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Bewegte Schule. Bewegungsförderung im Grundschulalltag

Akademische Arbeit 2003 41 Seiten

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Bewegte Schule

2. Bedeutung der Bewegung für das Gehirn und das Lernen
2.1 Bewegung und das Gehirn
2.2 Die rechte und die linke Hemisphäre
2.3 Bedeutung der Bewegung beim Lernen
2.4 Lernen mit allen Sinnen

3. Idee der Bewegten Schule

4. Funktionen der Bewegten Schule nach ILLI und ZAHNER

5. Aufgaben und Ziele der Bewegten Schule

6. Konzepte der Bewegten Schule

7. Tägliche Bewegungszeit

8. Bewegter Unterricht
8.1 Bewegungspausen im Unterricht
8.2 Bewegtes Sitzen – Dynamisches Sitzen
8.3 Bewegte Pause
8.3.1 Pausenhofgestaltung
8.4 Stille und Entspannung in der Bewegten Schule
8.5 Sport- und Bewegungsunterricht
8.6 Außerunterrichtliche Bewegungsangebote

9. Zusammenfassung

10. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

11. Abbildungsverzeichnis

1. Bewegte Schule

Bewegung ist ein wesentliches Element des menschlichen Lebens und der kindlichen Entwicklung. Leider werden aber heutzutage die Bewegungsmöglichkeiten der Kinder stark eingeschränkt, so dass die heutige Kindheit durch eine bewegungsarme Umwelt bestimmt und demzufolge die Bewegung immer mehr aus dem Leben der Kinder verdrängt wird.[1]

Da Kinder aber eine beachtliche Zeit ihres Lebens in der Schule verbringen, ist es notwendig dort ein Konzept zu finden, dass Bewegung als wichtigen Bestandteil in die Schule integriert. Aus dieser Problematik ist das Konzept der Bewegten Schule entstanden. Zu Beginn möchte ich darstellen wie wichtig Bewegung für das Gehirn und das Lernen ist, um die Notwendigkeit zu unterstreichen, Bewegung in möglichst viele Bereiche des Schullebens zu integrieren.

2. Bedeutung der Bewegung für das Gehirn und das Lernen

2.1 Bewegung und das Gehirn

Ein ausreichendes Maß an Bewegung ist in der Kindheit unerlässlich und wird als wesentlicher Faktor für die Entwicklung von Körper und Geist angesehen. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, „dass bei gleichzeitiger körperlicher Betätigung und geistiger Aktivität die geistige Leistungsfähigkeit deutlich höher liegt als bei körperlicher Inaktivität“ (Jasper 1999, S.252).

Durch den starken kindlichen Bewegungsdrang wird eine bessere Hirnreifung ermöglicht, die als wichtige Grundlage für das spätere geistige Überleben gilt.

Nachdem das Nervengewebe differenziert wurde, steigt im embryonalen Gehirn die Zellteilung und damit die Nervenneubildung extrem stark an. Bei der Geburt ist ein Überschuss an Nervenzellen vorhanden. Diejenigen Nervenzellen, die in der Folgezeit nicht synaptisch1 verschaltet werden können, sterben ab. Je mehr Nervenzellen vernetzt werden können, desto mehr überleben. Körperliche Bewegung – und zwar in jeder Form – ist ein Hauptfaktor, der das Überleben und die Vernetzung von Nervenzellen sichert.

„Eine der stärksten Anregungen zur Ausschüttung von nervenzellerhaltenden und nervenzellfördernden Faktoren ist die Motorik und dies besonders in Form komplexer Bewegungen“ (Dickreiter 1999, S.84). Die Motorik fördert die synaptische Verschaltung und Erhaltung von möglichst vielen Nervenzellen bis etwa zum 8.-10. Lebensjahr. Somit sind komplexe Bewegungen wie z.B. Ballspiele oder tanzähnliche Übungen grundlegend für die Entwicklung und Reifung des kindlichen Gehirns.

