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Apokalyptische Perspektiven in Kleists "Das Erdbeben in Chili"

Kleists Inszenierung des Untergangs und der göttlichen Rettung / Bestrafung in ‚Das Erdbeben in Chili‘

Seminararbeit 2013 29 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Apokalyptische Perspektiven. Kleists Inszenierung des Untergangs und der göttlichen Rettung / Bestrafung in ‚Das Erdbeben in Chili‘
2.1 Der christliche Glaube und die Johannes Offenbarung
2.1.1 Sünden
2.1.2 Biblische Offenbarung
2.2 Historischer Kontext
2.3 Die verschiedenen Perspektiven der Katastrophe
2.3.1 Josephes und Jeronimos rettende Sicht
2.3.1.1 Göttliche Zeichen Jeronimos und das apokalyptische Beben
2.3.1.2 Josephes himmlische Rettung und der Tod der Sünder
2.3.1.3 Garten Eden
2.3.1.3 Fazit
2.3.2 Die Sicht der Christenmenschen
2.3.2.1 Sünder als Ursache des Bebens
2.3.2.2 Rettung durch Opferung der Sünder
2.3.2.3 Fazit

3. Schlusswort

4. Literatur- und Quellenverzeichnis

1. Einleitung

„Denn wenn wir mutwillig sündigen, nachdem wir die

Erkenntnis der Wahrheit empfangen haben, haben wir

hinfort kein andres Opfer mehr für die Sünden, sondern

nichts als ein schreckliches Warten auf das Gericht […].“

Hebräer 10,26-30

Die Sünde ist die schlimmste Tat innerhalb des Christentums. Sie bringt den Menschen ab von dem Weg des Glaubens und dem Gottes. In der Bibel gibt es Lösungen, wie Sünden vergeben oder bestraft werden, um die Welt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. In Heinrich von Kleists Werk „Das Erdbeben in Chili“ spielen der christliche Glaube und die Bedeutung der begangenen Sünden eine zentrale Rolle.

Josephe und Jeronimo führen ein sündenvolles Leben, welches von der Gesellschaft und dem Christentum nicht toleriert wird. Trotz des Aufzeigens der Schlechtigkeit ihrer Taten, lässt das Liebespaar von ihren Sünden nicht ab und bringt ihr Vergehen mit der Geburt des Bastards zu einem Höhepunkt.

Nachdem beide vom Gericht zu öffentlichen Hinrichtungen verurteilt wurden, erschüttert Chili ein plötzliches Erdbeben, welches die gesamte Stadt zerstört und unzählige Menschenleben kostet. An diesem Augenblick der Geschehnisse entstehen zwei grundsätzlich unterschiedliche Perspektiven des Erdbebens, welches jedoch von beiden Blickwinkeln als Vorbote der Apokalypse erkannt wird: Josephe und Jeronimo scheinen zu erkennen, dass Gott sie retten will und sie in Sicherheit bringen möchte, damit die kleine Familie ein neues Leben außerhalb der Stadt Chili beginnen kann, vor allem, nachdem alle Menschen, die die beiden zu Tode verurteilten, während des Bebens umkamen. Die Christenmenschen sehen jedoch hinter dem Erdbeben einen Vorboten der Apokalypse die nur mit dem Tod der beiden Sünder verhindert werden kann.

Inwiefern die beiden Perspektiven der Apokalypse durch Kleist in Szene gesetzt werden, sowie auf welche Geschehnisse Bezug genommen wird, soll im Zentrum der nun folgenden wissenschaftlichen Arbeit stehen. Zunächst, um die Hintergründe der Novelle nachvollziehen zu können, muss der Fokus auf das Christentum bezüglich der Sünden, der Bestrafung und der Johannesoffenbarung gesetzt werden. Anschließend folgt die historische Grundlage des Werkes und die beiden Perspektiven des Erdbebens, welche detailliert betrachtet werden. Doch zunächst steht im Vordergrund die Sünde im christlichen Glauben, die innerhalb des Werkes Kleists eine zentrale Rolle spielt.

