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Der Bullwhip-Effekt in der Supply-Chain

Analyse, Ursachen und Gegenmaßnahmen

Seminararbeit 2013 17 Seiten

BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Grundlagen des Supply-Chain in der Logistik
2.1 Allgemeine Charakterisierung des Supply Chain Management
2.2 Begriffsdefinition Supply Chain Management

3 Der Bullwhip-Effekt
3.1 Beschreibung des Bullwhip-Effektes
3.2 Auswirkungen des Bullwhip-Effektes
3.3 Ursachen und Gegenmaßnahmen
3.3.1 Verzerrte Nachfrageprognose
3.3.2 Bestellmengen-Bündeln
3.3.3 Preisfluktuation
3.3.4 Spekulieren bei knappen Angebot

4 Beergame als Beispiel
4.1 Kurzbeschreibung Beergame
4.2 Analyse Beergame

5 Zusammenfassung

Literaturverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Darst. 1: Ursachen und Folgen des Bullwhip-Effektes

Darst. 2: Aufbau des Beergames

Darst. 3: Lagerbestände bzw. Lieferrückstände je Lieferkettenteilnehmer

Darst. 4: Bestellungen je Lieferkettenteilnehmer

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Bei genauer Betrachtung einer gesamten Supply Chain vom Handel bis zum Hersteller wird oft ersichtlich, dass die Bestellmengen und die Bestände zwischen den einzelnen Stufen der Lieferkette stark variieren. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Mengen der Bestellung oder der Lager, über die Lieferkette hinweg nicht der realen Nachfrage entspricht. Außerdem ist zu beobachten, dass die Abweichung größer wird, je weiter wir uns vom Handel hin zum Hersteller bewegen. Dieses Phänomen bezeichnet man auch als "aufschaukeln", was bedeutet, dass ein kleiner Impuls beim Handel am Ende der Lieferkette große Auswirkungen haben kann. Dieser Effekt wird als sog. "Peitschenschlag" oder auch Bullwhip-Effekt bezeichnet.

2 Grundlagen des Supply-Chain in der Logistik

Seit den frühen 80er ist das Supply Chain Management (SCM) eine feste Größe moderner Betriebsführung und in der Theorie und Praxis allgegenwärtig. Immer mehr Organisationen versuchen das Konzept des SCM umzusetzen, da diesem Konzept hohe Rationalisierungspotenziale beigemessen werden. So konnte beispielsweise der Konzern IBM durch die nachhaltige Straffung der Wertschöpfungsaktivitäten allein im Geschäftsjahr 2004 Kosteneinsparungen von circa sieben Milliarden US-Dollar erzielen. Das Geld liegt offenkundig nicht länger im Einkauf, sondern im forcierten Management interner sowie über Netzwerke gerichteter Schnittstellen von Organisationen, welche durch eine Prozessverbesserung forciert werden. (Vgl. Werner 2010, S. 1-3)

2.1 Allgemeine Charakterisierung des Supply Chain Management

Grundsätzlich kann SCM im Sinne einer Integration von Unternehmungsaktivitäten basierend auf der Wertschöpfungskette verstanden werden. Während bislang die einzelnen Bereiche weitgehend losgelöst voneinander standen, werden im SCM Verbesserungspotenziale an den Schnittstellen sowohl unternehmensintern als auch netzwerkübergreifend aufgedeckt. Ein SCM erstreckt sich über komplette Unternehmensnetzwerke und wird als „Lieferanten-Hersteller-Kunden-Verbund“ verstanden. (Vgl. Werner 2010, S. 3-7)

2.2 Begriffsdefinition Supply Chain Management

Auf Basis der oben genannten Überlegungen kann Supply Chain Management wie folgt definiert werden: „Ein Supply Chain Management kennzeichnet interne wie netzwerkgerichtete integrierte Unternehmensaktivität von Versorgung, Entsorgung und Recycling, inklusive begleitende Geld- und Informationsflüsse.“ (Werner 2010, S. 6)

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Details

Seiten
17
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656559504
ISBN (Buch)
9783656559481
Dateigröße
853 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v266172
Institution / Hochschule
Fachhochschule Vorarlberg GmbH – Wirtschaftsingenieurwesen BSc
Note
2
Schlagworte
bullwhip-effekt supply-chain analyse ursachen gegenmaßnahmen

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Titel: Der Bullwhip-Effekt in der Supply-Chain