Zusammenfassend sind folgende Wirkungen von Bewegung für das kindliche Gehirn nachweisbar:

- Neurotrope[2] Faktoren werden vermehrt ausgeschüttet;
- Die synaptische Verschaltung der Nervenzellen wird vermehrt;
- Die Überlebensrate der im Überschuss angelegten Nervenzellen wird gesichert;
- Bewegung steigert die Hirndurchblutung. Bei geringer Belastung kann eine Verbesserung des Kurzzeitspeichers und eine erhöhte Lernfähigkeit nachgewiesen werden (vgl. ebd., S.82ff.).

2.2 Die rechte und die linke Hemisphäre

Der amerikanische Neurophysiologe Roger SPERRY [3] erhielt 1981 den Nobelpreis für Medizin. Damals entdeckte er in jahrelanger Forschungsarbeit, dass die beiden Gehirnhälften jeweils für bestimmte Fähigkeiten, Wahrnehmungen und Tätigkeiten verantwortlich sind. Die beiden Hirnhälften sind durch ein Bündel von Nervenfasern verbunden, wodurch ihnen ein Informationsaustausch möglich ist. Die linke Hemisphäre steuert die rechte Körperseite, die rechte Hemisphäre die linke (vgl. Konnertz; Sauer 2000, S.12.).

Der linken Gehirnhälfte wird die sequenzielle Verarbeitung von vor allem sprachlich und mathematisch gefasster Informationen zugeschrieben, der rechten die simultane Wahrnehmung von bildlichen oder musikalischen Gestalten (vgl. Brügelmann 2000, S.51).

Folgende Abbildung stellt die unterschiedlichen Bereiche und Aufgaben der beiden Gehirnhälfte dar.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Aufgaben beider Gehirnhälften

Schaut man sich diese Abbildung genauer an, stellt man fest, dass in unserer Gesellschaft und auch in den Schulen oftmals die Fähigkeiten der linken Gehirnhälfte bevorzugt abgerufen werden.

Die einseitige Belastung der linken Gehirnhälfte kann dazu führen, dass die auch für den Alltag wichtigen Fähigkeiten der rechten Gehirnhälfte verkümmern.

Bewiesen ist, dass das Gedächtnis schneller und leichter arbeiten kann, wenn die Fähigkeiten beider Gehirnhälften eingesetzt werden, d.h., wenn beide Gehirnhälften miteinander arbeiten. Ein Lernen mit allen Sinnen (siehe Kap. 4.1.4) kann dem zugute kommen und ein effizienteres Lernen unterstützen, bei dem beide Gehirnhälften eingesetzt werden (vgl. Konnertz; Sauer 2000, S.12f.).

2.3 Bedeutung der Bewegung beim Lernen

Nach Dolores WEISS und Dominik SCHENKER wird Bewegung als sensomotorischer Vorgang angesehen, der Kenntnisse über die physische Welt vermittelt, aus welcher jede Lerninformation kommt. Bewegung richtet die Sinnesorgane entsprechend den Sinnesreizen aus und bringt Gelerntes zum Ausdruck. Weiterhin vollzieht sich durch Bewegung eine Verankerung des Lernstoffes. Jeder Lerninhalt ist erst richtig verankert, wenn er auch angemessen ausgedrückt wird (vgl. Weiss; Schenker 1999, S.246). „Um etwas „in den Kopf hineinzubekommen“, findet gewöhnlich irgendeine Bewegung statt: Sprechen, Schreiben oder sonstige körperliche Tätigkeiten“ (Krebs; Brown 1998, S.192).

Folgende Abbildung. soll verdeutlichen, auf welchem Wege Lehrinhalte am nachhaltigsten aufgenommen werden.

Abb. 2: Speicherfunktionen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.4 Lernen mit allen Sinnen

Nach Hans BRÜGELMANN ist das Lernen mit allen Sinnen ein Prinzip, welches in engem Zusammenhang mit Forderungen und Selbsttätigkeit steht. Dabei wird die Ganzheitlichkeit des Lernens in den Vordergrund gestellt, die sich gegen eine einseitig „analytische“ bzw. „intellektuelle“ Ausrichtung des schulischen Lernens wendet. Beim Lernen mit allen Sinnen sollten möglichst viele Sinne angesprochen, wahrgenommen und gefördert werden.

