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Globalisierung & Energiepolitik in China

Gibt es eine völlige Abkehr der umweltschädlichen fossilen Brennstoffe und welche Rolle spielen erneuerbare Energien?

Facharbeit (Schule) 2014 21 Seiten

Politik - Klima- und Umweltpolitik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Was ist Globalisierung?
2.1 Die Ursachen
2.2 Die Herausforderungen

3 Klimakrise

4 China - Allgemein
4.1 Die Globalisierung in China
4.2 Chinas Umwelt

5 Energiepolitik
5.1 Kohleenergie
5.2 Rolle der Ölkonzerne
5.3 Zielsetzung bis

6 Erneuerbare Energie
6.1 Erneuerbare Energien in China
6.2 China in der globalen Energiepolitik

7 Fazit

Anhang.

Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Das Oberthema „Nachhaltigkeit in Schwellenländern“ bietet eine Vielzahl an unterschiedlichen Themenperspektiven und Inhalten. Da man Ökonomie und Ökologie in Zeiten der Globa- lisierung kaum trennen kann, entschied ich mich diese beiden Aspekte anhand von China zu 5 untersuchen. China ist in Zeiten der Globalisierung eines der Länder mit dem größten wirt- schaftlichen Aufschwung und ein wirtschaftlicher Gewinner. Gerade durch seinen Wirt- schaftswachstum und der steigenden Energienachfrage ist ein Umdenken der Energiepolitik von großer Bedeutung. Zunächst erläutere ich die Begrifflichkeit der Globalisierung und die daraus entstandenen neuen Herausforderungen. Anschließend werde ich die Globalisierung in China 10 und seine Umwelt untersuchen, die durch die chinesische Industrialisierung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Meinen Schwerpunkt werde ich auf die Energiepolitik legen. Während Kohle und andere fossile Brennstoffe wesentliche Rohstoffe für die Energiewirtschaft in China sind, untersuche ich die aufstrebenden erneuerbaren Energien, welche Rolle diese für die Volksrepublik China spielen und inwieweit die Zielsetzung Chinas Umwelt und Energiepolitik 15 involviert.

2 Was ist Globalisierung?

Globalisierung wurde im Laufe der Zeit zu einem alltäglichen Begriff. Man hört ihn im Radio, in den Fernsehnachrichten oder man liest ihn in der Zeitung. Doch wie kann man „Globalisierung“ genau definieren? Die Globalisierung ist ein Prozess, in dem Beziehungen auf einer ökono- 20 mischen, sozialen und politischen Basis international vernetzt werden. Diese Auflösung der Grenzen von Nationalstaaten führt zu einem Weltbinnenmarkt und einer gemeinsamen Welt- wirtschaft (vgl. Goll 2011, S.104). Globale Märkte sollen wirtschaftlich betrachtet auf schnellstem Weg zusammenwachsen und so einen Wirtschaftswachstum und „zukünftigen Wohlstand in Industrie- und Entwicklungsländern“ fördern (vgl. Eggert u.a. 2005, S.524). Des 25 Weiteren besitzt Globalisierung sowohl eine räumliche als auch zeitliche Dimension. Lokale, nationale und globale Grenzen werden überwunden, was den Handel für Unternehmen attraktiver macht. In kurzer Zeit werden Informationen, Geld, Güter und Menschen um die Welt transportiert. So wirken sich Aktivitäten und Entscheidungen auf der einen Seite der Erde schnell auf das alltägliche Leben auf der Anderen aus. In der Globalisierung auftretende „wirtschaftliche, politische oder soziale Entwicklungen, Bevölkerungswachstum, Umwelthandel und techno-logische Innovationsprozesse“ bilden einen Raum, der Grundlage für das Handeln von Unternehmen, Einzelpersonen, Organisationen und Staaten ist (vgl. Messner 2009, S.104).

