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Einfluss des "baby signing" auf den Spracherwerb

von Kristin L. (Autor)

Seminararbeit 2013 41 Seiten

Germanistik - Linguistik

Leseprobe

Inhalt

1 Der lange Weg zum ersten Wort

2 Stadien des Erstspracherwerbs von Kleinkindern
2.1 Auf dem Weg zum ersten Wort – sprachliche Entwicklungen im ersten Lebensjahr
2.2 Erste Zweiwortäußerungen – sprachliche Entwicklungen im zweiten Lebensjahr
2.3 Die Entwicklung einer einfachen, verständlichen Kindersprache – sprachliche Entwicklungen im dritten Lebensjahr

3 Die an das Kind gerichtete Sprache (KGS)

4 Theoretische Grundlagen zum baby signing
4.1 Erwerb und Struktur des baby signing
4.2 Forschungsstand zum baby signing
4.2.1 Studie von Goodwyn, Acredolo und Brown (2000)
4.2.2 Studie von Müller (2009)
4.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Deutschen Gebärdensprache

5 Ein Vorsprung durch baby signing?

Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

1 Der lange Weg zum ersten Wort

So oder in ähnlicher Form könnte die entscheidendste und wichtigste Entwicklungsaufgabe eines Kleinkindes zusammengefasst werden. Dieser Denkspruch verdeutlicht, durch den Terminus des Weges, zum einen die Prozesshaftigkeit und zum anderen die Dauer des Spracherwerbes, da dieser über mehrere Jahre reicht. Die Bedeutung des Erwerbs von Sprache ist darin begründet, dass Sprache uns tagtäglich in jedweden Situationen umgibt, sei es in verbaler, nonverbaler oder grafischer Form. Um an der Gesellschaft teilzuhaben, muss man die Fähigkeit Sprache zu produzieren, erwerben. Dieser Erwerbsprozess verläuft recht unscheinbar und ist doch zugleich eine der schwierigsten Aufgaben in der Entwicklung eines Kindes. Dies zeigt sich auch daran, dass ein Kind „seine Sprache im allgemeinen Recht gut [beherrscht], aber viele Strukturen erst spät gelernt [werden, K.L.].“1

Dabei muss grundlegend zwischen drei Arten des Spracherwerbes unterschieden werden. Die erste Form, mit welcher sich auch die vorliegende Arbeit beschäftigt, thematisiert den Erstspracherwerb. Dies bedeutet, dass das Kind eine erste Sprache, also seine Muttersprache lernt, ohne bisher anderweitige Sprachen erworben zu haben.2 Die zweite Form ist der Zweitspracherwerb. Dieser bezeichnet das Erlernen einer zweiten Sprache nach Abschluss des Erstspracherwerbes in einem ‚natürlichen‘ Kontext, beispielsweise durch die Konfrontation mit einer weiteren Sprache in der betreffenden Zielkultur. Die dritte Form thematisiert den Fremdspracherwerb, der sich vom Zweitspracherwerb hinsichtlich der Bedingung des Erlernens der Sprache unterscheidet. Die Fremdsprache kommt hierbei vor allem in gelenkten Situationen, beispielsweise im Schulunterricht, zum Tragen und findet daher meist in der späteren Kindheit losgelöst vom Erstspracherwerb statt.3 Dieser Erstspracherwerb und im besonderen Maße das erste gesprochene Wort kann von den Eltern eines Kindes kaum erwartet werden. Groß ist die Neugier darüber, welches wohl das erste Wort sein wird. Häufig sind die ersten Wörter Mama, Papa oder die Bezeichnung des Lieblingsstofftieres, beziehungsweise –spielzeuges. Mit der Neugier geht aber auch der Wunsch der Eltern einher, endlich die Bedürfnisse ihres Kindes besser verstehen und damit auch erfüllen zu können. Statt einem bloßen Schreien als Unmutsäußerung hoffen sie nun darauf, dass das Kind verbal den Grund seiner Verärgerung oder seines Unwohlseins äußert, sodass diese von den Eltern schnell beseitigt werden können. Um den Spracherwerbsprozess zu unterstützen und ihn voranzutreiben, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die den Eltern auf dem Ratgebermarkt offeriert werden. Neben den gängigen Reim- und Fingerspielen, der Sprachförderung durch Musik und Rhythmik, der gemeinsamen Bilderbuchbetrachtung und diverser Sprachspiele drängt ein neuer Ansatz auf den Markt: das baby signing. Dieses Konzept, auch Babyzeichensprache oder Baby- respektive Kindergebärdensprache, versucht, eine wechselseitige Kommunikation zwischen Kind und Eltern bereits ab dem sechsten Lebensmonat zu ermöglichen. Durch das Erlernen spezieller Handzeichen soll das Kind in der Lage sein, bereits mit wenigen Lebensmonaten Dinge und Zustände per Gebärde zu benennen und später auch Gemütslagen zu verdeutlichen. Die Befürworter des baby signing unterstreichen die bindungsstiftende Bedeutung der gemeinsamen Kommunikation zwischen Eltern und Kind. Dieses könne nun bereits ab einem halben Jahr mit seinen Eltern kommunizieren und an der gemeinsamen Sprache, dem signing, teilhaben. Weiterhin wird der maßgebliche Einfluss des baby signing auf den Spracherwerb betont.4 Durch die frühere Berührung mit dem System Sprache soll das Kind bereits eine Vorstellung über diese bekommen und aufgrund dessen schneller die Sprache erlernen, mehr Sprachfreude entfalten und daraus schließlich auch Vorteile für den späteren Schriftspracherwerb ziehen.

