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Meine Reise um die Welt – vom Traum zur Wirklichkeit

England, Südafrika, China, Thailand, Japan, Australien, Neuseeland, die Fidschi Inseln, USA und Kanada

Ausarbeitung 2013 32 Seiten

Tourismus - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2 Deutschland-England-Südafrika

3. China

4 Thailand

5 Japan

6 Australien

7 Neuseeland

8 Fidschi Inseln

9 USA
9.1 Westküste der USA
9.2 Ostküste der USA

10 Kanada-England-Deutschland

1. Einleitung

Mit 7000 Euro in der Tasche reist Felix Ritter um die Erde. In einem Jahr will er wieder in Löbau ankommen.

Kommt man mit so wenig Geld wirklich um die Welt? „Klar“, ist Felix überzeugt. Zudem bestehe ja die Möglichkeit, die Reisekasse aufzubessern. „In Australien bin ich am längsten, vier Monate. Dort möchte ich arbeiten“, sagt er. Wie er das bewerkstelligt, hat er sich bereits von australienerfahrenen Bekannten erklären lassen.

Felix Ritter ist gebürtiger Löbauer, 21 Jahre alt und ein künftiger Weltreisender. Das Abitur hat er fertig, in Großschweidnitz als Zivildienstleistender gearbeitet. „Ich möchte vor dem Studium einfach mal die Welt sehen, sehen, wie anderswo die Menschen leben“, begründet Felix sein Vorhaben. „Viele träumen von so einer Reise, aber nur wenige trauen sich dann den Traum wahrzumachen“, sagt er.

Seine Reise plant er schon seit Längerem. „Eine gute Vorbereitung ist das Wichtigste“, so Felix. Das gehe schon bei den Impfungen los. 17-mal musste sich der junge Mann stechen lassen, bekam zwei Schluckimpfungen. „Ich bin gegen Krankheiten geimpft, von denen wusste ich noch nicht mal, dass es sie gibt“, schmunzelt er. Den größten Teil der Impfungen musste Felix Ritter selbst bezahlen.

Weitere Vorbereitungen: Versicherungen abschließen, Visa, Kreditkarte und Flugtickets besorgen. Letzteres überließ Felix Ritter einer Agentur, besorgte sich das „Round The World Ticket“. Gemeinsam mit der zugehörigen Agentur kann die Reiseroute festgelegt werden, die Anzahl und Dauer der einzelnen Zwischenstopps. „Wenn es mir irgendwo gut gefällt und ich länger bleiben möchte, muss ich umbuchen. Das kostet dann allerdings extra“, sagt Felix. Wie lange er stoppt, ist unterschiedlich. In Mexiko bleibt der Löbauer beispielsweise zwei Wochen.

Am 18. Januar macht sich Felix Ritter auf die Reise. Von Berlin aus fliegt er nach London. Die Hauptstadt, der erste Halt, wird sicher schon eine Herausforderung. „Ich komme gegen 17 Uhr an, da wird es schon dunkel. Und das Hostel, in dem ich übernachten will, liegt in der Innenstadt“, erzählt er. Fünf Tage bleibt Felix dann in London. Etwas mulmig zumute sei ihm schon, so ganz alleine, gesteht er. Im Rucksack hat Felix Ritter einen Schlafsack und ein Zelt. „Das hilft mir vielleicht in Neuseeland“, sagt er.

Seine Eltern haben seinen Entschluss akzeptiert, so Felix Ritter. Eine Freundin, von der er sich für ein Jahr verabschieden muss, hat er nicht. In welche Richtung das Studium nach der Reise gehen soll, ist noch unklar: „Etwas mit Sport, Management.“ Aber das ist Zukunft. Die Gegenwart heißt Weltreise, heil wieder Zuhause ankommen. „Ich freue mich unheimlich“, sagt Felix Ritter. „Aber ich habe auch Herzklopfen vor Aufregung.“ (Klaus. 2010. S. 3).

Abbildung 1: Reiseroute

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2 Deutschland-England-Südafrika

Mein großes Abenteuer Weltreise begann am 18.Januar 2010 in Berlin-Tegel. Erste Station war London. Nahe des Hyde Parks bezog ich Quartier. Von da aus startete ich meine Ausflüge; darunter den zum Tower of London. Seit über 900 Jahren überragt er die Stadt. In seiner Vergangenheit war er Gefängnis, Königspalast, Waffenkammer und Festung. Ganz in der Nähe ist die Tower Bridge, die seit 1894 über die Themse führt. Auf der Brücke hat man eine atemberaubende Aussicht. Doch auch den Palace of Westminster mit dem Big Ben habe ich mir angesehen.

