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Die Deutsche Sprache. Einführung in die Ortographie, die Semantik, den Schrifterwerb, die Grammatik und die Sprachreflexion

Eine Prüfungsvorbereitung

Prüfungsvorbereitung 2012 15 Seiten

Didaktik - Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Mündlichkeit und Schriftlichkeit
1.1. Konzeptionell vs Medial
1.2. Einsicht in unser Schriftsystem
1.3. Präsentieren (Mündlichkeit)
1.4. Schreibprozesse
1.4.1. Schreibprozessforschung

2. Die deutsche Orthographie Rechtschreibung
2.1. Phonetik und Phonologie
2.2. Morphologie
2.2.1. Das Morphem
2.2.2. Deutsch „flektiert“!
2.2.3. Wie setzen wir unsere Wörter zusammen?
2.3. Graphematik

3. Semantik – Die Lehre der Bedeutung
3.1. Wortbildungen
3.2. Bedeutung

4. Schrifterwerb
4.1. Stufen des Schrifterwerbs
4.2. Phonologische Bewusstheit
4.3. Rechtschreibunterricht / Wortschatzerwerb

5. Grammatik – Die Sprachlehre
5.1. Der Grammatikunterricht
5.1.1. Beispiele

6. Sprachreflexion
6.1. Sprache reflektieren

1. Mündlichkeit und Schriftlichkeit

1.1. Konzeptionell vs Medial

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Was sind prototypische Merkmale gesprochener Sprache?

01. Die gesprochene Sprache ist flüchtig. 02. Gesprochene Sprache unterliegt den Bedingungen von Zeit und Raum. 03. Kommunikation in gesprochener Sprache verläuft synchron. Die Gesprächspartner haben die Möglichkeit der Interaktion 04. Deshalb werden in der gesprochenen Sprache deiktische Ausdrücke verwendet, die unmittelbar auf die Äußerungssituation Bezug nehmen. 05. Die gesprochene Sprache tritt in Verbindung mit weiteren Informationsträgern wie Gestik und Mimik auf. 06. Die gesprochene Sprache ist phylogenetisch und ontogenetisch primär, das heißt sie geht der geschriebenen in der Menschheitsgeschichte und bei der Entwicklung eines jeden Individuums(Spracherwerb) voran. Ausnahme: Gehörlose. 07. Sie ist nicht an Körper-Externe Werkzeuge/Hilfsmittel gebunden. 08. Gesprochene Sprache ist häufig gekennzeichnet durch fehlerhaften Satzbau, Flexionsbrüche, Dialektismen, usw. 09. Die gesprochene Sprache erstreckt sich als Lautkontinuum in der Zeit. 10. Sie ist dialogisch ausgerichtet.

Was sind die Besonderheiten traditioneller schriftlicher Kommunikation?

Da bei der traditionellen schriftlichen Kommunikation die Gesprächspartner räumlich voneinander getrennt sind, eine Äußerung also zu einem bestimmten Zeitpunkt fixiert und zu einem anderen abgerufen wird, entstehen zwei "halbe" Sprechsituationen bzw. eine zerdehnte Sprechsituation. Weiterhin ist die Verwendung deiktischer Mittel stark eingeschränkt und eine präzise Ausdrucksweise erforderlich, da Verständnisrückfragen durch den Gesprächspartner nur zeitlich verzögert möglich sind.

Was sind Gesprächspartikel?

Unter Gesprächspartikeln versteht man Partikel ohne eigentliche Bedeutung, die in einem Gespräch benutzt werden, um Pausen zu überbrücken oder dem Gesprächspartner bzw. der Gesprächspartnerin eine Information darüber zu geben, ob und wie eine Äußerung aufgenommen worden ist. Bsp. "ähm", "aha"

Was sind deiktische Ausdrücke ? Deiktische Ausdrücke beziehen sich auf Personen, Orte, Zeiten im Kontext einer Sprechsituation. Bsp:. "ich", "du", "hier", "dort", "da", "dann".

Was ist Parlando ?

