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Die Bedeutung von Markenpolitik im Bereich auditive Medien

Mit Fokus auf Radio- und Musik-Streaming-Anbietern

Bachelorarbeit 2014 102 Seiten

Medien / Kommunikation - Medienökonomie, -management

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis/Symbolverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Bachelorarbeit

2 Begriff der Marke
2.1 Sicht der Nachfrager: Kundenerwartungen/Erfolgsfaktoren
2.2 Sicht der Gesetzgeber
2.3 Sicht der Anbieter

3 Auditive Medien
3.1 Radio
3.1.1 Jugendradio
3.2 Musik-Streaming-Dienste
3.3 Radio vs. Musik-Streaming

4 Vergleich ausgewählter Marken
4.1 Name
4.1.1 Radio
4.1.2 Musik-Streaming-Dienste
4.2 Logo, Typografie, Farbe
4.2.1 Radioprogramme
4.2.2 Musik-Streaming-Dienste
4.3 Slogan/Claim
4.3.1 Radio
4.3.2 Musik-Streaming
4.4 Sound Design
4.4.1 Radio
4.4.2 Musik-Streaming
4.5 Online- und mobile Auftritte
4.5.1 Website
4.5.2 Musik-Streaming
4.5.3 Player
4.5.4 App
4.5.5 Social Media
4.6 Marketingaktionen
4.6.1 Erlebnismarketing
4.6.2 Gewinnspiele
4.6.3 Plakate
4.6.4 Sonstiges

5 Umfrage/Auswertung
5.1 Vorgehensweise
5.2 Auswertung und Interpretation
5.2.1 Konsumverhalten von Musik
5.2.2 Erwartungen an eine auditive Medienmarke

6 Resümee und Ausblick

7 Handlungsempfehlung für Radiosender am Beispiel von planet radio

Literaturverzeichnis

Anhang

Abkürzungsverzeichnis/Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Markenerfolgskette

Abbildung 2: Screenshot Aupeo-Website

Abbildung 3: Kreislauf einer starken auditiven Marke

Abbildung 4: Logo planet radio_alt

Abbildung 5: Logo planet radio_neu

Abbildung 6: Logo YOU FM

Abbildung 7: Logo Spotify

Abbildung 8: Logo Napster

Abbildung 9: Screenshot Website YOU FM

Abbildung 10: Screenshot Website planet radio

Abbildung 11: Sitemap planet radio

Abbildung 12: Sitemap YOU FM

Abbildung 13 Screenshot Website Napster

Abbildung 14: Screenshot Website Spotify

Abbildung 15: Screenshot Webplayer planet radio

Abbildung 16: Screenshot Webplayer YOU FM

Abbildung 17: Screenshot Spotify-Player

Abbildung 18: Screenshot Spotify-Player: Menüpunkt „Browse“

Abbildung 19: Screenshot Spotify-Player: Menüpunkt „Entdecken“

Abbildung 20: Screenshot Spotify-Player: Funktion „teilen“

Abbildung 21: Screenshot Napster-Player

Abbildung 22: Screenshot App planet radio

Abbildung 23: Screenshot App YOU FM: Menüpunkt: „Check in“

Abbildung 24: Screenshot App Spotify

Abbildung 25: Screenshot App Napster: Playlist „Robby Williams- zum 40 Geburtstag“

Abbildung 26: Screenshot Facebook-Fanpage planet radio

Abbildung 27: Screenshot Facebook-Fanpage YOU FM

Abbildung 28: Screenshot Facebook Fanpage Spotify

Abbildung 29: Screenshot Facebook Fanpage Spotify: Beschwerde

Abbildung 30: Screenshot Facebook Fanpage Napster

Abbildung 31: Plakat YOU FM

Abbildung 32: Wie lange hören Sie pro Tag über die verschiedenen Kanäle Musik?

Abbildung 33: Hören Sie Ihr Lieblings-Radioprogramm lieber online oder über

herkömmliche Radiogeräte?

Abbildung 34: Nutzen Sie Musik-Streaming-Dienste? Wenn ja seit wann?

Abbildung 35: Welche Musik-Streaming-Dienste nutzen Sie wie häufig?

Abbildung 36: Wie gerne hören Sie über folgende Medien Musik?

Abbildung 37: Welcher Internetauftritt gefällt Ihnen besser?

Abbildung 38: Website-Vergleich von planet radio und Spotify

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gegenüberstellung von Radio und Musik-Streaming

Tabelle 2: Menüanordnung im Spotify-Player

Tabelle 3: Vergleich: Welcher auditive Mediendienst nutzt welche Social-Media- Plattform?

Tabelle 4: Facebook-Statistik YOU FM

Tabelle 5: Facebook Statistik YOU FM

Tabelle 6: Facebook Statistik Spotify

Tabelle 7: Statistik Facebook Fanpage Napster

Tabelle 8: Seit wann nutzen Sie Musik-Streaming-Dienste?

Tabelle 9: Als wie wichtig empfinden Sie folgende Zusatzleistung eines Musikanbieters (Radio-, Musik Streaming Anbieter)?

1 Einleitung

In dieser Bachelorarbeit geht es um die Bedeutung von Markenpolitik im Bereich au- ditive Medien. Sie entstand im Rahmen des Bachelorstudiengangs Medienmanage- ment an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt.

1.1 Problemstellung

Marken erhalten schon seit langer Zeit große Aufmerksamkeit. Bei einer Umfrage zu dem Thema „die Lieblingsmarken der Deutschen“, gaben 4,7 % der über 3000 befrag- ten die Marke Adidas an, dicht gefolgt von Audi und Esprit (vgl. Anhang 13).1 Kaum jemand nannte bei dieser Frage jedoch ein Fernseh- oder Radioprogramm. Dabei ist die markenpolitische Betrachtung von Medien sehr wichtig, denn gerade in der Medi- enlandschaft herrscht ein starker Verdrängungswettbewerb.2 Durch die Vielfalt an Me- dienangeboten existiert ein Angebotsüberhang, wodurch sich die einzelnen Medien- anbieter gegenüber der Konkurrenz durchsetzen müssen. Technische Fortschritte und Modeerscheinungen zwingen die einzelnen Medienunternehmen dazu sich ständig zu verändern und weiterzuentwickeln. Es entstehen so neue Möglichkeiten, aber auch viele Risiken, die besonders dann eintreten, wenn Medienunternehmen ihr Angebot nicht der Zeit anpassen.

Besonders entwickelt haben sich in den letzten Jahrzehnten auditive Medien, die vor allem durch die Digitalisierung geprägt wurden. Früher hörte man Musik über Schallplatten oder Kassetten. Heute nutzt man CDs oder hört Musik in Form von MP3-Daten, die vom PC auf verschiedene Endgeräte übertragen werden können. Eine der größten Entwicklung zeichnet sich beim Medium Radio ab.

