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Das Modellprojekt "Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen"

Eine wirksame Antwort auf Schulverweigerung?

von Alex Roenck (Autor)

Bachelorarbeit 2013 54 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Schulverweigerung: Definition und Formen

3. Umfang von Schulverweigerung

4. Ursachen von Schulverweigerung
4.1 Schulische Faktoren
4.1.1 Qualität des Unterrichts
4.1.2 Schul- und Klassenklima
4.2 Außerschulische Faktoren
4.2.1 Familiäre Faktoren
4.2.2 Gesellschaftliche Faktoren
4.2.3 Persönlichkeitsmerkmale

5. Folgen von Schulverweigerung

6. Herausforderungen und Schwierigkeiten im Umgang mit Schulverweigerung für Schule und Jugendhilfe

7. Das Praxisforschungsprojekt „ Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen “
7.1 Das Gesamtprojekt und deren Begründung
7.2 Struktur, Ziele und Konzeption
7.3 Erfahrungen und Forschungsergebnisse

8. Fazit

Literaturverzeichnis

Erklärung

Anhang

1. Einleitung

Blickt man auf das Phänomen Schulverweigerung stellt man fest, dass dieses Thema in den letzten Jahren eine enorme mediale Aufmerksamkeit erfahren hat. Dies liegt nicht daran, dass das Thema ein neu entdecktes Phänomen ist, sondern es hing mit den zum Teil skandalisierenden und stigmatisierenden Berichterstattungen in den Medien sowie mit den bildungspolitischen-, schul-, sonder- und sozialpädagogischen Fachdiskussionen zusammen.1 So wurde in der öffentlichen Berichterstattung in diesem Zusammenhang des Öfteren über Konsequenzen diskutiert, dass man auf Schulverweigerung mit harten Maßnahmen wie „polizeiliche Verfolgung“, „elektronische Fußfesseln“2 oder mit Bußgeldern für die Eltern reagieren müsse. Vor allem der Vorschlag vom damaligen brandenburgischen Innenminister Jörg Schönbohm (CDU), der elektronische Fußfesseln als vorbeugende und abschreckende Möglichkeit sieht, um die Gesellschaft vor „extrem Kriminellen“ Schulverweigerern zu schützen3, führten in der breiten Öffentlichkeit zu heftigen kontroversen Diskussionen. Waren die Befürworter dieses Vorschlages der Meinung, dass Fußfesseln sinnvoll sind, um die „Kriminalität an deutschen Schulen“ zu senken und somit Schulverweigerung wirksam begegnen zu können, meinten die Gegner dieses Vorschlages jedoch, dass Schulverweigerer nicht wie „Kriminelle“ behandelt werden dürfen, sondern eher Hilfe, Aufmerksamkeit und vor allem individuelle Förderung benötigen.4 Diese und andere Debatten um Schulversäumnisse und Schulpflichtverletzungen verdeutlichen, welche gesamtgesellschaftliche Bedeutung dieses Thema besitzt. Problematisch erweist sich eine andauernde Schulverweigerung nämlich insofern, als dass in der Konsequenz diese Kinder und Jugendlichen in ihrer weiteren Entwicklung beeinträchtigt sind.5 Diese Schüler weisen nicht nur erhebliche schulische Defizite auf und besitzen aufgrund ihrer Schulverweigerungsproblematik häufig auch fehlende Schulabschlüsse, sondern ihnen gelingt es in der Regel auch nicht, „grundlegende Arbeitshaltungen und Arbeitsfertigkeiten zu erwerben und zu verfestigen, die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Berufstätigkeit sind“.6 Denn nach Timm sind Schul- und Sozialkarriere untrennbar miteinander verknüpft.7 Schaffen es Schüler nicht, sich die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten in der Schule anzueignen sowie schulische Leistungsnachweise zu erbringen, die am Ausbildungs- und Arbeitsmarkt gefordert werden, können sie schon frühzeitig an den Rand der Gesellschaft gedrängt und vom Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ausgeschlossen werden.

Zugleich stellt sich mit dieser Problematik die Frage, welche Aufgabe und welche Rolle die Schule sowie als auch die Jugendhilfe an Schulen bei dem Thema Schulverweigerung (gemeinsam) übernehmen müssen, um „junge Menschen in Ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern“8 (siehe: SGB VIII § 1, Abs. 3, Satz 1 Recht auf Erziehung, Elternverantwortung, Jugendhilfe), damit die schulische und berufliche Ausbildung, die Eingliederung in die Arbeitswelt und die soziale Integration gelingt9 (siehe: SGB VIII § 13, Abs. 1 Jugendsozialarbeit). Die Praxiserfahrung an vielen Schulen zeigt jedoch, dass die Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schulsozialarbeitern10 zum Teil auf erhebliche Barrieren und Schwierigkeiten stoßen, obwohl gerade deren Kooperation wichtig ist, wenn man Schulverweigerung wirksam begegnen möchte.11

Genau an diesen und anderen Punkten setzt das Praxisforschungsprojekt „ Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen “ an, da dieses Projekt neue Wege und Möglichkeiten zu einer engen Verzahnung und Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe, Wirtschaft, den Eltern und den Schülern verfolgt, um der „Schulverweigerungshaltung“ entgegenzutreten.12

Die vorliegende Bachelorarbeit versucht deshalb die Frage zu beantworten, ob „das Projekt „Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen “ eine wirksame Antwort auf Schulverweigerung ist?“.

