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Jugend und Religion

Glaubensverluste in der nachwachsenden Generation Ostdeutschlands?

Hausarbeit 2011 29 Seiten

Soziologie - Religion

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begrifflichkeiten.
2.1 Begriff Religion
2.2 Begriff Jugend

3. Theorien
3.1. Säkularisierungstheorie.
3.2. Individualisierungstheorie.

4. Die Entwicklungstendenzen der ostdeutschen Jugendlichen Religiosität - eine Bestandsaufnahme
4.1. traditionale Kirchlichkeit...
4.2. individuelle christliche Religiosität
4.3. außerkirchliche Religiosität

5. Fazit

6. Anhangsverzeichnis

7. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Nun mehr 20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung ist sowohl Jugend als auch Religion im Rahmen unzähliger Gesellschaftsentwicklungen einem starken Wandel unterworfen worden. Nachdem das politische System der DDR 1989/90 zusammenbrach wurden die Kirche und die Bevölkerung nicht mehr von dem kirchenfeindlichen Staat unterjocht. Infolge dessen lag die Annahme nahe, dass sich ein Großteil der Ostdeutschen wieder zurückbesinnen würde, auf religiöse Fragen, dem Glauben und der Kirche. Die derzeitigen Zahlen sprechen jedoch eine andere Sprache: Nach den Allbus Daten von 2008 gehören 77 % der Männer und 71 % der Frauen in den neuen Bundesländern keiner Konfession an. Insbesondere für die Religionssoziologie rückte dieser Forschungsgegenstand in den letzten Jahren verstärkt in den Vordergrund wissenschaftlicher und empirischer Untersuchungen. Säkularisierung und Individualisierung sind hier zwei gegensätzliche Theoreme, mit denen die Entwicklungen skizziert und erklärt werden wollen. Beide Ansätze gehen von einem Bedeutungsverlust der traditionellen Religion aus, unterscheiden sich jedoch in ihren Folgen. Wenn sich trotz der einschlägigen Zahlen eine Revitalisierung der christlichen Religion vorstellen ließe, so müsste diese vorwiegend durch die jüngere Generation ausgelöst werden. Doch ist eine solche Vorstellung überhaupt realistisch? Woran glauben Jugendliche heutzutage? Und was müsste passieren, damit Religion eine sinnstiftende Konstante bildet, derer man sich im Alltag gerne bedient? In meiner Arbeit werde ich mich mit diesen Fragen auseinandersetzen.

Zunächst erfolgt ein Abriss themenspezifischer Begrifflichkeiten Religion und Jugend. Desweiteren ziehe ich die Säkularisierungstheorie und die Individualisierungstheorie, als zwei vorherrschende Theoreme innerhalb dieser Thematik, als theoretisches Fundament heran. Im Anschluss daran beleuchte ich, welche Entwicklungstendenzen in den letzten Jahrzehnten innerhalb der religiösen Landschaft Deutschlands zu verzeichnen sind, mit Schwerpunkt sowohl auf Ostdeutschland1 als auch auf die jüngere Generation.2 Im Fazit werden sowohl die wichtigsten Erkenntnisse zusammengetragen als auch ein Ausblick für lösungsorientierte Maßnahmen gegeben.

2. Begrifflichkeiten

2.1. Begriff Religion

Die Definition des Phänomens Religion stellt eines der Hauptprobleme der Religionssoziologie dar. Hinsichtlich dieser Frage herrscht in den Wissenschaften größtenteils Uneinigkeit. Dessen ungeachtet wird das Hauptaugenmerk bezüglich einer Begriffsfindung darauf gelegt, die Funktion zu erfüllen, diese in ein wissenschaftliches Instrumentarium mit Regeln und Methoden einbettbar zu machen, um empirische Überprüfbarkeit zu ermöglichen und zu gewährleisten (Pickel 2011: 16). Es haben sich in den letzten Jahrzehnten innerhalb dieser Debatte zwei Hauptströmungen illustriert: Der substantielle und der funktionalistisch e Ansatz. Beide Ansätze treffen unterschiedliche Aussagen über Religion. Die substantielle Definition fragt danach, was Religion nach ihrem Wesen her ist, wobei die funktionalistische Definition beschreibt, was Religion leistet und leisten sollte3 (Pickel 2011: 19f.).

