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Der Kaiserkult Dalmatiens und seine imperialen Priesterämter im Vergleich mit den westlichen römischen Provinzen

Forschungsarbeit 2012 38 Seiten

Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Entstehung des Kaiserkultes und seine Organisation in Rom

3. Die Organisation des Kaiserkultes in den römischen Provinzen

4. Die Priesterämter der römischen Provinzen
4.1. Diesacerdotes
4.2. Dieflamines/flaminicae
4.3. Diesodales Augustales
4.4. Dieseviri Augustales
4.5. Diemagistri Augustales/Mercuriales

5. Schlusswort

6. Bibliographie

7. Anhang

1. Einleitung

Der Herrscher- und Kaiserkult, der überwiegend politische Eigenschaften aufweist, kam im Römischen Reich durch die Hellenisierung der römischen Religion und Kultur im 2. Jahrhundert v. Chr. auf. Während er in Rom nach bestimmten Regeln einheitlich gepflegt wurde, unterschied sich seine Entwicklung und Organisation vor allem in der Iulisch- Claudischen und Flavischen Periode von Provinz zu Provinz recht stark. Erst kurz vor dem Ende der Antoninischen Dynastie kann man von einem einheitlicheren Bild sprechen, wobei auch zu dieser Zeit und bis Mitte des 3. Jahrhunderts Abweichungen von der Norm auftauchen.1

In den meisten Provinzen wurde der Kaiser nicht erst nach seinem Tode als Staatsgott (divus) in seinem eigenen Kult, sondern bereits zu Lebzeiten als ein gottähnliches Wesen verehrt. Doch was zeichnet eine Gottheit mit eigenem Kult eigentlich aus? Nach Manfred Clauss ist eine Gottheit: wer kultische Statuen, Weih- und Ehreninschriften, einen Opferaltar, einen heiligen Hain, einen Tempel, einen eigenen Priester, sowie zeremonielle Opfer2 erhält und wer im Verbund mit anderen Gottheiten oder allein als divus verehrt wird. Des Weiteren gehörten auch Inschriften mit Widmungen an den genius oder n umen des noch regierenden Kaiser dazu.3

All dies galt nicht nur für Rom, sondern auch für alle römischen Provinzen. Dabei unterscheidet sich der provinziale Kaiserkult der einzelnen Provinzen, nach unserem heutigen Wissensstand, auch im Bereich der Priesterorganisationen, die als Leiter der rituellen Opfer für die Pflege des Kaiserkultes zuständig waren. Klar ist, dass die uns bekannten Priesterämter der sacerdotes, flamines, sodales Augustales, seviri Augustales und magistri Augustales eine bestimmte Hierarchie aufwiesen und nicht jede Art von Priester als Provinzialoberpriester des Kaiserkultes fungieren konnte. Doch da die Organisation der Priester in den Provinzen nicht einem uniformen Modell folgt, gibt es fundamentale Unterschiede zwischen den Priesterämtern verschiedener Provinzen.4

Zur Einführung ins Thema des Kaiserkultes und seiner Praktiken erwies sich Manfred Clauss’ Monographie5 als nützlich. Darin werden die Geschichte des römischen Kaiserkultes und die diversen Formen der Kaiserverehrung umfassend geschildert, wobei aber nicht partikulär auf die einzelnen imperialen Priesterschaften eingegangen wird. Um Kenntnisse über die Einführung, Organisation und Entwicklung der Institution des Kaiserkultes in den westlichen Provinzen des Römischen Reichs6 zu erlangen, erwies sich Duncan Fishwicks mehrbändiges Werk7 als ergiebig. Dieser war bemüht alle bedeutenden epigraphischen und archäologischen Quellen einzubeziehen, um eine Übersichtswerk zu diesem Thema - von den Iuliern bis zu den Severern - zu schaffen. Für eine Einführung in die Entstehung und Evolution des Kaiserkultes in Rom und seinen Provinzen und für die Struktur der zwei höheren provinzialen Priesterschaften des flamen und des sacerdos, erwiesen sich vor allem die Bände I.1 und III. 18 von Fishwicks Werk als aufschlussreich. Darin versucht Fishwick unter Einbezug aller ihm damals zur Verfügung stehenden Quellen bestimmte Muster und Normen des provinzialen Kaiserkultes herauszuarbeiten und basierend auf diesen die Differenzen und Gemeinsamkeiten der Priesterorganisation zwischen den genannten Provinzen aufzuzeigen.

