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Pragmatische Faktoren im Übersetzungsprozess

Funktionale Übersetzungstheorien als Mittel zur kommunikativen Übersetzung

Diplomarbeit 2002 72 Seiten

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Rolle der Pragmatik in der Übersetzungswissenschaft
2.1 Eingrenzung des Begriffs der Pragmatik und allgemeine Begriffsklärung
2.2 Kommunikationstheoretisches Modell der Translation
2.2.1 Der Übersetzer als Empfänger
2.2.2 Der Übersetzer als Sender
2.2.3 Der Text als Kommunikationsinstrument und als Diskurs
2.2.3.1 Kriterien der Textualität

3 AT- Status und pragmatische Faktoren in verschiedenen funktionalen Ansätzen
3.1 Skopostheorie (Reiß/Vermeer/Nord)
3.2 Texttypologie nach Reiß
3.3 Kommunikativer Ansatz von Hönig/Kußmaul
3.4 Der Begriff der „Gerichtetheit“ nach Neubert

4 Pragmatische Textanalyse
4.1 Textexterne Faktoren
4.1.1 Die Person des Senders
4.1.2 Die Intention des Senders
4.1.3 Der Empfänger
4.1.4 Das Medium
4.1.5 Die Ortpragmatik
4.1.6 Die Zeitpragmatik
4.1.7 Der Anlass
4.1.8 Die Textfunktion
4.2 Textinterne Faktoren
4.2.1 Die Textthematik
4.2.2 Der Textinhalt
4.2.3 Die Präsuppositionen
4.2.4 Der Textaufbau und die Textgliederung
4.2.5 Die nonverbalen Textelemente
4.2.6 Die Lexik
4.2.7 Die Syntax
4.2.8 Die suprasegmentalen Merkmale

5 Die Rekonstruktion der Zieltextpragmatik
5.1 Problemstellung und Fragen zur deutschen Zieltextpragmatik
5.2 Festsetzung der Zieltextparameter
5.3 Auswirkungen der Zieltextparameter auf die Übersetzung

6 Schlussbetrachtung

Bibliographie

1 Einleitung

Im Sommersemester 2001 wurde am Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft in Germersheim im Rahmen des Übersetzerseminars das in Polen damals neu erschienene „Vademecum tłumacza“ von Krzysztof Lipiński abschnittweise von den Teilnehmern ins Deutsche übersetzt. Ziel war es, eine Übersetzung des „Vademecum“ „für den deutschen Markt“ anzufertigen.

Recht schnell ergaben sich zahlreiche Fragen und Probleme bezüglich der Übersetzungsstrategie, die sich auch unter Berücksichtigung des angestrebten Übersetzungsziels nicht immer einfach lösen ließen, denn das „Vademecum“ beinhaltet eine Fülle von Übersetzungsproblemen, die sich bei näherer Betrachtung als pragmatisch bedingt erweisen. Selbst in Fällen, in denen auf sprachlicher Ebene scheinbar adäquat übersetzt werden konnte, taten sich oftmals Fragen auf, die die außersprachlichen Gegebenheiten der Übersetzung betrafen, z.B.: Inwiefern muss an dieser und jener Stelle auf den zielsprachigen (deutschen) Adressaten eingegangen werden? Welche Intentionen des Autors können berücksichtigt und in die Zielkultur übernommen werden, welche müssen zugunsten des Übersetzungsziels verwischt oder ganz außer Acht gelassen werden? Und welche Eingriffe und Modifikationen dürfen bzw. müssen am Ausgangstext vorgenommen werden, um zu einem „erfolgreichen“ Translat zu gelangen, und woran kann dieser „Erfolg“ überhaupt gemessen werden?

Das Fehlen einer klar umrissenen ausgangssprachlichen wie zielsprachlichen Pragmatik erschwert dem Übersetzer die Entscheidung in solchen Fragen. Oftmals betrachtet er dann Übersetzungsprobleme wie Anspielungen, Realia, Sprichwörter etc. zu eng nur unter linguistischen Gesichtspunkten, statt sie in einen größeren, textuellen und kulturellen Zusammenhang zu setzen.

Ziel der vorliegenden Arbeit ist daher, vor dem Hintergrund einer hypothetischen Übersetzung des „Vademecum“ ins Deutsche die Bedeutung der pragmatischen Textanalyse und der anschließenden Konstruktion einer zielkulturellen Pragmatik für die Erstellung eines kommunikativen Translats aufzuzeigen. Die Bedeutung der pragmatischen Parameter soll auf diese Weise für jede Phase des Übersetzungsprozesses – also von der Rezeption des Ausgangstextes durch den Übersetzer über die Zieltextproduktion bis hin zur Rezeption des Translats durch den Zieltextempfänger – dokumentiert werden. Nicht zuletzt sollen pragmatheoretische Erwägungen als ein Instrument zur Lösung der ewigen Frage nach übersetzerischer Freiheit einerseits und Loyalität gegenüber dem Ausgangstext andererseits vorgeschlagen werden.

