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Franz Kafkas "Heimkehr". Versuch einer Interpretation

Wissenschaftlicher Aufsatz 2014 42 Seiten

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Text

1. Einordnung des Textes in Kafkas Gesamtwerk

2. Ich-Erzählform und personales Erzählverhalten

3. die literarische Vorlage der Heimkehr

4. inhaltliche und formale Textanalyse

5. eine hermeneutische Deutungsmöglichkeit

6. die Heimkehr: parabolische Form, Parabel oder Erzählung?

7. Zusammenfassung

Franz Kafka, Heimkehr

Ich bin zurückgekehrt, ich habe den Flur durchschritten und blicke mich um. Es ist meines Vaters alter Hof. Die Pfütze in der Mitte. Altes, unbrauchbares Gerät, ineinan-derverfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe. Die Katze lauert auf dem Geländer. Ein zerrissenes Tuch, einmal im Spiel um eine Stange gewunden, hebt sich im Wind. Ich bin zurückgekommen. Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Rauch kommt aus dem Schornstein, der Kaffee zum Abendessen wird gekocht. Ist dir heimlich, fühlst du dich zu Hause? Ich weiß es nicht, ich bin sehr unsicher. Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, die ich teils vergessen habe, teils niemals kannte. Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn. Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, dass ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leisen Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen. Was sonst in der Küche geschieht, ist das Geheimnis der dort Sitzenden, das sie vor mir wahren. Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wie wäre es, wenn jetzt jemand die Tür öffnete und mich etwas fragte. Wäre ich dann nicht selbst wie einer, der sein Geheimnis wahren will.[1]

Franz Kafka, Heimkehr

1. Einordnung des Textes in Kafkas Gesamtwerk

Wer die Heimkehr in Paul Raabes Sämtlichen Erzählungen[2] liest und danach das Nachwort studiert, findet drei wichtige Hinweise. Der Herausgeber der Taschen-buchausgabe „folgt [...] ganz Max Brods lesbarem Text“[3], er „schließt sich in der chronologischen Anordnung [...] den Datierungen an, die Malcom Pasley und Klaus Wagenbach erarbeiteten (Kafka-Symposion. 1965. S. 55-83).“[4] Zum Text selbst merkt Raabe an: „Heimkehr (Titel von Max Brod.) - Überliefert in einem Blauen Quartheft, niedergeschrieben wohl auch im Spätherbst 1920. - Erstveröffentlichung in B 1936, Abdruck nach B 1954, 139.“[5] Für meine Schüler habe ich die Sigel erläutern müssen: Das Kürzel „B 1936“ steht für einen Band der Gesammelten Schriften in sechs Bänden, die Max Brod und Heinz Politzer 1935-37 herausgeben.

„Die ersten vier [Bände erscheinen] im Salman Schocken Verlag, Berlin (1935), die letzten beiden in Lizenz bei Heinrich Mercy Sohn in Prag (1936 u. 1937) - der nationalsozialistischen Zensur und Verfolgung wegen hatte Schocken 1934 nach Palästina emigrieren müssen, außerdem waren Kafkas Schriften im Dritten Reich nach 1935 verboten.“[6] Das Abkürzungszeichen bedeutet also, Heimkehr findet sich in Band 5 der Gesammelten Schriften, nämlich in Beschreibung eines Kampfes. Novellen, Skizzen, Aphorismen aus dem Nachlass. Dieser Band ist eine erweiterte Neufassung der 1931 von Brod zusammen mit Hans-Joachim Schoeps heraus-gegebenen Sammlung Beim Bau der chinesischen Mauer, sie beinhaltet neben der Titelgeschichte 18 Erzählungen aus dem Nachlass und die Aphorismensammlungen Er und Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg.

Paul Raabe hat sich für den Wortlaut seiner Erzählungen orientiert an der zweiten Werkausgabe, den wieder von Max Brod herausgegebenen Gesammelten Werken in zunächst fünf unnummerierten Einzelbänden, erschienen 1950-58 bei Fischer in Frankfurt/ M. Ich zitiere den Text der Heimkehr nach der mir vorliegenden Beschrei-bung eines Kampfes.[7] Während Max Brod in dieser dritten und auf 29 Erzählungen erweiterten Ausgabe keinen Hinweis auf die Entstehungszeit unseres Textes gibt, nimmt Raabe an, der Text der Heimkehr sei in einem Blauen Quartheft überliefert und stamme, ebenso wie Das Stadtwappen, Poseidon, Der Geier, Der Steuermann und einige andere aus demselben Bündel von Schriftstücken. Daher übernimmt Raabe „nach sehr sorgfältiger Prüfung“[8] die Datierung, die Malcolm Pasley und Klaus Wagenbach für dieses Konvolut erarbeitet haben (Kafka-Symposion 1965), und schreibt, damals auf dem neuesten Stand der philologischen Edition: „nieder-geschrieben wohl auch im Spätherbst 1920“.[9]