Ross’ Aufsatz9 und die Lexikonartikel Premersteins10, Wissowas11 und Duthoys12 verschafften Klarheit über die Priesterorganisationen und -funktion der Augustales (sodales Aug. / seviri Aug. / magistri Aug.) und erwiesen sich als ertragreich, da wir ausgehend von ihren Untersuchungen - ganz im Sinne Fishwicks - eigene Beobachtungen bezüglich den Parallelen und Differenzen zwischen Dalmatien und anderen westlichen Provinzen machen konnten. Konkreteres zum Thema des dalmatinischen Kaiserkultes und seinen Zeugnissen konnten wir durch die Aufsätze kroatischer Forscher, wie Glavičić/ Miletić13, Jadrić/ Miletić14 und Giunio15 erfahren. Ihrer aller Anliegen ist es, mehr Klarheit über die Einführung des Kaiserkultes und die Situation Dalmatiens zu dieser Zeit zu erlangen, indem sie früheste epigraphische und archäologische Quellen zum Kaiserkult aus allen Teilen der Provinz untersuchen und sie genauer zu datieren versuchen. Sie alle kommen zum Schluss, dass die frühesten Kaiserkult-Zeugnisse schon zu Lebzeiten Kaiser Augusti auftauchten, sind sich aber nicht sicher in welche Zeit seine Wurzeln in der Provinz reichen.16

Resümiert man den heutigen Forschungsstand in wenigen Worten, kann man sagen, dass man bezüglich der Normen des Kaiserkultes und seinen imperialen Priesterämtern in den meisten westlichen Provinzen relativ vieles über die Einführung des Kultes, den Aufbau der Priesterämter, die Voraussetzungen für die Amtsausübung, den Kultbereich der jeweiligen Priester und über ihren Wirkungskreis weiss. Über die Situation in der Provinz Dalmatien weiss man jedoch noch wenig Konkretes bezüglich der Einführung des Kaiserkultes und des Wirkungskreises der Priester auf Provinziallandtagsebene, auf regionaler und städtischer Ebene. Deshalb wird in ebendieser Arbeit unter Einbezug verschiedenster Forschungsliteratur und ausgesuchter Quellen ein Versuch unternommen, näher darauf einzugehen.

Uns interessieren - ausgehend von den Normen in den westlichen Provinzen, welche Fishwick in seinem Werk auslegt - vor allem die Parallelen und Unterschiede in der Organisation der Priesterämter zwischen Dalmatien und jenen westlichen Provinzen17. Um die Existenz des dalmatinischen Kaiserkultes auf provinzialer, regionaler und städtischer Ebene aufzuspüren, müssen wir - aufgrund fehlenden literarischen Quellen - auf epigraphische Quellen, wie Votiv- und Grabinschriften von Priestern, zurückgreifen. Es handelt hierbei vor allem um Grabinschriften, die den verstorbenen Priestern von Familien- oder Kollegienmitgliedern gestiftet wurden, aber auch um solche, die ein Priester seinen Familienangehörigen gestiftet hatte; bei den Votivinschriften hingegen, handelt es sich um Widmungen an den herrschenden oder divinisierten Kaiser - wobei die Widmung in einigen Fällen auch weitere römische Gottheiten miteinschliesst. Diese Inschriften nennen verschiedene Priesterämter und mit Glück auch den Ort, den Altar oder Tempel, an welchem die jeweiligen Priester ihre Ämter ausübten. In Anlehnung an Fishwicks Interessengebiete im Rahmen des lateinischen Westens, werden in dieser Untersuchung folgende Fragestellungen in Bezug auf die Provinz Dalmatien aufgeworfen: Welche Priester vertraten den Kaiserkult auf provinzialer, regionaler und städtischer Ebene? Kann man dies allein aufgrund der Nennung ihres Titels erfahren? Gab es diesbezüglich bestimmte Normen in den Provinzen und falls ja welche? Galt dies ebenfalls für Dalmatien? Welches sind die Parallelen und Differenzen zwischen dem Aufbau der Priesterämter und ihrem Wirkungskreis in Dalmatien und anderen westlichen Provinzen? Welche zählen zu den bisher einzigartigen dalmatinischen Priesterämtern, die in den westlichen Provinzen nicht vertreten sind?

In der folgenden Arbeit soll in einem ersten Schritt die Entstehung und Organisation des Kaiserkultes zuerst mit Blick auf Rom aufgezeigt werden, um daraufhin konkreter auf die Situation in den römischen Provinzen einzugehen. Im vierten Kapitel sollen die diversen Priesterämter ihrer (heutzutage geschätzten) Hierarchie nach vorgestellt werden, welche auf provinzialer, regionaler und städtischer Ebene für den Kaiserkult in den Provinzen zuständig waren. Dabei soll anhand von epigraphischen Quellen auch gleich auf Analogien und Unterschiede in der Provinz Dalmatien eingegangen werden, wovon einige im Anhang illustrativ dargestellt sind. Im Schlusswort werden schliesslich die erlangten Erkenntnisse noch einmal kurz zusammengefasst.