Punkt 2 der Arbeit beschäftigt sich daher zunächst mit der Bedeutung der Pragmatik für die Übersetzungswissenschaft. Hierzu soll ein kommunikatives Translationsmodell vorgestellt werden, anhand dessen die einzelnen Phasen der Übersetzung, sowie die Funktionen des Übersetzers im Rahmen ihrer pragmatischen Bedingungen dargelegt werden.

Anschließend sollen in Punkt 3 verschiedene übersetzungstheoretische Ansätze auf ihren Beitrag zu einer pragmatischen Betrachtungsweise des Übersetzungsprozesses untersucht werden. Dabei dominieren die funktionalen Modelle, die insgesamt am deutlichsten den kommunikativen, und auch den pragmatischen Aspekt der Translation betonen.

Punkt 4 ist der Versuch einer pragmatischen Textanalyse des „Vademecum tłumacza“ anhand eines Fragenkatalogs aus zunächst textexternen, dann textinternen Faktoren. Gleichzeitig soll die Bedeutung jedes Parameters, besonders aber der pragmatischen Parameter, für die Zieltexterstellung dargelegt werden.

Punkt 5 setzt sich mit der vom Übersetzer neu zu definierenden Pragmatik für einen potentiellen deutschen Empfängerkreis des Vademecum auseinander. Anschließend soll anhand ausgewählter Beispiele deutlich gemacht werden, auf welche Weise Ausgangstextpragmatik und Zieltextpragmatik übersetzerische Entscheidungen beeinflussen.

Punkt 6 schließlich stellt ein Fazit der vorangegangenen Untersuchungen dar und fasst die wesentlichen Überlegungen zur pragmatischen Dimension des Translationsprozesses zusammen.

2 Die Rolle der Pragmatik in der Übersetzungswissenschaft

2.1 Eingrenzung des Begriffs der Pragmatik und allgemeine Begriffsklärung

Der Begriff der Pragmatik wird in der Literatur nicht einheitlich definiert, da mehrere wissenschaftliche Disziplinen ihn für ihre Zwecke entdeckt und ihren jeweils eigenen Begriff von Pragmatik geprägt haben. So werden pragmatische Faktoren etwa in der Soziolinguistik, der Kommunikationswissenschaft und in der Sprachphilosophie untersucht, wo jeweils eigene Schwerpunkte gesetzt werden. Im ursprünglichen Sinne ist die Pragmatik neben der Syntaktik und der Semantik ein Teilgebiet der Semiotik (also der allgemeinen Zeichenlehre) und beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen Zeichen und Zeichenbenutzern bzw. zwischen Zeichen und ihren spezifischen Verwendungssituationen (s. Bußmann 1990:606). Diese sehr allge- meine Definition der Pragmatik muss hier für die folgenden Ausführungen stark eingegrenzt werden.

Wird die obige, allgemeine Definition auf die Translation übertragen, so könnte die Pragmatik der Translation als „Beziehungsgefüge zwischen sprachlichen und textuellen Gegebenheiten einerseits und andererseits den Menschen, die sich der Translation bedienen und für die sie praktiziert wird“ (Snell-Hornby 1998:56) definiert werden. In diesem besonderen „Beziehungsgefüge“ ist entscheidend, dass hier vor allem und besonders kulturell bedingte Gegebenheiten im Blickpunkt stehen, denn bei der Translation muss die Verwendung von Sprachzeichen in der Ausgangskultur einerseits und in der Zielkultur andererseits erkannt und beherrscht werden. Es geht also darum, zu erkennen, welche Intentionen der Autor eines zu übersetzenden Textes verfolgt, welcher sprachlichen Mittel er sich dazu bedient und welche tatsächliche Wirkung diese auf den Empfänger haben. Mehr noch: Betrachtet werden muss auch die situative, zeitliche, örtliche und kulturelle Einbettung des Textes sowohl in seiner Funktion als Ausgangstext (AT), wie auch schließlich als Translat bzw. Zieltext (ZT) in einer neuen Zielkultur. Andersherum muss der Translator auch die auf den Text gerichteten Erwartungen und Interessen auf der Empfängerseite in der Ausgangskultur einerseits und in der Zielkultur andererseits berücksichtigen. Somit ist die Pragmatik der Translation innerhalb der Kultursemiotik anzusiedeln.