Seit 2012 kann jeder Deutsche digitales Radio über Kabel (DVB-C), Satellit (DVB-S) oder Antenne (DVB-T) in CD-Qualität und teils im 5.1-Surround-Sound empfangen. Mittlerweile bietet fast jeder Sender sein Programm auch im Internet als Live-Stream an. Hinzu kommen reine Internetradios sowie Musik-Streaming-Angebote. Auditive Medien haben sich also seit der ersten Radioübertragung im Jahr 19233 stark verän- dert. Das Medium Radio genießt schon lange keine Monopolstellung mehr und die Konkurrenz wird durch neue technische Entwicklungen immer größer. Das Internet er- möglicht den Rezipienten nicht nur regionale, sondern auch internationale Radiosen- der zu hören. Für Medienunternehmen ist es also sehr wichtig eine starke Marke zu präsentieren, die zwar dem Wandel der Zeit angepasst wird, bestimmte Wiedererken- nungsmerkmale jedoch behält. Nur so kann das Markenprodukt von Konkurrenzpro- dukten abgehoben werden.

Trotz der hohen Relevanz von Markenpolitik in Bezug auf auditive Medien gibt es bisher keine Literatur, die sich mit dieser Problemstellung auseinandersetzt.

1.2 Zielsetzung der Bachelorarbeit

Ziel der vorliegenden Bachelorarbeit ist es, neue Erkenntnisse zur Bedeutung von Mar- kenpolitik in Bezug auf auditive Medien zu gewinnen. Hierzu ist es notwendig die Mar- kenpolitik verschiedener Medienunternehmen, welche auditiven Content anbieten, zu untersuchen. In diesem Zusammenhang werden ausgewählte Angebote auf ihre Mar- kenfunktion und ihre Wirkung auf Rezipienten überprüft, wobei die Gestaltungspara- meter der Marken, wie zum Beispiel die Namen, Logos, Sounddesigns und Marketing- aktionen verschiedener Medienanbieter verglichen und bewertet werden. Unverzicht- bar ist eine Datenerhebung, um entscheidungsrelevante Informationen zum Hörerver- halten, den Bekanntheitsgrad verschiedener Marken und die Wünsche der Stakehol- der und Rezipienten herauszufinden.

Der Fokus der Arbeit liegt auf Hörfunk, da dieser der älteste Dienstleistungssektor im auditiven Medienbereich ist. Zudem liegt ein weiterer Fokus auf Musik-Streaming- Diensten. Anlass hierzu ergab eine Umfrage des „Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE)“, einem weltweiten Berufsverband von Ingenieuren. Sie ergab, dass klassische Radiogeräte innerhalb kürzester Zeit aussterben werden. Musik-Streaming- Dienste gewinnen laut IEEE an Popularität hinzu und sind somit eine Konkurrenz für das herkömmliche Radio.4 Ob diese These zutreffend ist, wird in der Bachelorarbeit ebenfalls untersucht.

2 Begriff der Marke

Für den Begriff „Marke“ gibt es eine Vielzahl von Definitionen, was zum einen aus der unterschiedlichen Herkunft der Wissenschaftler und Praktiker und zum anderen aus der zeitlichen Entwicklung, die zu einem veränderten Markenbegriff führte, resultiert.5 Die Anzahl der zum Teil auch widersprüchlichen Definitionen sorgt für eine regelrechte „Sprachverwirrung“.6 Die Gesellschaft zur Erforschung des Markenwesens e.V. hat deshalb zusammen mit dem Marketingprofessor Manfred Bruhn den Begriff „Marke“ neu definiert:

„ Als Marke werden Leistungen bezeichnet, die neben einer unterscheidungsfähigen Markierung durch ein systematisches Absatzkonzept im Markt ein Qualitätsversprechen geben, das eine dauerhaft werthaltige, nutzenstiftende Wirkung erzielt und bei der relevanten Zielgruppe in der Erfüllung der Kundenerwartungen einen nachhalti gen Erfolg im Markt realisiert bzw. realisieren kann. “ 7

Die Basis der neuen Markendefinition ist die Markenerfolgskette (vgl. Abb. 1), die den Prozess der Markenentstehung verdeutlicht. Hierbei werden die verschiedenen Ak- teure, die an der Markenbildung beteiligt sind, genauer betrachtet. Neben dem erfolgs- orientierten Anbieter einer Marke haben auch die wirkungsbezogenen Nachfrager und Stakeholder bestimmte leistungsbezogene Erwartungen, die Voraussetzungen für die Markenbildung darstellen. Auch aus gesetzgeberischer Sicht gibt es einige Rahmen- bedingungen. Damit eine Marke entstehen kann, müssen also die Anforderungen der Nachfrager bzw. Zielgruppe, Anbieter und Gesetzgeber erfüllt werden.8

Wenn aus Anbietersicht die Erwartungen und Voraussetzungen der anderen beiden Akteure einbezogen werden, zeichnet sich ein transitorischer Entstehungsprozess ei- ner Marke ab.9 Bevor ein neues Konsum- oder Industriegut beziehungsweise eine neue Dienstleistung in die Markenrolle des deutschen oder europäischen Patentamtes eingetragen wird, handelt es sich um eine nichtmarkierte Leistung. Mit der Eintragung durch ein schutzfähiges Zeichen erfolgt die Markierung (Branding). Um eine Marke handelt es sich jedoch erst, wenn ein systematisches Absatzkonzept besteht, durch dessen Auswirkungen die Kundenerwartungen erfüllt werden, sodass unter anderem Begriff der Marke ein hoher Bekanntheitsgrad, ein positives Image, eine Markensympathie sowie Mar- kenvertrauen zu dem Produkt bzw. der Dienstleistung entstehen.10 In Kapitel 2.1, 2.2 und 2.3 wird genauer auf die verschiedenen Akteure und die Markenerfolgskette ein- gegangen.

Abbildung 1: Markenerfolgskette

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Bruhn, Manfred/G.E.M (2002), S. 6

2.1 Sicht der Nachfrager: Kundenerwartungen/Erfolgsfaktoren

Die Grundlage jeder dauerhaften Kundenbeziehung ist das Vertrauen in eine Marke.11 Um dieses Vertrauen aufbauen zu können, müssen die Erwartungen der Kunden erfüllt werden. Bevor ein Produkt oder eine Dienstleistung vermarktet wird, ist es deshalb notwendig zu untersuchen, welche Erwartungen der Kunde an das Angebot hat.

Prinzipiell wird von einem Markenprodukt eine herausragende Qualität erwartet, durch die es sich von No-Name-Produkten und Billigmarken abhebt und dem Kunden Sicher- heit gewährt sowie Vertrauen schafft. Das Produkt sollte außerdem innovativ und auf dem neusten Stand der Technik sein. Des Weiteren bildet der optische Markenauftritt eine wichtige Voraussetzung für den Markenerfolg. Denn nur wenn das Produkt durch einen hohen Wiedererkennungswert (einprägsame Verpackung, Logo, Farben etc.) ausgezeichnet ist, ragt es aus der Produktvielfalt heraus. Zudem möchten sich die Nutzer mit der Marke identifizieren können. Durch die Nutzung einer bestimmten Marke spiegeln sie ihre Interessen wider und zeigen soziale Gruppenzugehörigkeit. Je nach Art und Eigenschaft des Angebots kommen noch weitere Kundenerwartungen hinzu, die mindestens erfüllt oder im Idealfall übertroffen werden sollten.

