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Vor- und Nachteile des amerikanischen und des deutschen Gesundheitssystems im Vergleich

von Richard Heinke (Autor)

Studienarbeit 2013 40 Seiten

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Untersuchung des amerikanischen Gesundheitssystems
2.1 Die Finanzierungsträger und die Gesundheitsausgaben des US-amerikanischen Gesundheitssystems
2.2 Die Private Krankenversicherung der USA
2.3 Die Staatlichen Krankenversicherungsprogramme der USA

3 Vergleich der Gesundheitssysteme von den USA und von Deutschland
3.1 Entwicklung eines Ansatzes für einen Vergleich der Vor-und Nachteile des amerikanischen zum deutschen Gesundheitssystem
3.2 Untersuchung der Vor-und Nachteile des amerikanischen Gesundheitssystems im Vergleich zum deutschen Gesundheitssystem
3.3 Beurteilung der erarbeiteten Vor- und Nachteile unter der Betrachtung der Chancen und Risiken des amerikanischen Gesundheitssystems

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

6 Anhang

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Gesundheit ist das höchste Gut. Nahezu jeder Mensch braucht im Laufe seines Lebens einmal medizinische Hilfe. Die Gründe dafür sind vielfältig. Angefangen bei seiner eigenen Geburt, benötigt der „Durchschnitts-Bürger“ Hilfe bei der Heilung und Linderung von Erkrankungen und Verletzungen oder sogar bei dem Eintritt einer Pflegebedürftigkeit. Um diese Gesundheitsleistungen zu gewährleisten, gibt es Gesundheitssysteme, die den Ablauf der Vergabe und den Umfang der Gesundheitsleistungen bestimmen.

Im Allgemeinen sind die Gesundheitssysteme der westlichen Industrienationen vielfältige, komplexe Gebilde, die sich in ihrer Struktur und ihrem Leistungsumfang deutlich voneinander unterscheiden. Ihre strukturellen Ausgestaltungen sind das Ergebnis spezifischer politischer, historischer, kultureller und sozioökonomischer Gegebenheiten. Bei ihrer Betrachtung zeigen sich vor allem Unterschiede in der Organisation, Finanzierung oder in der Bereitstellung von Ressourcen.

Ein Merkmal jedoch, ist bei allen identisch. Gemeint sind die seit den 60er Jahren steigenden Kosten für Gesundheitsleistungen. Diesen Fakt weisen nicht nur die inflationsbereinigten absoluten Zahlen nach, sondern auch der wachsender Anteil der Gesundheitsausgaben gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Letzteres bedeutet nichts anderes, als das in der Vergangenheit die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes vom Wachstum der nationalen Gesundheitsausgaben übertroffen wurde.

Tabelle 1: Anteil der Gesundheitsausgaben am BIP im internationalen Vergleich (in%).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: OECD (2013a), ersichtlich durch Auswahl der Rubrik Health/ Health Status (siehe Internetver- zeichnis).

Die Tabelle 1 stellt diese Entwicklung der prozentualen Anteile der Gesundheitsausgaben am BIP für ausgewählte OECD-Staaten dar und zeigt, dass sich der entsprechende BIP-Anteil in den meisten Staaten verdoppelt bis verdreifacht hat. Vor allen in den USA, dem Staat mit der höchsten Gesundheitsausgabenquote, stieg der Gesundheitsausgabenanteil von 5,1% auf 17,7% beträchtlich an.

Obwohl das Gesundheitssystem der USA dem Staat etwa 17,7% seines Bruttoinlandsproduktes kostet, besitzen rund 48,6 Mio. bzw. 15,7% der US-Amerikaner trotz staatlicher Hilfsprogramme keine Krankenversicherung.1 Die hohe Anzahl der Nichtversicherten, in Bezug auf die Ausgaben des Gesundheitssystems, ist erschreckend und wirft die Frage auf, wie so etwas in einer der fortschrittlichsten Industrienationen der Welt möglich ist.

Eine mögliche Ursache ist schnell gefunden, denn ein Sozialversicherungssystem, wie es in Deutschland existiert, fehlt in den USA. Aufgrund dessen ist das amerikanische Gesundheitssystem stark marktorientiert und liegt vorwiegend in der Hand von kommerziellen, privaten Anbietern, die vergleichbar mit den deutschen privaten Krankenversicherungen sind.

