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Konrad Zuse: Ein deutscher Erfinder und Künstler

Hausarbeit 2012 21 Seiten

Informatik - Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Leben
2.1 Kindheit und Jugend
2.2 Studium
2.3 Frühes Berufsleben
2.4 Nachkriegszeit

3 Erfindungen
3.1 Z1 (1936 - 1938)
3.2 Z2 (1938 - 1939)
3.3 Z3 (1940 - 1941)
3.4 Plankalkül (1942 - 1946)

4 Fazit

Literaturverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

In der vorliegenden Hausarbeit geht es um den deutschen Erfinder Konrad Zuse, welcher mit seinen Erfindungen das Leben seiner Mitmenschen vereinfachen und zugleich die Welt verändern wollte.[1]

Das Ziel dieser Arbeit ist es zu zeigen, wer Konrad Zuse war und welche bahnbrechenden Erfindungen er gemacht hat. Einigen Personen ist der Name Konrad Zuse zwar ein Begriff, jedoch wissen viele gar nicht, welchen Beitrag Zuse für die Informatik geleistet hat. Wenn man von Computern oder Rechnern spricht, ist der erste Name, an den man denkt, oftmals „von Neumann“. Doch vor der Zeit von „von Neumann“ gab es auch schon eine nicht unbedeutende Anzahl von Erfindern, die sich mit dem Thema Computer oder Rechenmaschine beschäftigt haben. Konrad Zuse ist einer von diesen.

Um zu sehen, wie das Leben von Konrad Zuse verlaufen ist, und welche Erfindungen ihm gelungen sind oder auch nicht, wird zu Beginn des zweiten Kapitels auf das Leben von Konrad Zuse eingegangen. Dort soll gezeigt werden, wie er unter anderem seine Kindheit verbracht hat. Im weiteren Verlauf wird auf seine Ausbildung, welche er überwiegend an Universitäten verbracht hat, eingegangen. Dort soll deutlich werden, dass Zuses Werdegang nicht unbedingt sehr geradlinig war. Die letzten beiden Abschnitte des zweiten Kapitels geben einen Überblick über seine berufliche Laufbahn. Dazu wird sein frühes Berufsleben sowie die Zeit nach dem 2. Weltkrieg betrachtet. Das dritte Kapitel beschäftigt sich ausschließlich mit seine Erfindungen, die ihn sein ganzes Leben begleitet haben. Dies beginnt mit der Konzeption und dem Bau seiner ersten Rechenmaschinen Z1 bis Z3. Um seine Rechenmaschinen zu optimieren, erdachte Zuse auch eine eigene Programmiersprache namens „Plankalkül“, die ebenfalls in diesem Kapitel behandelt wird. Das Fazit bildet den Abschluss dieser Arbeit, in dem die Ergebnisse kritisch betrachtet werden.

2 Leben

Dieses Kapitel dient dazu einen Überblick zu bekommen wer Konrad Zuse war. Aus diesem Grund wird auf die verschiedenen Stationen seines Lebens eingegangen. Dazu zählt unter anderem seine Kindheit, seine Ausbildung zum Bauingenieur, sein früher beruflicher Werdegang und die Nachkriegszeit.