2.1 Die Ursachen

5 Die Ursachen der Globalisierung sind weitreichend und in vielen verschiedenen Bereichen zu finden. Zunächst sind innerhalb der Ökonomie die Vereinfachung der Güter- und Faktormärkte und der Abbau von Handelshürden wesentliche Anlässe für die Globalisierung. Um für ihre Produktion so gut es geht Kosten einzusparen, nutzen Unternehmen immer neuere Kommunikations-technologien. Außerdem wird der Globalisierungsprozess von Konsumenten angetrieben, die sich nicht mehr mit einheimischen Produkten zufriedengeben, sondern die Produktvielfalt auf dem internationalen Markt nutzen wollen (vgl. Eggert u.a. 2005, S.529). Politisch betrachtet lassen sich das Ende des Kalten Krieges und der Niedergang des Sozialismus als Faktoren für die Globalisierung erkennen. Dieser Abbau der politischen Spannungen führte zu einer Stärkung der internationalen Handelsbeziehungen. Durch neue Wachstumszentren wie 15 z.B. China sind neue Wettbewerber auf den Weltmarkt getreten, die die Konkurrenz beleben. Die Länder des ehemaligen Ostblocks haben zwischen 1989 - 1991 ihre politischen Rahmenbedingungen grundlegend erneuert und auf diese Weise ihren Markt für Menschen, Güter, Dienstleistungen und Kapitale eröffnet. (vgl. ebd., S.529). Durch die technologischen Errungenschaften ist eine Globalisierung kaum wegzudenken. So werden Transaktionskosten 20 durch „Verkehrs- und Kommunikationstechnologien“ gesenkt, was die Unternehmen dazu verleitet, innerhalb eines geringen Zeitraums an unterschiedlichsten Orten der Welt in verschiedenen Projekten mitzuwirken. Man erkennt, dass die neuen Technologien Grundlage für die Globalisierung sind. Ansonsten lassen sich auch im soziokulturellen Bereich Ursachen feststellen. Eine wachsende Gleichstellung von Lebensstilen, Normen und Werten, welche durch 25 globale Produkte, die weltweit in den Medien präsentiert werden und die steigende Mobilität der Menschen, führen zu Verschmelzungen in der Bevölkerung. Generell ist zu sagen, dass man Ursachen und Auswirkungen in dem Prozess der Globalisierung nicht gut auseinanderhalten kann (vgl. ebd., S.529), da es sich meist um „Ursache-Folge-Ketten“ handelt, die stark ineinander übergehen (vgl. Groll 2011, S.105).

30 2.2 Die Herausforderungen

Die Globalisierung beinhaltet den globalen Wandel, der sich besonders im Bereich der Umwelt wiederfindet. Erstmals ist allein der Mensch für die Umweltproblematiken zuständig. Die veränderte Umwelt wird vor allem durch die Klimaerwärmung, Zerstörung von Böden, Rückgang der Artenvielfalt, sowie Wasserknappheit und Wasserverschmutzung gekennzeichnet. Des Weiteren wächst die Weltbevölkerung und neue Gesundheitsrisiken bedrohen die Welt (vgl. Mertz 2006, S.38). Allgemeines Ziel ist ein Zugang von Nahrungsmitteln und Trinkwasser für 5 möglichst viele Menschen, um deren Lebensgrundlage gewährleisten zu können. Außerdem ist eines der größten Ziele das nachhaltige Handeln und eine Politik, die dem globalen Klimawandel entgegen geht (vgl. Groll 2011, S.107). Ähnlich wie zu Zeiten der Industrialisierung erkennt man Migrationsströme aus Entwicklungsländern in reichere Staaten. Der Grund sind globale Wirtschaftskrisen, die auch in den armen Ländern der Welt die Armut erhöhen. Obwohl der 10 Wohlstand einzelner Staaten durch den Welthandel gewährleistet wird, führt dieser meistens zu einem verlangsamten Wachstum in Entwicklungsländern, Hungerkrisen und auch zu, von den Transportbewegungen (z.B. Zug, Flugzeug, Auto), überforderten Umweltsystemen und so zu Umweltkrisen (vgl. ebd., S.105). Gerade diese globalen Klimakrisen können nicht von einzelnen Staaten überwunden werden. Aus diesem Grund wird eine internationale, gemeinsame Politik 15 immer entscheidender. Eine Rahmensetzung der internationalen Ordnungspolitik für die Globalisierung soll so zum Beispiel „soziale und umweltpolitische Anreize für nachhaltiges Handeln setzen“. Die Frage nach der Steuerungsfähigkeit der einzelnen Staaten wird stark diskutiert: Verursacht die Globalisierung eine Handlungsunfähigkeit oder fördert sie viel mehr einen Wachstum der Staatstätigkeit1 ? (ebd., S.106). Ferner gibt es noch viele weitere 20 Herausforderungen im Rahmen der Globalisierung, z.B. eine gemeinsame Welt- Gesundheitspolitik oder der technologische Wandel und seine Folgen (vgl. Abb.1).

