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Cloud Trading. Börsenhandel mit japanischen Wolkencharts

Bachelorarbeit 2012 43 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellungund zentrale Fragestellung
1.2 AufbauderArbeit
1.3 Methodisches Vorgehen

2. TECHNISCHE ANALYSE
2.1 Candlestick-Charts
2.2 Trendsund Markttechnik
2.3 Unterstützungenund Widerstände
2.4 Gleitende Durchschnitte

3. ICHIMOKU KINKO HYO
3.1 Bestandteile und Konstruktion
3.1.1 Tenkan-Sen
3.1.2 Kijun-Sen
3.1.3 Chikou Span
3.1.4 Senkou Span A
3.1.5 Senkou Span В
3.1.6 Kumo
3.2 Signale
3.2.1 Kreuzung vonTenkan-Sen und Kijun-Sen
3.2.2 Kreuzung von Kijun-Sen und Preis
3.2.3 Ausbruch des Preises aus der Wolke
3.2.4 Kreuzung von Senkou Span A und Senkou Span В
3.2.5 Kreuzung von Chikou Span und Preis technischen Analyse
3.3.1 Moving Average Convergence Divergence
3.3.2 Kurszielbestimmung mit Fibonacci-Zahlen
3.4 Beispielcharts und Beispieltrades
3.4.1 Kaufsignal im Chart der Aktie der Allianz AG
3.4.2 Verkaufssignal im Chart der Linde AG
3.4.3 Kaufsignal im Chart der Exxon Mobil Corp
3.4.4 Fehlsignal im Chart der Boeing Co

4. ZUSAMMENFASSUNG

ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

LITERATURVERZEICHNIS

Kurzzusammenfassung:

Die technische Analyse versucht unabhängig von fundamentalen Daten optimale Einstiegs- und Ausstiegspunkte im Wertpapierhandel zu eruieren. Gegenständliche Bachelorarbeit befasst sich mit einem speziellen Indikator der technischen Analyse, Ichimoku Kinko Hyo genannt.

Dabei handelt es sich um einen aus dem fernen Osten stammenden Indikator, der in japanischen Handelsräumen tagtäglich Verwendung findet. Der Indikator setzt sich aus fünf Linien zusammen, die im Chart eines zu analysierenden Wertpapiers angezeigt werden. Er zeigt Einstiegssignale, Unterstützungs- und Widerstandszonen in Charts, Kursziele und bevorstehende Trendwechsel an. Das zentrale Element des Indikators bildet die sogenannte Wolke. Sie dient als Unterstützung bzw. als Widerstand und zeigt die übergeordnete Trendrichtung an. Kauf- bzw. Verkaufssignale werden hauptsächlich durch verschiedene Kreuzungen der vom Ichimoku Kinko Hyo erzeugten Linien generiert.

Die erzeugten Signale können unterschiedlich stark ausgeprägt sein, zeichnen sich jedoch durch eine hohe Trefferquote aus. Die Profitabilität des Börsenhandels mit dem Ichimoku Kinko Hyo kann durch die Kombination mit anderen Instrumenten der technischen Analyse erhöht werden. Als Beispiel dafür wird in dieser Bachelorarbeit der Moving Average Convergence Divergence Indikator beleuchtet. Als Beispiel für die Kurszielbestimmung wird das Konzept der Fibonacci-Extansions vorgestellt.

Schlagworte:

Abstract:

Technical analysis occupies itself with finding ideal entry and exit points in stock trading, independent of fundamental data. This thesis investigates a particular indicator used in technical analysis, the Ichimoku Kinko Hyo. Originated in the Far East, it is used on a daily basis in Japanese trading rooms. The Ichimoku Kinko Hyo is composed of five lines tracked across any security's chart. It displays entry signals, support and resistance zones, price targets and imminent trend changes. Its key element is the so-called Cloud, which serves as support or resistance respectively and shows general trends. Buy or sell signals are generated based on the various intersections of the Ichimoku Kinko Hyo's 5 fundamental lines.

The generated signals vary in strength, but have proven to be highly accurate. The profitability of trading based on the Ichimoku Kinko Hyo can be increased by combining it with other instruments used in technical analysis. By way of example, this thesis will examine the Moving Average Convergence Divergence Indicator and price level targeting will be illustrated through the concept of Fibonacci extensions.

