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Konstantin der Große und die Schlacht an der Milvischen Brücke

Hinwendung des Kaisers zum Christentum?

Magisterarbeit 2014 37 Seiten

Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Situation im Römischen Reich
2.1 Politische und religiöse Situation Reich bis 306
2.2 Das Toleranzedikt des Galerius

3. Konstantins Werdegang bis 312
3.1 Konstantins Weg zur Macht
3.2 Religiöse Prägung bis 312

4. Die Schlacht an der Milvischen Brücke
4.1 Vorgeschichte
4.2 Ablauf
4.3 Visionsberichte des Laktanz und des Eusebius

5. Hinwendung zum Christentum?
5.1 Konstantin vor 312 ein Christ?
5.2 Religionspolitik
5.3 Öffentliches Interesse
5.4 Schriftliche Quellen und das Selbstzeugnis Konstantins
5.5 Taufe und Tod Konstantins

6. Fazit
6.1 Konstantin – Heide oder Christ?

7. Literaturverzeichnis:

1. Einleitung

Betrachtet man die Forschungsergebnisse zu Konstantin und der Frage nach seiner persönlichen religiösen Haltung, so fällt auf, dass es eine Vielzahl unterschiedlichster Ansichten gibt. Nachdem man gerade vor dem 20. Jahrhundert davon überzeugt war, dass Konstantin ein Christ war, gehen nun viele Forscher dazu über, Konstantins Handeln als areligiös zu sehen, geleitet von rein machtpolitischen Interessen. Auch die Ansicht, dass Konstantin dem Christentum zugehörig gewesen sei, jedoch die Lehre anderweitig auslegte und Aspekte des Sonnenkultes in die Religion mit einfließen ließ, ist oftmals vertreten. Doch wie kann es zu so vielen Deutungen des Lebens Konstantins kommen und gibt es tatsächlich keinerlei eindeutige Indizien für oder gegen eine Hinwendung zum Christentum? Um diese Frage beantworten zu können, ist es notwendig, sich neben der politischen und religiösen Situation des römischen Imperiums im dritten Jahrhundert besonders den Werdegang und die religiöse Prägung Konstantins vor Augen zu führen. Anschließend soll insbesondere die Schlacht an der Milvischen Brücke behandelt werden, da oftmals hier eine konstantinische Glaubenswende verortet wird. Um die Frage nach der religiösen Orientierung des Kaisers im Anschluss an den Sieg über Maxentius zu beantworten, folgt eine Betrachtung der konstantinischen Politik, der öffentlichen Selbstdarstellung, der erhaltenen Dokumente und der Selbstzeugnisse Konstantins, der Taufe und des Todes des Kaisers. Da selbstverständlich nicht alle Faktoren detailliert analysiert werden können, werde ich mich auf einige zentrale Aspekte konzentrieren.

2. Situation im Römischen Reich

2.1 Politische und religiöse Situation Reich bis 306

Um die Umstände der konstantinischen Politik zu verstehen, ist es wichtig im Vorfeld die politischen und religiösen Ausgangsbedingungen zu beleuchten. Konstantin, der zwischen 270 und 2881, also Ende des 3. Jahrhunderts geboren wird, wächst in einer Zeit der Krise des römischen Imperiums auf.2 Mit dem Ende der severischen Herrschaftsdynastie 235 wird eine Veränderung in der Führungsbildung des Reiches eingeleitet und die zuvor aus dem Senatorenstand stammenden Kaiser nun durch sogenannte Soldatenkaiser ersetzt.3 Diese Kaiser, die meist einfacher Herkunft waren, hatten sich in ihrem Heer bewährt und „verdankten ihre Akzeptanz allein dem Militär.“4 Durch dieses neu etablierte Herrschaftsbild kam es zunehmend zu Erhebungen von Gegenkaisern, was wiederum kriegerische Auseinandersetzungen mit sich brachte. Die damit verbundenen Bürgerkriege und Wechsel der Führungsschichten führten zu äußeren und inneren politischen Problemen, die sowohl die Sicherung der Grenzen durch eine geringe Anzahl an Truppenverbände als auch die Steigerung der Steuerabgaben und der Zwangsrekrutierung beinhalteten.5 Um die Situation im Staat zu verbessern und die Götter, die nach antiker Vorstellung für das Wohlergehen und das Fortbestehen des Römischen Reichs verantwortlich waren, zu besänftigen, sprach der Soldatenkaiser Decius 249 ein allgemeines Opferedikt aus.6 Diese erstmalig in der Geschichte des römischen Imperiums auftretende Anweisung an alle Reichsbewohner, den Göttern ein Opfer darzubringen, stellt besonders die Christen, die im Gegensatz zu der jüdischen Gemeinschaft nicht von diesen Ritualen befreit waren, vor Probleme und kann als Ausgangspunkt der daraus entstehenden reichsweiten Christenverfolgungspolitik gesehen werden.7 Diokletian, der sich ab 284 als Augustus etabliert, setzt im Hinblick auf die Grundlage der Reichsstabilisierung und der Bewältigung der zahlreichen Probleme auf die Rückkehr zu den altrömischen Traditionen und auf weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Christentums.8 Dafür verabschiedet er insgesamt vier Edikte, die neben dem Opferbefehl mit Strafmaßnahmen, die bis zum Tod führen konnten, besonders die Zerstörung von Kirchen und liturgischen Gegenständen und die Degradierung von gesellschaftlich hochstehenden Christen beinhalteten.9 Zudem etablierte Diokletian 293 schließlich ein neues Herrschaftskonzept, die sogenannte Tetrarchie, eine Viererherrschaft von zwei Augusti und zwei Caesaren, da er der Auffassung war, dass „er als alleiniger Regent nicht in der Lage sein würde, die drängenden äußeren Probleme erfolgreich zu bewältigen“.10 Das neue Herrschaftsregime, das aus den Augusti Diokletian und Maximian und den Caesaren Galerius und Constantius, dem Vater Konstantins, bestand, war gebildet.11 In den östlichen Provinzen, in denen Diokletian und Galerius herrschten und die Zahl der christlichen Einwohner deutlich höher war als im westlichen Teil des römischen Imperiums, verfolgten Diokletian und nach 305 schließlich Galerius bis 311 eine christenfeindliche Politik.12 Der von Decius 249 proklamierte Opferbefehl wurde weitestgehend fortgeführt, allerdings keinesfalls um eine Verbesserung der Situation des Staates zu erreichen, sondern um gezielt Anhänger des Christentums zu entlarven.13 Im Westen hingegen kann man von einer geringeren Intensität der Christenverfolgung sprechen, die man besonders auf die spärliche Verbreitung der neuen Religion zurückführen kann.14 Nach der Abdankung Maximians im Westen und der Ernennung des Constantius zum Augustus wurde Severus zum Mitkaiser im Westen sowie Maximinus Daia im Osten ernannt.15 Die zweite Tetrarchie war somit etabliert, zerbrach jedoch bereits im Folgejahr 306, als Constantius starb.16

