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Pflegeübergabe am Patientenbett

von Angela Zacholl (Autor) Michaela Kammel (Autor)

Projektarbeit 2013 47 Seiten

Gesundheit - Pflegewissenschaft - Sonstiges

Leseprobe

Inhalt

1 Einleitung

2 Ist – Analyse
2.1 Station 2 rechts
2.2 Station 3 rechts

3 Ressourcen und Probleme
3.1 Ressourcen
3.1.1 Unterstützung durch Stations- und Pflegedienstleitung
3.1.2 Bereichspflege
3.1.3 Dokumentationssystem
3.1.4 Gewohnte Gegebenheiten
3.1.5 Literaturarbeit und Maßnahmenplan
3.1.6 Motivation der Stationsprojektgruppe
3.1.7 Unterstützung des Qualitätsmanagementbeauftragten
3.1.8 Gleichzeitige Einführung des Projektes
3.2 Probleme
3.2.1 Überblick
3.2.2 Personalmangel

4 Ziele

5 Maßnahmenplan
5.1 Gemeinsamer Maßnahmenplan
5.2 Maßnahmenplan 2 rechts
5.3 Maßnahmenplan 3 rechts

6 Evaluation

7 Fazit und Ausblick
7.1 Fazit
7.2 Ausblick

8 Danksagungen

9 Literaturverzeichnis

10 Anhang

1 Einleitung

Im Rahmen unserer Weiterbildungsmaßnahme „Leitungsqualifizierung für Pflegefachkräfte“ bei dem Caritasverband für die Diözese Münster e.V., haben wir uns mit der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ befasst. Zum einem sind wir Frau Michaela Kammel, stellvertretende Stationsleitung auf Station 3 rechts und zum anderen Frau Angela Zacholl, stellvertretende Stationsleitung auf Station 2 rechts. Wir arbeiten gemeinsam im St. Vincenz- Krankenhaus in Datteln. Das Krankenhaus besitzt 351 Planbetten, und ist mit drei weiteren Häusern in einer Trägergesellschaft der Vestischen Caritas Kliniken GmbH zusammengeschlossen. Dazu gehören die Vestische Kinder- und Jugendklinik in Datteln, das St.- Laurentius-Stift in Waltrop sowie die Kinderheilstätte in Nordkirchen. Das St. Vincenz Krankenhaus ist ein Haus der Grund- und Regelversorgung, es stellt ein umfassendes, qualifiziertes und bedarfsgerechtes Angebot an Krankenhausleistungen für die ortsnahe Bevölkerung sicher. Es gibt verschiedene Fachabteilungen wie die Klinik für Innere Medizin, Unfallchirurgie und Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Urologie, Gynäkologie und Geburtshilfe sowie zertifizierte Organzentren, das Darmkrebszentrum, das Prostatakarzinomzentrum, das Brustzentrum und das Perinatalzentrum, welches der Vestischen Kinder- und Jugendklinik zugeordnet ist.

Der Fachabteilungen Augenheilkunde und Halsnasenohrenheilkunde sind Belegabteilungen in unserem Krankenhaus. Die Bauweise entspricht dem Buchstaben T, auf der rechten und linken Seite des Gebäudes befinden sich die Pflegestationen, beide Seiten werden zusammen als Ebene bezeichnet, im Mitteltrakt sind die verschiedensten Funktionsabteilungen untergebracht. Zum Haupthaus gehört noch ein Anbau in dem sich das „Mobilé“ befindet, dort ist eine Abteilung der Physiotherapie untergebracht , aber darin befinden sich auch noch eine Augenärztliche Praxis sowie eine Ambulanzklinik in der verschiedene operative Fachabteilungen aus dem Haus ambulante Operationen durchführen.

Den Projektauftrag zur „Pflegeübergabe am Patientenbett“ erhielten wir durch unsere Pflegedienstleitung. Die „Pflegeübergabe am Patientenbett“ wird bereits auf einer Station bei uns im St. Vincenz-Krankenhaus durchgeführt. Mit der Beendigung unseres Projektes ist die Implementierung auf den restlichen Stationen von der Pflegedienstleitung geplant. Es wird sicher nicht auf jeder Station gleich einfach sein diese Übergabeform einzubringen, da jede Station etwas anders strukturiert ist und auch jede Station andere Mitarbeiter hat.

