Lade Inhalt...

Technische Analyse auf Aktienmärkten

Bachelorarbeit 2013 36 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Technische Analyse
2.1 Einordnung und Überblick über die Technische Analyse
2.2. Klassifizierung der Technischen Analysetools
2.3 Gleitende Durchschnitte und MACD

3. Analyse mithilfe gleitender Durchschnitte und MACD
3.1 Daten und Datenauswahl
3.2 Analysedesign
3.2.1 Untersuchung des DAX mittels einfacher gleitender Durchschnitte und MACD
3.2.2 Zeitraumabhängige Untersuchung der Validität der Ergebnisse
3.2.3 Untersuchung in Abhängigkeit der jeweiligen Marktsituation
3.2.4: Unterschiede in Abhängigkeit des jeweiligen Handelsvolumens

4. Ergebnisse und Auswertung
4.1Darstellung und Zusammenfassung der Ergebnisse
4.2 Diskussion und kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen

5. Vergleich mit einer Buy and Hold Strategie

6. Zusammenfassung

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 2.3.1: Handelssignale mithilfe der 10 Tage gleitenden Durchschnittslinie

Abbildung 2.3.2: Handelssignale mithilfe der 9,18 Tage Double Crossover Methode

Abbildung 2.3.2: Handelssignale mithilfe der 9,18 Tage Double Crossover Methode

Abbildung 2.2.4: Oszillator mithilfe der 9,18 Tage Double Crossover Methode

Abbildung 2.2.5: Übersicht der Berechnungsformeln des MACD- Indikators

Abbildung 3.2.1.1: Kursverlauf des Dax mit Teils verspäteten Handelssignalen

Abbildung 3.2.3.1: Kursverlauf von BASF mit der 9,18 Tage Double Crossover Methode im Zeitraum von September 2012 bis September 2013

Tabellenverzeichnis

Tabelle 3.2.1.1: Jeweilige Renditen mit dazugehörigen Fehlsignalquoten im Zeitraum von September 2012 bis September 2013

Tabelle 3.2.1.2: Jeweilige Renditen mit dazugehörigen Fehlsignalquoten im Zeitraum von Januar bis Dezember 2008

Tabelle 3.2.2.1: Jeweilige Renditen im Zeitraum von September 2012 bis September 2013.16

Tabelle 3.2.2.2: Zusammenfassungstabelle der jeweils beobachteten Fehlsignalquoten im Zeitraum von September 2012 bis September 2013

Tabelle 3.2.3.1: Zusammenfassungstabelle der erzielten Renditen im Zeitraum von Januar 2008 bis Dezember 2008

Tabelle 3.2.2.2: Annualisierte Volatilität der jeweiligen Unternehmen während des Zeitraums von September 2012 bis September 2013

Tabelle 3.2.3.3: Annualisierte Volatilität der jeweiligen Unternehmen während des Krisenjahres 2008

Tabelle 3.2.3.4: Handelsvolumen der jeweiligen Unternehmen im Zeitraum von September 2012 bis September 2013

