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Low-Budget-Tourism in Zürich

Eine kritische Analyse lokaler touristischer Dienstleistungsangebote

Bachelorarbeit 2014 99 Seiten

BWL - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Aufgabenstellung und Ziele
2.1 Ausgangssituation
2.2 Ziel der Arbeit
2.3 Gang der Untersuchung
2.3.1 Auswahl der Methode
2.4 Begriffskennzeichnung
2.4.1 Tourismus
2.4.2 Touristische Destination
2.4.3 Das touristisches Produkt
2.4.3.1 Das ursprüngliche Angebot
2.4.3.2 Das abgeleitete Angebot
2.4.4 Die touristische Nachfrage
2.4.5 Low Budget Traveller
2.4.6 Low-Budget-Tourism
2.5 Datenerhebung
2.5.1 Low Budget Traveller
2.5.2 Beherbergungen

3 Situationsanalyse
3.1 Angebotsanalyse
3.1.1 Die Destination Zürich und das vorhandene Angebot im Low-Budget-Tourism
3.1.1.1 Das ursprüngliche Angebot
3.1.1.2 Das abgeleitete Angebot
3.2 Nachfrageanalyse
3.2.1 Die quantitative Analyse
3.2.2 Die qualitative Analyse
3.3 Trendanalyse
3.4 SWOT-Analyse

4 Potenziale und Hemmnisse
4.1 Potenziale
4.2 Hemmnisse

5 Ergebnis

Literatur- und Quellenverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Danksagung

Anhang

Fragebogen zur Befragung der Hostelbetreiber

Fragebogen zur Befragung der Jugendherbergesbetreiber

Fragebogen zur Befragung der Reisenden

Auswertung Fragebögen der Befragung der Low Budget Traveller

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Die Struktur des Systems Tourismus

Abbildung 2: Das touristische Angebot einer Destination

Abbildung 4: Beherbergungsangebot der Stadt Zürich

Abbildung 5: Transportmittelangebot

Abbildung 6: Verpflegung und Versorgung im Low Budget Segment

Abbildung 7: Das kulturelle Angebot

Abbildung 8: Das Freizeitangebot

Abbildung 9: Touristische Organisationen

Abbildung 10: Kostenlose Informationen

Abbildung 11: Reisemotive

Abbildung 12: Genutzte Angebote

Abbildung 13: Gesamte Reisedauer und Aufenthaltsdauer in Zürich

Abbildung 14: Tägliches Budget der Low Budget Traveller

Abbildung 15: Alter der Reisenden

Abbildung 16: Form der Reisebegleitung

Abbildung 17: Bildungsgrad der Reisenden

Abbildung 18: Herkunft der Gäste

Abbildung 19: Genutzte Informationsquellen

Abbildung 20: Bewertung von Umfang und Qualität der Informationen

Abbildung 21: Bewertung des Angebotes und der Preisgestaltung

Abbildung 22: Touristische Stärken

Abbildung 23: Touristische Schwächen und Verbesserungsvorschläge

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Reisemotivation auf der Nachfrageseite

Tabelle 2: Entgegengesetzte Typen von Backpackern

Tabelle 3: Wohnbevölkerung nach Geschlecht und Herkunft, (1. Quartal 2013)

Tabelle 4: Auslastung der Betten in Low Budget Unterkünften

Tabelle 5: Entwicklungsperspektiven in vier Extremszenarien

Tabelle 6: SWOT-Analyse.

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hinweis zu den geschlechtsspezifischen Personenbezeichnungen

Alle Nennungen von geschlechtsspezifischen Personenbezeichnungen in dieser Bachelor-Arbeit beziehen sich selbstverständlich auch auf das jeweils nicht genannte Geschlecht und sind nicht als wertend zu verstehen.

Diese Vorgehensweise wurde für einen ruhigeren Textfluss und das bessere Verständnis der Arbeit gewählt.

1 Einleitung

Jedes Jahr beschließen tausende von Menschen weltweit, ihre Heimat für eine begrenzte Zeit zu verlassen. Sie begeben sich auf die Suche nach neuen Erfahrungen und authentischen Erlebnissen, nach Selbstverwirklichung oder nehmen eine Auszeit vom gewohnten Lebensalltag.

Dazu dienen oftmals kurze Trips, aber häufig werden auch Langzeitreisen angetreten. Da diese Reisen in der Regel erlebnisorientiert und flexibel gestaltet sind, steht für die Traveller weniger der Luxus, sondern mehr die Vielzahl an unterschiedlichen Erfahrungen im Fokus.

Dabei geben Faktoren wie das Alter, hinsichtlich des vorhandenen Einkommens, die Herkunft, bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse des Landes

oder der Wechselkurs, den Rahmen für das verfügbare Budget vor.

Welchen Beitrag die Reisenden im Low Budget Segment leisten können und welchen Einfluss sie auf den Tourismusmarkt ausüben, belegen verschiedene Studien von RICHARDS und WILSON über Backpacker,- Studenten - und Jugendreisen.

Aufgrund der massiv gestiegenen Mobilität steht der Schweizer Hotellerie starke Konkurrenz, in Form von neuen und günstigeren Zieldestinationen, entgegen.

