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Physiotherapeutische Maßnahmen bei demenzkranken Menschen

Eine Literaturrecherche

Bachelorarbeit 2013 36 Seiten

Physiotherapie, Ergotherapie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

1 Abkürzungsverzeichnis

2 Einleitung
2.1 Problemstellung
2.2 Hypothese
2.3 Definition von Demenz
2.4 Epidemiologie
2.5 Demografische Entwicklung

3 Methodik
3.1 Studiendesign
3.2 Untersuchungsgang

4 Hauptteil / Studienvorstellung und Bewertung
4.1 „Die Wirkung von gruppenbasierten Übungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit und Stimmung in Seniorenresidenzen in Bezug auf die Übergangspflege und Selbstpflege.“ (Brown et al. 2009)
4.2 „Herz-Kreislauf-Fitness, kortikale Plastizität und Alterung.“ (Colcombe et al. 2004)
4.3 „Aerobic-Training erhöht das Hirnvolumen bei älteren Menschen.“ (Colcombe et al. 2006)
4.4 „Verbesserung der kognitiven Funktionen durch psychisches Training und / oder individualisiertes Aerobic-Training bei gesunden älteren Probanden.“ (Fabre et al. 2002)
4.5 „Veränderungen der kognitiven Funktionen innerhalb einer randomisierten Studie durch körperliche Aktivität: Ergebnisse von Lebensstil-Interventionen und Unabhängigkeit für ältere Menschen als Pilotstudie.“ (Williamson et al. 2009)
4.6 „Der Effekt von körperlicher Aktivität auf die kognitiven Funktion bei älteren Erwachsenen mit einem Risiko für die Alzheimer-Krankheit: Eine randomisierte Studie.“ (Lautenschlager et al. 2008)
4.7 „Walking oder Vitamin B für die Kognition bei älteren Erwachsenen mit leichter kognitiver Beeinträchtigung? Eine randomisierte kontrollierte Studie.“ (van Uffelen, J G Z et al. 2008)
4.8 „Die Auswirkungen eines Walking- / Sprechprogrammes auf die Kommunikation, Gehfähigkeit und den funktionellen Status bei Bewohnern eines Seniorenheimes mit Alzheimer Erkrankung.“ (Cott et al. 2002)
4.9 „Streckenlauf: Eine randomisierte Studie zu den Auswirkungen eines kurzzeitigen Laufprogrammes auf die Kognition bei Demenz.“ (Eggermont, L H P et al. 2009)
4.10 „Mobilität und Demenz: Ist physiotherapeutische Behandlung während der Kurzzeitpflege wirksam?“ (Pomeroy et al. 1999)
4.11 PEDro-Bewertung: Physiotherapie bei Menschen ohne und mit kognitiven Einschränkungen

5 Hauptteil / Training bei Demenz
5.1 Training der „Core stability“ / Rumpfstabilität mit besonderer Berücksichtigung der Beinmuskulatur
5.1.1 Sprunggelenkstraining mit Unterstützung (Festhalten)
5.1.2 Hüftbeugetraining mit Unterstützung (Festhalten)
5.1.3 Transferverbesserung Sitz-Stand und zurück mit Taktgebung
5.2 Training der Kraftausdauer von achsengerechten Bewegungen mit Hilfe von Fußmanschetten

6 Diskussion der Ergebnisse

7 Literaturverzeichnis

8 Danksagung

Zusammenfassung

Im Rahmen einer Literaturrecherche wurden Veröffentlichungen gesucht zu Arbeiten über die Wirksamkeit physiotherapeutischer Maßnahmen bei Personen, die an Demenz leiden.

Es konnte keine Veröffentlichung gefunden werden, welche einen wirksamen, nachhaltigen Effekt auf physiotherapeutische Interventionen beschreibt. Ungeachtet dieser Sachlage kommt es trotzdem immer noch, besonders in Akutkrankenhäusern, zu gewohnheitsmäßig veranlassten Verordnungen von physiotherapeutischen Maßnahmen für solche Patienten.