2. Die Entstehung des Kaiserkultes und seine Organisation in Rom

In der Forschung ist man der Meinung, dass die religiöse Rolle des römischen Kaisers seinen Ursprung in der griechischen Tradition der Herrscherverehrung hat, in der schon Alexander der Grosse und seine Nachfolger Empfänger diverser Kulte waren. Durch die Hellenisierung der römischen Religion und Kultur im 2. Jh. v. Chr., begann man nun auch in Rom angesehenen Persönlichkeiten göttliche Ehren zukommen zu lassen.18 Es war der Herrscher, der für die Sicherheit, den Frieden und den Wohlstand des Reiches sorgte und daher hatte er in den Augen der Bürger etwas Göttliches an sich. Überdies sah man den lebenden Herrscher damals weder als einfachen Menschen, noch als einen wahren Gott an; er befand sich aus Sicht des Volkes irgendwo dazwischen und konnte an beiden Sphären teilhaben.19 Peter Herz ist der Auffassung, dass sich das römische Volk nach den vielen Bürgerkriegen, den fürchterlichen Niederlagen gegen feindliche Stämme und nach den Unruhen wie dem Spartakus-Aufstand von den Göttern verlassen oder bestraft fühlte. Doch nach einer weitverbreitete Überzeugung im damaligen Rom, sollte die Menschheit nach grossen Katastrophen dennoch eine Chance zum Neuanfang erhalten, welche durch die Unterstützung eines von Gott geschickten Menschen (oder Wesens) garantiert werde.20 So setzte man diese Hoffnungen in den aktuellen Herrscher - damals Iulius Caesar. Nach dessen Ermordung war es Octavian, der den Hoffnungen des Volkes noch näher entgegen kam und sich aufgrund all seiner Siege und der Beendigung der Bürgerkriege in den Augen des römischen Volkes schliesslich als gottähnlich erwies.21

Der erste römische Herrscher, der noch zu Lebzeiten göttliche Ehren erhielt, war Iulius Caesar. Nach dem Beschluss22 des Senats am 1. Januar 42 v. Chr. wurde er posthum als Staatsgott (divus) verehrt.23 Zu Lebzeiten waren es seine militärischen Erfolge, die ihn in der Öffentlichkeit über die menschliche Sphäre hinaushoben und diverse göttliche Ehren geniessen liessen.24 Wie uns der antike Schriftsteller Sueton bezeugt,25 „gab [es] keine Ehrungen, die [Caesar] sich nicht nach Belieben nahm“26, welche „das menschliche Mass überst[ie]gen“27. Im Jahr 29 v. Chr. widmete ihm Octavian, der bemüht war den Kult des Divus Iulius voranzutreiben, einen Tempel, aedes Divi Iulii, und Sextus Apuleus wurde als flamen Iulialis eingesetzt und somit für die Verehrung des Vergöttlichten zuständig.28 Die Institution des Flaminats, die es zum Ziel hatte divinisierte Herrscher zu verehren, diente ab diesem Zeitpunkt als Modell für alle nachfolgenden Kaiser.29

Mit Iulius Caesar beginnt also der römische Herrscherkult und die domus divina der gens Iulia; doch der erste der Divi Imperatores - d.h. der erste Empfänger des Kaiserkultes - war Kaiser Augustus.30 Erst unter ihm wurden weitere Grundpraktiken des Kaiserkultes begründet, die auch von den meisten seiner Nachfolger eingehalten wurden.31 Octavian hatte aus Caesars Karriere und seinen Fehlern gelernt, wie er sich in der Politik verhalten sollte und wie nicht und entschied sich daher einen anderen Weg einzuschlagen. Antonius zögerte damals die Konsekration Caesars zum divus hinaus, da er befürchtete Octavian würde seinen neuen Titel als Divi Iulii filius als Berechtigungsnachweis für seine Staatsrolle nutzen; daraus entstanden politische Streitigkeiten.32 Daher verbot Octavian die Begründung eines Kultes in Rom, der ihn - im Gegensatz zu Caesar - schon zu Lebzeiten gottgleich stellen würde.33 Noch zu republikanischen Zeiten hätte ein offizieller Staatskult zu Ehren Octavians den Anschein einer Monarchie erweckt, was ihm zum Verhängnis hätte werden können.34 Octavian interessierte sich aber nicht für einen Kult seiner Person. Es ging ihm vielmehr um die Loyalität des Volkes, welche sich schliesslich daran zeigte, dass ihm bereits zur Triumviratszeit göttliche Ehren35 zuteil wurden, die ihn per se nicht zu einem Gott machten und daher von ihm erlaubt wurden.36 Ausserhalb Italiens verhielt es sich diesbezüglich jedoch völlig anders: Im griechischen Osten war die gottgleiche Verehrung des lebenden Herrschers beispielsweise etwas Selbstverständliches und nichts Neues.37

