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Öffentlicher Protest gegen die Euthanasie-Maßnahmen. Die Predigt des Bischofs von Münster Clemens August von Galen am 3. August 1941

Eine Widerstandspredigt?

Hausarbeit 2009 18 Seiten

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Äußere Quellenkritik

3. Innere Quellenkritik
3.1. Der Inhalt der Predigt
3.1.1. Euthanasie – eine Begriffserklärung
3.1.2. Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und die Zeitumstände
3.2. Das organisierte Verbrechen „Aktion T 4“ der Nationalsozialisten
3.2.1. Der Bischof von Münster – ein Widerstandskämpfer?
3.2.2. Verschiedene Ansichten zu Graf von Galen
3.2.3. Clemens August von Galens Einstellung und Haltung- Wie handelte er warum?
3.3. Wie gelang die schnelle Verbreitung der Predigt?
3.3.1. Reaktionen der Bevölkerung, der Nationalsozialisten und der Geistlichen auf die Predigt
3.3.2. Was bewirkte die Predigt?
3.4. Was ist Widerstand und ist die Predigt Widerstand?

4. Schluss

5. Literaturverzeichnis
5.1. Quellenverzeichnis
5.2. Sekundärliteratur

1. Einleitung

Ich wählte die Quelle „Öffentlicher Protest von Bischof Galen gegen die Euthanasie-Maßnahmen, 3. August 1941“[1] aus, da es sich hierbei um ein Zeugnis einer konkreten Maßnahme eines katholischen Kirchenführers gegen die Tötungsdelikte der Nationalsozialisten handelt. Inwieweit es sich nun um direkten Widerstand handelt, möchte ich in dieser Hausarbeit untersuchen. Welche Taten werden angeprangert?

Mein erster Eindruck ist, dass die Predigt eine ergreifende, polarisierende Anklage gegen die sogenannten Euthanasie Verbrechen ist.

Ich werde diese Hausarbeit in zwei Teile gliedern: äußere und innere Quellenkritik. Bei der inneren Betrachtung werde ich Grundfragen klären und den Bischof von Münster biografisch betrachten, um aus seiner Haltung ein Bild zur Widerstandsfrage zu erhalten.

Die Quellenlage ist fundiert. So dient der Bericht Grubers, in dem unterschiedliche Quellen zu diesem Thema gesammelt worden sind, als informierende und tiefer verständliche Grundlage meiner Arbeit.[2]

Bei der näheren Beschäftigung mit der Quelle handelt es sich um ein schwieriges Thema unserer Vergangenheit, das mich betroffen gemacht hat und verständnislos gegenüber solch einer menschlichen Katastrophe. Daher ist es sinnvoll, trotz einer bis heute schon umfangreichen Literatur die Verbrechen des Dritten Reiches immer wieder wissenschaftlich zu beleuchten. Bei diesem ernsten und ergreifenden Thema war mir schnell klar, dass es bei meiner eigenen Frage nach dem Widerstandsgehalt in dieser Predigt, um eine nicht beantwortbare handelt. Sie ist zeitabhängig debattierfähig und von großer Aktualität. Wie leistet man Widerstand gegen heutige Unrechtsregime? Das Thema ist äußerst umfangreich und kann in dieser Arbeit nur punktuell berührt werden. Deshalb betrachte ich die Predigt des Bischofs von Münster unter dem Aspekt des Widerstands.

2. Äußere Quellenkritik

Bei der von mir ausgewählten Quelle handelt es sich um eine Predigt des Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen (16. März 1878- 22. März 1946). Sie wurde von ihm und seinen Mitarbeitern verfasst und von ihm am 03.08.1941 in der St. Lamberti-Kirche in Münster vorgetragen. Die Quelle ist ediert.

Die hier enthaltenen Informationen der Quelle betrachte ich als wahr, da sie durch Beweise belegt sind.