Zürich ist eines der bedeutendsten Tourismuszentren der Schweiz. Als größte Tourismusdestination generierte Zürich im Jahr 2012 eine Nettobettenauslastung von 2,75 Millionen[1] und damit rund 8% aller Übernachtungen in der Schweiz. Dabei stammt jeder dritte Gast der Schweiz aus dem EURO- Währungsraum.[2]

Nach Angaben der regionalen Organisation Zürich Tourismus wendet ein Hotelgast, inklusive Übernachtung, täglich 466 Schweizer Franken auf[3], womit das Preisniveau für Schweizer Tourismusleistungen etwa ein Fünftel über dem der Nachbarländer liegt[4].

Die Stadt bietet ihren Gästen eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich sportlichen, kulturellen oder naturbezogenen Aktivitäten zu widmen.

„Ein Großstadt-Erlebnis mit absolut relaxter Atmosphäre. Wenn jemand Großstadt-Flair will, aber gleichzeitig kurze Wege und noch etwas Grün, passt Zürich perfekt.“

Zitat: Martin Sturzenegger, Direktor der Organisation Zürich Tourismus[5]

2 Aufgabenstellung und Ziele

2.1 Ausgangssituation

"Nichts ist so stetig wie der Wandel".

In den vergangenen fünf Jahren verbuchte die Tourismuswirtschaft der Schweiz einen harten Einbruch bei den Buchungszahlen, ausgelöst von der Schuldenkrise und der konjunkturellen Schwäche in den EURO-Ländern.

Die Abnahme der gebuchten Logiernächte wird zum größten Teil durch fehlende Gäste aus der EURO-Region hervorgerufen.

Dem gegenüber steht ein Zuwachs von asiatischen Gästen und Reisenden aus dem Inland.

Im Jahr 2012 wurde die Stadt Zürich als teuerste Stadt der Welt eingestuft und setzte sich damit vor Tokio und Oslo nach 20 Jahren an die erste Stelle.[6] Auch wenn dieser Rang nicht dauerhaft gehalten wird, lässt er doch Rückschlüsse auf das allgemeine Preisniveau in Zürich zu.

Zusätzlich wirkt sich der starke Franken gleich in zwei Punkten negativ auf die Schweizer Tourismuswirtschaft aus. Einerseits wird der Aufenthalt in der Schweiz für Ausländer durch den Wechselkurs noch kostenintensiver, andererseits werden Reisen ins Ausland für die Schweizer Bevölkerung günstiger und damit attraktiver.

Den stärksten Einfluss üben diese Rahmenbedingungen auf das Reiseverhalten der jungen Leute, Studenten, auf Familien und auf Reisende der Nachbarländer aus.

Bei anfänglicher Betrachtung des Angebotes in Zürich erscheint dies sehr begrenzt, sowohl im Bereich der preisgünstigen Beherbergungen als auch im Segment der Freizeitgestaltung.

Der Versuch, schnell an Informationen zu gelangen, erweist sich als problematisch. Die Recherche verläuft ergebnisarm und zeitintensiv, da spezifische Informationsquellen zum Low-Budget-Tourism kaum verfügbar sind.

2.2 Ziel der Arbeit

Basierend auf der erläuterten Ausgangssituation, soll in dieser Arbeit folgende Hypothese untersucht werden:

"Durch den Aufbau eines vernetzten Systems von touristischen Dienstleistungsangeboten gestaltet sich die Stadt Zürich attraktiver für Low Budget Reisende."

Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wurden Recherchen angestellt, welche die Angebote der Destination Zürich aufzeigen.

Mit Hilfe von empirischen Untersuchungen wurde die Nachfrageseite betrachtet, analysiert und Expertenmeinungen der Beherbergungsbetreiber eingeholt. Durch eine Analyse der Befragung wurden Erkenntnisse über die Eindrücke, Bedürfnisse und Kritiken der Reisenden erlangt.

Am Ende der Arbeit werden Möglichkeiten zur Angebotserweiterung aufgeführt, vorhandene Potenziale aufgegriffen und bestehende Hemmnisse benannt.

Im abschließenden Fazit erfolgen die Darlegung der Ergebnisse und eine zusammenfassende Aussage hinsichtlich der Hypothese.

2.3 Gang der Untersuchung

Diese Arbeit entstand in einem mehrstufigen Prozess, basierend auf einem Methodenmix der empirischen Datengewinnung.

2.3.1 Auswahl der Methode

Die Kennzeichnung der touristischen Rahmenbedingungen basiert auf dem Studium von spezifischer Primär- und Sekundärliteratur. Die dafür notwendigen Begriffskennzeichnungen stützen sich vorrangig auf die Einbeziehung gegebener Definitionen von BIEGER, FREYER, KASPAR und der World Tourism Organisation (im Folgenden WTO), da es sich hier um die meistzitierten und profiliertesten Quellen im Rahmen des Tourismus handelt.

Die Literaturrecherche erfolgte über Auswertungen von Fachliteratur, Publikationen von Experten, statistischem Material und Informationen aus dem Internet.

