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Der Boom der Extremsportarten

Facharbeit (Schule) 2013 8 Seiten

Gesundheit - Sport - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Extremsport - Definition

3. Die Aktuelle Situation des Extremsports
3.1 Der Extremsport in der Gesellschaft
3.2 Der Extremsport in den Medien

4. Der Boom der Extremsportarten

5. Resümee

Literaturverzeichnis

Boom der Extremsportarten

1.Einleitung

„The only way to discover the limits of the possible is to go beyond them into the impossible“[1]. Obwohl Arthur C. Clarke diesen Satz nicht in Bezug auf Extremsport formuliert hat, beschreibt dieser das grundlegende Prinzip der Extremsportarten dennoch sehr passend. Beim Extremsport geht es darum, in einer Aktivität physisch und psychisch an seine Grenzen zu gehen, um dabei den ganz besonderen „Kick“ zu erfahren. Andererseits stellt der Extremsport einen Kontrast zur vereinheitlichten Gesellschaft da. Nicht zuletzt sind dies Gründe, die das Boomen der Extremsportarten in den letzten Jahren verursacht haben. Im Folgenden werden der Extremsport allgemein und die Gründe sowie die Motivation für den Boom der Extremsportarten näher erläutert.

2.Extremsport - Definition

Der Begriff „Extremsport“ ist bis heute nicht exakt definiert. Er wurde in den 90er Jahren populär, als die Medien anfingen, diesen Begriff für Marketingzwecke einzusetzen. Allgemein betrachtet bezeichnet der Begriff „Extremsport“ das Herangehen an sportliche und physikalische Grenzen. Der Sportler wird dabei physisch, psychisch und technisch enorm belastet.
Der Ursprung des „Extremsports“ bzw. „extreme sports“ beginnt etwa im Jahre 1950, als Ernest Hemingway die Aktivitäten, bei denen der Tod ein allgegenwärtiges Risiko ist, als „extreme sports“ definierte. Die eigentliche sportliche Kategorie entsteht mit der Erfindung des modernen Bungee-Jumpings von mehreren Studenten der Oxfort University in England im Jahre 1979[2]. Daraufhin entstehen viele weitere Extremsportarten wie „Base Jumping“, „White-water Rafting“ oder „Cliff Diving“. Aber auch „normale“ Sportarten wie Fahrradfahren, Klettern, Tauchen, Laufen oder Fallschirmspringen werden immer exzessiver und mit viel höherem Risiko ausgeübt und nehmen dadurch immer extremeren Charakter an. Dadurch wird auch die Beurteilung eines Sportes als „extrem“ vielfach subjektiv, da die Übergänge vom normalen Sport zum Extremsport stufenlos sind[3]. Schließlich entwickelten sich daraus Extremsportarten wie zum Beispiel Downhill-Mountainbiking, Free-Climbing oder Apnoetauchen. Marathons oder Triathlons – sogar Ultramarathons und Ultratriathlons – werden mit bis zu 20-facher Strecke, also einer Gesamtdistanz von bis zu 4520 Kilometern, absolviert und Fallschirmsprünge werden im extremsten Fall aus dem Weltall, wie beispielsweise der Rekordsprung von Felix Baumgartner aus ca. 39 Kilometern Höhe, ausgeübt. Auch Sportarten wie Skateboard- und BMX-Fahren werden auf immer größeren Rampen ausgeübt und tragen dazu bei, dass der Extremsport schließlich auch die Medien erreicht. Ein Meilenstein dafür sind die X-Games, bei denen sich Extremsportler in verschiedenen Disziplinen messen, die 1995 das erste Mal in Vermont, USA ausgetragen und übertragen wurden. Sie begeisterten auch die breite Masse der Zuschauer für den sonst eher kritisch gesehenen Extremsport und lösten förmlich einen Boom der Extremsportarten aus, der bis heute stets zunimmt. Neben dem fundamentalen Streben nach dem Besonderen „Kick“ und dem Glücksgefühl, das die Endorphine in Extremsituationen auslösen, sind die Herausforderungen der Extremsportarten oft auch mit einem enormen Risiko verbunden, da zum einen gerade die Wagnisse, die allgemein sportlich betrachtet zu gefährlich oder unmöglich erscheinen, einen Reiz für Extremsportler darstellen. Zum anderen kann die biologisch bedingte Ausschüttung von Endorphinen in einer Notfallsituation auch zu einer Selbstüberschätzung führen, da sie nicht nur die gewünschten Glücksgefühle verursachen, sondern auch zu einer Missachtung der körpereigenen Warnsignale führen können.[4] Außerdem spielen Umweltfaktoren wie zum Beispiel Schnee, Wind, extreme Kälte oder extreme Wärme eine große, unberechenbare Rolle, die den Sport zum einen gerade interessant machen, zum anderen aber auch zu weiteren Risiken führt.

3.Die Aktuelle Situation des Extremsports

Der Extremsport ist heutzutage eine allgemein anerkannte und angesehene Form der sportlichen Aktivität. Er erfährt immer mehr Interessenten, die Distanz der Gesellschaft zu den Sportarten sinkt und die gegenseitige mediale Bereicherung nimmt stark zu.

[...]


[1] C. Clarke, Arthur: Lost Worlds of 2001, [o.O.]: Signet 1972, S. 189.

[2] Vgl. Wikipedia, http://en.wikipedia.org/wiki/Extreme_sport, 22. November 2013.

[3] Vgl. Extremsport – Die Herausforderung, das Am-Limit, http://www.extremsport.info/, 29. März 2013.

[4] Vgl. Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Extremsport, 07. November 2013.

Details

Seiten
8
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656649465
ISBN (Buch)
9783656649458
Dateigröße
410 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v272991
Note
1,0
Schlagworte
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