Lade Inhalt...

Einfluss der Parteiidentifkation auf Wahlentscheidungen. Wahlen zum Bundestag und Europaparlament 2009

Hausarbeit 2013 21 Seiten

Politik - Methoden, Forschung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungen

1 Einleitung

2 Der Einfluss der Parteiidentifikation bei den Wahlen zum Bundestag und Europaparlament 2009
2.1 Der sozial-psychologische Ansatz zur Erklärung von Wahlverhalten
2.2 Die drei Einflussfaktoren des sozial-psychologischen Ansatzes
2.3 Die Stärkte des Einflusses der kurzfristigen Faktoren
2.3.1 Allgemeine Überlegungen
2.3.2 Stärke des Einflusses der Sachfragenorientierungen
2.3.3 Stärke des Einflusses der Kandidatenorientierungen
2.4 Anwendung des sozial-psychologischen Ansatzes auf Bundestags- und Europawahlen
2.5 Hypothesen für den Vergleich zwischen Europa- und Bundestags- wahlen
2.5.1 Zusammenhang zwischen Parteiidentifikation und Wahl- verhalten
2.5.2 Seltenere Herausbildung von Sachfragenorientierungen
2.5.3 Schwächere Sachfrageneffekte
2.5.4 Ausnahme: Issue Publics
2.5.5 Seltenere Herausbildung von Kandidatenorientierungen
2.5.6 Schwächere Kandidateneffekte
2.5.7 Stärkerer Einfluss der Parteiidentifikation auf das Wahlverhalten

3 Schluss

Literatur

Abkürzungen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Gerade einmal 13 % der Befragten wussten in einer Umfrage kurz vor der Europawahl 2009, dass Silvana Koch-Mehrin bei dieser als Spitzenkandidatin der FDP antrat. Mit diesem niedrigen Wert schnitt sie noch immer deutlich besser ab als die Kandidaten der anderen Parteien, die zwischen einem und sechs Prozent der Befragten bekannt waren (vgl. stern.de 2009).1 Und das obwohl unter ihnen so profilierte Europapolitiker wie der damalige Präsident des Europaparlaments Hans-Gert Pöttering und der Vorsitzende der SPEFraktion Martin Schulz waren. Auch konnte ein Viertel der Befragten in einer anderen Umfrage unmittelbar vor der Wahl nicht ein einziges akutes Problem in der Europäischen Union (EU) nennen (vgl. Forschungsgruppe Wahlen 2009b: 33).

Deutlich besser informiert waren die Wähler offensichtlich im Vorfeld der Bundestagswahl wenige Monate später: Die beiden Kanzlerkandidaten waren bekannt und viele Bürger konnten ad hoc zwei drängende Probleme nennen (vgl. Forschungsgruppe Wahlen 2009a: 38-43). Dieser deutliche Unterschied im Informationsniveau wirft die Frage auf, ob die Wähler nicht bei der Bundestagswahl in ihrer Wahlentscheidung viel mehr von Sachfragen und Kandidaten beeinflusst wurden. Umgedreht bedeutete das, dass sie sich bei der Eu- ropawahl viel mehr „auf ihr Gefühl verließen“. In der Sprache der Wahlforschung hieße das, dass der Einfluss der Parteiidentifikation (PID), also der zeitlich stabilen „psychologi- sche[n] Parteimitgliedschaft“ (Roth 2008: 43), auf die Wahlentscheidung bei der Europa- wahl stärker gewesen sein sollte als bei der Bundestagswahl. Trifft das zu? Diese Frage wird in der vorliegenden Arbeit theoretisch untersucht. Aufgrund des geringen zeitlichen Abstands von nicht einmal vier Monaten sind die beiden Wahlen besonders interessant, da so die Randbedingungen weitgehend als konstant angesehen werden können.

