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Spukgespenst Fachkräftemangel?

Eine betriebswirtschaftliche Betrachtung der aktuellen Debatte in Deutschland

Bachelorarbeit 2012 63 Seiten

BWL - Personal und Organisation

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen
2.1 Definitionen der Begriffe „Fachkraft“ und „Fachkräftemangel“
2.2 Begriffliche Abgrenzungen
2.3 Ermittlung eines Fachkräftemangels

3. Historische Einordnung des Fachkräftemangels
3.1 Das „Gastarbeitersystem“ in Deutschland 1954 - 1973
3.2 Fachkräftemangel in den 80er und 90er Jahren
3.3 Der IT-Fachkräftemangel und die „Green-Card-Regelung“ 2000 - 2004

4. Mögliche Ursachen eines Fachkräftemangels
4.1 Die „Mismatch“-Problematik
4.2 Kurzfristige Ursachen
4.3 Langfristige Ursachen

5. Durch den Fachkräftemangel betroffene Branchen und Berufe

6. Betriebswirtschaftliche Auswirkungen
6.1 Folgen für die Unternehmen
6.2 Offizielle Handlungsempfehlungen und Lösungswege der Betriebe

7. Fachkräftemangel als Mythos
7.1 Beschönigung der Statistiken und Umstände
7.2 Deflation von Arbeitskraft
7.3 Der Einfluss der Lobbyisten auf die Debatte des Fachkräftemangels
7.4 Wie das Argument des demografischen Wandels die Debatte über den Fachkräftemangel stützt
7.5 Hintergründe über den Wunsch nach qualifizierter Zuwanderung

8. Fazit und Ausblick

9. Literaturverzeichnis

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis

Abbildung 1: Abnahme des Arbeitskräftepotenzials bis 2025

Abbildung 2: Darstellung des Schweinezyklus anhand des Beispiels von Fachkräfteangebot und –nachfrage

Abbildung 3: Bevölkerungszahl von 1950 bis 2060

Abbildung 4: Fort- und Zuzüge bis 2009

Tabelle 1: Erwerbstätige nach Erwerbsformen für 1991, 2000 und 2010.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

„Antworten auf Befragungen sind darüber hinaus umso eher unzutreffend, je stärker sie die Interessenslage der Befragten berühren. Zwar dürfte dies beim Kräftemangel weniger der Fall sein, als wenn man fragt „Sind die Steuern zu hoch?“ oder „Ist der Wettbewerb zu hart?“, aber eine Affinität von „Kräftemangel“ zu unternehmerischen Interessenslagen ist ebenfalls gegeben“.[1]

1. Einleitung

Fachkräftemangel ist ein Phänomen, welches seit Jahrzehnten wiederkehrend in den Fokus der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Diskussionen rückt[2]. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Krise klagen Unternehmen aktuell über fehlende Fachkräfte und die Diskussion gewinnt zunehmend an Brisanz: Wirtschaft, Wissenschaftler und Politik streiten über die Frage, ob tatsächlich ein Fachkräftemangel in Deutschland besteht. Fakt ist: Kurzfristige Ungleichgewichte am Arbeitsmarkt treten häufig in dynamischen Marktwirtschaften auf und sind nicht bedenklich[3]. Problematisch sind allerdings langfristige Angebotsüberhänge, welche zu Wachstumseinbußen und Standortgefährdung für die Unternehmen führen können[4]. Unternehmerverbände und die Bundesregierung rechtfertigen die derzeitige Diskussion vor allem mit der fortschreitenden Alterung und Abnahme des Erwerbspersonenpotenzials durch den demografischen Wandel. Durch diesen würden sich die aktuellen Engpässe in Deutschland in Zukunft noch weiter verschärfen. Kritiker sehen in der Debatte jedoch vor allem die Intention von Unternehmen und Politik ihre subjektiven Interessen durchzusetzen.

Fraglich ist, ob der aktuell diskutierte Fachkräftemangel in dieser Form tatsächlich existiert, oder ob es sich dabei um ein „Spukgespenst“ handelt. Zur Beantwortung dieser Frage richtet die vorliegende Bachelorarbeit ihren Fokus auf zwei Sichtweisen: Im ersten Teil dieser Arbeit wird neben einiger Grundlagen vor allem auf die Argumente der Befürworter des Fachkräftemangels eingegangen. Hierbei werden insbesondere potenzielle Auswirkungen des Fachkräftemangels auf Unternehmen aufgezeigt. Im zweiten Teil werden die Argumente für einen Fachkräftemangel kritisch hinterfragt. Dazu wird auf die Vorgehensweisen und die Gründe von Unternehmen und Politik zur Förderung der Diskussion eingegangen, um dem Leser schlussendlich eine andere Sichtweise auf die Thematik abseits der weit verbreiteten Auffassung über den Fachkräftemangel aufzuzeigen.

