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Backwaren als Nahrungs- und Heilmittel

Hausarbeit 2014 64 Seiten

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

ABSTRACT

1 Vorwort

2 Einführung
2.1 Begriffe
2.2 Geschichte
2.3 Vorreiter der Kräuterheilkunde
2.4 Ernte
2.4.1 Passender Sammelzeitpunkt
2.4.2 Einfluss der Mondphasen
2.4.3 Der Mondstand im Tierkreis
2.5 Pflanzeninhaltsstoffe und Heilwirkungen
2.5.1 Einmaleins der Pflanzeninhaltsstoffe
2.5.2 Wirkung der Heilpflanzen/Gewürzdrogen
2.6 Verwendete Pflanzen & Heilwirkung

3 Wissenschaftlicher Teil
3.1 Getreide
3.1.1 Hafer – aufbauend und stoffwechselregulierend
3.1.2 Hirse – für schönes Haar und stabile Knochen
3.1.3 Gerste – pflegt die Schleimhaut und senkt den Cholesterinspiegel
3.1.4 Weizen – wichtigstes Brotgetreide
3.1.5 Dinkel – der leicht verträgliche
3.1.6 Mais – für Darm und Nierenkranke
3.2 Zubereitung/Konservierung
3.2.1 roh oder gekocht/gebacken
3.2.2 frisch oder getrocknet
3.2.3 gefrorene Kräuter

4 Unterrichtseinheit/Seminar
4.1 Praxis
4.1.1 Hintergedanke
4.1.2 Vorbereitung
4.1.3 Durchführung der Unterrichtseinheit
4.1.4 Nachbesprechung
4.2 Theorie
4.2.1 Hintergedanke
4.2.2 Vorbereitung
4.2.3 Durchführung der ersten Unterrichtseinheit
4.2.4 Durchführung der zweiten Unterrichtseinheit:
4.2.5 Feedback

5 Zusammenfassung
5.1 Schlussresümee
5.2 Ausblick

6 Literaturverzeichnis

7 Tabellenverzeichnis

8 Anhang
8.1 Theorieeinheit
8.1.1 Arbeitsblatt
8.1.2 Arbeitsblatt-Lösungen
8.1.3 Infoblatt-Mindmap
8.2 Praxiseinheit
8.2.1 Rezepturen
8.3 Feedbackbogen

ABSTRACT

Das Thema Gesundheit wird derzeit sehr groß geschrieben und es gibt heute verschiedenste Möglichkeiten, die es uns ermöglichen, gesünder und bewusster zu leben. Doch auch als Bäcker/Konditor sollte man die Augen offen halten, denn sogar mit Backwaren, lässt sich in diesem Bereich mit etwas Kreativität und dem nötigen Fachwissen, einiges machen. Letztendlich dreht sich in der Arbeit alles um folgende Frage: „Können Backwaren auch als Heilmittel Verwendung finden?“ Ob und wie das möglich ist und wie sich das umsetzen lässt, erfahren Sie in den folgenden Seiten.

Der theoretische Teil beginnt mit einem Überblick über die Geschichte der Pflanzenheilkunde. Danach wird die fachmäßige Ernte der Kräuter beschrieben und auch auf die verschiedenen Pflanzeninhaltsstoffe und deren Heilwirkungen wird genauer eingegangen. Abschließend werden die Pflanzen die im Zuge dieser Arbeit verwendet wurden, genauer beschrieben.

Im fachdidaktischen Teil wird ein Unterrichtskonzept vorgeschlagen, um einen Weg zur Umsetzung in den Unterricht aufzuzeigen. Es wurde dabei sowohl ein praktischer als auch ein theoretischer Teil entwickelt.

1 Vorwort

Kräuter faszinieren mich schon seit meiner Kindheit, doch die Zeit mich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen, habe ich mir erst seit der Geburt meines 1. Kindes genommen. Seither lässt mich dieses Thema nicht mehr los und es war mir ein Anliegen den Versuch zu starten, meine erlernten Berufe des Bäckers und Konditors mit den Kräutern zu verknüpfen.

Ohne die Unterstützung meiner Familie wäre es mir allerdings nicht möglich gewesen, diese Arbeit termingerecht fertig zu stellen, weshalb ich meinem Mann Gregor danken möchte, der sich in dieser Zeit rührend um unseren Sohn gekümmert hat. Auch in der Entwicklung neuer Rezepturen und Ideen spielt meine Familie eine sehr große Rolle, denn sie liefert mir immer wieder neue Inspirationen, steht mir stets mit Rat und Tat zur Seite und bietet äußerst wertvolle konstruktive Kritik, ohne die man sich meiner Meinung nach nicht verbessern bzw. weiter entwickeln kann.

