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Verbesserung des aufrechten Sitzens durch Förderung des Tonusaufbaus mit Hilfe von Symbolspielhandlungen

Im Rahmen des Sportunterrichts in einer Unterstufe am Förderzentrum Geistige Entwicklung

Examensarbeit 2014 25 Seiten

Sport - Sonstiges

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1... Problemstellung

2. Unterrichtspraxis
2.1 Lerngruppe
2.2 Tonus. Tonusregulation und beteiligte Systeme
2.3 Didaktische Aufbereitung
2.4 Methodische Überlegungen
2.4.1 Orientierung an den Wesensmerkmalen von Handlung
2.4.2 Spiel als Methode/Symbolspiel
2.4.3 Allgemeine Struktur des Unterrichtsaufbaus
2.4.4 Individuelle methodische Entscheidungen
2.4.5 Orientierung an Impulshierarchie
2.5.1 Exemplarische Darstellung einer Doppelstunde
2.5.2 Tabellarische Darstellung der Unterrichtsinhalte der Unterrichtseinheit

3... Evaluation und persönliches Resümee
3.1. Beobachtungen der Sitzveränderungen und genutzten Hilfsspannungen im Morgenkreis
3.2. Auswertung der Diagnostikaufgaben
3.3. Nebenbeobachtungen
3.4. Fazit

4... Literatur

5 Anhang

1. Problemstellung

Besonders am Förderzentrum Geistige Entwicklung findet man oftmals Kinder vor, die Schwierigkeiten im Bereich der Tonusregulation zeigen, also den Spannungszustand ihrer Muskulatur nur unzureichend steuern können.

Dies kann weitreichende Folgen haben, wie z. B. große Schmerzen in Gelenken durch zu hohen Krafteinsatz (u. a. bei der Stifthaltung beim Malen und Schreiben), Haltungsschäden und Aufmerksamkeits- und damit Lernstörungen durch einen niedrigen Haltetonus, der zur Folge haben kann, dass alle Aufmerksamkeit und Anstrengung für die Haltungsstabilität aufgebraucht wird und somit nicht für kognitive Aktivitäten zur Verfügung steht.

Daher muss ein generelles pädagogisches Interesse bestehen, die Tonusregulation bei Kindern wahrzunehmen und zu fördern, was im sonderpädagogischen Kontext noch stärker erhöhte Bedeutung erhält.

Hierzu bieten sich der Sportunterricht als bewegungsreiche Lernzeit und in ihm die Symbolspielhandlungen als stark motivationsförderndes Instrument hervorragend an.

In meiner Lerngruppe, einer U3 an einem Förderzentrum Geistige Entwicklung, bestehend aus 4 Schülerinnen und 3 Schülern1 im Alter von 8-10 Jahren, fiel mir besonders im Sportunterricht auf, wie es den Kindern große Schwierigkeiten bereitete, bestimmte Übungen auszuführen, die eine erhöhte Körperspannung erfordern, wie z. B. das Gezogen-Werden auf zwei Teppichfliesen. Aber auch im Kunstunterricht zeigten sich häufig Probleme in der Kraftdosierung, die sich dadurch äußerten, dass zu gestaltendes Papier durch zu hohen Krafteinsatz beim Zeichnen und Malen zerrissen wurde. Ferner zeigte sich eine Notwendigkeit der Förderung der Tonusregulation in unangemessen intensiven Verhaltensformen bei Tätigkeiten im Morgenkreis (heftiges Schlagen auf Fotokarte anstatt sie aufzuheben, heftiges Trampeln und Aufspringen statt Gehen und leisem Landen), sowie bei der Schwierigkeit, über einen längeren Zeitraum aufrecht zu sitzen (es erfolgen häufige Sitzveränderungen und das Nutzen von Hilfsspannungen) und sich dabei auf Lerngegenstände zu konzentrieren. Diese ungünstigen Verhaltensweisen können neben der problematischen Tonusregulation auch durch Beeinträchtigungen bei der tiefensensiblen Wahrnehmung bedingt sein, die oftmals mit Schwierigkeiten im Bereich der Tonusregulation einhergehen.

