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Herman der Cherusker unter dem Hakenkreuz

Hausarbeit (Hauptseminar) 2013 46 Seiten

Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Forschungsstand

2. Quellen zur Germanenideologie und Arminiusmythus im Überblick

3. Arminius als Held der nationalsozialistischen Literatur am Beispiel des Autors Hjalmar Kutzleb
3.1 Biographische Daten zu Hjalmar Kutzleb
3.2 Kutzlebs Werk „Der erste Deutsche“
3.3 Rezeption des Kutzleb-Romans in der Zeitschrift „Deutsches Volkstum"
3.4 Kutzlebs „Arminius – Held der Teutoburger Schlacht“

Schlussbetrachtung

Anhang
Anlage 1
Anlage 2
Anlage 3
Anlage 4

Literaturverzeichnis

Quellenverzeichnis:

Sekundärliteratur:

Einleitung

„Zwei Jahrtausende sind seit der Varusschlacht vergangen, doch die Erinnerung an diese historische Auseinandersetzung zwischen Römern und Germanen hat nichts an Faszination verloren.“[1]

Mit diesen Worten leitete die derzeitige Bundeskanzlerin Angela Merkel die umfangreiche Arbeit namhafter Historiker mit dem Titel „2000 Jahre Varusschlacht“, die 2009 zum 2000-jährigen Jubiläum der Schlacht im Teutoburger Wald[2] erschienen ist. Eine Fülle von Publikationen setzte sich in diesem Zusammenhang mit den historischen Ereignissen rund um die militärische Auseinandersetzung zwischen den römischen Legionen und den germanischen Stämmen auseinander. Besondere Aufmerksamkeit widmeten die Publizisten den beiden sich gegenüberstehenden Feldherren Varus und Arminius. Doch nicht nur die Geschichte der beiden Personen, ihr Leben, Handeln und Wirken, ist bemerkenswert, sondern auch die Heroisierung des siegreichen Arminius – vor allem in den letzten beiden Jahrhunderten – ist vielschichtig und wird von nur wenigen wissenschaftlichen Schriften näher beleuchtet. So merkt auch die Bundeskanzlerin an: „Insbesondere der Cheruskerfürst Arminius – später zu Hermann eingedeutscht – bot über Jahrhunderte hinweg eine vielseitige Projektionsfläche. Vom römischen Schriftsteller Tacitus einst als »Befreier Germaniens« in die Geschichte eingeführt, wurde er später wahlweise zum strahlenden Vorkämpfer für staatliche Einheit der Deutschen, für ihre kulturelle und politische Selbstbestimmung oder auch für die Gleichheit aller Bürger. Auch die Nationalsozialisten instrumentalisierten bis 1945 den Hermann-Mythos für ihre menschenverachtenden Zwecke.“[3]

In der vorliegenden Arbeit soll der letztgenannte Punkt, die Glorifizierung und Mystifizierung des Arminius durch die Nationalsozialisten am Beispiel des Autors Hjalmar Kutzleb und seinen Schriften nachgegangen werden. Die zentrale Frage dabei lautet: In welcher Art und Weise wurde Arminius respektive die Varusschlacht von diesem Publizisten glorifiziert und welche Ziele verband er damit? Dabei wird versucht, eine Kontinuitätslinie von den ersten Hermann-Rezeptionen bis zur Zeit der nationalsozialistischen Diktatur zu ziehen.

Um dieser Frage nachzugehen, wird zu Beginn der Arbeit die Literatur und Quellenlage zur Entstehung der Germanenideologie und darauf folgend die Literaturlage über Arminius und den sogenannten Hermannmythos zur Zeit des Dritten Reiches wiedergegeben.

Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich intensiv mit den beiden Werken Kutzlebs zu Arminius, in denen der Cheruskerführer als Sinnbild der Germanenideologie propagiert wurde.

1. Forschungsstand

Die Germanenideologie und der Arminiusmythos stellen – speziell im Zeitraum der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland – in der wissenschaftlichen Forschung ein wenig aufgearbeitetes Themengebiet dar. Als eines der ersten und grundlegenden Werke kann jenes von Klaus von See gelten, welches 1970 unter dem Titel „Deutsche Germanen-Ideologie“[4] erschienen ist. Zu den neueren Publikationen gehört das Buch von Allan Lund „Germanenideologie im Nationalsozialismus“[5] sowie von Christopher Krebs „Ein gefährliches Buch“[6]. Den damaligen Reichsführer SS, Heinrich Himmler, der ein führender Vertreter der Germanenideologie im Dritten Reich war, beleuchtet das 2012 erschienene Werk von Volker Kopp – „Himmlers Germanenwahn“[7] – näher. Allgemein zu den führenden Nationalsozialisten, ihren Geschichtsverständnis und ihrem Germanenbild ist die Habilitationsschrift von Frank-Lothar Kroll „Utopie als Ideologie“[8] zu erwähnen. Darin werden die Personen Adolf Hitler, Alfred Rosenberg, Richard Walther Darré, Heinrich Himmler und Joseph Goebbels unter anderem auf ihre Sicht auf das Germanentum untersucht und dargestellt.