Ziel ist die stärkere Aktivierung der rechten Gehirnhälfte oder der Versuch, beide - linke und rechte – Hemisphären in den Lernprozess zu integrieren (vgl. Brügelmann 2000, S.51).

Außerdem kann effektiver und nachhaltiger gelernt werden, wenn mehrere Kanäle angesprochen werden. Bewiesen ist, dass die Vergessensrate bei der Vermittlung eines Lernstoffes, die nur durch Hören oder Sehen erfolgt, bei etwa 70 bis 80% liegt. Bei der Vermittlung nur durch Hören und Sehen werden ca. 50% vergessen. Bemerkenswert ist die Rate beim Lernen durch drei Kanäle. Erfolgt die Vermittlung durch Hören, Sehen und Handeln werden nur 30% des Lernstoffes wieder vergessen (vgl. Krowatschek 2000, S.15).

3. Idee der Bewegten Schule

„Wenn Lehrkräfte, Eltern und alle anderen, die für die Entwicklung, das Lernen und das Leben der jungen Generation Verantwortung tragen, Bewegung als eine bedeutsame Lebensäußerung von Kindern und Jugendlichen begreifen, sie ernst nehmen und in die Gestaltung des Schullebens integrieren, ergeben sich Chancen für eine so verstandene „Bewegte Schule“. Sie eröffnet allen Kindern ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand [...]“ (Klupsch-Sahlmann 1999, S.3). Unter dem Begriff Bewegte Schule wird ein Schulkonzept verstanden, das Bewegung in die Schule bringen und eine ganzheitliche schulische Erziehung fördern soll.

Die Idee der Bewegten Schule ist nichts Neues, sondern geht auf Johann Heinrich PESTALOZZI[4] (1746-1827) zurück, der ebenfalls ein Lernen mit Kopf, Herz und Hand forderte - ein Lernen, bei dem alle Sinne als Einheit betrachtet werden, sich das Wissen dieser Welt in der Bewegung anzueignen.

„Die Metapher “wer sich nicht bewegt, bleibt sitzen“ basiert auf dem Auftrag einer bewegten Schule, beim Lernen “den Körper als Verbündeten zu gewinnen“ (Zimmer 1996, 9)“ (Feldhaus; Hildebrandt-Stramann 2001, S.48).

Die Bewegte Schule will zum einen den Ausgleich für die Veränderte Kindheit schaffen, zum anderen eine ganzheitliche Entwicklung und Erziehung ermöglichen, um den Bedingungen des Lebens und Lernens von Kindern gerecht zu werden.

Durch Bewegungsarmut wird die ganzheitliche Entwicklung von Kindern (u.a. die Strukturierung und Aktivierung von Gehirnzellen, der Gehirnstoffwechsel, das Lernen, die Gedächtnisbildung- und leistung) negativ beeinträchtigt. Für eine optimale Entwicklung von Körper, Geist und Seele ist aber Bewegung in der Kindheit unerlässlich.

Das Konzept der Bewegten Schule möchte diesen Bedürfnissen Rechnung tragen. Die Bewegte Schule will Bewegung im gesamten Lebensraum Schule als integralen Bestandteil von Bildung und Erziehung propagieren. Durch verschiedene Maßnahmen sollen Schüler über Bewegung sich selbst, ihren eigenen Körper, ihre materiale Welt und die darin lebenden Menschen erleben, erfahren, aber auch formen und gestalten können.

4. Funktionen der Bewegten Schule nach ILLI und ZAHNER

Nach ILLI und ZAHNER hat die Bewegte Schule folgende Funktionen:

1. Pädagogische Funktion

Der Unterricht sollte sinnesaktiv und handlungsorientiert sein, um die Schüler in ihrer Ganzheit von Kopf, Herz und Hand zu fördern. Die Lernräume sollten so gestaltet werden, dass die Lernfreude und Lernwirksamkeit gefördert wird.

