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Lernschwierigkeiten. Das Problem der Lese- Rechtschreibschwäche in der Schule und im Fremdsprachenunterricht

Diagnostik, Ursachen und Fördermöglichkeiten

Seminararbeit 2014 22 Seiten

Pädagogik - Schulpädagogik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition

3. Symptome - woran erkennt man eine Lese-Rechtschreibschwäche?
3.1 Lesen und Leseverständnis
3.2 Rechtschreiben

4. Diagnose und Förderung einer Lese-Rechtschreibschwäche

5. Ursachen

6. Lese-Rechtschreibschwierigkeiten im Fremdsprachenunterricht

7. Schluss

8. Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Jeder Mensch ist von Natur aus neugierig. Die Neugierde bringt ihn dazu, sich mit neuen, ihm unbekannten Dingen und Sachverhalten zu beschäftigen, um seinen Wissenshorizont beständig zu erweitern. Dieser Prozess wird als Lernen bezeichnet. Von kleinen und großen Erfolgserlebnissen angetrieben, erlernt ein Mensch bis hin zu seinem Tod immer wieder neue Dinge. Lernen ist somit ein Prozess, der nie endet und der auch nie enden sollte, da Lernen Spaß macht. Treten dabei jedoch erhebliche Schwierigkeiten und mehr Misserfolge als Erfolge auf, wird Lernen schnell zur Belastung. Im schulischen Kontext spricht man dann von Lernschwierigkeiten.

Der Begriff Lernschwierigkeiten beschreibt anhaltende Probleme beim Lernen und bedeutet, dass Leistungsanforderungen in verschiedenen Bereichen über eine gewisse Dauer nicht erfüllt werden. Lernschwierigkeiten treten beispielsweise in Form von Problemen beim Rechnen, Schreiben und Lesen auf, wobei die Schwierigkeiten des Lesens und Schreibens häufig in kombinierter Form vorkommen. Dann spricht man von Lese-Rechtschreibschwierigkeiten oder auch einer Lese-Rechtschreibschwäche. Diese Schwäche ist besonders gravierend, denn wenn ein Schüler* nicht gut lesen und/oder schreiben kann, wird er auch Probleme in anderen Schulfächern bekommen. Die Kompetenzen Lesen und Schreiben sind in allen Schulfächern vertreten und Grundvoraussetzung dafür, Aufgabenstellungen richtig zu erfassen und zu bearbeiten. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Lehrer über Lese-Rechtschreibschwierigkeiten Bescheid wissen und in der Lage sind, im Sinne des Kindes zu handeln. Es ist Aufgabe dieser Seminararbeit, einen allgemeinen Überblick über Lese-Rechtschreibschwierigkeiten zu geben und den Leser über verschiedene wichtige Aspekte zu informieren. Dabei liegt das Augenmerk vor allem auf der Fragestellung, welche besonderen Probleme im Zusammenhang mit dem Erlernen von Fremdsprachen auftreten können und wie man dem als Fremdsprachenlehrer auf faire Art und Weise begegnen kann. Ich habe bewusst diesen Schwerpunkt gesetzt, da er für mich aufgrund meiner Fächerkombination (Englisch/Französisch) äußerst zukunftsrelevant ist.

Um diese Ziele zu erreichen, ist die Seminararbeit wie folgt aufgebaut: Als erstes erfolgt eine genaue Definition des Phänomens sowie eine Klärung der Begrifflichkeit. Danach soll die Frage geklärt werden, woran man eine Lese-Rechtschreibschwäche erkennt. Anschließend wird aufgezeigt, wie die Lese-Rechtschreibschwäche diagnostiziert wird und welche Maßnahmen zur Förderung es gibt. Daraufhin erfolgt die Darstellung verschiedener Ursachen, wobei hier nicht alle vorhandenen Theorien und Ansätze vorgestellt werden können, da diese nicht nur zahlreich vorhanden sind, sondern auch sehr kontrovers diskutiert werden und die Experten sich sehr uneinig sind. Damit wäre die allgemeine Betrachtung der Lese-Rechtschreibschwierigkeiten abgeschlossen und es erfolgt ein tieferes Vordringen in die spezifische Problematik des Fremdsprachenlernens. Zu guter Letzt wird die Arbeit durch ein Schlusswort zusammengefasst und abgerundet.