2. Quellen zur Germanenideologie und Arminiusmythus im Überblick

Der Arminius-Mythos ist ein Produkt der Germanenideologie, die im 15. respektive 16. Jahrhundert einsetzte und sich verstärkt im 18. und 19. Jahrhundert formierte. Deshalb wird im ersten Teil ein kurzer Überblick – der aufgrund des geringen Umfangs der vorliegenden Arbeit nur schemenhaft ausfallen kann – über die wichtigsten Werke und Aussagen von bekannten Autoren und Publizisten, die maßgeblich zur Entstehung der Germanenideologie und deren Radikalisierung beigetragen haben, gegeben.

So dünn gesät die Aufarbeitung des Themas ist, so umfangreich erscheint hingegen das Quellenmaterial für die Germanenideologie und den Arminius-Mythos, die mit der Wiederentdeckung der wichtigsten Quellen, der „Germania“[9] und den „Annalen“[10], beide von dem antiken Autor Publius Cornelius Tacitus, im 15. beziehungsweise 16. Jahrhundert einsetzten. Mit Hilfe der folgenden ausgewählten Werke soll eine Kontinuitätslinie der Radikalisierung der Germanenideologie aufgezeigt werden, die die Basis des nationalsozialistischen und rassistischen Germanenmythos bildet, und darin kulminiert.

Einer der ersten, der sich mit den Germanen nach der Wiederentdeckung der antiken Quellen auseinandersetzte war Jakob Wimpfeling[11] (1450–1528). In seinem Werk „Epitome rerum Germanicarum“[12] von 1505 spricht er den Germanen positive Eigenschaften zu. Das negative Bild, welches von den Germanen vermittelt wurde, konnte nach der Veröffentlichung der „Germania“ des Tacitus, 1476 in Latein[13] und 1519 in deutscher Sprache[14], nicht mehr bestand haben. So schreibt Wimpfeling, dass „die Germanen den Römern ganz und gar nicht unterlegen [seien], weil sie ja immer Treue, Keuschheit, Gerechtigkeit, Freigebigkeit, und Lauterkeit pflegten.“[15] Auch die wichtige Quelle der „Annalen“ des Tacitus wurde 1515 veröffentlicht. Diese neue Quelle beeinflusste den deutschen Humanisten Ulrich von Hutten[16] dahingehend, dass Teile der Annalen in seinen Werk „Opera quae reperiri potuerunt omnia“[17] wieder auftauchten. Zu diesem Zeitpunkt geriet Arminius in den Blickpunkt des Autors. So widmete Hutten 1519 sein Werk „Arminius[18] allein den Cheruskerfürsten welches erst 1529 posthum veröffentlicht wurde. 1858 von David Friedrich Strauß aus dem Lateinischen ins Deutsche übersetzt, stieß diese Schrift wie auch Hutten selbst auf großes Interesse der Nationalsozialisten.[19] In diesem Werk tritt Arminius vor Minos, den Herrscher und Richter der Unterwelt, und beschwert sich, dass er nicht zu den größten Feldherren wie Alexander, Hannibal und Scipio zähle.[20] Arminius bringt als Zeugen für seinen Ruhm den antiken Schriftsteller Tacitus an, der ihm seine großen Taten bestätigt. Weiter erklärt Arminius, dass er der größte Feldherr sein müsste, da er das mächtigste, das römisches Reich zu seiner Blütezeit als einziger geschlagen habe. Dabei hatte er zu Anfang noch weniger Mittel gehabt als Hannibal, sein Germanien sei zu jener Zeit noch stärker geschwächt gewesen als das Rom des Scipio, und er sei ebenso jung gewesen wie Alexander, der „nur“ gegen wehrlose Asiaten kämpfte. Nach diesem Vortrag stimmt Minos Arminius zu, erklärt ihm aber, dass er die Entscheidung nicht rückgängig machen könne. Deshalb beschloss er, dass Arminius als Freiheitskämpfer in die Geschichte eingehen solle.[21] Merkur wurde beauftragt an allen Märkten, Plätzen und Straßenecken folgende Botschaft zu verkünden: „Der Cherusker Arminius ist der freieste, unbesiegteste und deutscheste Held.[22]