Die folgende Arbeit soll durch die Untersuchung und Beurteilung der Vor-und Nachteile des amerikanischen Gesundheitssystems im Vergleich zum deutschen Gesundheitssystem weitere Ursachen klären und zeitgleich die Chancen und Risiken des amerikanischen Gesundheitssystems aufzeigen. Dabei spezialisiert sich diese Arbeit vorwiegend auf die jeweiligen Krankenversicherungssysteme.

Dafür soll im Beginn der Arbeit gezielt die Beschaffenheit, die Auswirkungen der Finanzstruktur und die verschiedenen Versicherungsoptionen im amerikanischen Gesundheitssystem untersucht werden. Aufbauend auf den erlangten Kenntnissen sollen im Abschnitt 3.1 Ansätze entwickelt werden, die für einen Vergleich des amerikanischen Marktmodells zum deutschen Sozialversicherungssystem geeignet sind. Mit Hilfe dieser sollen im Punkt 3.2 die Vor-und Nachteile beider Gesundheitssysteme untersucht werden, so dass im letzten Abschnitt dieses Kapitel, auf Grundlage der erschlossenen Vor-und Nachteile, eine Beurteilung des amerikanischen Gesundheitssystems, hinsichtlich seiner Chancen und Risiken, erfolgen kann. Das abschließende Fazit soll als Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse, sowie für einen Ausblick der zukünftig zu erwartenden Entwicklung dienen.

2 Untersuchung des amerikanischen Gesundheitssystems

Grundsätzlich orientiert sich das amerikanische Gesundheitssystem stark an dem Marktmodell, dennoch wird die medizinische Versorgung der Bürger nicht allein dem Markt überlassen. Das Angebotsportfolio für Gesundheitsleistungen setzt sich aus mehreren Leistungssegmenten zusammen. Unterschieden wird zwischen der Privaten Krankenversicherung der USA, die die kommerzielle Seite des KV-Marktes bildet und den staatlichen KV-Programmen der USA. Im Folgenden soll im Punkt 2.1 eine Untersuchung des amerikanischen Gesundheitssystems einen Überblick über die Finanzierungsträger und Gesundheitsausgaben des KV-Systems geben, bevor die Abschnitte 2.2 und 2.3 auf den Aufbau, die Leistungen, sowie die Zugangsberechtigungen zu den privaten- und den staatlichen KV untersuchen. Diese Betrachtungen bilden die Grundlagen für die später folgende Entwicklung von Vergleichsansätzen und die darauf aufbauende Untersuchung der Vor-und Nachteile beider Gesundheitssysteme.

2.1 Die Finanzierungsträger und die Gesundheitsausgaben des US-amerikanischen Gesundheitssystems

Im Vergleich zu europäischen Systemen ist der öffentliche Anteil der USA am Gesundheitssystem relativ gering.2

Aus der Tabelle 2 ist ersichtlich, dass gerade einmal 32,2% der US-Amerikaner staatlich versichert sind. Die Gründe dafür liegen einerseits in dem am Marktmodell orientierten Gesundheitssystem der USA, welches anders als in Deutschland keine beitragsfinanzierte Krankenversicherung anbietet und andererseits daran, dass sich die staatlichen Programme nur an bestimmte Personengruppen richten.3 So bietet Medicaid einen Krankenversicherungsschutz für Arme und Bedürftige, Medicare für ältere- und in ihrer Gesundheit beeinträchtigte Personen, sowie CHAMPUS für Militärangehörige.4

Die Konsequenz daraus ist, dass 63,9% der US-Bürger privat krankenversichert sind. Dabei nutzt die Hälfte aller US-Bürger die über den Arbeitgeber angebotene Krankenversicherung, welche als Teil des Arbeitsvertrages eine nichtmonetäre Entlohnung darstellt und für den Arbeitgeber steuerlich als Gewinnminderung ansetzbar ist.5 Dabei unterscheidet es sich, ob der AG die volle oder nur einen Teil der Versicherungsprämie zahlt, auch bekommt längst nicht jeder AN eine Versicherung durch den AG bezahlt.

Tabelle 2: Versicherte nach ausgewählten Finanzierungsträgern in den USA 2011.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Der Punkt Arbeitgeber umfasst sowohl private, als auch öffentliche AG.

Mehrfachzählungen sind möglich.

Quelle: Vgl. DeNavas-Walt u.a. (2012), S. 78 (siehe Internetverzeichnis).