2 Ist – Analyse

In diesem Kapitel werden wir unsere Informationsquellen beschreiben, die uns bei der Implementierung der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ sehr hilfreich waren. Dazu gehören die einzelnen Hospitationen, unsere Literaturrecherche, unser Maßnahmenplan zur Durchführung unseres Projektes, sowie die vielen Gespräche mit der Pflegedienstleitung, den Experten und dem Qualitätsmanagementbeauftragten unseres Hauses.

2.1 Station 2 rechts

Ich, Angela Zacholl, bin seit anderthalb Jahren als stellvertretende Leitung auf der Gynäkologischen Abteilung mit dem zertifizierten Brustzentrum tätig. Unsere Abteilung beinhaltet auch die Gynäkologische Ambulanz die Tag und Nacht von uns mitbetreut werden muss. Meine Station umfasst 28 Patientenbetten welche in zwei Einzelzimmer, sowie dreizehn Zweibettzimmer aufgeteilt ist. Unsere ursprüngliche Übergabeform fand in einem umgebauten Einzelzimmer statt, welches als Schwesternzimmer benutzt wird. Die Station umfasst zwei Pflegebereiche mit jeweils vierzehn Patientenbetten, welche im Frühdienst immer von einer examinierten Pflegefachkraft betreut wird. Dazu gehören auch eine unterschiedliche Anzahl von Auszubildenden und Praktikanten. Unser Team enthält fünf Vollzeitkräfte, davon arbeiten zwei Mitarbeiterinnen in drei Schichten. Die Stationsleitung ist nur im Frühdienst tätig und am Wochenende nicht im Dienst. Drei Halbtagskräfte, sowie eine Wochenendkraft, die nur ein Wochenende im Monat arbeitet. Hinzu kommt eine Arzthelferin als Stationssekretärin, dessen Arbeitszeit täglich von 8.00 Uhr bis 15.15 Uhr beträgt. Zu ihrem Arbeitsbereich gehört zum größten Teil die integrierte Ambulanz auf unserer Station. Dazu kommen zwei Patientenservicekräfte die im Schichtdienst abreiten. Die Nachtdienste werden von vier Schwestern absolviert, wobei eine Vollzeitkraft und zwei Teilzeitkräfte beschäftigt sind. Eine von den Teilzeitbeschäftigten arbeitet in drei Schichten. Hinzu kommt die Mitarbeiterin aus dem Tagdienst welche ebenfalls in drei Schichten arbeitet.

2.2 Station 3 rechts

Ich, Michaela Kammel, arbeite seit sechs Jahren als stellvertretende Leitung auf der Station 3 rechts. Meine Station ist eine Abteilung für Unfallchirurgie und Orthopädie mit 32 Patientenbetten, zudem ist seit Oktober 2012 eine Abteilung der Wirbelsäulenchirurgie dazu gekommen. Die 32 Betten sind in 4 Einzelzimmer, 2 Vierbettzimmern und 10 Doppelzimmern aufgeteilt. Die zur Stationsebene gehörende Station 3 links ist eine Abteilung der Allgemein- und Viszeralchirurgie mit 33 Planbetten sowie ein zertifiziertes Darmkrebszentrum. Beide Stationen werden von meiner Stationsleitung geführt, die Station 3 links hat aber eine eigene stellvertretende Leitung. Durch die bauliche Trennung wurde zunächst die „Pflegeübergabe am Patientenbett“ als Pilotprojekt auf meiner Station 3 rechts implementiert. Die Einführung auf der Station 3 links war ursprünglich für Februar 2013 geplant, konnte aber aus verschiedenen Gründen unter anderem wegen personellen Engpässen, nicht eingeführt werden. Eine Testphase für die neue Übergabeform auf Station 3 links ist für Mitte des Jahres 2013 geplant. Unsere ursprüngliche Übergabe fand in der Stationsküche statt. Die Station 3 rechts wird im Frühdienst in zwei Pflegeberieche mit je 16 Patientenbetten aufgeteilt. Jeder Bereich wird von einer examinierten Schwester und einer unterschiedlichen Anzahl von Schülern und Praktikanten betreut. Die Anzahl der Mitarbeiter auf Station 3 rechts beläuft sich auf sechs Vollzeitkräfte im Schichtdienst, eine Stationsleitung, welche nur im Frühdienst arbeitet und am Wochenende nicht zur Verfügung steht, eine Krankenpflegehelferin in Teilzeitbeschäftigung, einer examinierten Krankenschwester mit einer halben Stelle, sowie ein Wochenendpfleger mit zwei Wochenenden im Monat. Dazu kommen noch eine Patientenservicekraft, welche nur morgens für vier Stunden tätig ist und eine Arzthelferin, als Stationssekretärin mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 32 Stunden. Die Nacht wird von vier Mitarbeitern in Teilzeitbeschäftigung versorgt.