Mehr als zwei Jahrhunderte später entstand das erste wichtige Bühnenstück zu Arminius – 1769 „Die Hermanns Schlacht“[23] von Friedrich Gottlieb Klopstock[24]. Bei diesem Werk ist auffällig, dass der eigentliche „Held“ Arminius erst zum Ende des Stückes selbst auftritt. Damit unterscheidet sich Klopstocks Schrift von den später erschienenen Werken von Kleist oder Grabbe. Dennoch schreibt Klopstock der Hermannsschlacht Einzigartigkeitscharakter zu. So steht im Vorwort: „Ich übergebe Unserem erhabenen Kaiser dieses vaterländische Gedicht, das sehr warm aus meinem Herzen gekommen ist. Nur Hermann konnte seine Schlacht wärme schlagen. Sie, gerecht, überdacht, und kühn, wie jemals eine für die Freiheit, und deutscher, als unsre berühmtesten, ist es, die gemacht hat, daß wir unerobert geblieben sind.“[25] Weiter sind in diesem Stück viele wichtige Elemente einer Heldengeschichte vorhanden. So zum Beispiel der Opfermut und Tatendrang der Germanen. Dies zeigt sich an mehreren Stellen des Werkes – beispielsweise will Brenno, der Oberdruide, im Falle einer Niederlage nicht fliehen, sondern zusammen mit den germanischen Kriegern sterben.[26] Der Tatendrang der Germanen zeigt sich darin, dass selbst die Opferknaben bitten, mit in die Schlacht ziehen zu dürfen, was nach langem Zureden durch Brenno auch zugelassen wird.[27] Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Vaterlandsliebe und die Heimatverbundenheit, was besonders in einem Lied der Barden zum Ausdruck kommt. So heißt es dort in der 1. Strophe: „O Vaterland! o Vaterland!/ Mehr als Mutter, und Weib, und Braut!/ Mehr als ein blühender Sohn/ Mit seinen ersten Waffen!“[28] Dieser in Bezug auf Arminius patriotische Bestandteil erhöhte sich in der Folge, bis dieser schließlich von den Nationalsozialisten wieder aufgegriffen wurde.

Im Zuge der Napoleonischen Kriege und unter dem Eindruck der Niederlage Preußens, schrieb Heinrich von Kleist[29] 1808 sein Werk „Die Hermannschlacht“[30]. Dieses Werk von Kleist wurde von den Nationalsozialisten wieder aufgegriffen. Im Vorwort einer Ausgabe von 1940 konstatierten die Nationalsozialisten, dass sich Kleist im „tiefe[n] Gram des glühenden Patrioten über die Erniedrigung seines Vaterlandes“[31] an die Arbeit dieses Buches gemacht hatte. So entstand „1808 in Dresden sein Drama »Die Hermannschlacht«, das er [Kleist; Anm. d. Verf.] nach seinen eigenen Worten »dem Deutschen schenkt[e]«“.[32] Vor allem wegen des patriotischen Tones, der sich gegen die fremden Eindringlinge richtet und auf Revision und Rache zielt, benutzten es die nationalsozialistischen Propagandisten für ihre Ziele. So steht exemplarisch der Bardengesang im vierzehnten Auftritt für die Ausnutzung der kleistschen Schrift respektive die Umdeutung dieser für die politischen Ziele der Nationalsozialisten. „Wir litten menschlich seit dem Tage, da jener Fremdling eingerückt; wir rächten nicht die erste Plage, mit Hohn auf uns herabgeschickt; wir übten nach der Götter Lehre uns durch viel Jahr im Verzeihn; Doch endlich drückt des Joches Schwere, und abgeschüttelt will es sein!“[33]

Wie die Schrift von Kleist, so wurde auch das 30 Jahre später erschienene und gleichnamige Werk von Christian Dietrich Grabbe[34] von den Nationalsozialisten aufgenommen und für ihre Ziele propagiert. Das Werk kam erst 98 Jahre nach seiner Entstehung unter der Herrschaft der Nationalsozialisten auf die Bühne. Aus der Sicht der Propagandisten des Dritten Reichs war es ein „gelungenes Volksschauspiel“, welches von Heimatverbundenheit, Gemeinschaftssinn, Führerprinzip und Gefolgschaftstreue kündete.[35] Der patriotische Klang von Grabbe und der beschriebene „Kampf um Deutschland“ den Hermann der Cherusker führte, war für die nationalsozialistischen Agitatoren ein beliebtes Zeugnis für das germanische Heldentum. Besonderes Augenmerk galt hier der Freiheitsliebe und der Verbundenheit zum Vaterland. So stellt Grabbe in seinem Werk dem Einzug der Römer in das Cheruskerland eine Laudatio Hermanns an Deutschland und der Freiheitsliebe gegenüber: „Die gleißenden Schurken! [gemeint sind die Römer; Anm. d. Verf.] Wie sie unsren edlen Boden mit fremdem Waffenprunk beflecken! [...] Deutschland, verlaß mich nicht mit deinen Fluren, Bergen, Tälern, und Männern! Ich kämpfe ja nur deinethalb: die Feinde sollen deine Waldungen nicht zum Schiffsbau zerschlagen, dir deine Herrlichkeit, deinen Söhnen Blut und ihre Freiheit nicht nehmen!“[36]