Außerdem möchte ich an dieser Stelle auch meiner Schwiegermutter Biserka danken, die meinen Mann bei der Kinderbetreuung unterstützt hat und mir dadurch auch die nötige Zeit verschaffte, um an dieser Arbeit zu schreiben.

Doch ein ganz besonderes Dankeschön gelten meinem Sohn Julian und meinem Baby im Bauch, denn sie mussten mich in dieser Zeit, in der ich mich der Arbeit widmete, am meisten entbehren.

Bettina Tertinjek

2 Einführung

„Können Backwaren auch als Heilmittel Verwendung finden?“ In der vorliegenden Arbeit möchte ich dieser Frage auf den Grund gehen und Möglichkeiten zur Umsetzung aufzeigen. Auf das Thema Gesundheit wird heute wieder mehr und mehr Wert gelegt und nicht nur die alternative Behandlung von Krankheiten, sondern auch die Gesundheitsvorsorge steht hoch im Kurs. Das zeigt ebenso die Entwicklung der Pharmaindustrie, denn Nahrungsergänzungsmittel zur Vorbeugung von etwaigen Krankheiten boomen. Ob und was man im Bereich Konditorei/Bäckerei zu einer positiven Gesundheit beitragen kann, möchte ich im Zuge dieser Arbeit herausfinden. Ich habe mich dabei speziell auf die Verwendung verschiedener Kräuter konzentriert, da das meiner Meinung nach die einfachste und effektivste Art ist, eine zusätzliche Heilwirkung in Backwaren zu integrieren.

Der Leitsatz „Hauptsache satt werden“, bestimmte über viele Generationen, was auf den Tisch kam. Bereits Hippokrates, der berühmte Arzt des Altertums schrieb darüber, dass unsere Nahrung zugleich Medizin sein sollte. Er kam sogar zu der Schlussfolgerung dass sich tausende zu Tode essen, eher einer an Hungersnot stirbt (Pro Natura, 2014).

Mittlerweilen gibt es auch einige wissenschaftliche Untersuchungen darüber, die belegen, dass die richtige Auswahl an Lebensmitteln viele Krankheiten verhindern und sogar heilen kann. So hat zum Beispiel ein kanadischer Forscher namens Richard Beliveau mit seinen Forschungen nachgewiesen, dass bestimmte Lebensmittel sogar vor Krebs schützen können (gesundheitliche Aufklärung, 2014). Zum Thema Backen mit Kräutern gibt es bisher wenig Literatur. Jedoch wird einem spätestens nach dem Lesen dieser Arbeit klar, wie einfach man individuelle Rezepte mit zusätzlicher Heilwirkung erstellen kann, wenn man das Grundwissen der Bäckerei oder Konditorei beherrscht und ein wenig experimentierfreudig ist.

2.1 Begriffe

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Arbeit, werden wie folgt einige verwendete Begriffe genauer erklärt.

Droge

Unter dem Begriff „Droge“ versteht man die getrockneten, sachkundig aufbereiteten Heilpflanzen oder Teile davon. Apotheker verwendeten dieses Wort schon immer als Bezeichnung für getrocknete Heilpflanzen (Pahlow, 1993, S. 27).

Drogerie

Eine Drogerie ist ein Fachgeschäft oder auch ein größerer Unternehmensmarkt und lässt sich vom Sortiment her in vier Bereiche einteilen: Heilmittel, Schönheitspflege und Wellness, Biologische Reformprodukte und vollwertige Nahrungsmittel und Artikel für die Sachpflege in Haus und Garten. Lange Zeit durften nur Apotheken Heil- und Giftkräuter verkaufen. Österreichische Drogerien dürfen auch pflanzliche Arzneimittel verkaufen, weshalb eine dementsprechende Ausbildung und Befähigungsprüfung nachgewiesen werden muss, wenn man eine Drogerie selbstständig führen möchte. Beispiele für Drogeriemärkte wären DM und Müller (Wikipedia, 2014).

Phenol

Phenol ist eines der ältesten Desinfektionsmittel, das von den Eigenschaften her, aus mäßig flüchtigen Verbindungen mit mittlerer Wirkpotenz besteht (Braun sharing expertise, 2014).

Phytotherapie

Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten und Beschwerden durch Arzneipflanzen bzw. deren Teile oder durch Zubereitungen aus Arzneipflanzen (Phytopharmaka) wie Trockenextrakte, Tinkturen und Presssäfte (Gesellschaft für Phytotherapie, 2014).

Gewürze

Gewürze besitzen aromatische, bittere oder scharfe Inhaltsstoffe und werden Speisen zugesetzt um sie geschmacklich zu verbessern und sie bekömmlicher zu machen. Daher unterscheiden sich Heilpflanzen und Gewürze nur in der Art der Anwendung voneinander (Pahlow, 1993, S. 38).