3. Innere Quellenkritik

Bei der inneren Quellenbetrachtung werden kritisch ausgewählte Thementeile aus der Predigt erörtert. Zunächst wird der Inhalt der Predigt dargestellt, indem ich diese in Abschnitte unterteile. Ich erkläre den Begriff „Euthanasie“, das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und schildere das Verbrechen „Aktion T4“. Die Beschäftigung mit dem biografischen Hintergrund des Redners und seiner Einstellung und Haltung werden im nächsten Teil erläutert. Im Anschluss werden die Auswirkungen der Predigt betrachtet: Verbreitung, Reaktionen und Wirkung. Im letzten Teil der Arbeit wird der Begriff Widerstand definiert und ein Fazit gezogen.

3.1. Der Inhalt der Predigt

Im Folgenden wird der Inhalt des Predigtauszugs zusammengefasst.

Im ersten Abschnitt der Predigt klärt der Bischof von Galen die Münsteraner Kirchenbesucher über die Umstände der Mordbefehle auf und bestätigt, dass seine Informationen abgesichert sind. Anschließend macht er sein Publikum mit den rechtlichen Feststellungen vertraut und erklärt, dass die Gesetze § 211 und § 139 des Reichsstrafgesetzbuches in Bezug auf Verbrechen und Mord noch gültig und einzuhalten sind.[3]

Der Bischof erläutert seine ersten Schritte: Anzeige beim Landgericht und bei dem Polizeipräsidenten und er verliest einen Auszug aus seinem Schreiben. Er weist darauf hin, dass sein Brief ohne Nutzen sei, denn es gibt kein Eingreifen seitens der Staatsanwaltschaft. Dann beschreibt er den Zuhörern die Folgen und die Tragweite eines solchen Gesetzesbruchs. Die Nationalsozialisten nennen eine sinnlose Begründung für die Massentötungen: Als Folge sogenannter „Unproduktivität“[4] dieser Menschen negieren sie das Recht auf Leben.

In der vollständigen Version der Rede vergleicht von Galen an dieser Stelle die Situation mit verwundeten Soldaten und führt auch noch ein persönliches Beispiel[5] an. Abschließend erklärt er die christlichen Gebote und verweist besonders auf das 5. Gottesgebot „Du sollst nicht töten!“.[6]

Durch diese präzise formulierten grausamen Vorgänge, seine emotionalen Beispiele und die Appelle an sein Kirchenvolk und die ökumenische Gemeinschaft erreicht er einen enormen Zuspruch.

3.1.1. Euthanasie – eine Begriffserklärung

Im Jahr 1941 sprach der Bischof von Münster in seiner Predigt über den von den Nationalsozialisten missbrauchten Inhalt des Euthanasiebegriffes.

Das Wort „Euthanasie“ stammt ursprünglich aus der griechischen Sprache und bedeutet im 5. Jahrhundert „schöner, leichter Tod“[7], der sich ohne äußeres Einwirken vollzieht. Der ehrenvolle Tod eines Kriegers wird in der Antike als „schneller, … und schmerzloser Tod“[8] beschrieben. Der Begriff wandelt sich mit der Zeit und wird auch „innere Euthanasie“ genannt. Um ein „gutes sanftes Sterben“[9] zu erreichen, wird ermittelt, wie der Patient gepflegt und medizinisch betreut werden soll.[10]

Hitler aber missbrauchte diesen Begriff und beabsichtigte, die „Reinhaltung der arischen Rasse“[11] durch „Euthanasie“ zu erzielen. Der Begriff „Euthanasie“ wurde von nun an für die Massentötung sogenannter „lebensunwerter“ Menschen benutzt. Daher setze ich das Wort „Euthanasie“ in Bezug auf die Verbrechen der Nationalsozialisten in Anführungsstriche, da eine Bedeutungstäuschung vorliegt.