2.2 Das Toleranzedikt des Galerius

Als einer der wichtigsten Edikte vor der Machtergreifung Konstantins, über den gesamten Westen des Römischen Reichs, gilt das Toleranzedikt des Galerius, das 311 verabschiedet wurde. Galerius, der zur Zeit des Edikts als Augustus im Osten herrschte und aufgrund seiner Dienstjahre und der früheren Herrschaft mit Diokletian Senior Augustus aller Herrscher im Imperium war, hatte im Gesamtreich das geltende Gesetzgebungsrecht.17 Dies nutze er um das Ende der Christenverfolgung einzuleiten und das Christentum als religio licita unter den anderen Religionen des Reichs einzugliedern.18 Die damit verbundene „Anerkennung der Christen und ihres Kultes und damit ihres Gottes“19 sorgte sowohl im Gesamtreich für einen neuen Anfang der christlichen Gesellschaft als auch für einen langsamen, aber fortlaufenden Prozess zur Annäherung zwischen dem Heiden- und dem Christentum. Die christlichen Anhänger werden des Weiteren aufgefordert, mit ihrem „Gebet an den Christengott für das Heil von Kaiser und Reich“20 zu beten und werden somit, wie die paganen Kulte, zum Teil der römischen Religionspolitik. Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass Galerius aus religiösen Überzeugungen handelte, da er die christliche Gesellschaft ähnlich wie der Großteil des Volkes noch immer verachtete; die Motive seines Handeln gründen vielmehr in machtpolitischen Erwägungen. Zu ihnen gehören unter anderem die Erkenntnisse aus den Jahren der Christenverfolgung, die zeigten, dass man den christlichen Glauben, der gerade im manchen Teilen des östlichen Reichs schon fast bei der Hälfte der Bevölkerung etabliert war, nicht unterdrücken konnte und dass eine entscheidende Gesetzgebung notwendig war, um den Zusammenhang des Mehrkaisertums zu stärken.21 Diese hatten bis dahin die diokletianische Verfolgung in unterschiedlichster Intensität betrieben, ähnlich wie einige Statthalter.22 Trotzdem kann man das Edikt als Grundstein für das weitere politische Handeln in der Geschichte des Römischen Reichs sehen, das sicherlich auch Einfluss auf die Politik Konstantins nahm.23 Eine Einflussnahme von Seiten Konstantins auf Galerius bzw. auf das Toleranzedikt ist hingegen aus diversen Gründen auszuschließen, da zum einen die Entscheidung aus dem Osten kommen musste - war doch hier der Stellenwert einer einheitlichen Regelung aufgrund der Bevölkerungszusammensetzung im Vergleich zum wenig christianisierten Westen höher - und es zum anderen keinerlei Zeugnisse einer Einflussnahme Konstantins gibt, die diese These unterstützen würden.24

3. Konstantins Werdegang bis 312

3.1 Konstantins Weg zur Macht

Die Truppen des Augustus Constantius riefen nach seinem Tod 305 seinen Sohn Konstantin zum neuen Kaiser aus und missachteten somit die neue vorgeschriebene Ordnung, nach der Caesar Severus zum neuen Augustus hätte aufsteigen müssen.25 Dieses zur Zeit der Soldatenkaiser durchaus übliche Vorgehen ist im neuen tetrarchischen System nicht einfach zu realisieren gewesen, da das „Recht des Stärkeren […] zugunsten eines Rechts des Besseren realisiert werden sollte.“26 Die Ansprüche auf den Kaisertitel stießen daher im Machtzentrum Roms auf enormen Widerstand, insbesondere da diverse Konkurrenten ähnliche Forderungen hatten.27 Der neue erste Augustus Galerius erkannte daher Konstantin nach Verhandlungen als Caesar an und unterstellte ihm dem neuen Augustes des Westens, Severus.28 Jedoch ergab sich aufgrund des Todes von Constantius noch eine weitere politische Folge, in der sich besonders Konstantins späterer Gegner Maxentius, der Sohn des ehemaligen Kaisers Maximian, der sich „als schärfster und langlebiger Konkurrent erwies“29, in Rom, Italien und Afrika etablieren konnte. Durch die politische Rückkehr und Selbsteingliederung Maximians und seines Sohnes in das tetrarchische System sahen sich Galerius und Severus gezwungen, durch militärisches Vorgehen die Viererherrschaft wieder herzustellen. Der Vormarsch der Truppen gegen Maximian scheiterte jedoch, da die Truppen sich weigerten, gegen ihren früheren Kaiser vorzugehen; so wurde Severus schließlich zur Abdankung und Galerius zum Rückzug gezwungen.30 Maxentius nahm durch die Abdankung des rechtmäßigen Augustus des Westens „als vorgeblicher Nachfolger des Severus […]den Augustus-Titel an, den inzwischen sein Vater bei einem Besuch in Gallien auch Konstantin verliehen hatte.“31 Dieser Akt, der sich zusammen mit der Heirat von Maxima Fausta, der Tochter Maximians, vollzog, kann sicherlich als Bündnis des Herrschaftsregimes gegen den drohenden Augustus des Ostens angesehen werden. Diese geplante politische Bindung begann jedoch durch die Eigenproklamation des Maxentius zu zerfallen, da insbesondere sein Vater Maximian die Macht für sich selbst beanspruchte.32 Als dies nicht gelang flüchtete schließlich Maximian zu seinem Schwiegersohn Konstantin, bei dem er später ebenfalls die Macht für sich beanspruchte und schließlich „unter dubiosen Umständen ums Leben“33 kam. Damit war die alte Ordnung der Tetrarchie wiederhergestellt, jedoch verschärfte sich die Situation sowohl im Osten, da die beiden Herrscher Licinius und Maximinus Daia sich um das Erbe des Galerius stritten, als auch im Westen, da durch den Tod des Maximians die Situation zwischen Konstantin und Maxentius zu eskalieren drohte. Durch den Tod des Maximians ergab sich - neben der eskalierenden Auseinandersetzung zwischen den beiden Herrschern, da Maxentius Konstantin die Schuld an dem Tod seines Vaters gab - ein weiteres Problem für Konstantin. Dieser hatte zuvor seine „Position bislang mit Rekurs auf Maximian begründet, der ihn ja zum Augustus ernannt hatte“34, nun jedoch tot war. Diese prekäre Lage der Herrschafts-legitimation versuchte er durch die Wahl eines Schutzgottes zu lösen, die ich im folgenden Kapitel behandeln werde.

