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Das Subjekt und seine Anerkennung. Theoriebausteine für die pädagogische Praxis

Hausarbeit (Hauptseminar) 2014 26 Seiten

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ... S. 1

2 Definition der Anerkennung ... S. 1

3 Bedarfsklärung ... S. 1-3

3.1 Anerkennung als sozialtheoretischer Leitbegriff ... S. 3

4 Theoriebausteine der Anerkennung ... S. 3

4.1 Der normative Monismus der Anerkennung ... S. 4

4.2 Die Sphäre der Liebe ... S. 4-5

4.3 Die Sphäre des Rechts ... S. 5-6

4.4 Die Sphäre der sozialen Wertschätzung ... S. 6-7

5 Theoriebausteine des Subjekts ... S. 7-8

5.1 Dimensionen der Subjektivität ... S. 8-9

6 Theoriebausteine der Gesellschaft ... S. 9-10

6.1 Missachtung der Anerkennung ... S. 10-11

6.1.1 Institutionelle Demütigung bei Margalit ... S. 11

6.1.2 Soziale Pathologien bei Honneth ... S. 11-13

6.1.3 Soziale Pathologien der Gegenwart ... S. 13-14

7 Theoriebausteine der Scham ... S. 15

7.1 Definition Scham ... S. 15

7.2 Aktuelle Forschung ... S. 15-16

7.3 Wertschätzung von LehrerInnen ... S. 16

7.4 Beschämung bei Kindern ... S. 16-17

7.5 Schamabwehr ... S. 17-18

7.6 Konsequenzen ... S. 18

7.7 Von der Scham zur Anerkennung ... S. 18-19

8 Schlussbemerkung ... S. 19-21

Literaturverzeichnis

1. Einleitung

In dieser Arbeit möchte ich Theoriebausteine über die Anerkennung verschiedenster Theoretiker zusammenführen und in einem weitergreifenden Schritt mit der päd. Praxis verbinden. Zuerst wird der Anerkennungsbegriff erläutert, seine honnet'sche Untergliederung in Liebe, Recht und soziale Wertschätzung, sowie der der Anerkennung anhaftende Monismus näher beschrieben. Die weiteren Bausteine erweitern sodann das erlangte Verständnis über Anerkennung durch Klärung der Dimensionen von: Gesellschaft, Missachtung der Anerkennung und den hieraus entstehenden Pathologien. Besonderes Augenmerk ist hier auf die Pathologien der Gegenwart gelegt. In einem letzten Theoriebaustein möchte ich die Scham in Verbindung zu verweigerter Anerkennung setzen. Welche Konsequenzen hat dies für LehrerInnen und SchülerInnen und wie ist die Scham in Bezug zum Lernen zu setzen? Ich möchte bei all meiner Argumentation immer auch die päd. Praxis im Blick behalten, um zu sensibilisieren und die Bedeutung der Scham für das Lehren bzw. Lernen herausstellen. In einem letzten Schritt stelle ich dar, wie Scham abgewehrt werden kann und welche schulischen Konsequenzen sich ergeben, sprich, wie man von der Scham zur Anerkennung gelangt.

2. Definition der Anerkennung

Anerkennung wird oft als Synonym für Zustimmung oder Bestätigung, Würdigung, Respekt, Lob, Achtung oder auch Einsicht verwendet. MC Queen unterscheidet zwischen 3 Varianten: Anerkennung des Begreifens als Kognition, als Wiedererkennen und Identifizieren und als interpersonellen Akt wechselseitiger Anerkennung von Status, Leistung und Rechten. Im philosophischen Diskurs können folgende 3 Ströme skizziert werden: Anerkennung als wechselseitiger Respekt zwischen autonomen Personen und deren Grenzen. Zweitens: Anerkennung im Kontext der Bildung von Identität und Authentizität, dann: Anerkennung zwischen Gruppen verschiedener Weltanschauungen und Kulturen.[1] Anerkennung findet aktuell großen Einzug in die Philosophie und Soziologie, auch Politik- und Sportwissenschaften haben den Begriff entdeckt. Aber auch die Rechtswissenschaften, die Psychologie und Kulturwissenschaften arbeiten mit ihm. Der Begriff findet deshalb viel Anklang, denn er scheint sich als neuer sozialer Grundbegriff gut handeln zu lassen, denn er leistet eine ganzheitlich-allgemeine Beschreibung von Phänomenen sozialer Interaktion. [2]