3 Klimakrise

Der Klimawandel bedroht die Erde. Er bedroht die zukünftige Bewohnbarkeit der Erde und verursacht eine steigende Erwärmung unserer Welt. Neben den Auswirkungen, die man schon 25 erkennt, wie steigende Meeresspiegel und Wüstenbildungen, stellt sich die Frage, wie weit die Klimakrise noch gehen kann. Die Klimakrise ist nicht nur verantwortlich für die Umwelt- faktoren, die sich immer mehr verändern, sondern auch für einen Zweifel an den Regierungs- formen der Demokratie und des Kapitalismus, welche diese Veränderung scheinbar nicht mit der nötigen Angst und Gefahrenerkennung entgegen gehen (vgl. Al Gore 2009, S.303). Das Problem 30 an der Klimakrise ist, dass man solche Gefahren nicht kennt und aus diesem Grund den globalen Wandel als weit entfernte Bedrohung betrachtet, die einen selbst nicht betreffen wird. Auf bekannte Gefahren kann der Mensch schneller reagieren als auf eine Klimakrise, mit der er noch keine negativen Erfahrungen gemacht hat (vgl. ebd., S.304). Doch der Klimawandel ist da. Die weltweite Zunahme an klimatischen Extremereignissen ist im vollen Gange und bringt viele Herausforderungen mit sich. Weltweit verändert sich das Wettermuster; Starkniederschläge bedrohen den einen Teil der Welt, während auf der anderen Seite Hitzewellen zu Dürren führen. Überschwemmungen und Stürme bedrohen Menschen, Tiere und Pflanzen. Die Erderwärmung führt zu einem Abschmelzen der polaren Gletscher, wodurch der Anstieg des Meeresspiegel unmittelbare Auswirkungen auf alle Küstenregionen und Inseln hat (vgl. Schinke u.A. 2011, 10 S.5). Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, Waldrodungen und Bodenerosionen entsteht eines der wesentlichen Treibhausgase: CO2. Neben Kohlenstoffdioxid sind Methan und Lachgas zwei weitere wichtige Gase, die den Klimawandel beschleunigen. Durch Reisanbau, Viehhaltung und der Verbrennung von Biomasse wird Methan in die Atmosphäre freigelassen. Lachgas wird ebenfalls bei der Verbrennung von Biomasse und fossiler Brennstoffe produziert. Ohne eine 15 Reduktion der Gase und eine Verhaltensänderung der Menschen ist es kaum möglich, gegen den Klimawandel anzugehen (vgl. ebd., S.21).

4 China - Allgemein

China ist nach Kanada und Russland das flächenmäßig drittgrößte Land der Erde. Mit rund 9,6 Mio. km² macht es etwa 6,4% der festen Erdoberfläche aus. In der Nord-Süd-Ausdehnung 20 erstreckt sich das Land über 5500 km, von Ost nach West misst das Land etwa 4500 km. Diese riesige Ausdehnung ist auch für eine sehr vielfältige Raumstruktur und Gegensätze verantwortlich (vgl. Taube/Schmidkonz 2010, S.14). Aus diesem Grund ist China einer großen klimatischen Vielfalt ausgesetzt: Während im Nordosten (Mandschurei) eher Winterkälte herrscht, ist es in Zentralasien eher wüstenhaft. Im Südosten befindet man sich in den heiß 25 feuchten Randtropen (vgl. ebd., S.22). Mit über 1,3 Milliarden Menschen besitzt China die zahlreichste Bevölkerung der Erde (vgl. ebd., S.44). Insgesamt macht das Land etwa ein Fünftel der Weltbevölkerung aus. Diese sind jedoch nicht über ganz China verteilt sondern befinden sich zu einem sehr großen Teil in den ostchinesischen Provinzen. Chinas Minderheiten leben meist im restlichen Westchina, wo die Lebensbedingungen aufgrund von ausgedehnten Wüsten und 30 Gebirgen ungünstig sind (vgl. ebd. S.46). Die etwa 55 chinesischen Minderheiten wie u.a.