Dies weckte in mir den Wunsch, die Tonusregulation meiner SuS zu fördern, um Haltungsschäden, Gelenkschmerzen und weiteren tonusbedingten Problematiken im Alltag vorzubeugen. Nach einer ersten Diagnostik (s. Kapitel 3.2.) bzw. Gesprächen mit der behandelnden Schulphysiotherapeutin wurde deutlich, dass 4 SuS über einen sehr niedrigen Muskeltonus verfügen, während die übrigen 3 SuS sich eher im normotonen Bereich bewegen (1 Schüler tendiert dabei eher in Richtung Hypertonie). Somit rückte anstatt der Förderung der Tonusregulation mehr die Förderung des Tonusaufbaus in meinen unterrichtlichen Fokus.2 Ziel der Einheit war für mich, den Tonus meiner SuS langfristig aufzubauen, um sie dadurch vor gesundheitlichen Schäden und weiteren Lernerschwernissen zu bewahren.

Diesem Ziel wollte ich mit einer Einheit nachkommen, die stark auf Symbolspielhandlungen ausgerichtet ist und zudem tonusaufbauende, sowie tonusregulationsförderliche Aufwärmspiele und entspannende Massagen (zum Abschluss der jeweiligen Stunde als Kontrapunkt zur Anspannung und als Bestandteil der Förderung der tiefensensiblen Wahrnehmung) beinhaltet.

Dabei stellte ich mir begleitend und abschließend die Fragen:

Lassen sich durch die Bewegungsangebote im Sportunterricht erkennbare Verbesserungen des Haltetonus feststellen?

Wie verändert sich dadurch die Sitzposition der SuS im schulischen Alltag?

Um die erste der beiden Leitfragen zu evaluieren setzte ich zum einen vor und nach der Unterrichtseinheit einen Diagnostikbogen ein, den ich aus J. Ayres Gezielten Beobachtungen3, Frostigs Entwicklungstest4, dem Movement-ABC5 und dem Paepki- Konzept6 ableitete (siehe Anhang). Dieser hilft vergleichbare Beobachtungen zu treffen, ist allerdings nicht mit standardisierten Testverfahren gleichzusetzen, die für Muskeltonus (noch) nicht existieren. Die Überprüfungen anhand des Diagnostikbogens wurden per Videoaufnahme dokumentiert, wodurch die Unterschiede bzgl. des Haltetonus vor und nach der Unterrichtseinheit besonders gut mit einander verglichen werden konnten. Begleitend zur Unterrichtseinheit notierte ich zudem weitere Beobachtungen über Konzentrationsfähigkeit, Haltetonus, Bewegungsqualität und andere Verhaltensweisen der SuS in diversen schulischen Kontexten, für die Tonus eine zentrale Rolle spielt.

Außerdem setzte ich regelmäßig im Morgenkreis und im Lese-/Rechenkurs einen Beobachtungsbogen (siehe Anhang) ein, in dem die Anzahl der Sitzveränderungen und die der beim Sitzen genutzten Hilfsspannungen der SuS dokumentiert werden kann, um die zweite der beiden Leitfragen zu evaluieren.

Durch Erstellung eines Kompetenzrasters zu Fertigkeiten, für die Tonus zentral ist (Sich- Ziehen, Abspringen und Landen, Springen, Klettern, Laufen und „Einfrieren“), die eingehende Diagnostik und meine sonstige Kenntnis der Lern- und Entwicklungsstände der SuS konnte ich bei der Konzeption der Unterrichtseinheit auf eine angemessene Differenzierung und im Zuge der vorliegenden Arbeit und Unterrichtseinheit verstärkt auf weitere Ausbildungsstandards achten. Hierbei waren besonders die allgemeinen Ausbildungsstandards 7 (unterschiedliche Voraussetzungen und Kompetenzen der Lernenden berücksichtigen) im Sinne von Differenzierung, die ich häufig durch parallele Aufbauten oder das Zulassen von verschiedenen Fortbewegungsarten realisieren konnte, 10 (adressaten- und funktionsgerechte Gestaltung der Lernräume) durch diverse Bewegungsangebote in attraktiven Parcours und 25 (Konsequenzen aus der Reflexion der eigenen Arbeit ziehen) im Sinne von Unterrichtsentwicklung in meinem Fokus. Zudem berücksichtigte ich besonders Nr. 1 der ergänzenden Standards für die Sonderpädagogik­Ausbildung, indem ich mir die Inhalte der Entwicklungsbereiche Wahrnehmung ; Bewegung, Sprache ; Denken, sowie personale ; soziale Identität vertiefend aneignete und auf meinen Unterricht anwenden konnte.