3. Bedarfsklärung

Warum sollen wir uns in der Pädagogik überhaupt mit den Theoriebausteinen der Anerkennung beschäftigen? Individuen streben nach Beachtung und Wertschätzung, Isolation und Abwertung machen den Menschen krank. Der Mensch ist nun einmal ein soziales Wesen, er ist in der Sozialität aufgewachsen, deshalb braucht der Mensch positive Rückmeldung der Anderen, um gedeihen zu können. Für die Pädagogik bedeutsam ist die Beobachtung gewalttätiger Jugendliche durch Norbert Elias', welche ein nie gestilltes Bedürfnis nach einer Erhöhung der Selbstachtung zu äußern scheinen. Tvetzan Todorov stellt eine Analogie des täglichen Mahls mit dem Erhalten von Wertschätzung her. Und Aretha Franklin singt, all she wants, is a little respect.[3] Wechselseitige Anerkennung von Individuen (als Subjekte) wird bei George Herbert Mead, Hegel und James nicht bloß als Zielvorstellung angenommen, sondern als Konstitutionsbedingung für das Selbstbewuss-tsein aufgefasst. Anerkennungs- und Subjektpädagogik verschreibt sich einer Entwicklung der Selbstwahrnehmung, Selbstachtung, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmungsfähigkeit in Anerkennungsverhältnissen. Dazu versucht sie, Erfahrungen der Anerkennung in Form von Beachtung und Wertschätzung offenzulegen. Darin spielen ein, ihre Fähigkeiten, Bedürfnisse, Interessen und Lebensentwürfe, die entweder schon vorhanden sind oder noch zugänglich werden. Unterstützend wirken Prozesse der Aneignung und kritischen Überprüfung vielfältiger Sichtweisen, sowohl eigener, als auch gesellschaftlicher und auch die der Natur ein. Es geht vor allem darum, den Menschen zum unabhängigen und autonomen Subjekt zu führen. Es geht darum, dass jeder Mensch Subjekt seiner Lebenspraxis ist (oder werden soll). Gerade vor dem Hintergrund des Faschismus soll aufgeklärt werden, dass man sich keinem „Herrn“ zu unterwerfen hat, sondern, dass man sein eigener Herr ist, eigenverantwortlich und selbstbestimmt. Einen Holocaust wollen wir nicht mehr, von daher ist eine Erziehung zu kritischer Selbstreflexion das Maß, [4] oder um es mit den Worten Adornos zu sagen

„Menschen davon abzubringen, ohne Reflexion auf sich selbst nach außen zu schlagen“. [5]

Dies impliziert auch eine Distanzhaltung zu gesellschaftlichen Haltungen, Vorurteilen und Feindbildern. Aber auch, sich eigener Ängste und Empfindungen von Hass und Wut klar zu werden und Handlungen darauf basierend normativ zu bewerten.[6]

Der Autor Ortfried Schäffter bringt den Begriff der Anerkennung auch in den Bezug des Pädagogen. Er urteilt, dass der päd. Profession eine immense Unsicherheit anhaftet, da nach der realistischen Wende Mitte des vorigen Jahrhunderts die Pädagogik eine Aufsplittung in diverse Subdisziplinen erfuhr. Dies stellte zunächst eine Abkehr der Geisteswissenschaftlichen Pädagogik und zugleich ein Gewinn an empirischem Grundstock dar. Dieser Umschwung wird aktuell als ein Verlust angesehen. Man hält eine Neuorientierung in der erziehungswissenschaftlichen Theoriebildung für notwendig, diese kann aus einer kulturwissenschaftlichen Gegenstandsbeschreibung gewonnen werden. Die Gefahr eines Identitätsverlustes der Pädagogik durch andere gesellschaftliche Funktionsbereiche wie der Ökonomie liegen somit nahe.[7]

„Die gegenwärtige beobachtbare Schwerpunktverlagerung von der Reproduktionsfunktion zu einer Reflexionsfunktion lebenslangen Lernens verlangt daher eine theoretische Neubegründung pädagogisch professionellen Handelns im Sinne eines entwicklungsbegleitenden Supportsystems für transformatives Lernen. Im Sinne dieses funktionalen Erfordernisses und nicht allein aus ethischer Begründung heraus müssen dabei die Lernenden notwendigerweise anerkannt werden als eigensinnige, und eigenverantwortliche Subjekte ihrer eigenen Lebenspraxis, die sich vor dem Hintergrund ihrer Lebensgeschichte, ihrer aktuellen Lebenssituation und ihrer Zukunftswünsche mit den Zwängen und Möglichkeiten auseinandersetzen, die sie in Form alltäglicher Lernanlässe vorfinden.“[8]