Die vollständig privat finanzierte KV leisten sich nur 30 Mio. der rund 308 Mio. US-Amerikaner. Durch sie besteht die Möglichkeit, zusätzlich zur arbeitgeberfinanzierten KV, weitere Teilrisiken abzusichern oder falls der Arbeitgeber keine KV anbietet, sich komplett eigenständig privat zu versichern.6

Schließlich bleiben 15,7%, rund 48 Mio. US-Bürger ohne Krankenversicherung. Damit besitzt die USA die höchste Nichtversicherungsquote unter den Industrienationen.7 Neben dem finanziellen Faktor, der eine Ursache für eine Nichtversicherung darstellt, verzichten gerade junge Menschen aufgrund ihres guten Gesundheitsrisikos auf eine Absicherung. Ein weiterer Teil der Nichtversicherten befindet sich in der Übergangsphase zwischen Ausbildung und Beruf, sodass dieser Zustand nur von kurzer Dauer ist.8 Insgesamt sind 16,7% der Nichtversicherten zwischen 18 und 24 Jahre alt und 23,7% derer zwischen 25 und 34 Jahre alt.9 Mit zunehmendem Alter nimmt der Anteil der Nichtversicherten ab, was hauptsächlich am schlechteren Gesundheitsrisiko und steigendem Einkommen liegt.10

Obwohl 48,6 Mio. US-Amerikaner keine Krankenversicherung besitzen, werden 17,7% des BIP der USA für Gesundheitsleistungen ausgegeben. Die Tabelle 3 stellt diese Gesundheitsausgaben der USA für das Jahr 2011 dar. Daraus ist zu erkennen, dass die Gesundheitsausgeben 2011 rund 2700,7 Mrd. USD betrugen. Davon sind rund 1960,1 Mrd. USD den Leistungsausgaben der Krankenversicherungen zuzurechnen. Die restlichen Ausgaben setzen sich aus Selbstbeteiligungen (SB) oder Zahlungen der Versicherungsnehmer (VN) (307,7 Mrd.), aus staatlichen und sozialen Programme für die Rehabilitation von Arbeitnehmern, allgemeine Hilfe für Mütter und Kinder und Verwaltung (200,5 Mrd.), aus öffentliche Gesundheitsaktivitäten (79,0 Mrd.), sowie aus Investitionen (153,5 Mrd.) zusammen.11

Tabelle 3: Gesundheitsausgaben der USA im Jahr 2011 bezogen auf die Finanzierungsträger aus Tabelle 2.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

ª Beinhaltet die Programme “Children's Health Insurance Program” (CHIP), “Depart- ment of Veterans Affairs” (VHA) sowie “Department of Defense” (DoD).

Quelle: Vgl. U.S. Census Bureau (Hrsg.) (2013a), Table HI01 (siehe Internetverzeichnis).

Die Kosten der privaten Krankenversicherung, finanziert durch direkte Prämienzahlungen der Patienten an den Versicherer, machen mit rund 896,3 USD fast die Hälfte der Krankenversicherungskosten aus. Damit ist das Gesundheitswesen der USA für seine Bürger das teuersten der Welt.12 Etwas mehr als die andere Hälfte, circa 1063,8 Mrd USD, werden von den staatlichen Krankenversicherungen getragen und sind größtenteils steuerfinanziert. Dadurch sind die Honorare, die von den staatlichen Programmen an die Ärzte gezahlt werden, teilweise so niedrig, dass Patienten Probleme haben einen Arzt zu finden, der die Behandlung übernimmt.13

Obwohl der Anteil der öffentlichen Gesundheitsausgaben der USA mit 47,8% im Vergleich mit dem OECD Durchschnitt von 72,2% niedriger ist, betragen die Gesundheitsausgaben Pro-Kopf mit rund 8508 USD je Einwohner mehr als zweimal so viel wie der OECD-Durchschnitt.14 Ein positiver Trend zeigt sich hingegen in den durchschnittlichen Gesundheitsausgaben. Während die Ausgaben von 2000-2009 durchschnittlich jährlich um 4,4% stiegen, halbierte sich das Wachstum in den Jahren 2009-2011 auf 2,1%.

2.2 Die Private Krankenversicherung der USA

Der Bereich der privaten Krankenversicherung der USA lässt sich in vier Segmente einteilen. Neben den gewinnorientierten Krankenversicherungsunternehmen und den überwiegend nicht kommerziellen Versicherungsanbieter - Blue Shield und Blue Cross existieren Arbeitgeberkrankenversicherungen, sowie Health Maintenance Organizations (HMO).