Es gibt keine feste Korrelation zwischen medialer und konzeptioneller Mündlichkeit bzw. Schriftlichkeit. In diesem Zusammenhang steht ein neues Phänomen, entdeckt bei Schweizer Abiturienten, welches sich durch konzeptionelle Mündlichkeit in schriftlichen Texten äußert. Dieses Phänomen wird als Parlando bezeichnet.

1.2. Einsicht in unser Schriftsystem

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.[1] [2] [3]

Unsere Schrift unterzeichnet sich am meisten von der Chinesischen Schrift, da diese eine Logografische Schrift ist.

Beim Schreiben ist in der Regel der Adressat und beim Lesen in der Regel der Schreiber nicht anwesend!

1.3. Präsentieren (Mündlichkeit)

Schülerinnen und Schülern fehlt das präsentieren schwer und überfordert Kinder!

Beispiele für Arbeitsschritte beim mündlichen Präsentieren?

- Informationen zusammen stellen z.B aus Fachliteratur, Internet.
- Erstellen einer Sprechvorlage, aus Stichwörtern, Visualisierungen usw.
- Sprachliche, sprecherische, nonverbale und mediale Gestaltung der mündlichen Präsentation.

1.4.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.4.1. Schreibprozessforschung

Sammlung … Planung.. Schreibprozess … Überarbeitung … Feedback … Bewertung

Inhaltsplanung Gliederung

Bearbeitungsprozesse sollten in die Benotung miteinbezogen werden!!!

Schreibplanung Wie fange ich an?

Handlungsplanung Was für ein Ton schlage ich an?

Sammlung innere Wie bringe ich mich in Stimmung? äußere Recherche

Fragen zu dem Text Graefen, Gabriele/Liedke, Martina (2008) Germanistische Sprachwissenschaft. Deutsch als Erst-, Zweit- oder Fremdsprache

Was bedeutet im Zusammenhang mit Schreibunterricht "Schülerorientierung"?

Schülerorientierung:

differenzierter Unterricht, nach der Heterogenität der Lerngruppe orientiert --> Themen sind an die Schüler angepasst bzw. Schüler interessieren sich

für ausgesuchte Themen

Individualisierung: jeder Schüler bekommt ganz persönliche Unterstützung und man setzt

unterschiedliche Schwerpunkteà Gruppenarbeit, in der jeder Schüler individuell durch Lehrer gefördert wird

Was versteht man unter "prozessorientiertem" Schreibunterricht? Und was bedeutet, "integrativ"?

Welche Kompetenzen werden einem Schreibenden abverlangt?

Kompetenz: Kognitive Fähigkeit

Wahrnehmungsfähigkeit

Aufmerksamkeit

Interesse an den Dingen, die uns umgeben

Erkennen, Deuten und Durchdringen von Sachverhalten und logischen Strukturen

Wissen organisieren und Argumentation aufbauen können

Kompetenz: Kommunikationsfähigkeit

eine Vorstellung von seinem Kommunikationspartner und dessen Erwartungen haben

sich in diesen hineinversetzen und seine Perspektive übernehmen können

Literale Kompetenzen:

Fertigkeiten im Umgang mit dem Schreibmedium kennen

Textmuster kennen

Schreibabsicht muss klar sein!

Schreibziele und damit die Textfunktion festlegen können

Kenntnis und Berücksichtigung angemessener sprachlicher Mittel erforderlich

Schreiber muss in der Lage sein, seinen Text auf sprachsystematischer Ebene formal,

grammatikalisch und orthographisch richtig zu schreiben Methodenkompetenz:

Arbeitstechniken und –strategien (Suchen, Nachschlagen, Zusammentragen und Auswerten von Informationen

Metakognitive Kompetenzen:

eigene Arbeits-, Lern- und Schreibprozesse reflektieren und eigenes Wissen und eigene Fähigkeiten einschätzen können eigene Schreibleistung kritisch betrachten und bewerten können Verbesserungsvorschläge entwickeln, von anderen aufnehmen und umsetzen können Schreiber setzt sich mit seinen eigenen Fähigkeiten auseinander und weiß wo Lernbedarf besteht.