Nur wenn der Kunde aus einem Angebot einen Nutzen ziehen kann, ist er bereit für ein Markenprodukt einen deutlich höheren Preis als für No-Name-Angebote zu zahlen, Werbung in Kauf zu nehmen und das Markenprodukt einem Konkurrenzprodukt vor- zuziehen. Der Hersteller muss also darauf achten, dass das eigene Angebot durch ein Nutzenbündel spezifischer Merkmale eine nachhaltige Differenzierung bewirkt. Dieser Zusatznutzen erzeugt gegenüber markenlosen Produkten einen Mehrwert. Nur mit dem sogenannten „ added value “ wird das Angebot als Marke betrachtet.12

Aus den verschiedenen Eigenschaften einer Marke entsteht eine Markenassoziation, die wichtig für das Markenimage ist.13 Der symbolische sowie der funktionale Nutzen der Marke spielt für das Image aber eine ebenso große Rolle.14

Das Markenimage kann somit als „ das Ergebnis der individuellen, subjektiven Wahr nehmung und Dekodierung aller von der Marke ausgesendeten Signale"15 definiert werden. Insbesondere bezieht sich dies auf die subjektiv wahrgenommene Eignung dieser Marke zur Befriedigung der Bedürfnisse des Individuums.“16 Grundvoraussetzung ist, dass die Marke einer großen Masse bekannt ist.17 Wurden alle Erwartungen an die Marke erfüllt und ist ein dauerhafter Produktnutzen zu verzeichnen, wird das Produkt oder die Dienstleistung im Idealfall wieder gekauft bzw. genutzt, was auch als Markenloyalität oder Markentreue bezeichnen werden kann.

2.2 Sicht der Gesetzgeber

Die nationale Rechtsgrundlage des Markenschutzes ist das Markengesetz (MarkenG), welches 1995 in Kraft getreten ist.18 Laut Markengesetz sind alle Marken sowie ge- schäftliche Bezeichnungen und geographische Herkunftsangaben geschützt (§ 1 Mar- kenG). Der rechtliche Markenschutz entsteht durch die Eintragung eines Zeichens (Wort-, Bild-, Hörzeichen, Farben oder Kombination aus diesen) in das Register des Deutschen Patent- und Markenamts (DPMA). Zusätzlich wird eine Markierung recht- lich anerkannt, wenn das Zeichen im geschäftlichen Verkehr benutzt wird oder eine notorische Bekanntheit der Marke (mindestens 60 %) besteht. Voraussetzung hierfür ist, dass das Zeichen geeignet ist, um Waren und Dienstleistungen des eigenen Un- ternehmens von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden (§ 3 MarkenG). Der Markeninhaber genießt also schon mit der Eintragung Markenschutzrechte.

Derzeit sind in Deutschland über 780.000 Marken registriert.19 Die Marken werden im Register genau beschrieben. Hier stehen Informationen über die Markenform (Bild-, Wort-, Hörzeichen etc.), den Inhaber und Vertreter sowie die Dauer des Markenschut- zes.20

Des Weiteren sind die Marken in Waren- oder Dienstleistungsklassen eingeteilt. Die bereits bei der Anmeldung festgelegten Klassen sagen aus, um welche Art von Ware oder Dienstleistung es sich handelt. Mehrere Klassenangaben sind möglich. Ein Radioprogramm könnte zum Beispiel in Klasse 9 (Ton- und Bildträger), Klasse 38 (Ausstrahlung von Rundfunk und Hörfunksendungen) oder Klasse 41 (Produktion von Rundfunk- und Fernsehsendungen und -shows im Bereich Unterhaltung) unterteilt werden. Die sogenannte „Klassifikation von Nizza“ ist ein internationales Abkommen über die Einteilung von Waren und Dienstleistungen.21

Neben dem Markengesetz können weitere Gesetze und Richtlinienn, wie das Patentgesetz (PatG), der Geschmacks- und Gebrauchsmusterschutz, das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sowie das Urheberrechtsgesetz (UrhG) für die Markenpolitik von wichtiger Bedeutung sein.22

2.3 Sicht der Anbieter

Anbieter eines Produktes oder einer Dienstleistung sind erfolgsorientiert. Die gesam- ten, zu treffenden Marketingentscheidungen, die darauf abzielen, einem Produkt einen eigenständigen Charakter zu verleihen und es von Konkurrenzprodukten abzuheben, werden als Markenpolitik bezeichnet.23 Markenpolitische Ziele werden durch ein gut durchdachtes Absatzkonzept erreicht. Es gibt psychologische Markenziele wie zum Beispiel die Markenbekanntheit oder das Markenimage sowie ökonomische Marken- ziele, wie zum Beispiel das Erreichen eines hohen Markenanteils und Distributions- grads.24

Neben dem Markenimage, welches auch als Fremdbild der Marke bezeichnet wird, ist für den Erfolg einer Marke ein kritisches Selbstbild aus Sicht der internen Zielgruppe erforderlich. Dieses Selbstbild wird als Markenidentität bezeichnet.25 Der Kern der Markenidentität sollte von der Markenführung im Laufe der Zeit kaum verändert werden, damit die Identität der Marke bestehen bleibt.26 Die Markenidentität setzt sich aus sechs Komponenten zusammen: Markenherkunft, Markenkompetenz, Art der Markenleistungen, Markenvision, Markenwerte und Markenpersönlichkeit. Die Basis der Markenidentität ist die Markenherkunft, die alle geografischen, kulturellen und institutionellen Einflüsse der Marke beinhaltet. Die Markenkompetenz beschreibt die spezifischen Fähigkeiten, durch die die Marke eines Unternehmens Wettbewerbs- vorteil erlangt. Hierauf aufgebaut ist die Art der Markenleistung, welche die Form und Ausstattung des markierten Produktes genau beschreibt. Die Markenvision gibt die langfristigen Entwicklungsrichtungen einer Marke vor, woraus auch die Markenwerte entstehen, die die ideale Marke ausmachen. Die Markenpersönlichkeit wird durch alle vorher genannten Komponenten geprägt und ist der Charakter der Marke, der den verbalen und nonverbalen Kommunikationsstil der Marke festlegt.27 Das Gesicht der Marke besteht aus Komponenten wie Name, Design und Slogan. Es weckt bei der potentiellen Zielgruppe Aufmerksamkeit und sorgt für den Wiedererken- nungswert.

3 Auditive Medien

Um auditive Medien verstehen zu können ist es zunächst wichtig, die beiden Begriffe eigenständig zu betrachten.

