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Einführung in die Tiergestützte Arbeit. Interventionsformen, Organisationsstrukturen und Kritik

Akademische Arbeit 2008 24 Seiten

Sozialpädagogik / Sozialarbeit

Leseprobe

Inhalt

1. Einführung in die Tiergestützte Arbeit
1.1 Differenzierung der tiergestützten Interventionsformen
1.1.1 Tiergestützte Aktivität
1.1.2 Tiergestützte Fördermaßnahmen
1.1.3 Tiergestützte Pädagogik
1.1.4 Tiergestützte Therapie
1.2 Organisationsstruktur der tiergestützten Arbeit
1.2.1 Dachverbände
1.2.2 Qualitätssicherung
1.2.3 Forschung
1.2.4 Praxisprojekte
1.2.5 Aus- und Weiterbildung
1.3 Kritische Stimmen zum Thema Tiergestützte Interventionen

2. Literaturverzeichnis (inklusive weiterführender Literatur)

1. Einführung in die Tiergestützte Arbeit

In Deutschland wurden Tiere erstmals im 19. Jahrhundert in der Anstalt Bethel in Bielefeld eingesetzt um deren positive Effekte auf an Epilepsie erkrankten Menschen zu nutzen. Die Auswirkungen wurden damals jedoch noch nicht dokumentiert, die Therapie mit Tieren wird erst seit Anfang der 60er Jahre wissenschaftlich ausgewertet. Ende der 70er Jahre entstand eine Gruppe aus Medizinern, Verhaltensforschern, Psychologen, Psychotherapeuten und Gerontologen aus England und den USA zur Erforschung der Mensch-Tier-Beziehung. (vgl. Förster 2004, S. 28-29)

Bei tiergestützten Interventionen werden sowohl Heimtiere als auch Haustiere[1] eingesetzt. Neben der Voraussetzung, dass das Tier vom Menschen akzeptiert wird, ist der Erfolg einer tiergestützten Intervention nicht von der Art des Tieres abhängig, so Carola Otterstedt im Interview mit J. Meyer-Wegener. (vgl. 2004, S.433) Vielmehr sei es das individuelle Wesen des Tieres, es sollte z.B. neugierig auf neue Kontakte sein und über eine hohe Stressakzeptanz verfügen, um sich für einen Einsatz zu eignen. Im Anschluss werden die verschiedenen Begriffe der tiergestützten Interventionsmöglichkeiten in Anlehnung an deren angloamerikanischen Ursprung voneinander differenziert.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Tiergestützten Arbeit und unterscheidet die verschiedenen tiergestützten Interventionsformen Aktivitäten, Fördermaßnahmen, Pädagogik und Therapie. Außerdem werden die Organisationsstrukturen der Tiergestützten Arbeit erläutert, sowie kritische Stimmen zu dem Thema dargelegt.

1.1 Differenzierung der tiergestützten Interventionsformen

In der angloamerikanischen Literatur ist vor allem von Animal Assisted Activities und Animal Assisted Therapy die Rede. Da die Ursprünge der tiergestützten Arbeit in den angloamerikanischen Ländern zu finden sind, werden zunächst die englischen Begriffe und anschließend die deutschen Begriffe differenziert.

Die deutschen Begriffe Tiergestützte Therapie (TGT), Tiergestützte Pädagogik (TGP), Tiergestützte Aktivität (TGA) und Tiergestützte Fördermaßnahme (TGF) lehnen sich an die englischen Begriffe Animal Assisted Acitivites (AAA) und Animal Assisted Therapy (AAT) der amerikanischen Delta Society[2] an. Der Begriff Animal Assisted Acitivities entspricht den deutschen Begriffen Tiergestützte Aktivität (TGA) und Tiergestützte Fördermaßnahmen (TGF), wohingegen der Begriff Animal Assisted Therapy die deutschen Begriffe Tiergestützte Therapie (TGT) und Tiergestützte Pädagogik (TGP) umfasst, welche im Verlauf dieses Kapitels noch erläutert werden. Das Spektrum der eingesetzten Tiere reicht über Heimtiere wie Hunde, Katzen, Kaninchen über Haustiere wie Ziegen, Schweine, Kühe, Schafe, Lamas bis hin zu Wildtieren wie Eulen, Falken, Wildgänse oder Truthähne. (vgl. Olbrich/Otterstedt 2003, S.385 ff)