Aus diesen Gründen sollen gezielt die Begriffe „Ausgangs- und Zielkultur statt „Ausgangs- und Zielsprache gebraucht werden , wenn deutlich gemacht werden soll, dass es nicht nur um sprachliche Phänomene geht, sondern um die Gesamtheit der Gegebenheiten, die bei der Entstehung, Übersetzung und Rezeption eines Textes einfließen. Bei all dem darf jedoch auch nicht vergessen werden, dass pragmatische Faktoren sich in konkreten sprachlichen und textuellen Merkmalen realisieren, die eine linguistische Betrachtung des Textes unerlässlich machen

Eine Pragmatik der Translation hat also textlinguistische, übersetzungs- und sprachtheoretische wie kulturwissenschaftliche Elemente zum Inhalt, ist demnach auch nur interdisziplinär zu untersuchen. Jedoch haben besonders die Sprachwissenschaft und die Sprachtheorie die Grundlagen für eine translatorische Pragmatik geschaffen. In diesem Zusammenhang müssen Begriffe erwähnt werden, die dem Begriff der Pragmatik quasi vorausgegangen sind.

In de Saussures sprachtheoretischem Modell wird zwischen „langue“ (Sprache) und „parole“ (Rede) unterschieden, also zwischen dem abstrakten Zeichensystem und seiner konkreten Realisierung im Sprachgebrauch. Wenngleich dieser Ansatz auch noch nicht als pragmalinguistisch bezeichnet werden kann, da er auf rein sprachinternen Beziehungen aufbaut, so ist doch damit bereits eine wichtige Feststellung getroffen worden: Die konkrete Realisierung einer Sprache unterliegt einer starken Individualisierung. Fast synonym dazu, jedoch stärker aus dem Blickwinkel des Sprachverwenders betrachtet, sind Chomskys Termini „Kompetenz“ (als allgemeine, psychophysische Sprachfähigkeit) und „Performanz“ (als konkrete Sprachverwendung). Erst Hymes, der in der Ethnographie der Kommunikation den Begriff der „kommunikativen Kompetenz“ einführte, richtet den Blick bewusst auf außersprachliche (d.h. soziale, psychische, kulturelle, u.a.) Bedingungen, die die „Performanz“ bedeutend beeinflussen.

An dieser Stelle kann auf maßgebliche sprachpragmatische Modelle wie beispielsweise die Sprechakttheorie nach Austin und Searle nur hingewiesen werden. Die Unterteilung von Sprech“akten“ in ihre verschiedenen (kommunikativen) Funktionen wiesen der Kommunikation einen Platz innerhalb einer allgemeinen Handlungstheorie zu und unterstrichen die Zielgerichtetheit jeder sprachlichen Äußerung. Dieser sowie andere pragmalinguistische Ansätze haben viel zur Entwicklung einer übersetzungsrelevanten Pragmatik beigetragen, können hier aber nicht gesondert behandelt werden.

Ein aus der allgemeinen Handlungstheorie resultierender fundamentaler Begriff innerhalb der Translationspragmatik ist die „Funktion“. Betrachten wir Translation als eine Form der Kommunikation (s. 2.2) und Kommunikation innerhalb einer Handlungstheorie, so wird deutlich, dass die Translation als zielgerichtete Handlung bestimmte kommunikative Funktionen erfüllen soll. Somit unterliegt jedes Translat seiner ihm innewohnenden bzw. zugewiesenen Funktion und kann von dieser aus als geglückt oder nicht geglückt beurteilt werden. Daher kann festgestellt werden, dass pragmatische Translation immer auch funktionale Translation ist, sowohl in der Phase der übersetzungsrelevanten Textanalyse, als auch bei der Erstellung des Translats.

Eine weitere Einschränkung ist an dieser Stelle zu den hier dargestellten Inhalten, genauer: zum Gegenstand der Untersuchung zu machen. Die pragma- theoretischen Ausführungen sollen nämlich in erster Linie auf die Klasse der nichtliterarischen Texte bezogen werden, während die Gültigkeit dieses pragmatischen Modells für literarische Texte weitgehend offen bleiben soll. Hier gelten nach meinem Ermessen zusätzlich noch andere Kriterien, die gesondert untersucht werden müssten.

2.2 Kommunikationstheoretisches Modell der Translation

Grundlegend für die übersetzungswissenschaftliche Pragmatik ist die Prämisse, dass übersetzerisches Handeln ein sprachlicher Akt und somit letztlich nur als kommunikativer Akt sinnvoll ist.

Texttheoretischer Ausgangspunkt für eine funktionale Translationstheorie ist die Erkenntnis, daß Texte als Kommunikationsinstrumente in kommunikative Situationen eingebettet und somit Teil eines „kommunikativen Handlungsspiels“ (Schmidt²1976:22) sind, zu dem neben den sprachlichen und/oder nichtsprachlichen Botschaftsträgern auch die Kommunikanten mit ihren jeweils kulturspezifisch geprägten Texterfahrungen und –erwartungen, Weltwissensbeständen, Verhaltensgewohnheiten, Wertesystemen, Kommunikations- intentionen etc. gehören. Daher ist eine Text„handlung“ noch nicht mit der Herstellung eines (schriftlich oder mündlich zu übermittelnden) Texts, sondern erst mit der Rezeption durch einen Empfänger abgeschlossen. Der Sender hat eine bestimmte Kommunikationsintention, die er im Text zum Ausdruck bringt - ob diese Intention jedoch ihr Ziel erreicht, hängt davon ab, ob der Empfänger „mitspielt“.