3.2 Religiöse Prägung bis 312

Um Konstantins religiöses Leben zu verstehen und um die Frage der Hinwendung zum Christengott beantworten zu können ist es notwendig, sich die religiöse Prägung Konstantins seit seiner Kindheit bewusst zu machen. Konstantin ist wahrscheinlich zwischen 270 und 288 geboren, ein genauer Geburtstermin bleibt jedoch unbekannt. Die meisten Autoren der Antike setzen seine Geburt jedoch sehr früh um 275 in Naissus in Moesien an.35 Für diese frühe Datierung spricht unter anderem auch die Rede Konstantins an die Versammlung der Heiligen im Jahre 31436, in der er sich in der Blüte des Lebens sieht, die nach antiker Vorstellung mit Anfang 40 beginnt. Über seine Herkunft wissen wir ebenfalls äußerst wenig. Sein Vater, Constantius I. war praefectus praetorio, also der höchste Beamte des Reichsteils und später, ab 293, Caesar des Westens.37 Seine Mutter Helena war hingegen von niederem Stand und wahrscheinlich, wie der Vater, nicht christlich. Allerdings gibt es zu diesem Thema auch divergierende Auffassungen, die insbesondere aufgrund der geringen Durchsetzung der tetrachischen Verfolgungspolitik im Westen des Imperiums eine Verbindung zwischen Constantius und dem Christentum sehen.38 Diese Annahme kann jedoch, ähnlich wie das Bild der frommen und heiligen Helena, die dem Christentum bereits in den früheren Jahren angehörig und Spender vieler Kirchen gewesen sei, als eine Rückprojektion eines Ideals von Seiten der Christusanhänger erachtet werden.39 Hierfür spricht der mangelnde Beweis der fehlenden Teilnahme des Vaters an der diokletianischen Verfolgung und dass man davon ausgehen muss, dass die Christenverfolgung lediglich aufgrund der geringen Verbreitung im westlichen Teil des Römischen Reichs im geringen Umfang verfolgt wurden.40 Ebenfalls kann der Vater Konstantins mit dem Sonnengott in Verbindung gebracht werden, der ihm als Schutzgott gedient hat, was ebenfalls „keinerlei Anzeichen für christliche Überzeugungen in der Familie Konstantins“41 zulässt. Von Konstantins Mutter Helena können wir sagen, dass sie sich, wenn überhaupt, erst sehr spät dem Christentum zugewendet hat.42 Auch das oftmals angeführte Argument, dass Konstantins Halbschwester Anastasia einen christlichen Namen trägt und man dadurch auf einen Kontakt der Eltern mit dem Christentum schließen kann, ist nicht haltbar, da diese den Namen erst mit der Taufe erhielt und keinesfalls von Geburt an.43 Auch Konstantin gibt in seinem Selbstzeugnis, bei der Rede an die Versammlung der Heiligen, klar zu verstehen, dass er keineswegs christlich erzogen wurde und erst später mit dem Christentum konfrontiert wurde.44 Das mangelnde Verständnis für theologische Kontroversen kann ebenfalls ein Indiz für fehlenden Kontakt mit anderen Religionen und Kulten sein.45 Damit steht fest, dass keinerlei Rückschlüsse über Konstantins persönliche Haltung gegenüber dem Christentum auf Basis der familiären Frömmigkeit gewonnen werden können, da insbesondere beim Vater der Sonnengott in den Vordergrund rückt.46 Jedoch könnte Konstantin in der Zeit von 293-305, „in der das Bewusstsein am stärksten durch eine christliche Umgebung geformt werden kann“47, am Hof des Augustus Diokletians in Nikomedian erstmalig in Kontakt mit dem Christentum gekommen sein. Diese Annahme liegt trotz der Christenverfolgungspolitik Diokletians nahe, da diese erst ab 298 betrieben wurde und man davon ausgehen kann, dass bis zum Zeitpunkt der Verfolgung eine größere Christengemeinschaft in der Stadt und am Hof Diokletians ansässig war, die regelmäßige Gottesdienste abhielt.48 Des Weiteren ist anzunehmen, dass Konstantin durch den christlichen Rhetoriklehrer Laktanz unterrichtet wurde und so mit dem Christentum in Berührung kam.49 Diese Annahme der Begegnung kann durch die spätere Lehrtätigkeit des Laktanz bei Konstantins Sohn Crispus bestätigt werden.50 Eine andere Vermutung prägender Ereignisse im Leben Konstantins lässt sich in den Verfolgungen Diokletians ausmachen. Konstantin könnte Augenzeuge von Gerichtsurteilen und Vollstreckungen der jeweiligen Strafen gewesen sein und möglicherweise von diesem Anblick nachhaltig beeinflusst worden sein.51 Inwieweit und wie genau dies geschehen ist, lässt sich nur vermuten, jedoch ist eine gewisse Bewunderung, für die Standhaftigkeit der Christen bis in den Tod nicht abwegig, genauso wie eine Distanzierung von diesen Vorkommnissen.52 Es ist somit festzuhalten, dass vor dem Jahr 306 eine erste Kontaktaufnahme mit dem Christentum wahrscheinlich ist, jedoch eine frühere Hinwendung bzw. Bekehrung zum Christentum auszuschließen ist. Nach der Machtergreifung Konstantins, durch die Ausrufung der väterlichen Truppen zum Augustus, können wir insbesondere durch die Münzprägungen und der herrschaftlichen Propaganda etwas über die religiösen Erwägungen aussagen. Konstantin wendet sich von den Göttern der Tetrarchie, Hercules und Jupiter, ab und dem Sonnengott zu; dieser hat diverse Namen, wird jedoch im Regierungsbezirk Konstantins allerdings meist Apollo genannt.53 Der religionspolitische Kurswechsel verstärkt sich durch den Tod Maximians und nimmt ab 310 eine andere Gestalt an.54 Der Sonnengott wird zum Sol Invictus, zum unbesiegbaren Gott und steht im religiösen Weltbild des Herrschers im Zentrum.55 Konstantin entfernt sich damit vom Polytheismus und wendet sich dem Henotheismus zu. Der Sol Invictus wird dabei zur einer „spezifisch römischen Titulatur des Sonnengottes“56 und nimmt die politische und militärische Rolle der Herrschaftslegitimation und der Schutzgottheit ein. Diesen Wandel kann man besonders anhand der „annähernd variationslosen Sol-Prägungen“57 bis 312 sehen, die im Gegensatz zu den anfänglichen Inschriften und Prägungen von 306 eine klare religiöse Akzentuierung erkennen lassen. Als ein weiteres Argument kann man die Festrede von 310, nach dem Feldzug gegen Maximian, heranziehen die von einer Vision Konstantins mit dem Sonnengott berichtet. Konstantin soll demnach in Gallien vor der Auseinandersetzung eine Vision gehabt haben, in der er sich selbst als Sonnengott wiedererkannte.58 Inwieweit diese Vision historisch belegbar ist, sei irrelevant, da bereits der Gebrauch der Vision etwas über die religiöse und politische Akzentuierung des Herrschers aussagt. Konstantin präsentiert sich in der Öffentlichkeit zunehmend als Sonnengott und lässt bis 312 keine persönliche Nähe zum Christentum erkennen.59 Das alleinige Toleranzedikt, das von Galerius verabschiedet wurde, unterstützt diese Annahme zusätzlich.60 Es ist somit festzuhalten, dass bis zur Schlacht gegen Maxentius keinerlei Hinwendung zum Christentum im Handeln Konstantins zu erkennen und eine mögliche Wende erst nach 311 zu verzeichnen ist. Inwieweit sich die Schlacht an der Milvischen Brücke auf das politische und religiöse Bild des Kaisers auswirkt wird, soll im Folgenden behandelt werden.

