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Analyse eines kraftorientierten Kurses & Erstellung eines Kursangebotes

Phasenverlauf - Trainerverhalten

Hausarbeit 2012 19 Seiten

Gesundheit - Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Pilates
1. 1 Der äußere Aufbau der Pilatesstunde
1.1.1 Äußere Rahmenbedingungen
1.1.2 Zielgruppe
1.1.3 Zeitlicher Rahmen
1.1.4 Spezielle Zielsetzung
1.2 Einschätzung und Erfahrungen des Phasenverlaufes der Pilatesstunde

2 Trainerverhalten
2.1 Vorbild
2.2 Dienstleister
2.3 Animateur
2.4 Lehrer

3 Aufbau einer Wirbelsäulengymnastikstunde
3.1 Äußere Rahmenbedingungen
3.2 Zielgruppe
3.3 Zeitlicher Rahmen
3.4 Spezielle Zielsetzung
3.5 Übungen
3.6 Abschlusskommentar

4 Literaturverzeichnis

5 Tabellenverzeichnis

1 Pilates

Wie in der Präsenzphase (23.04 – 26.04.12) abgesprochen habe ich einen kraftorientierten Pilateskurs besucht.

1.1 Der äußere Aufbau der Pilatesstunde

Im folgenden wird der äußere Aufbau der Pilatesstunde beschrieben.

1.1.1 Äußere Rahmenbedingungen

- Teilnehmeranzahl: 10 Personen
- Equipment: Matten
- Tageszeit: morgens 10.00 Uhr
- Musik: meditativ im Hintergrund

1.1.2 Zielgruppe

- Alter: 18-70 Jahre
- Geschlecht: männlich / weiblich
- Trainingszustand: untrainiert bis trainiert (für Anfänger)
- Voraussetzungen der Zielgruppe:

Nicht teilnehmen sollten: Menschen mit akuten Bandscheibenvorfällen, mit Entzündungen jeglicher Art, bei Schwangerschaften, nach frischen Operationen oder bei Extremstellungen der Wirbelsäule.

Teilnehmen sollten: Menschen, die sich eine gute Haltung aneignen wollen, die unter chronischen, haltungsbedingten Rückenschmerzen leiden, die einer Osteoporose oder Rückenleiden vorbeugen wollen, die ihre Körperhaltung und ihre Fitness verbessern möchten und die unter Stress leiden.

1.1.3 Zeitlicher Rahmen

- Kursart: offener Kurs (ganzjährig)
- Dauer des Kurses: 60 min
- kurze Einleitung (freundliche Begrüßung, Vorstellung des Trainers, Stundenschwerpunkt Nennung etc.)
- 1/5 allgemeines / spezielles Aufwärmen
- 3/5 Hauptteil
- 1/5 Cool-Down

1.1.4 Spezielle Zielsetzung

Das Ziel dieser Stunde war die Optimierung der physiologischen Funktionen, wie dem Bewegungsradius, der Muskelkraft und der Muskelausdauer.

1.2 Einschätzung und Erfahrungen des Phasenverlaufes der Pilatesstunde

Der Phasenverlauf wurde in dieser Stunde eingehalten.

Zu Beginn wurde mit der Einleitung begonnen. „Dazu gehört, dass der Trainer die Gruppe freundlich begrüßt, sich selber vorstellt, knapp und kurz den Schwerpunkt der Stunde nennt, technische Hinweise zur Ausführung gibt, mögliche Neukunden einweist und motivierende Worte sagt“ (Reiß und Albers,2011, Studienbrief der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement – Gruppentraining 1, S.66).

Die Trainerin hat die Gruppe freundlich begrüßt, vorgestellt hat sie sich nicht – weil sie jeder kannte, sie nannte den Schwerpunkt der Optimierung der physiologischen Funktionen, technische Hinweise hat sie am Anfang zur Atmung und zum Powerhouse gegeben und ebenso ein paar motivierende und freundliche Sätze zum Schluss gesagt.

Der Punkt der Einweisung von Neukunden wurde nicht erfüllt, da es keine Neukunden gab.

Des Weiteren begann das allgemeine Erwärmen. „Dazu gehört, dass die Gruppe auf das bevorstehende Training eingestellt, die psychovegetative Leistungsbereitschaft gesteigert, da Herz-Kreislaufsystem vorbereitet, die Sauerstoffversorgung verbessert, die Körpertemperatur gesteigert und das Verletzungsrisiko verringert wird“ (Reiß und Albers,2011, Studienbrief der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement – Gruppentraining 1, S.66f).