Bevor jedoch die zentrale Fragestellung in dieser Arbeit beantwortet werden soll, wird zunächst im Kapitel zwei der Begriff Schulverweigerung definiert. In diesem Kapitel sollen zudem auch die beiden Formen der aktiven und passiven Schulverweigerung unterschieden werden. Im dritten Kapitel gilt es den Umfang von Schulverweigerung aufzuzeigen, während im vierten Kapitel die Ursachen und im fünften Kapitel die Folgen von Schulverweigerung dargestellt werden. Das sechste Kapitel setzt sich mit den Herausforderungen und Schwierigkeiten im Umgang mit Schulverweigerung für die beiden Institutionen Schule und Jugendhilfe auseinander. Das Kapitel sieben hingegen stellt das Projekt „Coole Schule“ ausführlich dar. Dazu gehört in diesem Kapitel die Darstellung des Gesamtprojekts und deren Begründung (Kapitel 7.1) sowie die Beschreibung des Konzepts, dessen Struktur und seiner Ziele, die mit diesem Projekt verbunden sind (Kapitel 7.2). Zudem soll in diesem Kapitel anhand empirischer Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus dem Projekt „ Coole Schule “ aufgezeigt werden, inwieweit Zielschritte, Wirkungen und Instrumentarien im Projekt ausreichten, um Effekte auf die (Re-)integration von Schülern in das institutionalisierte Bildungssystem zu erzielen (Kapitel 7.3).

Im achten und abschließenden Kapitel gilt es dann die Hauptfragestellung dieser Arbeit zu beantworten, ob das Praxisforschungsprojekt „ Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen “ eine wirksame Antwort auf Schulverweigerung ist.

