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Soziale Ungleichheit und ihre verschiedenen Auffassungen von Karl Marx und Max Weber

Hausarbeit (Hauptseminar) 2010 20 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe

Gliederung

1 Einleitung

2 Karl Marx als Vorreiter des modernen Klassenmodells
2.1 Kurzbiografie
2.2 Das „klassische“ Klassenmodell
2.2.1 Der Klassenbegriff
2.2.2 Das Klasseninteresse
2.2.3 Der Klassenkampf

3 Max Weber
3.1 Kurzbiografie
3.2 Webers Klassenmodell
3.2.1 Der Klassenbegriff
3.2.2 Das Klasseninteresse
3.2.3 Der Klassenkampf
3.2.4 Klassen, Stände und Parteien

4 Schluss

5 Anhang

6 Literaturverzeichnis

7 Quellenverzeichnis

1 Einleitung

„Die Soziologie untersucht die Arten und Weisen, wie das menschliche Leben sozial organisiert wird“ (Joas 2001, S.14). Dabei befasst sich die Soziologie mit fünf großen Schlüsselbegriffen, die auch als Grundfragen beziehungsweise Grundannahmen der Soziologie bekannt sind. Die Sozialstruktur ist ein Schlüsselbegriff, der ein „Muster von Beziehungen, Positionen und Mengen von Individuen“ (Joas 2001, S. 16) bezeichnet und somit eine „wichtige Quelle der Stabilität im sozialen Leben“ (ebd.) darstellt. Diese Muster bilden das Fundament der sozialen Organisation innerhalb von Gesellschaften. Sobald Menschen in ein Muster spezifischer Interaktionen eintreten, entstehen Beziehungen. Innerhalb der sozialen Beziehungen gibt es Stellungen, die mit bestimmten Verhaltenserwartungen belegt sind und somit als Positionen verstanden werden. Für die Sozialstruktur sind die relativen Größen der Individuenmengen in deren verschiedenen Kategorien relevant (vgl. Joas 2001, S.16). Ein weiterer Schlüsselbegriff ist das soziale Handeln, welches ein nicht instinktives, sondern bewusstes Verhalten bezeichnet. Das soziale Handeln wird nicht allein von einzelnen Individuen ausgeführt, sondern auch von Gruppen und Organisationen, um somit ein friedliches Miteinander zu erreichen und um etwas in der Gesellschaft zu verändern. Kultur ist der nächste Begriff, der im Vordergrund der soziologischen Überlegungen steht. Kultur erlernen wir durch soziale Beziehungen erst innerhalb der Familie und später auch über andere Institutionen und Organisationen wie Schule und Universität. Die Kultur umfasst die Art und Weise unseres Denkens, Verstehens, Handelns und Kommunizierens. Somit gehört die Sprache, sowohl Normen und Werte, als auch unsere Moral zu den kulturellen Aneignungen, die jeder Mensch inne hat (vgl. ebd., S.18). Macht spielt eine ebenso große Rolle in den sozialen Grundannahmen, denn sie bezeichnet die Fähigkeit eines Individuums Ereignisse innerhalb verschiedener Organisationen zu bestimmen und zu leiten. Die Macht kann ausgeführt werden, um andere Menschen zu Aktionen zu zwingen, aber auch um sie vor etwas zu bewahren. Somit wird Macht von Individuen ausgeführt, die eine höhere Bildung besitzen und somit über mehr geistiges und kulturelles Kapital verfügen (vgl. ebd., S. 19 f). Der letzte Schlüsselbegriff ist die funktionale Integration. Die Funktion bezeichnet dabei den Beitrag den jede soziale Beziehung, Position und Organisation in der Gesellschaft für das soziale System als Ganzes leistet. Die Integration wiederum bezeichnet dabei den Vorgang, wie die Leistungen der einzelnen sozialen Beziehungen, Positionen und Organisationen in dieses soziale System eingebunden werden (vgl. ebd., S. 20). In dieser Hausarbeit werde ich mich jedoch mit dem Thema der sozialen Ungleichheit beschäftigen, welches von allen fünf Schlüsselbegriffen durchdrungen wird und erst durch das Vorhandensein von Sozialstruktur, sozialem Handeln, Kultur, Macht und auch funktionaler Integration möglich ist. Die soziale Ungleichheit entsteht, wenn soziale Ungleichartigkeit von den einzelnen Individuen