2. Apokalyptische Perspektiven. Kleists Inszenierung des Untergangs und der göttlichen Rettung / Bestrafung in ‚Das Erdbeben in Chili‘

Der christliche Glaube ist innerhalb der Novelle signifikant. Aufgrund der göttlichen Gebote bezüglich eines christlichen sündenfreien Lebens, werden die Protagonisten des Werkes für ihre in Gottes Augen schändlichen Taten von der weltlichen Macht zum Tode verurteilt. Daher ist es wichtig, herauszustellen, inwieweit sich Jeronimo und Josephe gegenüber dem Christentum und ihrem Gott strafbar gemacht haben, oder nicht. Ebenso ist zu betrachten, wie sich die göttliche Apokalypse gestaltet und wie sie heraufbeschworen wird.

2.1 Der christliche Glaube und die Johannes Offenbarung

2.1.1 Sünden

Das Leben nach oder im Widerstreit mit göttlichen Geboten unterscheidet die Menschen in vorbildliche Christen und Sünder. Unter dem Begriff der Sünde wird vor allem der Zustand verstanden, in dem der Christ von Gott aufgrund seiner falschen Lebensweisen oder Taten getrennt ist. Die Form der Sünde ist hierbei unterteilt in das Sündigen durch Worte, Taten, unterlassenen Handlungen, Gedanken und Unglaube.[1] Die Sünde ist ein „sittliches Versagen, ein Vorstoß gegen das sittliche Gesetz, nicht bloß die Nichtbeachtung magischer Verhaltensweisen oder kultischer Vorschriften.“[2] Zu den wesentlichsten Sünden gehören die Zehn Gebote, die u.a. besagen, dass Ehebruch, Diebstahl, Begehren, Tötungsdelikte und böswillige Handlungen gegenüber anderen Menschen verboten sind.

Doch nicht nur Taten führen zum Sündenfall, sondern auch gedachte oder gesagte Worte. Gotteslästerungen oder begehrende Gedanken sind Anlass genug, um in Sünde zu leben. Die Bibel gibt jedoch nicht nur Listen an, in denen die möglichen Sünden stehen, sondern erklärt auch, dass kein Mensch frei von Sünde ist und deshalb das Christentum notwendig ist, um sich von ihr zu befreien:[3] „Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“[4] Um sich innerhalb des Christentums von jeglichen Sünden rein zu waschen und damit die Verbindung zu Gott wieder aufzubauen, sind das „Sündenbewusstsein, Sündenbekenntnis (in den christ. [sic] Kirchen die Beichte)“[5] sowie die personalisierte Sühne notwendig. Bei den meisten Sünden reichen die Beichte und die Sühne, um alle Schuld abzustreifen.

Das Verharren in einem sündenvollen Leben führt im Christentum zu einer Bestrafung innerhalb des Jüngsten Gerichtes Gottes, welches eine „auf die jüd. [sic] Apokalyptik zurückgehende Vorstellung eines umfassenden endzeitl. [sic] Gerichts Gottes“[6] ist, in dem die Menschen vor Gott in Gerechte und Ungerechte unterteilt und belohnt oder bestraft werden. In der Johannes Offenbarung wird die Apokalypse und damit die Reinigung der Welt von Sünden und Sündern detailliert beschrieben.

2.1.2 Biblische Offenbarung

Die Apokalypse des Johannes ist das letzte Buch des Neuen Testaments und „schildert in eindrucksvollen, schwer deutbaren Bildern den Zusammenbruch der Welt, dem nach Überwindung des Satans die Vollendung des Gottesreiches folgt.“[7]

Die Offenbarung selbst ist in verschiedene aufeinander folgende Abschnitte unterteilt. Zunächst schreibt Johannes in sieben Briefen die Worte auf, die Gott ihm über die vorstehende Apokalypse übermittelte, und sendet diese an sieben Gemeinden.[8] Anschließend folgen die Vorboten der Apokalypse, welche aus den drei Visionsreihen der sieben Siegel, sieben Posaunen und sieben Schalen bestehen. Die erste Visionsreihe besteht aus sieben Siegeln, die nacheinander durch das einzig würdige Wesen, dem Lamm, gebrochen werden und mit jedem neuen Siegel größeren Schaden anrichten kann. Die ersten vier Siegel bringen den Tod und Krieg. Märtyrer werden mit dem fünften Siegel befreit. Das sechste Siegel bringt die kosmische Katastrophe, die Erdbeben und Sonnenfinsternis einschließen. Das letzte Siegel bringt zum Schluss die Ruhe: Es entsteht eine Stille im Himmel und die sieben Posaunen, welche die nächste Visionsreihe bilden, werden an sieben Engel gegeben.[9]