Der Begriff Animal Assisted Activities (AAA) wird von der Delta Society folgendermaßen definiert:

"Animal Assisted Activities provide opportunities for motivational, educational, and/or recreational, benefits to enhance quality of life. AAA are delivered in a variety of environments by specially trained professionals, paraprofessionals, and/or volunteers, in association with animals that meet specific criteria”.[3]

(Delta Society 1996, S. 49)

Es handelt sich hier also um zielgerichtete Aktivitäten, welche die Lebensqualität des Patienten über die Mensch- Tier- Beziehung verbessern sollen. Sie können therapeutischen Charakter haben.

Animal Assisted Therapy (AAT) wird folgendermaßen von der Delta Society definiert:

" Animal Assisted Therapy is a goal-directed intervention in which an animal meeting specific criteria is an integral part of the treatment process. AAT is delivered and/or directed by a health/human service provider working within the scope of her/his profession. AAT is designed to promote improvement in human physical, social, emotional, and/or cognitive functioning. AAT is provided in a variety of settings and may be group or individual in nature. This process is documented and evaluated.”[4] (Delta Society 1996, S.49)

Unter AAT werden alle Maßnahmen verstanden, bei denen durch den gezielten Einsatz eines Tieres positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Menschen erzielt werden sollen. Das Therapiepaar Mensch-Tier tritt hierbei als Einheit auf. Als therapeutische Elemente werden dabei emotionale Nähe, Wärme und unbedingte Anerkennung durch das Tier angesehen. Es gibt hier vor dem Erstkontakt zwischen Tier und Klient eine genaue Zielvorstellung, der Verlauf der Kontakte wird aufgezeichnet und einzelne Fortschritte festgehalten.

Im Gegensatz zur AAA wird die AAT immer von einem Pädagogen, Therapeuten oder Arzt durchgeführt, die ein ausgewähltes Tier mit in den therapeutischen oder pädagogischen Prozess integrieren, um beim Patienten über die heilenden Impulse vom Tier ausgehend die Heilung zu beschleunigen oder zu intensivieren.

Nachfolgend werden die in den deutschsprachigen Ländern gebräuchlichen Begriffe tiergestützter Interventionen, in Anlehnung an Schwarzkopf et al. (2004, S.16-17) erläutert.

1.1.1 Tiergestützte Aktivität

Die Tiergestützte Aktivität (TGA) zielt in erster Linie auf die Beschäftigung der Klienten ab. Sie dient der sozialen Kontaktaufnahme und der Steigerung der Lebensqualität. In Deutschland handelt es sich dabei in den meisten Fällen um Tierbesuchsprogramme, bei denen Tierhalter ehrenamtlich mit ihren eigenen Tieren für einen bestimmten Zeitraum eine Institution besuchen. Diese Tierbesuche richten sich in der Regel nicht gezielt auf bestimmte Personen, es gibt meistens keine Zielvereinbarungen und es werden keine Aufzeichnungen über den Verlauf des Besuches im Sinne einer Evaluation gemacht.

Die TGA sollte laut Schwarzkopf et al. von eingewiesenen, durch Erfahrung mit Tieren, aber nicht notwendigerweise mit entsprechender Berufserfahrung, qualifizierten Personen durchgeführt werden. Tiergestützte Aktivitäten finden meist wochenweise für wenige Stunden statt.

Möglichkeiten der TGA sind Tierbesuchsdienste mit Hunden in Institutionen wie Alten- oder Pflegeheimen, der Besuch eines Streichelzoos der einer Einrichtung angeschlossen ist oder die Beobachtung von Fischen und Vögeln in Aquarien oder Volieren. (vgl. Schwarzkopf et al. 2004, S.16-17) Tierbesuchsdienste sind in den 1980er Jahren entstanden und mittlerweile werden sie durch aktualisierte Hygienepläne für Alten- und Pflegeheime in den regulären Besuchsdienst integriert. Regionale und überregionale Vereine wie die Vereine Leben mit Tieren e.V. oder Tiere helfen Menschen e.V. setzen sich für den Tierbesuchsdienst in Institutionen wie Kindergärten, Schulen, Wohnheimen und Werkstätten für behinderte Menschen, Krankenhäuser, Altenpflegeheime, Reha-Kliniken, etc. ein. (vgl. Rauschenfels/Otterstedt 2003, S.385)