*Um eine bessere Lesbarkeit der vorliegenden Arbeit zu gewährleisten, wird durchgehend die männliche Sprachform von Personengruppen und einzelnen Personen verwendet. Natürlich sind damit auch immer Frauen und Mädchen gemeint, sprich Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler etc.

2. Definition

Ob ein Kind das Lesen und Schreiben erfolgreich erlernt, hängt hauptsächlich davon ab, inwieweit es das alphabetische System der Schriftsprache versteht und verinnerlicht (vgl. küspert/schneider 2008, 13). Diesem System zufolge ist Sprache in eine Vielzahl von kleinsten Lautsegmenten, Phoneme genannt, zerlegbar. Diese Phoneme wiederum werden durch Schriftzeichen, so genannte Grapheme, repräsentiert (vgl. ebd.). Die Zuordnung von Phonemen zu Graphemen beim Lesen, und die Zuordnung von Graphemen zu Phonemen beim Rechtschreiben unterliegen Korrespondenzregeln, die je nach Sprache in ihrer Strenge variieren (vgl. ebd.). Die Schwierigkeit für Rechtschreibanfänger besteht nun darin, dass die akustisch wahrgenommene Sprache nicht einfach in einzelne Wörter oder gar Laute aufgegliedert werden kann, da die Wortgrenzen im Sprachfluss fließend sind (vgl. küspert/schneider 2008, 13). Es gibt folglich keine eindeutigen hörbaren Merkmale, nach denen das eine Wort endet und das nächste beginnt (vgl. ebd.). Kinder, die sich im Rechtschreibelernprozess befinden, müssen erst die Fähigkeit entwickeln, ihre Aufmerksamkeit vom Inhalt der Mitteilung auf die Struktur des sprachlichen Materials zu lenken (vgl. ebd.). Erst dann können sie lernen, die gesprochene Sprache richtig zu dekodieren. Dabei ist es vollkommen normal, dass den Schülern Fehler unterlaufen. Alle Kinder, die sich im Lese-Schreiblernprozess befinden, machen immer wieder Fehler. Hält die Verwechslung von Lauten jedoch an, werden Buchstaben vertauscht oder weggelassen und Wörter gar bis zur Unleserlichkeit verstümmelt, sollten Eltern und Lehrer aufmerksam werden. Dann kann es nämlich sein, dass das betroffene Kind unter einer Lese-Rechtschreibschwäche leidet.

Von einer Lese-Rechtschreibschwäche im engeren Sinne sind ca. 5% aller Mädchen und Jungen einer Altersstufe betroffen, von einer allgemeinen Lese-Rechtschreibschwäche sogar bis zu 15% (vgl. schleider 2009, 7). Dabei sind Jungen häufiger betroffen als Mädchen (vgl. klicpera/schabmann/gasteiger-klicpera 2007, 124). Man spricht von einer Lese-Rechtschreibschwäche (kurz LRS), wenn ein Schüler das Lesen oder Schreiben in der dafür vorgesehenen Zeit nicht oder nur sehr unzureichend erlernt hat (vgl. klicpera/schabmann/gasteiger-klicpera 2007, 119f). Dabei ist wichtig, dass die Schwierigkeiten im Umgang mit der Schriftsprache andauern und eine große Diskrepanz in der eigenen Leistung im Vergleich zu der Leistung der Mitschüler besteht (vgl. ebd.). Das Besondere an einer Lese-Rechtschreibschwäche ist, dass die betroffenen Kinder ansonsten über einen durchschnittlichen Intelligenzquotienten von mindestens 85 verfügen (vgl. schleider 2009, 12). Dieser Fakt ist in der Hinsicht wichtig, um die Lese-Rechtschreibschwäche von einer Lernbehinderung abzugrenzen. Diese Regelung schließt auch ein, dass weder eine neurologische noch eine Wahrnehmungsstörung vorliegen dürfen (vgl. klicpera/schabmann/gasteiger-klicpera 2007, 120). Auch Fehler beim Unterrichten und in der Erziehung sind auszuschließen, damit von einer Lese-Rechtschreibschwäche gesprochen werden kann (vgl. ebd.).