Nach diesem kurzen Aufenthalt ging die Reise am 23.Januar von London nach Kapstadt weiter. Als ich aus dem Flugzeug stieg, bemerkte ich sofort, dass auf der Südhalbkugel unserer Erde Sommer ist. Für viele zählt Kapstadt zu den schönsten Städten der Welt. Unter anderem besichtigte ich die größte Touristenattraktion der Stadt, den Tafelberg. Rund 1470 verschiedene Pflanzenarten wachsen dort. Nach dem anstrengenden Aufstieg (1087m hoch) wird man mit einem sensationellen Blick auf die Bucht und bis hin zu Robben Island hinaus belohnt.

Abbildung 2: Südafrika, Cape Point, 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die vielen Strände entlang des Atlantiks sind geprägt von einer weitgehend unberührten Landschaft. Ich war am südlichsten Punkt, Cape Point, wo Atlantischer und Indischer Ozean aufeinander treffen. Den Einwohnern merkt man die Freude auf die Fußball-WM im eigenen Land an. Viele fleißige Hände bemühen sich bereits, dass dieses Ereignis ein Höhepunkt wird.

Den zweiten Teil meines Südafrika-Aufenthaltes verbrachte ich in Johannesburg, einer der gefährlichsten Städte der Welt. Aus diesem Grund verließ ich das Hostel nur selten und genoss die Sonne bei 30 Grad im Schatten am Pool. Anfang Februar flog ich weiter nach Hongkong.

3. China

Die Weltstadt Hongkong hat fast sieben Millionen Einwohner. Übernachtet habe ich im 13. Stock eines Hochhauses, umringt von weiteren riesigen Betonhochhäusern. Ich habe einen Ausflug mit der Standseilbahn zum Victoria Peak gemacht, von dieser Aussichtsplattform hatte ich einen atemberaubenden Blick über Hongkong. Ein Muss ist auch die Avenue of Stars. Vorbild hierzu war der Walk of Fame in Hollywood. Die Handabdrücke von Bruce Lee, Jackie Chan und vielen anderen Berühmtheiten des chinesischen Films sind hier verewigt. Ein Highlight ist auch der Nachtmarkt in der Temple Street. Hier sitzen unzählige Händler und bieten verschiedenste Waren an. In sogenannten Garküchen gibt es vielfältige Gerichte. Man kommt nicht vorbei, ohne etwas zu probieren.

Am 27.Februar ging es weiter nach Shanghai. Dort war es etwa 13 Grad kalt und die Luft sehr feucht. Es gibt unzählige Sehenswürdigkeiten, man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Die Stadt ist voller Gegensätze.

Bei einem meiner Ausflüge besichtigte ich den Longhua Tempel. Er ist der größte und älteste Tempel in Shanghai. Die schönste Uferpromenade im Fernen Osten wird ,,The Bund‘‘ genannt. Hier treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander. Auf der einen Seite modernste Gebäude, auf der anderen Seite koloniale Prachtbauten.

Im World Financial Center besuchte ich die höchste Aussichtsplattform der Welt mit 474 Meter Höhe. In meinem Hostel lernte ich einen Einheimischen kennen. Mit ihm verbrachte ich einen Tag. Mit Bus und Bahn fuhren wir quer durch Shanghai. Ich lernte die Stadt von einer Seite kennen, wie sie selten ein Tourist kennen lernt. Von Shanghai flog ich weiter nach Bangkok.

4 Thailand

Hier war es wieder schön warm mit etwa 35 Grad. Die Leute hier waren alle sehr nett. Eine Frau aus Taiwan zeigte mir die Umgebung und wie man an einem Straßenstand landestypische Speisen kauft und gab mir wichtige Insider-Tipps. Das Essen ist hier sehr preiswert. Reis mit Salat, Fleisch und einem Getränk kosten umgerechnet nicht mal einen Euro.

Im Hostel bot man günstige Ausflüge nach Phuket an. Dieses Angebot nahm ich an. Am Abreisetag hatte ich in der berühmtesten Backpacker Straße der Welt, in der Khao San Road, etwas Zeit, mich umzuschauen. Die Khao San Road gilt als Symbol für den Rucksacktourismus. Nirgends anders auf der Erde sieht man so viele Backpacker. Hier gibt es unzählige Angebote für Rucksacktouristen. Weiter ging es zum Democracy Monument, wo sich die Demonstranten aufhielten, und weiter zum Giant Swing. Das ist eine ungefähr 200 Jahre alte Riesenschaukel, welche früher bei Zeremonien zu Ehren des Gottes Shiva benutzt wurde.