1.1.2 Tiergestützte Fördermaßnahmen

Aufgabe der Tiergestützten Fördermaßnahmen (TGF) ist es, den Klienten vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten bewusst zu machen und diese weiter zu entwickeln. Es werden gezielt Mensch-Tier-Interaktionen angebahnt.

Die tiergestützte Förderung soll von Menschen mit langjähriger - wenn möglich auch beruflicher - Erfahrung mit Tieren sowie der notwendigen Empathie durchgeführt werden. Die durchführende Person muss keine Ausbildung in den Bereichen Pädagogik oder Therapie vorweisen. Im Konzept der TGF werden Wünsche der Klientin und ihrer Angehörigen berücksichtigt und es werden einfache Ziele formuliert, welche im Nachhinein dokumentiert werden. Dies kann z.B. die Aktivierung eines depressiven und lethargischen Menschen durch einen Spaziergang mit dem Hund sein. TGF kann eine Vorstufe für die Tiergestützte Pädagogik oder Tiergestützte Therapie sein und kann als unterstützende Maßnahme interdisziplinär eingesetzt werden. Bei Fördermaßnahmen, die von Tieren gestützt werden, kann es sich um das Spielen mit dem Tier, dessen Versorgung und Pflege oder dessen Beobachtung handeln. (vgl. Schwarzkopf et al. 2004, S. 16-17)

1.1.3 Tiergestützte Pädagogik

Voraussetzung für die Arbeit in der Tiergestützten Pädagogik (TGP) ist ein qualifizierter pädagogischer Abschluss. Es wird ein individuelles Konzept für jede Klientin erstellt, welches klare Zeit- und Zielvorgaben enthält. Die Zielgruppen sind hier verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche oder Menschen mit Einschränkungen im kognitiven, emotionalen, motorischen und sensorischen Bereich. Das Ziel ist das Erlernen neuer Fähig- und Fertigkeiten. Beim angemessenen Umgang mit dem Tier sollen Empathie, Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gestärkt werden. Tiergestützte Pädagogik wird durchgeführt in Form von Einsätzen mit Hunden in Schulklassen, dem Einsatz von Pferden,

Schweinen, Kühen, Ziegen, Katzen und sogar Insekten in heil- und sonderpädagogischen Projekten. (vgl. Schwarzkopf et al. 2004, S.16-17, Schwarzkopf/Olbrich 2003, S. 253 ff.) Zur Förderung der sozialen und emotionalen Kompetenz werden beispielsweise Hunde in einem sozialpädagogischen Projekt in einer Justivollzugsanstalt eingesetzt. Andere bereits durchgeführte pädagogische Projekte mit Tieren in der Jugendhilfe sind Hunderudelprojekte, Pferdehöfe, Tierfarmen, Bauernhofprojekte, Tierschutzprojekte und Projekte mit exotischen Tieren. (vgl. Mensch-Tier-Kongress 2007, S.23 ff.)

1.1.4 Tiergestützte Therapie

Das Ziel der Tiergestützten Therapie (TGT) ist die Unterstützung der Heilung von Krankheiten, bzw. deren Linderung. Die durchführende Person soll über einen Abschluss in einem Heilberuf aus den Fachbereichen Sozialpädagogik, Physiotherapie, Psychologie oder Medizin und im Idealfall über eine entsprechende Zusatzausbildung verfügen. Das Tier, welches in der TGT zum Einsatz kommt, soll über ein hinreichendes Training, bzw. eine Ausbildung für die entsprechenden Situationen verfügen. Ein genaues Konzept beschreibt idealerweise die vorliegende Störung, den geplanten Tiereinsatz und das Therapieziel. (vgl. Schwarzkopf et al. 2004, S.16-17/Olbrich/Otterstedt 2003, S.404 ff)

Ein kurzer Überblick auf die nach Tierart unterschiedenen Formen Tiergestützter Therapie findet sich z.B. im Internet bei der freien Enzyklopädie Wikipedia. (vgl. Wikipedia, Tiergestützte Therapie 08)

- Hippotherapie

In der Hippotherapie, auch unter dem Begriff Therapeutisches Reiten bekannt, werden speziell ausgebildete Pferde zu physiotherapeutischen Zwecken genutzt. Hier wird eine Veränderung der Körperwahrnehmung und Muskelspannung für Menschen mit Schwierigkeiten in diesen Bereichen angestrebt.

