleuchten. Insbesondere
soll der Beitrag erörtert werden, den dieses Postulat bei richtigem Verständnis und
entsprechender Handhabung in Bezug auf Störungen leistet, die innerhalb von Lehr-
Lern-Prozessen aufgrund von Lernwiderständen auftreten können. Dabei wird verständlich
sein, dass die Annäherung an die damit verbundenen Fragestellungen dem äußerst
knappen Umfang einer solchen Hausarbeit unterworfen bleibt und daher nicht alles erschöpfend
und evtl. auch manches der jeweiligen Komplexität nicht entsprechend angemessen
betrachtet werden kann.[...]

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lernwiderstände in Erwachsenenbildungsveranstaltungen
2.1. Zum Begriff ‚Lernwiderstand‘
2.2. Mögliche Ursachen für Lernwiderstände
2.3. Lernwiderstände als Störungen

3. Das System der ‚Themenzentrierten Interaktion‘
3.1. Grundlagen
3.2. Das Vier-Faktoren-Modell der TZI
3.3. Axiome und Postulate
3.4. Das Postulat „Störungen haben Vorrang“

4. „Störungen haben Vorrang“ im Kontext von Lernwiderständen

5. Fazit – oder: Gemeinsames Lernen mit oder gerade aufgrund von Lernwiderständen

Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Das TZI-Dreieck als einfache schematische Darstellung

Abbildung 2: Das TZI-Dreieck in einer ausführlichen und erläuternden Darstellung

Abbildung 3: Hierarchie der Störungen

1. Einleitung

Erwachsenenbildungsveranstaltungen wie Seminare oder Kurse verlaufen nicht nach einem optimal gestalteten Drehbuch, sondern sind ein komplexes Feld verschieden zusammenwirkender Faktoren, die sich gegenseitig beeinflussen.[1] Störungen im Verlauf gehören ebenso dazu wie die gut oder schlecht gestaltete Lernumgebung, die Motivation der Teilnehmer, die Akzeptanz oder z. B. das Know-How des Kursleiters.

Die Aussage und der Grundsatz, dass Störungen Vorrang haben, ist heute allgemein bekannt und findet in vielen erwachsenenpädagogischen Veranstaltungen unterschiedlichster Bildungsbereiche als (gut gemeinte) Kommunikationsregel oder Methode Anwendung.[2] Doch trifft ein derartiger Gebrauch – als reine Regel oder Methode – den eigentlichen Kern des Postulats? Geht es hier tatsächlich (nur) um eine Regel unter vielen anderen Kommunikationsregeln wie z. B., den anderen ausreden zu lassen oder erst zuzuhören ohne Bewertung? Liegt nicht vielleicht auch der Verdacht nahe, dass das Postulat letztlich ‚nur‘ dazu da ist, Störungen den Vorrang einzuräumen, um sie anschließend aus zuräumen?

Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich versuchen, auf diese Fragen einzugehen sowie den Hintergrund und Kontext des Störungspostulats näher zu beleuchten. Insbesondere soll der Beitrag erörtert werden, den dieses Postulat bei richtigem Verständnis und entsprechender Handhabung in Bezug auf Störungen leistet, die innerhalb von Lehr-Lern-Prozessen aufgrund von Lernwiderständen auftreten können. Dabei wird verständlich sein, dass die Annäherung an die damit verbundenen Fragestellungen dem äußerst knappen Umfang einer solchen Hausarbeit unterworfen bleibt und daher nicht alles erschöpfend und evtl. auch manches der jeweiligen Komplexität nicht entsprechend angemessen betrachtet werden kann.[3] Ich habe dennoch versucht, innerhalb dieses Rahmens die wesentlichen Punkte zu benennen und dazu die folgenden Schritte gewählt:

Nach einem einführenden kurzen Blick auf das Thema der Lernwiderstände und Störungen in Abschnitt 2 möchte ich daran anschließend die Themenzentrierte Interaktion (TZI) als ein Konzept vorstellen, dass – ganz allgemein gesagt – die Förderung lebendigen Lernens zum Ziel hat,[4] und aufgrund dessen wertebasierter Grundhaltung sich das Postulat „Störungen haben Vorrang“[5] als logische Konsequenz ergibt. In Abschnitt 4 soll anschließend das Störungspostulat eingebettet werden in den Kontext von Lernwiderständen und daraus resultierenden Störungen und das Postulat so befragt werden hinsichtlich seiner konkreten Anwendung und Auswirkung in Lehr-Lern-Situationen. Im abschließenden Fazit möchte ich zeigen, dass ein Lernen, welches als ‚lebendig‘ in dem Sinne bezeichnet wird, insofern es von den Teilnehmern als nutzbringend und anregend erlebt wird,[6] nur im Kontext und in der Einbeziehung von Störungen und Lernwiderständen stattfinden kann, ja dass es dieser sogar möglicherweise bedarf.

2. Lernwiderstände in Erwachsenenbildungsveranstaltungen

2.1. Zum Begriff ‚Lernwiderstand‘

Wenn von Lernwiderständen gesprochen wird, muss zunächst geklärt werden, was mit dem Begriff ‚Lernwiderstand‘ überhaupt gemeint ist. Zunächst tritt dieser Begriff nämlich im Zusammenhang mit Widerständen gegen Weiterbildung im Allgemeinen auf und meint so die generell fehlende Weiterbildungsmotivation möglicher Adressaten bzw. versucht die Ursachen für eine Weiterbildungsnichtteilnahme zu erforschen.[7] Davon zu unterscheiden ist der Begriff des Lernwiderstands in Lehr-Lernprozessen, also in konkreten Situationen, die im Rahmen des organisierten Lernens entstehen.[8] Thomas Häcker weist in diesem Kontext auf noch eine weitere Unschärfe des Begriffs ‚Lernwiderstand hin: So kann Widerstand zum einen bedeuten, dass sich dieser auf „intrapersonale Widerständigkeiten eines Subjekts bezüglich seines eigenen Lernens bezieht“[9], zum anderen kann er aber auch bezogen sein auf die Gruppe und das jeweilige Lehr-Lern-Setting.[10]

Es ist nicht möglich, den Begriff ‚Widerstand‘ im pädagogischen Kontext mit all seinen begrifflichen Unklar- und Unbestimmtheiten sowie mit seinen möglichen Differenzierungen hier umfassend zu diskutieren, insbesondere auch deshalb, weil der Fokus der Arbeit auf dem Umgang mit den Störungen liegt, die aufgrund möglicher Lernwiderstände auftreten.[11] Wenn nun im Folgenden also von ‚Lernwiderständen‘ die Rede ist, dann sind damit – ganz allgemein gesagt – diejenigen Phänomene gemeint, die innerhalb des Kontextes von Lehr-Lern-Prozessen als ein ‚Gegen‘ auftreten und so Auslöser von Störungen sein können, zunächst unabhängig davon, woher dieses ‚Gegen‘ kommt und worauf es gerichtet ist.

2.2. Mögliche Ursachen für Lernwiderstände

Erwachsenenbildungsveranstaltungen wie bspw. ein Seminar oder ein Kurs zu einem bestimmten Thema – immer noch der ‚Normalfall‘ organisierter Weiterbildungsangebote[12] – gehören in den Bereich des institutionalisierten Lernens und finden i. d. R. als organisierte Lehr-Lernprozesse statt. Diese beinhalten schon als solche ein gewisses Potenzial, aus sich heraus Lernwiderstände bei den Teilnehmenden zu erzeugen, denn insofern ‚Lernen‘ nicht nur auf die Erweiterung des Wissens oder auf den Erwerb neuer Kompetenzen zielt, sondern auch die Umdeutung bzw. das ‚Reframing‘ von Wirklichkeit sowie die Veränderung von Verhalten (mit) im Blick hat,[13] werden die Lernenden zwangsläufig in eine Bewegung „zwischen Anpassung und Widerstand“[14] gebracht. Diese entsteht durch den Versuch des Teilnehmenden, den neuen Inhalt oder die neue Deutung in Einklang zu bringen mit seinen spezifischen Vorerfahrungen sowie den je eigenen Deutungs- und Emotionsmustern, wobei bei einer Dissonanz zwischen ‚dem Neuen‘ und den eigenen Erklärungsmustern die Neigung besteht, das aktuelle Handeln eher nicht zu gefährden.[15] Der Widerstand äußert sich dann bspw. in der bewussten oder unbewussten Ablehnung der neu zugemuteten Deutung oder im Versuch, ihr argumentativ zu begegnen.