untereinander bewertet wird. Unterschiedliches Haben wird über gesellschaftliche Bewertungsprozesse zu unterschiedlichem Sein. Bevor das nicht geschieht, gibt es keinen sozialen Unterschied. Die vergleichenden und bewertenden Ursprünge sozialer Ungleichheit erzeugen den sozialen Raum, der auf Statuspositionen des Einzelnen abzielt. Die Theorie des sozialen Raumes beschreibt eine vertikale Dreiteilung des Ganzen. Somit existieren das gesellschaftliche Oben, das gesellschaftliche Unten und die gesellschaftliche Mitte. Die Position, die jemand innerhalb des sozialen Raumes erlangt, hängt von seinem Kapital ab. Dazu gibt es eine Theorie über sie Zusammensetzung des symbolischen Kapitals durch verschiedene Kapitalsorten von Pierre Bourdieu. Nach seinem Verständnis gibt es drei verschiedene Kapitalsorten. Das ökonomische Kapital, was das ganze Hab und Gut eines Individuums darstellt, also seinen Besitz. Das kulturelle Kapital, was im inkorporierten Zustand die Gesamtheit der Gewohnheiten einer Person bezeichnet und jedes Individuum auszeichnet. Im objektiven Zustand bezeichnet es, die Gesamtheit der kultureller Werke oder Aktivitäten, die eine Person besitzt beziehungsweise durchführt, wie zum Beispiel eine Gemäldesammlung oder ein Besuch in der Philharmonie. Der institutionalisierte Zustand beschreibt die Bildungstitel, die eine Person erlangt und ist somit der sichtbare Nachweis, dass ein Individuum über ein bestimmtes Maß an kulturellem Kapital verfügt. Die dritte Kapitalsorte ist das soziale Kapital, was die Fähigkeit bezeichnet soziale Beziehungen und Bindungen aufzubauen und sich im Kampf um eine Position im sozialen Raum zu behaupten. In meiner Hausarbeit werde ich mich mit den Klassenmodellen Karl Marx‘ und Max Webers beschäftigen, die sich im 19. Jahrhundert mit der Frage nach Sozialstrukturen und ihrer Entstehung beschäftigten. Ausgangspunkt für deren Überlegungen waren zum einen die verschiedenen Reaktionen auf die Entstehung des Kapitalismus, welche in der industriellen Revolution und den neuen Formen der Arbeitsteilung ihre Grundlage fand. Die daraus resultierenden Veränderungen innerhalb der Sozialstrukturen wurden von beiden Soziologen untersucht. Ich werde nun im Folgenden erst auf Karl Marx eingehen. Dabei werde ich seine Lebensgeschichte kurz aufgreifen, um zu zeigen, wie früh und oft er Überlegungen zur Sozialstruktur der Gesellschaft angebracht hat. Im weiteren Verlauf der Arbeit werde ich das klassische Klassenmodell näher erläutern. Im dritten Kapitel meiner Ausarbeitung werde ich erst auf das Leben Max Webers eingehen und danach seine Aussagen und Theorien über Klassen und Stände erklären. Im Schluss werde ich ein Resümee über die beiden Theorien ziehen und einen Ausblick auf ein moderneres Klassenmodell von Erik Olin Wright geben. Da ich mich in dieser Ausarbeitung mit Klassen und Ständen auseinandersetzen werde, muss ich diese Begriffe erst einmal definieren. Die Klassenzugehörigkeit basiert nicht auf gesetzlichen oder religiösen Ungleichheiten, sondern entsteht auf Grund verschiedener ökonomischer Faktoren, die die Lebensbedingungen von Individuen bestimmen. Eine Klasse ist eine Gruppe von Menschen, die über gleiche wirtschaftliche Ressourcen und die Lebensweisen geprägt ist. Grundlage dafür sind Beruf und Vermögen. Eingeteilt wird in die Ober-, Unterschicht und Arbeiterklasse. Das System der Stände hat sich damals überall dort herausgebildet, wo die Aristokratie auf adelige Abstammung beruhte. Als einen Stand bezeichnet man eine Bevölkerungsschicht mit bestimmten wechselseitigen Pflichten und Rechten. Heirat und Aufstieg zwischen den Ständen war möglich. Diese allgemeinen Definitionen variieren von Soziologe zu Soziologe in geringer Weise, was ich in den folgenden Abschnitten zu zeigen versuche.