(Snell-Hornby 1998:144-145)

Texte sind also als Kommunikationsinstrumente auf eine bestimmte Kommunikationssituation und damit auf einen bestimmten Empfängerkreis „eingestellt“. Gleichzeitig bestimmt aber jeder einzelne Rezipient die Identität des Textes neu, da er mit einem für ihn spezifischen und von seinem Weltwissen, seinen Wertesystemen etc. geprägten Erkenntnisinteresse an den Text herantritt. Dies hat zur Folge, dass kaum jemals von dem Text gesprochen werden kann und dass gerade bei der Translation das Textverständnis (und somit auch das Translat) äußerst unterschiedlich ausfallen kann. Die Rezeption des Translators, der in der Regel kein primär ausgangssprachlicher Rezipient ist, ist nämlich zusätzlich noch sprachlichen Einschränkungen und kulturell bedingten Verständnisschwierigkeiten unterworfen.

Der Übersetzer ist am translatorischen Kommunikationsgeschehen in zweifacher Hinsicht beteiligt: Zunächst übernimmt er als Rezipient des Ausgangstextes die Funktion des Empfängers, dem der Autor als Sender sein Kommunikat in Form eines beliebigen (Ausgangs-) Textes übermittelt. Dieses Kommunikat, das in einem bestimmten, Autor und Adressaten gemeinsamen sprachlichen Kode verfasst wurde, wird nun vom Übersetzer in einen anderen, den zielsprachlichen Kode transferiert. In der Regel geschieht dies mit der Absicht, wiederum einen bestimmten Empfängerkreis mit dem dadurch entstandenen Translat anzusprechen. Auf diese Weise wechselt die Funktion des Übersetzers, er wird vom Empfänger zum Sender, der sein Translat als Kommunikat für seine zielsprachlichen Empfänger verfasst; somit ist eine Funktionsänderung des AT in seiner Gestalt als Translat zu erwarten. Dies ergibt sich daraus, dass zumindest beim Übersetzen die situativen Gegebenheiten wie Ort, Zeit, etc. beim Verfassen des Ausgangstextes einerseits und des Translats andererseits fast immer unterschiedlich sind, sprich, es handelt sich um zwei voneinander getrennte Kommunikationssituationen.

Verschiedentlich wurden schon Versuche unternommen, Kommunikationsmodelle der Translation zu entwerfen. Der entscheidende Unterschied zwischen „klassischen“ (also intralingualen) Kommunikationsschemata und solchen, die sich auf die Translation beziehen, ist die Tatsache, dass wir es bei der Translation mit einer doppelten Kommunikationssituation zu tun haben, in der mit zwei verschiedenen Zeichenrepertoires operiert wird. Grundmodelle der Kommunikation (nach Shannon und Weaver), die der Nachrichtentechnik entnommen sind und einem Regelkreis mit den Elementen Sender, Empfänger, Nachricht bzw. Kommunikat, Kanal bzw. Medium, Kode und evtl. Störquellen gleichen, beinhalten zwar das Element der Umkodierung von Zeichen in andere Zeichen, lassen aber ansonsten kaum hilfreiche Aussagen über das Wesen des Übersetzens zu.

Aus einem linearen Zwei-Schritt-Kommunikationsschema (Wilss 1977), bei dem der Translator den ausgangssprachlichen Kode dekodiert und ohne weiteren Zwischenschritt in der Zielsprache neukodiert (das sog. „Code-Switching“) wurde in der Translationstheorie schließlich ein ebenfalls lineares Drei-Schritt-Schema entwickelt, bei dem nach der Dekodierung zunächst eine Umkodierung erfolgt, und erst in einem dritten Schritt die Neu- oder Rekodierung in der Zielsprache (Kade 1981; Koller 1997).

Obwohl jedes dieser Modelle durchaus richtige Aussagen über den Translationsprozess zulässt, muss man sich doch fragen, ob die starke Vereinfachung dieser Art von Schemata nicht ganz wesentliche Aspekte unberücksichtigt lässt und damit die Vorstellung von translatorischer Kommunikation verfälscht. So lenkt Koller (1997:107) ein, man könne vom Übersetzer nicht als einem bloßen Umkodierer sprechen; ferner könne er weder als typischer Empfänger noch als typischer Sender betrachtet werden. Auch die Nichtbeachtung der vom Ausgangstext abweichenden Zielgruppe und des damit verbundenen neuen Übersetzungskontextes sei an diesem Modell problematisch.