1. Einleitung

Das Investieren in Wertpapiere hat sich seit der Finanzkrise mit Beginn im Jahr 2008 als zunehmend schwierig erwiesen. Der nur kurz andauernde Aufschwung danach wurde bald von der Schuldenkrise in der Eurozone abgelöst. Seit dieser Zeit sind die Kursschwankungen an den Kapitalmärkten vermehrt von Nachrichten und Aussagen europäischer Politiker, einflussreicher Zentralbanker und Wirtschaftsexperten geprägt. Im Zuge der letzten großen Finanzkrise verbuchten viele Aktienanleger hohe Verluste, obwohl sie in erfolgreiche und vielversprechende Unternehmen investiert hatten.

1.1 Problemstellung und zentrale Fragestellung

Die fundamentale Analyse von Aktien kann zwar zu dem Ergebnis führen, dass ein Unternehmen am Sekundärmarkt unterbewertet ist und sich eine Investition daher lohnen würde, dennoch kann durch erneute Veröffentlichung beunruhigender Nachrichten und die dadurch erzeugte Panik der Anleger ein weiterer Kursverfall verursacht werden.

Es liegt daher nahe, vermehrt Augenmerk auf die technische Analyse der Kapitalmärkte zu legen. Technische Analysten betrachten Kursverläufe in der Vergangenheit und erstellen aufgrund dieser Prognosen für die Zukunft. In bestimmten Marktsituationen reagieren Anleger auf eine bestimmte Art und Weise. Da Aktienkurse nur Angebot und Nachfrage widerspiegeln, also von Aktionen und Reaktionen der Anleger abhängig sind, treten in Charts von Kursverläufen der Aktien immer wieder ähnliche Muster auf, welche die Wahrscheinlichkeit für einen bestimmten Kursverlauf in der Zukunft erhöhen. Die technische Analyse trifft unabhängig von fundamentalen Daten Prognosen für zukünftige Kursbewegungen und bezieht sich dabei auf das Verhalten der Anleger.

Da demnach einzig und allein das Verhalten der Marktteilnehmer für Kursveränderungen verantwortlich ist und nicht etwa die Veröffentlichung von Quartalszahlen, die die Erwartungen der Analysten übertreffen, kann es sinnvoll sein, die technische Analyse der fundamentalen vorzuziehen.

Im Rahmen der technischen Analyse stehen unzählige Methoden und Indikatoren zur Verfügung. Ein, im Vergleich zu Standardindikatoren, relativ unbekannter ist der aus Japan stammende Trendfolgeindikator Ichimoku Kinko Hyo (IKH), welcher in dieser Arbeit ausführlich betrachtet werden soll.

Diese Bachelorarbeit beschäftigt sich umfassend mit allen Bestandteilen des IKH Indikators, sowie mit dessen Funktionsweise. Ziel ist es, dem Leser ein umfassendes Verständnis für die Verwendung des Indikators beim Börsenhandel zu vermitteln. Dazu ist es unumgänglich, auch die Thematik der technischen Analyse von Grund auf zu erläutern. Die zentrale Fragestellung, die diese Bachelorarbeit beantworten soll, lautet daher: „Wie lassen sich die vom IKH erzeugten Signale profitabel beim Börsenhandel einsetzen?" Die Detailfragen, deren Beantwortung für das weitere Verständnis essentiell ist, lauten:

- Was ist die technische Analyse und welche Ziele verfolgt sie?
- Was ist der IKH Indikator?
- Aus welchen Teilen besteht er?
- Welche Signale erzeugt der IKH und wie sind diese zu interpretieren?
- Wie lässt sich der IKH durch weitere Instrumente der technischen Analyse ergänzen?

1.2 Aufbau der Arbeit

Um die genaue Funktionsweise des IKH Indikators beleuchten zu können, ist es in einem ersten Schritt erforderlich, das Wesen der technischen Analyse zu charakterisieren. Da das gesamte Feld der technischen Analyse viel zu umfangreich wäre, werden nur die Teile näher betrachtet, die zur Herleitung der Bestandteile und der Funktionsweise des IKH Indikators essentiell sind.