2. Schulverweigerung: Definition und Formen

Sucht man in der wissenschaftlichen Literatur nach einem passenden Begriff, welcher das unentschuldigte Fernbleiben junger, schulpflichtiger Menschen zu beschreiben zu versucht, stellt man fest, dass es in diesem Zusammenhang nicht nur eine Begriffsdefinition gibt. Neben dem Begriff Schulverweigerung, existieren die Begriffe Schulschwänzen, Schulvermeidung, Schulabsentismus, Schul- verdrossenheit und Schulmüdigkeit usw., die alle jeweils bestimmte Formen des unerlaubten Fernbleibens von der Schule darstellen. Zwar soll in diesem Kapitel nicht auf jeden dieser Begriffe näher eingegangen werden, doch charakteristisch hierbei ist, dass diese Begriffe weitgehend synonym verwendet werden13 und eine tiefergehende inhaltliche Auseinandersetzung des jeweiligen Verhaltens durch die verschiedenen Begriffe oft ausbleibt. In der Wissenschaft jedoch hat sich der Begriff Schulabsentismus als Oberbegriff jenes Verhalten etabliert, der „das dauerhafte und wiederkehrende Versäumen des Unterrichts von Schülern ohne ausreichende Begründung“14 bezeichnet, und die oben genannten Begriffe stellen jeweils bestimmte Formen des Schulabsentismus dar. Der Begriff Schulverweigerung stellt somit auch eine Form des Schulabsentismus dar, wobei Thimm bestimmte Formen (Steigerungsformen) von Schulverweigerung anhand der „ Dauer “ und der „ Häufigkeit “ des Fernbleibens vom Unterricht differenziert:15 So untergliedert Thimm in diesem Zusammenhang den Begriff Schulverweigerung in Gelegenheitsschwänzen, Regelschwänzen und Intensivschwänzen. Während unter dem Gelegenheitsschwänzen „das Schwänzen von Eckstunden, insbesondere bei ungeliebten Lehrerinnen/Lehrer und Fächern bzw. gelegentliches Tagesschwänzen“16 verstanden wird, meint Regelschwänzen das „regelmäßige Schwänzen in bestimmten Fächern, das Kurzzeitschwänzen von mehreren Tagen, das Intervallschwänzen und gelegentliches Langzeitschulschwänzen“.17 Unter dem Intensivschwänzen sieht Thimm als jene Form der Schulpflichtverletzung an, die er als Schulverweigerung bezeichnet, da sich Schulverweigerung im Gegensatz zum Schulschwänzen durch ein dauerhaftes unerlaubtes Fernbleiben von der Institution Schule äußert. Außerdem gehen bei Schulverweigerung größere Ängste bei den betroffenen Schülern gegenüber den Inhalten der Schule, der Lehrer und gegenüber den Mitschülern einher als beim Schulschwänzen, wobei letzterer Begriff häufig dadurch gekennzeichnet ist, dass Schüler bei unangenehmen Unterrichtsstunden bei unbeliebten Lehrkräften fernbleiben und angenehmeren Beschäftigungen nachgehen.18 Die Schüler, welche die Schule verweigern, sind laut Oehme „über einen längeren Zeitraum kontinuierlich abwesend und haben keinen internalen Bezug mehr zur Schule“.19 Schulverweigerung bewegt sich somit eng zur Vorstufe zur therapiebedürftigen Schulphobie, wenn man bedenkt, dass Schulverweigerung „als Symptom für eine emotional-internalisierende Störung verstanden [wird], die im Sinne einer psychiatrischen Diagnose therapiebedürftig ist“.20 Bei näherer Betrachtung lässt sich Schulverweigerung weiterhin differenzieren in reversible, irreversible, aktive und passive Schulverweigerung. Bei reversibler Schulverweigerung haben Schulverweigerer auch wenn sie über eine längere Zeit nicht am Unterricht teilgenommen haben, noch bestehende Sozialkontakte zu Mitschülern und halten sich meistens in der Nähe der Schule auf, während demgegenüber bei der irreversiblen Schulverweigerung der Kontakt zu Mitschülern und der Schule völlig abgebrochen ist, welches sogar zum Totalausstieg führen kann.21 Weiterhin unterscheiden Schreiber-Kittl/Schröpfer aktive und passive Schulverweigerung: Während aktive Schulverweigerer dem Unterricht wiederholt, regelmäßig oder dauerhaft fernbleiben oder zwar physisch anwesend sind, aber den Unterricht aktiv verweigern, sind passive Schulverweigerer physisch präsent, verhalten sich aber passiv, ziehen sich regelmäßig oder dauerhaft zurück, sind im Unterricht psychisch abwesend.22 Schulverweigerndes Verhalten zeichnet sich zudem oft dadurch aus, dass Schulverweigerer formal gesehen vom Unterricht entschuldigt sind, aber häufig aus nicht inhaltlich nachvollziehbaren Gründen.23 Ein weiterer Unterschied zwischen der aktiven und passiven Schulverweigerung besteht darin, dass die passiven Schulverweigerungsformen „eher schulkonform verlaufen und kaum Verhaltensauffälligkeiten nach außen erkennen lassen“24, während bei aktiven Schulverweigerern das Verhalten „nach außen“ gerichtet ist und Schüler damit zum Ausdruck bringen wollen, „dass sie nicht gewillt oder nicht in der Lage sind, schulischen Anforderungen nachzukommen“.25 Der Begriff Schulverweigerung umfasst insgesamt jenen Personenkreis der Schüler, bei denen das unentschuldigte Fernbleiben der Schüler bereits „gravierende Verfestigungen“ erfahren hat und deren Problemlagen im Rahmen der regulären Schulstrukturen nicht mehr bewältigt werden können. In Abgrenzung zu den anderen oben aufgezählten Begrifflichkeiten, die mit der Verletzung der Schulpflicht in Verbindung stehen (Schulschwänzen, Schulunlust etc.) handelt es sich bei der Schulverweigerung nicht um ein sporadisches Fernbleiben, sondern um ein längeres Fernbleiben vom Unterricht, von der Schule, welches wochen- und monatelang oder über mehrere Schuljahre hinweg andauert.26

Im Folgenden der Arbeit wird der Begriff Schulverweigerung verwendet, da zum einen der Begriff für Schulpflichtverletzungen eine breite Verwendung findet und weil zum anderen mit dem Begriff eine Entwicklung beschreiben wird, die nach Timm „von gelegentliches Schwänzen über sich zuspitzendes Stören und vermehrtes Fernbleiben zu Formen der aktiven Verweigerung übergeht“.27