In den darauffolgenden Kapiteln wird die zweite Visionsreihe der Posaunen in einer weiteren Steigerung der Apokalypse beschrieben. Die erste Posaune bringt Feuer auf die Welt und verbrennt die gesamte Vegetation: „Und der erste blies seine Posaune; und es kam Hagel und Feuer, mit Blut vermengt, und fiel auf die Erde; und der dritte Teil der Erde verbrannte, und der dritte Teil der Bäume verbrannte, und alles grüne Gras verbrannte.“[10]

Mit der zweiten Posaune wird das Meer zu Blut verwandelt, wodurch sämtliche Tiere sterben und mit der dritten Posaune wird jegliches Süßwasser bitter. Die Himmelskörper verdunkeln sich mit Ertönen der vierten Posaune und die Heuschreckenplage fällt auf die Welt mit der fünften Posaune. Mit der sechsten Posaune erscheinen Engel, die Menschen töten und zum Schluss wird mit der siebten Posaune der Tempel Gottes aufgetan, wodurch das Reich Gottes bald nahe sein wird:[11] „Und der Tempel Gottes im Himmel wurde aufgetan, und die Lade seines Bundes wurde in seinem Tempel sichtbar; und es geschahen Blitze und Stimmen und Donner und Erdbeben und ein großer Hagel.“[12]

Die letzte Visionsreihe umfasst die Schalen des Zorns, welche alle gefüllt mit dem Gotteszorn sind und von sieben Engeln ausgeschüttet werden. Dieser letzte Abschnitt der Offenbarung bildet den Höhepunkt der Katastrophe. Die gesamte Welt und alle Ungläubigen werden von den von Engeln geschickten göttlichen Plagen erfasst. Nachdem die Plagen über die Welt kommen, folgt das Gericht Gottes, vor dem die Menschen in Gläubige und Sünder unterteilt werden.[13] Nachdem die Apokalypse die Welt erfasst und sämtliche Flora und Fauna zerstört, wird für die gläubigen Menschen, die die Apokalypse überleben, ein neues Reich durch Gott geschaffen:

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und ich sah die Heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann.[14] […] [S]ie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel […].[15] […] Und ihr Mauerwerk war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen.“[16]

Ein heiliger Ort wird für die Gläubigen geschaffen und die Sünder werden durch einen zweiten Tod bestraft. Die Apokalypse dient als Reinigung der Welt von allem Schlechten und von Sünden. Durch einen Neuanfang nach der vollkommenen Zerstörung wird eine neue und reinere Welt geschaffen, die frei von Sündern und Sünden ist.

2.2 Historischer Kontext

Im Hinblick auf die historischen Geschehnisse des Jahres 1647, in dem die Handlung der Novelle einsteigt, wird ersichtlich, dass sich Kleist an zeitgenössischen Berichten über Chile und Umgebung durchaus orientiert hat und sie als Vorbild für sein Werk genommen hat. Der Titel „Das Erdbeben in Chili“ lässt auf eine Naturkatastrophe im Raum Chile schließen, auf dem die Novelle beruht. Aufzeichnungen von Augenzeugen zufolge gestaltete sich der Abend der Katastrophe in Santiago de Chile[17] wie folgt:

„Das Erbeben begann am 13. Mai 1647 um 10.37 nachts. Alle Gebäude Santiagos brachen augenblicklich zusammen – sodass man den Lärm des Erdbebens nicht von dem der einstürzenden Gebäude unterscheiden konnte. Die Erschütterung dauerte etwa zwölf Minuten; während dieser Zeit war der Himmel fast gänzlich durch Staubwolken verdunkelt, nur gelegentlich drangen schwache Strahlen des Mondscheins durch. […] Nach dem ersten Schock der Katastrophe fingen die Stadtbewohner an, sich durch die beiden einzigen unversperrten Straßen zu der zentralen Plaza durchzuzwängen. […] Gegen Morgengrauen feierten der Bischof und der übrige Klerus eine fortdauernde Messe an einem improvisierten Altar auf der Plaza.“[18]