4. Die Schlacht an der Milvischen Brücke

4.1 Vorgeschichte

Die Kriegsvorbereitungen beider westlichen Herrscher begannen bereits 311.61 Konstantin, der die treibende Kraft für die kriegerische Auseinandersetzung war, ging vor der Schlacht ein Zweckbündnis in Form einer Verlobung zwischen Licinius und seiner Halbschwester ein, um sich im Osten des Reichs einen Verbündeten zu sichern.62 Dieses Vorhaben war aufgrund der wenig Erfolg versprechenden Ausgangslage der Schlacht gegen Maxentius - dieser hatte bereits zwei Belagerungen der Hauptstadt durch Severus und Galerius siegreich überstanden - durchaus ratsam, jedoch für den Ausgang nicht relevant.63 Maxentius, der aufgrund der vorherigen Belagerungen vorsichtig geworden war, nahm eine verteidigende Rolle ein und nutzte die Erfahrungen der Kriege zuvor.64 Er ließ vor Beginn der Auseinandersetzung große Mengen an Getreide in die Stadt bringen und einen Großteil seiner Truppen in der Hauptstadt stationieren.65 Zudem war kurz zuvor die Befestigungsmauer im Westen Roms verstärkt worden und bot nun keinen leicht zu überwindenden Angriffspunkt mehr. Als weiteren Schritt ließ er „im Norden und den westlichen zentralen Alpen“66 vereinzelte Truppenverbände, unter der Führung von Ruricius Pompeianus, stationieren, die den Gegner aus dem Norden abfangen und so eine Offensive Konstantins verhindern sollten. Somit lässt sich auf eine jeweils schätzungsweise 40.000 Mann starke Armee in Oberitalien und in Rom schließen.67 Die Truppenverbände Konstantins lassen sich hingegen als stark in der Unterzahl ansehen.68 Eine genaue Schätzung bleibt jedoch aufgrund der mangelnden Quellen schwer. In der Lobrede nach der Schlacht spricht der Redner von 35.000 Mann. 69 Inwieweit diese Schätzung jedoch historisch korrekt ist, bleibt zu bezweifeln, da durchaus eine Untertreibung stattgefunden haben kann.70

