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Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines Messmikroskops als Ersatzinvestition

Projektarbeit 2014 35 Seiten

Ingenieurwissenschaften - Wirtschaftsingenieurwesen

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Tabellenverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. Einführung

2. Problemstellung

3. Vorgehensweise

4. Unternehmensvorstellung

5. Vorstellung der Abteilung AFM

6. Zielvorstellung

7. Technische Anforderungen
7.1 Programmierbarkeit
7.2 Messwerkzeuge
7.3 Prüfungsmöglichkeiten
7.4 Dokumentationsmöglichkeiten

8. Wirtschaftliche Analyse
8.1 Nutzwertanalyse
8.2 Stärken-Schwächenanalyse
8.3 Kostenvergleichsrechnung

9. Technische Analyse (B-Mikroskop)
9.1 Analyse der Messwerkzeuge
9.2 Analyse der Prüfungsmöglichkeiten
9.3Analyse der Dokumentationsmöglichkeiten
9.4 Analyse der Programmierbarkeit

10. Resümee und Entscheidungsfindung
10.1 Resümee technischer Analysen
10.2 Resümee wirtschaftlicher Analysen

11. Betriebspolitische Aspekte
11.1 Arbeitsweise AFM
11.2 Zusammenarbeit des Feinmesslabors mit anderen Abteilungen

12. Entscheidungsgrundlage

Quellenverzeichnis

Anlagen

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Aufgabenzuteilung an die AFM

Abbildung 2: Toleranzen

Abbildung 3: Stärken-Schwächendiagramm

Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: TabellarischeNutzwertanalyse

Tabelle 2: Punkteschlüssel Stärken-Schwächendiagramm

Tabelle 3: Kostenvergleichsrechnung

Tabelle A1: Bewertung Stärken-Schwächendiagramm

Tabelle A2: Angaben zur Kostenvergleichsrechnung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einführung

In der Industrie werden Bauteile und Systeme stets leichter, leistungsfähiger, ener­gieeffizienter und dabei auch kompakter. Dieser Trend zieht sich durch nahezu alle industrialisierten Bereiche, von der Unterhaltungselektronik bis hin zu ein­fachsten Haushaltsgeräten. Genau diese Entwicklung stellt vor allem die Mess­technik immer wieder vor neue Herausforderungen. Enger werdende Toleranzfel­der müssen an kleiner werdenden Werkstücken vermessen werden.

2. Problemstellung

Es soll eine Ersatzinvestition in ein neues Werkzeugmikroskop untersucht wer­den. Die Anforderungen an die Abteilung AFM (Abteilung für Feinmessungen) haben sich in den letzten Jahren auf Grund eines erweiterten Produktportfolios der Premium GmbH sowohl in ihrer Dringlichkeit als auch im Schwierigkeitsgrad der Messungen erheblich gesteigert.

Der Betrieb hat seine Produktpalette stark erweitert und unterliegt bei der Neu­oder Weiterentwicklung von Produkten dem Zwang, die Bauteile immer leichter, kompakter und leistungsfähiger zu gestalten. Durch die kompakter werdenden Bauformen haben sich auch die Anforderungen an die Messmethoden verändert. Dabei gewinnt vor allem der Bereich der berührungslosen und mikroskopischen Messungen an Bedeutung. Ein Großteil der Arbeitsaufträge kann mit program­mierfähigen Koordinatenmessmaschinen taktil bewältigt werden. Die Grenzen dieser Maschinen sind allerdings durch berührungssensible und dünnwandige Kleinstbauteile definiert, die mit dieser Art der Messungen nicht mehr effektiv be­arbeitet werden können. Das Feinmesslabor verfügt zwar derzeit über ein mecha­nisches Messmikroskop, doch ist dies den gesteigerten Ansprüchen kaum noch gewachsen. Es soll nun untersucht werden, welches Mikroskop betriebswirtschaft­lich wie auch technisch geeignet erscheint, das alte zu ersetzen. Investitionen, die dazu dienen Anlagen zu ersetzen, die aus technischen oder wirtschaftlichen Grün­den aus dem Betrieb ausscheiden, werden als Ersatzinvestitionen bezeichnet (vgl. Poller, Kirchner, Polzin 2009: 18). Als zusätzliche Zielsetzung sollte eine Entlas­tung der 3D-Koordinatenmessmaschinen erreicht werden.