2. Ergonomische Funktion

Das Lernverhalten der Schüler soll bewegungsaktiv gestaltet werden. Dabei werden die Lernhandlungen und Arbeitsplätze unter ergonomischen Aspekten beeinflusst.

3. Ausgleichsfunktion

In der Schule soll ein Spannungsausgleich durch vielseitige Aktivierungs- und Entspannungsmöglichkeiten ermöglicht werden.

4. Kompensationsfunktion

Die Erfahrungs-, Bewegungs- und Begegnungsräume sollen unter Berücksichtigung der Veränderten Kindheit gestaltet werden.

5. Bildungsfunktion

Das Grundbedürfnis der Schüler nach Bewegung soll durch vielfältige Bewegungs- und Sportangebote befriedigt werden.

6. Gesundheitsfunktion

Die Schüler sollen sowohl in der Schule als auch im Alltag ein Gesundheitsbewusstsein entwickeln (vgl. Illi; Zahner 1999, S.23-44).

5. Aufgaben und Ziele der Bewegten Schule

Nach ILLI und ZAHNER sollen die Kinder und Jugendlichen zur individuellen Handlungskompetenz befähigt werden, die darauf ausgerichtet ist, dass die Kinder die Bedürfnisse ihres Körpers nach Bewegung wahrnehmen und ausleben können, damit sie in ihrer Entwicklung, Leistungsfähigkeit, ihrem Wohlbefinden und ihrer Gesundheit positiv beeinflusst werden.

In der Bewegten Schule soll das Wissen durch sinnesaktives Lernen und Lehren greifbar gemacht werden. Dem Lernen mit allen Sinnen soll demnach oberste Priorität eingeräumt werden. Es wird nach STÄDTLER und BRODTMANN auch als Qualitätsmerkmal der Bewegten Schule bezeichnet (vgl. Illi; Zahner 1999, S.24; Städtler; Brodtmann 2001, S.16).

In der Bewegten Schule sollen sich Bewegen und Lernen abwechseln oder sinnvoll ergänzen, denn „Bewegung bedeutet nicht Störung, sondern ist Ausdruck des Bedürfnisses, sich und die Welt mit allen Sinnen zu spüren und zu verändern“ (Zimmer 1996, S.20). Den Bewegungsmangelerkrankungen (siehe Kap. 3.7) soll durch entsprechende Bewegung entgegengewirkt werden.

Nach Renate ZIMMER (vgl. ebd., S.10) kann Bewegung zum Medium der Erfahrungsgewinnung in allen Fächern werden. Ziel ist es abstrakte Lerninhalte durch Bewegung „begreifbar“, „erfassbar“ und „nachvollziehbar“ zu machen, wobei die körperlich-sinnliche Aneignung in den Vordergrund rückt. „Die Schule in Bewegung bringen heißt [...], lustvolleres Lernen zu ermöglichen“ (ebd., S.11).

Für KLUPSCH-SAHLMANN „geht es um ein pädagogisches Konzept, das den Bedingungen des Lernens von Kindern gerecht wird, ihrem Lern- und Lebensrhythmus während des schulischen Vormittags (und Nachmittags) entspricht und auf diese Weise einen spezifischen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung und Erziehung leistet“ (Klupsch-Sahlmann 1999, S.9f.).

BALZ hingegen fasst die Argumente für mehr Bewegung in der Schule in vier Kategorien zusammen:

1. Einseitige Belastungen, Bewegungsmangel und gesundheitliche Defizite im Schulleben kompensieren,
2. Durch vielfältige Bewegungsangebote und ganzheitliche Erfahrungsgelegenheiten die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern,
3. Lernen durch aktive Auseinandersetzung, durch handlungsorientierte Unterrichtsvorhaben und zusätzliche Bewegungsmöglichkeiten,
4. Die Umwelt im Sinne eines schulischen Bewegungsraumes humaner gestalten (vgl. Balz 1999, S.419).

6. Konzepte der Bewegten Schule

Im Folgenden werden zwei Konzepte der Bewegten Schule dargestellt. Dabei gehe ich auf die Konzepte von Urs ILLI und Rüdiger KLUPSCH-SAHLMANN ein.