Des Weiteren können organisierte Lernprozesse, die immer im sozialen Kontext stattfinden, bestenfalls nur annähernd allen individuellen Bedürfnissen und Interessen gerecht werden[16] und erzeugen auch so entsprechende Widerstände, „weil der Prozess des Aushandelns und Ausbalancierens individueller Interessen, Motive, Ziele und kollektiver Entscheidungen nicht widerstandsfrei ablaufen kann.“[17]

Eine weitere mögliche Ursache für Lernwiderstände in Erwachsenenbildungsveranstaltungen liegt im Setting und in der didaktischen Planung: So wird ein karger Raum in Frontalunterrichts-Bestuhlung mit Referentenpult und Tafel vorne bei manchen Teilnehmern (unbewusst) Widerstände hervorrufen, weil schon der äußere Rahmen des Lehr-Lern-Prozesses unangenehme Gefühle aus alter Schulzeit wieder aufleben lässt und so Emotionen hervorruft, die den Widerstand letztlich auslösen.[18]

Auch Ängste können Auslöser für Lernwiderstände sein. So stellen die (neuen) Inhalte einer Bildungsveranstaltung das bisherige Erfahrungswissen vor allem älterer Teilnehmer oft in Frage und lösen Ängste des nicht mehr Anerkannt-Werdens z. B. gegenüber jüngeren Kollegen aus.[19]

Diese kurzen Beispiele sollen genügen um festzuhalten, dass Lernwiderstände in organisierten Lehr-Lern-Prozessen in ihrer Erscheinungsform und Ursächlichkeit äußerst vielfältig sind,[20] und dass diese zudem „nicht ausschließlich persönlich begründet, sondern ursächlich mit dem gesamten Lernsystem verknüpft“[21] sind.

2.3. Lernwiderstände als Störungen

Als Störung kann zunächst ganz allgemein eine Situation beschrieben werden, „in der ein Gruppenmitglied, eine Teilgruppe oder die Seminarleitung sich gestört fühlt, also den Eindruck hat, dass der Lern- oder Gruppenprozess aus der Balance gekommen ist, von einem erwünschten Zustand abweicht und das gemeinsame Vorhaben blockiert oder gehindert wird.“[22] Damit scheint der Fokus auf der tatsächlichen Wahrnehmung des Ereignisses als Störung seitens des Gruppenleiters, Referenten oder der Teilnehmer zu liegen. So bezeichnet Heide v. Felden Störungen als eine Deutung und ein „subjektives Konstrukt von einzelnen oder mehreren.“[23] Eine rein objektive Beurteilung, ob überhaupt eine Störung vorliegt, scheint es damit nicht zu geben, und so sind Störungen zunächst auch immer Gegenstand des Aushandlungsprozesses zwischen den Beteiligten im Lehr-Lern-Prozess bzw. deren spezifischen Rollen. Noch zugespitzter lässt sich mit Horst Siebert sagen, dass eine Störung „nicht vorhanden [ist], sondern ein Ereignis oder ein Verhalten ... als störend beobachtet [wird]“[24].

Eine häufige ‚Äußerungsform‘ von Lernwiderständen wird dementsprechend zunächst wahrscheinlich nicht einmal als Störung gedeutet, sowohl von den Lehrenden als auch von den anderen Teilnehmern: nämlich die der passiven Nichtteilnahme,[25] wobei nicht automatisch und vorschnell von jedem Zurückgezogen-Sein eines oder mehrerer Teilnehmer auf einen Lernwiderstand geschlossen werden kann.[26] Dennoch: „Wenn die Gruppe ... sich offen oder versteckt verweigert, ... wenn einzelne einfach nur schweigen, ... dann ist vermutlich Widerstand im Spiel“[27], der sich dann als Störung im Lehr-Lern-Prozess äußert. Lernwiderstand kann sich aber auch deutlicher machen über das Verhalten einzelner Teilnehmer, die „die Interaktionen in der Gruppe behindern und die Arbeit an der jeweiligen Aufgabe erschweren.“[28] Damit ist das ständige Witze-Reißen über Äußerungen oder Inhalte gemeint – wobei dies manche Kursteilnehmer noch als ‚Auflockerung der Atmosphäre empfinden mögen.[29] Deutlicher wird dies an Verhaltensweisen wie dem Blockieren oder der Ablehnung der Thematik als Ganzes, an Initiativlosigkeit, an Zwischenrufen oder an der Provokation des Kursleiters.[30] Solche Situationen können den Lehr-Lern-Prozess erheblich stören, wobei von der Störung meist die anderen Teilnehmer sowie die Seminarleitung betroffen sind.

