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Zur Bedeutung der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg für das Management

Seminararbeit 2009 21 Seiten

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärung
2.1 Motivation
2.1.1 Intrinsische Motivation
2.1.2 Extrinsische Motivation
2.2 Motivationsorientierte Ansätze
2.2.1 Inhaltstheorien
2.2.2 Prozesstheorien

3 Darstellung der Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg

4 Bezugnahme zum Management

5 Eigene Erfahrungen im Unternehmen

6 Fazit

Anhang
A Interview

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Motivation

Abbildung 2: Unterschiedliche Annahmen zum Entstehen von Zufriedenheit

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gegenüberstellung Hygienefaktoren und Motivatoren

1 Einleitung

Die vorliegende Seminararbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg für das Management hat. Dabei soll aufgezeigt werden, was Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation im Wesentlichen ist und wie diese zustande kommt.

In der aktuellen wirtschaftlichen Krise hängt das Überleben und der Erfolg eines Unternehmens vor allem von dessen Produktivität und Innovationsfähigkeit ab. Diese sind, wie viele meinen, jedoch nicht nur durch moderne Technik umzusetzen. Ein viel entscheidender Faktor dabei sind die einzelnen Mitarbeiter im Unternehmen. Denn Mitarbeiter, die bereit sind sich zu engagieren und sich mit den Zielen des Unternehmens identifizieren, sind deutlich produktiver als jede neue Technik, die es auf dem Markt gibt. Genau aus diesem Grund hat sich der Begriff "Motivation" in den letzten Jahren zu einem der Kernpunkte im Bereich des Managements entwickelt. Denn nur durch Motivation lässt sich Zufriedenheit generieren. Jedes Unternehmen, welches im immer schärfer werdenden globalen Wettbewerb beteiligt ist, sucht nach Möglichkeiten die Leistungsbereitschaft und Leistungsabgabe der Mitarbeiter zu aktivieren bzw. zu fördern.

Um eine Antwort auf die Kernfrage der Hausarbeit zu erhalten, werden in dieser Arbeit zunächst die Grundlagen, die zum Verständnis der Zwei-Faktoren-Theorie dienen, erklärt. Dazu zählen die Begriffe Motivation, sowie motivationsorientierte Ansätze. Anschließend wird detailliert auf die Zwei-Faktoren-Theorie von Herzberg eingegangen und der Bezug zum Management hergestellt. Nachdem ein Überblick über die Theorie verschafft werden konnte, wird in dem darauf folgendem Kapitel – Eigene Erfahrungen im Unternehmen – anhand eines Interviews dargestellt, wie die von Herzberg angesprochen Punkte Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation in der Praxis erzeugt werden. Der Abschluss dieser Arbeit wird durch ein Fazit geprägt.

2 Begriffserklärung

2.1 Motivation

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unter Motivation (lateinisch motus = die Bewegung) versteht man Einflussfaktoren (Motive) die Menschen zu einem bestimmten Verhalten bewegen. "Aus dem Motiv erwächst die eigentliche Motivation: der Antrieb ein Ziel zu erreichen."1 Motivation kann deshalb auch als zielgerichtetes Verhalten verstanden werden. Eine Person ist immer dann motiviert, wenn sie als Ergebnis bestimmter Handlungen die Erreichung eines bestimmten Ziels erwartet.2 Motivation spielt daher im betriebswirtschaftlichen Kontext eine wichtige Rolle und ist nicht zu unterschätzen. Denn sowohl die körperlichen als auch geistigen Fähigkeiten jedes Einzelnen bestimmen das Arbeitsergebnis des Unternehmens. Ziel der Führungskraft muss es demnach sein, die in den Mitarbeitern wirkenden Motive zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen zu aktivieren.3 Der Begriff Motivation lässt sich grundsätzlich in zwei verschiedenen Arten unterteilen, der intrinsischen und der extrinsischen Motivation. Man bezeichnet diese auch als "psychologische Anreizmodelle für das menschliche Verhalten".4

2.1.1 Intrinsische Motivation

Die intrinsische Motivation wird in der Literatur auch als Primärmotivation bezeichnet. Diese beschreibt die Faktoren, die jeder Einzelne für sich persönlich als wichtig erachtet. Zu den Faktoren zählen "das Streben nach verantwortungsvollen und wichtigen Tätigkeiten, Entscheidungsfreiheiten, persönliche[n] Entwicklungsmöglichkeiten und interessante[n] Arbeitsinhalte"5. Es ist jedoch zu beachten, dass die Motivation abnimmt, wenn materielle Belohnungen wie z.B. Geld oder Auszeichnungen für eigentlich intrinsische motivierte Aktivität angeboten wird.6

[...]


1 Mock (1999), o.S.

2 Vgl. Recklies (2001), S. 2

3 Vgl. managertool.ch (o.J.), S. 2

4 Kalmbach (o.J.), S. 18

5 Recklies (2001), S. 2

6 Vgl. Hierschläger u.a (2007), S. 6

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