Salz

Unser sogenanntes Kochsalz hat mit ursprünglichem Salz, wie es im Salzkristall vorkommt, nur noch wenig zu tun. Denn Kochsalz besteht hauptsächlich aus Natriumchlorid, also aus zwei Elementen. Natürliches Kristallsalz hingegen besteht aus jenen natürlichen Elementen, aus denen auch unser Körper besteht und woraus einst unser Leben aus dem Urmeer entstand. Der heutige Salzkonsum gilt darum als äußerst gesundheitsschädlich, weil das natürliche Salz durch die Industrialisierung „chemisch gereinigt“ und auf die Verbindung von Natrium mit Chlorid reduziert wurde. Natürliches Salz enthält 84 verschiedene Elemente. Lebensnotwendige Mineralien und Spurenelemente wurden kurzerhand als „Verunreinigungen“ bezeichnet und entfernt. Diese Art von Salz hat nichts mehr mit Natur, mit Ganzheitlichkeit und dem Salz zu tun, welches der Mensch zum Leben braucht. Natriumchlorid alleine ist eine aggressive Substanz, die den Körper belastet und krank machen kann. Daher ist in der vorliegenden Arbeit ausschließlich natürliches Kristallsalz gemeint, wenn der Begriff Salz genannt wird (Ferreira & Hendel, 2008, S. 83-93).

adstringierend

„Zusammenziehende Wirkung auf Haut und Schleimhäute (Mayer, Uehleke, & Saum, 2013, S. 408).“

antioxidativ

Dieses Adjektiv beschreibt die Eigenschaften von niedermolukelaren Gruppen oder Enzymen, die den Organismus vor oxidativen Stress schützen können.(DocCheck Fexikon, 2014)

pathogen

Dieser Begriff bedeutet „eine Krankheit verursachend“ (DocCheck Flexikon, 2014).

freie Radikale

Das sind sehr reaktionsfreudige und aggressive Moleküle, die außer bei normalen Stoffwechselvorgängen auch durch Umweltbelastungen, Strahlung oder Zigarettenrauch entstehen. Beim „normalen“ Sauerstoff sind die Atome von gepaarten Elektronen umgeben, ein Sauerstoff-Radikal weist hingegen ungepaarte Elektronen auf. Dadurch verbindet es sich sehr leicht mit anderen lebenswichtigen Bestandteilen der Körperzellen, wobei diese oxidiert werden und Zellen, Zellmembran und Zellkern schädigen (Mayer, Uehleke, & Saum, 2013, S. 409).

Östrogene

Sie gehören neben den Gestagenen zu den weiblichen Sexualhormonen, die hauptsächlich im Ovar (Eierstock), in den Zellen der Ovarialfollikel, zyklusabhängig produziert werden (DocCheck Flexikon, 2014).

Gestagene

Gestagene sind synthetische Gelbkörperhormone, die dem körpereigenen Progesteron in ihrer Wirkung sehr ähnlich sind. Deshalb wird das Progesteron auch oft als körpereigenes Gestagen bezeichnet (DocCheck Flexikon, 2014).

Getreide

Der Begriff Getreide wird als Sammelbegriff für einjährige, kultivierte Gräser und deren Körnerfrüchte verwendet. Zu den Getreidesorten zählen Hafer, Hirse, Gerste, Mais, Reis, Roggen und Weizen (wobei Dinkel, Kamut, Emmer und Einkorn als Urformen des Weizens gelten). Zu den Pseudogetreidearten (die nicht zur Gräserfamilie gehören) zählen Amaranth, Buchweizen und Quinoa. Sie zählen zwar im botanischen Sinne nicht zu Getreide, werden aber wie Getreide verwendet. Als Triticale wird eine gezüchtete Hybridform aus Weizen und Roggen bezeichnet, die aber nur als Tierfutter verwendet wird und somit kaum Bedeutung hat (Lüdtke, 2013, S. 22).

Kraut

Als Kaut bezeichnet man üblicherweise eine aromatische Pflanze mit besonderem Nutzen, etwa als Nahrungsmittel, als Geschmacksstoff oder als Heilkraut mit therapeutischer Wirkung. Nicht alle Pflanzen sind Kräuter, aber alle Kräuter sind Pflanzen. Ein Kraut ist eine spezielle Art von Pflanze, welche die Fähigkeit hat, Veränderungen im menschlichen Körper auszulösen. Es gibt viele Kräuter die man sowohl als Geschmackszusatz, als auch als Heilmittel verwenden kann (Harding, 2009, S. 10).

Gewürzpflanzen

So werden Pflanzen bezeichnet, deren Organe in frischer, getrockneter oder konservierter Form aufgrund ihres Gehalts an geschmacks- und geruchsverbessernden Stoffen, als Zutaten zu Nahrungs- und Genussmitteln eingesetzt werden. Die meisten Gewürzpflanzen sind Arzneipflanzen aus den Indikationsgruppen Stomachika (Mittel gegen Magenbeschwerden) und Karminativa (phytotherapeutisches Mittel gegen Blähungen). Sie regen durch einen Reflex bedingt und durch direkten Einfluss auf die Verdauungsorgane den Appetit an, fördern die Verdauungsprozesse und beugen Verdauungsstörungen, z.B. Koliken, vor (Wikipedia, 2014).