Im Verlauf des Projektes stellte sich heraus, dass die Informationsgewinnung zum Thema Low-Budget-Tourism diffizil ist. Auch durch intensives Recherchieren konnten keine nennenswerten Ergebnisse in Form von Publikationen oder Studien im Raum Zürich oder der Schweiz gewonnen werden. Um an internationale Fakten und Vergleichswerte zu gelangen, wurden Studien von GREG RICHARDS und JULIE WILSON herangezogen, die sich intensiv mit der Thematik Studenten- und Backpacker Reisen auseinander gesetzt haben und das informationsreichste Untersuchungsmaterial publizieren.

Für die Destination Zürich war es erforderlich, eine eigene Primärerhebung durchzuführen. Diese erfolgte sowohl durch qualitative als auch quantitative Befragungen.

Da der Umfang für diese Arbeit begrenzt war, wurden einige Kategorien nur in kurzer Form abgehandelt, um den vorgegebenen Rahmen nicht zu überschreiten. Die Prioritäten wurden von der Autorin nach Relevanz für das angegebene Thema festgelegt.

2.4 Begriffskennzeichnung

2.4.1 Tourismus

Der Begriff Tourismus stammt aus dem Griechischen und ist abgeleitet von dem Wort „tornos“, welches ein zirkelähnliches Werkzeug bezeichnet. Über das französische Wort „tour“, in der Bedeutung von „Rundgang, Spaziergang“ gelangte der Begriff im 17. Jahrhundert in das Englische und Deutsche und wurde hier übernommen.[7]

Mit zunehmender Globalisierung, auch im Tourismusbereich, kam die Notwendigkeit auf, eine allgemeingültige Definition zu benennen.

Die heute gültige und grundlegende Auffassung wurde im Jahre 1994 von der WTO als „Recommendations on Tourism Statistics“ veröffentlicht. Die WTO definiert den Begriff Tourismus als:

„Aktivitäten von Personen, die an Orte ausserhalb ihrer gewohnten Umgebung reisen und sich dort zu Freizeit-, Geschäfts- oder bestimmten anderen Zwecken nicht länger als ein Jahr ohne Unterbrechung aufhalten“[8]

Der Tourismus ist ein komplexer und dynamischer Markt, der in seiner Gesamtheit als System aufgefasst werden kann.

Abbildung 1: Die Struktur des Systems Tourismus

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Kaspar (1998), S. 16

Die beiden wesentlichen Systemelemente sind nach KASPAR das Tourismussubjekt und das Tourismusobjekt.

Dabei ist das Tourismussubjekt der am Tourismus Teilnehmende, der Tourist, mit seinen Bedürfnissen und der daraus resultierenden Nachfrage, zu verstehen.

Die Leistungen zur Befriedigung der Nachfrage werden von den Tourismusobjekten angeboten. Hierzu zählen die institutionellen Subsysteme Tourismusort, Tourismusunternehmungen und Tourismusorganisationen.

Als offenes System steht der Tourismus in Wechselbeziehungen mit seiner gesellschaftlichen Umwelt.[9] Die relevante Umwelt umfasst hierbei die ökonomische, die soziale, die technologische, die politische und die ökologische Umwelt, welche den Tourismus nicht nur stark beeinflussen, sondern im Gegenzug auch von ihm mitgeprägt werden.[10]

Somit integriert der Tourismus alle Beziehungen und Erscheinungen, die sich aus der Ortsveränderung und dem Aufenthalt der Besucher ergeben.[11]

2.4.2 Touristische Destination

Der Begriff Destination ist aus dem Englischen übernommen und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Bestimmung, Ziel, Zweck“. Im Tourismus kann der

Begriff „Touristische Destination“ als Synonym für das touristische Zielgebiet verwendet werden.

Nach der Definition der WTO handelt es sich dabei um „einen Ort mit einem Muster von Attraktionen und den damit verbundenen Tourismuseinrichtungen und Dienstleistungen, den ein Tourist oder eine Gruppe für einen Besuch auswählt und den die Leistungsersteller vermarkten.“[12]

Dabei versteht sich der „Ort“ als geographischer Raum, der in unterschiedlichen Größen als Reiseziel auftreten kann, wie beispielweise als Hotel, Stadt, Region oder Land.

Die Destination selbst erstellt keine touristischen Leistungen, sondern stellt das eigentliche Produkt und die Wettbewerbseinheit im Tourismus dar.[13]

Sie bietet dem Gast verschiedene „Attraktionen“ in Form des ursprünglichen und abgeleiteten Angebotes oder durch Leistungsbündel generierte Produkte, die von Reiseveranstaltern und dem Destinationsmanagement vermarktet werden.

Der Gast wählt aus diesem Angebot die Leistung oder das Leistungsbündel, das seinen Bedürfnissen am meisten entspricht. Die Destinationen sind bestrebt ihre Leistungen optimal auf die Nachfrage auszurichten, da der Tourismus von Seiten des Abnehmers definiert wird.[14]

2.4.3 Das touristisches Produkt

Das touristische Produkt wird durch die Destination selbst repräsentiert. Dabei wird die Summe aller Einrichtungen, Maßnahmen und Attraktionen im primär ursprünglichen und im sekundär abgeleiteten Angebotsbereich betrachtet.[15]

Abbildung 2: Das touristische Angebot einer Destination

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: eigene Darstellung in Anlehnung an Freyer (2006) S. 254

Die Abb. 2 soll einen einfachen Gesamtüberblick vermitteln. Die Faktoren werden im Folgenden näher unterteilt.