Die Antwort auf diese Frage dürfte in vielerlei Hinsicht relevant sein: Parteien etwa könnten im Falle einer Bestätigung der Überlegung in ihren Wahlkämpfen für die nächste Europa- wahl ihre Spitzenkandidaten und ihre Themen mehr in den Vordergrund rücken als bisher (vgl. Dörner und Vogt 2011: 214-15; Forschungsgruppe Wahlen 2009b: 20; 23). Auch de- mokratietheoretisch ist eine Untersuchung der Vermutung interessant, denn häufig wird die Forderung vertreten, dass der informierte Wähler seine Wahlentscheidung vor allem an Sachfragen ausrichten sollte (vgl. Schoen und Weins 2005: 234). Und schließlich stünde eine Bestätigung der These in einer Reihe mit Befunden zu einem gewissen Desinteresse der Deutschen an der EU (vgl. Huter 2007: 57).

Zur Untersuchung der Frage wird der sozial-psychologische Ansatz zur Erklärung von Wählerverhalten herangezogen, da sich dieser in der Wahlforschung etabliert hat und gut auf verschiedenen Ebenen angewandt werden kann (vgl. Klingemann 1976: 199; Schoen und Weins 2005: 241). Außerdem lässt sich das Informationsniveau hier gut als Einflussfaktor integrieren. Dieser Ansatz wird im Folgenden zunächst kurz in seinen Grundzügen vorgestellt. Danach wird ein Überblick über die drei im Erklärungsmodell dominierenden Einflussfaktoren auf die Wahlentscheidung - die Einstellungen gegenüber Parteien, Sachfragen und Kandidaten -gegeben sowie untersucht, wovon die Stärke ihres Einflusses jeweils abhängt. Anschließend wird das Modell auf die Europawahl übertragen. Schlussendlich können aus der Theorie dann einige Hypothesen abgeleitet werden, die die Vermutung stützen, dass der Einfluss der PID bei der Europawahl 2009 stärker war als bei der Bundestagswahl wenige Monate später.

Diese Hypothesen könnten empirisch auf Grundlage von Individualdaten überprüft werden, was im Rahmen dieser Arbeit aber nicht geleistet werden soll. Betrachtet werden in der vorliegenden Untersuchung für die beiden Wahlen jeweils nur jene Bürger, die zum einen an der Wahl teilgenommen haben und zum anderen über eine PID verfügen, da über andere Teile des Elektorats keine Aussagen über den Zusammenhang zwischen PID und Wahlentscheidung möglich sind.

2 Der Einfluss der Parteiidentifikation auf die Wahlent- scheidung bei den Wahlen zum Bundestag und Europaparlament 2009

2.1 Der sozial-psychologische Ansatz zur Erklärung von Wahlverhalten

Zunächst soll nun also der sozial-psychologische Ansatz, der in der Tradition von Campbell et al. (1954 und 1960) steht und zur Erklärung des Wahlverhaltens entwickelt wurde, kurz dargestellt werden. Er führt die Wahlentscheidung auf Einstellungen gegenüber politischen Objekten zurück. Diese sind insbesondere politische Parteien, politische Sachfragen (Is- sues) sowie Kandidaten für politische Ämter. Die ursprünglich ebenfalls zugehörigen Ein- stellungen zu den Parteien, die gerade in der Regierungsverantwortung sind, sowie grup- penbezogene Einstellungen wurden hingegen während der Rezeption der letzten Jahr- zehnte zumeist vernachlässigt und werde deshalb auch in dieser Arbeit nicht berücksichtigt (vgl. Campbell et al. 1976: 39; Schoen und Weins 2005: 117-200).2

Zur Veranschaulichung der Wirkung dieser verschiedenen Faktoren auf das Wahlverhalten beschrieben Campbell et al. (1976: 24) einen Trichter, an dessen Mündung das Wahlverhalten steht. Umso weiter man sich von dieser entfernt, umso weiter sind die dort zu verortenden Einflüsse der Wahlentscheidung zeitlich vorgelagert. Diese Konzeption ermöglicht es prinzipiell, beliebig weit in die Vergangenheit zurückzugehen und alle denkbaren Erfahrungen in das Erklärungsmodell einzubauen, da diese - falls sie relevant für die Wahlentscheidung sind - jeweils auf Faktoren wirken, die näher an der Mündung des Trichters liegen (vgl. Campbell et al. 1976: 24-25; 34).