2.1 Kindheit und Jugend

Konrad Ernst Otto Zuse wurde am 22. Juni 1910 in Berlin-Wilmersdorf geboren. Er wuchs zusammen mit seiner zwei Jahre älteren Schwester Liselotte bei seinen Eltern Emil Wilhelm Albert Zuse und Maria Zuse auf. Aufgrund einer beruflichen Versetzung von Emil Zuse, welcher als Postbeamter im mittleren Dienst arbeitete, musste die Familie Berlin bereits zwei Jahre nach der Geburt ihres Sohnes verlassen. [2] Dennoch hat die Großstadt bleibende Eindrücke bei Konrad Zuse hinterlassen, so dass er diese Stadt immer als seine Heimat betrachtete. Ab 1912 verbrachte er seine Kindheit in Braunsberg [3], „einer verschlafenen ostpreußischen Kleinstadt“[4]. In Braunsberg absolvierte er für drei Jahre die Vorschule, die es ihm ermöglichte im Anschluss direkt auf das Gymnasium zu wechseln. Im Alter von neun Jahren wechselte Zuse dann auf das humanistische Gymnasium Hosianum, wo bereits der berühmte Mathematiker Karl Weierstraß (1815 - 1897) lehrte. Aufgrund einer erneuten Versetzung des Vaters musste die Familie 1923 nach Hoyerswerda umziehen. Dort besuchte Konrad Zuse das Reform-Realgymnasium, das heutige Lessing-Gymnasium. [5] Der Schulwechsel kam Zuse zugute, da in Hoyerswerda „freiheitlicher Geist“[6], und nicht wie in Braunsberg „der alte, und traditionelle Geist“ [7] herrschte. Diese Art der Lehre kam Zuse sehr entgegen. Er konnte sich voll und ganz seiner technischen Leidenschaft, was sowohl das Zeichnen und Malen als auch das Basteln beinhaltete, widmen. Er entwarf einen Greiferkran, den er in seinem Zimmer mit einem Stabilbaukasten, was zu dieser Zeit sein ein und alles war, nachbaute (Vgl. Abb.1). [8] Als Vorbild dienten ihm dabei die modern eingerichteten Braunkohlegruben, die nicht weit von der Stadt entfernt lagen. Im Alter von sechzehn Jahren entschloss sich Konrad Zuse, wegen seiner technischen Leidenschaft, Ingenieur zu werden. Zu gleicher Zeit merkte Zuse jedoch auch, dass ihm das Zeichnen immer leichter und einfacher fiel. Das führte dazu, dass ein Zwiespalt in ihm herrschte, ob er eine Ingenieur- oder doch lieber eine Künstlerkarriere einschlagen sollte. Trotz seiner Leidenschaft für das Zeichnen entschloss Zuse sich später dazu Ingenieur zu werden.[9] Konrad Zuse erlangte 1927 mit siebzehn Jahren sein Abitur, am Reform-Realgymnasium, und verlies Hoyerswerda um zu studieren. [10]

Quelle: Zuse (1993), S. 8

Abbildung 1: Meine Bude

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.2 Studium

Er zog wieder zurück in seine Heimatstadt Berlin um an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg, heute Technische Universität Berlin, Maschinenbau zu studieren. Er musste jedoch relativ schnell feststellen, dass in diesem Fach strenge Regeln gelten, die seiner kreativen und schöpferischen Art kaum Freiraum ließen. Er fühlte sich durch die festgelegten Normen bei der Darstellung von Maschinen derart eingeschränkt, dass er das Maschinenbaustudium abbrach. Er wechselte den Studiengang und begann Architektur zu studieren, um seine künstlerischen Fähigkeiten ausleben zu können. Sein Traum technisch großzügige Bauten zu entwerfen wurde ihm jedoch im ersten Semester nicht erfüllt. Das hatte zur Folge, dass Konrad Zuse das Architekturstudium ebenfalls abbrach und erneut innerhalb der Fakultät den Studiengang wechselte. Er entschied sich schließlich Bauingenieurwesen zu studieren, da seiner Meinung nach das der einzige Studiengang sei, der eine ideale Kombination aus Ingenieurwesen und Kunst sei.[11],[12]

[...]


[1] Vgl. HR-Online (2010), o.S.

[2] Vgl. Wunderlich (2006), o.S.

[3] Vgl. Zuse (1993), S. 2

[4] Zuse (1993), S. 2

[5] Vgl. Zuse (1993), S. 6f.

[6] Zuse (1993), S. 7

[7] Zuse (1993), S. 6

[8] Vgl. Zuse (1993), S. 7f

[9] Vgl. Zuse (1993), S. 9

[10] Vgl. Zuse (1993), S. 12f

[11] Vgl. ZuseForum (o.J.), o.S.

[12] Vgl. Zuse (1993), S. 13

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