3. Umfang von Schulverweigerung

Bundesweit gültige statistische Erhebungen, die die Häufigkeit (Umfang) der Schulverweigerung in Deutschland aufzuzeigen versuchen, sind nicht verfügbar. Aus diesem Grund lassen sich keine exakten Angaben darüber machen, wie viele Stunden bzw. Tage schulpflichtige Schüler in der Bundesrepublik Deutschland dem Unterricht und der Schule fernbleiben. Lediglich vereinzelt liegen repräsentative Studien vor, deren Ergebnisse aber sich auf bestimmte Kommunen, Regionen und Bundesländer beziehen, aber keine allgemeine Aussagekraft für das gesamte Gebiet der Bundesrepublik Deutschland besitzen.28 Aufgrund dieser Tatsache gibt es ebenfalls auch keine ausreichenden empirischen Befunde, die das Ausmaß von Schulverweigerung im gesamten Bundesgebiet quantitativ dargestellt haben, sondern Studienergebnisse, die hinsichtlich Schulverweigerung „in unterschiedlichen schulischen und regionalen Zusammenhängen zwischen 0,5 und 30 Prozent“29 liegen. Das Christliche Jugenddorfwerk Deutschland (CDJ) schätzt die Zahl der Schulverweigerer auf 500.000 Schüler ein, welches einer Gesamtschülerzahl von ca. 5 Prozent entspricht. Der „harte Kern der Schüler umfasst mindestens 200.000 Schüler, die dauerhaft die Schule verweigern oder ohne Abschluss ganz aus der Schule aussteigen“. Zudem definiert der CDJ nach unterschiedlichen Expertenangaben die Zahl der Schüler, die den Unterricht verweigern auf 5 - 20 Prozent.31 Bylinski u. a. gehen im Rahmen des Forschungsprojektes „ Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen “ von 300.000 Schulverweigerern in Deutschland aus.32 Das Forschungsinstitut für Soziologie der Universität Köln beziffert aus einer Projektarbeit mit dem Thema „Verbreitung und Determinanten der Schulverweigerung in Köln“ aus dem Jahr 2003 den Anteil der Schulverweigerer auf 7,9 Prozent der Schüler, wobei der Anteil der männlichen Schulverweigerer bei etwa 10,1 Prozent liegt und der Anteil weiblicher Schüler bei 6,1 Prozent.33 Dieselbe Studie kommt bei einer weiteren Differenzierung nach dem Alter zu dem Ergebnis, dass es zwischen dem 13 und 17 Lebensjahr zu einem durchgängigen prozentualen Anstieg bei der Schulverweigerung kommt. Weitere Ergebnisse, die die schulischen Fehlzeiten betreffen, konnte die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport aufzeigen, dass insbesondere Schüler aus Haupt- u. Sonderschulen besonders auffällig sind.34 Das Kultusministerium des Bundeslandes Hessen gab die Zahl von 4.417 Fällen von Schulpflichtverletzungen im Jahr 1999 bekannt, in denen Schulbehörden ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet haben.35 Weiterhin hat die Stadt Kassel im Jahr 2003 die Zahl der Anzeigen für die Schüler, die die Schulpflicht verletzt haben und in denen auch ein Bußgeldbescheid erlassen worden ist, auf 353 Schüler beziffert.36

Gentner erwähnt auch in diesem Zusammenhang, dass es für Deutschland keine repräsentativen Untersuchungen zum Umfang von Schulverweigerung gibt und es deshalb nicht möglich ist, allgemeingültige Aussagen zum Thema Schulverweigerung treffen zu können.37 Dennoch weist die Autorin daraufhin, dass „Schulverweigerung längst keine Ausnahmeerscheinung ist, sondern nach Meinung von Experten extrem zugenommen hat“.38 Schreiber-Kittl sieht vor allem in der Zahl der Jugendlichen, die sich aus dem System Schule schon vorzeitig verabschieden als einen Ausdruck dieser Entwicklung an, da Schulverweigerung nicht selten zu einem vorzeitigen Schulabbruch führt.39 Auch wenn es keinen empirischen Zusammenhang zwischen Schulverweigerung und der Zahl der Schüler gibt, die die Schule ohne einen allgemeinbildenden Schulabschluss verlassen, lassen die Zahlen dazu dennoch vermuten, dass Jungen häufiger als Mädchen sowie Schüler mit Migrationshintergrund häufiger als Schüler ohne Migrationshintergrund Schulverweigerer sind. Denn nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verließen im Jahr 2007 9 Prozent der Jungen ohne Migrationsmigrationshintergrund und sogar 19 Prozent mit Migrationshintergrund die Schule ohne Schulabschluss. Bei den Mädchen ohne Migrationshintergrund betrug der Anteil die keinen allgemeinbildenden Schulabschluss geschafft haben nur 6 Prozent, während hingegen 13 Prozent der Mädchen mit Migrationshintergrund ohne Schulabschluss geblieben sind.40

4. Ursachen von Schulverweigerung

Um die Gründe von Schulverweigerung herauszufinden, ist es notwendig sich mit den Ursachen hierfür auseinanderzusetzen. Nach Mutke ist schulverweigerndes Verhalten nicht linear auf eine oder wenigen Ursachen zurückzuführen, sondern es gibt vielmehr ein Bündel von Ursachenfaktoren, die sich gegenseitig beeinflussen und die zu Schulverweigerung führen können.41 Aus diesem Grund sollen in diesem Kapitel die zentralen Ursachen von Schulverweigerung dargestellt werden, wobei Gründe für schulverweigerndes Verhalten innerhalb der Schule als auch außerhalb der Schule dafür thematisiert werden sollen.