Als Medium kann im alltäglichen Gebrauch alles bezeichnet werden, vom Auto bis hin zur Gabel. Es ist ein „Mittel“, welches benötigt wird, um etwas tun zu können. Ein Medium ist also ein Durchführungswerkzeug oder -instrument.28

In der Medienwissenschaft wird der Begriff genauer definiert. Hier wird ein Medium als ein Mittel zur Kommunikation bezeichnet29, welches benötigt wird, damit eine Nachricht vom Sender zum Empfänger gelangt. Medien können in Primärmedien, Sekundärme- dien und Tertiärmedien unterschieden werden. Primärmedien funktionieren ohne Technik von Mensch zu Mensch (z. B. Sänger, Priester). Sekundärmedien sind Druck- medien, bei denen nur auf der Senderseite Technik vorausgesetzt wird (z. B. Zeitung, Zeitschrift), wohingegen Tertiärmedien elektronische Medien sind, für die sowohl auf der Sender- als auch auf der Empfängerseite Technik unverzichtbar ist (z. B. Hörfunk, Film, Fernsehen). Übrig bleiben digitale Medien, die in der Medienwissenschaft als Quartärmedien bezeichnet werden (z. B. Computer, E-Mail, World-Wide-Web).30

Auditiv ist das Adjektiv zu Audio und bedeutet, dass etwas hörbar ist. Auditive Medien sind also alle Kommunikationsmittel, über die etwas hörbar ist. Sie werden deshalb auch als Audioquellen bezeichnet. Zu ihnen gehören unter anderem das klassische Radio, die CD, Video- und Musik-Streaming-Anbieter sowie Internetradios. Als Tonträ- ger können auditive Medien bezeichnet werden, wenn es sich bei ihnen um Speicher- medien handelt, auf denen Musik konserviert ist, wie zum Beispiel die Schallplatte, das Tonband oder die CD. Auch Festplatten können Tonträger sein. Das bedeutet, dass ein Tonträger immer als auditives Medium oder eine Audioquelle bezeichnet werden kann, aber eine Audioquelle bzw. ein auditives Medium nicht zwangsweise ein Tonträ- ger sein muss.

Zur Wiedergabe der Audioquellen werden bestimmte Empfangs- und Wiedergabege- räte benötigt. Das beliebteste Audiogerät der Deutschen ist das Autoradio. Dicht da- nach folgen analoge Empfangsgeräte wie das Küchenradio oder der Radiowecker. Bei digitalen Medien wird Musik bevorzugt über den Laptop oder das Smartphone gehört.

Bereits 77 % der Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren nutzen das Smartphone wöchentlich, um Musik zu konsumieren (vgl. Anhang 14).31

In der vorliegenden Bachelorthesis wird besonders auf auditive Tertiär- und Quartärmedien eingegangen, wobei der Fokus auf Hörfunk und Musik-Streaming liegt.

Auch wenn die gewünschte Zielgruppe von Musik-Streaming-Anbietern aus musikbegeisterten Nutzern jedes Alters besteht, werden die Dienste bisher hauptsächlich von einem jüngeren Publikum genutzt. 2011 lag die vorherrschende Altersgruppe der Spotify-Nutzer in den USA bei 18 bis 24 Jahren.32 Um den Musik-Streaming-Diensten Radiosender gegenüberstellen zu können, wird der Fokus in dieser Arbeit daher auf Radioprogramme mit einer jungen Zielgruppe gelegt.

3.1 Radio

Das Medium Radio wird auch als Hörfunk bezeichnet und ist ein für die Allgemeinheit zugänglicher Informations- und Kommunikationsdienst, der bereits seit 90 Jahren existiert und somit das älteste elektronische Massenmedium darstellt.33 Als am 29. Oktober 1923 die erste Radiosendung des privaten Schallplattenunternehmens VOX AG ausgestrahlt wurde34, war das eine Sensation. Damals konnte niemand erahnen, dass das alte Röhrenradio schnell ausgedient haben und durch ständige neue Technologien ersetzt werden würde.

Auch gesellschaftspolitisch hat der Hörfunk eine bewegte Historie und ist von zahlreichen Entwicklungen und Veränderungen geprägt. Zunächst war er staatlich geregelt und diente vor allem der Bildung und Unterhaltung. Im Dritten Reich wurde das Radio dann von den Nationalsozialisten ausschließlich zu Manipulationszwecken verwendet. Durch niedrige Preise wurde es für nahezu jedermann zugänglich und somit zu einem Massenmedium und die Propagandabotschaften des Ministers für Reichspropaganda Joseph Goebbels erreichten fast alle Haushalte. Wenn sich die Nutzer einen Feindsender anhörten, bedeutete das für sie die Todesstrafe.35

Staatsfrei ist das Radio erst seit Ende des zweiten Weltkriegs. Seit dem wird der deut- sche Hörfunk gebührenfinanziert, dezentral organisiert und durch Gremien kontrolliert. Vorreiter für das neue Radiosystem war der britische Sender BBC. Im Jahr 1981 wurden zusätzlich zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch private An- bieter zugelassen, die die Radiolandschaft erheblich veränderten und zu dem mach- ten, was sie heute ist.36

Die öffentlich-rechtlichen und die privaten Radioanbieter unterscheiden sich vor allem durch ihre Finanzierung. Während die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten nach wie vor durch Gebühren und Werbeeinnahmen finanziert werden, sind private Rundfunkanstalten komplett werbefinanziert.

Radio kann jeder hören, der ein geeignetes Empfangsgerät besitzt und sich im Ver- sorgungsgebiet eines Senders befindet.37 Es gibt verschiedene Verbreitungswege, über die Hörfunk empfangen werden kann, wie zum Beispiel analog terrestrisch über Ultrakurzwellen-Frequenzen (UKW), Langwellen (LW) oder Mittelwellen (MW). Des Weiteren kann Radio terrestrisch-digital (z. B. DAB und DAB+), über Satellit, Kabel und über das Internet empfangen werden. Die Erfindung des Smartphones ermög- lichte, dass internationale Radioprogramme von unterwegs, über das mobile Internet, hörbar sind.38

3.1.1 Jugendradio

Radiosender, die speziell für eine junge Zielgruppe konzipiert sind, gibt es noch nicht lange. Im Jahr 1971 begannen die öffentlich-rechtlichen Sender eigene Jugend- und Popwellen aufzubauen. Ausschlaggebender Grund hierfür war die Ausweitung von UKW-Frequenzen, die es den Sendern ermöglichte bis zu vier Programme bereitzustellen. Von nun an konnten die Programme nach Zielgruppen und Musikrichtungen gestaltet werden. Dem Bayrischen Rundfunk gelang es 1971 mit Bayern 3 als erster Radiosender Jugendliche direkt durch die Popmusik anzusprechen. Immer mehr Sender zogen nach und mit dem Eintritt privater Radioanbieter wurde der Wettbewerb größer und die Radiolandschaft immer vielfältiger.