Diese Datierung auf den Spätherbst 1920 zieht sich in der Folgezeit durch fast alle Veröffentlichungen. So schreibt Richard Thieberger im Binder-Handbuch: „Sofern Kafkas Lebens- und Schaffensrhythmus durch seine Beziehung zu Frauen bestimmt ist, scheint es nicht unwichtig, die Wellenberge und -täler für die hier interessie-renden drei Jahre [i. e. Kafkas Schreiben in den ersten Jahren der Krankheit, ab 1917] nachzuzeichnen. Der erste Produktionsstoß 1917, gefolgt von Poseidon (Janu-ar 1918) schloss sich unmittelbar an die Erkrankung und die offizielle Feststellung einer Lungentuberkulose an. Die Hoffnung auf Familiengründung und Bewährung im praktischen Leben versank. Kafka wurde auf die literarische Existenz, nach seinem bessern Wissen nicht nur seine wichtigste, sondern einzig mögliche, abgedrängt. Die zweite Gruppe der vorliegenden Skizzen, einsetzend mit Heimkehr (August oder September 1920), ist durch das Milena-Erlebnis ausgelöst worden, im besondern durch die Begegnung in Gmünd, bei der klar geworden ist, dass auch dieses Ver-hältnis nicht Bestand haben könne. Die zwischen der zweiten Felice-Phase und dem Milena-Erlebnis liegende Ver- und Entlobung mit Julie Wohryzeck hat ihren litera-rischen Niederschlag im Brief an den Vater und den Er -Aphorismen gefunden. Solange das Verhältnis Kafkas zu einer Frau ungebrochen ist und in die Zukunft zu weisen scheint, wendet er sich von der Literatur ab. Das gilt für die ersten zehn Monate des Jahres 1919 (Julie) wie für das erste Halbjahr 1920 (Milena) und lässt sich bis in die erste Zeit seiner Beziehung zu Felice zurückverfolgen.“[10]

Auch in dem von meinen Schülern genutzten Reclamband Literaturwissen findet sich die Pasley/ Wagenbach-Datierung. Carsten Schlingmann führt aus: „Der Text entstand nach der Rückkehr Franz Kafkas von einem mehrmonatigen Kuraufenthalt in Meran nach Prag, wo er zuerst bei seiner Schwester Elli und dann wieder in der Wohnung seiner Eltern am Altstädter Ring wohnte. Hier fing er im August 1920 nach längerer Pause wieder zu schreiben an. Das meiste blieb Fragment, notiert in Heften und auf lose Blätter (H 163 ff.), und diente ihm sozusagen als Schreibübung, um ihm „die Zunge zu lösen“, wie er in einem Brief an Milena schrieb.“ Schlingmann hält die Heimkehr „vermutlich“ für den ersten „von rund ein Dutzend kürzeren Texten, die Ende 1920 entstanden und als abgeschlossen gelten dürfen, [...].“[11]

„Das Thema von der Heimkehr des (verlorenen) Sohnes, durch das Gleichnis des Lukas-Evangeliums (Kapitel 15, 11-32) in die Weltliteratur eingegangen, ergab sich für den Autor beinahe zwangsläufig aus seiner biographischen Situation.“[12]

Dieser bei Schlingmann anklingende biographische Deutungsansatz wird von vie- len Kafka-Kennern geteilt, so von Thomas Anz: „Kafkas <Autobiographik> (die Bü-cher und Tagebücher) ist in hohem Maße literarisch stilisiert, und Kafkas <Literatur> (die fiktionalen Erzählungen und Romane vor allem) ist in hohem Maße autobio-graphisch.“[13]

Im Gegensatz dazu steht Peter Beicken mit seiner Behauptung, „auch die Texte, die im Herbst 1920 entstehen“ [er nennt 13 Titel, darunter auch Heimkehr ], seien „nicht dichterische Gestaltungen persönlicher Problematik, sondern Prosastücke, deren gleichnishafte Verknappung das Reflektierende der Parabelform in den Er-zählgerüsten verankert.“[14]

Interessant ist jedenfalls, dass Schlingmann und Beicken an der Datierung von Pasley/ Wagenbach festhalten; aus mir nicht einsichtigen Gründen hat die sich bis 2010 gehalten. So notiert noch Monika Schmitz-Emans in ihrem Kafka-Buch in einer „Zeittafel zu Leben und Werk“ des Dichters für das Jahr 1920 Folgendes: „Nieder-schrift der Er -Aphorismen (Jan./ Febr.). Kur in Meran. Aufnahme des Briefwechsels mit Milena Jesenská, Besuch bei Milena in Wien. Neuerliche Beurlaubung vom Dienst nach einigen Monaten Bürotätigkeit. Arbeit an kürzeren Texten (Heimkehr, Kleine Fabel u. a.). Reise in die Hohe Tatra (Dez.) zu einem bis Aug. 1921 andauern-den Kuraufenthalt.“[15]

Wer sich über die Entstehung der verschiedenen Kafka-Ausgaben einen Überblick verschaffen möchte, dem empfehle ich Annette Steinichs Beitrag Kafka-Editionen. Nachlass und Editionspraxis im Göttinger Kafka-Handbuch[16] und Manfred Engels Ausführungen über Ausgaben und Hilfsmittel[17] im Anhang des Kafka-Handbuchs von Metzler.