Eine zu starre Festlegung auf mögliche messbare Elemente der Religion, wird dem substantiellen Ansatz vorgeworfen, wobei der funktionalistischen Definition eine engere Fixierung fehlt - sie sei zu weit und unbestimmt (Pickel 2011: 20). Eine Zusammenführung beider Auffassungen ist hierbei wohl am sinnvollsten, und wird in modernen Überlegungen zur Begriffsbestimmung bereits getan. Die Kontingenzbewältigung als zentraler Punkt der funktionalistischen Betrachtung, gibt dem Einzelnen die Möglichkeit mit Notsituationen und Schicksalsschlägen, mittels Transzendenz, umzugehen: „… Transzendierung dient zur Entlastung des Selbst und der Glaube tritt an die Stelle einer rationalen Erklärungsstrategie.“ (Pickel 2011: 21) Dem substantiellen Nutzen tragen feste Elemente wie Überzeugungen und Organisationen Rechnung. Hier wird Religion für den Akteur wieder fassbar gemacht, und ins Diesseits zurückgeholt.

2.2. Begriff Jugend

In der modernen Gesellschaft ist man sich einig, dass es „die“ Jugend nicht gibt. Seit die Kategorisierung „Jugend“ existiert, entwickeln sich zunehmend unterschiedliche Bestimmungskriterien und Alternativbezeichnungen4 anhand derer man diese Begrifflichkeit einordnen kann. Zentral kann man Jugend als Lebens- und Sozialisationsabschnitt bezeichnen, der auf die Kindheit folgt und bis zum Erwachsensein andauert. Charakterisiert durch sowohl unterschiedliche Reifungsvorgänge, als auch durch deren psychische Bewältigung. Laut Zimmermann (2003) kann mit dem Begriff ein Entwicklungsabschnitt, eine soziale Gruppe, eine gesellschaftliche Teilkultur oder aber auch „ein idealer, altersunabhängiger Wertebegriff für die gebündelte Sehnsucht der Gesellschaft nach Spannkraft, körperlicher Schönheit und unbeschwerten Genuss, benannt als „Jugendlichkeit“ gemeint sein.“ (Zimmermann 2003: 166) Das Lebensalter ist bei der Bestimmung von Jugend eine wichtige Komponente, aber nicht wenig problematisch.5 Durch den Wandel innerhalb der Gesellschaft hat sich die Jugendphase zeitlich ausgedehnt, und die Grenzen von der Kindheit zur Erwachsenenrolle sind nicht mehr scharf festlegbar. In der Regel wird jedoch die Spanne von 12 bis circa 25 Jahren als Jugend bezeichnet, - mit dieser Zeitspanne arbeitet auch die Shell Jugendstudie, die im Abstand von Drei bis Vier Jahren Dispositionen, Sozialverhalten und Werte von Jugendlichen untersucht.

Heutzutage wurde ferner der Begriff der „Postadoleszenz“ gebraucht, die die Phase zwischen Jugend und Erwachsensein beschreiben soll, resultierend aus dem verlängerten und komplizierteren Berufseintritt (Münchmeier 2000: 317). Die jungen Erwachsenen sind in diesem Abschnitt ihres Lebens schon überaus selbstständig und übernehmen die volle Verantwortung für Verhalten und ihre Entscheidungen. Ökonomisch gesehen sind sie dagegen weiterhin abhängig, und eben noch kein völlig autonomes, selbstständiges Gesellschaftsmitglied. Durch die nicht-linearen Berufsmöglichkeiten, stehen einerseits viele Möglichkeiten zur Verfügung, dass eigene Leben zu gestalten, andererseits erfährt diese freie Gestaltung Einbußen durch sozioökonomische Pflichten. Junge Menschen haben gegenwärtig kaum Musterlebensführungen, an denen sie sich orientieren können. Sie müssen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, was unglaublich viele Möglichkeiten und Freiräume bietet, gleichzeitig aber auch Unsicherheiten und Risiken birgt.