2. Grundlagen

2.1 Definitionen der Begriffe „Fachkraft“ und „Fachkräftemangel“

Im Folgenden soll zunächst darauf eingegangen werden, was eine Fachkraft ist und wie ein Fachkräftemangel definiert werden kann. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung[5] versteht unter einer Fachkraft „einen Erwerbstätigen mit akademischem Hochschulabschluss, abgeschlossener Lehre oder einem Abschluss als Meister, Techniker oder Fachwirt. Erwerbstätige, die keines dieser Merkmale aufweisen, werden als ‚gering Qualifizierte‘ bezeichnet“[6]. Fachkräfte sind demnach alle Personen, die eine Tätigkeit ausüben, für die mindestens eine Berufsausbildung notwendig ist[7]. Auch die Bundesregierung definiert den Begriff „Fachkräfte“ als "Personen mit einer anerkannten akademischen als auch einer anerkannten anderweitigen mindestens zweijährigen abgeschlossenen Berufsausbildung"[8].

Zur Definition des Fachkräftemangels ist zunächst zu sagen, dass keine allgemeingültige Definition des Begriffes existiert. Die Bundesregierung versteht unter einem Fachkräftemangel den Zustand, „wenn die Nachfrage nach Fachkräften nicht bzw. nicht ausreichend gedeckt werden kann. Dies kann gesamtwirtschaftlich zutreffen oder sich bspw. nur auf berufsfachliche oder räumlich und/oder zeitlich begrenzte Teilarbeitsmärkte beziehen“[9]. Das Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung[10] kommt in einer empirischen Analyse zum IKT[11] -Fachkräftemangel zu dem Schluss, dass der Begriff Fachkräftemangel einerseits den Mangel an Fachkräften mit bestimmten Berufsausbildungen bedeutet, andererseits jedoch auch den Mangel an Zusatzqualifikationen, welche in einer entsprechenden Berufsausbildung im Regelfall erlangt werden sollten[12]. Die letzte Aussage des ZEW deckt sich mit der des IAB, welches einen Fachkräftemangel als die fehlende Übereinstimmung von Anforderungen am Arbeitsplatz mit den entsprechenden Qualifikationsprofilen und –potentialen der zukünftigen oder auch bereits bestehenden Arbeitskräfte beschreibt. Solche Qualifikationen können sowohl formaler Natur, als auch Soft Skills oder zusätzliche Kenntnisse sein.[13]

2.2 Begriffliche Abgrenzungen

Vielfach wird im Zuge eines Fachkräftemangels auch von einem Arbeitskräftemangel oder einem Fachkräfteengpass gesprochen. Doch zwischen diesen Begriffen existieren Unterschiede. Im Gegensatz zu dem überregionalen Bezug eines Fachkräftemangels ist von einem Arbeitskräftemangel zu sprechen, wenn ein Arbeitsmarkt regional abgrenzbar ist. Bei diesem übersteigt die Anzahl der zu besetzenden Stellen über einen längeren Zeitraum hinweg die Anzahl der auf dem Arbeitsmarkt vorhandenen und geeigneten Fachkräfte. Jedoch werden hierbei auch ungelernte Kräfte in die Berechnung mit einbezogen, so dass berufliche Qualifikationen wie bei einem Fachkräftemangel nicht berücksichtigt werden.[14] Unternehmen haben durch einen Arbeitskräftemangel regelmäßig Probleme, ihre freien Stellen mit geeignetem Personal zu besetzen, da dieses nicht oder nicht mit den geforderten Qualifikationen zur Verfügung steht.[15] Dieser Mangel äußert sich in der betrieblichen Realität z.B. durch einen reduzierten Eingang von Bewerbungen für offene Stellen. Ein bestehender Arbeitskräftemangel ist allerdings in der Regel kein dauerhafter Zustand, da die Betriebe entsprechende Anpassungen wie beispielsweise eine Reduktion der Produktion vornehmen könnten, um so den entsprechenden Bedarf an Arbeitskräften zu senken.[16] Spricht man im Gegenzug von einem Fachkräfteengpass, so stehen wie bei einem Fachkräftemangel die fehlenden oder unzureichenden Qualifikationen von Arbeitnehmern bzw. die erhöhten Anforderungen der Arbeitgeber an die Qualifikationen der Mitarbeiter im Vordergrund. Zu unterscheiden ist hierbei, dass ein Fachkräfteengpass ein eher kurzfristig währendes Problem darstellt, welchem die betroffenen Branchen oder Betriebe erfolgreich durch eine erhöhte Lohnzahlungsbereitschaft oder auch die Investition in Aus- und Weiterbildung begegnen könnten.[17]