Insgesamt besitzen rund 63,9% der US-Amerikaner, 197,3 Mio. Bürger, eine private Krankenversicherung aus einen dieser vier Segmente.15 Ein Großteil dieser Verträge wird durch den Arbeitgeber finanziert, denn in Eigenverantwortung, ohne eine Absicherung durch den Arbeitsgeber oder den Staat, sind nur 7.1 Mio. US-Bürger versichert.16

Die angebotenen Policen der gewinnorientierten Krankenversicherungen sind mit denen der Deutschen vergleichbar. Sie unterteilen sich in Einzel- und Gruppenversicherungen, wobei die Gruppenversicherungen, aufgrund des geringeren Kostenrisikos für die Versicherungsnehmer, die dominantere Rolle übernehmen.17 Die Prämienberechnungen erfolgen hauptsächlich über die individuellen Risiken der VN (Äquivalenzprinzip).18 Grundsätzlich erfolgen die Abrechnungen der Gesundheitsleistungen nach dem Prinzip Einzelleistungsvergütung und dem Kostenerstattungsprinzip. Das heißt, der Patient trägt die anfallenden Arzt - und Krankenhauskosten zunächst selbst und bekommt die Kosten nach dem Einreichen der Rechnung von dem Versicherer, abzüglich einer jährlichen SB, erstattet. Die einzige Voraussetzung ist, dass die Gesundheitsleistung versichert war.19 Die Leistungen unterscheiden sich erheblich. Neben einem Basisschutz, der vor allem stationäre Leistungen absichert, jedoch keine Vorsorgeuntersuchungen und Arzneimittel, existiert ein umfassenderer Schutz und diverse Zusatzversicherungen für zahn-, ohren- und augenmedizinische Versorgungen und Krankenhaustagegelder.20 Die jährliche SB liegt, je nach Einzelpersonen- oder Familienversicherung, zwischen 100 und 500 USD.21 Darüber hinaus existieren prozentuale SB für Arzthonorare und teilweise auch SB bei Krankenhauskosten. Diese betragen 20% der Rechnungssumme. Die jährlichen Zuzahlungen sind in den meisten Fällen begrenzt, so dass der höchste SB für eine Einzelperson bei 6250 USD und für eine Familie bei 12500 USD liegt.22 Für das Jahr 2014 ist es jedoch vorgesehen, diesen Wert auf 2000 USD bei Einzelpersonen und 4000 USD bei Familien zu senken.23

Die Blue Cross und Blue Shield sind gemeinnützige, “not-for-profit” Organisationen, die aus einer Ärzteinitiative entstanden sind.24 Die Idee dahinter war die Finanzierung von Krankenhäusern, indem gegen einen Beitrag kostenfreie Behandlungen versprochen wurden. Ausgeweitet unter dem Namen Blue Cross Blue Shield Assoziation zählen heute ebenfalls ambulante Behandlungen zu ihrem Leistungskatalog. Mit einen Marktvolumen von 30% zählt der Zusammenschluss aus 38 Organisationen zu einen der größten Akteure im privaten Krankenversicherungsgeschäft der USA.25 In diesem Verbund übernehmen die Blue Cross-Organisationen die Krankenhauskosten, während die Blue Shield-Organisationen ärztliche Leistungen abdecken. Im Unterschied zu den kommerziellen Versicherungen verzichten diese Organisationen auf eine SB, wodurch sich im Gegenzug aber die Leistungshöhe und das Leistungsvolumen begrenzen.26 Für den VN hat es den Vorteil, dass neben einer jährlichen Prämie, keine weiteren Kosten für die Gesundheitsleistungen anfallen. Demnach wenden die Organisationen für die Vergütung der medizinischen Leistungen das Sachleistungsprinzip an. Der direkten Abrechnung der erbrachten medizinischen Leistungen zwischen dem Leistungserbringer und der Versicherungsgesellschaft liegt ein ausgehandelter Tagessatz zugrunde, der für jeden behandelten Patienten, unabhängig von den durch ihn tatsächlich verursachten Kosten, festgesetzt wird.27 Die Prämienberechnungen für die VN erfolgen äquivalent zu denen der gewinnorientierten Anbieter.28