Doch kommen wir nun zum Kaiserkult verstorbener und divinisierter Kaiser. Nach Augustus’ Tod wurde dieser am 17. September 14 n. Chr. durch einen Senatsbeschluss (consecratio) offiziell zum Staatsgott (divus) erhoben.38 Dies machte ihn den übrigen römischen Göttern (dei) ebenbürtig, womit ihm nun die gleichen Ehren wie jenen zustand: Kultische Statuen, ein Tempel, einen heiligen Hain, mehrere Priester und ganze Priesterkollegien, jährliche zeremonielle Opfer an Altären, Weih- und Ehreninschriften.39 Seit der Konsekration Augusti wurde dies auch für die meisten seiner Nachfolger durchgeführt. Im Todesjahr Augusti gründete Tiberius das Priesterkollegium der sodales Augustales, setzte Livia als oberste Priesterin und Germanicus als flamen Augustalis ein,40 und liess dem Divus Augustus zu Ehren auf dem Palatin einen Tempel errichten.41 Über die Rituale und ihre Zeremonien, die in Verbindung mit dem Kaiserkult durchgeführt wurden, weiss man aufgrund fehlender Quellen äusserst wenig.42 Was wir wissen, ist, dass die Zeremonien von festlich in Purpur gekleideten Priestern, wie den flamines, angeführt wurden, an der das Volk - insofern es nicht aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden wollte - auch teilhaben musste.43 Wie es scheint, fand ein zeremonieller Gang auf dem Weg zum Kaisertempel statt, der begleitet wurde durch hymnische Lieder und Huldigungen an den Kaiser, woraufhin vor dem Kaisertempel vom flamen geopfert wurde.44

3. Die Organisation des Kaiserkultes in den römischen Provinzen

Der Kaiserkult - sei es nun der des lebenden oder der des nach dem Tode vergöttlichten Kaiser - fand auch in den restlichen Städten Italiens und in den Provinzen schnell Anklang, da sich die Kunde über Caesars und Augustus’ göttlichen Charakter schnell verbreitete.45 Augustus liess sich zu Lebzeiten in Rom aus Angst vor heftigen Reaktionen politischer Gegner bekanntlich nicht als Gott verehren, was er in den Munizipien und Provinzen jedoch duldete,46 aber nur im Verbund mit der Dea Roma, die symbolisch für die Republik und das römische Volk stand.47 Währenddem die Menschen in Rom zu seinen Lebzeiten also nur bei seinem genius oder numen schwören durften, war es denen ausserhalb möglich (wenn auch mit Restriktionen) ihn wie einen Gott zu behandeln.48 So erlaubte man den römischen Bürgern aus den Provinzen Asien und Bithynien 29 v. Chr. in Ephesus und Nicaea dem Divus Iulius und der Dea Roma einen Tempel zu erbauen. Dieselbe Genehmigung erlangten im selben Jahr die Griechen und Römer in Pergamon und Nicomedia für einen Tempel der Dea Roma und des Kaisers Augustus. Da die Herrscherverehrung im Osten keine Neuheit darstellte,49 beteiligten sich nicht nur die dort sesshaften Römer daran, sondern auch das autochthone Volk.50

Duncan Fishwick ist der Meinung, dass der Kult der Dea Roma in Ephesus wahrscheinlich zurück an den Beginn des 1. Jh. v. Ch. reichte und dass man ihr und dem lebenden Kaiser im Westen an einem zentralen Altar opferte, während der Kult der divi hingegen an einen Tempel gebunden war.51 Des Weiteren sei der Kult der Dea Roma keine römische, sondern eine ursprünglich griechische Kreation, vermittels welcher Griechenland und Asia Minor dem römischen Staat ihre Loyalität ausdrückten.52