3.1.2. Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und die Zeitumstände

Die Voraussetzung für die Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ wurde schon früh mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“, das am 1. Januar 1933 in Kraft trat geschaffen. Danach galten Menschen als „erbkrank“, die von einer der folgenden Formen betroffen waren:

„1. Angeborener Schwachsinn
2. Schizophrenie
3. Zirkuläres Irresein
4. Erbliche Fallsucht
5. Erblicher Veitstanz
6. Erbliche Blindheit
7. Erbliche Taubheit
8. Schwere körperliche Mißbildung“[12]

Dieses Recht implementiert die Durchführung der „Unfruchtbarmachung auch gegen den Willen der Personen“[13]. Das Gesetz wurde aus ideologischen Gründen eingeführt. Es enthielt gewisse „Nützlichkeitserwägungen“[14] der NS-Regierung, wie finanzielle Einsparungen der Fürsorge behinderter Menschen und die Schaffung von „Platz in den Anstalten für Verwundete…“[15]. Die Euthanasie blieb jedoch illegal.[16]

Die katholische Kirche nahm durch „Cast Connubi“ eindeutig Stellung zu diesem Gesetz und zur Sterilisierung allgemein und schloss sie grundsätzlich aus.[17]

3.2. Das organisierte Verbrechen „Aktion T 4“ der Nationalsozialisten

Diese Gesetzesgrundlage fundierte die „Euthanasie“, die nach einem nicht öffentlich bekanntgegebenen Erlass Adolf Hitlers in der sogenannten „Aktion T4“ ausgeführt wurde. Die Durchführung dieses Erlasses unterlag strengster Geheimhaltung.

Seit dem Jahr 1940 lag das zentrale Verwaltungsgebäude, eine herrschaftliche Villa, in der Tiergartenstraße 4 in Berlin-Charlottenburg; es war für die Koordinierung der „Euthanasie“- Aktion landesweit zuständig.[18] Die Operation wird als „Euthanasie- Aktion“ oder inoffiziell als „Aktion T4“ nach der Abkürzung des Straßennamens bezeichnet.

Verantwortlich für die Tötungen war das Hauptamt II der Kanzlei des Führers.[19] Dr. med. Brandt und der Reichsleiter Bouhler wurden mit der Durchführung der Aktion namentlich in einem „Ermächtigungsschreiben“ Hitlers beauftragt.[20]

Die Anlaufphase der „Aktion T4“ wurde im Frühjahr 1940 in den Heil- und Pflegeanstalten Grafeneck und Brandenburg an der Havel verzeichnet.[21] Es folgten Massentötungen in Hartheim, Sonnenstein und Hadamar. Die Menschen wurden zum Teil über Zwischenanstalten - als Täuschungsmanöver- seit Herbst 1940 in die Anstalten geführt und in den zuvor eingebauten Gaskammern vernichtet.[22]

Das Pflegepersonal wurde rechtlich verpflichtet, in Meldebogen die Patienten, auf die einer der oben genannten Zustände[23] zutraf, an das staatliche Gesundheitsamt weiterzuleiten.[24] Gutachter, wie der Reichsausschuss, kontrollierten die Meldebogen und entschieden das weitere Verfahren.[25]

Die betroffenen Patienten der Einrichtungen wurden in graue Busse ohne Fenster „verladen wie das Vieh“[26] und ohne Informationen abtransportiert.[27]

Trotz der versuchten Tarnung der Aktion T4 war eine Geheimhaltung kaum möglich. Verschiedene seltsame Situationen führten zu Argwohn und Misstrauen in der Bevölkerung. Beispielsweise trafen gleichzeitig 41 Urnen am Friedhof in Dortmund aus Hadamar ein. Die Angehörigen, die die Urnen abholen wollten, erhielten per Post willkürliche Todesbegründungen. Ein Mädchen sollte an einer Blinddarmvereiterung verstorben sein, wobei der Blinddarm schon ein Jahr zuvor entnommen worden war.[28]

Eine genaue Zahl der Opfer der „Euthanasie“- Aktion ist unbekannt. Es wird von mehr als 70.000 Menschenleben ausgegangen.[29]

3.2.1. Der Bischof von Münster – ein Widerstandskämpfer?

Clemens August Graf von Galen ist der Verfasser und der Redner der Predigt. Wie gestalteten sich seine Ausbildung und sein Lebensweg? Welche Normen und Werte wurden ihm von seinen Eltern und Lebensgefährten vermittelt? Es gibt hier schon Hinweise, die seine späteren Intentionen und Entscheidungen beeinflussten.