- Lamatherapie

Die artspezifischen Eigenschaften von Lamas, wie ihr zurückhaltendes aber auch neugieriges Wesen, ihre langsamen Bewegungen sowie die Unvoreingenommenheit der meisten Menschen ihnen gegenüber werden zu therapeutischen Zwecken genutzt. Besonders für Menschen, die sich von anderen Tierarten nicht angesprochen fühlen, können Lamas alternativ zu therapeutischen Zwecken gewählt werden. Nach Angaben von Ilona Gunsser ist das Angebot an Therapieeinrichtungen und ausgebildeten und geprüften Tieren geringer als der Bedarf an ihnen. (vgl. Gunsser 2003, S. 411)

- Delphintherapie

Diese ist wohl die populärste, aber auch umstrittenste aller Therapien mit Tieren. Kritikpunkt ist zum einen der hohe Kostenfaktor, da diese Therapieform vor allem in den USA angeboten wird, was für die Familien durch die Kosten für die Therapie selber, den Flug sowie Unterkunft und Verpflegung eine hohe Belastung darstellt. Des Weiteren wird die Wirksamkeit der Therapie angezweifelt und konnte bisher nicht mit wissenschaftlichen Kriterien belegt werden. Hinzu kommen Bedenken hinsichtlich des Tierschutzes, da Delphine in der Tiergestützten Therapie in Gefangenschaft gehalten werden und damit der Anspruch an eine artgerechte Haltung nicht erfüllt werden kann. (vgl. Breitenbach/Stumpf 2003, S.145 ff)

- Therapie mit Hunden

Ein zuvor ausgebildeter Hund kann als Alternative zu verbalen diagnostischen Verfahren bei der Identifizierung von psychischen Störungen behilflich sein. Hunde wirken beruhigend, sie aktivieren durch ihren hohen Aufforderungscharakter, sprechen den Menschen auf einer anderen Kommunikationsebene an und steigern das Wohlbefinden der Klienten durch ihre Anwesenheit. Vorausgesetzt, der Kontakt zwischen Mensch und Tier ist vom Klienten gewollt. Die oben genannten Faktoren können zu einer besseren Akzeptanz der Therapie bei Klienten führen und so zur Heilung, bzw. Linderung der Krankheitssymptome führen.

Therapiebegleithunde sind Hunde, die „[…] gezielt in der Therapie des Menschen, punktuell oder kontinuierlich im Dienste der Gesundheit, Resozialisierung bzw. Rehabilitation fördernd und unterstützend im Privathaushalt oder in Institutionen eingesetzt werden.“ (vgl. Müller, S. 2006, S. 7).

Die genannten Therapien sind bisher von den gesetzlichen Krankenkassen als nicht verordnungsfähige Heilmittel eingestuft worden, da ein letzter Beweis für deren therapeutische Wirksamkeit fehlt. Einzig die Kosten für die Hippotherapie, von Physiotherapeuten mit Zusatzqualifikation durchgeführt, werden als spezielle Form der Physiotherapie von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Der tiergestützte Einsatz mit dem Hund kann demnach als psychotherapeutische, sozialtherapeutische oder Begleitmaßnahme eingeordnet werden.

1.2 Organisationsstruktur der tiergestützten Arbeit

Wenngleich das Gebiet der tiergestützten Arbeit in den deutschsprachigen Ländern eine noch sehr junge Disziplin ist, hat sich schon ein System aus Dachverbänden, Forschungskreisen, Aus- und Weiterbildungsanbietern und Gesellschaften, die Richtlinien und Standards entwickeln, herausgebildet.