Beide Kafka-Forscher weisen auf die teilweise fragwürdige Editionspraxis Brods hin und besprechen ausführlich die „beiden neuen, heute allein zitierfähigen Kafka-Ausgaben.“[18] Für den universitären Bereich ist das einmal die Kritische Ausgabe (KA), deren erster Band mit dem Schloss 1982 erschienen und die heute (bis auf den Band Hebräisch-Studien) im Wesentlichen abgeschlossen ist. Unser Text befindet sich in einem der „zwei Bände mit dem Verlegenheitstitel Nachgelassene Schriften und Fragmente (NSF/ KA I/ II, 1993 und 1992)“.[19] Annette Steinich hebt zwar für die KA hervor: „Der Charakter der Handschrift bleibt gewahrt, und die Darbietung im Textband versucht nicht, durch Normalisierungen oder durch Korrekturen im ver-mutlichen Sinn des Autors zu reinigen oder zu glätten.“ Sie kritisiert aber für die Bände Nachgelassene Schriften und Fragmente, es bleibe „unklar [...], worin der Unterschied zwischen Schriften und Fragmenten bestehen soll, die ebenso nach-gelassen sind wie alle drei als Romane edierten Texte.“[20]

Daneben gibt es seit 1995 die auf über 25 Bände angelegte Historisch-kritische Franz Kafka-Ausgabe (FKA), herausgegeben von Roland Reuß und Peter Staengle. Manche lesen das Sigle FKA auch als <Frankfurter> oder <Faksimile>-Franz Kafka-Ausgabe, denn „die FKA tut, was die KA letztlich nur verspricht: Sie folgt konsequent der Gestalt der Überlieferungsträger [...], und zwar, indem sie diese in faksimilierter Form reproduziert. Diesen Abbildungen ist jeweils eine diplomatische Umschrift der Handschrift gegenübergestellt [...].“[21]

Da nun drei Editionen nebeneinander existieren, die GW, die KA und die FKA, ist es schwer, einen von Brod betitelten Text in der FA und FKA schnell zu finden. „Die FKA bietet [erg. dafür] ein hervorragendes <Findbuch> zum Vergleich zwischen GW, KA und FKA [...]: www.textkritik.de/findbuch/index.htm (20.2.2010).“ Daneben gibt es seit 2002 eine „Synopse“, die sich „als tabellarischer Anhang in einer Monographie von Gerhard Rieck finden lässt [...]. Diese synoptischen Tabellen ermöglichen es, GW-Texte (mit Brodschen Pseudo-Werktiteln) leicht und zuverlässig in der KA und FKA (natürlich nur in deren vor 2002 erschienenen Bänden) aufzufinden.“[22]

Da aber KA und FKA die von Brod stammenden Herausgebertitel, editions-philologisch korrekt, gestrichen haben, findet man unseren Text in deren Werkver-zeichnissen so zitiert: „Ich bin zurückgekehrt ...“. Das Kafka-Handbuch (KHb) ist einen schülerfreundlichen Mittelweg gegangen: es nennt titellose Texte mit den Anfangsworten (hier also: Ich bin zurückgekehrt ...), führt aber, weil sich die Brod-Titel eingebürgert haben, diese im Register zusätzlich in Spitzklammern (also auch: <Heimkehr>) auf.

Ähnlich verfährt auch Gerhard Rieck in seiner „Ordnung der Kafka-Texte“, hier sind die Originaltitel Kafkas kursivgesetzt. Wichtiger aber ist, dass Rieck die von Pasley/ Wagenbach vorgenommene Datierung um eine Spalte „Textentstehung lt. Kritischer Ausgabe“ ergänzt hat. Und dort liest man unter „Datierung nach Kritischer Ausgabe“, die Heimkehr sei 1923/24 entstanden.[23] Bei dem eingerückten Brod-Titel unseres Textes weist Rieck zudem darauf hin, dass Heimkehr inmitten eines anderen Textes steht; die Herausgeber der KA haben den Fundort „Blaues Quartheft“ korrigiert in „Blaues Schulheft 'Im Dunkel der Gasse'.“ (Rieck 2002, 16).