Besonderes Augenmerk sollte aber in diesem Zusammenhang auf die angrenzende Sturzprophylaxe gelegt werden, was jedoch nicht Inhalt der vorliegenden Arbeit ist. Bei strikter Abgrenzung zu anderen Fachbereichen, wie Ergotherapie, Logopädie und Psychatrie, findet sich zu meinem Thema auffallend wenig verwertbares Material in Büchern, Zeitschriftenartikeln und dergleichen. Dieser Sachstand überrascht insbesondere im Hinblick auf die zunehmen­de Bedeutung, den das Krankheitsbild „Demenz“ erlangt, vor allem unter dem Aspekt der künftigen Bevölkerungsentwicklung.

Da die Veröffentlichungen zu medikamentösen Therapieansätzen nicht mit berücksichtigt wurden, ist es durchaus denkbar, dass auf diesem Arbeits­feld konkrete Ansätze für eine erfolgsversprechende Behandlung dieses Leidens zu finden sind.

1 Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2 Einleitung

2.1 Problemstellung

Die Entscheidung, für die Bachelorarbeit eine Literaturstudie zum Thema „Physiotherapeutische Maßnahmen bei demenzkranken Menschen“ anzufertigen, beruht auf nachhaltigen Eindrücken, die ich schon während der Berufsausbildung sammeln konnte. 1996, im zweiten Ausbildungsjahr zum Physiotherapeuten, absolvierte ich das Praktikum im Fachgebiet Neurologie an der „HELIOS Klinik Schloss Pulsnitz“. Im Rahmen einer Gruppentherapie wurde ich dort zum ersten Mal mit an Demenz erkrankten Menschen konfrontiert. Die Patienten saßen im Kreis auf stabilen Holzhockern. In der Mehrzahl handelte es sich um betagte Menschen. Einige wenige waren aber jüngeren Alters und litten an einer Enzephalopathie, wahrscheinlich als Folge von Alkoholismus. Als fachliche Orientierung erfolgte der Hinweis, eine „unspezifische Hockergymnastik“ selbstständig zu planen und durchzuführen. Die Aufgabe bestand demnach darin, diese Gruppe auf geeignete Weise effektiv therapeutisch zu betreuen, wobei mir bei der Auswahl eines hierfür einzusetzenden Geräts freie Hand gelassen wurde. Die wichtigste Leitlinie bei der Arbeitsweise in der Physiotherapie ist, unbedingt ein gezieltes, erfolgsorientiertes Handeln zu realisieren. Dies war für uns Auszubildende überzeugend praktisch demonstriert worden während des vorher durchlaufenen Orthopädie-Praktikums.

Im Gegensatz dazu vertrat auch das fachlich geschulte Personal im vorliegenden Fall durchgängig die Auffassung, dass mit Hilfe von physiotherapeutischen Maßnahmen bei diesem Patientenkreis weder kurz- noch langfristig ein erkennbarer Therapiefortschritt erzielbar sei. Zweimal pro Woche konnten dann jeweils 30 Minuten gestaltet werden mit wenig zufriedenstellenden Ergebnissen. Allerdings wurden dabei oftmals Übungsaufträge und -elemente, selbst wenn sie noch so einfach waren, von den beteiligten Patienten nicht korrekt verstanden und umgesetzt. Als Folge ihrer Erkrankung erhoben sie sich nicht selten und verließen einfach die Gymnastikgruppe.

Als Praktikant war ich damals mit der demotivierenden Sichtweise auf die Wirksamkeit solcher Übungen und dem letztlich zu erwartenden Resultat meines Handelns äußerst unzufrieden, da mir daran lag, einen Beitrag leisten zu können, um diesen Patienten in ihrem Alltag zu helfen.

Deshalb entstand und festigte sich bereits zu jener Zeit der Wunsch, gerade für die an Demenz leidenden Patienten Übungsinhalte und –abläufe zu gestalten versuchen, welche auf wissenschaftlich fundierten und zugleich praxisorientierten Anleitungen aufbauen.