3. Theorien

3.1. Säkularisierungstheorie

Innerhalb der Säkularisierungsthese wird von einem negativen Spannungsverhältnis zwischen Religion und Moderne ausgegangen, aus welchem ein sozialer Bedeutungsverlust der Kirche und Religion resultiert (Pollack, Müller 2011: 126). Gerade die empirische Überprüfbarkeit dieses Verlustes der Deutungsmacht von Religion, - wie beispielsweise steigende Kirchenaustritte, sinkende Mitgliederzahlen - dient den Säkularisierungsvertretern als Beleg für ihre Hypothesen. Wesentlich ist es zudem, diese Theorie als langfristigen, Generationen überdauernden Prozess anzusehen, der sich schleichend vollzieht, aus einer Abnahme religiöser Sozialisation erfolgend (Pickel 2011: 139).

Als zentrale Annahme dieser Theorie wird konstatiert, dass der Akteur sein Leben nach rationalen Prinzipien ausrichtet, und keiner Transzendenz oder höheren Macht mehr bedarf um alltägliche Probleme und Krisenlagen zu bewältigen.6 Außerdem gibt es eine Vielzahl weiterer Prozesse, die sich den modernisierenden Gesellschaften vollziehen, und die das Verhältnis zwischen Mensch und Religion auflösen: innerhalb der modernen Zivilregion bilden sich zunehmend weitere Subsysteme heraus, neben denen Religion nur als eines von ihnen steht, und außerdem ihren ursprünglichen Zugang zu diesen verloren hat. Die Industrialisierung führte dazu, die Arbeit als zentralen Faktor der Lebensführung des Einzelnen in den Vordergrund zu rücken. Religion, der Glaube und die Kirche werden hinten angestellt oder in den privaten Bereich abgeschoben. Die damit einhergehende Urbanisierung, - die Ausbreitung städtischer Lebensformen - verstärkt diesen Prozess und nimmt der Kirche die kommunale Basis. Ferner werden die traditionellen Organisationsstrukturen der Kirche als überholt angesehen, angesichts der Demokratisierung, und büßen in der Wahrnehmung der Gesellschaft ihrer Legitimation ein. Durch die Steigerung des Wohlstands sinkt das Bedürfnis nach Kontingenzbewältigung, welches eben wesentlich für das Überleben von Religion ist. Individualisierungs- und Pluralisierungsentwicklungen entziehen der Religion den Anspruch allgemeiner Gültigkeit, und fördern zusätzlich die Säkularisierung (Pickel 2011: 140f).

3.2. Individualisierungstheorie

Den Formenwandel von Religion und deren Privatisierung prognostiziert die Individualisierungsthese. Entgegen des Säkularisierungsgedanken jedoch keine generelle Bedeutungsabnahme von Religion, sondern nur des institutionalisierten Christentums: der Kirche (Pollack, Müller 2011: 126f.). Religion und Glaube bleibt nach wie vor wichtig für den Menschen, rückt jedoch ab ins Private und erfährt individualisierte Formen. Man wählt nun selbst aus, welche Überzeugungen und Praktiken am besten zu einem Selbst und dem geführtem Leben passen. Das wachsende Bedürfnis nach Spiritualität ist kennzeichnend, und lässt Alternativen zur traditionellen Kirchenform entstehen (New Age, Okkultismus, etc.). Dieser Theorie liegt die Annahme Luckmann‘s (1991) zugrunde, dass Religion ein religiöses Phänomenen ist und als anthropologische Konstante verstanden werden muss.7 Folglich wird Religion im Leben des Einzelnen immer nötig sein, kann aber - wie eben in modernen Gesellschaften - ihre Gestalt ändern (Pickel 2011: 179).