2.4.3.1 Das ursprüngliche Angebot

Jede Destination verfügt über eine Ausstattung an ursprünglichen Faktoren, die keinen direkten Bezug zum Tourismus aufweisen, aber durch ihre Anziehungskraft für den Touristen zum touristischen Objekt werden.[16] Sie werden als ursprüngliches Angebot aufgefasst und beinhalten folgende Elemente:[17]

- Natürliche Gegebenheiten: Lage, Landschaft, Klima, Vegetation, Tierwelt, Naturdenkmäler
- Sozio-kulturelle Angebote: Kultur, Tradition, Mentalität, Sprache, Denkmäler, Bauwerke
- Allgemeine Infrastruktur: Politik, Soziales, Bildung, Ver- und Entsorgung, Kommunikations- und Verkehrswesen, gemeinschaftlich benutzbare Einrichtungen

Im Tourismus kann nur eine bedingte Beeinflussung des ursprünglichen Angebotes erfolgen.

2.4.3.2 Das abgeleitete Angebot

Das abgeleitete Angebot umfasst alle Angebote und Leistungen, die von Unternehmungen oder selbstständigen Anbietern speziell für die touristische Bedürfnisbefriedigung entwickelt und bereitgestellt wurden.[18]

Nach Freyer wird dieses Angebot in folgende Komponenten untergliedert:[19]

- Allgemeine touristische Infrastruktur: Reiseberatung- und Organi-sationen, touristisches Transportwesen, regionale Tourismus-organisationen
- Touristische Suprastruktur: Beherbergungs- und Verpflegungs-betriebe
- Freizeitinfrastruktur: Freizeitwesen (Sport, Kultur), Unterhaltung (Events, Veranstaltungen), Wander- und Radwege
- Spezielle touristische Angebote: Kur- und Bäderwesen, Messen, Tagungen, Museen und Galerien, Events

Im Bereich des abgeleiteten Angebotes können Produzenten der Destination durch zielgerichtete Marketingmaßnahmen Einfluss nehmen und das Angebot verändern und anpassen.

2.4.4 Die touristische Nachfrage

Grundvoraussetzung für das Vorhandensein einer touristischen Nachfrage ist die touristische Motivation, das heißt der Wille zu verreisen.

Dazu definiert KASPAR die touristische Nachfrage wie folgt:

Die touristische Nachfrage stellt die Bereitschaft des Touristen dar, verschiedene, bestimmte Mengen touristischer Güter zu verschiedenen, bestimmten Geldmengen einzutauschen, das heißt zu erwerben.“[20]

Zur Differenzierung der touristischen Nachfrage existiert eine Vielzahl von Modellen, bei denen oft die Bedürfnisse und Motive der Reisenden als Erklärungsgrundlage dienen.

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit Reisemotiven auseinander, die überwiegend durch freizeitbegründete Ortsveränderungen angetreten werden. Deshalb soll die Nachfrage nach einem Raster von KASPAR in die zu Grunde liegenden Motive gegliedert werden:

Tabelle 1: Reisemotivation auf der Nachfrageseite

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: in Anlehnung an KASPAR (1998)[21]

Dabei ist die Nachfrage nicht allein von der Reisemotivation abhängig, sondern unterliegt vielmehr weiteren Beeinflussungen durch die Gesellschaft, die Ökonomie, die Ökologie, die Anbieter und den Staat.[22]

Auch sollten im Destinationsmanagement Faktoren wie demographische Merkmale (Alter, Familienstand) und operative Kriterien (Organisationsform, Reisedauer, Reiseentfernung, u.a.) berücksichtigt werden, um entsprechende Marketingmaßnahmen gezielt auf die Nachfragegruppen auszurichten.

Diese Einflussfaktoren werden aber nicht weiter erläutert, da sie teilweise selbsterklärend oder nicht essenziell für die vorliegende Untersuchung sind.

Abschließend sei darauf hingewiesen, dass es aufgrund der großen Reiseerfahrung in der heutigen Gesellschaft für die Anbieter immer schwieriger wird, dem ständigen Wandel der Nachfrage gerecht zu werden.

2.4.5 Low Budget Traveller

Eine gültige Definition für die Low Budget Traveller, mit der sich diese Arbeit auseinander setzt, soll im Folgendem hergeleitet und festgelegt werden.

Touristen

Die WTO definiert Touristen als „Personen, die sich mindestens eine Nacht in einem Beherbergungsbetrieb oder einer Privatunterkunft in dem besuchten Land bzw. Ort zu beruflichen, vergnüglichen oder anderen Zwecken aufhalten“.[23]

FREYER konkretisiert die Kennzeichnung, indem er eine zeitliche Eingrenzung der Reisedauer von nicht länger als einem Jahr vornimmt.[24]

Um sich dem Zielbegriff des Low Budget Traveller anzunähern, werden die Touristen weiter kategorisiert. Nach FREYER (2006) gibt es neben einer Gliederung nach demographischen Kriterien auch eine Unterteilung nach verhaltensorientierten Merkmalen. Auf die demographischen Kriterien soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden, da sie für die Herleitung nicht relevant sind.