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit sich Aussagen über den Einfluss des baby signing auf den Spracherwerb von Kleinkindern treffen lassen. Da dieses Konzept in Deutschland noch in den Anfängen steckt, ist auch die wissenschaftliche Literatur bezüglich des baby signing nicht sehr ausgeprägt. Die Ausführungen in dieser Arbeit stützen sich dabei im Besonderen auf das Standartwerk bezüglich der Babyzeichensprache von König.

Um einen profunden Blick über diese Thematik zu erhalten, ist es notwendig zu Beginn der Arbeit den Spracherwerb des Kindes darzustellen. Dies wird in Kapitel 2 unter Zuhilfenahme der Autoren Szagun, Butzkamm und Dittmann geschehen. Der Spracherwerb wird bis zu einem Alter von drei Jahren erörtert, wobei jedes Lebensjahr ein Unterkapitel erhält. Auch wenn diese Entwicklungen an die Lebensmonate der Kinder geknüpft wurden, verläuft der Spracherwerb sehr individuell. Die angeführten Lebensmonate können daher nur als Richtwerte angesehen werden. Das Kapitel 3 widmet sich der an das Kind gerichteten Sprache und deren Besonderheiten sowie Funktionen. Der sprachliche Input ist elementar für den Spracherwerb des Kindes. Dabei ist dieser von Besonderheiten gekennzeichnet, die hier aufgezeigt werden. Des Weiteren wird untersucht, ob die an das Kind gerichtete Sprache (KGS) einen Einfluss auf den Spracherwerb eines Kindes hat. In Kapitel 4 wird das baby signing in den Fokus der Betrachtung gerückt und dabei der Erwerb und die Struktur der Babyzeichensprache erörtert. Hierbei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie Kinder die Babyzeichensprachen erlernen (sollten) und welche Vokabeln sich für einen Start in das baby signing eignen. Zur besseren Anschaulichkeit wurde das Gebärden der drei wichtigsten Vokabeln erörtert. Außerdem befinden sich die entsprechenden Abbildungen im Anhang. Anschließend werden zwei Studien zum baby signing vorgestellt. Zum einen die Studie der US-amerikanischen baby signing-Begründerinnen Goodwyn und Acredolo, die den Einfluss auf den Spracherwerb und den Intelligenzquotienten untersuchten und zum anderen die Studie von Müller aus dem Jahr 2009. Sie untersuchte ebenfalls den Einfluss auf den Spracherwerb, im Besonderen den Einfluss auf den Wortschatz und das Satzverständnis im Zusammenhang mit der Häufigkeit des Gebärdens und dem Gebärdenwortschatz. Da die Babygebärden teilweise der Deutschen Gebärdensprache (DGS) entlehnt sind, ist hier ein Vergleich zu dieser angebracht. Es werden Babygebärden und Gebärden des DGS gegenübergestellt, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen zu können. In einem abschließenden Fazit soll ein Einfluss der Babyzeichensprache auf den Spracherwerb resümierend erörtert werden.

Da das Konzept des baby signing aktuell in der pädagogischen sowie sprachwissenschaftlichen Diskussion steht, entschied ich mich für die Bearbeitung dieses Themas. Weiterhin berührt es den Kleinkindbereich, der in einem besonderen Maße mein Zweitfach, die Sozialpädagogik, betrifft. Da ich in meinem späteren Beruf unter anderem Erzieher/innen sowie Heilerziehungspfleger/innen ausbilden möchte, sind aktuelle Trends, Konzepte und Methoden der (frühkindlichen) Förderung und Erziehung von besonderem Interesse.