Erstaunlicherweise finden sich auch in dem Metzler-Handbuch zwei verschiedene Daten für die Entstehung der Heimkehr. Im Kapitel Leben und Persönlichkeit schreibt Ekkehard W. Haring über die Jahre des späten Werkes: Im Sommer des Jahres 1919 verlobe sich Kafka mit Julie Wohryzeck, die er während seines viermonatigen, seiner Rekonvaleszenz dienenden Aufenthaltes in Schelesen kennengelernt hat. Jedoch „zwei Tage vor der Trauung“ werde die für November 1919 geplante Hoch-zeit ausgesetzt. Haring kommentiert: „Wie schon bei Felice lösen die gescheiterten Ehepläne auch hier einen literarischen Produktionsschub aus. Aus der angstbesetz-ten Bindung wird eine Befreiung, deren Impuls sich bis 1920 in den Er -Aphorismen und kleineren Erzählversuchen erhält.“[24]

Im Frühjahr 1920 lernt Kafka die 23-jährige, unglücklich verheiratete Milena Jesenská kennen, die die Übersetzerin seiner Werke in die Amtssprache der neuen Republik werden wird; bereits im April 1920 erscheint Der Heizer auf Tschechisch in der Zeitschrift Kmen. Während Kafkas Kuraufenthalt in Meran vom 2.4. bis zum 28.6.1920 „entwickelt sich ein intensiver Briefwechsel, der bald zu einer von Leiden-schaft und Offenheit geprägten Zwiesprache wird.“[25] An die dreimonatige, erfolglose Kur hängt Kafka auf der Rückreise von Meran eine Zwischenstation in Wien an und erlebt mit Milena, nach Haring, „vier glückliche Tage“, „ein für ihn seltenes, un-verhofftes Liebesglück.“[26]

Doch auch diese Beziehung zerbricht, wie Beicken das sieht, denn „Milena ist nicht willens und auch unfähig, ihre Ehe [erg. mit Ernst Pollak] aufzugeben.“ Und Kafka wird das tun, was er auch bei Felice Bauer gemacht hat: „dem durch die Ehe sank-tionierten Beischlaf entflieht [er] in die Literatur.“[27] Der Vorschlag Kafkas, nach einem weiteren Treffen mit Milena in Gmünd, „den Briefwechsel einzustellen, findet zwar vorerst kein Gehör, setzt aber ein klares Signal. Wieder einmal folgt darauf eine größere literarische Initiative, aus der Stücke wie Das Stadtwappen, Heimkehr, Ge-meinschaft, Nacht oder Die Prüfung hervorgehen.“[28]

Kafkas Spätwerk lässt Manfred Engel ab September 1917 beginnen: „Der Aus-bruch der Lungenkrankheit im August 1917, der fast achtmonatige Erholungsauf-enthalt in Zürau und die Auflösung der Beziehung zu Felice Bauer markieren einen unübersehbaren Einschnitt in Kafkas Leben.“[29] Das Kafka-Handbuch von Engel/ Auerochs unterscheidet bei den Texten des späten Werks, zu dem Heimkehr ja offensichtlich gehört, vier Schreibphasen Kafkas:

a. die Zürauer Zeit (September 1917 bis Anfang Mai 1918), die Kafka bei seiner Schwester Ottla verbringt, die im nordböhmischen Dorf Zürau ein kleines bäuerliches Anwesen bewirtschaftet. Hier beginnt Kafka, aphorismenartige Texte zu schreiben. „Diese Aphorismenreihe - von Max Brod unter einseitiger Hervorhebung einer posi-tiven Steigerung im Religiösen Betrachtungen über Sünde, Leid, Hoffnung und den wahren Weg genannt - behandelt Grundfragen der Theologie: Gott, Sein, Paradies, Sünde, Erlösung, eher skeptisch oder in sehr negativer Weise.“[30]
b. das Konvolut 1920 (ca. 20.8. bis Mitte Dezember 1920), aus dieser Loseblatt-sammlung hat Max Brod viele Kurztexte herausgelöst, u. a. den Poseidon, den Steu-ermann, den Geier, die Kleine Fabel und den Kreisel. Der 2004 verstorbene Oxforder Germanist Malcolm Pasley datiert das Konvolut auf den Spätherbst 1920.
c. das Schloss -Jahr 1922 (ca. 27.1. bis Mitte Dezember 1922), in dieser Zeit ent-stehen Kafkas dritter und umfangreichster Roman und u. a. Ein Kommentar, von Max Brod Gib's auf betitelt, und Von den Gleichnissen.
d. die Zeit in Berlin (ca. 24. September 1923 bis Anfang April 1924), für diese Zeit beklagt die Forschung größere Textverluste, erhalten sind u. a. Heimkehr, Der Bau und Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse.

Andere Forscher haben andere Werkphasen vorgeschlagen. Hartmut Binders Kafka-Handbuch z. B. gliedert den Werkteil der Erzählungen in fünf Abschnitte:

- das Frühwerk (1904-1912)
- die Phase des Durchbruchs (1912-1915)
- die Erzählungen aus dem Alchimistengässchen (1916-1917)
- die Arbeiten in den ersten Krankheitsjahren (1917-1920)
- die Spätzeit (1922-1924)[31].