Dadurch, dass einige Radioprogramme von den Machern nicht mehr dem Wandel der Zeit angepasst wurden, wurde die Zielgruppe jedoch immer älter. Das Musikangebot wurde ebenfalls auf die immer älter werdende Zielgruppe zugeschnitten. Die Bedürf- nisse der Jugendlichen wurden vernachlässigt.39 Um die Zielgruppe nicht zu verlieren, wurde das Angebot immer mehr auf die ganze Familie ausgeweitet, bei denen neben aktueller Musik auch Oldies gespielt wurden. Bis heute hat sich bei den Familiensen- dern kaum etwas geändert. Das Alter der aktuellen Zielgruppe von Bayern 3 beträgt 14 bis 49 Jahre.40

Da sich Jugendliche bekanntlich von der Erwachsenenwelt abgrenzen und unterschei- den wollen, haben sie andere Musikpräferenzen als ihre Eltern oder Großeltern. Sie hören Lieder, mit denen sie sich identifizieren können, und schwärmen für Künstler, die in einer ähnlichen Altersklasse wie sie selbst sind. Außerdem unterscheidet sich das Nutzungsverhalten der Jugendlichen von dem der Erwachsenen. So ist zum Bei- spiel bei den 14- bis 29-Jährigen von 7:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein fast gleichbleibendes Nutzungsniveau zu verzeichnen, während Erwachsene das Radio hauptsächlich am Morgen einschalten.41 Rundfunkanstalten erkannten die Marktlücke und entwickelten deshalb Programme, die speziell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen abgestimmt sind.

3.1 planet radio

Eines der ersten Jugendradios in Hessen war planet radio, welches am 21. April 1997 zum ersten Mal auf Sendung ging. planet radio gehört zur privaten FFH-Senderkette und ist in Hessen mit 87.000 Hörern in der Durchschnittstunde42 Marktführer im Ju- gendsektor. Zur Zielgruppe gehören Personen im Altersbereich zwischen 14 und 39 Jahren.43 Zur Dachmarke Hit Radio FFH zählt neben planet radio auch die Sender- marke Harmony. Außerdem bietet das Medienunternehmen 15 weitere Web-Pro- gramme an.

YOU FM

Die öffentlich-rechtliche Konkurrenz YOU FM des Hessischen Rundfunks liegt mit 64.000 Hörern pro Stunde hinter planet radio.44 Sie wurde 1998 mit dem Namen XXL gegründet und 2004 mit einem komplett neuen Konzept zu YOU FM umbenannt.45 Ihre Zielgruppe sind Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 29 Jahren.46 Neben YOU FM gehören zum Hessischen Rundfunk noch die Radioprogramme hr1, hr2-kultur, hr3, hr4 und hr-iNFO.47

3.2 Musik-Streaming-Dienste

Beim Musik-Streaming werden von Servern der Anbieter komprimierte Audiodateien in Echtzeitübertragung im Store-and-forward-Verfahren schubweise heruntergeladen, ohne dass man sie auf dem PC speichern muss. Sie kommen nicht als fortlaufende Datei an, sondern werden in Puffern von einem Knotenpunkt zum nächsten weiterge- leitet und in diesen zwischengespeichert, bevor sie den Endadressaten vermittelt wer- den.48 Die Titel können orts- und zeitunabhängig über den PC, das Smartphone oder das Tablet abgerufen werden. Wichtigste Voraussetzung ist die Internetverbindung. In den USA sind Musik-Streaming-Dienste schon lange sehr beliebt. Auch in Deutschland bekommen sie immer mehr Fürsprecher. 16 Millionen Bundesbürger kennen bereits Musik-Streaming-Dienste und 6 Millionen nutzen sie bereits. Die meisten Hörer sind zwischen 18 und 29 Jahre alt. Von ihnen nutzt mehr als jeder Vierte einen entspre- chenden Dienst, bei den 30- bis 44-Jährigen nur jeder Neunte (vgl. Anhang 15).49

Musik-Streaming-Dienste können in On-Demand - Modelle und Radiomodelle unterteilt werden.50 Das Radiomodell Aupeo ist zum Beispiel ein personalisiertes Modell, wel- ches man nur über einen Player im Browser hören kann. Aupeo stellt verschiedene Playlists nach Genre, Subgenres und Stimmungen redaktionell zusammen, worauf der Hörer selbst Einfluss nehmen kann. Es gibt einen Love-Button, der dafür sorgt, dass die Musik öfter gespielt wird, und einen Ban-Button, durch welchen der Song aus dem Programm verschwindet.51

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Screenshot Aupeo-Website

Quelle: https://www.d/radio-stationen# (Abruf am 28.02.14)

Bei On-Demand-Modellen, wie zum Beispiel Spotify oder Napster, entscheidet der Nutzer selbst, welchen Song er hören möchte. Dazu kann er gezielt nach dem Titel, Interpreten oder Album suchen. Voraussetzung ist ein Player. Es gibt Webplayer, die direkt über den Browser genutzt werden können, oder auch Player, die man als Soft- ware auf dem PC installiert. Die Standardversion ist meistens kostenlos, dafür aber nur mit Werbung verfügbar. Werbefrei kann man die Dienste meist mehrere Wochen kostenlos testen und zahlt dann monatlich einen Festpreis. Man spricht deshalb auch von einer Musik-Flatrate. Ein Abonnement für den Computer kann man bei einigen Diensten bereits ab 4,99 € pro Monat abschließen. Teilweise ist in dem Preis auch die Nutzung über eine Mobilfunk-App möglich. Da aber eine stabile Internetverbindung vorausgesetzt wird, um die Musik ohne Unterbrechung zu hören, gibt es auch eine Offlinevariante, bei der die Lieder im Archiv gespeichert werden und man so auch ohne Internetverbindung auf sie zugreifen kann. Die Kosten für die Offlinenutzung sind je- doch höher und fangen bei 9,95 € pro Monat an.52

Bei den meisten Streaming-Angeboten stehen mehr als 20 Millionen Musikstücke53 zur Verfügung. Im Gegensatz zu Audiodateien, die auf der Festplatte gespeichert sind, besitzt man die Lieder, die man über Musik-Streaming-Dienste hört, nicht. Sie sind nur über den Player verfügbar.

Napster

Der erste Musik-Streaming Dienst Napster wurde von den Brüdern Shawn und John Fenning sowie Sean Parker im Jahr 1999 gegründet und hieß zu Beginn noch Tu- neTo.com. Er startete als Peer-to-Peer-(P2P-)Filesharing-Netzwerk, über das digitale Musikdateien im MP3-Format ausgetauscht werden konnten. Durch den Tausch von urheberrechtlich geschütztem Material wurde die „Recording Industry Association of America“ (RIAA) auf das Netzwerk aufmerksam und klagte. Daraufhin war Napster gezwungen im Jahr 2001 das Netzwerk zu beenden. Das digitale Medienunternehmen Roxio wurde darauf aufmerksam und kaufte die Rechte für das Technologieportfolio sowie den Markennamen und das Warenzeichen. Seit 2008 gehört Napster zum ehe- maligen Konkurrenten Rhapsody. Napster war also der erste Onlinemusikdienst mit einem abonnementbasierten Cloud-System, bei dem der Nutzer für einen bestimmten Betrag auf eine große Musikdatenbank zugreifen konnte.54 2005 startete Napster in Deutschland und ist mittlerweile einer der führenden Musik-Streaming-Anbieter.