2 Stadien des Erstspracherwerbs von Kleinkindern

2.1 Auf dem Weg zum ersten Wort – sprachliche Entwicklungen im ersten Lebensjahr

Der Spracherwerb gliedert sich in die Entwicklung der Fähigkeit der Sprachwahrnehmung und der Artikulationsentwicklung. Die frühe Sprachwahrnehmung beginnt bereits während der Schwangerschaft der Mutter, indem das Ungeborene dem Sprachschall circa drei Monate vor der Geburt ausgesetzt ist. Dieser pränatale Spracherwerb lässt erste Rückschlüsse über die Wahrnehmung vom Sprachschall im Mutterleib zu. Mittels der Saugrate, hierbei handelt es sich um einen eigens mit einem Computer verbundenen präparierten Schnuller, der die Intensität des Saugens misst, konnte aufgezeigt werden, dass Säuglinge eine besondere Vorliebe für die mütterliche Stimme hegen. Wurde die mütterliche Stimme von einem Tonband abgespielt, honorierten dies die Säuglinge mit einem intensiveren Saugen als bei der Stimme einer unbekannten Frau. Dies steht in Zusammenhang mit der Gewöhnung an die Stimme der Mutter, wie sie schon im Mutterleib eingetreten ist. Mit etwa sechs Monaten ist der Fötus in der Lage, Stimmen und Umgebungsgeräusche wahrzunehmen. Zum einen geschieht dies, wenngleich auch in einer sehr gedämpften Form, durch die Herausbildung der Hörfähigkeit. Durch die mit Fruchtwasser gefüllte Gebärmutter wirkt der Schall in einer tieferen Frequenz auf das Neugeborene ein. Selbst schrille und sehr laute Geräusche werden so für den Fötus abgemildert. In der Folge können Föten keine einzelnen Phone wahrnehmen, denn diese werden in einer höheren Frequenz ab 1000 Hz realisiert.5 Ungeborene nehmen dadurch nicht die Feinstruktur der Sprache wahr, wohl aber bereits differierende Stimmlagen und Schallereignisse. Des Weiteren ist das menschliche Innenohr mit dem Vestibularapparat verbunden, welcher dem Gehirn Raumlagenveränderungen anzeigt. Gleichzeitig befinden sich in diesem Vestibularapparat sensible Bogengänge, die Rezeptoren für Rhythmik und Schwingungen enthalten, sodass davon ausgegangen wird, dass auch rhythmische Sprachelemente unter Zuhilfenahme des Vestibularapparates analysiert werden.6 Nicht zuletzt nimmt das Kind den Sprachschall der Mutter durch ein Mitschwingen ihres Knochengerüstes wahr.7

Eine Reaktion auf die akustischen Reize ist der Lidreflex des Ungeborenen. Dies verdeutlicht, dass das Kind bereits in der pränatalen Phase erste Erfahrungen mit der menschlichen Sprache sammelt, wenngleich es zu diesem Zeitpunkt keine Wortinhalte aufnimmt, sondern diese Erfahrungen auf Prosodie, Klangfarbe und Kadenzen der Muttersprache beruhen.8 So zeigten Experimente, dass Neugeborene eine Vorliebe für die eigenen Muttersprachen haben. Französische Babys reagieren demnach mit einem intensiveren Saugen auf französische Äußerungen als auf russische oder englische. Ebensolche Reaktionen zeigten auch russische und britische Babys auf ihre Muttersprachen.9

Betrachtet man die Lautäußerungen, die Säuglinge bereits produzieren, so ist die auffälligste sicherlich der Schrei. Der meist direkt nach der Geburt einsetzende Schrei dient hauptsächlich dazu, die Lungen mit Luft zu füllen und gilt als das erste Vitalitätszeichen eines Neugeborenen. Es ist die erste Kommunikation, die ein Kind mit seinen Eltern aufnimmt. Dabei handelt es sich noch um „undifferenzierte Reflexschreie auf innere und äußere Reize“10. Doch Schreien beinhaltet noch weitaus mehr. So ist er als direkte Reaktion auf die sich verändernden Umweltbedingungen zu werten. Aus dem dunklen, lärmgedämmten und warmen Mutterleib wird das Neugeborene in eine helle, kalte und auch laute Welt geboren. Es ist durchaus verständlich, dass auf diese Bedingungen Unmutsäußerungen des Säuglings folgen. In der Folgezeit wird der Schrei vor allem als Alarmruf verwendet.11 Das Weinen beziehungsweise Schreien wird aber auch in weiteren Situationen, die Unbehagen auslösen, eingesetzt. So beispielweise bei Hunger, Unwohlsein, Schmerzen, oder Müdigkeit. Weiterhin verfügt der Säugling über fünf weitere Äußerungsmöglichkeiten, die Hassenstein wie folgt klassifiziert. Der Kontaktlaut tritt meist direkt nach dem Aufwachen auf und verfolgt die Absicht, die Bezugsperson herbeizurufen beziehungsweise sich nach der Anwesenheit der Bezugsperson zu erkundigen.12 Bleibt der Kontaktlaut unbeantwortet, wird er in aller Regel nicht wiederholt. In diesem Fall setzt der Säugling den Schrei als Alarmruf ein, um eine sofortige Reaktion der fernbleibenden Bezugsperson zu veranlassen, da dieser auch Orte außerhalb der unmittelbaren Umgebung erreicht.13 Hassenstein erwähnt weiterhin den Unmutslaut, welcher Unbehagen kommuniziert und die Bezugsperson veranlassen soll, dieses Unbehagen zu beenden. Des Weiteren existiert ein sogenannter Schlaflaut, der in zeitlich divergierenden Abschnitten von etwa fünfzehn Minuten auftritt, aber meist mit der Veränderung der Schlafposition zu erklären ist.14 Dieser Laut ist ebenfalls direkt an die Bezugsperson gerichtet und signalisiert die Zufriedenheit des Säuglings. Der Trinklaut gehört wohl zu den Bekanntesten. Er tritt beim Trinken des Säuglings auf, dabei häufiger beim Stillen als beim Trinken aus der Flasche. Verursacht wird dieser Laut durch den rhythmischen Saugreflex des Babys und suggeriert der Mutter, dass die Milch gut fließt, ein angenehmes Trinken möglich ist und sie ihre Position nicht verändern soll. Schließlich bedient sich das Kind noch des Wohligkeitslautes. Dieser reine Ton symbolisiert die volle Zufriedenheit und das körperliche Wohlbefinden des Säuglings. Davon differierende Laute werden meist durch die Atmung verursacht und sind daher keine expliziten Lautäußerungen des Säuglings. Durch das Schreien entwickelt das Kind die Technik, den Atem mit Stimme zu füllen. Das Sprechen entwickelt sich also nicht direkt aus dem Schreien, doch stellt dieser eine wichtige Vorstufe dar. Bereits beim Schreien realisiert das Kind verschiedene Melodiebögen.15