Nord (1991) kritisiert diese Modelle noch aus einem anderen Grund, der ihre funktionalistische Übersetzungsauffassung wiederspiegelt: All diese Schemata gehen nämlich stets vom AT aus, und lassen außerdem die zahlreichen Rückkoppelungen, die beim Prozess der Translation stattfinden, unberücksichtigt. Der Translationsprozess solle aber vor allem mit der Analyse der Zieltextvorgaben beginnen, und erst dann könne auf den Ausgangstext eingegangen werden, um dessen Kompatibilität mit dem Übersetzungsauftrag und somit die zu übersetzenden Elemente festzustellen. So schlägt Nord statt dessen ein sog. „Zirkel-Schema“ (1991:36-39) vor, das diese vielfältigen Verflechtungen, Vor- und Rückgriffe veranschaulicht. Gleichzeitig ist dieses Modell auch ein Abbild der Skopostheorie, die Nord im Wesentlichen von Reiß und Vermeer übernimmt und auf die im Punkt 3.1.1 detaillierter eingegangen werden soll. Reiß und Vermeer selbst kritisieren schon 1984 das zweistufige Kommunikationsmodell der Translation als ein mechanistisches Transferschema, das für außersprachliche, also pragmatische Faktoren keinen Raum lasse (Reiß/Vermeer 1984:41). An dieser Stelle kann jedoch ein stark vereinfachtes Drei-Schritt-Schema, wie das weiter oben kurz umrissene, zur Exponierung der Doppelrolle des Übersetzers dienen.

2.2.1 Der Übersetzer als Empfänger

Zunächst ist also beim Übersetzungsvorgang das Verständnis des Ausgangstextes von großer Bedeutung. Der Übersetzer hat hier als bilingualer, idealerweise auch bikultureller Textrezipient des originalsprachlichen Textes eine Sonderstellung innerhalb des ausgangssprachlichen Empfängerkreises inne. Sein Textverständnis ist natürlicherweise anders als das eines einsprachigen Empfängers. Zum einen lenkt das Bewusstsein des Übersetzers, es mit einem zur Übersetzung bestimmten Ausgangstext zu tun zu haben, in spezifischer Weise sein Erkenntnisinteresse und somit sein Textverständnis, was es ihm unmöglich macht, als „unbefangener Leser“ an den Text heranzutreten.

Da der Translator... in der Regel den Übersetzungsauftrag kennt, bevor er den AT rezipiert, kann man davon ausgehen, daß seine Rezeption durch diese Kenntnis beeinflußt ist, obwohl er sich bemühen sollte, dem AT bei der ersten Lektüre so unvoreingenommen wie möglich gegenüberzutreten. Seine Rezeption ist jedoch - ähnlich wie die Textrezeption eines Sprach- oder Literaturwissenschaftlers - nicht “naiv“ oder “intuitiv“, sondern zielgerichtet auf eine kritische, umfassende, übersetzungsbezogene Analyse hin angelegt (...). Der Translator rezipiert jeden zu übersetzenden Text vor dem Hintergrund seiner Erfahrung als kritischer Rezipient und Translator.“

(Nord 1991:12)

Auch Vermeer (1986) fordert zwar eine möglichst übersetzungsunabhängige erste AT-Rezeption, sein Verständnis von der Rezeption an sich ist jedoch schon so stark auf die Rolle des Übersetzers zugeschnitten, dass in seiner Ausführungen eigentlich keine Rede von einer empfängertypischen Rezeptionsweise sein kann:

[Der Übersetzer als Rezipient muß] hier ein dreifaches tun: Versuchen, im Sinn des Autors (und eventuell dessen Auftraggebers) zu verstehen (das heißt, die Autorintention feststellen); versuchen, im Rahmen der eigenen möglichen Welten zu verstehen (das heißt, unter Einbezug der eigenen Situation interpretieren), und schließlich versuchen, die Autorwelt und die eigene miteinander zu vergleichen, also zu fragen, was die Autorintention und das vom Autor tatsächlich Ausgedrückte (was ja zweierlei sein kann) in der eigenen Rezipientenwelt bedeuten. (...)

(...) Was es nach den vorstehenden Überlegungen gewiβ nicht gibt, ist “der“ Ausgangstext. Es gibt nur einen je spezifisch interpretierten Ausgangstext, sozusagen den Ausgangstext-für-den-Rezipienten-X-im-Zeitpunkt-tx. “Der“ Ausgangstext kann also auch nicht Grundlage und Ausgangspunkt für “die“ Übersetzung sein (die es ebenso wenig gibt). Er ist entthront, die Translation dieser Fiktion enthoben.