Im gleichen Jahr der Schrift von Grabbe ist auch der Baubeginn des Hermannsdenkmals zu datieren. Als „Symbol deutscher Einheit“[37] wurde das Denkmal auf dem Teuteberg errichtet und nach mehreren Bauphasen 1875 in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm I. feierlich eingeweiht.[38] Auf dem gezogenen Schwert, der nach Westen (in Richtung Frankreich) gerichteten Figur, ist folgendes Zitat eingemeißelt: „Deutsche Einigkeit meine Stärke, meine Stärke Deutschlands Macht“.[39] Der Kampf Arminius’ gegen den aus Westen kommenden Gegner wurde zu jener Zeit als Symbol des siegreichen Abwehrkampfes gegen Napoleon umgedeutet und zur Zeit des Nationalsozialismus als Sinnbild der deutschen „Abwehr“ gegen den „Erzfeind“ Frankreich wieder aufgenommen.

Im Zuge der Fertigstellung des Sockels des Hermannsdenkmals trat der Verein, der den Bau des Denkmals unterstützte, an den patriotischen und auf Einigung des Vaterlandes bedachten Dichter und Schriftsteller Ernst Moritz Arndt[40] heran und bat ihn, eine Strophe seines berühmten Gedichtes „Was ist des Deutschen Vaterland?“, Arminius zu widmen. Dieser kam der Bitte nach und widmete die siebente Strophe Arminius, in der es heißt: „Das ganze Deutschland soll es sein!/ Das sey der Ruf und Klang, der Schein/ Der junge und der alte Gruß/ der Blücher, der Arminius!/ Das soll es seyn!/ Das ganze Deutschland soll es seyn!“[41]

Spätestens seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Germanenideologie und die Bezeichnung „Germane“ als Synonym für „Deutsch“ respektive für die deutsche Geschichte verwendet. Nach den napoleonischen Kriegen und dem Streben nach nationaler Einigung der deutschen Staaten wurde die Germanenideologie im ausgehenden 19. Jahrhundert zunehmend für rassische und sozialdarwinistische Lehren missbraucht. Die beiden bekanntesten Vertreter, die später auch im Dritten Reich und besonders bei Adolf Hitler[42] und Alfred Rosenberg[43] eine große Rezeption erlebten, waren Arthur de Gobineau[44] und Houston Stewart Chamberlain[45].

[...]


[1] Angela Merkel in ihrem Grußwort zum 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht. Zitiert aus: Berke,

Stephan (Red.): 2000 Jahre Varusschlacht. Mythos, Stuttgart 2009, S. 10.

[2] Ob die Bezeichnung „Schlacht im Teutoburger Wald“ historisch korrekt ist, bleibt umstritten. Jedoch

hat sich der Begriff als Synonym für die Varusschlacht eingeprägt und findet sich deshalb auch in der

vorliegenden Arbeit wieder.

[3] Angela Merkel, zitiert aus: Berke (Red.): Varusschlacht (wie Anm. 1), S. 10.

[4] Vgl. See, Klaus von: Deutsche Germanen-Ideologie. Vom Humanismus bis zur Gegenwart, Frankfurt

am Main 1970.

[5] Vgl. Lund, Allan A.: Germanenideologie im Nationalsozialismus. Zur Rezeption der ‘Germania’ des

Tacitus im „Dritten Reich“, Heidelberg 1995.

[6] Krebs, Christopher B.: Ein gefährliches Buch. Die »Germania« des Tacitus und die Erfindung der

Deutschen, München 2012.

[7] Koop, Volker: Himmlers Germanenwahn. Die SS-Organisation Ahnenerbe und ihre Verbrechen, Berlin

2012.

[8] Kroll, Frank-Lothar: Utopie als Ideologie. Geschichtsdenken und politisches Handeln im Dritten Reich,

2., durchgesehene Auflage, Paderborn/München/Wien/Zürich 1999. Zu Adolf Hitler und dem

Germanentum vlg. S. 72–75, zu Rosenberg S. 130–134 und zu Darré S. 167.

[9] Hier verwendet: Cornelius Tacitus: Agricola und Germania, lateinisch und deutsch, hrsg. und übersetzt

von Alfons Städele, 2., verbesserte Auflage, Düsseldorf 2001.

