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Internationale Politische Globalisierung

Referat (Ausarbeitung) 2014 7 Seiten

Politik - Grundlagen und Allgemeines

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Interaktionsfelder der Globalisierung
2.1. Handel
2.2. Weltweites Handelswachstum
2.3. Wachstum des Welthandels 1948-
2.4. Regionale Anteile am Weltexport
2.5. Exportanteile nach Regionen

3. Finanzen und Währung

4. Globalisierung im 21.Jahrhundert

5. Wer reguliert den Welthandel – Die Rolle der WTO

6. Kurzes Fazit

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

Globalisierung bedeutet, dass verschiedene Lebensbereiche über die ganze Welt immer enger verflochten werden. Dazu gehören Systeme wie Wirtschaft, Politik, Umwelt, Kommunikation und Kultur. Menschen aus verschiedenen Kontinenten lernen sich kennen und Handlungsmöglichkeiten sind überdimensional gewachsen. Die räumliche Distanz spielt keine große Rolle mehr, wie in den vergangenen Jahrhunderten, aufgrund der schnellen Transportmöglichkeiten, die heute existieren.

2. Interaktionsfelder der Globalisierung

2.1. Handel

Definition: Mehrere oder zwei Partner interagieren miteinander. Dabei werden Waren getauscht.

Definition internationaler Handel: Dabei werden Waren grenzüberschreitend getauscht. Dafür müssen die Grenzen zwischen Nationalstaaten abgebaut werden. Das Ziel von Handelsbeziehungen ist, dass für beide Seiten oder eine Seite Gewinne erwirtschaftet werden.

Die politischen Auswirkungen sind komplizierter, weil die Geschäftspartner bei internationalen Geschäften nicht nur in verschiedenen Staaten sondern auch in unterschiedlichen politischen Systemen tätig sind.

Die liberalen Klassiker waren von der positiven Wirkung zwischen Freihandel und Frieden überzeugt.

Die Neo-Funktionalisten drückten sich vorsichtiger aus. Sie waren der Meinung, dass nicht nur Freihandel, sondern jeder Handel den Frieden fördert. Handel ist besser als kein Handel.

Die Wirtschaftsnationalisten waren davon überzeugt, dass Handel neben Gewinn auch zum Krieg führt. Handel zwischen Nationen würde für die einen mehr Vorteile als Nachteile bringen. Außerdem würde man eine Verwicklung in fremde Angelegenheiten damit verbinden.

Die Marxisten sahen den Handel sehr negativ, weil die Grundlage der Kapitalverkehr war. Positiv sahen sie darin einen Motor des Fortschritts. Die Konflikte der Bourgeoisie würden stärker werden und leisteten damit einen Vorteil für die soziale Revolution.

Die Empirie empfand den Handel als nicht spannungsfrei. Um eigene Vorteile zu erreichen, gab es schon immer Kriege und Nationalkriege. Ein historisches Beispiel ist der Krieg Roms in der Antike mit Karthago, bei dem Rom siegte und somit den Konkurrenten ausschaltete.

Der Politikwissenschaftler Richard Rosecrance hat am Beispiel der Nachkriegszeit die positiven Handelsbeziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Japan hervorgehoben, die sich von den USA und Russland durch waffenfreie Ziele unterschieden.

2.2. Weltweites Handelswachstum

In den letzten 250 Jahren übertraf das Handelswachstum das allgemeine Wirtschaftswachstum. Einen deutlichen Einbruch gab es nur zwischen 1929 und 1933. Nach dem zweiten Weltkrieg „boomte“ der Welthandel. Das Wachstum des Welthandels war nicht linear sondern zyklisch, was die folgenden Zahlen zeigen:

1950-1964 Wachstum von unter 8%

1964-1974 über 8%

1974-1984 nur 3%

1880-1990 über 4% und 1990-2000 sogar 6%

2.3. Wachstum des Welthandels 1948-2000

Die Haupthandelsstaaten sind an erster Stelle die USA mit einem Weltanteil von Warenexporten von 12,3% und Warenimporten von 18,9%. An zweiter Stelle steht Deutschland mit einem Exportanteil von 8,7% und einen Importanteil von 7,5%. Danach folgt Japan mit 7,5% Export- und 5,7% Importanteil. Diese drei Nationen stehen schon seit 20 Jahren an der Spitze des Welthandels. Mit größerem Abstand folgen Frankreich und Großbritannien.

2.4. Regionale Anteile am Weltexport 2000

Bei den regionalen Anteilen stieg der Weltexport in Westeuropa von 31% auf 40% im Jahr 2000, in den USA sank er von 27% auf 17%. Nur Asienanteile stiegen von 14% auf 26%.

Es fällt auf, dass zwischen den Industriestaaten hauptsächlich Fertigprodukte getauscht werden. Handeln Industriestaaten mit Entwicklungsländern werden in erster Linie Rohstoffe gegen industrielle Fertigwaren getauscht. Die Ausnahme bildet nur Japan, das im Handel mit den USA von Amerika mehr Rohstoffe und Halbwaren, anstelle von Fertigwaren importierte.

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Details

Seiten
7
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656864837
Dateigröße
464 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v286278
Institution / Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen – Politikwissenschaften
Note
15 Punkte
Schlagworte
Globalisierung Politik International

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Titel: Internationale Politische Globalisierung