Spotify

Marktführer im Bereich Musik-Streaming ist derzeit Spotify. Das schwedische Unternehmen wurde 2006 von Daniel Ek und Martin Lorentzon als Pendant zur Musikpiraterie 55 in Stockholm gegründet und ist mittlerweile in 60 Ländern56 verfügbar. Bereits über 24 Millionen hören regelmäßig über Spotify Musik.57

3.3 Radio vs. Musik-Streaming

Für gut neun von zehn Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren ist Musikhören die wichtigste Mediennutzung.58 Grund dafür ist, dass Musik viele Bedürfnisse bewusst oder unbewusst erfüllt. Sie hilft bei der Bewältigung des Alltags und negativer Gefühle. Sie muntert auf, entspannt, tröstet und schafft je nach Musikrichtung eine gewisse At- mosphäre. Radio- und auch Musik-Streaming-Anbieter befriedigen diese Bedürfnisse, indem sie Musik zur Verfügung stellen. Auch wenn Musik das primäre Angebot beider Medien darstellt, unterscheiden sich die Anbieter erheblich in ihrer Funktion.

Der größte Unterschied ist, dass es beim Radio ein festgelegtes Programm gibt. Musik-Streaming wird auch als music-on-demand bezeichnet, da der Nutzer in der Regel sein eigenes Programm zusammenstellt oder zumindest Einfluss auf die Programmgestaltung hat. Des Weiteren sind Hörfunkprogramme nicht nur musik-, sondern vor allem auch unterhaltungs- und informationsorientiert. Sie bieten ein breites Unterhaltungsprogramm und informieren über die neusten Nachrichten. Musik-Streaming-An- bieter hingegen sind in den meisten Fällen rein musikorientiert.

Sie bieten ein vielfältiges Spektrum an Musik, in der sich jeder sein eigenes Programm zusammenstellen kann. Außerdem bekommt jeder Nutzer Musikempfehlungen, die auf die persönlichen Interessen zugeschnitten sind.Teilweise werden auch Informationen über Stars, Alben oder Songs angeboten.

Im Radio spielt die Kundennähe eine große Rolle. Denn durch das Radio wird mit den Nutzern direkt kommuniziert. Der Hörer wird in das Programm durch Fragen, Gewinnspiele oder Musikwünsche einbezogen. Bei Musik-Streaming-Anbietern steht der direkte Kontakt mit dem Kunden eher im Hintergrund. Die personalisierten Musikvorschläge werden an Hand von Vermessungsalgorithmen computergeneriert und sind somit auf jeden einzelnen Hörer zugeschnitten. In der folgenden Tabelle sind die Unterschiede noch einmal zusammengefasst.59

Radio Musik-Streaming

- Festgelegtes Programm - music-on-demand
- eingeschränktes Repertoire nach einem vorab berechneten Umlauf
- Freie Wahl bei über 20 Millionen Tracks
- Begleitmedium - Bewusste Nutzung
- Unterhaltungsorientiert (z.B. Comedy) - hauptsächlich Musikorientiert
- Informationsorientiert (z. B. Nachrichten) - begrenzt Informationsorientiert
- begrenzt Musikorientiert (meistens Informationen über Musik)
- Ratgeber in vielerlei Situationen - musiktechnischer Ratgeber
- Direkter Kundenkontakt (z. B. Hörer wün- schen sich ein Lied beim Moderator)
- auf nationale bzw. regionale Nutzung ange- passt
- über das Internet kann man auf nahezu je-des Radioprogramm zugreifen
- Programmauftrag (Versorgung von Informa-tion, Bildung und Unterhaltung)
- Indirekter Kundenkontakt
- Nutzung auf mehrere Länder angepasst
- freie Programmauswahl

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Gegenüberstellung von Radio und Musik-Streaming

4 Vergleich ausgewählter Marken

Sowohl für Hörfunk- als auch für Musik-Streaming-Anbieter ist ein einheitliches Unternehmensbild wichtig für die Außenwirkung eines Unternehmens und gerade für Medienmarken von großer Bedeutung, da diese auf zwei Märkten, dem Rezipienten- und dem Werbemarkt, agieren. Um eine starke Corporate Identity präsentieren zu können, ist es erforderlich, dass auditive Medienanbieter alle Marketingmaßnahmen und Aktivitäten an die Unternehmensgrundsätze anpassen.60 Die starke Unternehmensidentität manifestiert sich auch in den Marken, die das Unternehmen anbietet. Die CI ist also eine der wichtigsten Voraussetzungen, um eine starke Medienmarke präsentieren zu können. Durch die Identität des Unternehmens und die Eigenschaften der Marken wird das Unternehmen als das identifiziert, was es ist.61

Nach außen getragen wird die Corporate Identity vor allem durch das Corporate De- sign, bei dem neben dem Logo auch andere Gestaltungsparameter wie eine einheitli- che Farbe und Typographien eine wichtige Rolle spielen. Diese und weitere Gestal- tungsparameter müssen in einer geraden Linie multimedial durchgezogen werden, da- mit es bei den Rezipienten und auf dem Werbemarkt zu keiner Verwirrung kommt.

Bei einem Radiosender drückt sich das Corporate Design zusätzlich durch eine einheitliche Sendeplanabfolge aus, was bedeutet, dass der Claim nach einer gewissen Zeit immer wieder erklingt, das Sounddesign einheitlich ist, bestimmte Musikstilrichtungen gespielt werden sowie dass immer wieder die gleichen Moderatoren zu festen Sendezeiten moderieren und dem Radio somit ihre „Personality“ verleihen, an die sich die Zuschauer gewöhnen und mit der sie sich identifizieren können. Neben einem gut durchdachten Radioprogramm ist ein einheitliches Webdesign, welches auf das Radioprogramm abgestimmt ist, erforderlich.

Da Musik-Streaming-Programme hauptsächlich über Computernetzwerke wiederge- geben werden und das Internet für sie unverzichtbar ist, ist Online-Marketing und somit auch das Web- bzw. Interfacedesign der wichtigste Gestaltungsparameter. Dass der direkte Kontakt zu Kunden für Streaming-Anbieter eine geringere Rolle spielt, spiegelt sich auch in der Marketingstrategie wider. Im Gegensatz zum Radio legen sie auf Marketingaktionen, die den direkten Kundenkontakt stärken sollen, eher weniger Wert. So hat für die Anbieter zum Beispiel Erlebnismarketing kaum eine Bedeutung.

Sowohl für Radio- als auch für Musik-Streaming-Dienste gilt, dass eine starke Marke mit einem ausdrucksvollen Corporate Design eine große Akzeptanz der Marke bei den Hörern schafft. Je mehr Hörer, desto besser der Werbezeitenverkauf und desto positiver die Einnahmesituation. Durch hohe Einnahmen werden mehr Investitionen ermöglicht, die das CI des Unternehmens und die Marke stärken.62

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3: Kreislauf einer starken auditiven Marke

In den folgenden Kapiteln werden das Corporate Design sowie die Marketingmaßnah- men, die die Corporate Identity stärken, an Hand der beiden hessischen Jugendradios: planet radio und YOU FM sowie der beiden Musik-Streaming-Dienste: Spotify und Napster genau untersucht und miteinander verglichen. So sollen die markenpolitischen Unterschiede von Radio- und Musik-Streaming-Diensten verdeutlicht werden.

