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Erstellung eines Ausdauertrainingsplans

Hausarbeit 2012 34 Seiten

Gesundheit - Sport - Bewegungs- und Trainingslehre

Leseprobe

Inhaltnisverzeichnis

1 Diagnose
1.1 allgemeine Daten
1.1.1 Anamnese
1.1.2 Biometrische Daten
1.1.3 Bewertung Blutdruck und Ruhepuls
1.1.4 Bewertung der weiteren biometrischen Daten
1.2 Leistungsdiagnostik
1.2.1 Begründung der Testauswahl
1.2.2 Vita- Maxima- Test
1.2.3 Bewertung der Testergebnisse
1.3 Gesundheits- und Leistungszustand der Person

2 Zielsetzung/ Prognose
2.1 Hauptziel
2.1.1 Teilziel
2.1.2 Teilziel
2.1.3 Teilziel
2.1.4 Teilziel
2.2 Begründung

3 Trainingsplanung Mesozyklus
3.1 Bestimmung der Trainingsbereiche mit Hilfe der KARNO VEN- Formel
3.2 Exkurs Laktat- Leitungsdiagnostik
3.3 Grobplanung Mesozyklus
3.4 Detailplanung Mesozyklus
3.5 Begründung des Mesozyklus
3.5.1 Begründung zum angestrebten wöchentlichen Belastungsumfang
3.5.2 Begründung zu den ausgewählten Trainingsmethoden
3.5.3 Begründung zur Belastungsprogression
3.5.4 Begründung zu den angesteuerten Trainingsbereichen
3.5.5 Begründung der ausgewählten Ausdauergeräte bzw. Bewegungsformen
3.6 Exkurs Krafttraining
3.7 Exkurs Ernährung

4 Literaturrecherche
4.1 Studie
4.1.1 Wer hat die Studie durchgeführt und in welchem Jahr wurde sie publiziert?
4.1.2 Mit welchen Versuchspersonen wurden die Studien durchgeführt?
4.1.3 Wie sah der Versuchsaufbau aus?
4.1.4 Welche relevanten Ergebnisse und Schlussfolgerungen lieferte die Studie?
4.2 Studie
4.2.1 Wer hat die Studie durchgeführt und in welchem Jahr wurde sie publiziert?
4.2.2 Mit welchen Versuchspersonen wurde die Studie durchgeführt?
4.2.3 Wie sah der Versuchsaufbau aus?
4.2.4 Welche relevanten Ergebnisse und Schlussfolgerungen lieferte die Studie?

5 Literaturverzeichnis

6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
6.1 Abbildungsverzeichnis
6.2 Tabellenverzeichnis

1 Diagnose

1.1 allgemeine Daten

1.1.1 Anamnese

Tab. 1: allgemeine Daten zum Kunden (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus der Anamnese geht hervor, dass Sport für den Kunden einen hohen Stellenwert einnimmt, welches sich durch seine berufliche Tätigkeit (Student der Sportwissenschaft) sowie der jahrelangen Trainingserfahrung im Fußball bestärkt. Aufgrund seines Studiums, fallen verpflichtende Seminare in seine bisherigen Fußballtrainingseinheiten, so dass der Kunde vorerst zwei dieser Trainingseinheiten nicht mehr wahrnehmen kann. Die folgende Tabelle 2 gibt einen Wochenüberblick über das bisherige Sportpensum des Kunden an.

Tab. 2: Wochenüberblick über das Sportpensum des Kunden (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Aus dem Kundenwunsch geht hervor, dass das Ausfallen der beiden Trainingseinheiten (mittwochs und freitags) kompensiert werden soll. Vor allem der Bereich der Ausdauer weist eine hohe Relevanz für ihn auf, um sonntags regulär an Fußballspielen teilnehmen zu können.

1.1.2 Biometrische Daten

Tab. 3: biometrische Daten des Kunden (eigene Darstellung)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1.1.3 Bewertung Blutdruck und Ruhepuls

Der Blutdruck des Kunden liegt bei 122/85 mmHg. Sowohl der Blutdruckwerte systolische Wert (122) als auch der diastolische Wert (85) befinden sich damit im optimalen Bereich. Tabelle 4 verdeutlicht die Bewertung des Blutdrucks anhand der Klassifikation der Amercian Herat Association.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 4: Blutdruckklassifikation der Amercian Heart Association (vgl. ISRAEL et al., 2011 S.166)