Es lohnt sich daher eine biografische Betrachtung. Clemens August wurde im Jahr 1878 in der Burg Dinklage im Oldenburgischen Teil des Bistums Münster „…als elftes von 13 Kindern geboren…“[30]. Er stammte aus einer adligen tief religiösen und eng mit ihrer ländlich- katholischen Heimat verbundenen Familie. Sein „konservativ- patriarchalischer“[31] Vater wird von Grevelhörster als „ernst und schweigsam… (mit einer) unbedingten Treue zum Papsttum“[32] beschrieben. Er war Reichstagsabgeordneter der Zentrumspartei und Erbkämmerer des Fürstentums Münster. Seine Mutter hingegen erhielt Attribute wie „lebhaft und fromm“. Ihre asketische Grundhaltung prägt Galen.[33] Clemens´ christliche Erziehung war streng und diszipliniert. Die Eltern legten viel Wert auf gute Tugenden wie „Gehorsam(keit), Ordnung, Pünktlichkeit und Fleiß…“[34]. Diese Werte und Normen wurden ihm von klein auf vermittelt und bildeten die Grundlage für seinen Lebensweg.

Es lässt sich feststellen, dass Clemens aus einem gut gebildeten, religiös- philosophisch geprägten, historisch interessierten und politisch aktiven Elternhaus stammte.[35] Diese Basis war sicher von großer Bedeutung für seinen Werdegang.

Der fest geregelte Tagesablauf in seinem Elternhaus war von Strenge und Disziplin gekennzeichnet. Trotzdem geht aus Briefwechseln hervor, dass Galen eine schöne und harmonische Kindheit erlebte, die sicherlich ein starkes Fundament für seinen weiteren Lebensweg geschaffen hat.[36]

Einen großen Stellenwert nahmen schon früh die weltanschaulichen Standpunkte und Diskussionen innerhalb der Familie von Galen ein. Durch die Indoktrination überzeitlicher Grundsätze entwickelte er eine moralische Auffassung, die zu seiner späteren Lebenssituation beitrug.

Er war eingebunden in seine ebenfalls politisch und kirchlich aktive Verwandtschaft. Dazu gehörten unter anderem auch sein älterer und sein jüngerer Bruder (Reichs- und Landtagsabgeordnete), sein Onkel Maximilian Gereon Graf von Galen, Weihbischof von Münster, und sein Großonkel Wilhelm Emmanuel von Ketteler, Bischof von Mainz.[37]

Die Kinder der Familie Galen erhielten in den ersten Jahren Privatunterricht.[38] Ab 1890 besuchte Clemens zusammen mit seinem jüngeren Bruder Franz das private jesuitische Gymnasium „Stella Matutina“ in Feldkirch, Österreich und wohnte im Konvikt, wo er das Ordensleben kennenlernte. Die Erziehung an der Schule des hl. Ignatius war ganzheitlich und christlich-religiös angelegt, so dass sie den Schüler Clemens stark beeinflusste.[39] Nach dem Wechsel von Österreich nach Preußen legten er und sein Bruder ihr Abitur in Vechta ab. Es folgten das Studium der Literatur, Geschichte, Philosophie und eine Gasthörerschaft in Theologie in der Schweiz.[40] In dieser Zeit reifte Clemens´ Berufswunsch.[41] Zur Festigung seiner Zukunft reiste er im Frühjahr 1898 drei Monate durch Norditalien und nahm an einer Papstaudienz Leos XIII. teil.[42] Im Herbst 1898 nahm er dann ein Studium am Theologenkonvikt in Innsbruck auf und der Weg der beiden Brüder trennte sich zum ersten Mal. Clemens zog nach dem Examen vom Wohnheim ins Borromäum nach Münster und erhielt am 28. Mai 1904 die Priesterweihe im Hohen Dom. Nach mehreren Monaten als Domvikar und Kaplan bei seinem Onkel Max Gereon von Galen wurde er in eine Pfarrei in Berlin versetzt. Die Priesterjahre in der Großstadt von 1906 bis 1929 fielen ihm nicht leicht. Die große Gemeinde forderte viele seelsorgerische Aktivitäten, in denen er aber auch seine Berufung fand.[43] Zehn Jahre später kehrte er auf eine Anfrage des Bischofs Ploggenburg aus politischen Gründen zurück nach Münster und wurde Pfarrer der Gemeinde St. Lamberti.