2.2 Geschichte

Wir leben heute in einer Welt, in der wir täglich mit chemischen Stoffen und Umweltgiften konfrontiert werden. Immer weniger Menschen möchten ihren Körper bei jedem kleinen „Wehwehchen“ mit zusätzlicher „Chemie“ belasten, und greifen daher öfter zur Hilfe aus der Natur (Müller, 2014).

Das kommt auch nicht von ungefähr, denn lange Zeit galten Kräuter- und Heilpflanzen als die „Apotheke Gottes“. Die Pharmaindustrie trat erst vor etwa 100 Jahren mit chemischen Mitteln ihren Siegeszug an. Man versuchte dabei die Natur zu kopieren und synthetisierte vorerst die natürlichen Wirkstoffe, die in Pflanzen und Kräutern vorkamen. Doch die Konzentration dieser Stoffe wurde bald angereichert, um pflanzliche Wirkstoffkombinationen herzustellen, deren Wirkung erstaunlich war. Allerdings erhöhten sich dadurch auch die Nebenwirkungen. Synthetische Pharmaka sind bestimmt für manch schweres Leiden unverzichtbar, doch für viele Alltagsleiden braucht es die „chemische Keule“ in der Regel nicht (Föger, 2013, S. 8-9). Heute gibt es sogar schon einige klinische Studien über die Wirksamkeit verschiedenster Pflanzen (Mayer, Uehleke, & Saum, 2013, S. 31).

Die Menschheit wird seit Anbeginn der Zeit mit Nahrung, Baumwolle, Holz und nicht zuletzt mit Heil-, Schmerz- und Genussmitteln vom Pflanzenreich beschenkt. Ohne diese Gaben der Natur wäre keine menschliche Existenz möglich, denn wir hätten keinen Sauerstoff zum Atmen und auch unsere Teller wären ziemlich leer. Das müssen selbst weniger naturverbundene Menschen zugeben. Unsere frühen Vorfahren haben wohl diese Dankbarkeit und Ehrfurcht empfunden, die aufkeimt, wenn man über diese ständig selbst gebärende Natur nachdenkt. Kein Wunder also, dass die alten Völker die Natur verehrten und besonders wichtige Pflanzen schließlich zu Attribute ihrer Götter erhoben (Madejsky, 2012, S. 11).

Das Wissen über die Heilkraft von Kräutern und die Kenntnisse über Anbau und Verwendung, lässt sich bis an den Anfang der Geschichte zurückverfolgen. Schon frühe Zivilisationen fanden durch Experimentieren mit Pflanzen heraus, welche Kräuter man für welches Leiden verwenden kann. Dieses Wissen wurde mündlich durch Unterweisung, von Generation zu Generation weiter gegeben. Durch das Weitererzählen der wundersamen Wirkkräfte, entstanden daraus auch so manche Riten und Bräuche. Schon in den ältesten überlieferten altägyptischen, babylonischen, chinesischen und indischen Schriften, kann man über die Nutzungsmöglichkeiten der einzelnen Pflanzen nachlesen. Das „Papyrus Ebers“ ist das bekannteste dieser ältesten Aufzeichnungen und wurde 1600 v. Chr. von den alten Ägyptern verfasst. Das älteste erhaltene deutschsprachig verfasste Buch über Heilkräuter, ist das „Lorscher Arzneibuch“, welches zu Zeiten Karl dem Grossen in Worms verfasst wurde (Wähling, 2014). Dieses Buch wurde um 795 verfasst, in einer Zeit in der die Akzeptanz für ein solches Buch nicht ohne weiteres gegeben war. Die Einstellung zur Medizin war damals eine andere. Im frühen Mittelalter genoss die ärztliche Kunst nicht überall ein hohes Ansehen und bei bestimmten Strömungen, die noch aus der Zeit des 3. bis 5. Jahrhunderts stammten, galt Krankheit sogar als gottgewollt, nämlich als Strafe für begangene Sünden. Jedoch gelang es dem Verfasser des Lorscher Arzneibuchs, in einem beispiellosen intellektuellen Schachzug, auch die Gegner der Medizin für die Heilkunst zu gewinnen. Er benutzte dazu jene Texte aus der Bibel, die seine Gegner zur Ablehnung der Medizin benutzten. Somit hat er sie mit ihren eigenen „Waffen geschlagen“ (Mayer, Uehleke, & Saum, 2013, S. 22).