Wenn Kleist zu den Notizen der Zeugen direkten oder indirekten Zugang hatte, ist festzustellen, dass er sich teilweise an diesem historischen Moment orientiert hat. Er übernahm in sein Werk das Ausmaß der Zerstörung durch das Erdbeben, den Erhalt einer Kirche und die Predigt eines Bischofs auf einem Platz für die Überlebenden. Zudem behielt er das Jahr der Geschehnisse bei. Dennoch weicht er enorm von den meisten Fakten der Geschehnisse ab, in dem er das Erdbeben von der Nacht auf den Tag verlegte und kehrte den Sinn der Predigt von einer Aufklärung zu einer Strafpredigt um.[19] Weiterhin ließ es sich Kleist nicht entgehen, das Datum zu verändern, um die Pointe durch das Niedersinken der in Mutterwehen liegenden Josephe zum Fronleichnamsfeste auf den Stufen der Kathedrale entstehen zu lassen.[20] Zwar scheint das Erdbeben in Santiago als Grundlage der Geschehnisse in Kleists Werk zu dienen, dennoch hielt er sich aus historischer Sicht nicht treu an den Ablauf des Bebens und veränderte viele Aspekte. Neben dieser Naturkatastrophe gab es Jahrhunderte später in der Region ein weiteres Erdbeben, welches die Menschen nachhaltig im 18. Jahrhundert erschütterte: Das Erdbeben von Lissabon am 1. November 1755:[21]

„Die Erde bebt und schwankt, das Meer braust auf, die Schiffe schlagen zusammen, die Häuser stürzen ein, Kirchen und Türme darüber her, der königliche Palast wird zum Teil vom Meere verschlungen, die geborstene Erde scheint Flammen zu speien: denn überall meldet sich Rauch und Brand in den Ruinen. […] Die Flammen wüten fort, und mit ihnen wütet eine Schar sonst verborgener, oder durch dieses Ereignis in Freiheit gesetzter Verbrecher. […] Hierauf ließen es die Gottesfürchtigen nicht an Betrachtungen, die Philosophen nicht an Trostgründen, an Strafpredigten die Geistlichkeit nicht fehlen. […] Der Knabe, der alles dieses wiederholt vernehmen mußte [sic], war nicht wenig betroffen. Gott, der Schöpfer und Erhalter Himmels und der Erden, den ihm die Erklärung des ersten Glaubensartikels so weise und gnädig vorstellte, hatte sich, indem er die Gerechten mit den Ungerechten gleichem Verderben preisgab, keineswegs väterlich bewiesen.“[22]

Bei näherer Betrachtung der Aufzeichnungen in Lissabon ist auffällig, dass die enorme Zerstörung, die Verbrecher, die ihre Freiheit durch die Katastrophe erlangt haben, sowie die Strafpredigten und die apokalyptische Darstellung der Geschehnisse durch Flammen, Beben etc., Kleist eher als Vorbild für sein Werk standen. Zudem löste das Erdbeben zu seiner Zeit eine Debatte über Gottes Wirken in der Welt aus, die von Philosophen wie Kant, Voltaire und Rousseau aufgenommen wurde. Diese Debatte über göttliche Rettung oder Bestrafung bildete nicht nur den Kern der Zwiegespräche im 18. Jahrhundert anlässlich des Erdbebens, sondern auch den Kern der Novelle Kleists. Demnach orientierte sich Kleist zunehmend an den Aufzeichnungen und den Auswirkungen des Erdbebens in Lissabon und versetzte es nach Chili.[23]

2.3 Die verschiedenen Perspektiven der Katastrophe

Das Erdbeben in Chili kann aus zwei verschiedenen Perspektiven hinsichtlich der göttlichen Intervention in die Welt betrachtet werden. Zum einen gibt es den Blick der Errettung durch Gott aus der Perspektive von Josephe und Jeronimo und zum anderen gibt es den Blickwinkel der Christenmenschen, die die Katastrophe als Bestrafung der Sünder sehen. Beide Aspekte bieten jeweils einen unterschiedlichen Blick auf die Katastrophe selbst, ebenso auf den Blick einer Apokalypse, und lassen zwei konträre Intentionen in dem Sinn der göttlichen Katastrophe entstehen.