Was versteht man unter "Sammlung" und "Planung" im ´Zusammenhang mit Schreibprozessen? Geben Sie auch konkrete methodische Beispiele !

Sammelphase: eigenes Vorwissen aktivieren hilfreich: Visualisierungs- und Kreativitätstechniken --> unterstützen den Prozess der Ideenfindung & fördern die Gliederung des Themas Bsp.: Brainstorming, Assoziogramm, Clustering, Mindmapping

wichtig: Gelesenes festhalten (Flussdiagramm, Organigramm, Mindmap…)

Was versteht man unter einer Schreibkonferenz? Sehen Sie mögliche Schwächen dieses Konzepts?

Eine kleine Gruppe von Schülern gibt sich wechselseitig Rückmeldungen (bzw. Hinweise) zu ihren geschriebenen Texten als Hilfe für die Überarbeitung. Es geht in erster Linie um die Wirkung des Textes, seinen Stil und seinen Inhalt. Dies ist sinnvoll, da Schüler eher in die Lage sind, Probleme und Ungereimtheiten in fremden Texten zu erkennen.

PROBLEM: Die Mündlichkeit in der die SuS über den Textsprechen!

Was ist ein Kriterienkatalog zur Beurteilung von Schülertexten?

Ein Kriterienkatalog dient als Orientierungshilfe für Schüler sowie Lehrende zur Beurteilung von Texten und beinhaltet die Anforderungen, die einen gelungenen Text der jeweiligen Textsorte ausmachen. Beurteilt werden dabei Bezugsgrößen wie zum Beispiel Thema und Idee des Textes, sowie dessen Aufbau, Rechtschreibung und Satzstrukturen, Wortschatz, Angemessenheit der Sprache und Stilmittel, usw.

Was könnte an einem Kriterienkatalog - ungeachtet dessen, dass er im Text sehr gut weg kommt - dennoch problematisch sein?

Schreiben beziehungsweise das Erfinden von Geschichten lässt sich nur bis zu einem gewissen Grad reglementieren. Die größte Literatur ist als Ausbruch aus Zwängen entstanden. (Ein Gedicht muss sich seit einigen Jahrzehnten nicht mehr reimen)

2. Die deutsche Orthographie Rechtschreibung

Anfang des 20 Jahrhunderts wurde die gesetzliche Orthographie eingeführt

2.1. Phonetik und Phonologie

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

IPA Schreibweiße

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

Zu den phonographischen Schriften zählen alle Alphabethischen und syllabischen Schriften!

Was sind Allophone, speziell freie Allophone?

Allophone sind Varianten von Phonemen, die keine phonologische Relevanz haben, da sie nicht bedeutungsunterscheiden sind. Freie Allophone sind treten unabhängig von der Lautumgebung auf. Das Phonem wird nach regionaler Herkunft unterschiedlich Betont

Womit haben die Schüler häufig phonetische Probleme?

Was sind Plosive?

Laute, die mit einem Verschluss (Plosiv) , gebildet werden, z.B. [p]

Was ist ein Sprossvokal?

„Der Vokal aus der mittleren Reihe“) ist eine Methode, um durch Änderung der Silbenstruktur die Aussprache zu erleichtern. Dies geschieht in diesem Falle durch Silben bildenden Einschub eines Selbstlautes, besonders vor l, m und r.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten.

[...]


[1] http://eshop.layer-grosshandel.de/cache/customer/layer/picturecache/pb/bb/15744-180x180.jpg

[2] http://www.wolkdirekt.com/images/100/215066/hinweisschild-zur-betriebskennzeichnung-rauchen-verboten.jpg

[3] http://up.picr.de/3101505.gif

Details

Seiten
15
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656957935
ISBN (Buch)
9783656957942
Dateigröße
558 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v299079
Institution / Hochschule
Pädagogische Hochschule Heidelberg – Deutsch
Note
Schlagworte
deutsche sprache einführung ortographie semantik schrifterwerb grammatik sprachreflexion eine prüfungsvorbereitung

Autor

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Titel: Die Deutsche Sprache. Einführung in die Ortographie, die Semantik, den Schrifterwerb, die Grammatik und die Sprachreflexion