Bis ins Mittelalter hinein war das Werk des griechischen Arztes Pedanios Dioskurides „De materia medica“, eines der wichtigsten Kräuterbücher überhaupt. Etwa 1000 Arzneimittel und 4740 medizinische Anwendungen umfasste dieses Werk, welches bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. verfasst wurde. Auch die Römer sicherten sich ihren Platz in der Kräutergeschichte. Die Enzyklopädie „Naturalis historia“ wurde von Plinius dem Älteren verfasst und umfasst 37 Bücher, die das naturkundliche Wissen seiner Zeit zusammenfassen. Der persische Arzt Avicenna verfasste das Werk „Quanun-al-Tibb“ (Kanon der Medizin), welches in 5 Bücher unterteilt ist. Früher war die Pflanzenwelt eine göttliche Gabe und die Menschen verwendeten sie nicht nur in Form von Nahrung und als Heilmittel. Im Pflanzenreich suchten sie auch nach Antworten für alles Unerklärliche. In vorchristlichen Zeiten brachten vor allem Frauen die innere und äußere Natur, mit Hilfe der Pflanzen in Einklang. Doch das Christentum empfand das Wissen und Wirken der Kräuterkundigen als bedrohlich und betrachtete es nur dann als Gottesgeschenk, wenn es aus den Klöstern kam. Diese „Kräuterfrauen“ verfügten durch ihr Wissen über die Pflanzenwelt über eine Macht, die sie in die Nähe des Übernatürlichen rücken und verdächtig erscheinen ließen. Dadurch hatten sie von jeher einen schlechten Ruf und ihre Fähigkeiten wurden als teuflisch bezeichnet, weil man sie nicht erklären konnte. Trotz allem entwickelte sich das Kräuterwissen langsam friedlich in Richtung der Apotheken weiter und als im 15. Jahrhundert der Buchdruck erfunden wurde, konnte das Wissen über die heilenden Pflanzen schriftlich gesammelt und im Laufe der Zeit einer breiten Masse zugänglich gemacht werden (Kopp , 2012, S. 8-10).

2.3 Vorreiter der Kräuterheilkunde

Einige Kräuterkundige, deren literarische Werke über Heilpflanzen bis in die heutige Zeit überliefert werden konnten:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Hildegard von Bingen

Die bedeutendste Wegbereiterin der Klosterheilkunde war die Heilerin Hildegard von Bingen (1098-1179). Sie wird als Naturheilkundlerin bezeichnet und hat ihr immenses Wissen über die Wirkkräfte der Natur, in zwei Werken niedergeschrieben. Hildegard betonte jedoch immer wieder, dass sie ihre Kenntnisse und Anleitungen als göttliche Vision empfangen habe, mit dem Auftrag, diese niederzuschreiben. Ihre Heilerfolge ließen sich oft nicht rational erklären und wurden als eine Art Wunder betrachtet. Ohne ihren Hintergrund als Prophetin des Wortes Gottes und Äbtissin, wäre sie zu ihrer Zeit vermutlich als Hexe gebrandmarkt worden, wie viele erfolgreiche Heilerinnen dieser Zeit (AMS Autoren- und Medienservice, S. 8-11).

Heute neigt man oft dazu, Beschwerden isoliert zu sehen und zu behandeln, doch Hildegard betrachtet in ihren Werken immer den ganzen Menschen. Ein Symptom wird nie einzeln betrachtet, sondern auch die seelische Ursache die ebenfalls behandelt werden sollte. Hildegard sieht den Menschen als Einheit von Körper und Seele, wodurch ein Organ nie separat und isoliert behandelt wird, wie es die moderne Medizin heute hauptsächlich macht. Eine ausgewogene Ernährung spielt in Hildegards Sichtweise ebenfalls eine sehr große Rolle, denn ihrer Meinung nach führen schlechte Ernährungsgewohnheiten in weiterer Folge ebenfalls zu Erkrankungen. In Summe gesehen sind die ganzheitliche Betrachtung des Zusammenhangs zwischen Ernährung und Lebensführung und der Verweis auf die spirituelle Dimension von Krankheit und Wohlbefinden das, was Hildegards Ernährungslehre, heute für viele Menschen so attraktiv macht. In einer Zeit in der sich immer mehr Menschen vom staatlich verordneten Gesundheitswesen und der dogmatischen Schulmedizin im Stich gelassen fühlen, ist Hildegards Heilkunde mit Pflanzen und Kräutern aktueller denn je. Für diejenigen, die jedoch über einen langen Zeitraum bewusst und gegen jeden ärztlichen Rat Raubbau an ihren Körper betrieben haben, hält auch Hildegard kein „Wundermittel“ bereit. Denn dann ist eine radikale Umkehr Grundvoraussetzung für eine Genesung. Dabei sollte man bereit sein besonnen und maßvoll zu leben und zum Beispiel die Ernährung umzustellen (AMS Autoren- und Medienservice, S. 20-27).