Die Betriebliche Krankenversicherung unterscheidet drei Versicherungsmöglichkeiten. In jeder dieser Möglichkeiten profitiert der Arbeitgeber (AG) immer durch eine erhöhte Attraktivität des Unternehmens gegenüber den Arbeitnehmern (AN), durch steuerliche Vorteile in der Ermittlung des Jahresgewinns, sowie durch geringere Mindestvorschriften für Leistungen, Umfang und Liquidationsreserven der Krankenversicherung. Die erste Möglichkeit ist der Abschluss einer Gruppenversicherung mit einem privaten Krankenversicherungsunternehmen. Circa 45% der AN waren 2008 in einem solchen Plan versichert. Die zweite Möglichkeit der AG besteht darin, dass Versicherungsrisiko ihrer Arbeitnehmer selbst zu tragen. Im Jahr 2008 waren circa 55% der AN über so genannte „self-insured-plans“ versichert.29 Dabei bestehen für den AG die Alternativen, die gesamte Verwaltung selbst zu übernehmen oder Verwaltungs- und administrative Aufgaben an Dritte abzugeben. In der Regel betrifft das andere private Krankenversicherungen, mit denen ein ASO Agreement (Administrative Service only Agreement) geschlossen wurde. Die dritte Möglichkeit für den AG besteht darin, dass Versicherungsrisiko derart zu beschränken, dass mit anderen Versicherern eine Art Rückversicherung (Minimum Premium Plan) geschlossen wird. In diesem werden die zu erwartenden übersteigenden Kosten oder besondere Risiken der Versicherungsgemeinschaft, zu einem gewissen Prozentsatz, abgesichert.30

[...]


1 Vgl. DeNavas-Walt u.a. (2012), S. 78 (siehe Internetverzeichnis).

2 Vgl. Van der Beek (2011), S. 103.

3 Vgl. Simon (2010), S. 75 f.

4 Vgl. Schulenburg, Greiner (2013), S. 81-84.

5 Vgl. Van der Beek (2011), S. 103.

6 Vgl. Schulenburg, Greiner (2013), S. 89.

7 OECD (2013a), ersichtlich durch Auswahl der Rubrik Health/ Health Status (siehe Internetver-

zeichnis).

8 Vgl. U.S. Census Bureau (Hrsg.) (2013a), Table HI01 (siehe Internetverzeichnis).

9 Vgl. U.S. Census Bureau (Hrsg.) (2013a), Table HI01 (siehe Internetverzeichnis).

10 Vgl. ebenda, Table HI01.

11 Vgl. Centers for Medicare & Medicaid Services (Hrsg.) (2013), S. 8 (siehe Internetverzeichnis).

12 Vgl. Schulenburg, Greiner (2013), S. 89.

13 Vgl. Schulenburg, Greiner (2013), S. 89.

14 Vgl. OECD (2013b), S. 2 ( siehe Internetverzeichnis).

15 Vgl. DeNavas-Walt u.a. (2012), S. 78 (siehe Internetverzeichnis).

16 Vgl. Centers for Medicare & Medicaid Services (Hrsg.) (2013), S. 28.

17 Vgl. Schulenburg, Greiner (2007), S. 85.

18 Vgl. ebenda, S. 85.

19 Vgl. Kruse (1997), S. 60.

20 Vgl. Schulenburg, Greiner (2007), S. 85.

21 Vgl. Mühlenkamp (2000), S. 16 f (siehe Internetverzeichnis).

22 Vgl. Sidley Austin LLP (Hrsg.) (2013), 1. Abschnitt im Hauptframe (siehe Internetverzeichnis).

23 Vgl. ebenda.

24 Vgl. Schulenburg, Greiner (2013), S. 89.

25 Vgl. Blue Cross and Blue Shield Association (Hrsg.) (2013), 1. Abschnitt im Hauptframe (siehe Internet- verzeichnis).

26 Vgl. ebenda.

27 Vgl. Kruse (1997), S. 69.

28 Vgl. Rothfuß (1997), S. 19-20.

29 Vgl. EBRI (Hrsg.) (2009), S. 1 (siehe Internetverzeichnis).

30 Vgl. ebenda.

Details

Seiten
40
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656833277
ISBN (Buch)
9783656833284
Dateigröße
525 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v283684
Institution / Hochschule
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Note
1,3
Schlagworte
Gesundheitssystem; USA; Deutschland; Vergleich; Vorteile; Nachteile; Krankenversicherung; private Krankenversicherung der USA; staatliche Krankenversicherung der USA Chancen und Risiken

Autor

  • Richard Heinke (Autor)

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