Der Ruhepuls bzw. richtig genannt der Tagespuls des Kunden liegt bei 55 Schläge pro Minute. Aufgrund vieler externe oder internen Einflussfaktoren kann der tatsächliche Ruhepuls nur morgens direkt nach dem Aufwachen ermittelt werden. Der Tagespuls weist in etwa fünf bis zehn Schläge mehr auf als der Ruhepuls, somit können im Durchschnitt fünf bis zehn Schläge abzogen werden, um den Ruhepuls bewerten zu können. Wird der Durchschnittswert von ca. sieben Schläge pro Minute abzogen, liegt der tatsächliche Ruhepuls bei ca. 48 Schläge pro Minute. (vgl. ISRAEL et. al., 2011, S.151f )

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 5: Bewertung des Ruhepulses (eigene Darstellung)

Aus der Anamnse geht hervor, dass keine genetische Disposition für eine niedrige Herzfrequenz vorliegt. Somit wird der Kunde aufgrund seiner niedrigen Herzfrequenz als Ausdauerleistungssportler bezeichnet, welche aus einem sehr guten Leistungszustand resultiert.

1.1.4 Bewertung der weiteren biometrischen Daten

Der BMI Wert des Kunden liegt bei einer Körpergröße von 1,76 m und 70 kg bei 22,6 und wird als Normalgewichtig eingestuft. Für die Errechnung des Taille-Hüft-Quotienten (THQ) wird der Umfang der Taille (80 cm) durch den Umfang der Hüfte (85 cm) dividiert. Daraus ergibt sich ein THQ von 0,94, der bei Männern als Birnentyp gewertet wird und im Normalbereich liegt (1,0). Birnentypen sammeln ihr Körperfett an Oberschenkeln, Po und Hüfte. Das Fett in dieser Region wird beim leichten bis mäßigen Übergewicht gesundheitlich als weniger bedenklich eingestuft werden, als Fettablagerungen in der Körpermitte (Apfeltyp) (vgl. REIß et al., 2012 S. 45). Der Fettgehalt wurde mittels einer BIA-Analyse (Fett-Wasser-Muskelanalyse) ermittelt. Um ein exaktes Ergebnis zu erlangen, wurde von sieben aufeinanderfolgenden Tagen der Mittelwert genommen. Daraus ergibt sich ein Fettgehalt von 18,5 % (13,8 kg) sowie ein Muskel- und Wassergehalt von 81, 5 % (56,2 kg). Bei einer Körpergröße von 170 cm und einem Körpergewicht von 70 kg im Normalbereich eingestuft wird. Bei der letzten Elektrokardiografie (EKG) wurden keine Auffälligkeiten festgestellt. Die Oberschenkel Umfangmessung ergab eine Differenz von 2 cm zwischen dem rechten und linkem Oberschenkel, welche jedoch keine Einschränkung im Bezug auf das Fitnesstraining darstellt.

1.2 Leistungsdiagnostik

1.2.1 Begründung der Testauswahl

Für die Leistungsdiagnostik (Radergometertest), wurde für den Kunden der Vita-Maima-Test aus folgenden Gründen gewählt:

Aus der Anamnese geht hervor, dass der Kunde seit 18 Jahren regelmäßig sportlich aktiv ist und somit als gut trainierter Sportler gewertet wird. Die biometrischen Daten belegen die Aussage anhand des niedrigen Ruhepuls sowie des optimalen Blutdrucks.

Der WHO - Test ist für leistungsschwächere Personen, wie untrainierte Frauen, ältere Personen sowie übergewichte Menschen geeignet und fällt somit durch das Raster (vgl. REIß et al., 2012 S. 75).

Der Hollmann-Venrath-Test ist für durchschnittlich bis gut trainierte Personen, wie normal leistungsfähige Männer, trainierte Frauen sowie trainierte ältere Personen geeignet, welche mindestens eine Wattzahl von 150 zuzutrauen ist. Ein Stufendauertest sollte maximal 10 bis 18 Minuten dauern und bei vier bis sechs Belastungsstufen liegen. So dass maximal eine Wattzahl von 240 Watt erreicht wird (vgl. REIß et al., 2012 S. 64). Aufgrund des sehr guten Leistungszustandes, vor allem bedingt durch das Fußballtraining im Bereich der Ausdauer, des niedrigen Ruhepulses und das absolvieren eines Herrmannslauf, ist die Auslastung bei 240 Watt für den Kunden noch nicht erreicht.

Der Kunde hat bereits einem Laufband-Laktat-Stufentest durchgeführt und kennt die maximale Belastung für sein Herz-Kreislaufsystem. Aufgrund der Sportart Fußball wäre ein Laufbandtest daher optimaler gewesen.