3 Ressourcen und Probleme

In diesem Kapitel werden Ressourcen und Probleme, die uns während der Implementierung unseres Projektes „Pflegeübergabe am Patientenbett“ begleitet haben beschrieben.

3.1 Ressourcen

In unserem Haus gab es einige Ressourcen, auf die wir bei der Umsetzung der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ zurückgegriffen haben.

3.1.1 Unterstützung durch Stations- und Pflegedienstleitung

Da uns der Projektauftrag durch unsere Pflegedienstleitung erteilt wurde, hatten wir bei Fragen und Problemen stets ein offenes Ohr. Beide Stationsleitungen wurden durch uns als Projektleitungen immer ausreichend über den aktuellen Stand informiert, und da wir beide Leitungen als Mitglieder in den stationsbezogenen Projektgruppen einbezogen hatten, standen sie uns mit Rat und Tat zur Seite. Die Stationsleitung der Station 2 rechts war sofort von der neuen Übergabeform angetan, wobei die Stationsleitung der Station 3. rechts erst Informationen durch Michaela Kammel benötigte.

3.1.2 Bereichspflege

In unserem Haus gab es die Bereichspflege schon, welche für die Pflegeübergabe am Patientenbett als Vorteil gilt. Auf unseren Stationen gibt es jeweils zwei Bereiche, für die je eine Bezugspflegekraft eingeteilt ist. Jede Bezugspflegekraft hat eine bestimmte Anzahl von Patientenzimmern, die sie mit einer unterschiedlichen Menge von Schülern und Praktikanten versorgen muss. Bei der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ wird immer nur der Bereich der jeweiligen Pflegekraft an die nachfolgende Pflegekraft übergeben. Dadurch war ein Umdenken der Mitarbeiter nicht notwendig.

3.1.3 Dokumentationssystem

Das gut ausgestattete papierbezogene Dokumentationssystem, welches transportabel ist, gab es schon vor Einführung unseres Projektes. Die Dokumentation steht somit auch bei der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ zur Verfügung und eventuelle Ergänzungen oder Erneuerungen können direkt in dem Kurvensystem dokumentiert werden. Zudem besitzen wir seit ca. eineinhalb Jahren ein neues PC gesteuertes Krankenhausinformationssystem, welches derzeit noch optimiert wird. Dieses wird aber noch nicht bei dieser Übergabeform genutzt, weil keine tragbaren Laptops für die Stationen vorhanden sind.

3.1.4 Gewohnte Gegebenheiten

Für den Informationsaustausch über die Patienten ist eine tägliche Übergabe wichtig. Somit ist den Mitarbeitern bekannt, dass eine Übergabe jeglicher Form nicht zu unterlassen ist. Auf unseren Stationen gibt es eine sogenannte „Stecktafel“ mit den Namen der Patienten und deren Zimmernummern. Diese Tafel wurde während der Umsetzungsphase jeweils mit dem Namen der zuständigen Pflegekraft für den jeweiligen Pflegebereich erweitert. Damit haben alle Personen die an der Versorgung der Patienten beteiligt sind einen festen Ansprechpartner.

3.1.5 Literaturarbeit und Maßnahmenplan

Die von uns geschriebene Literaturarbeit im Mai 2012 und der dazugehörige Maßnahmenplan im August 2012 über das Thema „Pflegeübergabe am Patientenbett“ dienten uns als Grundlage, da wir die gesammelten Erfahrungen von der Literaturrecherche bei der Umsetzung unseres Projektes auf unseren Stationen nutzen konnten. Auf verschiedene Vor- und Nachteile die wir aus der Literaturrecherche erfuhren, waren wir somit vorbereitet und konnten einigen Problemen durch andere Vorgehensweise aus dem Weg gehen.

3.1.6 Motivation der Stationsprojektgruppe

Die Teilnehmer beider Stationsprojektgruppen haben sich sehr für das Thema „Pflegeübergabe am Patientenbett“ interessiert. Zudem konnten sie Ideen und Vorschläge zum Thema „Pflegeübergabe am Patientenbett“ einbringen (Bottom up-Methode). Da die Mitarbeiter der Stationsprojektgruppen von uns als Projektleitungen ausreichend Informationen erhielten und auch eine gute Struktur mit der Einführung vorhanden war, waren die Mitarbeiter hoch motiviert das Projekt zu unterstützen und wir konnten somit einige anfallende Aufgaben delegieren.