Im ersten Hauptteil der Bachelorarbeit werden Candlesticks als besondere Form der Chartdarstellung vorgestellt, sowie die Thematik von Unterstützungen, Widerständen und gleitenden Durchschnitten behandelt und die markttechnisch orientierte Betrachtung von Charts beleuchtet.

Nachdem die Grundlagen der technischen Analyse abgehandelt sind, wird kurz auf die Entstehungsgeschichte des IKH Indikators eingegangen, bevor dessen Bestandteile und die Funktionsweise dargelegt werden. Die erarbeiteten Inhalte werden zu einem vollständigen Handelsansatz zusammengeführt und um den Handel mit Fibonacci- Retracements ergänzt. Zuletzt werden einige praktische Beispiele dieses Handelsansatzes aus der Vergangenheit präsentiert und analysiert. Unterstützt wird dies durch Abbildungen realer Charts.

Abschließend wird in der Zusammenfassung die zentrale Fragestellung beantwortet.

1.3 Methodisches Vorgehen

Das methodische Vorgehen erfolgt als Recherche der ¡m Literaturverzeichnis angeführten Fachbücher, Fachzeitschriften und Internetquellen sowie der Zusammenführung der bearbeiteten Inhalte. Weiters werden die theoretischen Inhalte anhand von Beispieltrades und -charts veranschaulicht. Abbildungen von Charts werden mittels der Software „Teletrader Professional" von Teletrader Software AG erstellt.

2. Technische Analyse

„Technische Analyse ist das Studium von Marktbewegungen, in erster Linie durch den Einsatz von Charts, um zukünftige Kurstrends vorherzusagen."1

Zum Unterschied von der fundamentalen Analyse hat die technische Analyse nicht das Ziel, den fairen Wert einer Aktie, eines Rohstoffs, eines Fonds, einer Währung oder eines anderen Handelsinstruments festzustellen, sondern sie versucht die Frage zu beantworten, ob zum aktuellen Preisniveau noch genügend Kaufinteresse der Marktteilnehmer vorhanden ist oder ob es sich abschwächt bzw. umkehrt. Ausgehend von diesem Ziel treffen technische Analysten anhand des Kursverlaufes, der Umsätze und des Open Interests präzise Prognosen für Zeiträume von wenigen Minuten bis mehrere Jahre.2

Es gibt drei Grundannahmen, auf denen die technische Analyse basiert:3

1. Die Marktbewegung diskontiert alles.
2. Kurse bewegen sich in Trends.
3. Die Geschichte wiederholt sich selbst.

Technische Analysten beschäftigen sich ausschließlich mit dem Chart, welcher die Preishistorie darstellt. Der Chart spiegelt zu jedem Zeitpunkt in der Vergangenheit das Angebot und die Nachfrage zu diesem Zeitpunkt wider. Technische Analysten glauben, dass alle Informationen, die möglicherweise die Kurse beeinflussen könnten, also alle Informationen über Ereignisse, die das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage verändern (Quartalszahlen, Nachrichten, Währungsdivergenzen, politische Situation, Terroranschläge, Kriege, Krisen, Zinserhöhungen bzw. -senkungen), bereits im Kurs eines Wertpapiers eingepreist sind, da jeder Kurs zu einem Zeitpunkt t das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zum Zeitpunkt t wiedergibt.4

Ein Folgesatz der zweiten Prämisse der technischen Analyse besagt: „Ein Trend in Bewegung setzt sich mit größerer Wahrscheinlichkeit fort, als dass er sich umkehrt."5

Die Thematik der Trends wird im Kapitel „2.2 Markttechnik und Trends" näher betrachtet.

Die dritte Prämisse der technischen Analyse besagt, dass sich die Geschichte selbst wiederholt. Chartformationen, die in den letzten hundert Jahren identifiziert wurden, reflektieren das Zusammenspiel und die Entwicklung von Angebot und Nachfrage und damit die Reaktion der Marktteilnehmer auf vorangegangene Kursentwicklungen. Die Prämisse, dass Kurse nach bestimmten Chartformationen mit hoher Wahrscheinlichkeit die gleiche Entwicklung nehmen werden wie nach den gleichen Chartformationen, die in der Vergangenheit aufgetreten sind, lässt sich auf das Studium der menschlichen Psyche zurückführen, die dazu tendiert, sich nicht zu verändern.6In den folgenden Kapiteln werden nur jene Instrumente erläutert, die zur richtigen Interpretation des IKH relevant sind.