Für das Phänomen der Lese-Rechtschreibschwäche werden in der Fachliteratur immer wieder andere Begriffe aufgeführt, die von Lese-Rechtschreibstörung über Legasthenie bis hin zu Dyslexie reichen (vgl. schleider 2009, 7). Hinter den unterschiedlichen Begriffen verbergen sich zumeist verschiedene Annahmen über die Entstehung einer Lese-Rechtschreibschwäche sowie deren Ansatz zur Behandlung, Therapie oder Intervention (vgl. ebd.). In dieser Seminararbeit sollen aber vorrangig die Begriffe Lese-Rechtschreibschwäche oder Lese-Rechtschreibschwierigkeiten verwendet werden, da sie dem betroffenen Schüler weniger einen Stempel aufdrücken. Außerdem tragen die Worte „Schwäche“ und „Schwierigkeiten“ die Hoffnung mit sich, dass die mit ihnen einhergehenden Probleme überwindbar sind.

3. Symptome - woran erkennt man eine Lese-Rechtschreibschwäche?

Die Symptome einer Lese-Rechtschreibschwäche können von Kind zu Kind in Erscheinungsbild und Stärke variieren. Hinweise auf das Vorliegen einer entsprechenden Schwierigkeit liefern folgende Symptome:

3.1 Lesen und Leseverständnis

Schüler, die unter einer Lese-Rechtschreibschwäche leiden, vertauschen, verdrehen, ersetzen und lassen Buchstaben, Wortteile oder sogar ganze Wörter weg (vgl. schleider 2009, 16). Sie haben Schwierigkeiten, die wichtigen, Sinn tragenden Unterschiede in den Wörtern zu erkennen. Dadurch haben sie Probleme beim Textverständnis und können oftmals das Gelesene nicht richtig wiedergeben oder Zusammenhänge erkennen (vgl. ebd.). Außerdem lesen sie sehr stockend und verrutschen leicht in der Textzeile (vgl. ebd.). Den Kindern fällt das Zusammenziehen von Lauten zu Wörtern besonders schwer, sie erlesen die Wörter häufig buchstabenweise, wodurch sich ihr Lesetempo erheblich verlangsamt (vgl. schleider 2009, 16). Da sie signifikant langsamer lesen als gleichaltrige gute Leser, beginnen die Kinder Ratestrategien zu entwickeln, um ihr geringes Lesetempo zu kompensieren (vgl. zielinski 1998, 109).

3.2 Rechtschreiben

Die Anzahl der Fehler in ungeübten wie auch geübten Arbeiten ist durchgängig hoch, sogar beim Abschreiben (vgl. schleider 2009, 17). Ähnlich aussehende Buchstaben werden gern miteinander verwechselt, z.B. b-d, p-q, u-n (vgl. ebd.). Es passiert häufig, dass Buchstaben im Wort einfach weggelassen werden, die Reihenfolge vertauscht wird (z.B. Breif, anstatt Brief) oder falsche Buchstaben eingefügt werden (z.B. wegseln, anstatt wechseln) (vgl. ebd.). Auch wird die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet und es treten viele Grammatik- und Interpunktionsfehler auf (vgl. schleider 2009, 17). Generell weisen die Fehler eine große Streubreite auf und ein und dasselbe Wort kann innerhalb eines Diktates in unterschiedlichen Varianten geschrieben werden (vgl. ebd.). Außerdem arbeiten die betroffenen Schüler auffallend langsam und benötigen mehr Zeit zur Erledigung der Aufgaben als ihre Altersgenossen. Das kann sie dazu veranlassen, hastiger zu arbeiten, wodurch mehr Fehler passieren und die Schrift unleserlich wird (vgl. ebd.). Hinzu kommt, dass die Kinder ihre eigenen Fehler nicht erkennen können und sie somit auch nicht in der Lage sind, sie selbstständig zu korrigieren (vgl. schleider 2009, 17).