2.3 Ermittlung eines Fachkräftemangels

Die Bundesagentur für Arbeit[18] zieht mangels einer einheitlichen Definition eines Fachkräftemangels zur Berechnung von möglichen Engpässen Faktoren wie die Relation von Arbeitslosen und Stellenmeldungen oder die Vakanzzeit zwischen dem geplanten Besetzungstermin der Stelle und der tatsächlichen Abmeldung dieser heran[19]. Daneben werden Faktoren wie der Anteil der älteren Erwerbstätigen sowie monatliche Befragungen der BA zu Angebot und Nachfrage für bestimmte Berufsgruppen betrachtet[20]. Das IAB grenzt diese Faktoren noch weiter ein und zieht Berechnungen heran, welche beispielsweise Aufschluss über die Anzahl der Bewerbungen für Ingenieursstellen, Eignung der Bewerbungen oder auch die Zahl arbeitsloser Ingenieure geben[21]. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln[22] untersuchte im Jahr 2009 in einem Forschungsbericht zum Fachkräftemangel in Deutschland anhand von Daten des Statistischen Bundesamts die Zahl der Hochschulabsolventen bestimmter wissenschaftlicher Gruppen. Hierbei stützt sich das IW zunächst auf Aussagen der Deutschen Industrie- und Handelskammer[23], sowie auf solche des IAB, welche bereits in den Jahren 2005 bis 2007 durch Umfragen eine hohe Zahl an freibleibenden offenen Stellen in Unternehmen konstatierten. So stellte beispielsweise der DIHK im Zuge seiner Herbstumfrage im Jahr 2005 fest, dass 16 Prozent der Unternehmen teilweise kein geeignetes Personal für ihre offenen Stellen finden.[24] Das IW leitet daraus und aus den Zahlen des Statistischen Bundesamtes ab, dass im Bereich hochqualifizierter Arbeitskräfte seit einigen Jahren ein wachsender Nachfragebedarf seitens der Unternehmen besteht. So stieg die Anzahl der hochqualifizierten Erwerbstätigen zwischen 1991 und 2004 um 43 Prozent. Das IW leitet einen drohenden Fachkräftemangel jedoch aus der Problematik ab, dass die Zahl der Hochschulabsolventen, obwohl diese in den letzten Jahren um ca. 19 Prozent angestiegen ist, die hohe Nachfrage der Unternehmen nach Hochqualifizierten insgesamt nicht decken kann, da diese nicht ausreichend in den benötigten Segmenten zur Verfügung stehen würden. Gleichzeitig wurden sogar in Teilen des Bereichs Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik[25] rückläufige Absolventenzahlen und eine Verschiebung hin zum vermehrten Studium der Rechts-, Sozial und Geisteswissenschaften festgestellt.[26] Insgesamt ist also festzuhalten, dass in den hier genannten Studien vor allem die Tatsache für eine Ermittlung eines Fachkräftemangels ausschlaggebend ist, ob Unternehmen ihre Stellen in bestimmten Bereichen besetzen können oder nicht, oder ob die Vakanzzeit im Vergleich zu den vorangegangenen Jahren länger ist.