Lebensgeschichtlich steht Kafkas Spätwerk „ganz im Zeichen der Krankheit. Kur- und Sanatoriumsaufenthalte an verschiedenen Orten wechseln mit Wiederaufnahme der Berufstätigkeit in Prag (bis zur Frühpensionierung am 30.6.1922). An die Stelle von Felice Bauer treten nun: Julie Wohryzeck (Febr. 1919 bis Ende Juli 1920), Milena Jesenská (April bis Ende 1920) und Dora Diamant (15.7.1923 bis zum Tode).“[32]

Jedenfalls nimmt Kafka nach dem enttäuschend verlaufenen, zweiten Treffen mit Milena in Gmünd (14./15. August 1920) sein literarisches Schreiben wieder auf. „Das sogenannte <Konvolut 1920> besteht aus 51 losen Blättern des Briefpapiers, das er auch für seine Korrespondenz mit Milena verwendete. Max Brod hatte die Seiten um-sortiert; die Herausgeber der Kritischen Ausgabe haben, mit einigem detektivischen Scharfsinn, die ursprüngliche Ordnung wieder herzustellen versucht.“ Die Heraus-geber des Metzler-Handbuches glauben: „Kafka schrieb das <Konvolut> zwischen etwa 19./20. August und Mitte Dezember 1920.“[33]

Manfred Engel jedenfalls meint, die Heimkehr sei „wohl Nov. 1923“[34] entstanden, also noch vor Eine kleine Frau, vor dem Bau und vor dem Menschenfresser -Frag- ment.

Die für Kafkas Berliner Zeit beklagten Textverluste erklären sich so: Einiges aus Kafkas letzten Monaten „hat Dora Diamant, den Bitten des Autors folgend, wohl ver-brannt, vieles aber aufbewahrt, [...]. Vor Doras Flucht aus Berlin durchsuchte die Gestapo 1933 ihre Wohnung und beschlagnahmte die Manuskripte. Seitdem müssen sie als verschollen gelten.“[35] Engel weist besonders auf die unterschiedliche Art der Überlieferung der Nachgelassenen Schriften und Fragmente hin. „Neben Schreib-heften in verschiedenen Formaten finden sich Blattkonvolute und Einzelblätter sowie Abschriften Max Brods, die verlorene Handschriften ersetzten. In einer ganzen Reihe von Fällen ist nur eine unsichere, aus Schreibeigenheiten und Kontexten erschlosse-ne Datierung möglich.“[36]

Wenn man nun, von Riecks Synopse motiviert, „Blaues Schulheft 'Im Dunkel der Gasse ...' “ googelt, stößt man auf das Inhaltsverzeichnis des von Jost Schillemeit herausgegebenen zweiten Bandes der Nachgelassenen Schriften und Fragmente[37] und liest dort, noch vor dem Eine kleine Frau -Konvolut, den Eintrag Blaues Schulheft „Im Dunkel der Gasse ...“. In der Zeile darunter steht „(Herbst 1923 bis Winter 1923/24)“. Dieses Textkorpus beginnt auf S. 547 und geht bis S. 574, auf der Folge-seite findet sich das Bau -Konvolut, danach erst folgt das Kleine Frau -Konvolut. Wenn man weitergoogelt, kommt man zu Internetseiten mit dem Titel The Kafka Project by Mauro Nervi.[38] Diese Seiten bieten Kafka‘s Works in German According to the Manuscript und neben den Published eben auch die Unpublished Works in vier Gruppen. Deren vierte, Unpublished Works 1922-1924, beginnt mit den Worten: „Im Dunkel der Gasse unter den Bäumen an einem Herbstabend. Ich frage dich, Du antwortest mir nicht ...“[39]

Diese Dunkle Gasse -Seite ist hochinteressant, ohne Überschrift und ohne Absatz ist vieles aneinander gereiht: Einzel- und zusammenhängende Sätze, kürzere oder längere, fast erzählende Stücke; einiges davon hat Max Brod herausgefischt, betitelt und separat ediert. Neben Sinnvollem liest man dort auch Fragmentarisches, das Brod nicht in die GS und GW aufgenommen hat. In den längeren Textstücken finden sich mitunter zusammenhanglose Partien, die man eher der expressionistischen Lyrik zuordnen könnte, wie z. B.

„Sonderbar“, sagte der Hund und strich sich mit der Hand über die Stirn.“ Oder:

„Traurig lief des Alten Magd vom Berg, trug den Korb mit Äpfeln voll beladen.

Ich habe meinen Verstand in die Hand vergraben, fröhlich, aufrecht trage ich den Kopf, aber die Hand hängt müde hinab, der Verstand zieht sie zur Erde. [...].“

Auf der uns interessierenden Seite stehen nach dem Satz über die dunkle Gasse zunächst einige kurze, unvollständige Nominalphrasen bis zum Erscheinen eines Drachen:

„Stellung war ihm nicht klar

Wiederholungen.