4.2 Ablauf

Über den Ablauf der Schlacht liegen ebenfalls nur spärliche gesicherte Informationen vor. Konstantin zieht mit seinem Heer 312, trotz geringeren militärischen Ressourcen, über die Alpen in Richtung Rom, um seinen Erzrivalen Maxentius zu besiegen und um sich somit als Alleinherrscher im Westen zu etablieren.71 Seine Strategie beruht dabei insbesondere auf schnelle überraschende Angriffe des Gesamtheers auf die kleineren Truppenverbände der nördlichen Städte und Befestigungsanlagen Italiens.72 Durch die daraus resultierende Überzahl gelingt es Konstantin schnell, die Städte Suisa und Turin in seine Gewalt zu bekommen und weiter in Richtung Süden vorzudringen.73 Dabei bleiben kleinere Truppenverbände zur Sicherung der eroberten Städte zurück.74 Wenig später greift Konstantin den Hauptstützpunkt Verona an. Hierbei kommt es sowohl zu einer mehrtägigen Belagerung der Stadt als auch zu einem Aufeinandertreffen beider Armeen auf offenem Felde.75 Ruricius Pompeianus, der die nördlichen Truppen des Maxentius befehligte, griff Konstantins Armee vor der Stadt an, wurde jedoch besiegt, was schließlich zu der kampflosen Übergabe der Stadt führte.76 Des Weiteren unterwarfen sich weitere Städte, wie zum Beispiel Mailand, Aquileia und Modena, freiwillig Konstantin.77 Damit war der Weg nach Rom im Herbst 312 offen und Konstantin zog über die Via Flaminia in Richtung Haupstadt.78 Sein letztes Nachtlager, in dem Konstantin eine angebliche Begegnung mit dem Göttlichen erfuhr, schlug er 20km vor dem nördlichen Stadttor Roms in Casal Malborghetto auf.79 Inwieweit Konstantins religiöse Erscheinungen auf reale Vorkommnisse beruhen bzw. wie sie wohlmöglich das Ende der Schlacht beeinflussten, sollte vorerst nicht relevant sein. Historisch belegt ist, dass Konstantin am 28. Oktober 312 in Richtung Rom zieht und es zur letzten Auseinandersetzung zwischen ihm und Maxentius kommt. Maxentius verlässt hierbei seine gesicherte Position in den Stadtmauern Roms und zieht eine Schlacht auf dem offenen Feld vor.80 Antike Erklärungsversuche für dieses ungewöhnliche Handeln gehen zum einen von stadtrömischen Unruhen und prokonstantinischen Kundgebungen und zum anderen von einer heidnischen Orakelempfehlung aus.81 Diese vagen Vermutungen sind jedoch in der heutigen Forschung umstritten, da es keinerlei Belege für eine Opposition in der Hauptstadt gibt.82 Wahrscheinlicher ist es daher, dass Maxentius aufgrund seiner militärischen Überlegenheit von einer Fehleinschätzung ausging, die darüber hinaus durch priesterlichen Rat verstärkt wurde.83 Die Jahresfeier zum sechsten Jahrestag der Herrschaft Maxentius könnte ebenfalls ein Ansporn für eine schnelle Unterdrückung des Angreifers gewesen sein.84 Maxentius, der keine militärische Ausbildung wie Konstantin erhalten hatte, schickte einen Teil seiner Armee nach Saxa Rubra, das ungefähr sieben Kilometer von Rom entfernt war. 85 Er selbst blieb an der Milvischen Brücke zurück, die er zuvor abreißen und durch eine hölzerne schmale Brücke ersetzen ließ.86 Durch die Vorhut und die schmale Brücke über den Tiber wollte Maxentius die Truppen Konstantins einkesseln und einen möglichen Rückzug verhindern. Infolge der ersten kriegerischen Auseinandersetzung des Heeres in Saxa Rubra, bei der die Armee starke Verluste erlitten hatte und schließlich den Rückzug antrat, nahm die Schlacht jedoch eine Wendung. Maxentius, der mit einem Teil seiner Truppen und der Prätorianergarde auf der Behelfsbrücke stationiert war, stürzte durch die Flucht seiner Vorhut in den Tiber und ertrank.87 Damit war die Schlacht aufgrund des Todes des Anführers gewonnen und Konstantin konnte schließlich am 29.10.312 in Rom einmarschieren.88