Hildegard von Bingen war der Meinung, dass Nahrung nicht nur eine rein physische, sondern auch eine spirituelle Energiequelle hat. Die Wirkstoffe bestimmter Nahrungsmittel, konnten ihrer Auffassung nach negative oder „dunkle“ Stimmungen aus Körper und Geist vertreiben. Ihrer Denkweise nach beruhten alle Krankheiten auf einem Ungleichgewicht der vier Körpersäfte – Blut, Schleim, gelbe und schwarze Galle (Harding, 2009, S. 76).

Pfarrer Sebastian Kneipp

Sebastian Kneipp wurde als viertes Kind eines einfachen Landwebers in Stephansried bei Ottobeuren geboren. Seine Kindheit bestand aus Not, Elend, Armut und Entbehrungen. Schon in jungen Jahren war es, als ob eine Stimme in ihm sagte, er solle geistlich werden. Dieser Gedanke hat ihn nicht mehr losgelassen, allerdings vergingen noch einige Jahre bei der harten Arbeit am Webstuhl seines Vaters, da kein Geld zum Studieren vorhanden war und er erst spät einen Kaplan fand, der sich seiner angenommen hat und mit ihm das Studium begann. Der Kaplan Merkle war es schließlich, der die Wendung in seinem Leben brachte (Kneipp, 2008, S. 107-111).

Obwohl er 1846 an Lungentuberkulose erkrankte, machte er in nur vier Jahren das Abitur. Während des Theologiestudiums entdeckte Kneipp ein Buch des Arztes Johann Siegmund Hahn, über die Heilkraft von kaltem Wasser. Dieses Buch machte ihm neuen Mut, diese damals noch als unheilbar bezeichnete Krankheit, selbst zu kurieren. Durch den Selbstversuch mehrerer eiskalter Bäder in der Donau, entstand schließlich die Kneippsche Wasserkur. Dabei wurde der Körper zuerst durch körperliche Anstrengung erwärmt, dann einem kurzen Kaltreiz ausgesetzt und anschließend noch nass durch körperliche Anstrengung wieder erwärmt. Sebastian Kneipp wurde wieder vollständig gesund und erhielt im Alter von 31 das Abschlusszeugnis des Georgianums und empfing die Diakonatsweihe. 1852 feierte er seine erste Primiz und noch im selben Jahr begann er seine Behandlungsverfahren an Patienten anzuwenden. Durch seine Heilerfolge wurde er von der Bevölkerung ehrfürchtig als „Cholera-Kaplan“ und „Wasserdoktor“ bezeichnet. Sogar die Maul- und Klauenseuche konnte er mithilfe der Wasseranwendungen in Bad Wörishofen bekämpfen. Auch das Ischiasleiden von Erzherzog Johann von Österreich-Ungarn konnte Kneipp heilen. Durch die zahlreichen Heilerfolge war Kneipp sehr motiviert und verfeinerte seine Methoden immer weiter bis zu seinem Tod. Sein angesammeltes Wissen veröffentlichte er in Büchern (Kneipp, 2014).

Die Gesundheit besteht nach Pfarrer Kneipp aus folgenden fünf Säulen: Wasser, Ernährung, Heilpflanzen, Bewegung und Lebensführung. Die Heilwirkung des Wassers war zu Zeiten von Sebastian Kneipp noch umstritten, doch inzwischen ist sie wissenschaftlich belegt (Baumann, 2014).

Kräuterpfarrer Weidinger

Heinrich Anton Weidinger (Hermann-Josef ist sein Ordensname), war ein Waldviertler Bauernkind, dem die Liebe zur Natur in die Wiege gelegt wurde. Im Laufe seines Lebens war er Missionar in China, Seelsorger, Volksbildner und schließlich Kräuterpfarrer. Durch seine Vorträge in allen Bundesländern Österreichs und in Südtirol, Bücher und den Medien, erreichte er unzählige Menschen denen er die Verwendung der Heilkräuter, die Liebe zur Natur und die Ehrfurcht vor dem Leben ans Herz legte. Durch den Tod des Vereinsgründers Pfarrer Karl Rauscher erging der Ruf an Hermann-Josef Weidinger, sich den Verein „Freunde der Heilkräuter“ anzunehmen. Somit begann er 1980 seinen „Senkrechtstart“ als Kräuterpfarrer und viele Leute kamen zu ihm nach Karlstein um sich seinen Rat zu holen. Er trat im Hörfunk und auch im Fernsehen auf und veröffentlichte unzählige Artikel in Zeitungen und Zeitschriften. Er schaute auf das innere Wesen der Pflanzen und stellte sie in Beziehung zu Mensch, Tier und Kosmos wie kein anderer. Weidinger verstand es, für jeden das passende Mittel zu finden, wobei er auch den Kontakt mit Arzt und Apotheker pflegte. Er baute das Heilkräuterzentrum durch die steigenden Nachfragen aus und so entstand das heutige „Kräuterpfarrer-Weidinger-Zentrum“, welches auch groß genug war, um die Vorträge nicht mehr auswärts halten zu müssen. Das von Weidinger aufgebaute Werk wird auch nach seinem Tod (2004) vom Nachfolger Kräuterpfarrer Benedikt Felsinger und dem Mitarbeiterteam im Karlstein erfolgreich weiter geführt (Kräuterpfarrer Weidinger, 2014).