Jene drei Faktoren, die der Wahlentscheidung zeitlich am nächsten stehen und bei der Verwendung des sozial-psychologischen Ansatzes immer betrachtet werden, sind die bereits angesprochenen Einstellungen gegenüber den politischen Objekten Parteien, Issues und Kandidaten (vgl. Schoen und Weins 2005: 200). Auch in dieser Arbeit werden keine weiteren Objekte mit einbezogen. Da in der weiteren Argumentation der Schwerpunkt insbesondere auf die jeweilige Wirkung dieser drei einzelnen Faktoren gelegt wird, sollen diese nun noch einmal näher erläutert werden.

2.2 Die drei Einflussfaktoren des sozial-psychologischen Ansatzes

Von diesen drei Einstellungen ist die PID der Wahlentscheidung am weitesten vorgelagert (vgl. Schoen und Weins 2005: 195). Sie wird definiert als eine langfristige, affektive Bin- dung an eine Partei, die bereits in der frühen Sozialisation, das heißt insbesondere im El- ternhaus, erworben wird und unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann (vgl. Campbell et al. 1976: 34; 121; 146-48). Diese „psychologische Parteimitgliedschaft“ (Roth 2008: 43) ist nicht deckungsgleich mit einer formalen und schließt auch das Wählen einer anderen Par- tei als der, der man zugeneigt ist, nicht aus (vgl. Campbell et al. 1976: 121). Sie wird aller- dings durch das häufigere Wählen der präferierten Partei weiter gefestigt und ist dement- sprechend im Alter intensiver (vgl. Campbell et al. 1976: 161; Völkl 2009: 59). Da sie langfristig stabil ist und nur von überraschenden, schockartigen Ereignissen plötzlich verändert werden kann, gilt sie auch als der Faktor, der Wahlentscheidungen grundsätzlich stabilisiert und deshalb im Aggregat bei normalen Umständen dafür sorgt, dass Wahlergebnisse sich nicht sprungartig ändern (vgl. Campbell et al. 1976: 65). Die PID beziehungsweise insbesondere ihre Intensität ist nicht nur für die Wahlentscheidung, sondern auch für die Wahlteilnahme an sich ein wichtiger Erklärungsfaktor: Umso stärker der Wähler sich an eine Partei gebunden fühlt, umso mehr möchte er das auch in einer entsprechenden Wahl- teilnahme zum Ausdruck bringen und umso wahrscheinlicher geht er zur Wahl (vgl. Cabal- lero 2005: 346-47; 351-52; Campbell et al. 1976: 96-101).

Noch näher an der Wahlentscheidung liegen schließlich die beiden Einstellungen zu Issues und Kandidaten für politische Ämter. Diese sind für Wahlentscheidungen verantwortlich, die von der PID abweichen und können durch aktuelles politisches Geschehen im unmitelbaren Vorfeld einer Wahl beeinflusst werden (vgl. Campbell et al. 1976: 65; Schoen und Weins 2005: 195; 198). Für den Einfluss auf die Wahlentscheidung gilt es hier, zwei Be- dingungen zu unterscheiden. Zunächst einmal müssen die Einstellungen gegenüber Issu- es und Kandidaten herausgebildet werden, das heißt, die kurzfristigen Orientierungen müssen sich entwickeln. Um aber einen tatsächlichen Effekt auf die Wahlentscheidung feststellen zu können, müssen darüber hinaus diese Einstellungen auch noch dafür sor- gen, dass sich der Wähler durch sie bei der Wahl anders entscheidet, als er das ohne sie getan hätte.

Besonders zu beachten ist hierbei, dass sich diese Einstellungen nicht völlig unabhängig von der PID entwickeln, sondern vielmehr von dieser gefärbt und beeinflusst werden, da diese unter anderem als Wahrnehmungsfilter dient (vgl. Campbell et al. 1976: 128-37). Deshalb kommt dieser im sozial-psychologischen Ansatz auch die wichtigste Rolle und die größte Erklärungsfähigkeit zu (vgl. Campbell et al. 1976: 136).