Einer der ersten Autoren, die sich gegenwärtig mit der Thematik der Bewegten Schule beschäftigten, ist der Schweizer Sportpädagoge Urs ILLI. Bereits Mitte der 80er veröffentlichte er Fachliteratur zu diesem Thema und prägte nachhaltig den Begriff der Bewegten Schule.

Sein Konzept setzt sich aus einzelnen Aspekten wie sinnaktiven Formen des Lernens, bewegtem Unterricht, einem regelmäßigen Spannungsausgleich, bewegten Pausen, wahrnehmungsorientiertem Sportunterricht und gesundheitsbewusstem Alltagsverhalten zusammen.

Für ILLI ist „die kompensatorische Gesundheitserziehung eine wesentliche Aufgabe der Bewegten Schule. Die theoretischen Bezüge bestehen in erster Linie zur Gesundheitsforschung, zur veränderten Lebenswelt der Kinder und zum ganzheitlichen bewegten Lernen, jeweils in der Zuspitzung auf Gesundheitserziehung“ (Laging; Schillack 2000, S.23). ILLI konzentriert sich vor allem auf die gesunde Entwicklung des Menschen. Sein Konzept reagiert als Antwort auf die bewegungsdefizitäre und gesundheitsbeeinträchtigende Lebenssituation und Schulgestaltung von Kindern, denen er mit Bewegung im Lebensraum Schule entgegen wirken will.

Dabei ist der Sportunterricht ein Inhaltsbereich der Bewegten Schule. Sein Ziel ist, das wahrnehmungsfördernde Bewegungshandeln zu unterstützen, indem eine handlungsorientierte Sporterziehung angeboten wird (vgl. ebd., S.21ff.).

ILLI nennt folgende Aspekte und Inhalte seines Konzepts:

- Handlungsorientierter Unterricht mit Bewegungspausen
- Bewegtes Sitz- und Arbeitsverhalten beim Lernen
- Verbindliche Lehrinhalte über Körper- und Gesundheitsbildung
- Anregen zum Körperbewusstsein
- Aktive Entlastungs- und Bewegungspausen im Unterricht und in der Freizeit
- Regelmäßiger Sportunterricht zur Unterstützung der Wahrnehmungsförderung
- Durchführung von Schulprojekten zur Anregung und Förderung eines bewegten Schullebens
- Bewegungsfreundliche Einrichtungen und Lebensräume im und um das Schulgebäude (vgl. Illi 1995, S.412).

Folgende Abbildung stellt die Inhaltsbereiche der Bewegten Schule dar, die von einem Balanceprozess im Spannungsfeld zwischen individuellen Verhaltensweisen und den umgebenden Verhältnissen ausgehen (vgl. Illi ; Zahner 1999, S.24f.).

Abb.3: Inhaltsbereiche der Bewegten Schule

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

[...]


[1] Eine Synapse ist die anatomisch und physiologisch nachweisbare, definierte Verbindungsstelle zwischen zwei Nervenzellen, zwischen einer Nervenzelle und dem Erfolgsorgan (z.B. Muskelzelle) oder zwischen einer Nervenzelle und einem Sinnesorgan.

[2] Neurotrop: Körpereigene Hormone und Botenstoffe, die auf die Synapsen einwirken.

[3] Hemisphäre = rechte und linke Hälfte des Großhirns

[4] PESTALOZZI war Schweizer Volkserzieher, Sozialreformer und Schriftsteller. Sein Erziehungsziel war die Selbstentfaltung der Grundkräfte und Fähigkeiten (Kopf, Herz, Hand) in der Nähe zur Natur und zu den Menschen. (vgl. Das grosse Lingen Universallexikon. Band 13. Köln: Lingen Verlag 1989)

Details

Seiten
41
Jahr
2003
ISBN (eBook)
9783656672999
ISBN (Buch)
9783656676232
Dateigröße
987 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v275175
Institution / Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Note
1,3
Schlagworte
bewegte schule bewegungsförderung grundschulalltag

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Titel: Bewegte Schule. Bewegungsförderung im Grundschulalltag