2 Karl Marx als Vorreiter des modernen Klassenmodells

2.1 Kurzbiografie

Karl Marx (Abbildung 1) wurde am 5. Mai 1818 in Trier als Sohn des Rechtsanwaltes Heinrich Marx und seiner Frau Henriette geboren (vgl. Arndt 1985, S. 18). Von 1830 bis 1835 besuchte er das Friedrich - Wilhelm - Gymnasium in Trier. Danach begann er sein Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, was er von 1836 bis 1841 in Berlin weiterführte. Ein Jahr später wurde er Redakteur der liberalen „Rheinischen Zeitung für Politik, Handel und Gewerbe“ in Köln (vgl. ebd., S. 25). Am 19. Juni 1843 kam es zur Eheschließung mit seiner Jugendliebe Jenny von Westphalen in Bad Kreuznach. Im Oktober diesen Jahres zog er dann mit ihr nach Paris, wo die lebenslange Freundschaft und Zusammenarbeit mit Friedrich Engels (Abbildung 2) seinen Anfang fand. 1845 wurde er auf Betreiben der preußischen Regierung aus Paris ausgewiesen, worauf hin er die preußische Staatsangehörigkeit aufgab und Zeit seines Lebens staatenlos blieb (vgl. ebd., S50). Zwei Jahre später erhielt er zusammen mit Engels vom „Bund der Kommunisten“ den Auftrag eine programmatische Schrift für die Reorganisation des Bundes zu verfassen. Diese Schrift war das „Manifest der kommunistischen Partei“, was im Februar 1848 in London veröffentlicht wurde (vgl. ebd., S. 69). Im selben Jahr kehrte er nach Köln zurück, wo er die „Neue Rheinische Zeitung“ herausgab, in der er den Kampf der deutschen Republik gegen das revolutionäre Russland forderte. Daraufhin wurde er am 16. Mai 1849 aus Deutschland ausgewiesen und reiste nach London, wo er den Rest seines Lebens verblieb. Zehn Jahre später veröffentlichte er die „Kritik der politischen Ökonomie“, in der er die Produktionsverhältnisse einer Gesellschaft zu analysieren versuchte (vgl. ebd., S.88). Dadurch wurde er einer der Führer der neuen sozialistischen Bewegung. 1867 veröffentlichte er das erste Buch seines Hauptwerks „Das Kapital“. Den zweiten und dritten Band gab Friedrich Engels nach Marx‘ Tod heraus (vgl. ebd., S. 166 ff.). Ab 1871 gab Marx mit seinen theoretischen Arbeiten über die Sozialismusbewegung eine wissenschaftliche Grundlage, die von den damals entstehenden sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien als ideologisches Fundament übernommen wurde. Karl Marx starb am 14. März 1883 in London.