(Vermeer in: Snell-Hornby 1986:41-42)

Des Weiteren hat es der Übersetzer als Rezipient zumeist mit fremdsprachigen Texten zu tun, so dass sein eigener Verstehenshintergrund mit dem Hintergrund des Autors oftmals nicht deckungsgleich ist (womit nicht behauptet werden soll, dies sei bei Autoren und ihren ausgangssprachigen Lesern stets der Fall). Dies kann zu Sinnverschiebungen und –verflachungen im Textverständnis des Übersetzers und damit auch im Translat führen. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch der hermeneutische Ansatz mit dem Begriff des intuitiven Textverständnisses, auf das Stolze (1986) und besonders Paepcke (1986) hinweisen. Letzterer sieht im Verstehen eines Textes vor allem ein intuitives Aneignen, ein über das rational Erklärbare und Erfassbare hinausgehendes Deuten eines Textes.

Aus dem oben Gesagten ergibt sich, dass die Rezeption des AT durch den Übersetzer einer Vielzahl von Einflüssen, Steuerungsmechanismen und auch Fehlerquellen ausgesetzt ist, die den Translationsvorgang bereits an dieser Stelle stark individualisieren können. Nicht zu vernachlässigen ist in diesem Zusammenhang auch der Autor des Originaltextes. Natürlich wird der Übersetzer bemüht sein, das vom Autor intendierte Kommunikat möglichst vollständig zu erfassen, zu „verstehen“, aber nicht nur er ist Grenzen unterworfen, auch der Autor kann mit seinem Bemühen, sich klar und verständlich auszudrücken, teilweise oder sogar gänzlich scheitern. Anders als bei der mündlichen Kommunikation, wo das Kommunikat schon im Moment des „Sendens“ rezipiert werden kann und die Kommunikanten sich oftmals auch gegenüberstehen, ist bei Texten als Kommunikationsinstrumenten keine direkte Beseitigung von Missverständnissen durch sofortige Rückfrage, klärende Reaktionen und ggf. nonverbale Kommunikationsmittel wie Mimik und Gestik möglich.

2.2.2 Der Übersetzer als Sender

Um ein möglichst umfassendes Verständnis des AT zu erreichen, rezipiert der Übersetzer ihn unter Berücksichtigung aller pragmatischer Faktoren, die bei der Entstehung dieses Textes eine Rolle gespielt haben. (Diese pragmatischen Parameter sollen im Einzelnen im Punkt 4.1 behandelt werden.) Als Verfasser des Translats wendet er sich nun in seiner Eigenschaft als sekundärer Sender an seinen zielkulturellen Empfängerkreis. Diese zweite Kommunikationssituation innerhalb der Translation kann unter Umständen situativ völlig von der ersten abweichen. Nicht nur kann zwischen der Abfassung des AT und der des ZT eine enorme Zeitspanne liegen, es kann auch vorkommen, dass den Zieltextempfängern Thematik, makrostruktureller Aufbau oder Textsorte des Originaltextes völlig fremd sind. Immer jedoch (Texte, die schon bei der Abfassung zur Translation bestimmt waren, ausgenommen) hat es der Übersetzer mit einer gegenüber dem AT veränderten Pragmatik zu tun. Will er nun seinerseits kommunikativ handeln, so ist er genötigt, sein Translat derart zu verfassen, dass der Text die von ihm intendierte Funktion, welche ebenfalls von der Intention des Originaltextautors abweichen kann, erfüllen kann. Der Text wird also aus dem kommunikativen Zusammenhang der Ausgangskultur herausgenommen und in einen neuen, zielkulturellen Kommunikationskontext eingebettet. Mit anderen Worten:

Übersetzen heißt pragmatisch zunächst: den Empfängerkreis erweitern oder exakter: potentielle Beziehungen zwischen AS- und ZS-Sprechern - nicht zwischen A- Sprache bzw. AS-Text und Z- Sprache bzw. ZS-Text knüpfen (und zwar theoretisch so, als gäbe es überhaupt nicht den Unterschied von AS und ZS).

(Neubert 1986:64, in: Wilss 1981)

Der Autor des Ausgangstextes verfasst seinen Text für einen ganz bestimmten Empfängerkreis, ob er selbst diesen nun definieren kann oder nicht. Der Verfasser eines hochspezialisierten wissenschaftlichen Artikels schreibt für Empfänger mit entsprechenden Kenntnissen der Materie; ein Kinderbuchautor muss sich Sprache und Welt der Kinder vor Augen halten, oder er wird mit seinem Kommunikat scheitern, sprich, nicht richtig verstanden oder missverstanden werden, vielleicht sogar ablehnende Reaktionen provozieren. Daraus ergibt sich, dass die Empfängererwartungen, -interessen und –bedürfnisse eine enorme Bedeutung für die thematische, sprachlich-stilistische, makrostrukturelle und nonverbale Gestaltung des Textes (durch Zeichnungen, Fotos, etc.) haben. Diese Empfängererwartungen variieren soziokulturell, historisch, gruppenspezifisch und individuell bedingt.