Abbildung 3: Thailand, James Bond Felsen, 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In Phuket verbrachte ich den nächsten Tag am Strand. Mit Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet, unternahm ich meinen ersten kleinen Tauchgang. Es war fantastisch, diese vielen verschiedenen bunten Fische zu beobachten. Auch die Filmkulissen von „The Beach“ und „James Bond“ sah ich mir an, ehe ich mich - zurück in Bangkok - auch noch Chinatown widmete.

Abbildung 4: Thailandroute

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

5 Japan

Am 3. April flog ich in die größte Weltmetropole nach Tokio. Der Temperaturunterschied zu Bangkok betrug über 20 Grad. Doch die berühmte Kirschbaumblüte war in voller Pracht zu sehen.

Bewundernswert ist die bekannte Rainbow Bridge. Diese rund 800 Meter lange Hängebrücke wird nur von zwei Pfeilern getragen und verbindet die Stadtbezirke Odaiba und Minato. Die Brücke ist eine der wichtigsten Straßen Tokios. Der Tokio Tower mit seinen 333 Metern bietet einen fantastischen Rundblick über die Dächer der Stadt.

Den größten Fischmarkt der Welt, den Tsukiji-Markt, besuchte ich bereits um 5.30 Uhr in der Frühe. Hier kann man den Händlern zusehen, wie die verschiedensten Fischarten zerlegt werden.

In Tokio gibt es über 100 Parks, einer davon ist im Zentrum der Hama-Rikyü-Garten, der den Kaiserpalast umgibt. In dem Garten gibt es auch einen See, in dem über 10.000 Koikarpfen schwimmen.

Abbildung 5: Tokio, Zojo-ji-Tempel mit Fernsehturm im Hintergrund, 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Viele Japaner wollten mit mir ein Foto machen. Im Übrigen habe ich in Tokio nur sehr freundliche und aufgeschlossene Menschen kennengelernt. Weitere Sehenswürdigkeiten wie die Präfektur (Rathaus) mit über 240 Metern Höhe, den Ueno-Park, Zojo-ji-Tempel, Meiji- Schrein, Sensoji Tempel und vieles mehr machten den Tokio Besuch zu einem Erlebnis. Leider ist Tokio aber auch eine der teuersten Touristenstätte der Welt.

6 Australien

Die nächste Station meiner Weltreise ist Australien. Hier möchte ich vier Monate bleiben. Am 17.April flog ich von Tokio nach Sydney. Sydney ist ein wichtiger touristischer Ort, und jeder, der nach Australien reist, wird wohl in der Millionenmetropole ein paar Tage verweilen. Hier wird es langsam Herbst, aber das Wetter ist günstig, ich wurde mit angenehmen 25 Grad und blauen Himmel begrüßt. Das Hostel lag nahe zur Oper und zum Hafen, die ich gleich am ersten Tag besichtigt habe. Die Oper ist das neue Wahrzeichen der Stadt. Die Sydney-Oper ist das bekannteste Opernhaus der Welt. Über 1 Million weiße, glasierte Fliesen bringen es zum Strahlen. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Harbour Bridge. Es gibt auch einen Fußweg, den ich, wie täglich Tausende Touristen, entlangging. Man hat einen atemberaubenden Blick über den Hafen bis hin zur Oper. Ein Muss ist auch der berühmteste Strand Australiens der Bondi Beach. Hier gilt das Motto „Sehen und gesehen werden“.

Abbildung 6: Sydney, Opernhaus von Sydney, 2010

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Inzwischen habe ich mir ein Auto für 1500 Euro gekauft. Es wird die nächsten Wochen mein Zuhause sein. Damit bin ich unabhängig und kann reisen. Also mir geht es gut, und ich werde mich in einiger Zeit wieder von meiner Reise melden.

Nachdem ich sieben Wochen in Sydney gearbeitet und mir so mein Reisebudget aufgebessert habe, startete ich mit meinem Auto eine große Rundreise durch Australien. Erstes Ziel waren die Blue Mountains, ein großes Gebirge mit riesigen Eukalyptusbäumen in der Nähe von Sydney. Ich wanderte durch die Wälder, wo Farne hoch wie Bäume wachsen und bunte Papageien und Kakadus durch die Lüfte fliegen.

[...]

Details

Seiten
32
Erscheinungsform
Originalausgabe
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656606215
ISBN (Buch)
9783656606222
Dateigröße
2.7 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v265100
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,0
Schlagworte
Weltreise Reise Afrika Asien Australien Neuseeland Fidschi Inseln Ozeanien USA Amerika Kanada Nordamerika Backpacker

Autor

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Titel: Meine Reise um die Welt – vom Traum zur Wirklichkeit