Mongolen, Tibeter oder Uiguren haben eine eher schlechte Beziehung zu den Han-Chinesen, also zu der Bevölkerungsmehrheit, da es in den vergangen Jahrhunderten häufig zu Verdrängung und Kulturrevolutionen gekommen ist (vgl. ebd., S.48). Laut Artikel 1 der chinesischen Verfassung, die am 14.03.2004 vom Volkskongress verabschiedet wurde, „ist die Volksrepublik China ein sozialistischer Staat unter der demokratischen Diktatur des Volkes“. Stärkste und weltweit mitgliederreichste Partei ist die „Kommunistische Partei Chinas“ kurz KPCh, die das Führungsmonopol darstellt (vgl. ebd., S.120). Zudem ist China Heimat vieler verschiedener Religionen, wobei die chinesischen Religionen, wie der Daoismus, Konfuzianismus und der Buddhismus, die wichtigsten Religionen sind. Neben ihnen gibt es geringere Anteile an Christen 10 und Moslems, sowie weitere kleinere Gruppierungen (vgl. ebd., S.196).

4.1 Die Globalisierung in China

China geht aus der Globalisierung als eines der erfolgreichsten Ländern hervor. So hat China die Chance genutzt und durch eine staatlich gesteuerte Marktwirtschaft den Aufstieg zum Schwellenland gesichert (vgl. Meyns 2009, S.11). Des Weiteren rangen Deutschland und China 15 um den Titel des „Exportweltmeisters“. Aber auch Güter, welche für ausländische Unternehmen von starker Bedeutung sind, werden für China immer wichtiger. Durch Billigpreise drängt sich China in den amerikanischen und europäischen Markt und durch den Aufkauf von bankrotten Firmen sichert sich das Land Marktpositionen. Für ausländische Unternehmen wird China eine zunehmende Konkurrenz, aber auch ein guter Standort für die Produktion der Güter, da China als 20 billig und qualitativ gilt. Dies kann man an zunehmenden Luxusmarken und Herstellern für Handys und Klamotten erkennen, die in die aufsteigende Weltmacht investieren (vgl. Fuchs o.J., o.S.). „Made in China“ Produkte sind überall auf der Welt ein wesentlicher Teil des alltäglichen Lebens geworden. So ist China ein aktiver Gestalter der politischen, gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen in der globalen Welt geworden. Ferner werden internationale 25 Arbeitsplätze durch die konjunkturellen Prozesse in ihrer Sicherheit bestimmt (vgl. Taube/Schmidkonz 2010, S.7). Der Globalisierungsprozess in China ist noch lange nicht am Ende, so sagen viele Experten, dass das Land in den nächsten Jahrzehnten eine noch wichtigere Rolle innerhalb der Weltwirtschaft einnimmt. Des Weiteren wird eine Vergrößerung des Wirtschaftswachstums mit dem Faktor zehn bis 2050 vorausgesagt. Doch diese Vorhersage ist 30 nur eine „recht vorsichtige Schätzung“, da Chinas Wachstum in den letzten drei Jahrzehnten sich nicht nur verdoppelt, sondern noch stärker gewachsen ist (vgl. Stern 2009, S.225). Die chinesische Industrialisierung führte zu einer Verdopplung des Primärenergieverbrauchs zwischen 2000 - 2007, die mit einer Verdopplung der CO2- Emissionen im selben Zeitraum und einer Erhöhung der erneuerbaren Energieeffizienz einherging (vgl. Rest 2011, S.133). Der Wandel einer eher agrarischen Gesellschaft zu einer industriellen und städtischen Welt verläuft in China in gewaltigen Schritten. Der wirtschaftliche Aufschwung Chinas fördert eine rasche Verstädterung, sodass es mehr als 250 Großstädte mit einer Bevölkerungszahl von 500 000 5 Einwohnern gibt, die insgesamt über 600 Millionen Menschen ihr zu Hause bieten (vgl. Taube/Schmidkonz 2010, S.56). Jedoch ist grundsätzlich zu sagen, dass man sich nicht aussuchen kann wo man leben will. Aus diesem Grund gibt es über 150 Milllionen „Wanderarbeiter“, die ihr zu Hause für einige Zeit verlassen, um in den Großstädten als Arbeiter ihr Geld zu verdienen (vgl. ebd., S.46), welche bei der Städteplanung nicht beachtet werden und 10 aus diesem Grund eine Herausforderung in der Infrastrukturentwicklung sind (vgl. ebd., S.56). Zudem erkennt man eine deutliche Spaltung in der Gesellschaft zwischen wirtschaftlichen Bewohnern. In der Küstenregion und den Großstädten gibt es einen erhöhten Wirtschaftswachstum, während im weiten Hinterland eine starke Armut herrscht. Durch den Unterschied zwischen den einzelnen Sektoren, besonders dem Primär- und dem Tertiärsektor, 15 steigt die Schere zwischen Armut und Wohlstand stetig an. In der chinesischen Gesamtwirtschaft sind knapp 40% aus dem Dienstleistungssektor die Grundlage, während die Landwirtschaft nur noch 12% ausmacht (vgl. ebd., S.130).