Zu den verhaltensorientierten Faktoren zählen:

- Die Wahl der Verkehrsmittel: PKW, Flugzeug, Bahn, Bus
- Das Buchungsverhalten: individuell, pauschal, teilpauschal
- Die Reiseziele: Inland, Ausland, Fernreise
- Die Reisedauer: Kurzreise, Urlaubsreise, Langzeitreise
- Der Reisepreis: billig, exklusiv, luxuriös, Massentourismus (durchschnittlicher Preis)
- Reisegepäck: Rucksack, Aktentasche, Koffer
- Unterkunft: Hotel, Campingplatz, Bauernhof, Hostel
- Motive: Erholung, Geschäftsreise, Bildung, Kultur, Kur.[25]

Diese Unterteilung weist verschiedene Schlüsselbegriffe auf, die sich dem Reisenden im Low Budget Bereich zuordnen lassen, wie „billig reisen“, „mit Rucksack reisen“, „individuell“ und „lange Reisedauer“. Diese Merkmale beschreiben einen speziellen Typ des Reisenden, für den PEARCE 1990 den Begriff Backpacker einführte.

Backpacker

Der Begriff Backpacker ist von dem amerikanisch-englischen Wort „backpack“ abgeleitet, was im Deutschen „Rucksack“ bedeutet.

In seiner Studie „The Backpacker Phenomenom: Premliminary answers to basic questions“ legt PEARCE (1990) grundlegende Identifikationskriterien für die Backpacker dar.

Ausgehend von seiner Definition sind Rucksackreisende durch 5 Kriterien gekennzeichnet, die sie von anderen Touristen unterscheiden.

Backpacker sind demnach Reisende, die:

- Kostengünstige Unterkünfte bevorzugen, um ihre Ausgaben zugunsten von anderen Aktivitäten zu verlagern,
- Überdurchschnittlich lange Aufenthalte bevorzugen, um in der Reiseplanung flexibel zu sein und abgelegene Orte besuchen zu können,
- Wert auf Kontakt zu anderen Reisenden und Einheimischen legen, um die Möglichkeit zu haben andere Lebensstile und Kulturen besser kennenzulernen und Erfahrungen und Informationen austauschen zu können,
- Individuell organisierte und flexible Reiseplanungen bevorzugen, um spontan auf Empfehlungen und neue Informationen bezüglich Reiseroute und Aufenthaltsdauer reagieren zu können
- Und den Wunsch nach unkonventionellen und erlebnisorientierten Aktivitäten haben, damit ihre Erfahrungen und Erlebnisse möglichst umfangreich und speziell sind.[26]

In einer empirischen Untersuchung über einen Zeitraum von zwei Jahren zeigen ATELJEVIC & DOORNE (2001), dass sich das Erscheinungsbild des Backpackers aber keinesfalls homogen gestaltet. Vielmehr entwickelte sich eine Heterogenität durch zwei entgegengesetzte Typen von Rucksacktouristen: den traditional Long-term Budget Traveller und dem Mainstream Backpacker.[27]

Tabelle 2: Entgegengesetzte Typen von Backpackern

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: erstellt aus den Angaben von ATELJEVIC & DOORNE (2001)

Alle hier aufgeführten Begriffskennzeichnungen enthalten sowohl charakterisierende als auch nicht zutreffende Elemente für die Kennzeichnung der Low Budget Traveller in Zürich.

Eine eigene Darstellung soll die Merkmale, der zu benennenden Gruppe von Reisenden in Zürich, konkretisieren.

Low Budget Traveller

Bei der Destination Zürich handelt es sich um eine Metropole mit einer gut erschlossenen Infrastruktur. Somit verliert das Ziel des Backpackers, nach dem ursprünglichen einer Region zu suchen, an Bedeutung. Für Besucher der Stadt Zürich stehen Motive wie Bildung, Kultur, Geschichte und geschäftliche Interessen im Fokus ihres Aufenthaltes.

Low Budget Traveller unterscheiden sich von anderen Reisenden durch ein breiteres Spektrum an Kriterien:

- Individuelle, flexible Reiseform; kann aber auch geplante Komponenten enthalten
- Mindestens 1 Nacht Aufenthalt, aber auf unbestimmte, nicht begrenzte Zeit (kann Kurzaufenthalt aber auch Langzeitreise sein)
- Vorwiegendes Alter zwischen 20-30 Jahren; kann aber auch Reisende ältere Generationen einschließen, in einer beruflichen Auszeit oder im Rahmen des Visiting Friends and Relatives Tourism
- Schließt Familien mit Kindern mit ein
- Günstiges Reisen steht im Fokus; dabei ist nicht entscheidend, ob das Budget begrenzt ist, abhängig von der Reisedauer geplant werden muss oder aus freier Entscheidung gewählt wurde.

Diese Merkmale sollen die entscheidenden Kriterien für die Definition der Reisenden in Zürich sein, mit denen sich diese Arbeit auseinander setzt. Im weiteren Verlauf der Arbeit werden verschiedene Synonyme für den Begriff des Low Budget Traveller verwendet (Bsp. Reisende, Gäste, Befragte, Probanden), welche sich alle auf die hier vorliegende Definition beziehen.

2.4.6 Low-Budget-Tourism

Die aufgeführten Definitionen der Begriffe „Tourismus“ und „Low Budget Traveller“ sind richtungsweisend für die sich daraus ergebende Kennzeichnung des Low-Budget-Tourism.