3. Historische Einordnung des Fachkräftemangels

3.1 Das „Gastarbeitersystem“ in Deutschland 1954 - 1973

1954 entbrannte erstmals die Diskussion über eine Rekrutierung italienischer Arbeitskräfte für die westdeutsche Wirtschaft. Die Weltwirtschaft verzeichnete ein hohes Wachstum und die Arbeitsmärkte in den industrialisierten Ländern expandierten.[27] Zudem bestanden in Deutschland in Bezug auf die Arbeitslosigkeit große regionale Unterschiede. Lag die Arbeitslosenquote 1954 insgesamt noch bei 7 Prozent, was über 1 Mio. Arbeitslosen entsprach, so hatte beispielsweise Baden-Württemberg 2,2 Prozent und im Gegensatz dazu Schleswig-Holstein 11,1 Prozent an Arbeitslosen zu verzeichnen. Zudem war in Deutschland durch die Rüstungsproduktion und der Einziehung militärpflichtiger Jahrgänge ein Mangel an Arbeitskräften zu erwarten. Vor allem in der Landwirtschaft wurden dringend Arbeitskräfte benötigt, da die Landflucht, auch aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen, ein noch immer gegenwärtiges Problem darstellte. 1955 wurde ein solcher Anwerbevertrag zur erleichterten Rekrutierung und Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte erstmals zwischen Deutschland und Italien geschlossen.[28] Durch den Eintritt der kriegsbedingt geburtenschwachen Jahrgänge in die Erwerbsfähigkeit sowie der Senkung der durchschnittlichen Arbeitszeit spitzte sich die Arbeitsmarktsituation weiter zu. Zudem fehlte ab 1961 durch den Mauerbau die Arbeitskraft der DDR-Flüchtlinge und das Wirtschaftswachstum hielt weiter an.[29] Dadurch folgten weitere Verträge mit Spanien und Griechenland 1960, sowie mit der Türkei 1961, Marokko 1963, Portugal 1964, Tunesien 1965 und zuletzt Jugoslawien im Jahre 1968. Handelte es sich bei den Tätigkeiten der italienischen Arbeitskräften vorwiegend um landwirtschaftliche Arbeiten[30], so wurden die angeworbenen Kräfte zunehmend auch in der industriellen Produktion eingesetzt und zumeist angelernt, wobei sie großen körperlichen Belastungen und einem niedrigen Lohnniveau ausgesetzt waren.[31] 1973/74 durchzog ein Anwerbestopp die industrialisierten europäischen Staaten, welcher eine weitergehende ausländische Rekrutierung untersagte. Zwischen 1961 und 1973 war die Zahl der ausländischen Erwerbsfähigen von ca. 550.000 auf 2,6 Mio. angestiegen.[32] Die alten Industrien, wie die Eisen- und Stahlindustrie, die Textilindustrie oder auch der Bergbau, welche Tausende un- und angelernter Einwanderer beschäftigten, wurden zunehmend in produktionsgünstigere Länder ausgelagert. Vor allem auch die voranschreitende Automatisierung der industriellen Produktion rief Rationalisierungen hervor. Die 70er und 80er Jahre lassen einen klaren gesellschaftlichen Strukturwandel erkennen, welcher sich auch unweigerlich auf den deutschen Arbeitsmarkt auswirkte, so dass ca. 11 Mio. der rund 14 Mio. ausländischen Arbeitskräfte wieder in ihre Heimatländer zurückkehrten.[33] Der Unterschied zu der heutigen Diskussion über die Lösung des Fachkräftemangels durch Zuwanderung besteht darin, dass im Gegensatz zu einer kurzfristigen „Aushilfe“ ausländischer Arbeitskräfte, wie dies bis in die 1960er Jahre der Fall war, in der heutigen Zeit eine qualifizierte und langfristige Zuwanderung erstrebt wird. Diese Thematik wird in Kapitel 7.5 noch näher behandelt.

3.2 Fachkräftemangel in den 80er und 90er Jahren

Anfang der 80er Jahre entbrannte eine neue politische Diskussion, ob ein Fachkräftemangel in Deutschland bestünde. Diese ging einher mit der Ansicht, die deutsche Bevölkerung sei „technikfeindlich“, wodurch ein drohender Mangel an den entsprechenden Fachkräften und auch Ingenieuren prognostiziert wurde.[34] Diese Technikfeindlichkeit der Deutschen wurde abgeleitet aus dem rückläufigen Interesse der Gymnasiasten und Studenten an naturwissenschaftlich-technischen Schulfächern, aus den Ergebnissen der von Meinungsforschern erhobenen Studien sowie aus den erheblichen Protesten gegen Großtechnologien[35]. Bei diesen Umfragen wurden allerdings einzelne Befragungsergebnisse selektiert und so interpretiert, wie es politisch nötig war[36]. So wurden bereits in dieser Zeit „‚hausgemachte‘ Ursachen weitgehend ausgeblendet und die typische Zyklizität der Arbeitsnachfrage nicht thematisiert, sondern vielmehr verkürzend ausschließlich anhand der Arbeitsangebotsentwicklung argumentiert.“[37] Durch die gleichzeitig hohe Arbeitslosigkeit sollten vor allem massive Arbeitszeitverkürzungen als Lösung herangezogen werden, was das Problem des Fachkräftemangels allerdings nur verschärft hätte[38]. Daneben wurden Debatten über Flexibilität, Lohnnebenkosten oder Mängel im Bildungssystem geführt[39]. In den darauffolgenden Jahren wurden einige grundlegende Dinge in der Berufsausbildung verändert und die Diskussion verlor Mitte der 90er Jahre durch den Wirtschaftseinbruch Westdeutschlands, hervorgerufen durch die Wiedervereinigung, an Aktualität.[40] Die Debatte wurde zusätzlich verschärft durch die Diskussionen über den Einfluss des demografischen Wandels auf den Mangel an Fachkräften und erlangte somit bereits zu dieser Zeit eine neue Dimension[41].