2.3.1 Josephes und Jeronimos rettende Sicht

Josephe und Jeronimo sind die Protagonisten der Erzählung Kleists. Sie haben eine heimliche Beziehung miteinander, die sowohl von der Gesellschaft als auch von Josephes Vater nicht geduldet wird. Auch wenn Josephe ins Kloster geschickt wurde, bleibt die Liaison dennoch erhalten. Nachdem Josephe ein Kind von ihm erwartet, werden beide als Sünder zum Tode verurteilt. Doch bevor die Strafe bei beiden durchgeführt werden kann, bricht das Erdbeben aus und rettet sowohl Josephe und Jeronimo als auch das geborene Kind,vor dem Tod.[24]

[...]


[1] Vgl.: Christian Adams / Cordula Speer [u.a.]: Brockhaus. Das Taschenlexikon in 24 Bänden. Band 21 (Stic-Tiu). F.A. Brockhaus in der wissenmedia GmbH. Gütersloh/ München 2010, S. 7474.

[2] Karl Hörmann: Sünde. In: Lexikon der christlichen Moral. Digitalisierung durch: Dr. theol. Josef Spindelböck Tyrolia Verlag . Innsbruck-Wien-München 1976.

URL: http://www.stjosef.at/morallexikon/suende.htm (letzter Zugriff: 30.04.2013).

[3] Vgl. Ebenda.

[4] O.A.: Die Bibel. Luther Bibel. Die Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984. Deutsche Bibelgesellschaft. Stuttgart 1985, 1. Johannes 1,8.

[5] Vgl. Adams / Speer: Brockhaus, S. 7475.

[6] Christian Adams / Cordula Speer [u.a.]: Brockhaus. Das Taschenlexikon in 24 Bänden. Band 11 (Jug-Komm). F.A. Brockhaus in der wissenmedia GmbH. Gütersloh/ München 2010, S. 3662.

[7] Christian Adams / Cordula Speer [u.a.]: Brockhaus. Das Taschenlexikon in 24 Bänden. Band 1 (A-Asid). F.A. Brockhaus in der wissenmedia GmbH. Gütersloh/ München 2010, S. 298.

[8] Vgl. Bibel : Offb. 1, 11.

[9] Vgl. Bibel : Offb. 4-7.

[10] Bibel : Offb. 8,6.

[11] Vgl. Ebenda: Offb. 8-11.

[12] Ebenda, 11,19.

[13] Vgl. Ebenda, 16.

[14] Ebenda, 21,1-21,2.

[15] Ebenda, 21, 12.

[16] Ebenda, 21, 18-21,19.

[17] Santiago de Chile ist die Hauptstadt von Chile und der Ort des Erdbebens des Jahres 1647. Innerhalb der Novelle wird Santiago „St. Jago“ genannt, welches der ursprüngliche Name der Stadt war.

[18] Hedwig Appelt / Dirk Grathoff: Erläuterungen und Dokumente. Heinrich von Kleist. Das Erdbeben in Chili. Reclams Universal-Bibliothek Nr. 8175. Reclam. Ditzingen 2010, S. 40f.

[19] Vgl. Ebenda, S. 42.

[20] Vgl. Thomas Wichmann: Heinrich von Kleist. In: Sammlung Metzler. Band 240. Metzlersche Verlagsbuchhandlung und Carl Ernst Poeschel Verlag. Stuttgart 1988, S. 96.

[21] Vgl. Hans-Georg Schede: Erläuterungen zu Heinrich von Kleist. Das Erdbeben in Chili. In: Königs Erläuterungen und Materialien Band 425. Bange Verlag. 4. Auflage. Hollfeld 2010, S. 17.

[22] Appelt: Erläuterungen und Dokumente, S. 53ff.

[23] Vgl. Schede: Interpretation zu Kleist, S. 30.

[24] Vgl.: Heinrich von Kleist: Die Marquise von O … . Das Erdbeben in Chili. Erzählungen. Reclams Universal-Bibliothek Nr. 8002. Reclam. Ditzingen 2011, S. 49f.

Details

Seiten
29
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656584919
ISBN (Buch)
9783656584889
Dateigröße
967 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v268323
Institution / Hochschule
Universität Erfurt
Note
1,7
Schlagworte
apokalyptische perspektiven kleists erdbeben chili inszenierung untergangs rettung bestrafung chili‘

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