4.3 Visionsberichte des Laktanz und des Eusebius

Eines der meistdiskutierten Themen in Bezug auf Konstantin ist sicherlich die Vision vor der Schlacht und dem überraschenden Sieg an der Milvischen Brücke. Träume und Visionen, die auf das Göttliche hinweisen, traten gerade in der Antike oft auf und gehörten zum Alltag.89 Bereits vor Konstantin griffen Herrscher auf Erlebnisse mit Gottheiten zurück, um insbesondere ihre Herrschaft zu legitimieren und sich eines Schlachtenhelfers gewiss zu sein.90 Konstantin geht hier jedoch noch einen Schritt weiter, indem er zum einen aufgrund der mangelnden Bedrohung seitens Maxentius sein kriegerisches Handeln auf einem Erlebnis mit dem Göttlichen zurückführt und zum anderen das erste Mal in der römischen Geschichte der Christengott eine Rolle spielt.91 Inwieweit Letzteres gerade auf Konstantin zurückzuführen ist und ob es Belege für die in den Visionsberichten geschilderten Ereignisse gibt, wird im Folgenden untersucht. Der erste uns vorliegende Bericht, der Konstantin und die Schlacht von 312 mit einem göttlichen Ereignis in Zusammenhang bringt, ist auf Laktanz zurückzuführen.92 Dieser berichtet von einem Traum, der Konstantin in der Nacht vom 27. auf den 28 Oktober 312 wiederfuhr und in dem er angewiesen wird, „das himmlische Zeichen Gottes auf den Schildern anzubringen und so die Schlacht zu beginnen.“93 Damit kann man bei Laktanz von keiner klaren Vision im eigentlichen Sinne sprechen, sondern von einem Traum, der den sieghaften Ausgang der Schlacht verkündet.94 Nach Laktanz tat Konstantin wie befohlen, „indem er den Buchstaben X umlegte und die Spitze umbog“95 und damit „Christus auf den Schildern“96 anbrachte. Das daraus resultierende Zeichen, „aus einem gekippten Chi, dessen oberes Ende umgebogen wird, so dass es als Ligatur aus Chi und Rho erscheint“97, kann als Staurogramm identifiziert werden und dient durch die Bemalung an den Schildern als göttliche Schutzmacht für die Armee Konstantins. In dem Bericht des Eusebius von 313 erfahren wir stattdessen weder etwas von einem Traum noch von einer Vision. Konstantin, so heißt es, wollte aufgrund des Tyrannen Maxentius die römische Bevölkerung retten und rief daher „durch Gebete den himmlischen Gott und seinen Logos, Jesus Christus den Retter von allen Menschen, als Bundesgenossen an“98, damit dieser ihm bei der Schlacht zur Seite stehe. Erst in einer späteren Version von Eusebius, der Vita Constantini von 338, erfahren wir etwas über die Vision Konstantins.99 Nach einer anfänglichen Hinwendung Konstantins zu dem Gott seines Vaters, der sich bereits in kriegerischen Auseinandersetzungen im Vergleich zu den nicht existierenden paganen Göttern bewährt hatte, erfährt Konstantin zusammen mit seiner ganzen Armee eine himmlische Offenbarung.100 „Um die Mittagszeit, als der Tag sich schon neigte, habe er, so sagte er, oben am Himmel, noch oberhalb der Sonne, das Siegeszeichen des Kreuzes, aus Licht gebildet, gesehen und damit verbunden die Schrift: Darin siege!“101 Da er sich jedoch weder der Bedeutung der Erscheinung noch der sich in ihr mitteilenden Gottheit bewusst war, erschien ihm zusätzlich im Schlaf „der Christus Gottes […] und habe ihm aufgetragen, das am Himmel erschienene Zeichen nachzubilden, um es bei den Begegnungen mit den Feinden als Schutzzeichen zu gebrauchen.“102 Das Zeichen, das Konstantin aus Gold und Edelsteinen formen lässt, beschreibt Eusebius als Lanzenschaft mit einem Querbalken, in der Form eines Kreuzes, das am oberen Ende ein Kranz mit den beiden Anfangsbuchstaben des Erlösers erhielt. Dabei „wurde das Rho in der Mitte durch das Chi gekreuzigt.“103 Dieses Zeichen, das sich im Gegensatz zu der Schilderung Laktanz als Christogramm identifizieren lässt, trug der Kaiser nach Eusebius fortan an seinem Helm und nutzte es „ständig als Schutz gegen jede feindliche, ihm entgegenstehende Macht.“104 Auffällig ist somit, dass sich die beiden Schilderungen von Laktanz und Eusebius widersprechen und lediglich im Traum einige Parallelen zu entdecken sind.105 Diese Erkenntnis lässt an der Historizität der göttlichen Erfahrung Konstantins und der beiden Erzählungen zweifeln.106 Grundsätzlich ist bei Visionen oder Träumen die Echtheit der Erlebnisse abhängig von der Vertrauenswürdigkeit der Person.107 Da Konstantin sein Leben lang derartige Erlebnisse auch mit Göttern der paganen Welt hatte, ist jedoch an seiner Glaubwürdigkeit zu zweifeln, da er offensichtlich als Auserwählter Gottes erscheinen wollte.108 Zudem sind bisher keinerlei Quellen gefunden worden, die Eusebius Fassung bestätigen, dass Konstantins gesamtes Heer ein göttliches Zeichen am Himmel gesehen habe.109 Des Weiteren lassen sich weder Indizien für eine großflächige Schildbemalung, wie bei Laktanz beschrieben, noch Quellen für eine Gestaltung christlicher Objekte am Tag vor der Schlacht finden.110 Man kann daher davon ausgehen, dass Symbole, die Teil der römischen Armee waren, im Nachhinein eine christliche Deutung erhielten.111 Bereits 100 Jahre zuvor, schrieb Minucius Felix, dass „die Feldzeichen, die Fahnen und Standarte eurer Lager: was sind sie anders als vergoldete, verzierte Kreuze.“112 Vergleicht man diese Ansicht mit der Erzählung Eusebius, so fällt auf, dass durchaus das römische Feldzeichen mit einem Lorbeerkranz an der Spitze und mit einer vertikalen Querstange, an dem ein Tuch befestigt werden konnte, eine spätere christliche Umdeutung durch den Bischof erhalten haben kann.113 Ähnliches kann bei Laktanz angenommen werden, der bereits auf den Schildern erhaltene militärische Feldzeichen christlich interpretierte.114 Ein anderer Ansatz geht von einer gesamten christlichen Umdeutung einer Vision Konstantins mit der paganen Götterwelt von 310 aus.115 Gerade in Bezug auf den Visionsbericht des Eusebius aus dem Jahre 324 ist dieser Ansatz nicht zu vernachlässigen, da beide Erzählungen starke Ähnlichkeiten aufweisen.116 So soll nach einer Rede eines Panegyristen Konstantin in der Mittagszeit über der Sonne ein göttliches Zeichen gesehen haben, welches ihm Sieghaftigkeit und eine lange Regentschaft versprach. Dieses Ereignis kann auf ein naturwissenschaftliches Phänomen, ein sogenanntes Ringhalo zurückgeführt werden, das auch ein kreuzartiges Lichtgebilde entstehen lassen kann.117 Obwohl es somit Erklärungen für die mögliche Erscheinung gibt, ist besonders an der Umsetzung der göttlichen Offenbarung zu zweifeln, da es keinerlei Belege für spezielle nach der Offenbarung angebrachte christliche Symbole im Heer Konstantins gibt. Inwieweit Konstantin jedoch einen Traum oder eine Vision hatte, kann nicht beantwortet werden.118 Die Spekulationen reichen hier von einer gesicherten Annahme einer „Begegnung mit einem Gott“119 über einen psychologischen Mechanismus, in der die „Entscheidung sich zum Christengott zu bekehren, um den Sieg davon zu tragen“120 im Traum visualisiert wird bis zu einer bloßen nachträglichen Erfindung christlicher Autoren im Auftrag des Kaisers. Jedoch ist die Echtheit dieses Erlebnisses erst einmal zweitrangig, da zentral die Annahme ist, dass Konstantin Empfänger von göttlichen Visionen sein wollte.121 Konstantins Berufung auf einen Gott, welcher sich nur ihm offenbart, lässt keinen Zweifel an seinem jeweiligen Handeln zu und hilft ihm des Weiteren, sich als auserwählter Herrscher im Volk zu etablieren.122 Die Vision dient damit als politisches Zeichen, das zu jedem bedeutsamen Ereignis gehört und um „die Gunst des Himmels, die für das Kaisertum unerlässlich schien“123 zu betonen. Um welchen Gott es sich dabei konkret handelt, auf den Konstantin sich beruft, bleibt jedoch oftmals undefiniert und wird dadurch je nach Person und der jeweiligen Religionsangehörigkeit anders gedeutet.124 Der Grund hierfür ist insbesondere in den „stark affektiv und emotional aufgeladenen Aussagen [zu finden, welche] zu den Herzen der Menschen“125 sprechen. Ein Beispiel hierfür ist die Rede aus dem Jahre 313, in der der Redner auf „jenen göttlichen Geist“126 verweist und damit Raum für Vermutungen lässt. Die Visionsberichte des Laktanz und des Eusebius sind somit kein Indiz für den Christusglauben Konstantins und müssen daher, um die Religiosität des Kaisers bestimmen zu können, unter anderem zusammen mit den politischen Maßnahmen nach 312 betrachtet werden.127