„Individualisierung ist der Prozess der zunehmenden Selbstbestimmung des Individuums bei gleichzeitig abnehmender Fremdbestimmung durch äußere gesellschaftliche Instanzen und Faktoren (Sozialstruktur).“ (Pickel 2011: 180) Das Individuum als solches gewinnt an Bedeutung, und kann autonom entscheiden. Selbstfindung und Selbstverwirklichung stehen an erster Stelle, bergen jedoch Risiken und Unsicherheiten hinsichtlich der Gefahr Fehlentscheidung zu treffen. Daraus ergeben sich vielerlei Konsequenzen für die Religion. Zum Einen verlieren die religiösen Institutionen mit ihren propagierten Normen an Bedeutung und Anerkennung. Entsprechend fällt das Verhältnis Individuum und Religion weiter auseinander und auch der soziale Druck, durch die Kirche oder die Umgebung nimmt weitestgehend ab. Die sich neu entwickelten Alternativformen kommen nun zum Einsatz, und der Akteur verknüpft unterschiedliche Praktiken zu der eigenen persönlichen Religiosität: „Patchwork-Religiosität“, „Bastelreligion“ (Pickel 2011: 181). Unabhängigkeit und Individualität werden zu erstrebenswerten Gütern, und gleichzeitig zu einem neuen „Standard moderner Gesellschaften“ (Pickel 2011: 182).

4. Die Entwicklungstendenzen der ostdeutschen Jugendlichen Religiosität

Seit Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ist die religiöse Landschaft Deutschlands durch Migration, Konfessionslosigkeit, Entwicklung neuer Religionen sowie das Aufkommen diverser Milieus und Strömungen innerhalb der Gesellschaft gekennzeichnet. Um die Entwicklungstendenzen und den aktuellen Trend in Ostdeutschland zu skizzieren, ist es wichtig die damalige Situation zu kontextualisieren, da diese immer eng mit der jeweiligen Kultur, Geschichte und den sozialen Rahmenbedingungen der Region verbunden sind.

Die Deutsche Demokratische Republik, war ein diktatorisch regierter sozialistischer Staat im geteilten Deutschland. Er existierte nach dem Zweiten Weltkrieg, von 1949 bis 1990, unter der Führung der SED. 1949, als die DDR gegründet wurde, zählten noch 92 Prozent der ostdeutschen Bevölkerung zu einer Kirche. Im Jahre der Wiedervereinigung 1990 waren es nur noch 25 Prozent (Krause / Müller 1993: 601).8 Das SED-Regime propagierte zwar Glaubens- und Gewissensfreiheit innerhalb ihrer staatlichen Führung, jedoch drängte sie simultan den Kircheneinfluss zurück und versuchte diesen allein auf den caritativen Bereich zu beschränken. Die Kirchenpolitik der DDR zeichnete sich durch atheistische Züge aus, verknüpft mit einem Glauben an die Wissenschaft, Forschung und Rationalität: „So wurde … Religion zum rückschrittlichen Aberglauben stilisiert und die Kirchen zu Repräsentanten und Stützen einer ungerechten sozialen Ordnung, die man ein für alle Mal zu überwinden trachtete.“ (Karstein 2011: 208) Weitere kirchenfeindliche Maßnahmen schlugen sich in der Ablehnung des Religionsunterrichts, der Diskreditierung der Jungen Gemeinde, der Einführung der Jugendweihe sowie der Verweigerung staatlicher Zuschüsse für die Kirchen, nieder (Karstein 2011: 211). Nach der Wende ging man also von einer Rückbesinnung zu den Großkirchen aus und damit einhergehend einer Zunahme der Zahl der Kirchenmitglieder. Unmittelbar nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus bestätigte sich dieses Bild kurzzeitig. Das Vertrauen in die Kirche war recht hoch sowie auch die kirchliche Kompetenz in der Wahrnehmung der Bevölkerung. Dies führte aber weder zu einer wesentlichen Vergrößerung der Mitgliederzahlen noch hielt sich dieses Bild konstant. Vertrauen und Kompetenzbeimessung sank wieder kontinuierlich ab.9