Maria Treben

„Man muss ja helfen“, war der Grundsatz von Maria Treben, welche keine Heilpraktikerin sondern Hausfrau war und ihr Leben den Heilkräutern und Kranken widmete. Im Laufe ihres Lebens erkrankte sie an Typhus. Diese eigentlich tödliche Krankheit, wurde sie mit Hilfe von Schwedenkräutern wieder los. Das war vermutlich der Auslöser dafür, dass sie sich ihr restliches Leben lang intensiv mit Heilkräutern beschäftigte (Baumann, 2014).

Eva Aschenbrenner

Eva Aschenbrenner war eine Kräuterfrau aus Kochel am See (Oberbayern). Für die von vielen genannte „Aschenbrennerin“ oder „Aschi“ gab es keine Unkräuter, sondern nur Wildkräuter mit Heilwirkung, die Gott hat wachsen lassen. Ihr Wissen gab sie in Büchern, Seminaren und Vorträgen weiter. Sie trat auch in Funk, Fernsehen, auf Fachmessen und sozialen Einrichtungen auf. Ob persönlich, oder per Telefon – Eva Aschenbrenner konnte im Laufe ihres Lebens vielen Menschen mit Rat und Tat weiter helfen (Herden, 2014).

2.4 Ernte

Beim Sammeln von Heilpflanzen sollte man einige Vorsichtsmaßnahmen beachten. Das Wichtigste ist die korrekte Bestimmung der Pflanze, denn es gibt auch einige Giftpflanzen. Da einige Pflanzen sogar tödliche Wirkung besitzen, sollte man nur jene sammeln, die man auch zweifelsfrei bestimmen kann. Ansonsten ist es besser, sie in der Apotheke zu kaufen. Außerdem sollte man wissen, welche Pflanzenteile man benötigt, denn man sammelt nur den arzneilich verwendeten Pflanzenteil. Weiters sollte man darauf achten, dass die Pflanzen sauber sind und auf Boden wachsen, der nicht umweltverschmutzt ist. Das Sammeln in der Nähe von vielbefahrenen Straßen ist nicht ratsam. Beim Sammeln auf Wiesen und Feldern sollte man wissen, ob diese mit Unkrautbekämpfungs- oder Pflanzenschutzmitteln bearbeitet wurden und sie in diesem Fall meiden. Pflanzen die unter Naturschutz stehen, darf man nicht verwenden.

2.4.1 Passender Sammelzeitpunkt

Ganze Kräuter: Zu Beginn der Blütezeit.

Blätter: Ganz jung, jedoch voll entfaltet.

Blüten: Erblüht, aber noch jung und frisch.

Früchte: Vollreif ernten.

Wurzeln/Wurzelstöcke: Kräftig und voll entwickelt.

Rinden: Lösen sich im Frühling am leichtesten ab.

Es gibt auch Pflanzen-Sammelkalender mit einer Auflistung der passenden Sammelzeiten. Generell sammelt man bei trockenem Wetter am frühen Vormittag, wenn die Pflanzen nicht mehr feucht sind (Pahlow, 1993, S. 23-25).

2.4.2 Einfluss der Mondphasen

Schon vor mehr als 1000 Jahren entdeckte die Astromedizin verschiedene Einflüsse des Mondes auf die Heilwirkung von Pflanzen, die einen Effekt haben - sie alle zusammen optimieren nämlich die Heilkraft einer Pflanze. Will man die höchste Wirkkraft erreichen, muss man darauf achten dass man sie zum richtigen Zeitpunkt sammelt, trocknet, verarbeitet und anwendet. Es gibt dabei zwei wesentliche Dinge, die beachtet werden sollten:

- zum einen die Mondphasen, die auf das Wachstum und den richtigen Anbau- und Erntezeitpunkt wirken.

- zum anderen die Tierkreiszeichen, die der Mond durchwandert. Diese haben ihren Einfluss auf die verschiedenen wirksamen Pflanzenteile (Wurzel, Blätter, Blüten, Früchte) und auf die dafür empfängliche, dem jeweiligen Tierkreiszeichen zugeordnete Körperregion.