Die Intensität des Kultes variierte jedoch durchgehend im ganzen Reich. Wie wir gesehen haben, kam die Initiative im Osten des Reichs eher von Seiten des dort ansässigen Volkes; in den westlichen Provinzen hingegen, musste der Kaiserkult überwiegend durch die Kaiserfamilie selbst eingeführt werden, da dort der Glaube an die Göttlichkeit des Herrschers anscheinend nicht verbreitet war.53 Der Hauptgrund der externen Einführung des Kaiserkultes war jedoch nicht ein religiöser oder kultureller, sondern ein politischer; man erhoffte sich dadurch die neu eroberten Provinzen besser kontrollieren, wie auch romanisieren zu können, um sich später ihrer Loyalität sicher zu sein.54 Man gab den Uransässigen mit der Institution des Kaiserkults die Möglichkeit sich als dem Staat zugehörig zu sehen, indem es mit dem kultleitenden flamen / sacerdos zusammen einer Religion nachgehen konnte - der imperialen Religion. Dazu eignete sich der Kaiserkult ideal, da er die kaiserliche Präsenz durch die vielen Errichtungen von kaiserlichen Statuen, Tempeln und Altären verstärkte; immerhin galt der neue Kaiser als Gründer einer neuen Provinz, einer neuen Kolonie oder als Patron eines Munizipiums.55 Daher hatte die Einführung des Kaiserkultes in den wilden und unzivilisierten Gebieten (Gallien, Britannien, Rhein- und Donau-Regionen) Vorrang vor derjenigen in den ruhigen senatorialen Provinzen (Gallia Narbonensis, Afrika, Spanien), die schon früher erobert worden waren.56 Im Westen wurde der Kaiserkult am frühesten in den gallischen, keltisch- iberischen und illyrischen Regionen eingeführt.57 So gründete Drusus der Ältere für die drei gallischen Provinzen in Lugdunum den ersten Provinziallandtag (concilium Galliarum), welchem fortan der Kaiserkult unterstand.58 Am 1. August 12 v. Chr.59 widmete Drusus der Dea Roma und Augustus in Lugdunum, an der Einmündung der Rhône und der Saône, einen Altar. Die führenden Männer der drei Provinzen Lugdunensis, Aquitania und Belgica wählten daraufhin Aeduan C. Iulius Vercondaridubnus zum Provinzialoberpriester (sacerdos Romae et Augusti) des Kaiserkultes in Gallien.60 Daraufhin wurde jeden Sommer ein neuer provinzialer sacerdos gewählt.61 Dieser Anlass markierte somit den Beginn des provinzialen Kaiserkultes im Westen des Reiches.62

Zwischen 9 v. Chr. und 4 n. Chr. wurde durch die Initiative der Kaiserfamilie solch ein Altar auch in Germanien, in Oppidum Ubiorum, errichtet, wo der Kaiserkult auf regionaler Ebene praktiziert wurde.63 In Hispania Tarraconensis hingegen wurde der Kult auf Anstoss der Einheimischen zuerst auf regionalem Niveau eingeführt,64 bevor 15 n. Chr. der Bau eines provinzialen Kaiserkulttempels für den Divus Augustus unter der Leitung eines provinzialen flamen (im Gegensatz zum provinzialen sacerdos in Lugdunum),65 genehmigt wurde.66 Beeindruckend ist im Fall der Provinz Hispania Tarraconensis vor allem, dass sie die erste westliche Provinz war, in der die Initiative den Divus Augustus zu verehren, von Seiten der Uransässigen kam.67

Des Weiteren wurde der provinziale Kaiserkult zwischen 23 und 64 n. Chr. in den folgenden Provinzen eingeführt:

in Lusitania und wahrscheinlich Baetica, in den Alpes Cottiae, den Alpes Maritimae, Mauretania Caesariensis und Tingitana und vielleicht in Sardinien [...]; unter den Flavischen Kaisern wahrscheinlich in Gallia Narbonensis. Africa, Dacia und die Donauprovinzen folgten später.68

Die Provinzialzentren des Kaiserkultes waren gewöhnlich die Zentren des provinzialen conventus iuridici, 69 wobei auch ein Provinziallandtag Voraussetzung des Kaiserkults war; dort fanden jährlich Versammlungen, vor allem anlässlich des Kaiserkultes und seinen rituellen Feiern und Spielen, statt.70