4.1 Name

Einer der wichtigsten Aspekte für den Erfolg einer Marke ist der Name. Durch Marken- namen kann man ein Produkt oder eine Dienstleistung identifizieren und von anderen unterscheiden. Ein Name schafft im Idealfall eine Aussage, indem er eine assoziative und emotionale Bedeutung hat.63 Markennamen beeinflussen die Wahl der Kunden und Rezipienten.64

4.1.1 Radio

Wenn man die Namen der Hörfunkmarken genauer untersucht, stellt man fest, dass es Unterschiede zwischen den Namen der öffentlich-rechtlichen und der privaten Rundfunkanstalten gibt.

Die Markennamen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten leiten sich oft von den Namen der Rundfunkanstalt selbst oder des Sendegebiets ab. So heißen zum Beispiel die Radioprogramme des Hessischen Rundfunks: HR1, HR2, HR3 etc. oder des Bayrischen Rundfunks: Bayern1, Bayern2, Bayern3 etc.

Die Programme des privaten Rundfunks haben hingegen oftmals fiktive Namen, in denen man oft Wörter wie Radio oder FM wiederfindet. Beispiele hierfür sind Hitradio FFH, Radio Galaxy und baden.fm.

Die Namen der Jugendsender (privat und öffentlich) unterscheiden sich häufig von den Namen der Sender mit einer älteren Zielgruppe. Damit sich Jugendliche mit dem Sender identifizieren und sich von der Erwachsenenwelt abheben können, haben Jugendsender meistens modernere Namen, die oftmals aus dem Englischen stammen. Beispiele hierfür sind planet radio, YOU FM, N-JOY und bigFM.

4.1.2 Musik-Streaming-Dienste

Die Markennamen von Musik-Streaming-Portalen bestehen meistens aus nur einem Wort, welches modern und schlicht klingt. Da Musik-Streaming-Portale in der Regel international genutzt werden können, sind deren Namen in den meisten Fällen englische Abkürzungen oder Wortspiele.

So ist der Name der schwedischen Marke Spotify eine Kombination aus den Wörtern „ spot “ und „ identify65 und die US-amerikanische Marke Rdio die Abkürzung von radio.

4.2 Logo, Typografie, Farbe

Logos sind visuelle Bestandteile einer Markierung, durch die ein Produkt im Gedächtnis der Nutzer verankert wird.66 Durch ein Logo werden die schlechter abrufbaren, mit der Marke assoziierten Inhalte, wie zum Beispiel der Markenname, besser ins Bewusstsein der Menschen befördert.67

Es gibt verschiedene Logoarten, die zunächst in Bild- und Schriftlogos unterschieden werden können. Bildlogos werden wiederum in abstrakte und konkrete Logos unter- teilt. Abstrakte Logos stellen keinen ikonischen Bezug zu einem Gegenstand oder ei- ner Leistung dar.68 Konkrete Logos hingegen verfügen über einen semantischen Zu- sammenhang mit der realen Leistung, die im Logo bildhaft veranschaulicht wird.69 Logos kann man außerdem anhand von Form und Farbe unterscheiden. Eine gelun- gene Logoform ist symmetrisch, weil symmetrische Formen schneller gedanklich ver- arbeitet werden, besser gefallen und sich die Nutzer genauer an sie erinnern können. Des Weiteren sollte die Form komplex sein, das bedeutet, dass sie mehrere verschie- dene Elemente beinhalten sollte, da dies eine Form aufwertet. Zu überladen darf das Logo allerdings auch nicht wirken, damit das Auge nicht überfordert ist.70 Bei der Farbe sollte darauf geachtet werden, dass sie für die jeweilige Zielgruppe an- sprechend ist. Generell wirken farbige Logos stärker als schwarzweiße. Außerdem wecken Farbtöne verschiedene Erinnerungen: So erinnert die Farbe Blau viele Men- schen an das Meer oder den Himmel und die Farbe Grün an die Natur.71 Sowohl bei Hörfunk- als auch bei Musik-Streaming-Anbietern werden abstrakte Bildlo- gos in Kombination mit dem Markennamen favorisiert.

Die Typografie sagt ebenfalls sehr viel über ein Unternehmen aus. Soll die Marke modern wirken, wird meistens eine serifenlose Schrift gewählt. Viele Schriftarten mit Serifen wirken hingegen oftmals altertümlich. Die meisten auditiven Medienanbieter entscheiden sich deshalb für serivenlose Schriften.

[...]


1 Vgl. Brandmeyer Markenberatung: Die Lieblingsmarken der Deutschen (2013), S. 18, URL[PDF]: http://www.lieblings-marken.de/d/Brandmeyer_Lieblingsmarken_2013.pdf, Abruf am 25.11.2013

2 Vgl. Baumgarth, Carsten: Erfolgreiche Führung von Medienmarken (2004), S. 5

3 Weichselbaumer, Susi: Erste Rundfunksendung in Deutschland (2013), URL: http://www.br.de/ra- dio/bayern2/sendungen/radiowissen/rundfunksendung-100.html, Abruf am 22.04.2014

4 Vgl. Institute of Electrical and Electronics Engineers: Going, Going … Gone! IEEE Community Predicts Devices Headed to the 2013 Gadget Graveyard (o.J.), URL: www.ieee.org/about/news/2013/16january_2013.html, Abruf am 03.12.2013

5 Vgl. Baumgarth, Carsten: Markenpolitik (2008), S. 1

6 Vgl. Bruhn, Manfred & G.E.M: Was ist eine Marke? (2002), S. 2 , URL [PDF]: http://www.gem-on- line.de/pdf/gem_publikation/Was_ist_eine_Marke_2002.pdf, Abruf am 01.12.2013

7 Vgl. Bruhn & G.E.M (2002), S. 10

8 Vgl. Bruhn/G.E.M (2002), S. 10

9 Vgl. ebd.

10 Vgl. ebd. S. 6

11 Vgl. Meffert, Heribert; Burmann, Christoph & Koers, Martin: Markenmanagement (2005), S. 67

12 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 8 - 9

13 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 139

14 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 66

15 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 53

16 Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 52

17 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 54

18 Vgl. Sattler, Henrik: Markenpolitik (2001), S. 42

19 Vgl. Schutz Marken Dienst GmbH: Datenquellen (2006), URL: http://www.markenfacts.de/clas- sic/Status.aspx, Abruf am 10.12.2013

20 Vgl. DPMA: Recherchefelder/Stammdaten - Marken (2012), URL: https://register.dpma.de/regis- ter/htdocs/prod/de/hilfe/recherchefelder/marken/index.html, Abruf am 10.12.13

21 Vgl. DPMA: Marken: Klassifikation der Waren und Dienstleistungen (2013),

URL: http://www.dpma.de/service/klassifikationen/nizzaklassifikation/, Abruf am 10.12.2013

22 Vgl. Sattler (2001), S. 42

23 Vgl. Wirtschaftslexikon24.com: Markenpolitik (o.J.), URL: http://www.wirtschaftslexi- kon24.com/d/markenpolitik/markenpolitik.htm, Abruf am 21.10.2013