3.3 Der IT-Fachkräftemangel und die „Green-Card-Regelung“ 2000 - 2004

Ende der 90er Jahre entflammte die Debatte über einen Fachkräftemangel erneut durch den kurzweiligen wirtschaftlichen Aufschwung. Erstmalig wurden hier auch Akademiker gesucht, wie z.B. Fachleute der Informationstechnologie[42] oder auch Ingenieure[43]. Am 1. Januar 2000 trat in Deutschland die unter Rot-Grün formulierte Reform des aus dem Jahre 1913 stammenden Reichs- und Staatsangehörigkeitsrechts in Kraft. Diese ermöglichte nun unter anderem die doppelte Staatsbürgerschaft, um vor allem im Hinblick auf den bestehenden Mangel an IT-Fachleuten qualifizierten ausländischen Staatsangehörigen die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft zu erleichtern. So sollte eine Tätigkeit in Deutschland für geeignete Fachkräfte attraktiver gemacht werden.[44] Denn durch die sich rasant entwickelnde digitale Revolution wurde die IT innerhalb kürzester Zeit zu einer Schlüsseltechnologie. Auch Wirtschaft und öffentliche Verwaltung begannen ihre Prozesse zunehmend elektronisch zu steuern und so zeichnete sich innerhalb kürzester Zeit eine Fachkräftelücke ab. Bis Mitte der 90er Jahre gab es allerdings keine geregelte Aus- und Fortbildung in der Informations- und Kommunikationstechnologie. 80 Prozent der Arbeitskräfte, welche zu diesem Zeitpunkt auf dem IT-Arbeitsmarkt tätig waren, waren Quereinsteiger.[45] Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.[46] schätzte die Zahl der unbesetzten Arbeitsplätze im IT-Bereich im Jahre 2000 auf 75.000[47]. Am 1. August 2000 wurde unter Bundeskanzler Gerhard Schröder die Green-Card-Regelung als „Verordnung über Aufenthaltserlaubnisse für hoch qualifizierte ausländische Fachkräfte der Informations- und Kommunikationstechnologie (IT-ArGV)“ eingeführt. Diese sollte die Immigration internationaler und hochqualifizierter IT-Spezialisten erleichtern und gleichzeitig als Lockmittel wirken, um den hohen Bedarf an Computerspezialisten im Inland zu decken. Doch kritische Stimmen monierten die Problematiken bei dem Zuzug von Ehe- und Lebenspartnern sowie die Gefahr einer Ausweisung bei einem Verlust des Arbeitsplatzes.[48] Infolgedessen wurde die Green-Card-Regelung am 1. Januar 2005 durch das „Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländer (Zuwanderungsgesetz)“ ersetzt.[49] Trotz aller Kritiken sieht der BITKOM die Green-Card als vollen Erfolg an. So wanderten zwischen 2000 und 2010 rund 33.000 IT-Fachkräfte nach Deutschland ein, wobei die Zahlen im Vergleich zum Höhepunkt im Jahre 2001, mit 6.400 bewilligten Greencards, stark rückläufig waren. So sank die Zahl der eingewanderten ausländischen IT-Spezialisten im Jahre 2009 auf 2.900.[50] Dies lag vor allem daran, dass die starke Nachfrage nach Fachpersonal 2001 jäh durch den Einbruch der „New Economy“, beeinflusst durch die Geschehnisse des 11. September, abnahm und IKT-Unternehmen sogar Stellen abbauen mussten. Hinzu kam, dass die zwischen 1999 und 2004 über 60.000 ausgebildeten IT-Fachkräfte nun dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen: Das Informatikstudium absolvierten zwischen den Jahren 2000 und 2005 jährlich 6.000 bis 12.000 Studenten und die Green-Card-Regelung schwemmte in dieser Zeit rund 17.000 ausländische Fachkräfte auf den Arbeitsmarkt. Zudem standen zusätzlich noch umgeschulte Arbeitskräfte zur Verfügung. Daraus ergaben sich steigende Arbeitslosenzahlen in der IT-Branche. Lagen diese im Jahre 2000 noch bei 26.242 arbeitslosen Personen, stieg diese Zahl bis 2004 auf 75.000 Erwerbslose an.[51]

