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Interaktion im Sport. Analyse der interaktiven Beziehungen zwischen beteiligten Gruppen aus der Dokumentation „Wir die Wand“

(Südtribüne von Borussia Dortmund) vom 20.04.2013

Seminararbeit 2014 17 Seiten

Gesundheit - Sport - Sportökonomie, Sportmanagement

Leseprobe

Gliederung

1. Einleitung

2. Definition Interaktion
2.1 Zwei Kommunikationsmodelle im Überblick
2.1.1 Kommunikationsmodell von Paul Watzlawick
2.1.2 Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun

3. Kriterienkatalog
3.1 Interaktion zwischen Fans und eigener Mannschaft
3.2 Interaktion zwischen Fans und gegnerischer Mannschaft
3.3 Interaktion zwischen Stadionsprecher und Fans
3.4 Interaktionen zwischen den Fans selbst

4. Fazit

5. Quellen

6. Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung

Ständig begegnen wir Menschen auf der Straße, bei der Arbeit oder auch beim Sport. Dabei kommunizieren wir sowohl verbal, als auch nonverbal, mit unseren Mitmenschen und nehmen dabei eine gewisse Meinung oder Haltung ein, die wir unserem Gegenüber zeigen. Hier entstehen Interaktionen zwischen mindestens zwei Personen. Bei dieser Erkenntnis gewinnt nicht nur unsere verbale Kommunikation an Bedeutung, sondern auch unsere Körpersprache. Denn sie ist der Grund dafür, dass wir trotz ohne Worte miteinander kommunizieren und Informationen austauschen. Somit beziehen wir uns in Momenten der nonverbalen Kommunikation auf Gestik, Mimik und Körperhaltung, um Mitteilungen von Mitmenschen zu gewinnen. Sei es die Freude über ein Tor beim Fußball, die wir mit hochreißenden Armen signalisieren oder eben auch die Enttäuschung über einen Gegentreffer, bei der man die Hände eher vor das Gesicht hält. Sowohl in der nonverbalen, als auch in der verbalen Kommunikation, entstehen interaktive Beziehungen, aus denen man Informationen gewinnen und interpretieren kann.

Die Südtribüne des Signal Iduna Park's, dem Stadion von Borussia Dortmund, ist mit 25.000 Stehplätzen die größte Stehplatztribüne in ganz Europa. Bei jedem Spiel ist sie ausverkauft und erleuchtet in den Vereinsfarben schwarz und gelb. Die Zuschauer auf dieser Tribüne gehören den unterschiedlichsten sozialen Schichten an und doch haben sie eines gemeinsam: Ihre Leidenschaft zu Borussia Dortmund.

In der vorliegenden Seminardokumentation mit dem Thema „Analyse der interaktiven Beziehungen zwischen beteiligten Gruppen aus der Dokumentation „Wir die Wand“ (Südtribüne von Borussia Dortmund) vom 20.04.2013“ soll der Fokus auf das Verhalten und der Kommunikation zwischen verschieden Gemeinschaften liegen. Dabei sollen die Meinungen und die Haltungen der Leute sichtbar gemacht und analysiert werden. Mögliche Erkenntnisse können jegliche Formen des Gefühlsaustausches sein, wie zum Beispiel Freude, Trauer oder Wut. Des Weiteren werde ich versuchen „das Leben auf der Südtribüne“ präzise durch die Interpretation von interaktiven Beziehungen darzustellen und gegebenfalls Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Welt des Fußballs und der „normalen, alltäglichen Welt“ herauszuarbeiten. Zudem sollen die Leser gute Einblicke über die Fußballszene bekommen und erkennen, dass es sich dabei um viel mehr handelt, als nur ein Sport.