Das Auffangen. Das Auffinden einer Methode. Es waren sehr verschieden farbige

Bäume. Eine Mücke

Es öffnete sich die Tür und es kam, gut unsanft, an den Seiten üppig gerundet, fußlos mit der ganzen Unterseite sich vorschiebend der grüne Drache ins Zimmer herein. Formelle Begrüßung. Ich bat ihn völlig einzutreten. [...].“

Der grüne Drache passt übrigens nicht durch die Tür. Nach einer „hinabgebeugten Vaters Ermahnung“ steht dann ohne klaren Sinnbezug zum Kontext:

„Eine Pfütze im Hof. Altes Gerümpel landwirtschaftlicher Geräte dahinter.“

Auf diesen Satz folgt, für den Germanisten ein Leckerbissen, eine Variante der Kleinen Fabel:

„Eine Katze hatte eine Maus gefangen. „Was wirst du machen?“ fragte die Maus, „Du hast schreckliche Augen.“ „Ach“, sagte die Katze, „solche Augen habe ich immer. Du wirst Dich daran gewöhnen.“ „Ich werde lieber weggehen“, sagte die Maus, „meine Kinder warten auf mich.“ „Deine Kinder warten?“ sagte die Katze, „dann geh nur so schnell wie möglich. Ich wollte Dich nur etwas fragen.“ „Dann frage bitte, es ist wirklich schon sehr spät.“

Der nächste Satz „Dieser alten Fahne Färbung. Die wir sie haben, einmalig.“ gehört schon nicht mehr zu dem Katze-Maus-Spiel; in dem von Max Brod veröffentlichten Text Kleine Fabel frisst die Katze die Maus. Ein Stück weiter unten folgt die Be-schreibung einer Stadt, deren „Charakteristische[s] [...] ihre Leere [ist].“ Nach Brod könnte Kafka bei dieser Stadt mit Ringplatz und Kirche das 1911 gemeinsam mit Max besuchte Mailand gemeint haben.[40] Am Ende der Stadtbeschreibung steht:

„Es ist meine alte Heimatstadt und ich irre langsam, stockend durch ihre Gassen.“

Kurz danach setzt Kafka auf demselben Blatt des Blauen Schulheftes noch einmal, aber mit anderer Intention an:

„Es ist meine alte Heimatstadt und ich bin wieder in sie zurückgekehrt. Ich bin ein wohlhaben- der Bürger und ich habe ein Haus mit der Aussicht auf den Fluss. [es ist ein zweistöckiges Haus mit zwei großen Höfen!] [...] In einen wattierten Schlafrock eingewickelt gehe ich gern zwischen [erg. den alten Möbeln der verdunkelten Wohnzimmer] umher.“

Weiter unten auf der Seite folgt darauf ein eigentlich spannender Erzählanfang, wo ein bereits Eingesargter gegen den Sargdeckel klopft und sich gegen das Gewicht des auf dem Sarg sitzenden Gehilfen stemmen muss. Am Ende gelingt es dem lebendig in den Sarg Gelegten aber, den Deckel mit solcher Wucht aufzustoßen, dass der Gehilfe zur Seite gleitet. Leider bricht dieser Kurzkrimi mit dem Satzfrag-ment „In den Sarg fest eingepresst“ ab.

Ganz unten auf der Seite, also nach den zwei von mir zitierten, in einer „alten Heimatstadt“ spielenden Erzählansätzen folgt dann die von Brod mit < Heimkehr> überschriebene, vollendete, endgültige Fassung von Ich bin zurückgekehrt ..., wie wir sie kennen, allerdings ist der erzählte Ort, abweichend von den zwei Versuchen, von der Stadt auf einen Bauernhof verlegt, zudem hat Kafka einen Vater dazu erfunden.

Richard Thieberger schreibt zu Kafkas Erzählungen einleitend, viele „Nachlass-texte [seien] erst durch die Herausgeber Max Brod, Hans-Joachim Schoeps und Heinz Politzer von ihrem jeweiligen handschriftlichen Kontext in Arbeitsheften oder Blätterkonvoluten isoliert“ und betitelt worden, zudem habe Brod „andererseits Texte, die offenbar von Kafka selbst durch Betitelung vor anderen ausgezeichnet wurden [...], überhaupt nicht berücksichtigt.“ Thieberger spricht von „verwirrende[n] Folgen“[41] eines solchen Verfahrens. Dazu gehört wohl auch die falsche Datierung der Heim-kehr in fast allen Darstellungen, bevor bei den Arbeiten zur Kritischen Ausgabe das Blaue Schulheft „Im Dunkel der Gasse“ - „warnenden Klang“ entdeckt worden ist. Einzig Manfred Engel berücksichtigt die neue Forschungslage, schreibt aber vorsich-tig, die Heimkehr sei „wohl Nov. 1923“ entstanden.