1. Einleitung

Das Themengebiet der technischen Analyse fand seine Ursprünge um 1884 an der New Yorker Börse, als Charles Dow und Edward Jones damit begannen, ihre Beobachtungen über die Entwicklung des Aktienmarktes zu dokumentieren. Diese wurden später, in dem von ihnen gegründeten Wall Street Journal, veröffentlicht. Ebenso gründeten und etablierten sie den ersten Aktienindex, dem späteren Dow Jones Industrial Average, der als Indikator für die damalige wirtschaftliche Lage der USA diente. Aufbauend auf der Idee der Beobachtung von Kursverläufen basiert die heutige technische Analyse, die sich mit einer Vielzahl von Analysetools stetig weiterentwickelt hat. Der Fokus liegt dabei auf der sogenannten Chartanalyse, die anhand der Kursverläufe versucht, die zukünftige Wertentwicklung von Aktien zu prognostizieren. Ebenso werden Zusammenhänge zwischen verschiedensten Verhaltensweisen an Aktienmärkten untersucht, um sich diese für mögliche Antizipationen von Kursentwicklungen, zu Nutze machen zu können. Dieses Themengebiet rückt nicht nur durch die stetig gestiegene Anzahl an Investoren auf Aktienmärkten verstärkt ins Interesse des Betrachters, sondern auch durch die systematische Verwendung der technischen Analyse seitens institutioneller Investoren, wie Vermögensverwaltungen und Investmentbanken. Darüber hinaus wurden in einigen dieser Finanzdienstleistungsunternehmen, wie dem internationalen Finanzdienstleister Prudential PLC spezialisierte Abteilungen gegründet, die eine Aktienanalyse ausschließlich mittels der technischen Analyse durchführten1. Trotz vieler anerkannter wissenschaftlicher Theorien, die das Forschungsgebiet der technischen Analyse sehr kritisch sehen und zum großen Teil auch abgelehnt, erfreut sie sich zunehmender Beliebtheit. Getragen wurde diese Entwicklung durch die relativ einfache Informationsbeschaffung über das Internet und der dadurch erheblich erleichterten Teilnahmen am Börsengeschehen2. Sind die Anleger, die sich dieses Analysekonzepts bedienen, trotz der vielen Theorien, die die Funktionsfähigkeit der technischen Analyse widerlegen, irrational? Diese und weitere Fragen kommen zwangsläufig auf, zumal es durch die kaum vermeidbare Fehleranfälligkeit der technischen Analyse unter gewissen Umständen, die im Folgenden genauer betrachtet werden, nicht nur zu zwischenzeitlichen Handelsverlusten kommen kann. Um die aufgeworfenen Fragestellungen zu beantworten und um das hier behandelte Themengebiet der technischen Analyse in der Welt des Portfoliomanagements einordnen zu können, werden die grundlegenden Konzepte kurz dargestellt und voneinander abgegrenzt. Der Einstieg in die, auf den ersten Blick subjektiv erscheinende Thematik, soll durch klare Definitionen erleichtert werden. Darauf aufbauend wird ein sehr beliebtes technisches Analysekonzept theoretisch und mathematisch erläutert, das in der späteren Aktienkursanalyse Verwendung finden wird. Dabei handelt es sich um die Methoden der gleitenden Durchschnitte (engl.: Moving Average) und dem darauf aufbauenden MACD- Indikator. Sie sind die am stärksten verbreiteten technischen Analysetools, die sich durch eine relativ einfache Handhabung auszeichnen und eine Grundlage für eine Vielzahl von darauf aufbauenden Verbesserungen, sowie weiteren Indikatoren, bilden. Im weiteren Verlauf werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen einer Anwendung der einfachen Durchschnittsprinzipien sowie des MACD auf einen Index und für eine Auswahl dessen Aktien erforscht. Ebenso sollen anhand der Beobachtungen, Aussagen über die jeweiligen situationsbedingten Anwendungsmöglichkeiten getroffen werden können. Für die durchzuführende Analyse wird sowohl der Deutsche Aktienindex DAX, als auch fünf ausgewählte DAX 30 Unternehmen unterschiedlicher Branchen, herangezogen, die an der Frankfurter Börse gehandelt werden. Das theoretische Vorgehen und die ermittelten Analyseergebnisse werden an geeigneten Stellen durch Grafiken veranschaulicht. Das Ziel dieser Analyse ist, über die Richtigkeit, der Zuverlässigkeit und der tatsächlichen Anwendbarkeit der behandelten Analysetools, möglichst valide Aussagen zu ermöglichen.

