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Zeitarbeit: Moderne Sklaverei oder ein Mittel aus der Arbeitslosigkeit?

Hausarbeit 2012 20 Seiten

BWL - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesetzliche Regelungen und Rahmenbedingungen von Zeitarbeit
2.1 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG)
2.2 Gleichbehandlungsgrundsatz
2.3 Tarifverträge und Tariflöhne der Zeitarbeitsunternehmen
2.4 Arbeitsschutz

3. Kundenunternehmen
3.1. Kundenmotive zur Nutzung von Zeitarbeitern
3.1.1. Anpassung an die Wirtschaft mit Zeitarbeit als Flexibilitätsinstrument
3.1.2. Auslagerung der Personalabteilungen
3.2. Betriebliche Nutzungsstrategie
3.2.1. Zeitarbeit für dauerhaften Aufschwung

4. Zeitarbeitnehmer
4.1 Beweggründe für Zeitarbeitnehmer
4.2 Vergleich mit Österreich und Frankreich
4.3 Moderne Sklaverei oder ein Mittel aus der Arbeitslosigkeit?

5. Literaturverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Abbildung 1: Dauer der Beschäftigungsverhältnisse, Quelle: Bundesagentur für

Arbeit, Arbeitnehmerüberlassungsstatistik 2001/2011

Abbildung 2: Übernahmen von Zeitarbeitern, Quelle: IW Consult GmbH, 2011,

Befragung „Zeitarbeit in Deutschland“ eigene Berechnungen

Abbildung 3: Erwerbsstatus von Zeitarbeitern Vor- und Nach der Beschäftigung in

Zeitarbeit, Quelle: IAB – Kurzbericht 13/2010 Institut für Arbeitsmarkt- imd Berufsforschung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

Zeitarbeit oder wie die offizielle Bezeichnung laut Gesetz ist „gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung“ war und ist ein kontroverses Thema der Gesellschaft. Es hat viele Facetten und wird unter anderem in den Medien regelmäßig diskutiert.

Seit der Gründung der Firma Manpower im Jahre 1947 im US Staat Milwaukee, die bis heute nicht nur die Nummer eins unter den Zeitarbeitsunternehmen ist, sondern gleichzeitig auch der größte Arbeitgeber der USA[1], haben sich die Gründe und der Umfang der Zeitarbeit weitgehend verändert.

Laut Bundesagentur für Arbeit, gab es in Deutschland im Juni 2011 910.000 Leiharbeitnehmer. In den letzten 10 Jahren hat sich diese Zahl verdoppelt, in den letzten 20 Jahren versieben facht.[2]

Diese Entwicklung wirft die Frage für die Gründe dieser Veränderung auf. Die Form dieser externen Personalbeschaffung, die oft schon totgesagt wurde, aber trotzdem kontinuierlich an Bedeutung für Unternehmen gewinnt, wird im Volksmund immer wieder scharf kritisiert und als „Sklaventreiberei“ oder „moderne Sklaverei“ bezeichnet, während einige Zeitarbeitnehmer es als ein „Mittel aus der Arbeitslosigkeit“ ansehen.

Die Intention dieser Arbeit ist, zwischen den Chancen und den Risiken, ob es sich um Ausbeutung zur Erreichung von Profitinteressen oder eine Hilfestellung für die Nutzer geht, abzuwägen. Da die gesellschaftliche Akzeptanz noch nicht in vollem Umfang gegeben ist und diese Branche immer wieder mit harten Vorurteilen zu kämpfen hat, wird diese Arbeit sich größtenteils auf Daten und Fakten der Bundesagentur für Arbeit beziehen.

Um das Konzept Zeitarbeit in seiner heutigen Form von allen Seiten zu beleuchten, werden die Vor- und Nachteile für die Zeitarbeitnehmer, aber auch für die Kundenunternehmen erläutert. Darüber hinaus werden die Ursprünge der Zeitarbeit bis hin zu den neusten politischen Entscheidungen dargestellt. Abschließend wird im Rahmen dieser Seminararbeit das System in Österreich und Frankreich vorgestellt und ein abschließendes Fazit gezogen.

[...]


[1] Vgl. Schwantes, K., Das professionelle 1x1; Zeitarbeit, 1.Auflage, Berlin 1998, S.65 f.

[2] Vgl. Schmidt, K., Wüllerich, J., Arbeitsmarktberichterstattung - Januar 2012, Bundesagentur für Arbeit Zentrale Arbeitsmarktberichterstattung (CF7), Nürnberg 2012, S.5.

Details

Seiten
20
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656526537
ISBN (Buch)
9783656528296
Dateigröße
735 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v263678
Institution / Hochschule
International Business School Nürnberg
Note
1,3
Schlagworte
zeitarbeit moderne sklaverei mittel arbeitslosigkeit

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Titel: Zeitarbeit: Moderne Sklaverei oder ein Mittel aus der Arbeitslosigkeit?