[10] In diesem Werk tituliert Tacitus Arminius als „liberator haud dubie Germaniae et quid non primordia populi Romani, sicut alii reges ducesque, sed florentissimum imperium lacessierit, proeliis ambiguus, bello non victus.“ Zitiert aus Tacitus, Annalen Buch II 88, 2; übersetzt von Erich Heller: „[Arminius sei] unstreitig der Befreier Germaniens, der das römische Volk nicht in den ersten Anfängen der Macht, wie andere Könige und Heerführer, sondern in der höchsten Blüte des Reiches herausgefordert hat, in den Schlachten von wechselndem Erfolg begleitet, im Krieg unbesiegt.“ Zitiert aus: Cornelius Tacitus: Annalen, lateinisch und deutsch, hrsg. von Heller, Erich, 2., durchgesehene und erweiterte Aufl., Darmstadt 1992, S. 203.

[11] Jakob Wimpfeling, deutscher Humanist und Pädagoge, wurde 1450 in Schlettstadt im Elsaß geboren. Er studierte an der Universität Freiburg Rechtswissenschaften und Theologie. Nach kurzem Aufenthalt an der Universität Erfurt, wo er von italienischen Humanisten lernte und sich diesem annahm, war er zeitweise Professor an der Universität in Heidelberg. Er war Publizist für politische, theologische und historische Themen. 1528 verstarb er in seiner Geburtsstadt Schlettstadt.

Vgl. dazu: Allgemeine Deutsche Biographie, hrsg. von der Historischen Commission bei der

königlichen Akademie der Wissenschaft, Band 44, Berlin 1898, Nachdruck von 1971, S. 524–537;

sowie Schmidt, Adolf (Hrsg.): Aeneas Silvius Germania und Jakob Wimpfeling: „Responsa et Replicae ad Eneam Silvium“, Köln/Graz 1962, S. 7 f.

[12] Wimpfeling, Jakob: Epitome rerum Germanicarum, Hannover 1505, Nachdruck von 1594. Online zu

finden bei der Bayerischen Staatsbibilothek unter: http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/

bsb10178354.html (Stand: 11.11.2012).

[13] Vgl. dazu: Krebs, C.: Ein gefährliches Buch (wie Anm. 6), S. 94.

[14] Die deutsche Übersetzung wurde erstmals 1519 von dem Humanisten Beatus Rhenaus veröffentlicht.

Vgl. dazu: Ebd., S. 285.

[15] Zitiert nach: See, K. v.: Deutsche Germanen-Ideologie (wie Anm. 4), S. 14.

[16] Ulrich von Hutten wurde 1488 auf der Burg Steckelberg, die im heutigen Schlüchtern in Osthessen liegt, geboren. Von 1499–1505 war er Schüler im Kloster Fulda, wo er wahrscheinlich nach erreichen des entsprechenden Alters Mönch werden sollte. Nachdem er 1505 das Kloster verließ, schrieb er sich im selben Jahr an der Universität von Köln ein. Darauf folgten in kurzen Zeitabständen die Universitäten von Frankfurt, Leipzig und Greifswald, wo er mit vielen Humanisten zusammentraf und sich dieser Strömung anschloss. In dieser Zeit begann er seine schriftstellerische Tätigkeit, die er bis zu seinem Tod Ende August 1523 beibehielt. Hutten ging durch seine Schriften und sein Streben für die Reformation in die Geschichte ein. So lautet auch seine Grabinschrift: „Hier ruht der goldene Ritter, ein wortgewaltiger Redner/ Hutten, Seher, gleich mächtig mit Feder und Schwert.“

Zitiert nach: Gräter, Carlheinz: Ulrich von Hutten. Ein Lebensbild, Stuttgart 1988, S. 14.

Vgl. dazu allgemeiner Flake, Otto: Ulrich von Hutten, Berlin 1983. Zu den angegebenen biographischen Daten bes. S. 7; S. 22; S. 33; S. 49 f.; S. 53; S. 346; sowie Allgemeine Deutsche Biographie, Band 13 (wie Anm. 11), S. 464–475.

[17] Vgl. dazu Hutten, Ulrich von: Opera quae reperiri potuerunt omnia, hrsg. von Eduard Böcking,

Leipzig 1859, online unter: http://archive.org/details/operaquaereperir01huttuoft (Stand: 13.12.2012).

[18] Vgl. Hutten, Ulrich von: Arminius. Ein Totengespräch 1529, wiederabgedruckt und hrsg. von L.

Gruenberg/Dr. P. Habermann, Bielefeld/Leipzig 1940.

[19] Bei der Stilisierung Huttens durch die Nationalsozialisten ist vor allem Kurt Eggers zu nennen. Eggers, der nach dem Grundsatz „für den Kampf leben und Notfalls auch sterben“ lebte glorifizierte und propagierte in mehreren Schriften und Büchern Ulrich von Hutten – den er in eine Reihe mit Arminius, Widukind und Walther von der Vogelweide stellte – zu jenen Männern, die „Unlösbar“ verbunden sind mit dem „deutschen Protest“ gegen „Überfremdung“ und den Kampf gegen die „Dunkelmänner“.