2. Technische Analyse

2.1 Einordnung und Überblick über die Technische Analyse

Stets versuchten Börseninteressierte eine allgemeingültige Vorgehensweise am Aktienmarkt zu finden, um Kapital gewinnbringend anzulegen. Dennoch ist es seit der Existenz von Börsenplätzen nicht gelungen, solch eine universell einsetzbare Methode zu finden. Auch in Zukunft wird es wohl kaum möglich sein Strategien zu entwickeln, die dauerhafte Erfolge ermöglichen3. Seit den 90er Jahren des 19. Jahrhunderts haben sich einige wissenschaftliche Theorien, manifestiert, die in gewissen Marktsituationen häufig zu beobachten sind4. Dennoch sind auch diese nicht immer allgemeingültig, sodass alle Methoden, die auf Aktienmärkten Wertentwicklungen zu antizipieren versuchen, einen gewissen Wahrscheinlichkeitscharakter haben. Zu den anerkannten Kapitalmarkttheorien gehört beispielsweise die Random- Walk- Hypothese, die von rein zufälligen Kursverläufen an den Börsen ausgeht und entsprechend jegliche Kursvorhersagen oder sogar ein Übertreffen der Gesamtmarktentwicklung, kategorisch ausschließt. Das Schwanken der Kurse auf Aktienmärkten wird jedoch einstimmig mit der sich ständig verändernden Angebots- und Nachfragerelation begründet. An dieser Stelle setzten Untersuchungsmethoden, wie die fundamentale und technische Analyse an, um mögliche Marktverschiebungen, die folglich die Preise auf Aktienmärkten mitbestimmen, zu signalisieren. Die Erstgenannte beinhaltet die genaue Untersuchung des Unternehmens, um dessen inneren Wert zu bestimmen. Dabei werden bedeutende Kennzahlen wie z.B. der Cashflow, der Verschuldungsgrad, der Gewinn bzw. die Gewinnentwicklung, die Ertragskraft, sowie der Substanzwert, ermittelt. Zusätzlich fließen in eine fundamentale Untersuchung auch Informationen über die Qualität des Managements, den Zukunftsaussichten oder branchespezifische Rahmenbedingungen mit ein. Abschließend finden auch Makrofaktoren, wie Inflation und Konjunkturentwicklung, Berücksichtigung. Der gegenwärtig zu beobachtende Aktienkurs wird im Folgenden mit dem internen Unternehmenswert verglichen und anhand dessen eine Handelsentscheidung getroffen. Ein Kaufsignal tritt auf, wenn der fundamental ermittelte innere Wert größer ist als der Marktpreis der Aktie. Analog dazu lässt sich ein Verkaufssignal feststellen, wenn der aktuelle Preis des Wertpapiers den fundamentalen Wert übersteigt. Dadurch wird auch signalisiert, dass durch die hohe Nachfrage ein bestimmtes Wertpapier überkauft ist. Die technische Aktienanalyse hingegen umfasst Methoden, um Kursverläufe zu analysieren und anhand derer, zukünftige Entwicklungen zu antizipieren. Diese Vorgehensweise wird auch Chart- Reading genannt. Elemente oder Ergebnisse der fundamentalen Analyse finden dabei keine Berücksichtigung. Die Legitimation der technischen Analyse ist mit der Idee verbunden, dass es praktisch unmöglich ist, stets über alle möglichen unternehmensspezifischen oder makroökonomischen Einflussfaktoren informiert zu sein. Ebenso fällt eine Bewertung der Fülle an Informationen, sowie marktexogener Treiber immer schwerer, sodass von außen kaum noch Aussagen über die Richtung, dem Zeitpunkt, sowie der tatsächlichen Höhe der Änderung des Kursverlaufes, gemacht werden können5. Zusätzlich bestätigt eine Vielzahl von Studien, dass Märkte nicht immer effizient sind, was sich in der Bildung von Blasen widerspiegelt, die auf irrationales Verhalten der Marktteilnehmer zurückzuführen ist. Dieses Verhalten wird oftmals auch als Herdentrieb bezeichnet6. Außerdem sind selbst die theoretischen Bedingungen eines vollkommenen Kapitalmarktes nicht erfüllt, weil Transaktionskosten entstehen, Steuern in individueller Höhe erhoben werden und nicht alle Investoren über sämtliche Informationen kostenlos verfügen können7. Dadurch findet die technische Analyse weitere Zustimmung. Das Konzept der Kursverlaufsanalyse wird deshalb verfolgt, weil man davon ausgeht, dass Kurse in Trends verlaufen und nicht rein zufällig auftreten, was im deutlichen Widerspruch zur bereits genannten Random- Walk- Hypothese steht. Börsenkurse geben zu jedem Zeitpunkt jenen Wert an, der sich aus Angebot und Nachfrage ergibt, unabhängig von deren inneren, fairen Wert. „Der Börsenkurs reflektiert nicht nur die unterschiedlichsten Wertvorstellungen, derjenigen, die Aktien bewerten. Er reflektiert genauso die Hoffnungen und Befürchtungen, Vermutungen und Stimmungen -rationale und irrationale- von Hunderten von potentiellen Käufern und Verkäufern“8. Dementsprechend können auch subjektive Einschätzungen quantifiziert werden. Dabei spielt das Verhalten der Anleger, das auch auf psychologischen Faktoren zurückzuführen ist, eine wichtige Rolle, da es sich letzten Endes in den Kursen niederschlägt. Ferner geht man davon aus, dass sich die Mehrheit der Marktteilnehmer in vergleichbaren Situationen ähnlich verhält und damit entscheidende Verhaltensmuster erkennbar werden. Folglich rückt das Themengebiet des „Bahavioral- Finance“ verstärkt in den Fokus der Forschungstätigkeiten, wodurch weitere Verhaltensmuster auf Aktienmärkten erklärt werden können9.