Bereits ab der zweiten Lebenswoche weisen Schreie differenzierte Klangmuster auf und zeigen verschiedene gefühlsbetonte Zustände des Kindes an. Ab der fünften Lebenswoche sind bereits die Hälfte der Vokale in den Schreien wahrnehmbar, allerdings noch keine Konsonanten. Dies ist durch die anatomischen Veränderungen, die zwischen dem dritten und sechsten Monat auftreten, zu erklären. Der Kehlkopf senkt sich im Laufe der Zeit ab und der obere Stimmtrakt bildet sich weiter aus. Durch die Verschiebung des Kehlkopfes ist der Säugling nicht mehr in der Lage, gleichzeitig zu schlucken und zu atmen. Der Rachenraum und die Mundhöhle vergrößern sich jedoch, sodass die Voraussetzung für differenzierte Lautäußerungen geschaffen ist.16 Während der ersten sechs Lebenswochen sind vor allem weiche Gaumenlaute und Anklänge von Vokalen wahrnehmbar. Ab dem vierten Lebensmonat werden diese Laute stetig wiederholt, sodass eine Art Gurren zu hören ist. In dieser Zeit spricht man auch von der „Phase der stimmlichen Expansion“17. Das Kind beginnt zunehmend mit seiner Stimme zu spielen und entwickelt Freude am Ausprobieren der verschiedenen Lautartikulationen. Es erkennt und erweitert das Potential seiner Stimme und die damit einhergehenden verschiedenen Klangfarben, die Intensität sowie Modulation von Melodik.18 Dabei besteht das Spiel nicht nur in einem dialogischen Lautnachahmungsspiel des Kindes mit seinen Eltern, auch monologische Strukturen sind besonders in entspannten Situationen erkennbar, beispielsweise vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen. Das stimmliche Lernen nimmt in dieser Phase einen breiten Raum ein, sodass die Stimme zum liebsten ‚Spielzeug‘ des Kindes avanciert.19

Diese vokalreichen Äußerungen werden in reziproken Lautnachahmungsspielen gefestigt und erweitert. Die vorherrschenden Laute in den ersten vier Lebensmonaten sind nach Irwin /e/, /I/, /ʌ/ und machen 80% der Gesamtvokalproduktion aus. Weiterhin treten vermehrt der konsonantenähnliche Laut /h/, die Konsonanten /k/ und /g/ sowie der glottale Verschlusslaut /ʔ/ auf. Dies wird durch die Fähigkeit des Säuglings ermöglicht, das Gaumensegel kontrolliert zu klappen, wodurch ein Kontrast zwischen oralen und nasalen Lauten erst möglich wird.20

Ab dem sechsten Lebensmonat werden vermehrt Konsonanten produziert und mit Vokalen kombiniert. Es kommt zum Babbeln oder Lallen. Werden diese Silben mehrfach aneinandergereiht, spricht man vom kanonischen oder repetitivem Babbeln. Häufig sind in dieser Zeit Lautfolgen wie ‚gagaga‘ oder ‚bababa‘ wahrnehmbar. In diesem Zusammenhang gehen häufig wiederholende, rhythmische Bewegungen der Gliedmaßen einher, was „auf eine nicht-sprachliche Tendenz dieses Verhaltens“21 deutet. Durch diese Lautketten erprobt das Kind prosodische Muster, Lautstärke und Silbenrate seiner Muttersprache und legt damit den Grundstein für die sichere Beherrschung der Prosodie seiner Sprache. Der Säugling hat sichtlich Freude daran, seinen Bewegungsapparat und seine Stimme auszuprobieren. In diesem Zusammenhang spricht Bühler von einer Funktionslust, wobei Arbeit und Üben, Spiel und Spaß eine Einheit bilden. Es ist zu beobachten, dass Krabbeln und Kriechen, dem Gehenlernen genauso vorausgehen, wie das Produzieren von Spuckebläschen der genauen Wortartikulation.22