Die bekannte Psychotherapeutin Ruth Cohn hat mit der ‚Themenzentrierten Interaktion‘ (TZI) eine Konzept pädagogisch-therapeutischer Gruppenarbeit entwickelt, das unter anderem auch durch das Postulat „Störungen haben Vorrang“[31] bekannt geworden ist,[32] und das dementsprechend versucht, Störungen in Gruppensituationen bewusst aufzugreifen, um den Gruppenprozess so wieder zur Balance führen zu können.[33] Im nächsten Abschnitt soll daher der Blick auf dieses Konzept sowie seinen konkreten Beitrag im Umgang mit Störungen, die auf Lernwiderständen beruhen, gerichtet werden.

3. Das System der ‚Themenzentrierten Interaktion‘

3.1. Grundlagen

Die ‚Themenzentrierte Interaktion‘ – im Folgenden kurz TZI genannt – kann zunächst allgemein beschrieben werden als ein „umfassendes, ganzheitliches Handlungskonzept mit dem Ziel, Situationen, in denen Menschen miteinander arbeiten, lernen und leben, bewusst, human und humanisierend zu gestalten.“[34] Diese Beschreibung allein würde jedoch zu kurz greifen, wenn das der TZI zugrundeliegende Menschenbild und die darauf beruhende Wertehaltung nicht direkt mit in den Zusammenhang gestellt werden würde:[35] Neben Einflüssen aus der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie ist es vor allem die Humanistische Psychologie, die sich als „dritte Kraft“[36] der TZI versteht. In ihr steht der Mensch mit seinen positiven Handlungs- und Wachstumsmöglichkeiten im Mittelpunkt und wird gesehen als einer, der „an seiner Vergangenheit interessiert ist, seine Zukunft entwickelt, in der Gegenwart handelt, der die Interessen anderer Menschen und die der Umwelt wahrnimmt und einbezieht, der Andersartigkeit akzeptiert, der die Chance, voneinander zu lernen, nutzt und der nicht stehen bleibt, wenn es Entwicklungsmöglichkeiten gibt, die mehr Eigenverantwortung und Eigenentscheidung bedeuten.“[37] Wesentlich ist, dass die Anwendung der TZI bzw. ihrer Methoden nicht einfach losgelöst von ihrer Wertehaltung geschehen kann,[38] dass sie also nicht einfach eine nur anwendbare Methode, sondern „in Wahrheit eine Haltung mit Methodenkompetenz ist“[39], da das gesamte (theoretische) System der TZI auf dieser Wertehaltung aufbaut. Bevor jedoch dieser Aspekt, der sich in drei Axiomen und zwei sich daraus ableitenden Postulaten niederschlägt (s. Abschnitt 3.3), näher betrachtet werden soll, sei im folgenden Abschnitt zunächst auf ein weiteres wesentliches Merkmal der TZI eingegangen, das nicht unbeachtet bleiben darf, wenn es – wie in dieser Arbeit – um das Lernen in Gruppen bzw. um organisierte Lehr-Lern-Prozesse geht: das Vier-Faktoren-Modell der TZI.

3.2. Das Vier-Faktoren-Modell der TZI

Das Vier-Faktoren-Modell der TZI, auch das „runde Dreieck“[40] genannt, findet sich im Logo der TZI wieder und kann zu Recht als ‚Markenzeichen‘ oder Symbol für TZI genannt werden,[41] ist es doch auf zahlreichen Publikationen zu diesem Thema auch in irgendeiner Form als Titelbild abgedruckt oder verarbeitet.