Die vier Phasen des Mondes:

Der Neumond: Das ist die kurze Mondphase zwischen abnehmendem und zunehmendem Mond. Diese Phase hat geradezu entgegengesetzte Einflüsse auf die Pflanzenwelt. Daher ist Zurückhaltung angebracht, was das Sammeln, Ernten, Verarbeiten und Lagern von Kräutern betrifft. Heilkräuter die auf Entgiftung und Reinigung ausgerichtet sind, wirken hingegen in der Neumondzeit geradezu ideal.

Der zunehmende Mond (schmale, nach links geöffnete Mondsichel): Die Lebenssäfte und Nährstoffe der Pflanzen steigen nun nach oben, weshalb jetzt das oberirdische Wachstum in der Natur dominiert. Diese Zeit ist günstig, um Blüten und Blattkräuter zu sammeln. Früchte oder Samen die in dieser Zeit gesammelt werden, sollten sofort verwertet werden, da sie sonst schnell an Wirkung verlieren oder gar verderben. Wer auf die natürliche Heilkraft der Kräuter setzt, sollte nun das betreffende Organ unter Beachtung des passenden Tierkreiszeichens behandeln, um eine ideale Wirkung zu erhalten.

Der Vollmond: Für das Sammeln gewisser Heilkräuter ist jetzt eine gute Zeit, da deren Heilkraft nun besonders groß ist. Heilende Wurzeln sollten in Vollmondnächten geerntet werden, weil das Tageslicht ihre Wirkung mindern würde (Föger, 2013, S. 9-17). Kurz vor Vollmond und bei Vollmond gesammelte Kräuter lassen sich gut für den Wintervorrat aufbewahren, da sie zu dieser Zeit gut trocknen (Mondkalender, 2014).

Der abnehmende Mond: Das ist die beste Zeit zum Ernten von Früchten und Samen, die man aufbewahren möchte. Hat man die Vollmondphase verpasst, ist auch jetzt eine passende Zeit zum Ernten von Wurzeln. Außerdem ist nun die beste Zeit zum Trocknen und Abfüllen aller Heilkräuter, wenn man eine längere Haltbar- und Wirksamkeit erhalten möchte. Kräuterkissen sollten auch bei abnehmendem Mond befüllt werden. Reinigende, entgiftende und entschlackende Heilpflanzen bringen in dieser Zeit gute Heilerfolge (Föger, 2013, S. 9-17).

Die Brennnessel folgt ihrem eigenen zeitlichen Rhythmus. Die Blätter sollten ausschließlich bei abnehmendem Mond gesammelt werden und auch der Tee sollte nur in dieser Zeit getrunken werden, um seine Wirksamkeit voll entfalten zu können (Mondkalender, 2014).

Bereits Hildegard von Bingen erkannte einen Unterschied im Ergebnis, je nachdem in welcher Mondphase die Heilkräuter gesammelt und verwendet werden (Kräuterallerlei, 2014). Wer auch nicht viel vom Einfluss des Mondes hält – die Auswirkung auf unseren Schlaf wurde bereits wissenschaftlich belegt. Der Mondzyklus beeinflusst die Nachtruhe messbar, was bei Analysen im Schlaflabor nachgewiesen wurde. Doch konnte die Wissenschaft noch nicht dahinter kommen, was hinter den messbaren Einflüssen steckt (Spiegel Online Wissenschaft, 2014). Leitenberger glaubt, der Mond könne über das Licht das er aussendet und über seine konstante Gravitationskraft auf den Menschen einwirken (Leitenberger, 2014).

2.4.3 Der Mondstand im Tierkreis

„Als Regel gilt: Ein Heilkraut, gesammelt zur Heilung oder Kräftigung jener Körperregion, die von dem Tierkreiszeichen des Erntetags regiert wird, hilft besonders gut.“

Da das Wetter nicht immer mitspielt, lässt sich diese Faustregel nicht immer umsetzen, jedoch lohnt sich das Sammeln beim Mondstand im passenden Tierkreiszeichen vor allem bei chronischen Erkrankungen (Heschgl, 2013, S. 4).

Dazu noch eine Regel von Helga Föger: „ Alles was man dem Organ bzw. Körperbereich, dessen Tierkreiszeichen vom Mond gerade durchschritten wird, an Gutem, Stärkendem, Heilendem angedeihen lässt, wird jetzt ganz besonders gut tun, stärken, heilen; aber alles, was für den betreffenden Körperbereich schlecht, schwächend, ungesund ist, wird sich jetzt besonders schädigend auswirken (Föger, 2013, S. 21).“

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

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Details

Seiten
64
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783668659834
ISBN (Buch)
9783668659841
Dateigröße
802 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v275159
Note
1
Schlagworte
Backwaren Heilmittel Kräuter backen Kräuterheilkunde Gesundheit Rezepte Nahrungsmittel Konditor Bäcker Unterrichtsmaterial

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Titel: Backwaren als Nahrungs- und Heilmittel