2.2 Das klassische Klassenmodell

2.2.1 Der Klassenbegriff

Karl Marx gliedert jede Gesellschaft in zwei Hauptklassen, die er als „große feindliche Lager“ (Engels/ Marx 1995, S. 234) bezeichnet. Seiner Auffassung zur Folge entstanden Klassen mit der Entstehung des Privateigentums an Produktionsmitteln. Produktionsmittel bezeichnen Güter wie Grundstücke und Energiequellen, aber auch Maschinen, Werkzeuge und Werkstoffe. Entsprechend den in den einzelnen Gesellschaftsordnungen herrschenden Eigentumsverhältnissen gibt es zwei unterschiedliche soziale Grundklassen. Dabei herrschen die Besitzer von Produktionsmitteln über Nichtbesitzende. Dieses Zweiklassenmodell ist begründet, indem es die ,Aneigner‘ des Mehrwertes von den Erzeugern des Mehrwertes unterscheidet (vgl. ebd., S. 235). Als Mehrwert bezeichnet Marx die Differenz zwischen dem Wert des vom Arbeiter geschaffenen Produktes und dem dafür gezahlten Lohn, die sich der Unternehmer als Profit aneignet. Marx war der Meinung, dass diese unterschiedlichen Verhältnisse die zwei Grundklassen Bourgeoisie und Proletariat zur Folge haben. Die Bourgeoisie beschreibt die Klasse, die Produktionsmittel besitzen. Nur die Bourgeoisie kann über den durch die nichtbesitzenden Arbeiter produzierten Mehrwert verfügen. Durch die Ausbeutung der Arbeiter kommen die Produktionsmittelbesitzer zu immer mehr Kapital. Die herrschende Klasse wird also allein durch die Bourgeoisie dargestellt. Das Proletariat wiederrum besitzt keinerlei Produktionsmittel. Sie stellen die Klasse der Arbeiter dar, die ihre Arbeitskraft regelrecht als Ware verkaufen müssen (vgl. ebd.). Ihre Existenz ist durch die geringen Löhne gefährdet, aber das ist nicht die einzige Last, die sie zu beklagen haben, denn sie werden außerdem sozial und politisch zurück gehalten (vgl. ebd., S. 236). Zwischenklassen konnten nicht entstehen oder lösten sich auf, da kleine Industrielle oder Kaufleute nicht genug Kapital hatten, um den Konkurrenzkampf gegen die Großunternehmer zu bestehen. Somit gleicht sich diese Klasse an das Proletariat an (vgl. ebd., S. 238). Sowohl Bourgeoisie als auch Proletariat entwickeln aus ihrer jeweiligen Klassenlage spezifische Interessen, die ich im folgenden Abschnitt aufzeigen werde.

2.2.2 Das Klasseninteresse

Als Klasseninteresse werden alle Bedürfnisse der Individuen einer sozialen Klasse bezeichnet, die aber innerhalb einer Klasse selten voneinander abweichen. Somit sind die Klassen Bourgeoisie und Proletariat nicht nur zwei unterschiedliche Akteure in der Gesellschaft, sondern haben auch Interessen, die nicht miteinander vereinbar sind. Laut Marx ist das oberste Interesse der Bourgeoisie die Profitmaximierung (vgl. Engels/ Marx 1995, S.235). Zur Verwirklichung dieses Ziels entwirft diese Klasse neue Strategien, um somit die Maschinerie zu revolutionieren, die dann wiederrum die Arbeitskraft des Menschen verdrängt (vgl. Reichelt 1975, S. 386 f). Dadurch kommt es zur Reduzierung der Löhne, wodurch die Produktionsmittelbesitzer mehr Kapital erlangen. Um dieses Interesse weiter auszuleben, kommt es zur Erschließung neuer Absatzmärkte, wodurch die Produktion und somit auch das Kapital weiter ansteigen (vgl. Engels/ Marx 1995, S. 235). Marx leitet das Klasseninteresse des Proletariats aus der gemeinsamen Klassenlage aller Arbeiter ab. Diese Arbeiter sind gezwungen ihre Arbeitskraft zu verkaufen, da es ihnen nur möglich ist in Abhängigkeit von der Lohnzahlung des Arbeitgebers ihre Existenz zu sichern und ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können. Die zunehmende Vereinfachung der Arbeit durch die wachsende Verwendung von Maschinen entwertet die Arbeit, was somit zu einer Senkung des Preises für Arbeitskraft führt (vgl. ebd., S. 237). Der Arbeitslohn gilt also als das Klasseninteresse der Arbeiterschaft. Durch die verschiedenen Interessenlagen der beiden Klassen kommt es zu einer Ausweitung des Konfliktes, was ich im folgenden Abschnitt näher erläutern werde.