Von ihm wurde er auch für das Amt des Bischofs vorgeschlagen, das ihn erst im dritten Anlauf zum Bischof von Münster am 28.10.1933 ernannte.

[...]


[1] Krumwiede, Hans-Walter, Greschat, Martin, Jacobs, Manfred u. a. (Hg.): Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen. IV/2, Neuzeit, 2.Teil (1870-1975), Neukirchen –Vluyn, 169. Quelle, 152-153. Siehe Anhang.

[2] Gruber, Hubert: Katholische Kirche und Nationalsozialismus 1930-1945. Ein Bericht in Quellen, Paderborn 2006, 435-450.

[3] Krumwiede, Hans-Walter, Greschat, Martin, Jacobs, Manfred u. a. (Hg.): Kirchen- und Theologiegeschichte in Quellen. IV/2, Neuzeit, 2.Teil (1870-1975), Neukirchen –Vluyn, 169. Quelle, 152-153.

[4] Ebd.

[5] Ebd.

[6] Ebd.

[7] Heike Knops: Die Verantwortung der Kirche in der Euthanasie-Frage. Frankfurt am Main 2001.

[8] Ebd.

[9] Merkel, Christian: „Tod den Idioten“ – Eugenik und Euthanasie in juristischer Rezeption vom Kaiserreich zur Hitlerzeit, Berlin 2007,

[10] Weitzel, Jürgen/ Hilgendorf, (Hg.), Eric: Eugenik und Euthanasie 1850-1945. Frühformen, Ursachen, Entwicklungen, Folgen, Baden-Baden 2009, 9.

[11] Mildt, Dick de: Tatkomplex: NS-Euthanasie. Die Ost- und Westdeutschen Strafurteile seit 1945. Band 2, Amsterdam 2009, 237.

[12] Suesse, Thorsten/ Meyer, Heinrich: Niedersächsische Heil- und Pflegeanstalten und Euthanasiemaßnahmen, Hannover 1984, 52.

[13] Ebd.

[14] Mildt, Dick de: Tatkomplex: NS-Euthanasie. Die Ost- und Westdeutschen Strafurteile seit 1945. Band 2, Amsterdam 2009, 237.

[15] Merkel, Christian: „Tod den Idioten“ – Eugenik und Euthanasie in juristischer Rezeption vom Kaiserreich zur Hitlerzeit, Berlin 2007, 28.

[16] Vgl. Knops, Heike: Die Verantwortung der Kirche in der Euthanasie-Frage. Frankfurt am Main 2001, 27.

[17] Vgl. Nowak, Kurt: „Euthanasie“ und Sterilisierung im „Dritten Reich“. Die Konfrontation der evangelischen und katholischen Kirche mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ und der „Euthanasie“- Aktion, Göttingen 1978, 111.

[18] Vgl. Suesse, Thorsten/ Meyer, Heinrich: Niedersächsische Heil- und Pflegeanstalten und Euthanasiemaßnahmen, Hannover 1984, 85.