2. Ich- Erzählform und personales Erzählverhalten

„Ich bin zurückgekehrt, ich habe den Flur durchschritten und blicke mich um.“ Der Heimkehrende, von dem man noch nicht weiß, ob er ein Heimgekehrter werden wird, ergreift in der dreigliedrigen, monosyndetisch gebauten ersten Satzreihe (= Parataxe) sofort das Wort und spricht als „Ich“. „Die erste Person der Grammatik [bezeichnet] den Erzähler und eine mit ihm identische Handlungsfigur.“[42] Der Erzähler spricht in der Heimkehr also von sich selbst als einem Heimkehrenden, das Ich ist sowohl erzählendes Medium als auch handelnde Figur (Person), der Erzähler tritt als erzähl-te Figur der erzählten Wirklichkeit auf, die das erzählte Geschehen erlebende Ich-Figur ist hier mit dem erzählenden Ich identisch. Theoretisch kann der Erzähler aber auch, wie in Der neue Advokat, lediglich eine erzählende Figur sein:

„Wir haben einen neuen Advokaten, den Doktor Bucephalus. In seinem Äußern erinnert wenig an die Zeit, da er noch Streitross Alexanders von Macedonien war. Wer allerdings mit den Umständen vertraut ist, bemerkt einiges. Doch sah ich letzthin auf der Freitreppe selbst einen ganz einfältigen Gerichtsdiener [...] den Advokaten bestaunen, als dieser, hoch die Schenkel hebend, mit auf dem Marmor aufklingendem Schritt von Stufe zu Stufe stieg.“[43]

Der Ich-Erzähler sieht hier den neuen Advokaten als „ein Halbwesen, das sowohl menschliche als auch tierische Züge aufweist.“ Das erzählende Ich erzählt von dem Dr. Bucephalus, der ist die erzählte Figur, sie „trägt noch den Namen des Streitros-ses Alexander des Großen, das er einmal war. Auch kann der Beobachter [das er-zählende Ich] Spuren der früheren Existenz in seinem Gang wahrnehmen.“[44]

Jochen Vogt, dessen Terminologie ich in meinem Unterricht verwendet habe, hat in seinen Aspekten erzählender Prosa die verwirrende Vielfalt der bis dahin von den einzelnen Schulen verwendeten Grundbegriffe verständlich reduziert, wenn er sagt, „von der Ich-Erzählung [solle] nur gesprochen werden, wenn“ das Ich „den Erzähler und eine mit ihm identische Handlungsfigur - oft, aber nicht notwendigerweise die Hauptfigur - bezeichnet.“ Da die Ich-Form (1. Pers. Sg. des Personalpronomens) „so-wohl den Erzähler [...] wie auch eine Handlungsfigur“[45] benennt, kann es zwei verschiedene Ichs geben: „Ein 'Ich', das einst gewisse Ereignisse erlebte, und ein anderes, das sie nach mehr oder weniger langer Zeit erzählt.“[46] Vogt verdeutlicht diesen Unterschied an einem Kapitel aus den Bekenntnissen des Hochstaplers Felix Krull. Es fängt so an:

„Forsche ich nun in meiner Seele nach weiteren Jugendeindrücken, so habe ich des Tages zu gedenken, da ich die Meinen zum erstenmal nach Wiesbaden ins Theater begleiten durfte. Übrigens muss ich hier einschalten, dass ich mich bei der Schilderung meiner Jugend nicht ängstlich an die Jahresfolge halte, sondern diese Lebensperiode als ein Ganzes behandle, worin ich mich nach Belieben bewege.“[47]

Diese wichtige Unterscheidung zwischen dem erzählenden und dem erzählten Ich brauchen wir hier nicht zu machen. Der in der Ich-Form auftretende Heimkehrende ist der Ich-Erzähler, das Narrator-Ich, ist also Erzähler (= erzählendes Ich) und gleichzeitig Handelnder (= erlebendes Ich) in einer Person. Der Ich-Erzähler ist immer fiktiv [i. e. erdacht, erdichtet], er darf nicht mit dem realen Autor, dem Verfas-ser des epischen Textes verwechselt werden. Die in der Heimkehr als Ich auf-tretende Figur ist nicht Franz Kafka, obwohl der, wie Hartmut Binder berichtet, nolens volens wirklich heimgekehrt ist: Kafka kündigt aufgrund seines Blutsturzes seine im März 1917 bezogene Zwei-Zimmer-Wohnung im Schönberg-Palais auf der Klein-seite, und da „gleichzeitig ihm auch das Häuschen in der Alchimistengasse gekündigt wird, [...] übersiedelt er am 1. September wieder in die elterliche Wohnung am Alt-städter Ring [...], die für die Folgezeit wieder sein einziges Prager Domizil darstellt.“[48] Ebenso ist Ilse Aichinger in Die Maus kein Nagetier, obwohl auch hier ein Ich-Erzähler auftritt, und der real existierende Erfinder des fiktiven Oskar Matzerath ist nicht verrückt, auch wenn Günter Grass' Roman Die Blechtrommel so beginnt: „Zugegeben, ich bin Insasse einer Heil- und Pflegeanstalt, mein Pfleger beobachtet mich, er lässt mich kaum aus den Augen; denn in der Tür ist ein Guckloch ...“

[...]