Die Trainerin hat die Gruppe mit ihrem allgemeinem Warm Up auf die Pilatesstunde vorbereitet. „Sie hat mit kleinen Bewegungen angefangen und den Bewegungsradius dann langsam gesteigert“ (Reiß und Albers, 2011, Studienbrief der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement – Gruppentraining 1, S.66). Zum Beispiel Vom kleinen Armkreisen zum größeren Armkreisen.

Sie hatte fünf verschiedene Übungen, jedoch haben die ganz großen Bewegungen, wie ein Side to Side gefehlt. Somit hat eine vollständige Erwärmung des Herz-Kreislaufsystem und der Körpertemperatur gefehlt. Die Übungen wurden alle so gewählt, dass man an derselben Stelle stehen geblieben ist.

Im Weiteren kam es fließend zur speziellen Erwärmung. „Dazu gehört, die Vorbereitung der im Hauptteil geforderten Muskelgruppen und der geplanten Bewegungsabläufe, sowie die Gewöhnung an die im Training verwendeten Trainingsgeräte“ (Reiß und Albers, 2011, Studienbrief der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement – Gruppentraining 1, S.66).

Die Trainerin hat zwei dieser Punkte vollkommen erfüllt. Sie hat ihre Übungen auch so gewählt, dass sie einfach anfingen und immer schwerer wurden. Insgesamt hatte sie sechs Übungen.

Eine Beispielübung war der Korkenzieher.

Nur der Punkt der Gewöhnung an die Trainingsgeräte hat gefehlt, da in dieser Stunde keine benutzt wurden.

Danach kam es zum Hauptteil. „Dazu gehört, dass der Trainer vom Leichten zum Schweren beginnt, vom Einfachen zum Komplexen, vom Bekannten zum Unbekannten und dass er sich an die zwei Trainingsprinzipien (Prinzip der progressiven Belastungssteigerung und das Prinzip der Variation) hält“ (Reiß und Albers,2011, Studienbrief der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement – Gruppentraining 1, S.69).

Die Trainerin hat sich an alle Punkte gehalten. Zum Beispiel bei der Übung Liegestütz auf den Knien hin zu den normalen Liegestütz. Oder bei der einfachen Bridging hin zur Bridging mit angehobenem Bein. Oder die Seitlage, erst mit dem oberen Bein leicht kreisend und dann mit dem oberen Bein hüfthoch haltend und das andere nachziehend.

Festgestellt wurde jedoch ein Fehler bei dem Punkt „Vom Leichten zum Schweren“. Zum Beispiel die Übung der Lateralflexion aus dem seitlichen Ellenbogenstütz mit gestrecktem Arm. Zuerst wurde die Übung mit ausgestreckten Beinen ausgeführt und dann mit angewinkelten Beinen. Somit hat die Trainerin erst die schwere Übung durchgeführt und dann die Leichte.

Ansonsten hat sie sich immer an alle Punkte gehalten mit dieser Ausnahme.

Zum Schluss kam es zum Cool-down. „Dazu gehört, die Pulssenkung (Cool-down1), sowie die Lockerung, Dehnung und Entspannung (Cool-down 2)“ (Reiß und Albers, 2011, Studienbrief der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement – Gruppentraining 1, S.70f).

An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass die Trainerin keinen Cool-down 1 hatte. Dies ist vollkommen richtig, da es keinen Cool-down 1 bei kraftorientierten Kursen gibt.

Die Trainerin hat die Punkte vollkommen erfüllt. Sie hatte Lockerungsübungen (Beispiel: Katzenbuckel / Hohlkreuz), sowie Dehnübungen (Beispiel: Meerjungfrau) und zur Entspannung eine Phantasiereise.

Abschließend ist zu sagen, dass diese Stunde eine logische Struktur hatte. Das heißt, dass die Übungen im Stehen angefangen haben und dann auf den Boden verlagert wurden. Es gab keinen ständigen Wechseln zwischen der Bodenlage und dem aufrechten Stehen. Ebenso wurde sich immer an die drei Aspekte „Vom Leichten zum Schweren“, „Vom Einfachen zum Komplexen“ und „Vom Bekannten zum Unbekannten“ gehalten bist auf eine Ausnahme (siehe Hauptteil).

[...]

Details

Seiten
19
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656472513
ISBN (Buch)
9783656472742
Dateigröße
531 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v230836
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,8
Schlagworte
Phasenverlauf Trainierverhlaten Wirbelsäulengymastik äußere Rahmenbedingungen Zielgruppe Zielsetzung Phasenstruktur Pilates Gruppentraining 1 dhfpg

Autor

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Titel: Analyse eines kraftorientierten Kurses & Erstellung eines Kursangebotes