24 Vgl. Bruhn/G.E.M (2002), S. 8 - 11

25 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 51

26 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S. 56

27 Vgl. Meffert/Burmann/Koers (2005), S.63, S.79

28 Vgl. Faulstich, Werner: Medienwissenschaft (2004), S. 11

29 Vgl. ebd.

30 Vgl. Faulstich (2004) S. 13 - 14

31 Vgl. Lepa, Steffen; Hoklas, Anne-Kathrin; Guljamow, Martin &Weinzierl, Stefan: Wie hören die Deut- schen heute Musik? (2012), URL[PDF]: http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublica- tions/11-2013_Lepa_Hoklas_Guljamow_Weinzierl_01.pdf, Abgerufen am: 22.02.2014

32 Vgl. Lipsman, Andrew: Spotify makes a splash among U.S. early adopters (2011), URL:

http://www.comscore.com/ger/Insights/Blog/Spotify_Makes_a_Splash_among_U.S._Early_Adopters (2011), Abruf am 19.02.14

33 Vgl. Overbeck (2009), S. 19

34 Vgl. Sturm, Robert & Zirbik, Jürgen: Die Radiostation (1996), S. 1

35 Vgl. Gorse, Christiane; Schneider, Daniel: Geschichte des Radios (2012), URL: http://www.planet- wissen.de/kultur_medien/radio_und_fernsehen/geschichte_des_radios/, Abgerufen am: 22.02.2014

36 Vgl. ebd.

37 Vgl. Sjurts, Insa: Hörfunk (o.J.), URL: http://wirtschaftslexikon.gabler.de/Definition/hoerfunk.html, Abruf am 22.02.2014

38 Vgl. Sjurts (o.J.)

39 Vgl. Schrag (2007), S. 60 - 61

40 Vgl. Bayrischer Rundfunk: Welche Zielgruppe hört welches Programm? (2013), URL: http://www.br- media-radiotv.de/radio-werbung/proradio/ihre-kampagne/welche-zielgruppe-hoert-welches-programm/, Abruf am 22.02.2014

41 Vgl. Kliger, Walter & Müller, Dieter: MA 2004 Radio II: Hörfunk behauptet Stärke (2004), URL[PDF]: http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/09-2004_Klingler_Mueller.pdf, Abruf am 22.02.14

42 Vgl. Quotenmeter Gmbh: Radio MA 2013//II: Die Gewinner & Verlierer (2013), URL:http://www.quo- tenmeter.de/cms/?p1=n&p2=64962&p3=&page=3, Abruf am 20.02.14

43 Vgl. Zimpel Media-Daten GmbH: Datenblatt für planet radio-online (o.J.), URL: https://www.media- daten-online.com/mediadaten/popup/datenblatt/online/alledaten.do;jsessio- nid=834DD6D8A92CB827F8806952C527DD50?tenantId=00021&werbetraegerId=53008, Abruf am 17.04.2014

44 Vgl. Quotenmeter Gmbh (2013)

45 Vgl. Hessischer Rundfunk: Der hr im Wandel: Startschuss für YOU FM (2011), URL: http://www.hr- online.de/website/derhr/home/index.jsp?rubrik=7570&key=standard_document_1931992, Abruf am 20.02.14

46 Vgl. Hessischer Rundfunk: Radiowerbung: YOU FM (2014), URL: http://www.hr-online.de/web- site/derhr/hr-werbung/index.jsp?rubrik=78845, Abruf am 21.04.2014

47 Vgl. Hessischer Rundfunk: Programm (2014), URL: http://www.hr-online.de/website/radio/home/pro- gramm4694.jsp?rubrik=4694, Abruf am 21.04.2014

48 Vgl. DATACOM Buchverlag GmbH: Streaming Media (2014), URL: http://www.itwissen.info/defini- tion/lexikon/Streaming-Media-streaming-media.html, Abruf am 28.02.2014

49 Vgl. Bitkom e.V.: Musik kommt aus dem Netz (2013), URL: http://www.bit- kom.org/de/presse/64026_76873.aspx, Abruf am 03.03.2014

50 Ballhaus, Werner: Media Trend Outlook: Musikstreaming (2013), URL [PDF]:

http://www.pwc.de/de/technologie-medien-und-telekommunikation/assets/wp_musikstream- ing_2013.pdf, Abruf am 28.02.2014

51 Aupeo: FAQs- Häufig gestellte Fragen: Wie funktioniert Personal Radio? (2014), URL: https://www.aupeo.de/faq, Abruf am 26.02.2014

52 Vgl. (o.V.): Vergleich aller Flatrates (2012), URL: http://www.musik-streaming-flats.de/musik-flatrate- vergleich.html, Abruf am 26.02.2014

53 Vgl. CHIP Digital GmbH: Musik Streaming im Netz: Alle Audio-Dienste im Test (2013), URL: http://www.chip.de/news/Musik-Streaming-im-Netz-Alle-Audio-Dienste-im-Test_65487968.html, Abruf am 28.02.2014

54 Vgl. Harris, Mark: The History of Napster (o.J.), URL http://mp3.about.com/od/history/a/The-History- Of-Napster.htm, Abruf am 22.04.2014

55 Vgl. Crinox (Hg.): Interview mit Stefan Zilch, Geschäftsführer von Spotify (2013), URL: http://www.crinox.com/article/interview-mit-stefan-zilch-geschaeftsfuehrer-von-spotify, Abruf am 28.02.2014

56 Vgl. Spotify: Land wählen (o.J.), URL: https://www.spotify.com/de/select-your-country/, Abruf am 28.02.2014

57 Vgl. Spotify: Information: Some fast figures (o.J.), URL: http://press.spotify.com/us/information/, Ab- ruf am 03.03.2014

58 Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest: JIM-Studie (2010), URL[PDF]: http://www.mpfs.de/fileadmin/JIM-pdf10/JIM2010.pdf, S.13, Abruf am 22.02.14

59 Schrag (2007), S. 59

60 Vgl. Sturm/Zirbik (1996), S. 103

61 Vgl. Laube, Tanja: Corporate Identity (2011), URL: http://www.business-wissen.de/artikel/wie-un- ternehmen-corporate-identity-und-marke-aufbauen/, Abruf am 01.03.2014

62 Vgl. Sturm/Zirbik (1996), S. 103

63 Vgl. Esch (2001), S. 453

64 Vgl. ebd. S. 454

65 Vgl. Sutter, John: What’s this Spotify thing all about? (2011), URL: http://edi- tion.cnn.com/2011/TECH/innovation/07/14/spotify.us.why/, Abruf am 17.04.2014

66 Vgl. Kilian, Karsten: Logos / Symbole (o.J.), URL: http://www.markenlexikon.com/logos_intro.html, Abruf am 22.02.2014

67 Vgl. Esch (2001), S. 497

68 Vgl. ebd. S. 497

69 Vgl. Kilian, Karsten (o.J.)

70 Vgl. Esch (2001), S. 507 - 510

71 Vgl. ebd. S. 510

Details

Seiten
102
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656831655
ISBN (Buch)
9783656829836
Dateigröße
3.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v282870
Institution / Hochschule
Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt; Würzburg
Note
1,3
Schlagworte
media music music streaming spotify napster radio hörfunk jugendsender marken marketing

Autor

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Titel: Die Bedeutung von Markenpolitik im Bereich auditive Medien