[1] Franz Kafka, Beschreibung eines Kampfes. Novellen, Skizzen, Aphorismen aus dem Nachlass, hg. v. Max Brod, Fischer: Frankfurt/ M. o. J. (1954), S. 107

[2] Franz Kafka, Sämtliche Erzählungen, hg. v. Paul Raabe, Fischer: Frankfurt/ M. 1970, S. 320 f.

[3] Raabe, S. 390

[4] Raabe, S. 403

[5] Raabe , S. 404 f.

[6] Kafka-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, hg. v. Manfred Engel und Bernd Auerochs, Metzler: Stuttgart und Weimar 2010, S. 518 (im Folgenden: KHb)

[7] Franz Kafka, Beschreibung eines Kampfes. Novellen, Skizzen, Aphorismen aus dem Nachlass, hg. v. Max Brod, Fischer: Frankfurt/ M. o. J. (1954), S. 107

[8] Raabe, S. 403

[9] Raabe, S. 405

[10] Kafka-Handbuch in zwei Bänden, hg. v. Hartmut Binder, Bd. 2: Das Werk und seine Wirkung, Kröner: Stutt-gart 1979, S. 351

[11] Literaturwissen für Schule und Studium: Carsten Schlingmann, Franz Kafka, Reclam: Stuttgart 1995, S. 126 (RUB Bd. 15204)

[12] Schlingmann, S. 126 f.

[13] Thomas Anz, Franz Kafka. Leben und Werk, Beck: München 2009, S. 22 (Beck’sche Reihe Bd. 2473)

[14] Editionen für den Literaturunterricht, hg. v. Dietrich Steinbach: Peter Beicken, Franz Kafka. Leben und Werk, Klett: Stuttgart 1986, S. 127

[15] Monika Schmitz-Emans, Franz Kafka. Epoche - Werk - Wirkung, Beck: München 2010, S. 243

[16] Annette Steinich, Kafka-Editionen. Nachlass und Editionspraxis, in: Kafka-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, hg. v. Bettina von Jagow und Oliver Jahraus, Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2008, S. 137-149

[17] KHb, S. 517-527

[18] KHb, S. XVII f.

[19] KHb, S. 519 f.

[20] Annette Steinich, Kafka-Editionen. Nachlass und Editionspraxis, in: Kafka-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung, hg. v. Bettina von Jagow und Oliver Jahraus, Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen 2008, S. 141 f.

[21] KHb, S. 519 f.

[22] KHb, S. 523

[23] Gerhard Rieck, Ordnung der Kafka-Texte, abrufbar unter: http://members.aon.at/rieck/daten.pdf, S. 31 (alle Internetquellen in diesem wissenschaftlichen Aufsatz wurden zuletzt überprüft am 10.06.2014)

[24] KHb, S. 21 f.

[25] KHb, S. 21 f.

[26] Beicken, S. 135

[27] Beicken, S. 58

[28] KHb, S. 21 f.

[29] KHb, S. 88

[30] Beicken, S. 120

[31] Binder 2, S. VII-IX

[32] KHb, S. 88

[33] KHb, S. 346

[34] KHb, S. 88

[35] KHb, S. 517

[36] KHb, S. 343

[37] abrufbar unter: http://www.gbv.de/dms/bs/toc/357225023.pdf

[38] abrufbar unter: http://www-Kafka.org/index.phb?project

[39] abrufbar unter: http://www-Kafka.org/index.phb?im dunkel

[40] Schlingmann, S. 127

[41] Binder 2, S. 354

[42] Jochen Vogt, Aspekte erzählender Prosa. Eine Einführung in Erzähltechnik und Romantheorie, Westdeutscher Verlag: Opladen 819981998, S. 66

[43] Raabe, S. 123

[44] KHb, S. 225

[45] Vogt, S. 66 f.

[46] Vogt, S. 71

[47] Thomas Mann, Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull. Der Memoiren erster Teil, Fischer: Frankfurt/ M. 492007, S. 27 (Fischer-Taschenbuch Bd. 9429)

[48] Kafka-Handbuch in zwei Bänden, hg. v. Hartmut Binder, Bd. 1: Der Mensch seine Zeit, Kröner: Stuttgart 1979, S. 510

Details

Seiten
42
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656677598
ISBN (Buch)
9783656677673
Dateigröße
603 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v275552
Note
Schlagworte
franz kafkas heimkehr versuch interpretation

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Titel: Franz Kafkas "Heimkehr". Versuch einer Interpretation