Ausgehend von dem System Tourismus bringt der Low-Budget-Tourism spezielle Formen des Destinationsangebotes, gerade im abgeleiteten Angebot, hervor, die der Nachfrage des Low Budget Traveller entsprechen.

Er umfasst alle Tourismussubjekte (Nachfrage) und Tourismusobjekte (Angebot) und die zueinander bestehenden Beziehungen, die sich auf dieses Segment des Tourismus spezialisiert haben bzw. indirekt Teil des Segmentes sind.

Dazu gehören z.B. die Beherbergungsbetriebe wie Hostels oder Jugendherbergen, gastronomische Einrichtungen, Transportunternehmen, Touristische Organisationen im Low Budget Bereich oder Tour Operator.

2.5 Datenerhebung

Bei der Primärerhebung galt es, die gegebenen Rahmenbedingungen im Bereich des Low-Budget-Tourism in der Destination Zürich zu berücksichtigen. Der im Vorfeld erarbeiteten Definition des Low-Budget-Tourism sind 3 Beherbergungsbetriebe zuzuordnen. Im Rahmen der Recherchen zu vorhandenen Tourismusorganisationen und Tourismusvertretungen stellte sich heraus, dass nur die Organisation Zürich Tourismus für die Stadt Zürich verantwortlich und engagiert ist. Das von ihr bereitgestellte Informationsmaterial war ein wichtiger Bestandteil der Sekundärforschung.

2.5.1 Low Budget Traveller

Für die Befragung der Reisenden wurde die Form des standardisierten Fragebogens gewählt. Die Fragen wurden so konzipiert, dass sie der Gewinnung von soziodemografischen und vergleichbaren Daten dienen, die durch statistische Verfahren auswertbar sind. Außerdem sollten Erkenntnisse über das Angebot und die Nachfrage gewonnen werden.

Begründet in einem geringeren zeitlichen Umfang wurde die Befragung schriftlich durchgeführt. Die Fragebögen wurden über einen Zeitraum von 2 Monaten in den Hostels ausgelegt oder den Reisenden durch die Mitarbeiter ausgehändigt. Eine zusätzliche Motivationsförderung zur Teilnahme erfolgte zum Teil durch Plakate oder die Anwesenheit der Autorin vor Ort.

Der für die Erhebung verwendete Fragebogen enthält geschlossene und offene Fragen. Bei der Wahl der geschlossenen Fragen waren begrenzte Antwortmöglichkeiten gegeben oder eine Bewertung gefordert. Diese Frageform bestimmte den größten Anteil.

Bei Fragen mit nicht vorhersehbaren Antwortmöglichkeiten wurde die Form der offenen Frage gewählt. Dabei sollten die Probanden Gelegenheit bekommen Vorschläge, Kritik oder ihre freie Meinung zu äußern. Hier wurde die Anzahl der Fragen auf ein unvermeidbares Mindestmaß reduziert, da sich die Auswertung der Antworten wesentlich komplizierter gestaltet.

Die Erstellung des Fragebogens lässt eine inhaltliche Vergleichbarkeit mit verwandten Studien zu. Da die Ergebnisse der eigenen Primärerhebung einer begrenzten Dimension unterliegen, werden unterstützend Erkenntnisse zur Verfügung stehender Studien von RICHARD und WILSON herangezogen.

Der Fragebogen beinhaltet 23 Fragen und umfasst einen Bearbeitungszeitraum von 15-30 Minuten.

Die Auswertung wurde durch eine Übertragung der Daten in Excel Tabellen und der daraus resultierenden Darstellung in Diagrammform vorgenommen.

2.5.2 Beherbergungen

Aufgrund der geringen Anzahl der bestehenden Unterkünfte erfolgte die Befragung der Betreiber durch Experteninterviews. Die Beherbergungsbetriebe sind verschiedenen schweizweit agierenden Organisationen angeschlossen und somit konkurrierend, bzw. sie werden als eigenständiger Betrieb geführt. Deshalb ist der Leitfaden für die Interviews individuell angepasst worden.

Der Umfang des Leitfadens variierte zwischen 19 und 23 Fragen und wurde mit einer Befragungszeit von 30-40 Minuten festgesetzt.

Die Formulierung sowie die Reihenfolge der Fragen konnte flexibel angepasst werden. Dies gewährleistete den Teilnehmern einen natürlichen und flüssigen Gesprächsverlauf. Es ermöglichte dem Interviewpartner eine freie Gestaltung und Ausweitung der Antworten und bot dem Interviewer die Gelegenheit, gegebenenfalls nachzufragen.

Für die Auswahl der Experten gab es keinen Spielraum, da nur 3 Ansprechpartner in der Destination Zürich tätig sind. Es wurden ausnahmslos Termine für persönliche Gespräche vereinbart.

Der Aufbau des Leitfadens zielte auf die Gewinnung von Informationen, neuen Erkenntnissen und im Wesentlichen auf die Meinungen der Experten ab.

3 Situationsanalyse

In der Situationsanalyse wird der Ist-Zustand der Angebotsstruktur der Destination Zürich dargestellt und das spezifische Angebot für den Low-Budget-Tourism hervorgehoben. Dabei soll nicht auf alle Daten und Fakten eingegangen werden, sondern nur auf die für die Hypothese entscheidenden.