2.2.3 Der Klassenkampf

„Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von Klassenkämpen. […] Unterdrücker und Unterdrückte standen im stetem Gegensatz zueinander, führten einen ununterbrochenen […] Kampf, […] der jedesmal mit einer revolutionären Umgestaltung der ganzen Gesellschaft endete oder mit dem gemeinsamen Untergang der kämpfenden Klassen“ (Engels/ Marx 1995, S. 233).

Den Kampf des Proletariats gegen die Bourgeoisie werde ich im Folgenden erklären, indem ich die vier Stufen des Klassenkampfes aufzeige, die sich jeweils durch spezifische Produktionsverhältnisse auszeichnen. Produktionsverhältnisse sind Verhältnisse, die Menschen im Produktionsprozess eingehen (vgl. Pohlmann 1987, S. 40). Die erste Phase beschreibt Marx als den Kampf der Arbeiter gegen den Bourgeois, der sie ausbeutet. Die Arbeiter versuchen Maschinen und konkurrierende Waren zu zerstörten, was aber zu dieser Zeit nur ein lokaler Protest gewesen ist (vgl. Engels/ Marx 1995, S. 238). Dies begründet Marx mit dem Willen der Arbeiter die Senkung der Arbeitslöhne, also ihr Klasseninteresse durchzusetzen. In der zweiten Phase gleichen sich die Lebenslagen und Interessen der Arbeiter unter der Bedingung immer weiter sinkender Löhne an. Durch die kursierenden Zeitschriften ist es dem Proletariat möglich Arbeiterkoalitionen und Assoziationen zu gründen, um eine stärkere Gemeinschaft zu erlangen, die dann gemeinsam gegen die ungerechte Bourgeoisie vorgehen konnte (vgl. ebd., S. 239). Der Kampf wird somit immer organisierter und bringt den Arbeitern Reformen der Arbeitsbedingungen. Das bewirkt gleichzeitig eine Stärkung des Klassenbewusstseins des Proletariats und führt zu einem nationalen Kampf. Marx bezeichnet die dritte Phase als Endstadium des Auflösungsprozesses der herrschenden Klasse. Teile der Bourgeoisie konnten den Protesten nicht standhalten und mussten dadurch zum Proletariat hinzustoßen (vgl. ebd.). Weiterhin erwartet Marx das freiwillige Übertreten eines Teils der Bourgeoisie zur Arbeiterklasse. In der vierten und letzten Phase bekommt der Klassenkampf laut Marx einen revolutionären Anspruch. Er bemerkt, dass der Bürgerkrieg in eine offene Revolution umschlagen wird. Das Klasseninteresse, welches den Kampf leitet wandelt sich von der Sicherung des Lohnes in die Abschaffung der bisherigen Aneignungsweise der Produktionsmittelbesitzer. Das Proletariat wird die Bourgeoisie stürzen, indem es sich gewaltsam deren Produktionsmittel aneignet (vgl. ebd., S. 240). Daraus ist zu schließen, dass die Lebensführung der Proletarier steht und ebenso fällt mit dem Kapital der Bourgeoisie (vgl. Reichelt 1975, S.370).

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Details

Seiten
20
Jahr
2010
ISBN (eBook)
9783656743217
ISBN (Buch)
9783656743163
Dateigröße
945 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v280174
Institution / Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Note
1,7
Schlagworte
soziale ungleichheit auffassungen karl marx weber

Autor

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Titel: Soziale Ungleichheit und ihre verschiedenen Auffassungen von Karl Marx und Max Weber