Die Bedeutung des kanonischen Babbelns belegten Untersuchungen, bei denen bewiesen wurde, dass Kinder, die weniger differenziert babbelten, als Vorschulkinder schlechtere sprachliche Leistungen aufzeigten.23 In der Gesamtschau des kanonischen Babbelns ist auffällig, dass sich zwischen dem achten und zehnten Lebensmonat der Anteil der Klosanten, wie beispielsweise [d], [m], [b] und [t] deutlich zunehmen. Die bis zu diesem Zeitpunkt produzierten Laute wie /h/ und /ʔ/ gehen dabei stark zurück. Es kommt also zu einer Artikulation von ‚hinten‘ nach ‚vorn‘, wie Dittmann konstatiert.24 Dieses Phänomen ist auf physiologische Entwicklungen zurückzuführen. Für die Produktion der hinteren Klosanten bedient sich das Kind einer „passiven, durch die Grobmotorik des Unterkiefers verursachte Bewegung des Zungenrückens relativ zum Gaumen“25. Zur Lautäußerung der vorderen Klosanten bedarf es dagegen einer feinmotorischen Steuerung der Zungenspitze, wie sie erst in den späteren Lebensmonaten erreicht wird. Es erfolgt im Gegensatz zur Lautwahrnehmung bei der Artikulationsentwicklung „eine Sensibilisierung hin zur feineren Differenzierung lautlicher Phänomene“.26

Ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt zum Spracherwerb ist ab etwa dem achten Lebensmonat zu beobachten. In diesem Lebensalter erwerben Kinder die Erkenntnis der Objektpermanenz. Sie gelangen zu der Einsicht, dass Objekte, die beispielsweise unter einem Tuch versteckt wurden, dennoch da sind, auch wenn sie im Moment nicht sichtbar sind. Dazu ist es notwendig, dass Kinder eine innere Repräsentation des Gegenstandes oder einer Handlung aufbauen. Beobachtbar ist die Ausprägung der inneren Repräsentation an der verzögerten Nachahmung. Piaget führte dazu folgendes Experiment an. Während seine elf Monate alte Tochter ihm gegenübersaß, schloss und öffnete er langsam seine Augen. Sie tat es ihm gleich, indem sie ihre Fäuste langsam zusammenballte und wieder öffnete. Sie ahmte also sein Verhalten nach. Dies war nur möglich, indem sie eine innere Repräsentation der Bewegungsabfolge aufbaute.27 Ebenso manifestiert sich dieses Phänomen in dem symbolischen Gebrauch von Spielmaterialien, beispielsweise wenn ein Bauklotz in der Funktion eines Autos über den Teppich gezogen wird.

Etwa zur gleichen Zeit bedienen sich Kleinkinder fester Gesten, beispielsweise dem Zeigen auf einen Gegenstand, dem Kopfschütteln als Ablehnung oder dem Winken als Abschiedsgruß. Diese Gesten kennzeichnen den Übergang zum Gebrauch konventioneller Symbole. Dies sind Symbole, die durch die Gesellschaft eine willkürliche Zuordnung zum Repräsentierten erhielte. Die Benutzung dieser stellt laut Grimm „eine Brückenfunktion für den Übergang vom nichtsprachlichen zum sprachlichen Handeln“28 dar. Der Gebrauch von symbolischen Gesten ist dabei als Vorstufe der Entwicklung des symbolischen Wortgebrauchs und damit als Voraussetzung des Spracherwerbs, anzusehen.

2.2 Erste Zweiwortäußerungen – sprachliche Entwicklungen im zweiten Lebensjahr

Ein Entwicklungssprung ereignet sich um den ersten Geburtstag des Kindes herum. Es beginnt von nun an Lautfolgen in bedeutungstragender Form zu verwenden. Aus dem einfachen Silbennachplappern und –verdoppeln entsteht nun das erste Wort. Der Unterschied besteht in der bedeutungstragenden Funktion, indem die Lautäußerungen den Status von Phonemen erhalten.29 Diesen Prozess arbeitete Jakobson anhand seiner drei Hypothesen zum Phonemerwerb heraus.30 In der ersten Hypothese geht er von einer relativen Zeitfolge des Phonemerwerbes aus, die für alle Kinder gleichermaßen gilt. Diese Zeitfolge – wie in Hypothese zwei erläutert wird – bildet das Vorkommen der Phoneme in den Sprachen der Welt ab. Demnach werden ‚hintere‘ Konsonanten, Laryngale und Velare, vor den ‚vorderen‘ Konsonanten, den Labialen und Dentalen, erlernt. Dieser Prozess verläuft demnach genau reziprok zur vorangegangenen Babbelphase. Diese Reziprozität lässt sich durch die unterschiedlichen Motivationen erklären. Während der Lauterwerb in der Babbelphase physiologisch motiviert ist, herrscht im Phonemerwerb eine funktionale Motivation. Die lautlichen Kontraste werden zur konkreten Bedeutungsunterscheidung produziert. Daraus ergibt sich, dass in der Sprache nur hintere Konsonanten vorkommen, wenn auch vordere Konsonanten gebildet werden können. Beispielsweise gibt es in einer natürlichen Sprache nur das /k/, wenn es dem Kind möglich ist, auch das /p/ zu bilden.31 Ebenso verhält es sich laut Jacobson mit den Plosiven (zum Beispiel /p/), welche die Voraussetzung für die Bildung der Frikative (beispielsweise /f/) bilden. So ist der erste phonemische Konsonant, denn ein Kind bilden kann, ein labialer Plosiv /p/. Auf diesen folgt in der Regel eine maximale Öffnung (/a/). Jakobson spricht hier von einem „optimalen Vokal“32, der auf einen „optimalen Konsonanten“33 trifft und daher einen „optimalen Kontrast“34 bildet. Der erste konsonantische Gegensatz, der den „minimalen Konsonantismus“35 hervorruft, ist der zwischen Oral- und Nasallauten sowie dem Aufeinandertreffen der Labialen mit den Dentalen. Es entstehen dadurch Äußerungen, wie ‚mama‘, ‚papa‘, ‚tata‘ oder ‚nana‘, die – zumindest die zwei erstgenannten – auch häufig die ersten gesprochenen Worte von Kleinkindern sind. Das erste Wort eines Kindes definiert sich dadurch, dass es selbstständig produziert wurde, das heißt nicht einfach nachgeplappert ist, und es spontan eine klaren Bedeutungszugehörigkeit erhielt.36