[19] Vgl. Klee, Ernst: Euthanasie im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt am Main 112004, 166.

[20] Vgl. Suesse, Thorsten/ Meyer, Heinrich: Niedersächsische Heil- und Pflegeanstalten und Euthanasiemaßnahmen, Hannover 1984, 82- 83.

[21] Vgl. Klee, Ernst: Euthanasie im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt am Main 112004, 174.

[22] Vgl. Klee, Ernst: Euthanasie im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt am Main 112004, 263.

[23] s.o. „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“,

[24] Vgl. Suesse, Thorsten/ Meyer, Heinrich: Niedersächsische Heil- und Pflegeanstalten und Euthanasiemaßnahmen, Hannover 1984, 52.

[25] Vgl. Klee, Ernst: Euthanasie im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt am Main 112004, 294.

[26] Klee, Ernst: Euthanasie im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt am Main 112004, 208.

[27] Vgl. Morlok, Karl: Wo bringt ihr uns hin? „Geheime Reichssache“ Grafeneck, Stuttgart, 1985, 47.

[28] Vgl. Frank, Valentin: Als mein Bruder in Hadamar ermordet wurde: Paul Hans Frank- Opfer der NS-„Euthanasie“ – mit Fotos und Dokumenten, Dortmund 1994, 6-7.

[29] Vgl. Klee, Ernst: Euthanasie im NS-Staat. Die „Vernichtung lebensunwerten Lebens“, Frankfurt am Main 112004, 340.

[30] Grevelhörster, Ludger: Kardinal Clemens August Graf von Galen in seiner Zeit, Münster 2005, 8.

[31] Ebd.

[32] Ebd.

[33] Vgl. Grevelhörster, Ludger: Kardinal Clemens August Graf von Galen in seiner Zeit, Münster 2005, 9.

[34] Portmann, Heinrich: Kardinal von Galen- Ein Gottesmann seiner Zeit, Münster 2005, 29.

[35] Vgl. Grevelhörster, Ludger: Kardinal Clemens August Graf von Galen in seiner Zeit, Münster 2005, 9.

[36] Vgl. Bierbaum, Max: Nicht Lob Nicht Furcht- Das Leben des Kardinals von Galen, Münster 91984, 25 ff.

[37] Vgl. Grevelhörster, Ludger: Kardinal Clemens August Graf von Galen in seiner Zeit, Münster 2005, 10.

[38] Vgl. Bierbaum, Max: Nicht Lob Nicht Furcht- Das Leben des Kardinals von Galen, Münster 91984, 25.

[39] Vgl. Wolf, Hubert/ Flammer, Thomas/ Schüler, Barbara (Hg.): Clemens August von Galen- Ein Kirchenfürst im Nationalsozialismus, Darmstadt 2007, 60.

[40] Vgl. Grevelhörster, Ludger: Kardinal Clemens August Graf von Galen in seiner Zeit, Münster 2005, 13ff.

[41] Vgl. Bierbaum, Max: Nicht Lob Nicht Furcht- Das Leben des Kardinals von Galen, Münster 91984, 53.

[42] Vgl. Portmann, Heinrich: Kardinal von Galen- Ein Gottesmann seiner Zeit, Münster 2005, 40-43.

[43] Vgl. Grevelhörster, Ludger: Kardinal Clemens August Graf von Galen in seiner Zeit, Münster 2005, 28-34.

Details

Seiten
18
Jahr
2009
ISBN (eBook)
9783656708629
ISBN (Buch)
9783656710042
Dateigröße
460 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v277894
Institution / Hochschule
Westfälische Wilhelms-Universität Münster – Institut für Katholische Theologie und ihre Didaktik
Note
1.0
Schlagworte
Nationalsozialismus Euthanasie Katholische Kirche Widerstandkämpfer

Autor

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Titel: Öffentlicher Protest gegen die Euthanasie-Maßnahmen. Die Predigt des Bischofs von Münster Clemens August von Galen am 3. August 1941