4.2 Chinas Umwelt

Wie erläutert ist die Globalisierung ein wesentlicher Beeinflusser des Klimawandels und der 20 Umwelt. Durch die zunehmende Rolle Chinas innerhalb dieses Gebiets leiden auch die Ökosysteme. Gerade durch diesen „Wirtschaftswachstum leidet fast jede größere Stadt unter Luftverschmutzungen, Umweltunfälle und damit verbundene Verseuchung von Luft, Wasser und Ackerland sind an der Tagesordnung […]“ (vgl. ebd, S.32). Als Beleg dafür haben unabhängige Studien bewiesen, dass China den größten CO2- Ausstoß besitzt. Die Luftverschmutzung führt zu 25 einem deutlichen Anstieg an Erkrankungen der Atemwege und zu einer Vielzahl an Todesfällen, die auf diese Problematik zurückzuführen sind (vgl. Sternfeld 2011, o.S.). Deutlich wurde die hohe Luftverschmutzung in den Tagen der Olympischen Spiele 2008. Das temporäre Ausschalten von Fabriken und Fahrverbote hatten direkte Auswirkungen auf die Luftqualität in Peking. So gab es durchschnittlich mehr Tage von guter Luftqualität als sonst an irgendwelchen Tagen. 30 Obwohl sich die Zusammensetzung der Luftqualität durch eine Abnahme von Kohle verursachter Luftverschmutzung verändert haben sollte, ist durch die gleichzeitige Zunahme der Luftverschmutzung durch Autoverkehr keine Verbesserung der Luftqualität zu sehen. Verdeutlicht wird hier, dass die Umwelt sehr abhängig von der chinesischen Wirtschaft ist.

[...]


1 Vergleichen Sie dazu Effizienzhypothese/ Kompensationshypothese (vgl. Goll 2011, S.106).

Details

Seiten
21
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656674665
ISBN (Buch)
9783656674634
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v274496
Institution / Hochschule
Gymnasium Munster – Gymnasium Munster
Note
13,4
Schlagworte
China Globalisierung Energie Erneuberbare fossile Klimawandel Brennstoffe Nachhaltigkeit Schwellenländer

Autor

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Titel: Globalisierung & Energiepolitik in China