Aus diesem Grund reifte unterdessen der Entschluss, die neu gewonnenen Erkenntnisse aus dem Bachelorstudium zu nutzen, um zunächst einmal eine solide Literaturrecherche zum Thema „Physiotherapeutische Maßnahmen bei an Demenz leidenden Menschen“ zu erstellen.

2.2 Hypothese

Ziel dieser Arbeit ist es, anhand einer Literaturrecherche zu untersuchen, welche Erkenntnisse bisher gewonnen werden konnten hinsichtlich der Chancen, bei Personen im höheren Alter mit Demenz eine Steigerung sowohl der kognitiven, als auch der körperlichen Leistungsfähigkeit zu erreichen durch gezielte physiotherapeutische Maßnahmen. Typischerweise wird ein Therapiefortschritt in den meisten Fällen beurteilt im Vergleich zu nicht erkrankten Personen aus der gleichen Alterskohorte und mit ähnlichem sozialen Status. Diese zwei Gruppen von überwiegend älteren Patienten, welche in den konkret recherchierten Fällen miteinander verglichen worden waren, unterschieden sich vor allem im Grad der Beeinträchtigung ihrer kognitiven, emotionalen und sozialen Fähigkeiten, kurz dem Grad der Demenz. Man unterteilt üblicherweise in eine Personengruppe ältere Patienten ohne kognitiver Einschränkungen und ohne Demenz, sowie in eine Personengruppe ältere Patienten mit leichten kognitiven Einschränkungen und Demenz. Im Rahmen dieser Literaturrecherche soll der aktuelle Forschungsstand beleuchtet werden hinsichtlich der Arbeitshypothese, dass bei an Demenz leidenden Patienten durch physiotherapeutische Maßnahmen die kognitive und/oder körperliche Leistungsfähigkeit verbessert werden kann sowie der allgemeine gesundheitliche Verfall als Folge der Demenzerkrankung verlangsamt werden kann. Dabei werden unter dem Begriff „Physiotherapeutische Maßnahmen“ in der recherchierten Literatur ausschließlich Krankengymnastik und Bewegungsübungen beschrieben.

2.3 Definition von Demenz

Es gibt sehr viele, verschieden umfangreiche Definitionen für Demenz. Ich möchte mich hier nur auf eine Auswahl beschränken.

Nach der deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) wird Demenz wie folgt definiert: „Der Begriff Demenz wird synonym mit dem Begriff Hirnleistungsstörungen gebraucht. Er beschreibt ein ätiologisch heterogenes klinisches Syndrom, das durch erworbene Einbußen von intellektuellen Fähigkeiten und Gedächtnis imponiert. Die Demenz ist eine Erkrankung des höheren Lebensalters; sie spiegelt aber nicht den natürlichen Alterungsprozess wider.“ (Demenz 2008)

Nach dem internationalem Standard „Diagnostisches und statistisches Manual psychischer Störungen“ (DSM) wird Demenz folgendermaßen definiert: „Eine Demenz wird diagnostiziert, wenn mehrere kognitive Defizite vorliegen, die sich zeigen in: Gedächtnisbeeinträchtigung plus mindestens eine der folgenden Störungen:

- Aphasie: Störung der Sprache
- Apraxie: beeinträchtigte Fähigkeit, motorische Aktivitäten auszuführen
- Agnosie: Unfähigkeit, Gegenstände zu identifizieren bzw. wiederzuerkennen
- Störung der Exekutivfunktionen, d.h. Planen, Organisieren, Einhalten einer Reihenfolge

Diese kognitiven Defizite verursachen eine signifikante Beeinträchtigung der sozialen und beruflichen Funktionen und stellen eine deutliche Verschlechterung gegenüber einem früheren Leistungsniveau dar. Die Defizite treten nicht als Teil einer rasch einsetzenden Bewusstseinseintrübung (= Delir) auf. Die Störung kann nicht einem anderen primären psychischen Leiden, wie endogene Depression oder Schizophrenie, zugeschrieben werden.“ (Demenz 2008)