[...]


1 Ein genauer Datierungsversuch wird aufgrund der spärlichen Quellen erschwert, wird jedoch in 3.1 ausführlich behandelt.

2 Vgl. Piepenbrink, Karen, Konstantin der Große und seine Zeit, in: Brodersen, Kai (Hrsg.), Geschichte Kompakt - Antike, Darmstadt 2002, 1.

3 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 2.

4 Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 2.

5 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 3.

6 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 3.

7 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 22.

8 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 3.

9 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 23.

10 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 5.

11 Vgl. Herrmann-Otto, Elisabeth, Konstantin der Große, in: Clauss, Manfred (Hrsg.), Gestalten der Antike, Darmstadt2 2009, 24.

12 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 24.

13 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 22.

14 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 24.

15 Vgl. Herrmann-Otto, Konstantin der Große, 24.

16 Vgl. Kuhoff, Wolfgang, Die Schlacht an der Milvischen Brücke - Ein Ereignis von weltgeschichtlicher Tragweite, in: Ehling, Kay, Weber, Gregor (Hrsgg.), Konstantin der Große. Zwischen Sol und Christus, Darmstadt - Mainz 2011, 10.

17 Vgl. Bleicken, Jochen, Constantin der Große und die Christen. Überlegungen zur konstantinischen Wende, in: Schlange- Schöningen, Heinrich (Hrsg.), Konstantin und das Christentum. Neue Wege der Forschung, Darmstadt 2007, 68.

18 Vgl. Bleicken, Constantin der Große und die Christen, 68.

19 Giradet, Klaus Martin, Die konstantinische Wende. Voraussetzungen und geistige Grundlagen der Religionspolitik Konstantins des Großen, Darmstadt2 2007, 71.

20 Giradet, Die konstantinische Wende, 72.

21 Vgl. Bleicken, Constantin der Große und die Christen, 70-71.

22 Vgl. Bleicken, Constantin der Große und die Christen, 69.

23 Vgl. Bleicken, Constantin der Große und die Christen, 70.

24 Vgl. Bleicken, Constantin der Große und die Christen, 71.

25 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 10.

26 Wallraff, Martin, Sonnenkönig der Spätantike. Die Religionspolitik Konstantins des Großen, Freiburg - Basel - Wien 2013, 53.

27 Vgl. Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 53.

28 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 10.

29 Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 54.

30 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 11.

31 Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 11.

32 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 29.

33 Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 12.

34 Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 32.

35 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große und seine Zeit, 28.

36 Ausgehend von der Frühdatierung. Die momentane Forschung datiert die Rede an die Versammlung der Heiligen von 313- 328 bzw. geht von mehreren Reden über einen bestimmten Zeitpunkt aus.

37 Vgl. Kraft, Heinz, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, in: Ebeling, Gerhard (Hrsg.), Beiträge zur historischen Theologie 20, Tübingen 1955, 1.

38 Vgl. Bleicken, Constantin der Große und die Christen, 65.

39 Vgl. Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 55.

40 Vgl. Giradet, Klaus Martin, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, in: Aris, Marc- Aeilko u.a. (Hrsgg.), Zweisprachige Neuausgabe christlicher Quellentexte aus Altertum und Mittelalter, Freiburg - Basel - Wien 2013, 49-50.

41 Clauss, Manfred, Die alten Kulte in konstantinischer Zeit, in: Demandt, Alexander, Engemann, Josef (Hrsgg.), Konstantin der Große. Geschichte – Archäologie – Rezeption. Schriftenreihe des rheinischen Landesmuseum Trier 32, Trier 2006, 39.

42 Vgl. Piepenbrink, Karen, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, in: Schlange- Schöningen, Heinrich (Hrsg.), Konstantin und das Christentum. Neue Wege der Forschung, Darmstadt 2007, 29.

43 Vgl. Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 4.

44 Vgl. Giradet, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, 49.

45 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, 29.

46 Vgl. Giradet, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, 51.

47 Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 2.