Dieses soll anhand des folgenden Schaubildes verdeutlicht werden. Im Verlauf dieses Kapitels werden dessen einzelne Bausteine vorgestellt. Die hier gezeigte Organisationsstruktur erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es handelt sich bei den Mitgliedern und Vorständen der Organisationen um renommierte Wissenschaftler und Fachkräfte, die über mehrjährige praktische Erfahrung auf dem Gebiet der tiergestützten Interventionen verfügen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Organigramm Tiergestützte Arbeit

1.2.1 Dachverbände

IAHAIO

Der internationale Dachverband für die Erforschung der Mensch-Tier- Beziehung (engl.: International Association of Human-Animal Interaction Organizations), wurde 1990 in den USA gegründet, um nationale Vereinigungen und Organisationen zusammenzuführen, die das Verständnis und die Anerkennung der Beziehung zwischen Tieren und Menschen fördern. Die Gesellschaft ist in den USA eingetragen und ist mit Mitgliedsorganisationen auf vier Kontinenten vertreten. Der IAHAIO wurde 2003 offiziell als NGO[5] Arbeitspartner der WHO auf dem Gebiet der Mensch-Tier-Beziehungen anerkannt. (vgl. Mensch & Tier 3/2007, S.3)

ESAAT (European Society for Animal Assisted Therapy)

Der europäische Dachverband für Tiergestützte Therapie wurde 2004 an der veterinärmedizinischen Universität Wien gegründet. Er sieht seine Hauptaufgabe in der Erforschung und Förderung der therapeutischen, pädagogischen und salutogenetischen Wirkung der Mensch/Tier-Beziehung sowie der Förderung der Tiergestützten Therapie. Ziele, die verfolgt werden, sind die Etablierung der TGT als anerkannte Therapieform, die Schaffung eines entsprechenden Berufsbildes, die Festlegung von Standards für Ausbildungsrichtlinien, eine EU-weite Vereinheitlichung der Ausbildung und deren Qualitätskontrolle sowie die Planung eines Studienganges zur Tiergestützten Therapie. (vgl. ESAAT Selbstbeschreibung 2005)

[...]


[1] Bei Haustieren handelt es sich um Tiere, die primär als Nutztiere (z.B. Schweine, Gänse, etc.) des Menschen zu unterschiedlichsten Zwecken meist schon seit längerer Zeit gehalten und domestiziert wurden.

[2] eine 1977 in den USA gegründete Non-Profit-Organisation zur Förderung der menschlichen Gesundheit durch den gezielten Einsatz professionell trainierter Tiere

[3] eigene Übersetzung: „Tiergestützte Aktivitäten bieten Gelegenheiten zur Unterstützung von Motivation, Erziehung und/oder Erholung mit dem Ziel, die Lebensqualität zu steigern. TGA werden von speziell ausgebildeten Professionellen, Halbprofessionellen und/oder Freiwilligen in Verbindung mit Tieren, die bestimmte Kriterien erfüllen, in unterschiedlichen Settings angeboten.“

[4] eigene Übersetzung: „Tiergestützte Therapie ist eine zielgerichtete Intervention in der ein Tier das bestimmten Kriterien entspricht ein integraler Bestandteil des Behandlungsprozesses ist. TGT wird von einem im Gesundheitsdienst/Sozialdienst Tätigen im Umfeld seiner Profession angeboten und/oder geleitet. TGT soll die Verbesserung von menschlichen Funktionen auf physischer, sozialer, emotionaler und/oder kognitiver Ebene erzielen. TGT wird in unterschiedlichen Settings für Gruppen oder Individuen angeboten. Dieser Prozess wird dokumentiert und evaluiert.“

[5] NGO (englische Abkürzung für Non-Governmental Organization) steht für Nichtregierungsorganisation und meint eine von staatlichen Stellen unabhängige und nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation.

Details

Seiten
24
Jahr
2008
ISBN (eBook)
9783656893318
ISBN (Buch)
9783656906568
Dateigröße
571 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v289173
Institution / Hochschule
Universität zu Köln
Note
2,3
Schlagworte
einführung tiergestützte arbeit interventionsformen organisationsstrukturen kritik

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Titel: Einführung in die Tiergestützte Arbeit. Interventionsformen, Organisationsstrukturen und Kritik