4. Mögliche Ursachen eines Fachkräftemangels

4.1 Die „Mismatch“-Problematik

Betrachtet man die aktuellen Arbeitslosenzahlen erscheint die aktuelle Debatte über einen Fachkräftemangel in Deutschland widersprüchlich. Das Statistische Bundesamt meldete für Mai 2012 ca. 2,86 Mio. Arbeitslose, wohingegen die Zahl der gemeldeten offenen Stellen durch die Arbeitgeber rund 500.000 betrug[52]. Viele der offenen Stellen werden der BA gar nicht erst gemeldet. Die BA geht sodann von einer Meldequote von einem Drittel aus[53], wodurch 1,5 Mio. Stellen im Monat Mai unbesetzt waren. Betrachtet man diese Zahlen, könnte man zu der Annahme gelangen, dass die gemeldeten Stellen leicht mit den arbeitslosen Personen besetzt werden könnten. Dadurch würde sich die Arbeitslosenquote verringern und gleichzeitig ein fortschreitendes Wirtschaftswachstum generiert, so dass keine Wachstumseinbußen entstehen. Allerdings können Informations- oder Suchdefizite und vor allem auch der Umstand, dass die Arbeitskräftenachfrage nicht den beruflichen Qualifikationen, Regionen und Sektoren des Arbeitskräfteangebotes entspricht, zu einer Nichtbesetzung der offenen Stellen mit den gemeldeten Arbeitslosen führen. Diesen Zustand bezeichnet man in der Ökonomie als „Mismatch“.[54] In der Literatur werden neben einem solchen Mismatch zwei Faktoren unterschieden, welche zu einem Mangel an Fachkräften führen können. Zum einen existieren konjunkturell bedingte, temporäre Ursachen und zum anderen strukturelle Ursachen, welche sich in der Regel dauerhaft auf den Arbeitsmarkt auswirken[55]. Da in der Literatur eine Vielzahl von Ursachen existiert, werden im Folgenden nur diejenigen behandelt, die vor allem in der aktuellen Debatte des Fachkräftemangels von Bedeutung sind.

4.2 Kurzfristige Ursachen

Speziell in konjunkturellen Hochphasen lassen sich Fachkräfteengpässe in vor allem stark expandierenden Branchen erkennen, welche mit Wachstumseinbußen für die betroffenen Unternehmen einhergehen können[56]. Mit dem Auf und Ab des Wirtschaftswachstums nehmen diese Engpässe regelmäßig zu und auch wieder ab und sind somit auf eher kurzfristige Schwankungen zurückzuführen. Die aktuellen Diskussionen über den Fachkräftemangel werden unter anderem dem rasanten Wirtschaftswachstum nach dem Einbruch des Bruttoinlandsproduktes aufgrund der Eurokrise im Jahre 2009 zugeschrieben, wodurch ein großer Bedarf an Fachkräften hervorgerufen wurde.[57] Folgt man allgemeinen Stimmen wie die der BA, lässt sich dieser bisher auch bei einem steigenden Akademikerangebot von rund 1,87 Mio. Studierenden im Wintersemester 2001/2002[58] auf ca. 2,38 Mio. im Wintersemester 2011/2012[59] noch nicht decken. Zudem unterliegen die Absolventenzahlen von Studiengängen unterschiedlicher Fachrichtungen ständigen Schwankungen, wodurch sich die Situation ergeben kann, dass ein bestimmter Bedarf an Fachkräften kurzfristig nicht gedeckt werden kann. Denn konjunkturelle Schwankungen können zu Einstellungsstopps oder Ähnlichem in bestimmten Branchen oder Berufszweigen führen, wodurch sinkende Zahlen an Studienanfängern an den Hochschulen hervorgerufen werden. Erholt sich die Arbeitsmarktsituation wieder, stehen weniger Absolventen in diesen Segmenten zur Verfügung und es entsteht ein unternehmensseitiges Defizit an geeignetem fachlichem Nachwuchs.[60]

4.3 Langfristige Ursachen

Neben den bereits genannten Ursachen, welche kurzfristig zu einem Fachkräftemangel führen können, existieren strukturelle Ursachen, die zu einem Fachkräftemangel führen und diesen zu einem eher langfristigen Problem machen. Vor allem diese Ursachen beflügeln die aktuelle Debatte über den Fachkräftemangel in Deutschland und werden als dessen neue Dimension beschrieben.[61] Diese äußert sich insbesondere durch den fortschreitenden demografischen Wandel, welcher zum einen durch die erhöhte Lebenserwartung der Menschen und zum anderen durch eine sinkende Geburtenrate erkennbar ist.[62] Das Altern der Bevölkerung ist bereits seit den 1950er Jahren beobachtbar, während eine zunehmend sinkende Geburtenrate eine neue Dimension der Thematik bildet. Seit 2003 schrumpft die Bevölkerungszahl in Deutschland[63]. Das Statistische Bundesamt errechnete bis 2030 einen Rückgang der Bevölkerung um 5 Mio. Menschen[64]. Die Kombination beider Faktoren führt zu einer immer älter werdenden Gesellschaft und einem Rückgang der Bevölkerung. Dies bedeutet gleichzeitig ein vermindertes Erwerbspersonenpotenzial, d.h. es gibt weniger Menschen, die dem Arbeitsmarkt und damit den Unternehmen mit ihrer Arbeitskraft und damit auch als Fachkraft zur Verfügung stehen.[65]