Die Sachfragen, die im Vorfeld einer Wahl diskutiert werden, und die Positionen, die die Parteien zu diesen einnehmen, variieren schneller als die Parteien, die zur Wahl stehen. Deshalb sind Einstellungen zu Issues ein kurzfristigerer Faktor. Man versteht darunter „alle Fragen, die sich auf staatliche Policies beziehen“ (Schoen und Weins 2005: 226). Sie ergeben sich aus der Einschätzung des Wählers, wie Parteien zu den für ihn aktuell wichti- gen Issues stehen und wie erfolgreich er ihre Arbeit einschätzt (vgl. Schoen und Weins 2005: 200).3

Diese Issues lassen sich verschieden kategorisieren. Für die spätere Argumentation be- sonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Valenz- und Positionsissues. Bei ersteren besteht Einigkeit über das politische Ziel und der Wähler entscheidet nur, wem er am ehesten die Kompetenz zuschreibt, dieses Ziel zu erreichen beziehungsweise bei wem er die beste Performanz beobachtet oder vermutet. Bei letzteren besteht keine Einigkeit über das Ziel und der Wähler sympathisiert mit der Partei, die seiner Position am nächsten steht (vgl. Stokes 1963: 373).

Die Einstellungen zu Kandidaten bezog sich im ursprünglichen Erklärungsmodell auf die beiden Bewerber für das Amt des US-Präsidenten (vgl. Campbell et al. 1976: 39; 525-28). Sie bilden sich aus allen Informationen, die der Wähler über einen Kandidaten hat, von seiner Position zu politischen Sachfragen bis hin zu seinem Familienleben (vgl. Campbell et al. 1976: 54-56; Schoen und Weins 2005: 235). Da die Kandidaten, die zu einer Wahl antreten, fast immer in kürzeren Zeiträumen wechseln als die Parteien, kann sich die Kandidatenorientierung kurzfristiger ändern.

Natürlich reicht die Darstellung dieser drei Einflussfaktoren auf das Wahlverhalten alleine nicht aus, um dieses bereits zu erklären. Vielmehr gilt es, auch ihr Zusammenspiel zu beschreiben. Es erscheint naheliegend, dass ein Wähler, der grundsätzlich einer gewissen Partei zugeneigt ist, deren Kandidaten bevorzugt und mit ihrer Politik bezüglich der ihm wichtigen Sachfragen einverstanden ist, auch dieser Partei seine Stimme geben wird. Schwieriger wird die Prognose hinsichtlich der Wähler, die unter so genannten cross-pres- sures stehen, das heißt deren PID nicht mit beiden kurzfristigen Faktoren konform ist. Bei ihnen ist keine eindeutige Wahlprognose mehr möglich, vielmehr kommt es darauf an, wel- cher Faktor wie stark wirkt (vgl. Campbell et al. 1976: 80-86; Schoen und Weins 2005: 198).

Da im Folgenden der Unterschied zwischen zwei Wahlen, die innerhalb weniger Monate stattgefunden haben, untersucht werden soll, wird angenommen, dass die Verteilung der PID innerhalb des Elektorats hinsichtlich Häufigkeit und Intensität konstant ist. Dies ist plausibel, da kein Schockereignis bekannt wäre, das eine extreme Änderung hätte verursachen können. Andernfalls wäre eine stärkere Wirkung der PID bei der Bundestagswahl möglicherweise alleine darauf zurückzuführen, dass diese insgesamt häufiger existiert.