Es gab aber auch Städte, die Augustus zu Lebzeiten ohne die Dea Roma an Altären als Gott verehrten, da es dazu keine offizielle Erlaubnis brauchte; solange es im kleineren Rahmen geschah sorgte Augustus sich nicht darum.71 Doch nach dem Tod und der Konsekration Augusti zum divus am 17. September 14, verblasste der Kult der Dea Roma auch in den Provinzen, da durch Tiberius’ Initiative der Divus Augustus im Vordergrund stand, der nun ohne einen weiteren Gott im Verbund als Staatsgott verehrt werden konnte.72 Der Kaiserkult der divi verbreitete sich nun sehr schnell auch in anderen Gebieten, nicht nur auf provinzialem, sondern auch auf regionalem und städtischem Niveau. Die Praxis des Kaiserkults wurde, der Quellenlage zufolge, bis zum Tode Septimius Severus’ gepflegt; man findet kaum Quellen, die nach seinem Tod datieren und mit dem Kaiserkult in Verbindung stehen.73

4. Die Priesterämter der römischen Provinzen

Die uns bekannten Priesterämter in den römischen Provinzen sind die des sacerdos, des flamen, der sodales Augustales und die der seviri Augustales und magistri Augustales - die alle ein Hauptanliegen hatten: die Pflege des Kaiserkultes und die damit verbundene Verehrung des Kaisers als Gottheit.

Im Folgenden sollen die einzelnen Priesterämter vorgestellt werden, um ihre Hierarchie aufzuzeigen und um darzustellen, dass die Amtstitel von Provinz zu Provinz variierten. In einer Provinz galt entweder der sacerdos oder der flamen als Provinzialoberpriester, während die sodales -, seviri - und magistri Augustales immer nur auf städtischer Ebene tätig sein durften.74

4.1. Die sacerdotes

Deininger macht darauf aufmerksam, dass es den Inschriften zufolge mindestens drei Sorten von sacerdotes gab, die er folgendermassen nennt: die sacerdotes provinciae (Provinzialoberpriester),75 die munizipalen sacerdotes 76 und die sacerdotes incerti 77 - also diejenigen, die den Quellen zufolge, kein Epithet hatten, das uns über ihren genauen Wirkungskreis informieren könnte. Jürgen Deininger ist jedoch der Meinung, dass die einfachen sacerdotes durchaus städtische Priester gewesen sein könnten.78 Man ist jedoch gut darüber informiert, dass die sacerdotes wohlhabend waren, da sie eine hohe Amts- Eintrittssumme (summa honoraria) zahlen, enorme Beträge auf die Herstellung von Kaiserstatuen, Monumenten und auf Spiele, die jährlich an einem grossen Kaiserkult- Festtag stattfanden, ausgeben mussten.79 Man wählte jährlich einen Mann oder eine Frau, vorzugsweise aus der Stadtverwaltung oder aus den unteren Rängen des Ritterstandes (militae equestres). Dieser sacerdos fungierte ein ganzes Jahr allein als Provinzialoberpriester.80 Camille Jullian schlug ursprünglich die Grundregel vor, dass ein sacerdos dort Provinzialoberpriester war, wo sich der Kult um einen Altar - und ein flamen dort, wo er sich um einen Tempel zentrierte.81 Fishwick ergänzt Jullians These schliesslich mit der Auffassung, dass:

„der volle Sinn der Unterscheidung zwischen den beiden Titeln [...] noch ermittelt werden [muss], aber [dass] es [...] offenkundig [sei], dass in neugewonnenen Territorien, wo der Kaiserkult zu einem sehr frühen Zeitpunkt von oben eingeführt wurde, der Titel eher sacerdos als flamen war. Der Archetyp ist hier der Provinzialkult der drei Gallien, wo der Bundeskult in Lugdunum sich ursprünglich auf Roma und den lebenden Herrscher konzentrierte.“82

Dieses Modell zur Benennung der Provinzialoberpriester galt im lateinischen Westen das ganze 1. Jahrhundert hindurch bis zu Hadrians Regierungszeit (wobei es auch Ausnahmen gab).83 Des Weiteren erklärt Fishwick, dass der sacerdos ausschliesslich auf griechische Kulte (wie Dea Roma, Ceres, Bona Dea, Magna Mater) eingeschränkt war und dass deshalb er, und nicht der flamen, in der initialen Phase - als Augustus nur mit der Dea Roma verehrt wurde - als Provinzialoberpriester (sacerdos Romae et Augusti) galt.84

Das Amt des Provinzialoberpriesters und des Provinziallandtagsvorsitzenden übte in „den drei gallischen Provinzen, in Britannia, sowie in den lateinischen Donauprovinzen:

[...]


1 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 93.

2 Unblutige Rauch- oder Trankopfer (Libationen) oder blutige Tieropfer.

3 Vgl. Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 35f.

4 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 165.