Neben der demografischen Problematik kommt als zweite Ursache hinzu, dass sich wirtschaftliche Strukturen in der Volkswirtschaft in rasanterem Tempo verändern. Dies wird wiederum durch die Globalisierung hervorgerufen. Nationale Märkte entwickeln sich zunehmend zu internationalen Märkten, vorangetrieben durch neue Technologien und Transportmöglichkeiten sowie innovative Produktionsprozesse. Verschiedene Volkswirtschaften sind weltweit miteinander vernetzt.[66] Somit wirken vermehrt Wettbewerbsimpulse auf deutsche Märkte und damit auch Unternehmen ein, denen es zu begegnen gilt. Ein solcher wirtschaftlicher Strukturwandel geht einher mit einem Wachstum des Arbeitsmarktes, bedeutet aber auch gleichzeitig das Schrumpfen oder sogar Wegfallen anderer Branchen, wie z.B. des Steinkohlenbergbaus in Deutschland. Dieser ist aufgrund der Substituierbarkeit mit subventionierten erneuerbaren Energien fast gänzlich aus der Industrie. Dieser Wandel bedeutete gleichzeitig auch einen massiven Wegfall von Arbeitsplätzen. Die Qualifikationen der heutigen Arbeitnehmer müssen aufgrund der Entwicklung zu einer forschungs- und wissensintensiven Gesellschaft vermehrt höheren und auch differenzierteren Anforderungen entsprechen[67]. Als Antwort darauf unterliegt das deutsche Beschäftigungssystem bereits seit längerem einem fortschreitenden Höherqualifizierungstrend[68]. Dies zeigen bereits die Zahlen der Absolventen eines ersten akademischen Abschlusses. Für das Jahr 2010 errechnete das Statistische Bundesamt 294.881 Studierende, die ihr Studium erfolgreich beendeten. Im Jahre 2000 waren es im Gegensatz dazu 176.654, also 13 Prozent weniger.[69] Aber nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Unternehmen unterliegen zunehmend dem Druck, sich schnell an neue Wettbewerbsimpulse anzupassen und dem Globalisierungstrend durch schlanke Prozesse zu begegnen, um im verschärften Wettbewerb mithalten zu können.

Defizite im Bildungssystem werden als eine weitere Ursache eines Fachkräftemangels angesehen. Erlangen Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Aus- oder Fortbildung nicht die auf dem Arbeitsmarkt benötigten Qualifikationen, verkleinert sich die Auswahl an geeigneten Arbeitskräften für die Unternehmen. Doch nicht nur die Vermittlung von Allgemeinwissen spielt hier eine Rolle, sondern auch das Erlangen von Soft-Skills ist eine Grundlage für das (spätere) Berufsleben. Durch die unternehmensseitige Entwicklung zu vermehrter Teamarbeit, sind soziale und intellektuelle Kompetenzen von essenzieller Wichtigkeit.[70] Eine mangelnde „Qualität“ der Auszubildenden bedeutet für Unternehmen ein negatives Kosten-Nutzen-Verhältnis, da auf der einen Seite mehr Aufwand für die Betreuung betrieben werden muss und andererseits nicht die Leistungen für das Unternehmen erbracht werden, welche benötigt werden[71]. Daneben tragen Studiengebühren im akademischen Bereich dazu bei, dass junge Erwachsene aus einkommensschwächeren Haushalten der Zugang zum Studium verwehrt bleibt und dem Arbeitsmarkt so fähige Lehrer, Ärzte oder auch Ingenieure verloren gehen. Einem 2011 veröffentlichten Bericht der HIS Hochschul-Informations-System GmbH zufolge, entscheiden sich 30 Prozent der Studienberechtigten im Jahr 2008 vor allem aufgrund der Kosten gegen ein Studium. Hierbei spielen aber nicht nur Studiengebühren eine Rolle, sondern auch der Verzicht auf Verschuldung nach Beendigung des Studiums durch Studienkredite oder Bafög-Bezug.[72] Daneben schüren Aspekte wie ein später Einstieg von Akademikern in das Berufsleben sowie ein niedriges Niveau oder die fehlende Inanspruchnahme von Weiterbildungsmöglichkeiten das Problem eines Fachkräftemangels[73].

[...]


[1] Bundesanstalt für Arbeit, 2002, S. 33.

[2] Vgl. Bosch et. al., 2003, S. 2 ff..

[3] Vgl. ebenda, S. 1.

[4] Vgl. Hug, 2008, S. 7.

[5] Im Folgenden IAB genannt.

[6] Werner et. al., 2004, S. 25.

[7] Vgl. Janik, 2008, S. 2.

[8] Deutscher Bundestag, 2011, S. 3.

[9] ebenda.

[10] Im Folgenden ZEW genannt.

