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Burnout und Coping

Hausarbeit 2013 17 Seiten

Gesundheitswissenschaften

Leseprobe

Inhalt

Exzerpt zum Artikel:

Einleitung:

Hauptteil:

Analyse der Situation:

Ursachen der Burnoutsymptomatik:

Mobbing:

Schlussfolgerung der Situationsanalyse:

Coping:

Schicht- und Wochenendarbeitseinsatz:

Entschärfung der psychischen Belastung:.
Weiterbildung
Sport
"Wehret den Anfängen."

Konkrete Fragen zu Lösungsvorschlägen:.
Zeitdruck
Personalmangel
Schlussfolgerung und persönliche Stellungnahme:

Schlussteil:.

Der Burnoutprozess

Literaturverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis:

Exzerpt zum Artikel:

Die Studie untersuchte die Arbeitsbelastungen, Burnout, Gesundheit und Coping bei examinierten, weiblichen Pflegekräften in zwei Bundesländern Österreichs, Wien und Kärnten. Die Wichtigkeit sich dem Thema Pflege im Allgemeinen und stationäre Altenpflege im Besonderen zu widmen entstand dadurch, dass die über 80 Jahre alten Menschen sich innerhalb der nächsten drei Jahrzehnte verdreifachen werden.

Dieser Zustand wird durch die Abnahme von sozialen Netzen, die in der Studie mit dem Rückgang des Töchterpflegepotenzials beschrieben wird, noch verschärft. Dies führt dazu, dass Pflegekräfte sich zu einer stark nachgefragten Berufsgruppe etablieren werden.

Allerdings lassen Faktoren, wie die langen Arbeitszeiten, mangelndes Personal und ungenügende Zeit für pflegerische Tätigkeiten Stress und Hektik im Pflegeheimalltag aufkommen.

Ein weiterer großer Stressfaktor für die Pflegekräfte ist das Verhalten der Bewohner. Am schwierigsten fällt der Umgang mit aggressiven Bewohnern die kaum Kontrolle über ihr gelebtes Verhalten haben.

Bei der Studie wurden nun folgende Frage in den Fokus gestellt:

Existieren bundesländer- und altersspezifischen Unterschieden in den Arbeitsbelastungen?

Wie beurteilen die Pflegekräfte ihren Gesundheitszustand?

Warum wurde der Arbeitsplatz der stationären Altenpflege gewählt?

Es wurde auch die Beobachtung gemacht, dass sich 23 % der Befragten am oberen Ende der Subskale der emotionalen Erschöpfung befinden. 22 % der Befragten beklagten sich über Anregungsarme Arbeitsinhalte. Wobei hier trotz dessen festzustellen ist, dass 62 % Studienteilnehmerinnen ihren Gesundheitszustand als gut bis sehr gut beurteilten.

In beiden Bundesländern gleich ist, dass neben den Arbeitsbelastungen, die auf Platz 1 der Stressoren stehen, auf Platz 2 die Belastungen durch Bewohner und die Beanspruchung durch Angehörigen und Tabuthemen anzuführen.

Bei den Motiven der Berufswahl im Pflegebereich gibt es zwischen den beiden Bundesländern Unterschiede und Gemeinsamkeiten.

In Kärnten finden ökonomische Gründe Eingang in die Top 5 der Berufswahlmotive. In Wien ist es eher die Berufung. Gemeinsam ist beiden Bundesländern, dass prosoziale Motive die Wahl des Berufs dominieren.

Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass es sich bei examinierten Pflegekräften um eine hoch belastete Berufsgruppe handelt, die unter den eingangs beschriebenen Rahmenbedingungen ihres Arbeitsalltags leiden.

Als Bewältigungsmaßnahme wir die defensive Copingstrategie gewählt, die des reaktiven Abschirmens aber auch Sport, familiäre Kontakte und Lesen.

Die Ergebnisse der Studie weisen drauf hin, dass hier Veränderungsbedarf in der stationären Altenpflege besteht. Dies muss durch Empowerment auf persönlicher, institutioneller und politischer Ebene erfolgen

Einleitung:

„Ich bin so oft müde!“ „Ich fühle mich ausgebrannt!“ oder „Ich kann nicht mehr!“ Dies sind Aussagen, die man im Arbeitsalltag von Pflegeeinrichtungen immer öfter hört. Dabei könnte es sich um Symptome des Burnoutsyndroms handeln.

Doch was ist das Burnoutsyndrom? Wodurch wird es verursacht? Und was sind die Möglichkeiten dem entgegenzuwirken?

Diese Fragestellungen werden im weiteren Verlauf dieser Arbeit behandelt.

Hauptteil:

„Herr Müller nervt schon wieder!“ Diese Reaktion vom ehemals sehr engagierten Mitarbeiter Thomas M. zu hören hat mich sehr überrascht. Der Mitarbeiter wurde zunehmend im Arbeitsalltag zynischer. Ich fragte mich, woher diese Verhaltensänderung kommt. Gleichzeitig wurden vom besagten Mitarbeiter immer öfter Sätze gesagt wie: „Ich kann nicht mehr richtig schlafen und bin den ganzen Tag nur noch müde!“ Auf der einen Seite könnte es sich, um durch die von Personalmangel und dadurch entstehenden Zeitdruck empfundene Mehrbelastung handeln. Oder auf die im Pflegebereich oftmals auftretende Burnoutsymptomatik auf die im folgenden Verlauf näher eingegangen wird.

Analyse der Situation:

Burnout ist ein »Syndrom, das bei professionellen Helfern als Folge von Überlastung auftritt, u. a. gekennzeichnet durch die emotionale Erschöpfung, Dehumanisierung (zynisch abwertende Haltung gegenüber dem Hilfesuchenden) und das Gefühl, der beruflichen Aufgabe nicht mehr gewachsen zu sein.«[1] Cherniss definiert Burnout als: „ein Prozess, in dem sich ein ursprünglich engagierter Mitarbeiter von seiner Arbeit zurück zieht, als Reaktion auf Beanspruchung und Belastung im Beruf“[2].

[...]


[1] Dorsch, 14. Auflage 2004, S. 157

[2] Knorr, M.; Lay, W. (2011): Arbeitsgestaltung in der Pflege. Studienbrief 4: Stress und Burnout. Studienbrief der HFH Hamburger Fern-Hochschule

Details

Seiten
17
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656586579
ISBN (Buch)
9783656586586
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v267578
Note
Schlagworte
burnout coping

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Titel: Burnout und Coping