Wenngleich die Unterrichtseinheit auch das Ziel verfolgte, dass die SuS sich langfristig körperlich wohlfühlen (Leitthema 37 ), lässt sie sich optimal dem Leitthema 1 „Sich in Raum und Zeit orientieren“8 zuordnen, da die SuS sich am eigenen Körper orientieren, Grundformen der Bewegung erkunden bzw. verbessern, auf akustische Signale mit bestimmten Bewegungen reagieren, ihr Körpergefühl (weiter)entwickeln, sich darüber austauschen, sowie Arbeitsabläufe und -ergebnisse bewerten sollten.9

2. Unterrichtspraxis 2.1 Lerngruppe

Die Lerngruppe besteht aus 7 SuS im Alter von 8 bis 10 Jahren.

Während Leon und Shakira, die generell als die leistungsstärksten Kinder der Lerngruppe auftreten, meinen Beobachtungen zur Folge über eine oftmals angepasste Tonusregulation und einen normotonen Grundtonus verfügen, kann ich Lorne, Marcel, Sofia und Marike jeweils eine Hypotonie attestieren. Pascal liegt meiner Beobachtung nach im Bereich zwischen Hyper- und Normotonie (siehe 2.2).

Der älteste Schüler, Lorne, kann als Schüler mit erhöhtem Assistenzbedarf bezeichnet werden. Er lebt unter den Bedingungen einer Autismus-Spektrums-Störung, agiert nicht­sprechend und wird abwechselnd von zwei Schulbegleitungen durchgängig betreut.

Er verfügt laut der behandelnden Physiotherapeutin und den Beobachtungen des Klassenteams über einen extrem niedrigen Muskeltonus, wobei seine Verhaltensweisen durch Überkompensation häufig sehr hyperton wirken. Er läuft im Zehenspitzen-Gang, hüpft sehr gerne permanent auf und ab und beschäftigt sich generell mit Freude an Aufbauten in der Sporthalle im Rahmen des Sportunterrichts.

Auch der Schüler Marcel lebt unter den Bedingungen von Autismus und wird von einer Schulbegleitung im Schulalltag betreut. Mittlerweile lässt er sich vermehrt aufdie Aufgaben und Übungen im Sportunterricht ein, bricht gelegentlich jedoch noch daraus aus und es fällt ihm manchmal schwer, Vorgaben umzusetzen und einzuhalten. Marcel ist ebenfalls ein sehr bewegungsfreudiger Schüler. Sein Muskeltonus ist häufig sehr hypoton, während in letzter Zeit häufiger zu beobachten ist, wie er - bei intrinsischer Motivation - eine stärkere Anspannung der Muskeln zur Ausführung bestimmter Aufgaben erreicht.

Sofia und Marike sind die beiden weiteren Schülerinnen, denen eine deutliche Hypotonie zu bescheinigen ist. Letztere lebt zusätzlich unter den Bedingungen von Epilepsie und der Einnahme - wie auch Lorne - von Petnidan und weiteren Medikamenten.

Beiden fällt es sehr schwer sich auf Lerngegenstände zu konzentrieren, wobei im Sportunterricht eine erhöhte Bereitschaft und eine große Freude zu erkennen ist. Durch häufiges Erinnern des Klassenteams können in diesem Rahmen auch vorgegebene Kriterien zunehmend besser eingehalten werden.

Letzteres gilt auch für den Schüler Pascal, der trotz starken Übergewichts mit großer Freude am Sportunterricht teilnimmt und über einen eher normotonen bis erhöhten Muskeltonus verfügt.

Die kognitiv leistungsstärksten Kinder der Lerngruppe, Leon und Shakira, sind gleichzeitig die Kinder mit der fortgeschrittensten motorischen Entwicklung und mit der ausgeprägtesten Fähigkeit für eine angemessene Tonusregulation, was sich darin zeigt, dass sie zahlreiche sportliche Aufgaben korrekt ausführen und auch andere Tätigkeiten im schulischen Alltag mit angemessenem Krafteinsatz bewältigen.

Insgesamt bereitet der Sportunterricht der Lerngruppe große Freude und sie zeigen große Anstrengungsbereitschaft.

2.2. Tonus. Tonusregulation und beteiligte Systeme

„Tonus“ oder „Muskeltonus“ bezeichnet den Spannungszustand der Muskulatur.