2. Definition Interaktion

Der Begriff der Interaktion taucht in vielen Bereichen der Wissenschaft auf. Deshalb hat die Interaktion auch verschiedene Definitionen und Bedeutungen, wobei sie alle in gewisser Weise miteinander verwandt sind. Zu den unterschiedlichen Wissenschaften gehören beispielsweise die Naturwissenschaft, die Rechtswissenschaft, die Musikwissenschaft, die Sozialwissenschaft u.a.. Der Begriff bezieht sich dabei nicht nur auf die Interaktion zwischen zwei oder mehreren Personen, sondern kann zum Beispiel auch zwischen Mensch und Tier oder Mensch und Computer zutreffen. In dieser Seminardokumentation konzentrieren wir uns jedoch ausschließlich um den Bereich der Sozialwissenschaften (Soziologie). Hier beschreibt der Begriff der Interaktion die Wechselbeziehungen zwischen zwei oder mehreren Personen mit verhaltensbeeinflussender Wirkung. Dabei fällt das Augenmerk nicht nur auf die sprachliche Kommunikation, sondern auch auf die Körpersprache, wie Mimik und Gestik.1 So ist beispielsweise ein Gespräch zwischen zwei oder mehreren Personen eine interaktive Handlung, genauso wie eine körperliche Gestik oder Mimik, wie das Zuwinken einer anderen Person aus größerer Entfernung. Des Weiteren orientieren sich die Handelnden, während einer Interaktion, an einander komplementären Erwartungen, Verhaltensweisen und Aktionen.2 Dabei handeln die Personen auf Reaktionen der gegenüberstehenden Person, sprich wenn eine Person eine traurige Gestik und Mimik zeigt, versucht die andere Person diese zu trösten. Es entsteht somit eine Wechselbeziehung durch sprachliche und/oder körperliche Kommunikation.

2.1 Kommunikationsmodelle im Überblick

Heutzutage gibt es sehr viele Kommunikationsmodelle für die Beschreibung der interaktiven Beziehungen zwischen mindestens zwei Personen. Dabei wird detailiert beschrieben, was eine Interaktion ausmacht, wie sie zustande kommt und in welcher Form sie auftreten kann. In den folgenden Abschnitten behandele ich zwei bekannte Kommunikationsmodelle, die einerseits die Definition des Begriffs Interaktion, wie oben schon erklärt, näher erläutern sollen und andererseits Einblicke über die kommunikative Beziehungen von Menschen geben sollen. Für den weiteren Verlauf der Seminardokumentation ist es von Bedeutung, dass ich kurz auf diese zwei Kommunikationsmodelle eingehe, damit man einen theoretischen Background für den praxisorientierten Kriterienkatalog erlangt und die Erkenntnisse dabei anwenden kann.

2.1.1 Das Kommunikationsmodell von Paul Watzlawick

Der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick arbeitete lange Zeit mit schizophrenen Patienten zusammen und sammelte so seine praktischen Erkenntnisse für die Formulierung seiner Kommunikationstheorie.3 Dabei werden Personen, die miteinander kommunizieren, in ihrer Art und Weise beobachtet, wie sie sich gegenüber Anderen verhalten, welche Informationen sie austauschen oder in welcher Beziehung sie zueinander stehen. Darüber hinaus sind nicht nur die Worte der Beteiligten entscheidend, sondern auch ihre nonverbale Kommunikation spielt hier eine bedeutende Rolle. Allgemein betrachtet, beinhaltet die Kommunikationstheorie fünf pragmatische Axiome, die sich auf das Kommunikationsverhalten beziehen und für jede Situation mit kommunikativem Typus anwendbar sind.

„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ So formulierte Paul Watzlawick das 1. Axiom seiner Kommunikationstheorie. Am Beispiel schizophrener Patienten stellte er die Zwickmühle fest, dass diese versuchen nicht zu kommunizieren, obwohl Unsinn, Schweigen, Absonderung oder Regungslosigkeit, bzw. alle Arten der Verneinung oder Vermeidung von Kommunikation eine Form der Kommunikation sind.4 Somit befindet sich der Schizophrene vor einer fast unmöglichen Herausforderung, jede Information zu vermeiden und zeitgleich zu verneinen.5 Des Weiteren gibt es kein Gegenstück für Verhalten oder anders ausgedrückt, kann man sich nicht nicht verhalten.6 Egal was man macht oder tut, zu jeder Zeit informiert man die Mitmenschen in seiner Umgebung mit Mitteilungen. Auch dann, wenn man gerade „nichts“ macht (bespielsweise einfach nur auf einem Stuhl sitzt), tut man etwas unbewusstes, das möglicherweise dem Gegenüber eine Information signalisiert. „Handeln oder Nichthandeln, Worte oder Schweigen haben alle Mitteilungscharakter.“7 Dieses Zitat wird mit einem kleinen Beispiel deutlicher. Ein Mann sitzt alleine in einem Café. Jetzt gibt es verschiedene Varianten, wie sich der Mann verhalten kann. Er kann nun den Frauen, die ebenfalls dort alleine in diesem Café sind, signalisieren, dass er gerne Gesellschaft hätte. Dieses Vorhaben kann er mit Handeln und Worten ausüben, indem er die ausgewählte Person anspricht, oder mit Handeln und Schweigen, indem er die andere Person mit Augenkontakt und Lächeln, dazu auffordert, sich darauf zu verhalten. Durch Nichthandeln und Schweigen informiert er die anderen Personen, dass er gerade keine Gesellschaft haben möchte oder nicht interessiert daran ist. Dieses Beispiel zeigt nun auch, dass eine Situation nicht nur kommunikativen Typus entspricht, welche absichtlich, bewusst und erfolgreich ist, da der Mann mit Nichthandeln und Schweigen gar nicht die Absicht haben könnte, anderen Personen zu signalisieren, dass er in Ruhe gelassen werden möchte. Er tut dieses somit unbewusst. Zudem erkennt man, dass nicht nur Worte kommunikatives Werkzeug sein können, sondern auch alle paralinguistischen Phänomene, wie bespielsweise Tonfall, Schnelligkeit und Langsamkeit der Sprache, Pausen, Lachen und Seufzen, Körperhaltung und Körpersprache, sind jegliche Form von Kommunikation.8

„Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt“. Dies ist das 2. Axiom, welches Paul Watzlawick formulierte. In einer Situation mit kommunikativen Charakter vermittelt der Inhaltsaspekt die Daten, wohingegen der Beziehungsaspekt darstellt, wie diese Daten aufzufassen sind.9 Somit enthält eine Mitteilung nicht nur Informationen darüber, was gesagt wird, sondern auch darüber, in welcher Beziehung die Personen zueinander stehen, also wie die beiden Beteiligten kommunizieren. Mit der Frage nach dem „Wie?“ entscheidet der Sender der Mitteilung, wie er die Beziehung zum Empfänger sieht.10 Diese Stellungnahme wird jedoch nicht nur mit Worten definiert, sondern auch mit allen paralinguistischen Phänomenen. Zudem befindet sich die Definition der Beziehung meist mehr im Hintergrund bei Personen die befreundet sind, als bei Personen, die ein wechselseitiges Machtspiel in einer Kommunikation ausüben.11 In so einer Situation ist meist der Inhaltsaspekt nicht mehr so wichtig. Jedoch stellt der Beziehungsaspekt somit eine Kommunikation über eine Kommunikation dar und ist damit mit der Bedeutung der Metakommunikation gleichzusetzen.12

Die Formulierung des 3. Axioms lautet: „Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung“. Damit definiert Watzlawick eine Verhaltenskette, die beschreibt, dass auf jeden Reiz eine Reaktion folgt.13 Das bedeutet, wenn in einer kommunikativen Beziehung ein Reiz (beispielsweise eine Auffälligkeit oder ein bestimmtes Verhalten) einer Person A dem anderen Teilnehmer B auffällt und darauf eine Reaktion zeigt. Dabei spielt es jedoch keine Rolle, ob die Interpunktion negativ oder positiv ist. Die Verhaltenskette trifft in beiden Fällen zu. Des Weiteren ist zu beachten, dass auf eine Reaktion von Person B eine weitere Reaktion von Person A folgt und diese verstärkend wirken kann.14 „Die hier vorliegende Interaktion ist also eine Kette von triadischen Gliedern, von denen jedes einzelne eine Folge von Reiz, Reaktion und Verstärkung ist.“15 Bei einer längeren Verhaltenskette zwischen zwei Personen, kann es passieren, dass einer der Beteiligten die Gelegenheit ergreift und es damit so aussehen lässt, als sei dieser dominant, abhängig oder dergleichen.16