Ändert sich nun der Empfängerkreis wie bei der Translation, so ändern sich auch zwangsläufig die Empfängererwartungen, und der Übersetzer muss dem Rechnung tragen. Übersetzt wird also so, wie der Übersetzer erwartet, dass seine zielsprachlichen Empfänger erwarten, informiert zu werden (vgl. Reiß/Vermeer 1984:85). Dazu muss der Übersetzer sowohl die pragmatischen Bedingungen der AS-Kommunikationssituation kennen und die Wirkung, die hier mit Nord (1991:149) als das „Verhältnis der textinternen Charakteristika eines Textes zu den textextern aufgebauten Erwartungen des Empfängers an den Text“ definiert werden soll, also den Effekt des AS-Textes auf die AS-Empfänger einschätzen können, als auch die Pragmatik des zielkulturellen Kommunikationskontextes bestimmen bzw. rekonstruieren und die Mittel, die zur Herbeiführung des gewünschten Effekts in der Zielkultur dienen, anwenden können. Er ist also gleichermaßen AS- wie ZS- Rezipient. Vermeer fordert in diesem Zusammenhang immer wieder eine Plurikulturalität des Übersetzers, die ein solches Verständnis ermöglichen soll (s. u.a. 1986:39.44).

Ebenso wie der AS- Text als „Ausgangstext-für-den-Rezipienten-X (hier der Übersetzer)-im-Zeitpunkt-tx (s. S.12) betrachtet werden muss und als solcher übersetzt wird, so muss auch jedes Translat als das Translat des Übersetzers Y für den Empfänger Z zum Zeitpunkt tx gelten. Dieser Teil des Übersetzungsvorgangs ist theoretisch ebenfalls unendlich vielen Variablen und Fehlerquellen unterworfen. Nicht nur übersetzt der Übersetzer „seinen“ Ausgangstext, d.h. so, wie er ihn im Zeitpunkt tx verstanden hat, sondern sein Translat ist auch in erheblichem Maße von seiner übersetzerischen Kompetenz abhängig, die mehr oder minder ausgeprägt sein kann.

Dazu ist zunächst festzustellen, daß es keine uneingeschränkte und absolute sprachliche Kompetenz gibt. Auch ein “kompetenter“ Sprecher beherrscht keineswegs alle Sprachvarianten seiner Muttersprache. Diese Einschränkung gilt noch viel mehr für die fremdsprachliche Kompetenz, die in diesem Sinne grundsätzlich als mangelhaft angesehen werden muß. (...)

Entscheidend für die übersetzerische Leistung ist jedoch immer, ob der Übersetzer hinreichend sprachlich (kommunikativ und kulturell) kompetent ist, um den jeweils vorliegenden Text in seine Muttersprache zu übertragen.

(Hönig 1986:231)

Auch der Zieltext wird von den Rezipienten wiederum individuell „verstanden“ und erst dadurch in seiner Funktion als Kommunikat realisiert.

Allein die Einbettung sowohl des Ausgangstextes, als auch des Translats in ein eindeutig definiertes Kommunikationsgefüge mit allen dazugehörigen Parametern erlaubt es also, die enge und wenig fruchtbare Betrachtungsweise translatorischen Handelns als einer reinen Umkodierungs- bzw. Transfermaßnahme zu überwinden und auf pragmatische Aspekte auszudehnen. Erst das Verständnis des Übersetzers in seiner Doppelrolle als Empfänger und Sender, d.h. als Teilnehmer und Bindeglied eines bilingualen kommunikativen Vorgangs ermöglicht eine sinnvolle Übersetzung. Aus dieser Sichtweise heraus ist auch eine rein äquivalenzorientierte oder gar philologische Übersetzungsauffassung, die den Ausgangstext zum unantastbaren Heiligtum erhebt und selbst um den Preis von Verständnisschwierigkeiten auf Seiten der Zieltextempfänger größtmögliche Äquivalenz auf der Ebene einzelner Übersetzungseinheiten fordert, wenig ertragreich und stellt den Übersetzer vor unlösbare Probleme.

2.2.3 Der Text als Kommunikationsinstrument und als Diskurs

Betrachten wir Texte als Kommunikationsinstrumente (s. S.8) und den Übersetzer als Teilnehmer eines kommunikativen Handlungsspiels, so kann die Aufgabe des Übersetzers folgendermaßen formuliert werden: Er muss ein Translat verfassen, das den von ihm angestrebten kommunikativen „Erfolg“ herbeiführt, also die beabsichtigte Wirkung beim Empfänger auslöst. Dies setzt voraus, dass er den AT im Ganzen als unzerstückelbare Übersetzungseinheit betrachtet und seinen zielsprachlichen Text ebenfalls als eine solche Einheit verfasst.