2.1 Candlestick-Charts

Der traditionelle Linienchart zeigt eine Linie, die die Schlusskurse aller angezeigten Perioden fest verbindet. In dieser Darstellungsweise von Kursen gehen viele Informationen verloren. Eine Alternative stellen die aus Japan stammenden Candlestick-Charts bzw. Kerzencharts dar.

Candlestick-Charts bestehen aus sogenannten Kerzen. Eine Kerze stellt jeweils eine zeitliche Periode dar, deren Länge vor der Betrachtung individuell festgelegt wird. So kann eine Kerze eine Zeitspanne von beispielsweise fünf Minuten darstellen oder auch einen ganzen Tag, eine Woche oder auch einen Monat. Jede Kerze liefert Informationen über den ersten Kurs der Periode (Eröffnungskurs oder Open), den letzten Kurs der Periode (Schlusskurs oder Close), den tiefsten Kurs der Periode (Tiefstkurs oder Low) und den höchsten Kurs der Periode (Höchstkurs oder High). Liegt der Schlusskurs einer Periode über dem Eröffnungskurs, ist der Kurs während dieser Periode gestiegen und die Kerze wird in der Regel grün oder weiß angezeigt. Liegt der Schlusskurs einer Periode unter dem Eröffnungskurs, ist der Kurs während dieser Periode gefallen und die Kerze wird in der Regel rot oder schwarz angezeigt.7

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

In Abbildung 1 ist eine steigende Kerze ersichtlich. Eine dünne Linie, die Schatten genannt wird, zeigt die Schwankungsbreite vom Tiefstkurs bis zum Höchstkurs des Kurses in der dargestellten Periode an. Der breite Teil der Kerze, Körper genannt, misst den Abstand zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs. Der unter dem Körper liegende Teil des Schattens wird Lunte genannt, während der über dem Körper liegende Schatten als Docht bezeichnet wird. Der Kurs fällt nach der Eröffnung auf das Periodentief, steigt über den Eröffnungskurs und markiert ein Periodenhoch, fällt dann wieder und schließt über dem Eröffnungskurs. Folglich ist der Kurs während der von dieser Kerze markierten Periode gestiegen.8

Analog dazu stellt Abbildung 2 eine fallende Kerze dar. Hier liegt der Schlusskurs unter dem Eröffnungskurs, somit ist der Kurs während dieser Periode gefallen.

Wie zuvor erwähnt, zeigt eine Kerze die Handelsspanne einer vorher definierten Periode an. In einem 5-Minuten-Chart stellt eine Kerze somit den Eröffnungskurs, das Tief, das Hoch und den Schlusskurs einer Zeitspanne von 5 Minuten an, während in einem 15-Minuten-Chart dieselben Kurse für die längere Periode von 15 Minuten angezeigt werden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4: 30 Minuten im 5-Minuten-Chart

(Eigene Darstellung. Daten entnommen aus: Teletrader Professional)

In Abbildung 3 sind zwei Kerzen ersichtlich, wobei jeder Balken jeweils die Handelsspanne in einer Periode von 15 Minuten darstellt. (2 Kerzen zu je 15 Minuten stellen 30 Minuten dar). In Abbildung 4 wird der gleiche Zeitraum des Kursverlaufes betrachtet, allerdings in einem 5-Minuten-Chart. Das bedeutet, dass jede Kerze die Handelsspanne einer Periode von 5 Minuten darstellt. (6 Kerzen zu je 5 Minuten stellen ebenfalls 30 Minuten dar). Das Tief (ca. 59,75) und das Hoch (ca. 60,20) dieser 30 Minuten sind in beiden Darstellungen gut ersichtlich, allerdings sind die Schwankungen im 5-Minuten-Chart deutlicher zu erkennen.