3.1.7 Unterstützung des Qualitätsmanagementbeauftragten

Durch den stetigen persönlichen Kontakt mit unserem Qualitätsmanagementbeauftragten, Herrn F., konnten wir Fragenkataloge für Mitarbeiter und Patienten erstellen und auswerten. Zudem haben wir mit ihm grafische Darstellungen der Übergabezeiten vor und nach Implementierung der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ erstellt.

3.1.8 Gleichzeitige Einführung des Projektes

Da dieses Projekt auf beiden Station zum selben Zeitpunkt von uns als Projektleitung implementiert wurde, konnte auf den anderen Stationen im St. Vincenz-Krankenhaus nicht der Eindruck entstehen, dass es nur ein Projekt für kurze Zeit während unserer Weiterbildung für Leitungskräfte ist, sondern eine Umsetzung im ganzen Haus folgen wird.

3.2 Probleme

Probleme die bei unserem Projekt aufgetreten sind werden hier von uns beschrieben. Einige Probleme die in unserer Projektplanung erwähnt wurden entfielen aus verschiedenen Gründen.

3.2.1 Überblick

Die Mitarbeiter waren es gewohnt die Übergabe aller Patienten der jeweiligen Station zu erhalten und somit von jedem Patienten etwas Informationen zu bekommen. Durch die Einführung der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ musste ein Umdenken der Mitarbeiter stattfinden, weil Sie nicht den Gesamtüberblick der Station haben sondern jeder für seinen Bereich verantwortlich ist.

3.2.2 Personalmangel

Bei der Umsetzung der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ hat sich heraus kristallisiert, dass diese Übergabeform am Wochenende und an den Feiertagen, auf Grund von fehlendem examiniertem Personal, nicht stattfinden konnte, da an diesen Tagen nur eine examinierte Pflegekraft für die gesamte Station zuständig ist. Ohne einen Mitarbeiter, der den Außendienst während der Übergabe übernimmt, also für z.B. Telefonate zuständig ist, kann die neue Übergabeform nicht durchgeführt werden, da der Störfaktor zu hoch ist.

4 Ziele

Mit der Implementierung unseres Projektes „Pflegeübergabe am Patientenbett“ erhofften wir uns durch die Unterstützung aller daran beteiligten Personen, unsere gesteckten Ziele umsetzen zu können. Da es der Wunsch der Pflegedienstleitung ist, möchten wir nach Abschluss der Einführung unseres Projektes auf unseren Stationen 2 rechts und 3 rechts sowie die Beendigung der Weiterbildung, unsere Erfahrungen auf den restlichen Stationen, auf denen die Implementierung folgen soll, weiter geben. Unser gemeinsames Ziel ist es, dass die „Pflegeübergabe am Patientenbett“ weiterhin durchgeführt wird und nicht nur als „Projekt“ angesehen wird.

5 Maßnahmenplan

Im Folgenden beschreiben wir die Einführung der „Pflegeübergabe am Patientenbett“ auf unseren Stationen. Es gibt einen gemeinsamen Projektplan und zwei stations-bezogene Pläne. Die Darstellung des Maßnahmenplans erfolgt in drei verschiedenen Tabellen, danach gibt es eine detaillierte Ausführung über die Implementierung der „Pflegeübergabe am Patientenbett.“ Die getrennte Darstellung ist erforderlich, da beide Stationen sich in mehreren Dingen unterscheiden. Zu einem, in der Anzahl der Betten, in der Größe der Stationen und der damit verbundenen Anzahl der Mitarbeiter. Der beschriebene Maßnahmenplan von der Projektplanung hat sich zu diesem bestehendem Maßnahmenplan in einigen Punkten geändert.

(siehe 5.1: Gemeinsamer Maßnahmenplan)

5.1 Gemeinsamer Maßnahmenplan

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Februar 2012

In diesem Monat fand ein gemeinsames Gespräch mit der Pflegedienstleitung unseres Hauses statt, in dem uns das Projektthema „Pflegeübergabe am Patientenbett“ mitgeteilt wurde. Eine mündliche Vereinbarung für dieses Projekt war für beide Seiten ausreichend.