2.2. Klassifizierung der Technischen Analysetools

Ein abgegrenzter Teilbereich der technischen Analyse basiert auf der systematischen Anwendung von mathematisch / statistischen Analysetools, die als Indikatoren Handelsentscheidungen treffen sollen. Dabei existiert eine kaum noch überschaubare Anzahl solcher Tools, wodurch eine logische Strukturierung sowie Gruppierung erfolgen muss. Viele Indikatoren sind zum Teil stark miteinander verknüpft, oder bauen aufeinander auf. Durch die wie bereits erwähnte, anwendungsabhängigen und situationsbezogenen Eigenschaften der technischen Indikatoren, muss im späteren Verlauf auch eine weitere Anpassung an diese beiden Kriterien erfolgen. Innerhalb der hier detailliert untersuchten technischen Analyse wird zusätzlich zwischen der klassischen Charttheorie und den technischen Indikatoren differenziert10. Die klassische Charttheorie, die auf Charles H. Dow zurückgeht, befasst sich mit der eher subjektiven grafischen Ermittlung von Trends, dem sog. Chart-Reading. Diese Methode der Kursverlaufsanalyse kommt ohne mathematische oder statistische Verfahren aus11. Dabei werden Trendlinien sowie Trendkanäle nach recht subjektiven Beurteilungskriterien eingezeichnet, die einen potentiellen Spielraum des Aktienkurses darstellen und beim Durchbrechen eines solchen Kanals einen Trendwechsel und folglich ein Handelssignal generieren. Zu dieser Vorgehensweise gehört auch die Formationsanalyse, die anhand von Mustern der Kursverläufe, Rückschlüsse auf zukünftige Entwicklungen ermöglicht. Eine ähnliche Vorgehensweise zeigte Ralph Nelson Elliot mit seiner gleichnamigen Theorie, laut der Aktienkursverläufe stets nach denselben wellenförmigen, sich wiederholenden Mustern ablaufen12. Die technischen Indikatoren stellen die zweite Kategorie von Analysemethoden innerhalb dieser Gruppe dar. Allen gemeinsam ist ihre Berechnung anhand historischer Kurse, mittels mathematischer und statistischer Methoden. Eine wesentliche logische Unterscheidung wird zwischen Indikatoren und Oszillatoren vorgenommen. Oszillatoren sind normierte Indikatoren, die zwischen zwei Extremwerten schwanken können, wohingegen ein einfacher Indikator, wie beispielsweise ein gleitender Durchschnitt, jeden realisierbaren Wert annehmen kann13. Der abschließend behandelte MACD- Indikator verknüpft die Methoden der gleitenden Durchschnitte mit Oszillatorprinzipien.