4.1 Schulische Faktoren

Die häufigsten Gründe für schulverweigerndes Verhalten hängen vor allem mit den beteiligten Akteuren in der Schule zusammen (Mitschüler, Lehrer etc.). Die Qualität des Unterrichts sowie das Schul- bzw. Klassenklima zählen zu den zentralen schulischen Ursachenfaktoren möglicher Schulverweigerungstendenzen, weshalb diese im folgenden Unterkapitel näherer betrachtet werden.

4.1.1 Qualität des Unterrichts

Thimm zählt die Qualität des Unterrichts zu den schulischen Bedingungsfaktoren, die zur Schulverweigerung beitragen.42 Denn ein Unterricht, dessen Inhalte weit weg von der Lebensrealität der Schüler liegt und keine Beziehung zwischen dem Gelernten und dem Anwendbaren zulässt, kann dazu führen, dass Schüler diesem Unterricht fernbleiben oder ihm unmotiviert beiwohnen.43 Auch Michel meint, dass schulverweigerndes Verhalten als Folge „innerschulischer Prozesse und Strukturen“ angesehen werden kann, während hierin der Unterricht einen wichtigen Bedingungsfaktor hierfür darstellt. Nach der Autorin sind nämlich „Schule und Unterricht weder attraktiv noch kompatibel mit den Lebensbedingungen“44 vieler Schüler. Doch das ist insbesondere für Schüler mit schulverweigernder Haltung wichtig, dass sich die Lerninhalte auf die Lebensinhalte der Kinder beziehen, da sonst die Gefahr besteht, dass sie dann dem Unterricht fernbleiben und sich von der Schule entfernen.45 Das Fehlen im Unterricht oder das starke Desinteresse dieser Schüler aufgrund einseitiger inhaltlicher Fokussierung des Unterrichts kann wiederum zu weiteren schulischen Misserfolgserlebnissen führen (z. B. schlechte Noten etc.), die bis hin zur Entwicklung von Leistungs- und Versagungsängsten führen können.46 Vor diesem Hintergrund scheint es wichtig, dass ein guter Unterricht sich dadurch auszeichnet, dass er vielfältig durch seine Methoden ist, er eine klare Zielorientierung aufweist und das die Schüler am Unterrichtsgeschehen beteiligt werden.47 Dies beinhaltet auch die Schaffung einer Leistungs- bzw. motivationsförderlichen Lernumgebung wie ein positives und schülerzugewandtes Auftreten der Lehrkraft, um Schulverweigerung präventiv begegnen zu können.48 Befragungen zum Verhalten der Lehrkraft durch das Deutsche Jugendinstitut haben ergeben, dass „fast zwei Drittel der Jugendlichen als Gründe für ihren Ausstieg aus der Schule Probleme mit Lehrkräften angaben“.49

4.1.2 Schul- und Klassenklima

Neben der Qualität des Unterrichts kann auch das Schul- und Unterrichtsklima für das schulverweigernde Verhalten der Schüler verantwortlich sein. Zahlreiche Studien haben nämlich die Wirkung eines positiven Klassenklimas auf die Schüler untersucht und dabei festgestellt, dass Schüler in einer Klasse mit positiven Klassenklima u. a. bessere Leistungen, mehr Schulzufriedenheit, weniger Belastungen und Schulangst entwickeln sowie eine höhere Leistungsbereitschaft zeigen, was somit Schulverweigerung vorbeugen kann.50

Umgekehrt bedeutet dies, dass ein schlechtes Klassenklima die Konkurrenzsituation der Schüler untereinander verschärfen kann, Formen aggressiven Verhaltens sowie Schul- und Prüfungsangst bei den Schülern verstärkt und damit Schulverweigerung begünstigt.51 Mehr denn je ist deshalb in diesem Zusammenhang das gesamte Schulpersonal (Lehrkräfte, Sozialarbeiter etc.) aufgefordert durch gezielte Maßnahmen Einfluss auf das Schul- und Unterrichtsklima zu nehmen und Bedingungen zu schaffen, die die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern und unter den Schülern verbessert.52 Alle beteiligten Personen (Lehrer, Schüler, Schulleiter, Eltern) sollten im Sinne der Prävention von Schulverweigerung dabei mitwirken, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen (als Schulkultur), indem jeder Einzelne angemessen wahrgenommen und verstanden wird, sowohl als Mensch als auch als Person.53 Denn Ergebnisse aus Schülerinterviews im Rahmen der Studie von Schumann haben ergeben, dass negative Lehrerbeziehungen, Konflikte mit Mitschülern, Lernprobleme sowie ein schlechtes Unterrichts- und Schulklima von Schülern als schulische Belastungsfaktoren angesehen werden, welche Schulverweigerung begünstigen können.54

4.2 Außerschulische Faktoren

Neben den schulischen Bedingungsfaktoren zu Schulverweigerung tragen auch die außerschulischen Bedingungsfaktoren zur Schulverweigerung bei. Deshalb sollen in den folgenden Unterpunkten dieses Kapitels die familiären, die Persönlichkeitsmerkmale sowie die gesellschaftlichen Bedingungsfaktoren für schulverweigerndes Verhalten näher betrachtet werden.