2.3 Die Stärke des Einflusses der kurzfristigen Faktoren

2.3.1 Allgemeine Überlegungen

Mit diesen Annahmen ist der Einfluss der PID umso stärker, je schwächer die kurzfristigen Faktoren auf die Wahlentscheidung einwirken beziehungsweise am stärksten dann, wenn diese gar nicht vorliegen (vgl. Campbell et al. 1976: 140; Kellermann 2008: 80; 94). Deshalb wird nun untersucht, wovon die Stärke des Einflusses abhängt, den diese auf die Wahlentscheidung nehmen können. Dabei liegt vor allem der Gedanke zugrunde, dass tatsächliche Effekte der kurzfristigen Einflussfaktoren umso schlechter möglich sind, je schwächer die kurzfristigen Orientierungen ausgeprägt sind. Im Folgenden werden nun zunächst allgemeine Überlegungen dargestellt. Anschließend wird auf die beiden Faktoren, Issues und Kandidaten, spezifisch eingegangen.

Bei dieser Untersuchung sind Variablen auf der Makro- und auf der Mikroebene relevant. Erstere determinieren das gegenseitige Zusammenspiel der drei Faktoren zur Bestimmung des Wahlverhaltens. Sie entscheiden darüber, welcher Orientierung eine besondere Be- deutung zukommt. Hierzu zählen etwa institutionelle Randbedingungen oder primingEffekte.4 Auf der MikroEbene entscheidet sich hingegen, wie stark die Effekte an sich ausgeprägt sind. Dies wird beispielsweise durch das Informationsangebot beeinflusst.

Bereits Campbell et al. wiesen auf den Einfluss hin, der der Kommunikation zukommt (1960: 31). Durch sie entsteht der so genannte priming-Effekt. Heutzutage bestimmen vor allem Medien die Kriterien, anhand derer der Wähler seine Wahlentscheidung festmacht. Ihnen obliegt es also, innerhalb eines gewissen Rahmens zu beeinflussen, ob eher Sach- fragen oder Kandidaten als relevantere Bewertungskriterien angesehen werden und auch, anhand welcher Bewertungsmaßstäbe Sachfrage und Kandidaten dann jeweils bemessen werden. Werden beide Faktoren nicht als relevant dargestellt, so wird dadurch folgerichtig der Einfluss der PID gestärkt.5

[...]


1 Zur besseren Lesbarkeit des Textes wird im Folgenden auf die gegenderte Form verzichtet; selbstredend sind aber natürlich immer Wählerinnen und Kandidatinnen möglich und werden auch immer mit gedacht.

2 Zur Geschichte und Rezeption des Ansatzes siehe einführend zum Beispiel Schoen und Weins 2005.

3 Im ursprünglichen Ansatz sind Issue-Effekte auch bei der Wahl von Kandidaten möglich. Diese Arbeit behandelt aber die Wahl von Parteien.

4 Dabei können aufgrund der Fallauswahl in dieser Arbeit einige Komponenten als konstant angenommen wer- den und müssen deshalb auch theoretisch nicht untersucht werden. Dazu gehören gesellschaftliche Rahmen- bedingungen, außerdem auch das Parteiensystem, da - abgesehen von einigen kleinen Parteien und politi- schen Vereinigungen - bei beiden Wahlen die gleichen Parteien antraten (Der Bundeswahlleiter 2012c, 2012d). Auch wenn in der Zwischenzeit drei Landtagswahlen stattfanden, die Regierungswechsel nach sich zogen, sollte dies aufgrund der Tatsache, dass die Partei des Ministerpräsidenten nicht wechselte, zu vernach- lässigen sein und so können auch die politischen Rahmenbedingungen als stabil angesehen werden.

5 Auch eine Untersuchung der Verhältnisses der beiden Kurzfristfaktoren zueinander wäre möglich, ist für die vorliegende Arbeit aber nicht weiterführend.

Details

Seiten
21
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656424970
ISBN (Buch)
9783656437918
Dateigröße
456 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v213988
Institution / Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
1,3
Schlagworte
Europawahl Bundestagswahl Sozial-psychologischer Ansatz Campbell Michigan-Ansatz Parteiidentifikation Issue-Orientierung Kandidaten-Orientierung

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Einfluss der Parteiidentifkation auf Wahlentscheidungen.  Wahlen zum Bundestag und Europaparlament 2009