Vgl. als kurze Übersicht zu Eggers Leben und schriftstellerischer Tätigkeit Liebich, Julia: Kurt Eggers – der intellektuelle Schläger. In: Düsterberg, Rolf (Hrsg..): Dichter für das Dritte Reich. Biographische Studien zum Verhältnis von Literatur und Ideologie, Band 1, Bielefeld 2009, S. 75–97; Zur Stilisierung Huttens bei Eggers u. a. Eggers, Kurt: Der junge Hutten, Berlin 1938; ders.: Ich habs gewagt! Hutten ruft Deutschland, Berlin 1937, zu den obigen Angaben bes. S. 5–8, sowie ders.: Hutten. Roman eines Deutschen, Berlin 1934.

[20] Vgl. ebd., S. 7.

[21] Ebd., S. 8 ff.

[22] Zitiert aus: Hutten: Arminius (wie Anm. 18), S. 17.

[23] Vgl. Klopstock, Friedrich Gottlieb: Die Hermanns Schlacht. Ein Bardiet für die Schaubühne, Hamburg/

Bremen 1769. Online zu finden unter: http://books.google.de/books?

id=4NMTAAAAQAAJ&printsec=frontcover&hl=de&source=gbs_atb#v=onepage&q&f=false. (Stand:20.11.2012).

Allgemein für das Germanenbild des 18. und 19. Jahrhundert vgl. Essen, Gesa von:

Hermannsschlachten. Germanen- und Römerbilder des 18. und 19. Jahrhunderts, Göttingen 1998.

[24] Friedrich Gottlieb Klopstock wurde 1724 in Quedlinburg geboren. Schon in seiner Jugendzeit, in der er viel Freizeit genoss, beschäftigte er sich mit antiken Schriften in lateinischer Sprache. Nach Abschluss des Abiturs studierte er zunächst in Jena, dann in Leipzig Theologie, was ihm aber missfiel. In dieser Zeit begann er seine schriftstellerische und dichterische Tätigkeit, die auf positive Resonanz stieß. 1769 entstand sein Werk „Hermanns Schlacht“, welches sich, neben anderen von ihm verfassten Werken, mit Arminius beschäftigte. Klopstock verstarb 1803 in Hamburg. Durch seine Werke gilt er bis heute als einer der wichtigsten aufklärerischen Vertreter der Empfindsamkeit.

Vgl. u. a. Allgemeine Deutsche Biographie. Band 16 (wie Anm. 24), S. 211–226; Kohl, Katrin: Friedrich Gottlieb Klopstock, Stuttgart 2000, vor allem S. 22–38; Hurlebusch, Klaus: Friedrich Gottlieb Klopstock, Hamburg 2003.

[25] Zitiert aus: Klopstock: Hermanns Schlacht (wie Anm. 23), Vorwort S. 1.

[26] Vgl. ebd., S. 16.

[27] Vgl. ebd., S. 62 f.

[28] Zitiert aus: Ebd., S. 72.

[29] Bernd Heinrich Wilhelm von Kleist wurde 1777 in Frankfurt (Oder) geboren. Nachdem er in den ersten Jahren von einem Hauslehrer unterrichtet wurde, trat er 1792 in das Potsdamer Garderegiment ein. Er kämpfte in dem „Ersten Koalitionskrieg“ gegen Frankreich, bevor er 1799 die Armee verließ und in Frankfurt (Oder) neben Mathematik, Physik und Latein auch Kulturgeschichte studierte, was er aber bereits nach zwei Semestern wieder aufgab. Danach widmete er sich, neben anderen Tätigkeiten, der dramaturgischen Schriftstellerei. 1804 publizierte er seine erste Tragödie „Die Familie Schroffenstein“. Kleist war ein patriotischer und franzosenfeindlicher (es war die Zeit der napoleonischen Expansion) Dichter, was sich nicht zuletzt eindrucksvoll in seinem Werk „Die Hermannschlacht“ widerspiegelt. Mittellos und mit Auflageverboten der französischen Besatzungsmacht belegt, nahm sich Kleist am 21. November 1811 das Leben.

Vgl. zu den biographischen Daten von Kleist u. a., Allgemeine Deutsche Biographie, Band 16 (wie

Anm. 24), S. 127–149; Staengle, Peter: Heinrich von Kleist, München 1998; sowie umfangreicher

und aktueller Blamberger, Günter: Heinrich von Kleist. Biographie, Frankfurt am Main 2011.

[30] Kleist, Heinrich von: Die Hermannschlacht, 1808, wiederabgedruckt Bielefeld 1940.

[31] Zitiert aus: Ebd. S. IV.

[32] Zitiert aus: Ebd. S. V.