Bei der anschliessenden Analyse der Nachfrage werden die Bedürfnisse und Erwartungen der Traveller ermittelt.

Die Ergebnisse der Nachfrageanalyse lassen, durch den Vergleich mit dem vorhandenen Angebot, eine Auswertung bezüglich möglicher Potenziale und Hemmnisse zu.

3.1 Angebotsanalyse

Für die Angebotsanalyse wurde eine Methode gewählt, bei der sich Primär- und Sekundärforschung ergänzen.

Dabei kamen folgende Arbeitstechniken zum Einsatz:

- Auswertung von Prospekten, Informationsschriften und Medienmitteilungen
- Auswertung von örtlichen Webseiten, touristischen Datenbanken und Webstatistiken
-Experteninterviews

Im Folgenden werden die Ergebnisse für die Destination Zürich und das vorhandene Angebot im Low Budget Segment aufgeschlüsselt.

3.1.1 Die Destination Zürich und das vorhandene Angebot im Low-Budget-Tourism

Wie bei der Begriffskennzeichnung schon genauer erläutert, gliedert sich das touristische Angebot einer Destination in das ursprüngliche und das abgeleitete Angebot. Dabei umfasst das ursprüngliche Angebot im Low-Budget-Tourism vollumfänglich das ursprüngliche Angebot der Destination Zürich, da dies Reisenden jeder Form gleichermaßen zur Verfügung steht.

3.1.1.1 Das ursprüngliche Angebot

Bei der Ermittlung des ursprünglichen Angebotes der Destination Zürich wurde eine Untergliederung in soziokulturelle Verhältnisse, naturräumliche Gegebenheiten und die allgemeine Infrastruktur vorgenommen.

- Zu den natürlichen Angebotsfaktoren zählen:

- Lage: - Im Zentrum der Schweiz gelegen mit einer
Gesamtfläche von 92 km2, aufgeteilt in 12 Stadtkreise
- Nördlich an den Zürichsee angrenzend, der über eine sehr gute Wasserqualität verfügt

- Klima: - Mildes, nicht ganz beständiges Klima mit 1500
Sonnenstunden pro Jahr
- Sommer: durchschnittliche Regentage 13-14 und
durchschnittliche Sonnenstunden 7, durchschnittliche Tageshöchsttemperatur von 22o C
- Winter: durchschnittliche Tagestemperatur -2 bis -3,5o C, verhältnismäßig wenig Schnee

- Gewässer: - Zürichsee mit gut zugänglichen Ufern, in die Stadt eingebettet
- Die Flüsse Limmat, Sihl und der Schanzengraben mit gut erschlossenen Uferpromenaden

- Natur: - Über 40 Parks
- Uetliberg, der Hausberg Zürichs, mit einer Panoramasicht bis zu den Alpen und ein Wanderparadies (871 m ü. M.)
- In alle Richtungen 10 min Distanz bis zum nächsten Wald (2300 ha)
- 1200 Pflanzenarten wachsen in der Stadt
- Verschiedene Wildparks, wie der Langenberg Wildpark oder der Naturerlebnispark Sihlwald (größter zusammenhängender Laubmischwald des schweizerischen Mittellandes mit einheimischen Tieren)[28]

- Die soziokulturellen Verhältnisse beinhalten:

- Kulturelle internationale Vielfalt - Zürich ist die kulturelle und wirtschaftliche Hauptstadt der Schweiz und Hauptsitz vieler internationaler Firmen
- Attraktive Bildungsplätze mit sehr hohem Bildungsniveau
Wirtschaftsstruktur:
- Einer der bedeutendsten europäischen Finanzplätze; die
Finanzbranche generiert etwa ein Drittel der Wertschöpfung und ein
Viertel der Arbeitsplätze in Zürich[29]
- Weitere wirtschaftliche Schwerpunkte liegen in den Bereichen Forschung, Bildung und Gesundheit
- Kongress- und Tourismusstandort
- Beschäftigung: ca. 90% im Dienstleistungssektor, 10 % im Industriesektor und weniger als 1% in der Landwirtschaft[30]
- Im Dienstleistungssektor werden 17200 Arbeitsplätze im Tourismus erzeugt und 6900 in direkt vom Tourismus abhängigen Branchen; dies entspricht 6% aller Beschäftigten der Stadt

Bevölkerungsstruktur:

Die Zusammensetzung der Stadtbevölkerung ist sehr international und geprägt von einer hohen Zu- und Abwanderungsrate.

Tabelle 3: Wohnbevölkerung nach Geschlecht und Herkunft, (1. Quartal 2013)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Präsidialdepartement , Statistik Stadt Zürich[31]

Ende März 2013 waren 394 709 Personen in der Stadt Zürich wohnhaft. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 0,9% (+3641 Personen).

[...]