4.2.1 Familiäre Faktoren

Ein erster außerschulischer Ursachenzusammenhang von Schulverweigerung wird in der Herkunftsfamilie des Schülers gesehen.55 So wird davon ausgegangen, dass Probleme im Elternhaus die Schulprobleme der Kinder begünstigen können, was wiederum eine Abkehr des Kindes von der Schule befördern kann. Familiäre Faktoren wie der „Erziehungsstil der Eltern, das Familienklima, die Erfahrungen von familiärer Gewalt, aber auch Wohnverhältnisse oder belastete Stadtteile“56 können Ursachen eines schulverweigernden Verhaltens von Schülern sein. Zudem können sich aber auch Einstellungen der Familie in Bezug auf die Schule selbst, also eigenes schuldistanziertes Verhalten der Eltern, sich negativ auf das schulische Leistungsvermögen und auf den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder auswirken.57 „Schwerpunkte“ der von Schulverweigerung betroffenen Personenkreise sind nach Ricking vor allem Schüler, die aus sozial schwachen Familien kommen (aufgrund von Arbeitslosigkeit, ohne Berufsausbildung, geringes Einkommen etc.), Alleinerziehende (aufgrund des möglichen verstärkten Alleinsein von Kindern) und Schüler, die aus Zuwandererfamilien kommen mit gravierenden Sprachproblemen, die ein entscheidendes Kriterium für eine gelungene Bildungslaufbahn darstellt (Sprachbeherrschung).58 Die vielschichtigen Ursachen verdeutlichen, wie komplex diese Thematik zum Teil ist (familiäre Faktoren und Schulverweigerung).

[...]


1 vgl. Gentner, Cortina / Mertens, Martin: Einleitung. In: Gentner, Cortina / Mertens, Martin (Hrsg.): „Null Bock auf Schule“, Schulmüdigkeit und Schulverweigerung aus Sicht der Wissenschaft und Praxis, Waxmann Verlag, New York, München und Berlin 2006, S. 9.

2 Leffers, Jochen: Fußfesseln für Schulschwänzer: Der General, der General macht alles sauber. Online im Internet: URL: http://www.spiegel.de/schulspiegel/fussfesseln-fuer-schulschwaenzer-der- general-der-general-macht-alles-sauber-a-270680.html (Stand: 14.04.2012).

3 vgl. Lenz, Katja: Schulschwänzer: Schönbohm fordert elektronische Fußfesseln. Online im Internet: URL: http://www.stern.de/politik/deutschland/bildungspolitik-schule/schulschwaenzer-schoenbohm- fordert-elektronische-fussfesseln-514609.html (Stand: 14.04.2012).

4 vgl. Rost, Susanne: Die Schule der Schwänzer. Förderung statt Fußfessel: Wie sich eine Rüdersdorfer Einrichtung um Schulverweigerer kümmert. Online im Internet: URL: http://www.berliner- zeitung.de/archiv/foederung-statt-fussfessel--wie-sich-eine-ruedersdorfer-einrichtung-um-schul verweigerer-kuemmert-die-schule-der-schwaenzer,10810590,10126080.html (Stand: 14.04.2012).

5 vgl. Döpfner, Manfred / Walter, Daniel: Schulverweigerung. In: Steinhausen, Hans-Christoph (Hrsg.): Schule und psychische Störungen, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2006, S. 218.

6 ebd.

7 vgl. Schreiber-Kittl, Maria / Schröpfer, Haike: „Bibliographie Schulverweigerung“, Werkstattbericht, Arbeitspapier 2/2000, Arbeitspapiere aus der wissenschaftlichen Begleitung zum Modellprogramm Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Deutsches Jugendinstitut, München und Leipzig 2000, S. 15.

8 Nix, Christoph: Erstes Kapitel: Allgemeine Vorschriften. In: Möller, Winfried / Nix , Christoph (Hrsg.): Kommentar zum SGB VIII - Kinder- und Jugendhilfe, Reinhardt Verlag, Hannover und Konstanz 2006, S. 22.