2.2.3.1 Kriterien der Textualität und der Diskursbegriff

Die Textlinguistik hat der Übersetzungswissenschaft Aufschlüsse darüber geliefert, inwiefern ein Text als Einheit betrachtet werden muss und welche Kriterien einen „Text“ auszeichnen. De Beaugrande und Dressler (1981) nennen in Anlehnung an Searle sieben konstitutive Kriterien, die Kommunikation durch Texte ermöglichen:

1. Kohäsion - grammatische Abhängigkeit und Stimmigkeit des Textes;
2. Koheränz - inhaltliche und semantische Abhängigkeit der Textelemente;
3 .Intentionalität - Ziel des Textproduzenten;
4. Akzeptabilität - Einstellung des Textrezipienten zum Text;
5. Informativität- Ausmaß des Bekannten bzw. des Unbekannten im Text;
6. Situationalität - Relevanz des Textes für eine bestimmte Situation; 7. Intertextualität - Abhängigkeit des Textverständnisses von der Zugehörigkeit eines Textes zu einem bereits bekannten Textkorpus.

Davon beziehen sich Intentionalität, Akzeptabilität und Situationalität auf pragmatische Gegebenheiten, und nur Kohäsion und Kohärenz sind rein textinterne Prinzipien.

Die Intentionalität eines Textes bezeichnet die Absichten, die ein Textproduzent mit seinem Text verfolgt, sowie die Mittel, mit denen er diese umzusetzen versucht. Im engeren Sinne ist es die Intention eines Textproduzenten, einen kohäsiven (also grammatisch organisierten) und kohärenten (d.h. inhaltlich und semantisch organisierten) Text zu produzieren, sofern dies nicht durch andere Intentionen relativiert wird.[1] Darüber hinaus verfolgt der Textproduzent aber noch andere, also Intentionen im weiteren Sinne, welche z.B. appellativen, expressiven oder informativen Charakter haben können. Um diese Ziele durchzusetzen, wird sich der Textproduzent verschiedener Mittel bedienen, die das Verständnis des Textrezipienten in die gewünschte Richtung lenken sollen. Ein solches Mittel sind zum Beispiel textsortenspezifische Schlüsselwörter und -formulierungen, die dem Rezipienten signalisieren, um welche Art von Text es sich handelt. Die Feststellung der Autorenintention kann für den Übersetzer das maßgebende Kriterium bei der Anfertigung des Translats sein.[2]

Akzeptabilität meint die Fähigkeit eines Textes, für den Rezipienten als brauchbarer und verständlicher Text gelten zu können. Wie bei der Intentionalität ist auch hier ein gewisser, die Kohäsion und Kohärenz betreffender Toleranzbereich enthalten, der Irregularitäten überbrücken kann. Im weiteren Sinne meint Akzeptabilität auch die Billigung als „aktive Bereitwilligkeit, an einem Diskurs teilzunehmen und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.“ (De Beaugrande/ Dressler 1981:139) Diese Billigung muss der Übersetzer mit seinem Translat beim Empfänger zu erreichen suchen.

Mit dem Terminus Situationalität bezeichnen de Beaugrande und Dressler alle „Faktoren, welche einen Text für eine aktuelle oder rekonstruierbare Kommunikationssituation relevant machen“ (ebenda:169), also Ort, Zeit, Medium, etc. Von diesen textexternen, die Kommunikationssituation selbst betreffenden Faktoren macht der Autor bzw. auch der Übersetzer in erheblichem Maße die Wahl der textinternen Mittel abhängig.

Neben den konstitutiven Prinzipien der Textualität unterscheiden de Beaugrande und Dressler auch regulative Prinzipien, die die Textkommunikation kontrollieren. Es sind dies die Effizienz (möglichst geringer Aufwand und geringe Anstrengung der Kommunikationsteilnehmer beim Gebrauch des Textes), die Effektivität (Wie stark ist der Eindruck eines Textes, und erzeugt er günstige Bedingungen zur Erreichung eines Ziels?) sowie die Angemessenheit (d.h. die Übereinstimmung eines Textes zwischen seinem Kontext und der Art und Weise, wie die Kriterien der Textualität aufrechterhalten werden).

[...]


[1] Man denke z.B. an die Liveberichterstattung von Fußballspielen, wo oftmals mit grammatisch inkorrekten Sätzen und Ausrufen operiert wird, was aber das Verständnis der Rezipienten kaum beeinträchtigt, dafür jedoch den expressiven Charakter der Berichterstattung unterstreicht.

[2] „Kann” deswegen, weil der Übersetzer in der Praxis häufig in erster Linie der Intention des Auftraggebers verbunden ist, die durchaus von der des Autors abweichen kann.

Details

Seiten
72
Jahr
2002
ISBN (eBook)
9783638278072
ISBN (Buch)
9783640413584
Dateigröße
749 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v25078
Institution / Hochschule
Johannes Gutenberg-Universität Mainz – Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft
Note
2,0
Schlagworte
Pragmatische Faktoren Übersetzung polnisch wittlin vademecum pragmatik translation germersheim worbs

Autor

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Titel: Pragmatische Faktoren im Übersetzungsprozess