Kinder eigenen sich die richtige Schreibweise von Wörtern und die Fähigkeit des Lesens nicht über Nacht an, sondern sie gelangen über verschiedene Umwege an ihr Ziel. Dabei treten auf jeder Entwicklungsstufe typische Fehler auf, die von allen Kindern gemacht werden. Schwache Rechtschreiber oder schwache Leser fallen nicht durch eine bestimmte Art von Fehlern auf, sondern vielmehr dadurch, dass sie langsamer lernen und somit länger auf den frühen Entwicklungsstufen verbleiben. Die gemachten Fehler treten immer wieder auf und können nicht durch bloßes Üben überwunden werden. Sie benötigen auffällig mehr Zeit für das Bearbeiten von Aufgaben und haben Probleme beim Textverständnis. Diese Schwierigkeit wirkt sich ebenfalls nachteilig auf andere Fächer aus, denn auch da müssen die Schüler in der Lage sein, Aufgabenstellungen schnell zu begreifen und umfangreich schriftlich beantworten zu können. Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten sind sich durchaus darüber im Klaren, dass sie langsamer und schlechter arbeiten als ihre Klassenkameraden. Aufgrund anhaltender Misserfolge verlieren die Kinder schnell an Motivation, fühlen sich von den an sie gestellten Aufgaben überfordert, versuchen die Tätigkeiten Schreiben und Lesen weitestgehend zu meiden und entwickeln ein negatives Selbstbild (vgl. schleider 2009, 19). Innerhalb der Familie kommt es zu großen Problemen, da die betroffenen Kinder unkonzentriert und missmutig ihre Hausaufgaben versuchen zu bewältigen oder Vorbereitungen auf Klassenarbeiten in Stress für alle Beteiligten ausarten (vgl. ebd.). Diese Bemühungen werden nur sehr selten mit schulischem Erfolg kreditiert, was das Konfliktpotenzial und die Misserfolgserwartung ansteigen lässt (vgl. ebd.). Dadurch wird noch mehr mit dem Kind geübt, weshalb ihm immer weniger Freizeit für Entspannung und Spielen bleibt (vgl. schleider 2009, 20). Die soziale Isolation von anderen Kindern verstärkt die emotionalen und motivationalen Probleme und das Kind kann schneller Opfer von Mobbing-Handlungen werden, was seinen Leidensdruck weiter wachsen lässt (vgl. ebd.). Diese Auswirkungen ziehen Folgen für die gesamte Schullaufbahn und den weiteren Lebensweg des Kindes nach sich. Deshalb ist es wichtig, dass eine Lese-Rechtschreibschwäche so früh wie möglich diagnostiziert wird, um dem Schüler die ihm zustehende Förderung zukommen zu lassen. Im nächsten Kapitel soll nun vorgestellt werden, wie eine Lese-Rechtschreibschwäche richtig diagnostiziert wird und welche Fördermaßnahmen es gibt.

4. Diagnose und Förderung einer Lese-Rechtschreibschwäche

Die im vorherigen Kapitel genannten Symptome einer Lese-Rechtschreibschwäche treten erst auf, während das Lesen und Schreiben erlernt wird. Die Symptome verändern sich oftmals im Verlauf des Lese- und Schreiblernprozesses, weshalb es ratsam ist, erst gegen Ende der zweiten Klasse die Probleme diagnostisch bewerten zu lassen (vgl. schleider 2009, 18). Um nach der Feststellung einer Lese-Rechtschreibschwäche geeignete Interventionsmaßnahmen aussuchen, planen und realisieren zu können, ist eine wissenschaftlich fundierte Diagnose von Nöten, die sich mit den spezifischen Stärken und Schwächen des Kindes auseinandersetzt (vgl. gold 2011, 191). Eine solche Diagnose wird mit Hilfe der pädagogisch-psychologischen Diagnostik umgesetzt, die die Schulleistungen und entsprechende Schulleistungsvoraussetzungen beurteilt (vgl. ebd.). Die pädagogisch-psychologische Diagnostik folgt dabei den Leitlinien der ICD-10 (International Classification of Diseases) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Das bedeutet, dass folgende Methoden zur Anwendung kommen:

(teil-)strukturierte Interviewleitfäden

Um eine Lese-Rechtschreibschwäche festzustellen oder auszuschließen, wird zunächst ein Interview mit allen Beteiligten geführt (vgl. schleider 2009, 49). Dieses Interview dient der Anamnese und Klassifikation der Lese-Rechtschreibschwäche und wird mit Hilfe eines (teils-)strukturierten Interviewleitfadens geführt (vgl. ebd.). Als erstes wird dabei nach der aktuellen Lese- und Rechtschreibleistung des Kindes gefragt, nach seinen Defiziten und Fehlern, aber auch nach seinen Stärken, Interesseschwerpunkten und Ressourcen (vgl. ebd.). Anschließend erfolgt eine Befragung der Eltern über die Entwicklung ihres Kindes im Verlauf seines Lebens, von der Schwangerschaft, über die Geburt, bis hin zur derzeitigen Schulsituation (vgl. schleider 2009, 49). Ein äußerst wichtiger Punkt ist dabei die Sprachentwicklung. 50% aller Kinder mit einer Sprachentwicklungsverzögerung leiden später auch unter einer Lese-Rechtschreibschwäche (vgl. ebd.). Im nächsten Schritt wird die Familienanamnese analysiert (vgl. ebd.). Dabei werden die Wohnsituation, die berufliche Situation der Eltern, Werdegänge der Geschwister und Entwicklungs- oder Lernstörungen bei anderen Familienmitgliedern in Erfahrung gebracht (vgl. schleider 2009, 49). Als Letztes befasst sich der Interviewer mit komorbiden Störungen und emotionalen und sozialen Problemen, die eventuell die Folge einer Lese-Rechtschreibschwäche sein können (vgl. ebd.).

Medizinische Untersuchungen

Wie bereits im Kapitel „Definition“ beschrieben, dürfen keine medizinischen Gründe für die Schwierigkeiten im Lese- und Schreiblernprozess vorliegen. Deshalb ist es wichtig, eine Reihe neurologischer und internistischer Untersuchungen durchzuführen, um körperliche Erkrankungen auszuschließen (vgl. schleider 2009, 56). Solche Erkrankungen können beispielsweise Probleme des Seh- und Hörvermögens sein oder neurologische Gründe haben (vgl. ebd.).

Tests zu relevanten kognitiven Leistungen

Ebenso wie körperliche Einschränkungen als Gründe für das bestehen einer Lernschwierigkeit ausgeschlossen werden müssen, müssen auch kognitive Probleme ausgeschlossen werden. Demnach werden Verfahren zur visuellen und auditiven Wahrnehmung, zur Sprachentwicklung und zur Konzentrationsleistung durchgeführt (vgl. schleider 2009, 53f). Außerdem wird die Intelligenz mit Hilfe eines Intelligenztests erfasst (vgl. schleider 2009, 52). Ist die Intelligenz des Kindes durchschnittlich, das heißt liegt der Wert des Intelligenzquotienten bei mindestens 85, werden weitere Tests durchgeführt (vgl. ebd.).

[...]

Details

Seiten
22
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656833116
ISBN (Buch)
9783656833123
Dateigröße
439 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v283646
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,0
Schlagworte
Lernschwierigkeiten Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten Fremdsprachenunterricht Lese-Rechtschreibschwäche

Autor

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Titel: Lernschwierigkeiten. Das Problem der Lese- Rechtschreibschwäche in der Schule und im Fremdsprachenunterricht