[33] Zitiert aus: Ebd. S. 89.

[34] Christian Dietrich Grabbe wurde 1801 in Detmold geboren. Nach dem Gymnasium studierte er Rechtswissenschaften in Leipzig. Sein Studium trat jedoch bald aufgrund seines Interesses für Theater und dramatische Dichtung in den Hintergrund. Bereits 1822 verfasste er sein erstes Drama „Herzog von Gothland“. Er wechselte an die Universität Berlin, kehrte aber nach weiteren kurzen Aufenthalten in Leipzig, Braunschweig und Hannover wieder in seine Heimat Detmold zurück, wo er 1824 sein juristisches Examen ablegte. Jedoch widmete er sich fortgehend seinen dramaturgischen Schriften. 1836 beendete er sein Werk „Die Hermannsschlacht“, welches posthum 1838 veröffentlicht wurde. Grabbe starb 1836 in seiner Geburtsstadt an einer Krankheit.

Vgl. dazu: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 9 (wie Anm. 24), S. 532–538 sowie Ehrlich, Lothar: Christian Dietrich Grabbe. Leben – Werk – Wirkung, Berlin 1983, bes. S. 9–59.

[35] Vgl. dazu: Gaertringen, Julia Hiller von: Grabbe auf dem Theater, »Der einzige völkische Visionär

seiner Zeit«. In: Berke: 2000 Jahre Varusschlacht (wie Anm. 1), S. 201–209, hier S. 201 f.

[36] Zitiert aus: Grabbe, Christian Dietrich: Die Hermannsschlacht, 1838, wiederabgedruckt Berlin 2010,

S. 24.

[37] So der Titel des Aufsatzes von Dirk Mellies. Vgl. dazu: Mellis, Dirk: »Symbol deutscher Einheit«. Die

Einweihungsfeier des Hermannsdenkmals 1875. In: Berke (Red.): Varusschlacht (wie Anm. 1), S.

222–228.

[38] Vgl. dazu: Kaiser, Roswitha: Hermann: Denkmal, Pflege und Inszenierung. In: Denkmalpflege in

Westfalen-Lippe. 01/07. Münster 2007, S. 13–18.

[39] Zitiert nach: Mellis, Dirk: »Symbol deutscher Einheit« (wie Anm. 37), S. 222.

[40] Der deutsche Schriftsteller und Dichter Ernst Moritz Arndt wurde 1769 in Schoritz auf Rügen geboren. Lange Zeit von seiner Mutter unterrichtet, besuchte er erst ab 1780 die Schule, die er 1787 abschloss. 1791 schrieb er sich zunächst an der Universität Greifswald, kurze Zeit später in Jena, für das Fach Theologie ein, dem er aber nur halbherzig nachging. 1797 entsagte er ganz der Theologie und führte ein Wanderleben bis er schließlich 1800 sein Geschichtsstudium in Greifswald beendete und eine Lehrtätigkeit aufnahm. Seine Schriften zeugen von seinem stark ausgeprägten Patriotismus. Sein Streben galt einem deutschen Nationalstaat mit Reichstag, freiem Wort und Reichsverfassung. Arndt verstarb 1860 in Bonn.

Vgl. dazu: Allgemeine Deutsche Biographie, Band 1 (wie Anm. 24), S. 541–548 sowie Paul, Johannes: Ernst Moritz Arndt. »Das ganze Teutschland soll es sein!«, Zürich/Frankfurt 1971, bes. S. 11 f., 15 f., 25.

[41] Zitiert nach: Tatter, Nina: Gedichtet und umgedichtet. E. M. Arndt: »Des Deutschen Vaterland«. In:

Berke (Red.): Varusschlacht (wie Anm. 1), S. 217–221, hier S. 220.

[42] So konstatiert Kurt Bauer in seinem Überblickswerk: „Der französische Diplomat Arthur de Gobineau entwickelte in seinem „Essay über die Ungleichheit der Menschenrassen“ (1853/55) erstmals den Begriff der „arischen Rasse“ als einer nordisch-germanischen „Urrasse“ und Schöpferin aller Kultur. [...] Der germanophile Brite Houston Stewart Chamberlain fand in den 1880er Jahren Zugang zum Wagner-Kreis [...]. Sein rassistisch-mythisch angehauchter Wälzer „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“ (1899) hatte erstaunlichen Publikumserfolg und brachte ihm unter anderem die Freundschaft des deutschen Kaisers Wilhelm II. und die Bewunderung Adolf Hitlers ein, der knapp vor seinem Putschversuch in Bayreuth mit Chamberlain und der Familie Wagner zusammentraf. Gobineaus und Chamberlains Bücher zählten zu den wichtigsten Referenzwerken der nationalsozialistischen Rassenideologen.“ Zitiert aus Bauer, Kurt: Nationalsozialismus. Ursprung, Anfänge, Aufstieg und Fall, Wien/Köln/Weimar 2008, S. 33–34. Dazu auch, etwas älter und stärker auf Hitler bezogen, Marlis Steinert: „Das Rassenkonzept, das Hitler seiner Weltanschauung zugrunde legte, ist durch die Werke von Gobineau (Essai sur l’inégalité des races humanies), Darwin (On the origin of species), Houston Stewart Chamberlain (Die Grundlagen das 19. Jahrhunderts) [...] und durch eine große Anzahl völkischer und antisemitischer Broschüren beeinflußt worden.“ Zitiert aus Steinert, Marlis: Hitler, München 1994, S. 201. Vgl. ferner u. a. Fest, Joachim C.: Hitler. Eine Biographie, Berlin 1989, bes. S. 187 und 300 ff.;