5 Clauss, Manfred: Kaiser und Gott. Herrscherkult im römischen Reich, Stuttgart, Leipzig, 1999.

6 Hispania Citerior, Lusitania, Noricum, Britannia, Gallia Comata, Gallia Narbonensis, Baetica, Africa Proconsularis, Mauretania Caesariensis & Tingitana, Sardinia, Alpes Cottiae & Maritimae, Dalmatia, Dacia, Pannonia Inferior & Superior, Moesia Inferior & Superior.

7 Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West. Studies in the Ruler Cult of the Western Provinces of the Roman Empire, Bd. I.1, Leiden/ New York/ Kopenhagen [et al.], 1987 (Études preliminaries aux religions orientales dans l’Empire romain 108.1).

8 Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West. Studies in the Ruler Cult of the Western Provinces of the Roman Empire, III. 1, Leiden/ Boston/ Köln 2002 (Religions in the Graeco-Roman world 145).

9 Taylor Ross, Lily: Augustales, Seviri Augustales, and Seviri. A Chronological Study, In: Transactions and Proceedings of the American Philological Association 45, 1914, S. 231-253.

10 Premerstein, Anton von: Augustales, In: Dizionario epigraphico di Antichità Romane, Band I.2., Roma 1895, S. 824-877.

11 Wissowa, Georg: Augustales, In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Band II.2, Stuttgart 1896, Sp. 2349-2361.

12 Duthoy, Robert: Les Augustales, In: Aufstieg und Niedergang der römischen Welt, Band II.16.2, Berlin 1978, S. 1265-1293.

13 Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult in the Roman Illyricum with regard to its early stage of development, In: Nicolò Marchetti / Ingolf Thuesen (Hrsg.): Archaia. Case Studies in Research Planning, Characterisation, Conservation and Management of Archaeological Sites, Oxford 2008, S. 417-426. (BAR International Series 1877).

14 Jadrić, Ivana/ Miletić, Željko: Liburnski carski kult, In: Archaeologia adriatica 11 (2008), S. 75-90.

15 Giunio, Kornelija A.: Carski kult u Aseriji. The imperial cult at Asseria, In: Asseria 5,2007, S. 139-164; Giunio, Kornelija A.: Carski kult u Zadru, In: Histria Antiqua 13, 2005, S. 167-178.

16 Jadrić, Ivana/ Miletić, Željko: Liburnski carski kult, S. 80, 88; Giunio, Kornelija A.: Carski kult u Zadru, S. 170; Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 419.

17 Hispania Citerior, Lusitania, Noricum, Britannia, Gallia Comata, Gallia Narbonensis, Baetica, Africa Proconsularis, Mauretania Caesariensis & Tingitana, Sardinia, Alpes Cottiae & Maritimae, Dalmatia, Dacia, Pannonia Inferior & Superior, Moesia Inferior & Superior.

18 Vgl. Rives, James B.: Religion in the Roman Empire, S. 149; vgl. Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 417.

19 Vgl. Rives, James B.: Religion in the Roman Empire, S. 155.

20 Vgl. Herz, Peter: Emperors. Caring for the Empire, S. 305-306.

21 Vgl. Ebd.

22 Ob Caesar nach seinem Tod tatsächlich offiziell divinisiert wurde, wie es später bei Augustus und den moisten nachfolgenden Kaisern der Fall war, wissen wir heute nicht mit Sicherheit, aber das Epithet divus taucht in diversen Quellen auf, was auf einen Senatsbeschluss zum Staatsgott (consecratio) hinweisen würde. Vgl. hierzu: Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 49f.

23 Vgl. CIL IX 2628: Genio deivi Iuli / parentis patriae / quem senatus / populusque / Romanus in / deorum numerum / rettulit.

24 Mehr zu diesen göttlichen Ehren in: Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 47-49, 58 und Suet. Caes. 76, 1.

25 Suet. Caes. 76, 1: non enim honores modo nimios recepit: [...]; sed et ampliora etiam humano fastigio decerni sibi passus est: [ … ] templa, aras, simulacra iuxta deos, pulvinar, flaminem, lupercos, appellationem mensis e suo nomine; ac nullos non honores ad libidinem cepit et dedit.

26 C. Suetonius Tranquillus, Kaiserbiographien. Lateinisch und Deutsch, hg. von Otto Wittstock, Berlin 1993 (Schriften und Quellen der Alten Welt 39), S. 85.

27 Ebd.

28 Vgl. Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 417.

29 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 72.

30 Vgl. Jadrić, Ivana/ Miletić, Željko: Liburnski carski kult, S. 76.

31 Vgl. Rives, James B.: Religion in the Roman Empire, S. 149.

32 Vgl. Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 54.

33 Vgl. Herz, Peter: Emperors. Caring for the Empire, S. 307.

34 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 83.