Auch existiert eine Einteilung nach ICD-10 (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems):

- F00 Demenz bei Alzheimer-Krankheit
- F01 Vaskuläre Demenz
- F02 Demenz bei anderenorts klassifizierten Krankheiten
- F03 Nicht näher bezeichnete Demenz“ (Demenz 2008)

2.4 Epidemiologie

In Deutschland leben derzeit etwa eine Million Menschen, die an einer Demenzform leiden. (Bickel 2000) (Bickel 2001) (Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend) Von Ihnen haben ca. 700.000 eine Alzheimer-Demenz (Tabelle 1) (Bickel 2000).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Häufigkeitsverteilung der Demenzformen (Bickel 2000)

Jährlich treten 200.000 Neuerkrankungen auf. Unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung wird sich diese Zahl bis zum Jahre 2050 auf über zwei Millionen Demenzpatienten erhöhen (Bickel 2000) (Bickel 2001).

2.5 Demografische Entwicklung

Der Anteil von älteren Menschen bezogen auf die Gesamtbevölkerung in der Bundesrepublik Deutschland wird zunehmend größer. Deshalb kann man davon ausgehen, dass auch die Zahl der Demenzerkrankten entsprechend ansteigen wird. Demenzerkrankungen gehören schon heute zu den häufigsten psychischen beziehungsweise kognitiven Störungen im hohen Lebensalter. In etwa 30 Jahren wird die Anzahl der über 60-Jährigen in Deutschland von 20,6 auf 28,2 Millionen ansteigen, bei Bevölkerungsabnahme von geschätzt 82,3 auf 74,2 Millionen Einwohner im Jahre 2038. 38 Prozent der Einwohner werden dann älter als 60 und 32 Prozent sogar älter als 65 Jahre sein (Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2012 2012). Deshalb zwingt es die Gesamtgesellschaft bereits jetzt zum Handeln, da ja heutzutage auch erwartet wird das man aktiv bleibt, man denke nur an die politisch gewollte Erhöhung der Lebensarbeitszeit. Hier sehe ich mich als Physiotherapeuten in der Pflicht, dieses neue Tätigkeitsfeld mit viel Engagement anzugehen, neue Arbeitsbereiche zu erschließen und mich diesen neuen Aufgaben mit Freude zu widmen. Bereits jetzt erlebe ich täglich die Auswirkungen dieser Entwicklung, da ich meinen Patientenstamm statistisch über ein Verwaltungsprogramm führe. Dieses erlaubt auch Diagrammdarstellungen, zum Beispiel des Altersdurchschnitts. Ich habe also einen Vergleich von insgesamt mehr 13 Jahren und es ist selbst in meinem Wohn- und Arbeitsort, einer sächsischen Kleinstadt, ein entsprechender Wandel ganz offensichtlich mitzuerleben.

3 Methodik

3.1 Studiendesign

In der systemischen Literaturrecherche soll der Interventionseffekt – Krankengymnastik / Bewegungsübungen – durch aussagekräftige Literatur (Bücher, Studien) untersucht werden.

Trotz zweiwöchiger Recherche in zwei großen Dresdener Bibliotheken und umfangreicher Suche im Internet fand ich keine Monografie, welche für meine Fragestellung signifikant war. In physiotherapienahen Berufen fanden sich zahlreiche Quellen, so in den Bereichen Ergotherapie, Musiktherapie und spezielle Formen der Psychotherapie. Da ich mich aber mit der für mich relevanten Krankengymnastik beschäftigen wollte, eruierte ich diese nicht-medikamentösen Therapieformen nicht weiter und suchte auch nicht nach relevanter Grundlagenliteratur oder Leitlinien für diese angrenzenden Berufsgruppen.