Zur empirischen Überprüfbarkeit von Religiosität empfiehlt sich das Modell von Charles Glock, welches sich aus fünf messbaren Dimensionen zusammensetzt: religiöse Überzeugung, religiöse Erfahrung, kirchlich rituelle Praxis, ethische Konsequenzen des Glaubens sowie religiöses Wissen (Pollack / Pickel 2003: 452, Nipkow 1994: 133). Pollack und Pickel (2003) haben dieses Modell modifiziert und haben die Dimensionen religiöse Überzeugung und Erfahrung durch die individuelle christliche Religiosit ä t, die kirchlich-rituelle Praxis durch traditionale Kirchlichkeit ersetzt. Gleichzeitig wurde das Modell durch au ß erkirchliche Religiosit ä t ergänzt, und die ethische und intellektuelle Dimension gestrichen (Pollack / Pickel 2003: 453). Mit diesem Modell werde ich im Folgenden arbeiten um anhand von Zahlen die aktuelle Situation Ostdeutschlands, insbesondere der ostdeutschen Jugendlichen zu beleuchten.

4.1. traditionale Kirchlichkeit

Wie bereits hingewiesen, kam es zwar nach Wende zu einem Wachstum der Kompetenz die der Kirche beigemessen wurde, sowie zu einer Zunahme des Vertrauens in diese Institution. Jedoch war dies nur eine kurzfristige Phase. Dies belegen auch die Zahlen der evangelischen Kircheneintritte.10 Es war zwar ein Anstieg um das Dreifache (von 6.848 auf 23.980) nach 1989 bis 1991 zu verzeichnen. Allerdings wurden die Eintritte von den Austritten deutlich übertroffen und auch 2007 sind doppelt soviele Aus- wie Eintritte feststellbar (Pollack / Pickel 2011: 131).11 In Anhang 4

„Konfessionszugehörigkeit nach Alter in Ost- und Westdeutschland (2008) in %“ sowie im Anhang 5 „Konfessionslosigkeit in Ost- und Westdeutschland 1991 bis 2008“ (Pollack / Pickel 2011: 130f.) ist eindeutig ersichtlich, dass eine relativ konstante Abnahme der Kirchenmitglieder in den neuen Bundesländern von Generation zu Generation stattfindet. 2008 sind 74 Prozent der Ostdeutschen12 konfessionslos. Laut Allbus 200813 liegt der Großteil der Konfessionslosen bei den 18- bis 29-Jährigen.14

Warum übertreffen die Kirchenaustritte die -Eintritte? Welche Gründe verursachen diese Entwicklung? Einerseits nehmen aktuelle Geschehnisse in der Gesellschaft Einfluss auf Kirchenaustritte. Zum Beispiel Skandale, wie die kürzlich mediatisierten Missbrauchsfälle der katholischen Kirche als auch Diskussionen über die

[...]


1 Westdeutschland werde ich in dieser Arbeit nur als Vergleich heranziehen, um die Entwicklungstrends deutlicher werden zu lassen.

2 Da die jüngere Generation das Erbe trägt, eine Revitalisierung der christlichen Religion möglich zu machen.

3 Integration, Kontingenzbewältigung, Kompensation

4 Adoleszenz, Postadoleszenz, Pubertät, Jugend, Jugendlichkeit

5 Durch den Wandel innerhalb der Gesellschaft

6 U.a. hervorgerufen durch Wissenschaft, Forschung und Aufklärung

7 Funktionaler Religionsbegriff

8 In Westdeutschland sind es 1991 dagegen 89 Prozent, die einer Konfession angehören. (Pickel 2011: 46)

9 Siehe Anhang 1 „Vertrauen in die Kirche in Ost und Westdeutschland 1991 bis 1995“ und Anhang 2 „Kirchliche Kompetenz in den Augen der Bevölkerung 1990 bis 2008 in %“

10 Traditionale Religiosität

11 Siehe Anhang 3 „Aus- und Eintritte in die evangelische Kirche in Ostdeutschland 1950-2007“

12 Im Vergleich: nur 16,5 der Menschen Westdeutschlands gehören keiner Konfession an.

13 Siehe Anhang 4

14 In der untersuchten Altersspanne von 18 bis älter als 60 Jahre.

Details

Seiten
29
Jahr
2011
ISBN (eBook)
9783656625797
ISBN (Buch)
9783656625780
Dateigröße
5.5 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v270872
Institution / Hochschule
Universität Leipzig
Note
2,0
Schlagworte
jugend religion glaubensverluste generation ostdeutschlands

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Titel: Jugend und Religion