Dem Handlungsregulationsmodell von Achim Rix und Hans-Jochen Gallinat zur Folge lässt sich die Steuerung des Tonus dem Handlungsregulationssystem für Aktivation, der Basis des Modells, zuordnen, welches „sich aus den stammesgeschichtlich älteren Teilen des Zentralen Nervensystem zusammen [setzt] (Rückenmark, Formatio reticularis, Hirnstamm).“10

Neben dem Tonus ist das Handlungsregulationssystem für Aktivation auch für Konzentration und Aufmerksamkeit entscheidend und besitzt somit „für den Lern- und Entwicklungsprozess eine grundlegende Bedeutung.“11

Auch in meiner Lerngruppe fällt auf, dass die beiden Kinder mit der besten Fähigkeit zur Tonusregulation gleichzeitig die Kinder sind, die die besten kognitiven Leistungen erzielen.

Gallinat und Rix unterscheiden zwischen vier Zuständen des Muskeltonus:

„Ausgeglichen (normoton)

Verspannt (hyperton)

Schlaff (hypoton)

Wechselhaft (dyston)“12

Während bei hypotonen Kindern besonders der Tonusaufbau angezeigt ist, bedürfen hypertone Kinder eher der Förderung der Tonusregulation. In manchen Disziplinen wird allerdings auch der Tonusaufbau unter Tonusregulation erfasst.

Kinder mit hypotoner Problematik wenden durch Überkompensation oftmals zu viel Kraft für bestimmte Tätigkeiten aus, so dass sie sehr hyperton wirken können. In diesem Fall liegt der Ansatz nahe, an der Tonusregulation, an der Kraftdosierung zu arbeiten. Allerdings kann einer solchen Problematik auch mit Tonusaufbau begegnet werden, da dieser langfristig geeigneter scheint, hypotonen Kindern einen angemessenen Krafteinsatz zu ermöglichen, da er ihnen mehr Kraft bereitstellt, die gezielter eingesetzt werden kann.

Der fürs Sitzen und Stehen entscheidende Haltetonus umfasst alle Muskeln, die an aufrechter Haltung beteiligt sind. Dazu gehören die Rückenmuskeln, die geraden und schrägen Bauchmuskeln, die Skalenusmuskeln (die zur ventralen Halsmuskulatur gehören), der Hüftmuskel Glutaeus, der Hüftbeuger, sowie die vorderen und hinteren Oberschenkelmuskeln.13 Möchte man den Haltetonus fördern, muss man also die genannten Muskelgruppen fördern. Dadurch wird die passive, permanente

Muskelspannung erhöht, was wiederum dazu führt, dass die Möglichkeit verbessert wird, erhöhte aktive, aktuelle Muskelspannung zu erzeugen.

Für Übungen gilt: Je kleiner die Unterstützungsfläche, desto erhöhter muss der

Muskeltonus sein; z. B. ist für den einbeinigen Stand mehr Muskeltonus erforderlich als für den beidbeinigen.14

Neben biologischen Voraussetzungen können Emotionen und Lernatmosphäre Einfluss auf den Muskeltonus haben („angespannte/entspannte Situation“). So kann Druck als negativ erlebte Anspannung empfunden werden, während Spannung („Schaffen wir es, das Ziel zu erreichen?“) als positiv erlebte Anspannung erlebt werden kann. Spannung schafft Anspannung!

Die taktil-kinästhetische oder auch propriozeptive Integration vermittelt neben der Oberflächensensibilität (Berührungsempfindung) die Tiefensensibilität, die den Grad der Streckung bzw. Beugung der Muskulatur15 und die Druck- und Zugwirkung aufGelenke und Muskulatur wahrnimmt. Tiefensensible Reize bieten daher Kindern die Möglichkeit, ihren Körper, ihre Muskulatur besser wahrzunehmen und in der Folge besser zu regulieren.

2.3 Didaktische Aufbereitung

Unterschiedliche Tätigkeiten stellen unterschiedlich hohe Anforderungen an den Tonus und die Tonusregulation (das Sich-Ziehen auf einer Wolldecke erfordert wesentlich mehr Körperspannung als das Gehen). Zudem bestimmen verschiedene Aspekte den Schwierigkeitsgrad der Anforderungen von bestimmten Tätigkeiten:

Z. B. Fläche (u. a. breit - schmal; eben - schief, statisch - dynamisch, ebenerdig - erhöht, hart-weich) und beteiligte Muskelgruppen (wenig - viel).16 Zahlreiche Fortbewegungsarten fördern den Aufbau des Muskeltonus und insbesondere den Aufbau des Haltetonus. Für meine Lerngruppe bieten sich dabei besonders das Klettern, das Springen, das Abspringen und Landen, das Gehen/Laufen und das Fortbewegen auf unterschiedlichen Medien (Rollbrett, Wolldecke, Teppichfliese) an, da diese dazu geeignet sind, die für den Haltetonus elementaren Muskelgruppen zu fördern und die Kinder gleichzeitig diese Tätigkeiten in Spielphasen mit Freude und intrinsischer Motivation ausüben. Aus dem Fundus dieser sensomotorischen Tätigkeiten speisen sich die fachlichen Lernziele für die vorliegende Unterrichtseinheit, die anhand von Kriterien jeweils gemeinsam erarbeitet, durchgeführt und reflektiert wurden.

Lernziel war es, folgende Tätigkeiten (in Anlehnung an die entsprechenden Handlungsstrukturanalysen nach Gallinat/Rix)17 zu verbessern, die aufeinander aufbauen, fokussiert und kriteriengeleitet reflektiert wurden:

[...]


1 Im Folgenden wird für „Schülerinnen und Schüler“ die Abkürzung „SuS“ verwendet.

2 In manchen disziplinären Gruppen wird der Tonusaufbau ebenfalls mit Tonusregulation bezeichnet, doch in Abgrenzung zur Kraftdosierung, die die Tonusregulation ebenfalls umfasst, konzentriere ich mich in der vorliegenden Arbeit und der Unterrichtseinheit hauptsächlich auf den Aufbau von Muskeltonus, wenngleich eine zusätzliche Förderung der Tonusregulation erfolgt.

3 Vgl. Ayres, Jean: Bausteine der kindlichen Entwicklung. Die Bedeutung der Integration der irme für die Entwicklung des Kindes, Berlin 1992, sowie Karch, D. u. a.: Sensorische Integrationstherapie nach Jean Ayres. Stellungnahme der Gesellschaft für Neuropädiatrie e. V., in: Aksu, F. (Hg.): Neuropädiatrie, Nürnberg 2001, S. 742­760.

4 Vgl. Lockowandt, O. (Hg.): Frostigs Entwicklungstest der visuellen Wahrnehmung, Weinheim 2000.

5 Vgl. Petermann, F. (Hg.): Movement Assessment Battery for Children-2. Deutschsprachige Adaption nach S.E. Henderson, D. A. Sudgen und A.L. Barnett, Manual, Frankfurt am Main 2011.

6 Vgl. Bein-Wierzbinski, W.; Heidbreder-Schenk, C.: Konzentration und Körperhaltung erfolgreich fördern - 40 Bewegungsspiele für Turnhalle und Klassenraum, Dresden 2010, sowie Bein-Wierzbinski: Eine kleine Raupe geht auf Wanderschaft...und macht viele Bekanntschaften. Neuromotorisches Übungsprogramm für Kinder im Vorschulbereich und in der Grundschule, Dortmund 2013.

7 Vgl. Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein (Hg.): Lehrplan Sonderpädagogische Förderung, Kiel 2002, S.21.

8 Ebd., S. 18.

9 Vgl. ebd., S. 18-21.

10 Gallinat, Hans-Jochen; Rix, Achim: Den Körper im Gleichgewicht. Psychomotorische Entwicklungsförderang der Gesamtkörperkoordination, Buxtehude 2009, S. 8.

11 Ebd.

12 Ebd., S. 12.

13 Vgl. http://www.sportlerfrage.net/frage/verbessert-man-seine-koerperspannung-ueber-training-der-bauchmuskulatur [Letzter Zugriff am 09.07.2014].

14 Vgl. ebd.

15 Ebd., S. 10.

16 Im Sinne des Instruments „Handlungsstrukturanalyse“ nach Gallinat/Rix lassen sich sensomotorische Fertigkeiten in ihrem sach- oder entwicklungslogischen Aufbau erfassen und hierarchisieren. Vgl. hierzu ebd., S. 18ff.

17 Vgl. hierzu ebd., S. 154ff.

Details

Seiten
25
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656864738
ISBN (Buch)
9783656864745
Dateigröße
544 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v286205
Institution / Hochschule
Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein
Note
1,0
Schlagworte
verbesserung sitzens förderung tonusaufbaus hilfe symbolspielhandlungen rahmen sportunterrichts unterstufe förderzentrum geistige entwicklung

Autor

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Titel: Verbesserung des aufrechten Sitzens durch Förderung des Tonusaufbaus mit Hilfe von Symbolspielhandlungen