9 vgl. Hartleben-Baildon, Petra: Zweites Kapitel: Leistungen der Jugendhilfe, Erster Abschnitt: Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit, erzieherischer Kinder- und Jugendschutz. In: Möller und Nix, 2006, S. 71.

10 In dieser Arbeit wird durchgehend die männliche Anrede verwendet.

11 vgl. Speck, Karsten: Schulsozialarbeit: Probleme in der Arbeit als Schulsozialarbeiter. Online im Internet: URL: http://www.schulsozialarbeit.net/8.html (Stand: 14.04.2012).

12 vgl. Bylinski, Ursula / Faltermeier, Josef / Glinka, Hans-Jürgen u. a.: Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen, Schulverweigerung, Anregungen für Forschung, Aus- und Weiterbildung, Band 4, Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Frankfurt am Main 2006, S. 40.

13 vgl. Dunkake, Imke / Wagner, Michael / Weiss, Bernd / Frings, Rebecca / Weißbrodt, Thomas: Schulverweigerung: Soziologische Analysen zum abweichenden Verhalten von Jugendlichen. In: Barth, Gernot / Henseler, Joachim (Hrsg.): Jugendliche in Krisen - Über den pädagogischen Umgang mit Schulverweigerern, Schneider Verlag, Hohengehren 2007, S. 24.

14 Sälzer, Christine: Schule und Absentismus, Individuelle und Schulische Faktoren für jugendliches Schwänzverhalten, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, S.14.

15 vgl. Mutke, Barbara: Schulverweigerung und Schulmüdigkeit: Ursachen und Begegnungsstrategien. In: Faltermeier, Josef (Hrsg.): Schulverweigerung - neue Ansätze und Ergebnisse aus Wissenschaft und Praxis, Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V., Berlin 2009, S. 58.

16 Schreiber, Elke: Wenn Jugendliche nicht mehr zur Schule gehen. In: Hofmann-Lun, Irene / Michel, Andrea / Richter, Ulrike / Schreiber, Elke (Hrsg.): Schulabbrüche und Ausbildungslosigkeit: Strategien und Methoden zur Prävention, Übergänge in Arbeit, Band 8, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2007, S. 207.

17 ebd.

18 vgl. Sälzer, 2010, S. 16.

19 ebd.

20 ebd.

21 vgl. Schreiber, Elke: Wenn Jugendliche nicht mehr zur Schule gehen. In: Hofmann-Lun u. a., 2007, S. 208.

22 vgl. ebd.

23 vgl. ebd.

24Schreiber-Kittl, Maria: „Alles Versager?“, Schulverweigerung im Urteil von Experten, Forschungsbericht, Arbeitspapier 1/2001, Arbeitspapiere aus dem Forschungsschwerpunkt Übergänge in Arbeit, Deutsches Jugendinstitut e.V., München 2001, S. 18.

25 ebd., S. 19.

26 vgl. Schreiber, Elke: Schulverweigerung. In: Fleischer, Thomas / Grewe, Norbert / Jötten, Bernd / Seifried, Klaus / Sieland, Bernhard (Hrsg): Handbuch Schulpsychologie, Psychologie für die Schule, Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2007, S. 287.

27 Mutke, Barbara: Schulverweigerung und Schulmüdigkeit: Ursachen und Begegnungsstrategien. In: Faltermeier, 2009, S. 59.

28 vgl. ebd., S. 61. Zudem können aus den Datenmaterialien zur Schulverweigerung keine für Deutschland allgemeingültigen Aussagen gemacht werden, da es keine einheitlichen Erhebungs- u. Definitionsmerkmale von Schulverweigerung gibt.; vgl. ebd.

29 Simon, Titus: Zu Fragen der Schulverweigerung - eine Einführung. In: Simon, Titus / Uhlig, Steffen (Hrsg.): Schulverweigerung, Muster, Hypothesen, Handlungsfelder, Opladen: Leske + Budrich, 2002, S. 12.

30 Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V. (CJD): Schulverweigerung: Chancen für schulmüde Kinder und Jugendliche. Online im Internet: URL: http://www.cjd.de/media/public/db/media/1/2009/09 /206/schulverweigerung1 _logo.pdf [PDF-Datei], S. 1 (Stand: 08.07.2012).

31 vgl. ebd.

32 vgl. Bylinski, Ursula / Faltermeier, Josef / Glinka, Hans-Jürgen: Praxisforschungsprojekt Coole Schule - Lust statt Frust am Lernen, Einleitende Überlegungen zur Begründung des Projekts. In: Bylinski, Ursula / Faltermeier, Josef / Glinka, Hans-Jürgen u. a.: Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen, Gesellschaftliche Herausforderungen Schulverweigerung, Erklärungen und Handlungsansätze, Band 1, Eigenverlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Berlin 2005, S. 100.