[11] Informations- und Kommunikationstechnologie.

[12] Vgl. ZEW, 2001, S. 20.

[13] Vgl. Kettner, 2011, S. 1.

[14] Vgl. Bundesinstitut für Berufsbildung et. al., 2010, S. 1.

[15] Vgl. ebenda.

[16] Vgl. Kettner, 2012, S. 15.

[17] Vgl. ebenda, S. 16.

[18] Im Folgenden BA genannt.

[19] URL: http://www.arbeitsagentur.de/nn_29310/Dienststellen/RD-NRW/RD-NRW/Regionalinformationen/fkb/epa-01-engpassanalyse.html [Stand: 06.05.2012].

[20] Vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2011, S. 6.

[21] Vgl. Biersack/Kettner/Schreyer, 2007, S. 1.

[22] Im Folgenden IW genannt.

[23] Im Folgenden DIHK genannt.

[24] Vgl. DIHK, 2005, S. 2.

[25] Im Folgenden MINT genannt.

[26] Vgl. Koppel/Plünnecke, 2009, S.8.

[27] Vgl. Oltmer/Kreienbrink/Sanz Díaz, 2012, S.9.

[28] Vgl. Herbert, 2001, S. 202 f..

[29] Vgl. Bade/Oltmer, 2004, S. 71.

[30] Vgl. Herbert, 2001, S. 202 f..

[31] Vgl. Oltmer/Kreienbrink/Sanz Díaz, 2012, S.11.

[32] Vgl. ebenda.

[33] Vgl. ebenda.

[34] Vgl. Bosch et. al., 2003, S. 2.

[35] Vgl. Der Bundesminister für Forschung und Technologie, 1982, S. 1.

[36] Vgl. Kistler, 2005, S. 1.

[37] Vgl. ebenda.

[38] Vgl. Bosch, 1986, S. 271 ff..

[39] Vgl. Bosch et. al., 2003, S. 4.

[40] Vgl. ebenda.

[41] Vgl. ebenda.

[42] Im Folgenden IT genannt.

[43] Vgl. Bosch et. al., 2003, S. 3.

[44] Vgl. Storz/Wilmes, 2007, S. 1.

[45] Vgl. Weißmann, 2008, S. 3.

[46] Im Folgenden BITKOM genannt.

[47] URL: http://www.bitkom.org/62707_62675.aspx [Stand: 06.07.2012].

[48] Vgl. Rahner, 2011, S. 2.

[49] Vgl. ebenda.

[50] URL: http://www.bitkom.org/de/markt_statistik/64054_62675.aspx [Stand: 18.08.2012].

[51] Vgl. Weißmann, 2008, S. 4.

[52] URL: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Arbeitsmarkt/Erwerbs
losikeit/ArbeitsloseSGB/ArbeitsloseSGBAktuell.html;jsessionid=B763BC29DCF5CE1CFFDE146F16749AEF.cae2 [Stand: 06.07.2012].

[53] Vgl. Eichhorst/Thode, 2002, S. 19.

[54] Vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2011, S. 6.

[55] Vgl. Eichhorst/Thode, 2002, S. 20f..

[56] Vgl. ebenda, S. 20.

[57] Vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2011, S. 6.

[58] Vgl. Statistisches Bundesamt, 2011a, S. 13.

[59] Vgl. ebenda, 2012, S. 6.

[60] Vgl. Eichhorst/Thode, 2002, S. 20.

[61] Vgl. ebenda.

[62] Vgl. Fuchs/Söhnlein/Weber, 2011, S. 1.

[63] Vgl. Statistisches Bundesamt, 2009, S. 5.

[64] Vgl. ebenda, 2011b, S. 8.

[65] Vgl. Salzmann/Skirbekk/Weiberg, 2010, S. 11.

[66] URL: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Wirtschaft/Wirtschaftspolitik/globalisierung.html [Stand: 07.07.2012].

[67] Vgl. Mesaros/Vanselow/Weinkopf, 2009, S. 21.

[68] Vgl. Reinberg/Hummel, 2004, S. 1.

[69] Vgl. Statistisches Bundesamt, 2012, S. 12.

[70] Vgl. Eichhorst/Thode, 2002, S. 26f..

[71] Vgl. Muehlemann/Wolter, 2007, S. 1.

[72] Vgl. Heine/Quast, 2011, S. 9.

[73] Vgl. Eichhorst/Thode, 2002, S. 28f..

Details

Seiten
63
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656529002
ISBN (Buch)
9783656532255
Dateigröße
820 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v233691
Institution / Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Note
1,3
Schlagworte
spukgespenst fachkräftemangel eine betrachtung debatte deutschland

Autor

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Titel: Spukgespenst Fachkräftemangel?