2.2 Trends und Markttechnik

Die Markttechnik wurde erstmalig von Charles H. Dow publiziert. Die Dow-Theorie besagt, dass die Kurse alle Einflüsse enthalten und alle Ereignisse aus Wirtschaft, Politik etc. durch die Marktteilnehmer sofort in der Kursentwicklung umgesetzt werden. Daraus ergeben sich Kursverläufe in Form von Trends. Die Theorie besagt
weiter, dass ein Trend so lange anhält, solange in seinem Verlauf Immer wieder neue Kursspitzen bzw. neue Tiefststände erreicht werden.9

Aus der Dow-Theorie ergeben sich drei Trendarten: Aufwärtstrend, Seitwärtsphase und Abwärtstrend. Während eines Kursverlaufes bildet der Chart abwechselnd Hochs und Tiefs.10 In einem Aufwärtstrend muss, nach Definition der Markttechnik, jedem Hoch ein Tief folgen, das höher liegt als das vorherige Tief, und das neue Hoch muss höher liegen als das letzte Hoch. Analog dazu ist ein Abwärtstrend gegeben, wenn jedem Tief ein Hoch folgt, das tiefer liegt als das vorherige Hoch und das folgende Tief tiefer liegt als das vorherige Tief.11

Die Abbildungen 5 und 6 stellen die Struktur eines Aufwärtstrends bzw. eines Abwärtstrends dar, wobei die Tiefs jeweils rot und die Hochs grün markiert sind. In beiden Fällen ist ein perfekter Trend nach Definition der Markttechnik gegeben. Im Aufwärtstrend liegt jedes Tief höher als der vorherige Tief und jedes Hoch höher als das vorherige Hoch. Im Abwärtstrend liegt jedes Tief niedriger als das vorherige Tief
und jedes Hoch niedriger als das vorherige Hoch. Ein Trend ist solange gültig, solange er diese Bedingungen erfüllt. Ein Aufwärtstrend ist gebrochen, sobald ein Tief gebildet wird, das tiefer liegt als das vorherige Tief. Ein Abwärtstrend wird gebrochen, sobald ein Hoch gebildet wird, das höher liegt als das vorherige Hoch.

Der Kursverlauf in Richtung des Trends wird Bewegung genannt, während ein Kursverlauf in Gegenrichtung des Trends als Korrektur bezeichnet wird.12

Die Kurse werden von den Börsen ermittelt, an denen das betrachtete Wertpapier gehandelt wird. Die Börsen verfolgen bei der Kursstellung das Ziel der Umsatzmaximierung. Dazu werden alle eingehenden Kaufaufträge und Verkaufsaufträge in ein Verzeichnis, Skontrobuch genannt, eingetragen und ermittelt, zu welchem Kurs die meisten Aufträge ausgeführt werden. Dies führt dazu, dass der Kurs des Wertpapiers steigt, wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt und vice versa.13

[...]


1 Murphy, 2011, S. 21.

2Vgl. Raiffeisenbank International, 2012, http://www.rbintemational.com/eBusiness/01_template1/826124957350877869- 826100030434411352_826102270796731767-826102270796731767-NA-1-NA.html, Stand: 17.11.2012.

3Vgl. Murphy, 2011, S. 22.

4 Vgl. Murphy, 2011, S. 22f.

5 Murphy, 2011, S. 24.

6 Vgl. Murphy, 2011, S. 24.

7Vgl. Nison, 2011, S. 39ff.

8 Vgl. Murphy, 2011, S. 53.

9 Vgl. Voigt, 2010, S. 107.

10 Vgl. Murphy, 2011, S. 44.

11 Vgl. Stern, 2012, S. 62.

12 Vgl. Markttechnik.ch, 2012 http://markttechnik.ch/index.php?option=com_content&view=article&id=85&Itemid = 124, Stand: 15.12.12.

13 Vgl. Beike/Schlütz, 2010, S. 43.

Details

Seiten
43
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656616382
ISBN (Buch)
9783656692409
Dateigröße
1.6 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v268195
Institution / Hochschule
Fachhochschule Wiener Neustadt – Finanzwirtschaft
Note
1
Schlagworte
Technische Analyse Wertpapiere Aktien Kapitalmarkt Indikatoren Trading

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