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Entspannungstechniken in der präventiven Sozialarbeit

Hausarbeit 2011 16 Seiten

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterscheidung von Prävention und Gesundheitsförderung

3. Aufgaben der präventiven Sozialarbeit

4. Kurz und knapp: Ein Überblick über verschiedene Entspannungstechniken

5. Anwendungsmöglichkeiten von Entspannungstechniken in der präventiven Sozialarbeit
5.1 Autogenes Training
5.2 Progressive Muskelentspannung
5.3 Yoga

6. Fazit

7. Quellenverzeichnis

1) Einleitung

In einer Zeit, in der viele Menschen vom Stress geprägt sind, ist es wichtig zu wissen, was man in solchen Situationen für sich und seinen Körper tun kann, um wieder ein Stück weit entspannter zu werden und neue Kraft tanken zu können. Um Wohlbefinden und Erholung für sich und seinen Körper zu finden und auszulösen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für die einen stellt die sportliche Betätigung (z.B. Joggen, Klettern), für andere das Singen, Tanzen oder Meditieren eine Kraftquelle dar, andere wiederum genügt es einmal auszuschlafen oder in der Mittagspause kurz zu dösen und sie fühlen sich wieder fit (vgl. Petermann/Vaitl, 2004, S.1). Jeder muss da für sich selbst herausfinden, was man benötigt und wie man es in seinen Alltag einbauen kann.

Die Anwendung von Entspannungsmethoden hat sich mittlerweile in vielen Kreisen der Gesellschaft beliebt gemacht. Inzwischen gibt es zu den verschiedensten Techniken Bücher und Zeitschriften auf dem Markt und es kommen immer mehr dazu. Verschiedene Stressprogramme, so wie das Autogene Training, die Progressive Muskelentspannung, aber auch Yoga finden sich derweil als fest etablierte Kurse, bei u.a. Krankenkassen und Volkshochschulen, wieder. Vor allem unter den Krankenkassen gibt es welche, die sich Gesundheitsförderung und Prävention auf die Fahne geschrieben haben. Zur Vermeidung bestimmter Risiken und stressabhängiger Erkrankungen bieten diese, für ihre Versicherten, Programme zur Stressreduktion bzw. für die Erlernung von Entspannungstechniken, an (vgl. Müller, 2002, S.78f.).

Prävention und Gesundheitsförderung sind zwei Handlungsfelder, die auch in der Sozialen Arbeit Anwendung erfahren. Aber wo können Entspannungstechniken in der präventiven Sozialarbeit ihren Platz finden und ist es überhaupt erforderlich, dass diese in die Arbeit mit eingebaut werden? Diese Fragen werde ich im Verlauf der vorliegenden Arbeit versuchen zu klären. Vorab werde ich die Begriffe „Prävention“ und „Gesundheitsförderung“ voneinander unterscheiden. Diese Differenzierung ist wichtig, da es zum einen in dieser Ausarbeitung um die präventive Sozialarbeit geht und häufig die Begriffe jeweils als Synonym verwendet werden und eine Unterscheidung somit oft unklar ist.

Anschließend werden die Aufgaben der präventiven Sozialarbeit kurz erläutert. Im 4. Punkt wird ein kurzer Überblick über verschiedene Möglichkeiten der Entspannungstechniken gegeben, um dann zum Kernteil der Hausarbeit zu kommen. Hier wird es um die Anwendungsmöglichkeiten von Entspannungstechniken in der präventiven Sozialarbeit gehen. Dabei werden die Verfahren, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Yoga, als Beispiele dienen und kurz dargestellt werden. Alle drei unterscheiden sich grundlegend in der Durchführung und auch in der Anwendung zeigen sich Unterschiede. Autogenes Training und die Progressive Muskelentspannung sind wissenschaftlich anerkannte Verfahren, die seit vielen Jahren als Entspannungstechniken sehr bekannt und fest verankert sind. Yoga zählt zu den etwas neueren Meditativen Verfahren. Es bringt verschiedene Wirkungsweisen mit und bietet mittlerweile eine Alternative oder Ergänzung bei medizinischen und/oder psychotherapeutischen Interventionen.

Im Fazit, was dann im Anschluss folgen wird, werde ich die grundlegenden Punkte der Hausarbeit noch einmal zusammenfassen und die Ausarbeitung somit zum Ende bringen.

2) Unterscheidung von Prävention und Gesundheitsförderung

Oft werden Gesundheitsförderung und Prävention synonym verwendet. Eine Abgrenzung, sowie eine Unterscheidung zwischen diesen beiden Begrifflichkeiten ist häufig unklar. Das liegt zum einen daran, dass in den 1980er und 1990er Jahren die Bezeichnung Gesundheitsförderung ein Trend- und Modebegriff war und dieser für viele traditionelle präventive Angebote verwendet wurde, was die Unklarheiten über die Unterscheidung der beiden Begriffe nur noch bestärkte. Zudem ist es so, dass in der Praxis eine starke Abgrenzung beider Gebiete oft weder möglich noch erforderlich ist. Denn es hat sich in der praktischen Arbeit als sinnvoll erwiesen, beide Bereiche miteinander bewusst zu kombinieren. Die präventiven bzw. gesundheitsfördernden Maßnahmen sollten in der Praxis durch folgende zwei Fragestellungen immer begleitet werden (vgl. Franzkowiak, 2006, S.20):

- „Welche äußeren oder vehaltensabhängigen Risiken und Belastungen können im Hinblick auf (spezifische) Krankheitsvermeidung gesenkt werden?
- Welche persönlichen oder kollektiven Ressourcen können (z.B. durch die Entwicklung persönlicher Kompetenzen oder durch kontext- oder settingbezogene Maßnahmen) gestärkt werden?“ (ebd.)

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Details

Seiten
16
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656462514
ISBN (Buch)
9783656463047
Dateigröße
520 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v230542
Institution / Hochschule
Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena
Note
1,0
Schlagworte
entspannungstechniken sozialarbeit

Autor

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Titel: Entspannungstechniken in der präventiven Sozialarbeit