Das 4. und somit vorletzte Axiom von Watzlawicks Kommunikationtheorie beschrieb er wie folgt: „Menschliche Kommunikation bedient sich analoger und digitaler Modalitäten.“ Im Gegenteil zum digitalem, beschränkt sich das analoge auf Körpersprache und Körperhaltung (also auf nonverbale Kommunikation). Mit digital meint man die Worte während einer Kommunikation (also verbale Kommunikation). Eine Besonderheit hierbei ist, dass die analoge Kommunikation bewusst oder unbewusst ausgeführt werden kann.17 Beispielsweise ist eine Siegerpose bewusst eingenommen, währenddessen intuitive körpersprachliche Elemente unbewusster Natur sind18 (Bsp.: Erwachsene führen beim Lügen eine Hand zum Gesicht und kratzen sich, als würde es dort jucken)19. In einer Situation kommunikativem Charakter zweier Personen ergänzen sich in jedem Informationsaustausch die digitalen und die analogen Kommunikationsarten.20 Dabei wird vermutet, dass der Inhaltsaspekt digital übermittelt wird und der Beziehungsaspekt hauptsächlich analog übertragen wird.21 Wobei nonverbale Kommunikation weder Zeichen aufweisen, welche der zwei missverständlichen Stellenwerte gemeint ist, noch Hinweise liefert, die die Differenzierung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft klarstellt.22 Somit steht der Kommunikationsempfänger vor der Aufgabe, diese Trennung intuitiv herauszufiltern, um sich ein besseres Bild von der Beziehung zum Sender zu machen, denn reine verbale Kommunikation beinhaltet kein ausreichendes Vokabular zur deutlichen Beschreibung von Beziehungen.23 Hier ist das Zitat „Eine Geste oder eine Miene, sagt uns mehr darüber, wie ein anderer über uns denkt, als hundert Worte“24 eine gute Verdeutlichung.

„Kommunikation ist symmetrisch oder komplementär“. So formulierte Watzlawick das 5. Axiom seiner Kommunikationstheorie. Dabei geht es um Beziehungsformen, die entweder als symmetrisch oder als komplementär bezeichnet werden.25 Diese Formen kennzeichnen Beziehungen, die zum Einen auf Gleichheit und zum Anderen auf Differenzierung aufgebaut sind.26 Hier nimmt die symmetrische Kommunikation den Part der Similarität und somit eine Reduzierung von Unterschiedlichkeiten während einer Partnerschaft ein, wohingegen die komplementäre Kommunikation auf wechselseitig ergänzenden Differenzierungen beruht.27

2.1.2 Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun

Das „Vier-Seiten-Modell“, auch bekannt als das „Vier-Ohren-Modell“ oder „Nachrichtenquadrat“, ist das bekannteste Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun und ist in mehreren Ländern verbreitet.28 Wenn man als Mensch etwas von sich gibt, ist man auf vierfache Weise wirksam.29 Jede einzelne Mitteilung enthält, ob man will oder nicht, vier Botschaften zur selben Zeit.30 Diese Botschaften bestehen aus Sachinformation, Selbstkundgabe, Beziehungshinweis und Appell.31 Hinsichtlich dieser Erkenntnis ist die Qualität der Kommunikation von Sender und Empfänger abhängig, wobei eine unmissverständliche Kommunikation ein Idealfall ist und nicht die Regel.32

[...]


1 vgl. Köck & Ott, 1997, S. 333

2 vgl. Brockhaus, 1989, S. 560

3 vgl. https://en.fh-muenster.de/fb12/downloads/intranet/poser/kommunikationsmodell-watzlawick.pdf

4 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 52

5 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 52

6 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 51

7 Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 51

8 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 51

9 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 55

10 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 53

11 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 55

12 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 55

13 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 57

14 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 57

15 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 57

16 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 57f.

17 vgl. http://www.inpool.ch/cgi-bin/themen2/themen.pl?thema=analoge%20Kommunikation

18 vgl. http://www.inpool.ch/cgi-bin/themen2/themen.pl?thema=analoge%20Kommunikation

19 vgl. Watzlawick, P. (1994), Seite 13

20 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 64

21 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 64

22 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 66f.

23 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 67

24 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 64

25 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 69

26 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 69

27 vgl. Watzlawick, P. et al. (2007), Seite 694

28 vgl. http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71&clang=0

29 vgl. http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71&clang=0

30 vgl. http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71&clang=0

31 vgl. http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71&clang=0

32 vgl. http://www.schulz-von-thun.de/index.php?article_id=71&clang=0

Details

Seiten
17
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783656866015
ISBN (Buch)
9783656866022
Dateigröße
553 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v286431
Institution / Hochschule
Hochschule für angewandtes Management GmbH
Note
1,7
Schlagworte
interaktion sport analyse beziehungen gruppen dokumentation wand südtribüne borussia dortmund

Autor

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Titel: Interaktion im Sport. Analyse der interaktiven Beziehungen zwischen beteiligten Gruppen aus der Dokumentation „Wir die Wand“