Obwohl es sich bei den ersten Wörtern noch um unvollkommene Realisierung der Zielwörter handelt, werden sie von den Bezugspersonen, unter Zuhilfenahme des Kontextes, verstanden. Diese Wörter werden in der Forschung, so beispielsweise bei Dittmann, als Prototypenwörter bezeichnet.37 Die Wortschatzerweiterung läuft zu Beginn nur sehr langsam. Es kann Monate in Anspruch nehmen, bis Kleinkinder ihr Vokabular deutlich erweitert haben. Ist allerdings der Wortschatz auf einen Umfang von 50 bis 100 Wörtern angewachsen, beginnt abrupt ein Vokabelspurt.38 Ab diesem Zeitpunkt scheinen Kinder alle Wörter in sich aufzunehmen und auch sogleich wieder zu produzieren. Dabei ist es unerheblich welcher Wortart die aufgenommenen Wörter angehören. Auch wenn Nomen präferiert werden, wurden Vokabelspurts auch mit Verben beobachtet. Weiterhin existieren drei Hypothesen, welche Faktoren ursächlich für den Vokabelspurt seien. So gehen Piaget sowie Stern und Stern davon aus, Kinder gelangen plötzlich zu der Einsicht, dass Dinge konkrete Bezeichnungen haben. Stern und Stern konstatieren weiter, dass Kinder ein Symbolbewusstsein entwickeln und dadurch den Vokabelspurt vollziehen.39 Gopnik und Meltzoff führen dagegen an, dass das Bewusstsein zur Kategorisierung von Dingen ursächlich für den Vokabelspurt ist. Der Vokabelspurt verläuft sehr individuell, statistische gesehen jedoch ab einem Lebensalter von eineinhalb Jahren. Ab einem Alter von zwei Jahren spricht ein Kind durchschnittlich 200 bis 300 Wörter. Der passive Wortschatz ist weitaus größer, da das Wortverständnis eher ausgeprägt ist, als die Wortproduktion. So befinden sich durchschnittlich 50 Wörter im passiven Wortschatz, wenn zehn aktiv produziert werden können. Kinder mit einem rezeptiven Vokabular von 100 Wörtern, gebrauchen durchschnittlich 50 aktiv.40 Durch das ansteigende Vokabular werden auch die Dialoge zwischen Kind und Eltern umfangreicher. Dabei nimmt der Sprechumfang sowohl beim Kind als auch bei den Eltern zu. Dabei sind im Besonderen zwei Szenarien des Gesprächsverlaufs beobachtbar. Im ersten Szenario eröffnet das Kind das Gespräch, woraufhin ein Elternteil reagiert und damit wiederum eine sprachliche Reaktion des Kindes initiiert. Das Gespräch kann aber natürlich auch vom Erwachsenen eröffnet werden. Daraufhin reagiert das Kind sprachlich auf die Äußerung des Erwachsenen. Dieser nimmt das Gesagte auf und erweitert es im Gespräch durch ein passendes Thema. Aus diesem Anlass heraus nimmt das Kind erneut am Gespräch teil, wodurch eine längerfristige Kommunikation gewährleistet ist.41 Wichtig hierbei ist, dass Themen aus der Lebenswelt des Kindes ausgewählt werden, damit das passende Vokabular auf Seiten des Kindes vorhanden ist. Elternteile beginnen Gespräche häufig durch Fragen, Aufforderungen und Hinweise. Ihre Reaktionen auf die darauffolgenden kindlichen Äußerungen sind sehr variationsreich und reichen von Bestätigungen, Mittelungen bis hin zu Korrekturen. Durch den Variantenreichtum vermitteln sie dem Kind indirekt Wissen über Sprache. Dies ist bereits – wie dargestellt wurde – auch im ersten Lebensjahr der Fall, doch gewinnt dieses Wissen durch die „gewachsene kindliche Sprach- und Dialogfähigkeit eine neue Qualität.“42 Diese angesprochene Sprach- und Dialogfähigkeit wird in der Mitte des zweiten Lebensjahres noch durch die steigende Gedächtnisleistung des Kindes optimiert. Dies stellt eine basale Voraussetzung für eine Weiterentwicklung der Dialogfähigkeit dar. In diesen Dialogen werden anfangs besonders Nomen produziert, die sich auf sichtbare Gegenstände beziehen, beispielsweise Spielzeug, Tiere und Fahrzeuge. Danach basieren die ersten Worte des Kindes auf Handlungen und Ereignisse, in denen sie aktiv eingebunden ist43 und die für sie „konkret, hörbar, sichtbar, greifbar, manipulierbar“44 sind. Des Weiteren treten zunehmend relationale Wörter im Vokabular des Kindes auf, die das Vorhanden-Sein, Nicht-Vorhandensein sowie Wiederauftauchen von Objekten beinhalten. Dieser Entwicklung schließt sich die Phase der „Benennung von Aktionen“45 an, in der Vorgänge, Ereignisse und Tätigkeiten, die in Zusammenhang mit Objekten stehen, von dem Kind benannt werden.46 Das Aufmerksammachen auf Dinge spielt ebenfalls eine wichtige Rolle im zweiten Lebensjahr. Besonders auf Spaziergängen und ähnlichem weisen Eltern ihre Kinder auf Objekte hin und geben gleichzeitig wichtige Informationen dazu. Durch dieses Vorgehen werden (unbekannte) Objekte durch die Eltern sofort sprachlich identifiziert. Sie sind durch die sofortige Namensgebung gleich unterscheidbar zu anderen Objekten, die das Kind erblickt. Dabei werden nicht nur Objekte, sondern auch Handlungen, Funktionen sowie Eigenschaften, benannt. Diese elterlichen Äußerungen enthalten somit spezifische Wissensangebote, zum Beispiel die „Vermittlung von Funktionswissen, indem [die Mitteilungen, K.L.] eine Bedeutungsrelation zwischen dem Aktor (…) und seiner Aktion (…) [markieren, K.L.]“47. Des Weiteren wird Eigenschaftswissen vermittelt, indem benannte Objekte mit Eigenschaften, wie groß, klein, laut und leise belegt werden und somit eine Bedeutungsrelation erhalten.48 Im zweiten Lebensjahr kommt es auch zu einer ersten Benennung von inneren Zuständen. Mit etwa 18 Lebensmonaten beginnen Kinder über Schmerzen, Müdigkeit, Liebe u. ä. zu sprechen. Dabei sind sie bereits im zweiten Lebensjahr in der Lage nicht nur ihre, sondern auch Gemütszustände anderer Personen zu erkennen und zu verbalisieren. Diese Entwicklung wird im dritten Lebensjahr weiter voranschreiten und an inhaltlicher Komplexität gewinnen.