[1] Zürich Tourismus; Publikation: Zahlen und Fakten 2013 – Zürcher Tourismus in Zahlen, April 2013, Zürich, URL: www.ztextra.ch/de/page.cfm/tourismuspolitik/fakten_zahlen; S. 2; abgerufen am 12.06.2013

[2] Schweiz Tourismus; Medienmitteilung: Starker Franken: Situationsanalyse und Entscheidungsbasis für den Schweizer Tourismus, URL: http://www.katag.ch/shared/presse/2011/Starker_Franken.pdf, Zürich 20.01.2011, abgerufen am 20.05.2013

[3] Vgl. Publikation: Zahlen und Fakten 2013 – Zürcher Tourismus in Zahlen; S. 2; abgerufen am 12.06.2013

[4] Credit Suisse; Publikation: „Swiss Issues Branchen - Branchenhandbuch 2012 Strukturen und Perspektiven“, URL. https://marketdataresearch.credit-suisse.com/cs/mdr/p/d/qrr/research/files/getfiles.do?fileName

=F120124000021.pdf, Zürich, 2012, S. 37

[5] Neue Zürcher Zeitung; Interview mit Martin Sturzenegger, Direktor Zürich Tourismus, URL: http://www.nzz.ch/aktuell/zuerich/stadt_region/im-schnitt-der-angebote-sind-wir-weltklasse-1.18072770, Zürich, am 29.04.2013, abgerufen am 18.06.2013

[6] Wirtschaftsmagazin „The Economist“, Artikel: ZuRich, URL: http://www.economist.com/blogs/

graphicdetail/2012/02/daily-chart-7; veröffent licht am 13.02.2012; abgerufen am 13.06.2013

[7] Mundt, Jörn W., Tourismus, 4. Überarbeitete und ergänzte Auflage, München, 2013, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, S. 1

[8] WTO, Publikation: Concepts, Definitions andClassifications for Tourism Statistics 1995, Madrid, URL : http://pub.unwto.org/WebRoot/Store/Shops/Infoshop/Products/1033/1033-1.pdf, S. 12, abgerufen am 05.05.2013

[9] Haedrich, Günther, Kaspar, Claude, Klemm, Christian, Kreilkamp, Edgar, Tourismus-Management; Tourismus-Marketing und Fremdenverkehrsplanung; 3. Auflage; Berlin 1998; de Gruyter; S. 17

[10] Vgl. Haedrich, Günther, Kaspar, Claude, Klemm, Christian, Kreilkamp, Edgar, (1998), S. 17

[11] Vgl. Haedrich, Günther, Kaspar, Claude, Klemm, Christian, Kreilkamp, Edgar, (1998), S. 17

[12] Bieger, Thomas., Management von Destinationen, 7. Auflage, München, 2008, Oldenburg Wissenschaftsverlag GmbH, S. 55

[13] Vgl. Bieger, Thomas (2008), S. 56

[14] Vgl. Bieger, Thomas (2008), S. 55

[15] Freyer, Walter: Tourismus-Einführung in die Fremdenverkehrsökonomie; 8. Auflage, München, 2006, Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, S. 254

[16] Pompl, Wilhelm: Touristikmanagement 1, 2. Aktualisierte und erw. Auflage, Berlin/Heidelberg, 1997, Springer-Verlag, S. 7

[17] Vgl. Freyer, Walter (2006), S. 254

[18] Vgl. Kaspar, Claude, Tourismuslehre im Grundriss, 5. Auflage, Bern/Stuttgart/Wien: Haupt, 1996, S. 66

[19] Vgl. Freyer, Walter (2006), S. 255 ff.

[20] Vgl. Kaspar, Claude (1996), S. 121

[21] Vgl. Haedrich, Günther, Kaspar, Claude, Klemm, Christian, Kreilkamp, Edgar, (1998), S. 18f

[22] Vgl. Freyer, Walter (2006), S. 67f

[23] Vgl. WTO (1995), S. 21

[24] Vgl. Freyer, Walter (2006), S. 6

[25] Vgl. Freyer, Walter (2006), S. 89

[26] Loker-Murphy, Laurie; Pearce, Philip L.; Young Budget Travellers : Backpacker in Australia. ; in : Annals of Tourism Research, (22), 4, S. 819-843

[27] Ateljevic, Irena; Doorne, Stephen, Publikation: Nowhere Left to Run: A Study of Value Boundaries and Segmentation Within the Backpacker Market of New Zealand, 2001; In Mazanec et. al. (Hrsg.) ; S. 169-187

[28] Zürich Tourismus, Publikation: Zürich kurz vorgestellt, Zürich, 2012, URL:www.zuerich.com/files/?id=40138‎,

abgerufen am 05.06.2013

[29] Stadt Zürich, Wirtschaft und Arbeit URL: http://www.stadt-zuerich.ch/portal/de/index/portraet_der_stadt_zuerich/

wirtschaftsraum_u_-foerderung.html, abgerufen am 01.06.2013

[30] Internetlexikon Wikipedia: Zürich, URL: http://de.wikipedia.org/wiki/Zürich, abgerufen am 02.06.2013

[31] Stadt Zürich, Publikation Bevölkerung Stadt Zürich, Präsidialdepartement, Statistik Stadt Zürich; Ausgabe : 1.

Quartal 2013; S. 3, abgerufen am 18.06.2013

Details

Seiten
99
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656640592
ISBN (Buch)
9783656640585
Dateigröße
2.8 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v272473
Institution / Hochschule
DIPLOMA Fachhochschule Friedrichshafen
Note
2.3
Schlagworte
low-budget-tourism zürich eine analyse dienstleistungsangebote

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Titel: Low-Budget-Tourism in Zürich