3.2 Untersuchungsgang

Die systemische Literaturrecherche nach relevanten Studien führte ich in den Datenbanken PEDro, PubMed und der Cochrane Library im August 2013 durch. Als Suchbegriffe wählte ich: ageing, exercise therapy, group based exercise, aerobic exercise training, cognition, cognitive function, cognitive performance, dementia, cardiovascular fitness, physical activity, physiotherapy, walking, walking and talking, mobility. In der Pedro-Datenbank fand ich 5, in der PubMed-Suche 4 für meine Fragestellung relevante RCTs (Randomised Controlled Trial). In der Cochrane Library wurden keine Arbeiten identifiziert. Durch eine manuelle Suche unter Google Scholar fand ich einen zusätzlichen RCT-Treffer zur Analyse. Besonderen Wert legte ich auf die Aktualität der Studien, weshalb ich keine einschloss die älter als 14 Jahre waren. Die inkludierten Studien wurden von mir mit der PEDro–Skala bewertet. Unter der jeweils analysierten Studie findet sich auch eine entsprechende Angabe zu dieser Auswertung. Den ursprünglichen Plan, nur deutschsprachige Literatur bzw. Studien zu verwenden, musste ich verwerfen, da ich trotz umfangreicher intensiver Suche keine entsprechenden Ergebnisse von ausreichend hoher statistischer Qualität fand. Beim Übersetzen aus dem Englischen arbeitete ich mit dem Google-Übersetzer, Lion 3.1.0 und erhielt außerdem manche Unterstützung seitens einer amerikanischen Freundin.

4 Hauptteil / Studienvorstellung und Bewertung

Bei den gefundenen 10 Studien möchte ich mit den ersten 5 RCTs beginnen, welche ältere Patienten untersuchten, die weder kognitive Einschränkungen noch eine Demenzerkrankung aufwiesen. Sie fungieren in diesem Zusammenhang als „Referenz“ zu den Untersuchungen der an Demenz Erkrankten.

4.1 „Die Wirkung von gruppenbasierten Übungen auf die kognitive Leistungsfähigkeit und Stimmung in Seniorenresidenzen in Bezug auf die Übergangspflege und Selbstpflege.“ (Brown et al. 2009)

In dieser australischen Studie aus dem Jahre 2008 wurden 154 Rentner (19 Männer, 135 Frauen; Alter zwischen 62 und 95 Jahren) im Rahmen eines RCTs untersucht. Alle hatten keine kognitiven Einschränkungen oder Demenz. Sie alle lebten in Pensionärs-Wohnheimen in Sydney, Australien. Die Teilnehmer wurden randomisiert in 3 Gruppen eingeteilt:

- G1: Ausdauer- und Balancetraining
- G2: Bewegungs- und Entspannungstraining
- G3: Keine Intervention (Kontrollgruppe)

Die Gruppen 1 und 2 übten zweimal in der Woche jeweils eine Stunde über einen Zeitraum von 6 Monaten. Die Ergebnisse wurden durch standardisierte neuropsychologische Tests gewonnen. Nach einer Ausgangsmessung der kognitiven Fähigkeiten wurde nach 6 Monaten in jeweils 3 Bereichen nachgetestet (kognitive Reaktionsgeschwindigkeit; visuelles, sprachliches und Arbeits-Gedächtnis, exekutive Funktionen). Ebenfalls wurde die Stimmung nach der Alters Depressions Skala (GDS) und der Positiv / Negative Affekt Tabelle (PANAS) untersucht. Nur in Gruppe 1 kam es zu einer deutlichen Verbesserung der kognitiven Leistungsfähigkeit im Vergleich zu beiden anderen Gruppen. Darüber hinaus haben beide Interventionsgruppen von dem Training profitiert, ihre Stimmung verbesserte sich innerhalb der gesamten 6 Monate deutlich.

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Details

Seiten
36
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783656902782
ISBN (Buch)
9783656902799
Dateigröße
1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v292977
Institution / Hochschule
Dresden International University
Note
1,7
Schlagworte
Physiotherapie Demenz Literaturrecherche

Autor

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Titel: Physiotherapeutische Maßnahmen bei demenzkranken Menschen