Das zweite Lebensjahr ist syntaktisch noch von Einwortsätzen geprägt, wobei bereits die ersten Worte des Kindes Einwortsätze darstellen. Die gebrauchten Wörter entstammen dabei den Wortarten der Nomen, Verben, Adjektiva und Demonstrativa. Des Weiteren werden Negationen sowie Fragepartikel verwendet. Je nach Kontext und Betonung, in welcher der Einwortsatz verbalisiert wird, kann es von der Bezugsperson als Desiderativ-, Deklarativ- oder Interrogativsatz verstanden werden. Häufig sind diese Äußerungen stark affektiv geleitet und von Entzücken und Bewunderung begleitet. Die Benennsätze treten erst dann auf, wenn Kinder bewusst anfangen nach der Bezeichnung von Gegenständen zu fragen. Meist in Form des Fragesatzes: ‚Isn das?‘, sodass dieses Altersabschnitt als Fragealter bezeichnet wird.49 Laut Greenfield/Smith können bereits Einwortsätze bestimmte „semantische Rollen wie Agens-Objekt, Objekt-Lokalisierung, Besitzer-Besessenes zum Ausdruck“50 bringen. Diese werden zum Ende des zweiten Lebensjahres in Zweiwortsätzen spezifiziert. Wode führt an, dass im Stadium der Zweiwortäußerungen bereits Pluralformen angewendet werden und bisweilen der Genitiv durch ein angehängtes -s markiert wird. Flexionen finden jedoch noch keine Anwendung. Die Äußerungen sind in der Wortstellung noch individuell variabel, wobei die Infinitivform des Verbes bereits in Endstellung stehen kann. Trotz der allgemeinen Variabilität lassen sich Regularien in der Wortstellung erkennen, sodass von einer „Sensitivität gegenüber den formalen Strukturprinzipien der Sprache“51 ausgegangen werden kann. So können Kleinkinder bereits im zweiten Lebensjahr Subjekt und Prädikat in einfachen Sätzen erkennen und sich dadurch die Verbbedeutung erschließen.52

[...]