August 2012

Bei diesem Termin wurde der gemeinsame Maßnahmenplan besprochen, d.h. wie welche Projektgruppen sich wann treffen und wie die einzelnen Gruppen von uns zusammengesetzt werden. Dabei war es unsere Aufgabe, als Projektleitung darauf zu achten, welcher Mitarbeiter für welche Aufgabe in der Projektgruppe geeignet ist. Die Auswahl fiel uns beiden nicht leicht, da jeder Mitarbeiter gewillt war, uns zu unterstützen. Wir haben beide jeder für seine Station Kompromisse beschlossen und achteten auf mehrere Faktoren, wie zum Beispiel die Qualifikation der Mitarbeiter, oder den Stellenanteil. Des Weiteren wurden die Rahmenbedingungen für unser Projekt besprochen, unter anderem das Anfallen von Überstunden, oder das Schreiben von Einladungen zu den Projekttreffen und die schematische Darstellung unseres Vorgehens bei der Einführung unseres Projektes „Pflegeübergabe am Patientenbett“.

August 2012

Am 09.08.2012 fand ein Gespräch mit dem Qualitätsmanagementbeauftragten Herrn F. statt. Hier wurde der offizielle Antrag zur Projekteinführung „Pflegeübergabe am Patientenbett“ von uns gestellt. Zudem haben wir einen Fragenkatalog in Bezug auf die Einführung unseres Projektes „Pflegeübergabe am Patientenbett“ für die Mitarbeiter beider Stationen besprochen. Dieser sollte auf die mögliche Unzufriedenheit der Mitarbeiter bei der Einführung der neuen Übergabeform eingehen und deren Ängste vorbeugen. Wir machten uns Gedanken über die mögliche Fragestellung, da diese nicht zu kompliziert und zu lang sein sollte. Die Beantwortung des Fragenkataloges war jedem Mitarbeiter freigestellt und wir wiesen darauf hin, dass dies anonym bleiben wird. Bei diesem Gespräch wurden wir von Herrn F. gebeten, unser Projekt in einer quartalsmäßigen Sitzung der Qualitätsmanagementgruppe vorzustellen, um ein Bekanntwerden des Projektes zu fördern.

August 2012

Das Expertengespräch mit der Stationsleitung Sr. C. P., auf deren Station die „Pflegeübergabe am Patientenbett“ schon seit zwei Jahren durchgeführt wird, fand am 10.08.2012 statt. Sie teilte uns mit, welche Schwierigkeiten es bei der Umsetzung ihrer Ziele gab und bot uns zugleich bei den möglichen Problemen ihre Unterstützung an. Vor diesem Treffen hatten wir uns gemeinsam Fragen überlegt, wie zum Beispiel, welche Meinungen ihre Mitarbeiter zu diesem Thema vertraten, welche Änderungen es zu den Stationsabläufen gab, oder ob es nach der Implementierung noch Nachteile gibt. Zudem haben wir an der Übergabe auf dieser Station teilgenommen, um einen Blick dafür zu bekommen.

August 2012

Am 15.08.2012 gab es ein erneutes Gespräch mit dem Qualitätsmanagementbeauftragten, um den Fragenkatalog zu optimieren. Dabei wurde geklärt, welche Personen für die Befragung wichtig sind. Es wurde sich hauptsächlich auf die Teilnahme von examiniertem Personal geeinigt, da Auszubildende und Praktikanten einen zu häufigen Stationswechsel haben und der Rücklauf des Fragenkataloges nicht garantiert werden konnte. Nach dem Gespräch wurde der Fragenkatalog mit der Bitte der zeitlichen Rückgabe an die Mitarbeiter unserer Stationen ausgehändigt. Wir mussten darauf achten, dass der Abgabetermin eingehalten wurde und der Rücklauf der Fragenkataloge hoch war, um eine adäquate Auswertung zu erhalten. Manche Mitarbeiter brauchten zusätzlich eine persönliche Erinnerung.

(siehe Anhang Fragenkatalog Mitarbeiter vor Implementierung)

August 2012

Nachdem wir den Fragenkatalog am 30.08.2012 zusammen mit dem Qualitätsmanagementbeauftragten ausgewertet hatten, konnten wir einige Anregungen, Ängste, Vorurteile, Nachteile sowie allgemeine Kritiken durch die Antworten der Mitarbeiter erfahren und diese dann in einem Auswertungsbogen zusammenfassen. Dieser Auswertungsbogen wurde von uns den Mitarbeitern in den jeweiligen Teambesprechungen ausgehändigt und dargestellt. Bei der Auswertung konnten wir eine hohe Rücklaufquote erkennen.

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Details

Seiten
47
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656593300
ISBN (Buch)
9783656593317
Dateigröße
782 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v268320
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster – Caritasverband für die Diözese Münster e.V
Note
1
Schlagworte
Pflegeübergabe Pflegeübergasbe am Patientenbett

Autoren

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Titel: Pflegeübergabe am Patientenbett