35 Genius- und numen- Kult; Larenkult usw.

36 Vgl. Nock, Arthur Darby: The Institution of the Ruler-Worship, S. 378; mehr zu den göttlichen Ehren Augusti in: Ebd. S. 379, Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 62f. und S. 66, Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 417f.

37 Vgl. Cancik, Hubert/ Hitzl, Konrad (Hrsg.): Die Praxis der Herrscherverehrung, S. VIf.

38 Vgl. Rives, James B.: Religion in the Roman Empire, S. 149f.

39 Vgl. Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 25f.; vgl. auch Rives, James B.: Religion in the Roman Empire, S. 149f.

40 Vgl. Nock, Arthur Darby: The Institution of the Ruler-Worship, S. 387.

41 Vgl. Fishwick, Duncan: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1211.

42 Vgl. Haensch, Rudolf: Inscriptions as Sources, S. 181.

43 Vgl. Herz, Peter: Emperors. Caring for the Empire, S. 310.

44 Vgl. Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 331.

45 Vgl. ebd., S. 70.

46 Vgl. Jadrić, Ivana/ Miletić, Željko: Liburnski carski kult, S. 77.

47 Vgl. Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 56.

48 Vgl. Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 68-69; vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 91.

49 Vgl. Nock, Arthur Darby: The Institution of the Ruler-Worship, S. 382f; vgl. auch Fishwick, Duncan: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1206.

50 Vgl. Clauss, Manfred: Kaiser und Gott, S. 64.

51 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 77; vgl. Ders: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1213.

52 Vgl. Ders.: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1207.

53 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 92.

54 Vgl. Jadrić, Ivana/ Miletić, Željko: Liburnski carski kult, S. 80.

55 Vgl. ebd., S. 82.

56 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 93, S. 130, S. 148; vgl. auch Deininger, Jürgen: Die Provinziallandtage, S. 24.

57 Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 418.

58 Vgl. Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 418.

59 Also im selben Jahr als Augustus zum pontifex maximus ernannt wurde.

60 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 101.

61 Vgl. ebd.

62 Vgl. Ders.: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1204; vgl. Ders: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 97.

63 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, III.1, S. 294.

64 Vgl. Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 419.

65 Vgl. Nock, Arthur Darby: The Institution of the Ruler-Worship, S. 383f; während man für den Bau munizipaler Tempel zu Ehren Augusti keine Bewilligung brauchte, verhielt es sich für solche auf provinzialem Niveau anders.

66 Vgl. Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 418.

67 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 155.

68 Nock, Arthur Darby: The Institution of the Ruler-Worship, S. 384.

69 Vgl. Glavičić, Miroslav/ Miletić, Željko: Critical approach to the exhibitions of the imperial cult, S. 418.

70 Vgl. Deininger, Jürgen: Die Provinziallandtage, S. 113 und 158.

71 Vgl. Fishwick, Duncan: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 130.

72 Vgl. ebd., S. 51; S. 149.

73 Vgl. Fishwick, Duncan: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1249.

74 Vgl. Deininger, Jürgen: Die Provinziallandtage, S. 148.

75 Vgl. Vgl. Deininger, Jürgen: Die Provinziallandtage, S. 148: Verbreitet in den drei gallischen Provinzen, Britannia, Oberpannonien, Dakien, Moesia Inferior, Africa, Baetica, Sardinien.

76 Vgl. ebd., S. 113f.: Beispielsweise in Köln oder Savaria.

77 Vgl. ebd., S. 114: Beispielsweise in Dalmatia, Pannonia Superior und Inferior, Moesia Inferior, Mauretania, Germania Inferior und Superior und Raetia.

78 Vgl. ebd., S. 113-114.

79 Vgl. ebd., S. 161.

80 Vgl. ebd., S. 151-152.

81 Vgl. Jullian, Camille: Flamen, S. 1180; vgl. Fishwick, Duncan: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1214.

82 Fishwick, Duncan: Die Einrichtung des provinzialen Kaiserkults, S. 476-477.

83 Vgl. Fishwick, Duncan: The Development of provincial Ruler Worship, S. 1207.

84 Vgl. Ders.: The imperial cult in the Latin West, I.1, S. 131-132.

Details

Seiten
38
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656708506
ISBN (Buch)
9783656709206
Dateigröße
750 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v278364
Institution / Hochschule
Universität Zürich – Historisches Seminar
Note
5,5 (Schweiz)
Schlagworte
Kaiserkult imperiale Priesterämter römische Provinz Dalmatien

Autor

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Titel: Der Kaiserkult Dalmatiens und seine imperialen Priesterämter im Vergleich mit den westlichen römischen Provinzen