48 Vgl. Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 2.

49 Vgl. Giradet, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, 51.

50 Vgl. Giradet, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, 51.

51 Vgl. Giradet, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, 52.

52 Vgl. Giradet, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, 52.

53 Vgl. Leeb, Rudolf, Konstantin und Christus. Die Verchristlichung der imperialen Repräsenation unter Konstantin dem Großen als Spiegel seiner Kirchenpolitik und seines Selbstverständnisses als christlicher Kaiser, in: Aland, Kurt, Mehlhausen, Joachim, Müller, Gerhard (Hrsgg.), Arbeiten zur Kirchengeschichte 58, Berlin - New York 1992, 3.

54 Vgl. Leeb, Konstantin und Christus, 3.

55 Vgl. Brandt, Hartwin, Konstantin der Große. Der erste christliche Kaiser. Eine Biografie, München 2006, 39.

56 Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 62.

57 Wienand, Johannes, Der Kaiser als Sieger. Metamorphosen triumphaler Herrschaft unter Constantin I., in: ders. (Hrsg.), Beiträge zur alten Geschichte 19, Berlin 2012, 182.

58 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 39.

59 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 39-40.

60 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 40.

61 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 14.

62 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 43.

63 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 43.

64 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 14.

65 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu. 37.

66 Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 14.

67 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 15.

68 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, 37.

69 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 15.

70 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 15.

71 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, 37.

72 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 43.

73 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 15.

74 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 16.

75 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 16.

76 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 16.

77 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 43.

78 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 43.

79 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 16.

80 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 44.

81 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, 37.

82 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 44-45.

83 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 44-45.

84 Vgl. Kuhoff, Die Schlacht an der Milvischen Brücke, 17.

85 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, 37.

86 Vgl. Bacelo, Pedro, Constantins Visionen: Zwischen Apollo und Christus, in: Schlange- Schöningen, Heinrich (Hrsg.), Konstantin und das Christentum. Neue Wege der Forschung, Darmstadt 2007, 141.

87 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, 37.

88 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 45.

89 Vgl. Weber, Gregor, Mit göttlicher Hilfe – Träume und Visionen Konstantins vor der Schlacht an der Milvischen Brücke, in: Ehling, Kay, Weber, Gregor (Hrsgg.), Konstantin der Große. Zwischen Sol und Christus, Darmstadt - Mainz 2011, 21.

90 Vgl. Fürst, Alfons, Die Christen in Staat und Gesellschaft der Antike, in: Xaver, Franz u.a. (Hrsgg.), Einführung in die Geschichte des Christentums, Freiburg 2012, 87.

91 Vgl. Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 18.

92 Vgl. Weber, Mit göttlicher Hilfe, 23.

93 Keil, Volkmar, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, in: ders. (Hrsg.), Texte zur Forschung 54, Darmstadt 1989, 45.

94 Vgl. Giradet, Konstantin. Rede an die Versammlung der Heiligen, 66.

95 Keil, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, 45.

96 Keil, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, 45.

97 Vgl. Wienand, Der Kaiser als Sieger, 259.

98 Keil, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, 45.

99 Vgl. Wienand, Der Kaiser als Sieger,258.

100 Vgl. Weber, Mit göttlicher Hilfe, 25.

101 Keil, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, 49.

102 Keil, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, 49-51.

103 Keil, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, 51.

104 Keil, Quellensammlung zur Religionspolitik Konstantins des Großen, 51.

105 Vgl. Fürst, Die Christen in Staat und Gesellschaft der Antike, 187.

106 Vgl. Fürst, Die Christen in Staat und Gesellschaft der Antike, 187.

107 Vgl. Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 20.

108 Vgl. Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 20.

109 Vgl. Weber, Mit göttlicher Hilfe, 25.

110 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 54-55.

111 Vgl. Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 66.

112 Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 66.

113 Vgl. Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 66.

114 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 56.

115 Vgl. Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 60.

116 Vgl. Brandt, Konstantin der Große, 56.

117 Vgl. Giradet, Klaus Martin, Konstantin und das Christentum: Die Jahre der Entscheidung 310- 314, in: Demandt, Alexander, Engemann, Josef (Hrsgg.), Konstantin der Große. Geschichte – Archäologie – Rezeption. Schriftenreihe des rheinischen Landesmuseum Trier 32, Trier 2006, 72.

118 Vgl. Weber, Mit göttlicher Hilfe, 23.

119 Vgl. Piepenbrink, Konstantin der Große - wendet sich nicht dem Christentum zu, 39.

120 Vgl. Veyne, Paul, Als unsere Welt christliche wurde. Aufstieg einer Sekte zur Weltmacht, München 2008, 61.

121 Vgl. Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 21.

122 Vgl. Kraft, Kaiser Konstantins religiöse Entwicklung, 21.

123 Demandt, Alexander, Wenn Kaiser träumen – Die Visionen Konstantins des Großen, in: Demandt, Alexander, Engemann, Josef (Hrsgg.), Konstantin der Große. Geschichte – Archäologie – Rezeption. Schriftenreihe des rheinischen Landesmuseum Trier 32, Trier 2006, 53.

124 Vgl. Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 56.

125 Wallraff, Sonnenkönig der Spätantike, 56.

126 Brandt, Konstantin der Große, 47.

127 Vgl. Leppin, Hartmut, Konstantin der Große und das Christentum bei Jacob Burckhardt, in: Goltz, Andreas, Schlange- Schöningen, Heinrich (Hrsgg.), Konstantin der Große. Das Bild der Kaisers im Wandel der Zeiten. Beihefte zum Archiv für Kulturgeschichte 66, Köln - Weimar - Wien 2008, 269.

Details

Seiten
37
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656837251
ISBN (Buch)
9783656837268
Dateigröße
671 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v284069
Institution / Hochschule
Universität Siegen
Note
1,3
Schlagworte
konstantin große schlacht milvischen brücke hinwendung kaisers christentum

Autor

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Titel: Konstantin der Große und die Schlacht an der Milvischen Brücke