33 vgl. Wagner, Michael / Dunkake, Imke / Weiß, Bernd: Verbreitung und Determinanten der Schulverweigerung in Köln, Zweiter Zwischenbericht für die GEW Stiftung Köln, Forschungsinstitut für Soziologie, Universität zu Köln (2003). Online im Internet: URL: http://www.uni-koeln.de/wiso- fak/fisoz/Mitarbeiter/Weiss/docs/ gew.zwischenbericht2.pdf [PDF-Datei], S. 27 (Stand: 08.08.2012).

34 vgl. Mutke, 2009, S. 61.

35 vgl. Gentner, Cortina: „Auf Kurs”: Ein Angebot für Schulverweigerer an der Kasseler Produktionsschule BuntStift, Förderung schulverweigernder HauptschülerInnen durch betriebliche, produktionsorientierte Formen und Methoden des Lernens, Fachtagung Ausstieg Schule - Einstieg Kriminalität?, Maßnahmen gegen/ für Schulschwänzen zwischen Repression und Hilfe, DVJJ Landesgruppe Hessen, 2. November 2004. Online im Internet: URL: http://www.dvjj- hessen.de/content/s03fbei/p21/GentnerBuntstiftKassel2004.pdf [PDF-Datei], S. 1 (Stand: 08.10.2012).

36 vgl. ebd.

37 vgl. Gentner, Cortina: „Was leisten Produktionsschulen für Schulverweigerer?“, Aus einem Modellprojekt an der Kasseler Produktionsschule BuntStift. In: Gentner und Mertens, 2006, S. 213.

38 Gentner, 2004. Online im Internet: URL: http://www.dvjj-hessen.de/content/s03fbei/p21/ GentnerBuntstiftKassel2004.pdf [PDF-Datei], S. 2 (Stand: 08.10.2012).

39 vgl. ebd., S. 2.

40 vgl. Mutke, 2009, S. 62.

41 vgl. ebd., S. 65.

42 vgl. Geßner, Thomas: Berufsvorbereitende Maßnahmen als Sozialisationsinstanz, Zur beruflichen Sozialisation benachteiligter Jugendlicher im Übergang in die Arbeitswelt, Pädagogische Beiträge zur sozialen und kulturellen Entwicklung, LIT-Verlag, Münster, Hamburg und London 2003, S. 83.

43 vgl. Schreiber, Elke: Schulverweigerung. In: Fleischer u. a., 2007, S. 290.

44 ebd., S. 291.

45 vgl. ebd.

46 vgl. ebd.

47 vgl. Gerecht, Marius: Schul- u. Unterrichtsqualität und ihre erzieherischen Wirkungen, Eine Sekundäranalyse auf der Grundlage der pädagogischen Entwicklungsbilanzen, Waxmann Verlag, Münster 2010, S. 115.

48 vgl. ebd.

49 Schreiber, Elke: Schulverweigerung. In: Fleischer u. a., 2007, S. 291.

50 vgl. Grewe, Norbert: Schul- und Klassenklima aktiv gestalten. In: Fleischer u. a., 2007, S. 231.

51 vgl. Raufelder, Diana: Soziale Beziehungen in der Schule - Luxus oder Notwendigkeit?. In: Ittel, Angela / Merkens, Hans / Stecher, Ludwig / Zinnecker, Jürgen (Hrsg.): Jahrbuch Jugendforschung, 8. Ausgabe 2008/09, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2010, S. 195.

52 vgl. ebd.

53 vgl. ebd.

54 vgl. Schumann, Brigitte: „Ich schäme mich ja so!“, Die Sonderschule für Lernbehinderte als „Schonraumfalle“, Julius Klinkhardt Verlag, Berlin 2007, S. 121.

55 vgl. Schreiber, Elke: Schulverweigerung. In: Fleischer u. a., 2007, S. 288f.

56 Plückhan, Stephanie: Schulschwänzer - Aus den Augen aus dem Sinn (der Schule)?. In: PreussLausitz, Ulf (Hrsg.): Schwierige Kinder - Schwierige Schule, Konzepte und Praxisprojekte zur integrativen Förderung verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler, Beltz Verlag, Weinheim, Basel und Berlin 2004, S. 196.

57 vgl. ebd.

58 vgl. Schreiber, Elke: Schulverweigerung. In: Fleischer u. a., 2007, S. 288f.

Details

Seiten
54
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656489573
ISBN (Buch)
9783656491217
Dateigröße
1.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v232842
Institution / Hochschule
Universität Kassel – Fachbereich Humanwissenschaft
Note
1,5
Schlagworte
modellprojekt coole schule lust frust lernen eine antwort schulverweigerung

Autor

  • Alex Roenck (Autor)

    3 Titel veröffentlicht

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Titel: Das Modellprojekt "Coole Schule: Lust statt Frust am Lernen"