1 Klein, Wolfgang: Zweitspracherwerb. Eine Einführung. Frankfurt a. M.: Hain 1992, S. 21.

2 Vgl. Klann-Delius, Gisela: Spracherwerb. Stuttgart; Weimar 1999, S. V.

3 Vgl. Klein, Wolfgang: Prozesse des Zweitspracherwerbs. In: Grimm, Hannelore: Enzyklopädie der Psychologie. Band 3. Göttingen: Hogrefe 2000, S. 542.

4 Vgl. König, Vivian: Das große Buch der Babyzeichen. Mit Babys kommunizieren bevor sie sprechen können. Schauenburg 2012, S. 22.

5 Vgl. Dittmann, Jürgen: Der Spracherwerb des Kindes. Verlauf und Störung. 2. Auflage. München: C. H. Beck 2006. S. 17.

6 Vgl. Butzkamm, Wolfgang; Butzkamm, Jürgen: Wie Kinder sprechen lernen. Kindliche Entwicklung und die Sprachlichkeit des Menschen. 3. überarbeitete Auflage. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag 2008, S. 7.

7 Vgl. ebd., S. 5.

8 Vgl. ebd.

9 Vgl. ebd., S. 6.

10 Wirth, Günter: Sprachstörungen, Sprechstörungen, kindliche Hörstörungen. Lehrbuch für Ärzte, Logopäden und Sprachheilpädagogen. 5. überarbeitete Auflage. Köln: Deutscher Ärzte-Verlag 2000, S. 135.

11 Vgl. ebd., S. 62.

12 Hassenstein, Bernhard: Verhaltensbiologie des Kindes. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag 2001, S. 34.

13 Vgl. ebd.

14 Vgl. ebd.

15 Vgl. ebd.

16 Vgl. Butzkamm, Butzkamm, S. 63.

17 Klann-Delius, S. 23.

18 Vgl. ebd.

19 Vgl. Butzkamm, Butzkamm, S. 65.

20 Vgl. ebd.

21 Dittmann, S. 21.

22 Vgl. Bühler, Karl: Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache. 2. unveränderte Auflage. Stuttgart: Gustav Fischer Verlag 1965, S. 136.

23 Vgl. Dittmann, S. 21.

24 Vgl. ebd., S. 22.

25 Ebd.

26 Sendlmeier, Walter; Sendlmeier, Una: Vom Lallen zum Sprechen – Entwicklung der Lautproduktion im Alter von 8 – 14 Monaten. In: Sprache & Kognition. 1991, 10(3), S. 162 ff.

27 Vgl. Dittmann, S. 37.

28 Grimm, Hannelore: Störungen der Sprachentwicklung. Grundlagen – Ursachen – Diagnose – Intervention – Prävention. 2., überarbeitete Auflage. Göttingen: Hogrefe 2003, S. 37.

29 Vgl. Dittmann, S. 24.

30 Vgl. Jakobson, Roman: Kindersprache. Aphasie und allgemeine Lautgesetze. Frankfurt am Main: Suhrkamp 1969. S. 68.

31 Vgl. Jakobson, zit. in Dittmann, S. 24.

32 Ebd.

33 Ebd.

34 Ebd.

35 Ebd.

36 Vgl. Butzkamm; Butzkamm, S. 90.

37 Vgl. Dittmann, S. 25.

38 Vgl. Szagun, S. 117.

39 Vgl. Klann-Delius, S. 36.

40 Vgl. ebd.

41 Vgl. Reimann, Bernd: Im Dialog von Anfang an. Die Entwicklung der Kommunikations- und Sprachfähigkeit in den ersten drei Lebensjahren. Neuwied; Kriftel; Berlin: Luchterhand 1993. S. 71.

42 Ebd.

43 Vgl. Nelson, Katherine; Lucariello, Joan: The development of meaning in first words. In: Barrett, Martyn [Hrsg.]: children‘s single-word Speech. Hoboken: John Wiley & Sons Ltd. 1985, S. 82.

44 Wode, Henning: Einführung in die Psycholinguistik. Theorien, Methoden, Ergebnisse. Ismaning: Hueber 1988, S. 146.

45 Klann-Delius, S. 37.

46 Klann-Delius, S. 37.

47 Reimann, S. 74.

48 Vgl. ebd.

49 Vgl. Butzkamm; Butzkamm, S. 93.

50 Vgl. Wode, S. 227.

51 Grimm, Hanelore; Weinert, Sabine: Sprachentwicklung. In: Oerter, Rolf; Montada, Leo (Hrsg.): Entwicklungspsychologie. 5. vollständig überarbeitete Auflage. Weinheim, Basel, Berlin: Beltz 2002, S. 531ff.

52 Klann-Delius, S. 40.

Details

Seiten
41
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656894889
ISBN (Buch)
9783656894896
Dateigröße
833 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v289252
Institution / Hochschule
Technische Universität Dresden
Note
1,3
Schlagworte
einfluss spracherwerb

Autor

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    Kristin L. (Autor)

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Titel: Einfluss des "baby signing" auf den Spracherwerb