Es liegen keine orthopädischen Erkrankungen oder Schäden vor.

In Kapitel 3 wird mit Hilfe der KARNOVEN- Formel die maximale Herzfrequenz in Bezug auf den Ruhepuls exakter bestimmt, als mit Hilfe der Angaben des Test von 200 minus Lebensalter (vgl. REIß et al., 2012 S. 84).

1.2.2 Vita- Maxima- Test

Die Rahmenbedingungen des Vita-Maxima-Tests (Radergometertest) , die Testform, die Stufendauer, die Eingangsbelastung, die Belastungssteigerung, die Trittfrequenz sowie die Pulsobergenze sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Da der Kunde kein Leistungssportler ist, wurde die Eingangsbelastung auf 50 Watt festgelegt (vgl. REIß et al., 2012 S. 84).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tab. 6: Testprotokoll, Vita-Maxima-Test (eigene Darstellung)

Im Folgenden ist die Auswertung des Vita - Maxima - Tests in Bezug auf die Herzfrequenz und die Belastungsprogression graphisch dargestellt:

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb. 1: Testauswertung des Vita-Maxima-Tests - Herzfrequenz und Belastungsprogression (eigene Darstellung)

1.2.3 Bewertung der Testergebnisse

Der Test wurde bis zur sechsten Stufe bei einer Wattzahl von 300 Watt durchgeführt. Nach zwei Minuten wurde die Teststufe wegen fehlender Trittkraft abgebrochen. Aufgrund des frühzeitigen Abbruchs ergibt sich ein zeitinterpolierter Wert von 283 Watt, der im Folgenden detailliert erläutert wird:

1. Stufe 1 bis 5 (250 Watt) 250 Watt
2. Stufe 6 --> zweidrittel von 50 = 33 Watt + 33 Watt
3. Stufe 1 bis 5 + Stufe 6 (interpoliert) = 283 Watt

Daraus ergibt sich eine relative Soll - Watt - Leistung bezogen auf das eigene Körpergewicht von 4,04 Watt/ kg (283 Watt: 70 kg). Laut Kindermann wird der Kunde als Freizeit- bzw. Breitensportler eingestuft (vgl. REIß et al., 2012, S. 86 nach Kindermann für Männer, 1987).

1.3 Gesundheits- und Leistungszustand der Person

Aufgrund der bereits ermittelten Daten, wie z.B. die des Ruhepulses (48 Schläge/min.) sowie die des Blutdrucks (122/85 mmHg) weist der Kunde einen guten Leistungszustand auf.

Mit Hilfe des Vita-Maxima-Tests konnten weitere aufschlussreiche Ergebnisse ermittelt werden. Zwischen der dritten und vierten Minute (84 Hf auf 100 Hf/ 30-40 % HfReserve), der sechsten und siebten Minute (106 Hf auf 120 Hf/ 40-50 % HfReserve) sowie bei der neunten und zehnten Minute (131 Hf auf 146 Hf/ 60-70 % HfRerserve) steigt der Puls sprunghaft jeweils um mindestens 14 Schläge/min. an. Innerhalb diesen Minuten wird das Intervall jeweils um 50 Watt gesteigert. Optimaler wäre ein langsam kontinuierlich, stetiger wachsender Anstieg der Herzfrequenz, so dass im Bereich der Grundlagenausdauer Verbesserungspotenzial besteht, welches in den Trainingsplan mit integriert wird. Der Fettgehalt von 18,5 %, der im Normalbereich liegt weist ein Potenzial zur Optimierung bzw. Reduzierung auf. Aufgrund dessen kann der Trainingsplan durch ein Ernährungsprogramm begleitet werden, wenn sich der Kunde dies wünscht. Des weiteren kann das bisherige Krafttraining variiert werden, um neue Trainingsreize zu setzen.

2 Zielsetzung/ Prognose

2.1 Hauptziel

Das Hauptziel des Kunden liegt in der Kompensation der zwei fehlenden Fußballtrainingseinheiten à 90 Minuten sowie in der Stabilisierung und Entwicklung der bisherigen Ausdauerleistungsfähigkeit innerhalb der nächsten drei Monate. Zur Kontrolle der optimalen Trainingsbelastung wird nach Absolvierung der drei Monate ein Recheck durchgeführt. Das Hauptziel wird in vier Teilziele gegliedert.

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Details

Seiten
34
Jahr
2012
ISBN (eBook)
9783656969853
ISBN (Buch)
9783656969860
Dateigröße
1.1 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v299416
Institution / Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Note
0,5
Schlagworte
erstellung ausdauertrainingsplans

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