2.3 Gleitende Durchschnitte und MACD

Bei gleitenden Durchschnitten handelt es sich grundsätzlich um Trendfolgeindikatoren, die im Bereich der oftmals subjektiven technischen Analyse eine eindeutig definierte, mathematische Vorgehensweise darstellen. Die Hauptaufgabe besteht in der Ermittlung von Trends, wobei der gleitende Durchschnitt den Kursverlauf lediglich beobachtet. Isoliert betrachtet ist er jedoch nicht in der Lage, weitere klare Marktentwicklungen vorherzusagen. Er gibt nur die Richtung und keine zahlenmäßigen Werte an. Der einfache gleitende Durchschnitt ist das arithmetische Mittel über eine bestimmte Periode der zuletzt realisierten Schlusskurse. Das Ergebnis ist der Durchschnittspreis der Aktie über den errechneten Zeitraum. Er wird als Punkt auf dem Chart dargestellt. Um eine durchlaufende, gleitende Trendlinie zu erhalten, wird der erste beobachtete Kurs mit dem zuletzt realisierten neusten Aktienpreis ersetzt und der Durchschnittswert vom zweiten Schlusskurs bis zum letzten realisierten Schlusskurs ermittelt. Diese Vorgehensweise wird systematisch weitergeführt, bis die gewünschte Länge der Trendlinie erreicht wird14. Die Anzahl der in die Datenmenge aufgenommenen Schlusskurse ist frei wählbar und hängt nur von den jeweiligen charttechnischen Anwendungen, dem Zeitrahmen, der Marktsituation, sowie der persönlichen Handelspräferenzen ab, die in der folgenden Analyse genauer thematisiert werden. Um erste Trendsignale zu generieren, ist es nötig, den aktuellen Aktienkurs mit einem wie beschriebenen einfachen gleitenden Durchschnitt zu vergleichen. Schneidet der Kursverlauf die Durchschnittslinie von unten nach oben durch, wird ein Kaufsignal generiert. Analog dazu ist ein Verkaufssignal erkennbar, wenn der Aktienkurs die gleitende Trendlinie von oben kreuzt. Besondere Beachtung soll hierbei die Wahl der Dauer des gleitenden Durchschnitts finden. Ist der Betrachtungszeitraum sehr kurz gewählt, wird der Kurs genau verfolgt, sodass sich die Trendlinie sehr eng am Kursverlauf anschmiegt und dadurch eine Vielzahl an Überkreuzungen entstehen. Durch die hohe Sensitivität der Trendlinie sind die erzeugten Trendsignale jedoch äußerst kurzfristiger Natur. Des Weiteren ist die Gefahr von Fehlsignalen, die durch zufällige, unerklärbare Kursbewegungen, sog. „Rauschen“, generiert werden, zu berücksichtigen. Wird hingegen ein längerer Durchschnitt gewählt, wird ein möglicher Trend zwar später erkannt, dafür ist das Signal jedoch deutlich signifikanter. Die Schwierigkeit liegt in der Wahl der geeigneten Länge des Durchschnitts, der zum einen den Trend zuverlässig signalisiert, zum anderen aber das Rauschen des Kurses weitestgehend eliminiert. Der Erfolg hängt folglich auch vom angemessenen Ausgleich zwischen diesen beiden Größen ab. Die folgende Grafik veranschaulicht das bereits erläuterte Auftreten von Handelssignalen und der angesprochenen Glättung des Kursverlaufs. Die Länge der Trendlinien und der daraus folgende Anlagezeitraum kann in eine kurzfristige (5-26 Tage), mittelfristige (27- 100Tage) und langfristige (101- 200 Tage) Periode, kategorisiert werden15.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2.3.1: Handelssignale mithilfe der 10 Tage gleitenden Durchschnittslinie

[...]


1 Moerschen, T. „Star- Analyst Acampora sucht neuen Job“, in: Handelsblatt (2005)

2 Beike, R. und Schlütz, J. (2010), „Finanznachrichten lesen- verstehen- nutzen“, S.124 - 128

3 Steiner, M. (2012) „Wertpapiermanagement, Professionelle Wertpapieranalyse und Portfoliostrukturierung“, S.48

4 Beike, R. und Schlütz, J. (2010), „Finanznachrichten lesen- verstehen- nutzen“, S.124

5 Vogel, M. (1985), „Technische Aktienanalyse - die relative Stärke als Anlagestrategie“, S.3-6

6 Beike, R. und Schlütz, J. (2010), „Finanznachrichten lesen- verstehen- nutzen“, S.129

7 Steiner, M. (2012), „Wertpapiermanagement - Professionelle Wertpapieranalyse und Portfoliostrukturierung“, S.46

8 Magee, J. und Edwards, R. (1976), „Technische Analyse von Aktientrends“, S. 3

9 Roßbach, P. (2001), „Behavioral Finance. Eine Alternative zur vorherrschenden Kapitalmarkttheorie?“, S.2

10 In Anlehnung an Brock (1995), „Internationale Anlagestrategie- Rationale Entscheidungen durch technischen Analyse“, S.23 ff

11 Brock, Jörg (1995), „Internationale Anlagestrategie- Rationale Entscheidungen durch technische Analyse“, S.24f

12 Brock, Jörg (1995), „Internationale Anlagestrategie- Rationale Entscheidungen durch technische Analyse“, S.40f

13 Nison, S. (2013), „Technische Analyse mit Candlesticks“, S.253-255

14 Beike, R. und Schlütz, J. (2012), „Finanznachrichten lesen- verstehen- nutzen“, S.125f

15 Murphy, J. (2013), „Technische Analyse der Finanzmärkte“, S.225

Details

Seiten
36
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656764212
ISBN (Buch)
9783656764298
Dateigröße
757 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v279878
Institution / Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,0
Schlagworte
technische analyse aktienmärkten

Autor

Teilen

Zurück

Titel: Technische Analyse auf Aktienmärkten