[...]


[1] Vgl. Siebert 2011, S. 86

[2] Vgl. Hoffmann 2010, S. 102

[3] So bleiben z. B. die teils sehr ausführlichen Hilfsregeln zu den beiden Postulaten der TZI in dieser Arbeit unberücksichtigt, da dies den Rahmen sprengen sowie aus meiner Sicht auch vom Thema zu weit wegführen würde. Weiterführende Darstellungen dieser Hilfsregeln finden sich in: Laangmack/Braune-Krickau 2010, S. 86-89 sowie bezogen auf den Kontext der Erwachsenenpädagogik in: Ziemons 2003,
S. 52-55 (Auswahl).

[4] Vgl. Spielmann 2010, S. 15

[5] Cohn 2004, S. 122

[6] Vgl. Cohn 2004, S. 111

[7] Vgl. Arnold 2000, S. 23

[8] Vgl. ebd.

[9] Häcker 1999, S. 89

[10] Vgl. ebd.

[11] Thomas H. Häcker bietet mit seiner Dissertation eine umfassende Studie zum Thema Widerstand in Lehr-Lern-Prozessen und diskutiert hierin auch den Begriff ‚Widerstand‘ ausführlich, vgl. Häcker 2009, S. 24-138

[12] Vgl. Schäffter 2010, S. 295

[13] Vgl. Siebert 2010, S. 191

[14] Nuissl 2000, S. 3

[15] Vgl. Arnold 2012, S. 13

[16] Vgl. Klein/Kemper 2000, Online-Quelle

[17] Ebd.

[18] Vgl. Arnold 2012, S. 49

[19] Vgl. Siebert 2011, S. 106

[20] Vgl. Klein/Kemper 2000, Online-Quelle

[21] Ebd.

[22] Von Felden 2008, S. 109

[23] Ebd.

[24] Siebert 2009, S. 237

[25] Vgl. Klein/Kemper 2000, Online-Quelle

[26] Vgl. ebd.

[27] Langmaak/Braune-Krickau 2010, S. 108

[28] Vopel 2002, S. 176

[29] Vgl. Ziemons 2003, S. 17

[30] Vgl. Siebert 2011, S. 105-108

[31] Cohn 2004, 122

[32] Hierzu schreibt Ruth Cohn: „Ich weiß nicht, wann, wo, wie und zu wem ich diesen Satz: ‚Disturbances and passionate involvements take precedence‘, zum erstenmal (sic!) gesagt habe. (...) Dieser Satz schlug überall elektrisierend ein, weil er so neu war – und vielfach noch ist; denn er wendet sich gegen alles, was wir in Schulen, Betrieben, Familien und in uns selbst fälschlich integriert haben: daß wir geneigt sind, was stört, beiseite zu schieben, und damit unsere Energien und unsere Lebendigkeit vermindern.“, so in: Cohn/Farau 2001, S. 360

[33] Vgl. Cohn 2004, S. 161 sowie hierzu nochmals die Definition auf S. 4 von Störung als den „Eindruck,... dass der Lern- oder Gruppenprozess aus der Balance gekommen ist“, so in:
Von Felden 2008, S. 109.

[34] Spielmann 2010, S. 15

[35] Vgl. ebd., S. 16

[36] Langmaack/Braune-Krickau 2010, S. 77; vgl. auch Langmaack 2001, S. 33

[37] Langmaack/Braune-Krickau 2010, S. 78

[38] Vgl. ebd.

[39] Willers 2011, S. 75

[40] Langmaack/Braune-Krickau 2010, S. 78

[41] Vgl. Langmaack 2004, S. 49

Details

Seiten
26
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656419853
ISBN (Paperback)
9783656421085
DOI
10.3239/9783656419853
Dateigröße
766 KB
Sprache
Deutsch
Institution / Hochschule
Technische Universität Kaiserslautern – TU Kaiserslautern - Distance & Independence Studies Center (DISC)
Erscheinungsdatum
2013 (April)
Note
1,0
Schlagworte
beitrag ruth cohns umgangs lernwiderständen erwachsenenbildungsveranstaltungen störungen vorrang

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