[43] Zur Rezeption Chamberlains bei Rosenberg vlg. u. a. direkt in seiner bekanntesten Schrift Rosenberg, Alfred: Der Mythus des 20. Jahrhunderts. Eine Wertung der seelisch-geistigen Gestaltenkämpfe unserer Zeit, 91.–94. Tausend, München 1936, u. a. 1. Buch, S. 81 ff., wissenschaftlich aufgearbeitet vgl. Piper, Ernst: Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe, München 2005, bes. S. 188 ff. Piper nennt zwei Gründe, die für Rosenberg entscheidend waren, sein Buch „Der Mythus des 20. Jahrhunderts“ zu verfassen. Einer davon war das Werk von Houston Chamberlain „Die Grundlagen des 19. Jahrhunderts“. Rosenberg dazu: „Eine andere Welt stieg in mir auf: Hellas, Juda, Rom. Und zu allem sagte ich innerlich ja, und immer wieder ja.“ (zitiert nach Piper: Rosenberg, S. 188.) Damit drückte er die Zustimmung und Begeisterung zu Chamberlains Interpretation aus.

[44] Der französische Schriftsteller Joseph Arthur de Gobineau wurde 1816 in Ville-d‘Avray bei Paris geboren. Nach der Schule und dem Studium wurde er zunächst Schriftleiter bei der Zeitung „Lunié“ später Mitarbeiter bei der royalistischen Zeitschrift „Quotidienne“. Gobineau erhielt eine Anstellung als kaiserlicher Kommissar und bereiste im Zuge dessen die USA, Persien, Griechenland und andere Länder. Seine schriftstellerischen Tätigkeiten begann er im größeren Umfang 1855, in dem er sein rassistisches Weltbild darlegte. Gobineau starb 1881 in Turin.

Vgl. dazu: Schemann, Ludwig: Gobineau. Eine Biographie, Straßburg 1913, Band 1: Bis zum zweiten Aufenthalte in Persien, S. 26 ff., 60 f., 430 ff. sowie Band 2: Vom Jahre 1864 bis ans Ende, 587 ff.

[45] Der englische Schriftsteller Houston Stewart Chamberlain wurde 1855 in Southsea bei Portsmouth geboren. Chamberlain wurde schon ein Jahr nach seiner Geburt (nach dem Tod seiner Mutter) zur Großmutter nach Versailles gebracht, wo er zehn Jahre lang lebte. Erst 1866 kehrte er nach England zurück, wo er zunächst eine Privatschule und von 1867–1870 das Cheltenham College besuchte. 1870 erkrankte er und musste deswegen das College verlassen. Er reiste nach Ems (Deutschland), was einen großen Wendepunkt in seinem Leben bedeutete. 1882 widmete er sich bis 1885 naturwissenschaftlichen Studien in Genf, danach in Dresden. Kurze Zeit nach der Beendigung seines Studiums begann seine schriftstellerische Tätigkeit. Chamberlain war Zeit seines Lebens großer Anhänger Richard Wagners. Ebenso war er Anhänger der sozialdarwinistischen Lehre und überzeugter Antidemokrat zur Zeit der Weimarer Republik. Er verstarb 1927 in Bayreuth.

Vgl. dazu: Schroeder, L. v. (Hrsg..): Houston Stewart Chamberlain. Ein Abriß seines Lebens, auf Grund eigener Mitteilungen, München 1918, bes. S. 29, 41–64, sowie zur Glorifizierung Chamberlains durch die Nationalsozialisten Schott, Georg: Chamberlain der Seher des Dritten Reiches. Das Vermächtnis Houston Stewart Chamberlains an das Deutsche Volk, München 1934.

Details

Seiten
46
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656603689
ISBN (Buch)
9783656603641
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v269316
Institution / Hochschule
Technische Universität Chemnitz
Note
1,3
Schlagworte
herman cherusker hakenkreuz

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Titel: Herman der Cherusker unter dem Hakenkreuz