Bei dieser Entscheidung sind nicht nur die Kosten ausschlaggebend, sondern auch wie sich die verbesserten Mess- und Dokumentationsmöglichkeiten auf die Zu­sammenarbeit zwischen dem Feinmesslabor und damit korrespondierenden Abtei­lungen auswirken werden. Eine Vorauswahl der Hersteller hat bereits im Vorfeld stattgefunden. Durch die technischen Anforderungen und Gegebenheiten wurden die Optionen dabei auf vier Modelle beschränkt.

3. Vorgehensweise

Zunächst soll das Unternehmen im Allgemeinen vorgestellt werden. Im Anschluss daran wird das Feinmesslabor und seine Einbindung in das Unternehmen darge­stellt. Daraufhin werden die technischen Anforderungen an das optische Messge­rät formuliert. Im Folgenden sollen die Mikroskope betriebswirtschaftlich mitein­ander verglichen werden, um eine Grundlage für die Kaufentscheidung vorzube­reiten. Ebenso sollen potenzielle Verbesserungen in der Zusammenarbeit mit an­deren Abteilungen näher betrachtet werden, sowie eine daraus resultierende fle-xiblere Arbeitseinteilung im Feinmesslabor.

4. Unternehmensvorstellung

Bei der Premium GmbH handelt es sich um ein weltweit agierendes Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern an 36 Standorten. 5 dieser Standorte dienen der Produktion. Im Geschäftsjahr 2012/2013 betrug der Gruppenumsatz der Premium GmbH 763 Millionen Euro. Die Premium GmbH hat sich einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Produktion verschrieben. Dies fuhrt unter anderem dazu, dass jedes neu entwickelte Produkt ressourcenschonender und energieeffizienter arbei­ten und auch so hergestellt werden soll. Effektiv fuhrt dies zu immer leistungsfä­higeren, kompakteren und leichteren Produktbausteinen.

Die Premium GmbH Musterhausen ist mit 35 Mio. Euro am Gruppenumsatz be­teiligt. An diesem Produktionsstandort sind über 372 Mitarbeiter hauptsächlich mit der Produktion von Taster- und Schaltgehäusen, Touch displays und Num- mernpanelen beschäftigt. Die eben genannten Produktgruppen finden Anwendung in Branchenbereichen wie Haushaltsgeräte, Sicherheitstechnik, Maschinen-, und Elektrotechnik (http://www.premium.kom/te/company/facts_and_figures.html [Stand: 16.04.2014]).

5. Vorstellung der Abteilung AFM

Inklusive der Abteilungsleitung sind drei Mitarbeiter für die Messungen, Prüfun­gen, Auswertungen und für die Erstellung der dazugehörigen Messberichte zu­ständig. Das Feinmesslabor verfügt über drei 3D-Koordinatenmessmaschinen für taktile Messungen, zwei Oberflächenmessgeräte für Rauheitsmessungen, ein ver­altetes mechanisches Werkzeugmikroskop und diverse Handmesswerkzeuge und Lehren. Dem Qualitätsmanagement der Premium GmbH ist das Feinmesslabor (AFM) zusammen mit den Bereichen Freigabeablauf (AFG), Kundenservice (AKS), und Zukaufteile (AZK) unterstellt. Die Hauptaufgaben des Feinmessla­bors liegen in einer zyklischen Wareneingangsprüfung bestimmter Bauteile nach Anweisung der AZK und der Erstmusterprüfung von Zulieferteilen durch die AFG. Des Weiteren werden Versuchsbauteile, Nullserien und Erstmuster für die Konstruktion (KO) bearbeitet. Überprüfungen der Werkzeuge und Produktionsan­lagen finden in Zusammenarbeit mit den Produktionsabteilungen sowie dem Werkzeugbau (WB) statt. Ebenso werden in Verdachtsmomenten von Qualitäts­problemen sporadische Messungen der Produkte vorgenommen, um mögliche Fehlerquellen zu lokalisieren. Als letzten Hauptbestandteil der Aufgaben des AFM zählen Vermessungen und Hilfestellungen bei Dokumentationen im Rekla­mationsfall für die AKS. Zur genaueren Übersicht wird die Zusammenarbeit des Feinmesslabors mit den einzelnen Abteilungen im Folgenden grafisch dargestellt.

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Details

Seiten
35
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656832942
ISBN (Buch)
9783656832959
Dateigröße
495 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v283594
Institution / Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
2,7
Schlagworte
Kostenvergleichsrechung Nutzwertanalyse Stärken-Schwächenanalyse Mikroskop Feinmessung Feinmesslabor Analyse Entscheidungsgrundlage

Autor

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Titel: Entscheidungsgrundlage für die Auswahl eines Messmikroskops als Ersatzinvestition