Damit bildet Anerkennung eine zentrale Dimension pädagogischer Theorie und Praxis. Die Pädagogik hat folglich jedes Individuum anzunehmen, dabei ist anzuerkennen, dass jedes Individuum über eigenste Fähigkeiten verfügt, diese können durch die Pädagogik hervorgeholt und weiterentwickelt (unterstützt) werden.[9]

3.1 Anerkennung als sozialtheoretischer Leitbegriff

Die bedeutenden Autoren des Anerkennungsdiskurses Honneth, Taylor, Benjamin und Margalit verorten als Grundlage nicht eine ethisch-moralsiche Konzeption von Anerkennung, ebenso wenig ist dies in einem empathischen Sinn gemeint. Soziale Anerkennung möchte hier als konstitutive Bedingung von Gemeinschaftlichkeit verstanden werden. Wie ist also Gesellschaft möglich? Das Individuum wird bei dieser Auffassung, übrigens ganz im Gegensatz zur „Ding-Ontologie“ des methodologischen Individualismus', als ein objektiv vorgegebenes Element angesehen, auf dem sich Gesellschaft als ein Zustand autonomer Subjekte strukturiert.[10]

4. Theoriebausteine der Anerkennung

Nach diesem begrifflichen Einstieg in die Thematik der Anerkennung möchte ich in einem weiteren Schritt einige Grundzüge der Anerkennungstheorie Honneth's zu Papier bringen. Dabei werde ich zunächst den Monismus der Anerkennung darlegen. Hier erfahren wir etwas über die Grundannahme der Anerkennung und seine Träger-/Geberstruktur. Die drei darauffolgenden Begriffe: Liebe, Recht, soziale Wertschätzung bilden zusammen die personale Identität aus. Wie hat man sich dann also die Theorie der Anerkennung genau vorzustellen?

4.1 Der normative Monismus der Anerkennung

Das Einparteiensystem der Anerkennung zeigt sich darin, dass in einem expressiven Akt zum Ausdruck kommt, dass der anderen Person eine gewisse Anerkennung zukommt, d.h., dass diese Person die Quelle von legitimen Ansprüchen ist. Damit ist der irreduzible Charakter dieser intersubjektiven Anerkennungstheorie offengelegt:[11]

„In diesem Ansatz liegt der Kern des Anerkennungsgedankens: Das qualitative Selbstverständnis eines Subjekts entwickelt sich über die Anerkennung (und die Bestätigung) durch andere Subjekte, die ihrerseits eine Anerkennung von diesen Subjekten als Gleiche voraussetzt. Alle Subjektivität ist konstitutiv auf reziproke Intersubjektivität bezogen – und zwar auf verschiedenen Ebenen des Verhältnisses des Selbst zu anderen. [12]

Dies bedeutet, ich als Mensch bin auf die Anerkennung anderer Menschen angewiesen, damit ich Person sein kann, was wiederum bedeutet, dass ich nur deswegen Person bin, bzw. mich so fühle, weil ich Anerkennung auch den anderen überbringe. Ich bilde praktisch Subjektivität über die Anerkennung der Anderen aus. Es ist ein Geben und Nehmen. Wir merken hier: Der Anerkennung liegt eine gewisse Reziprozität inne, denn wenn ich meinen Gegenüber nicht als Person anerkenne, so kann ich mich als Person unmöglich in seinen Reaktionen widerspiegeln. Verhalten wird damit anhand gewährter Anerkennung ausgerichtet. Trotz dieser angelegten Reziprozität, so bleibt sie doch formal an die Zuschreibungen eines Status an eine andere Person durch einen Außenstehenden gebunden und erweist sich damit theoretisch als empfänglich für hierarchische Formen der Statuszuweisung und für eine Beschneidung individueller Autarkie. Soziale Verhältnisse sind damit immer auch Anerkennungsverhältnisse. Nur die Person, die sich in bestimmter Weise anerkannt fühlen kann, ist fähig, sich in der Weise vernünftig auf sich selbst zu beziehen, dass sie als frei gilt. Diese Folgerung impliziert, wenn man nunmehr davon ausgeht, soziale Interaktion bedeute zugleich das Vorhandensein eines Anerkennungsverhältnisses, dass in einem weiteren Schritt der Anerken-nungstheorie, die Angewiesenheit der Bestätigung durch andere von der zwischenmenschlichen auf die Gesellschaftsebene transformiert wird. Damit nimmt die Anerkennung das Prädikat in sich auf, durch unterschiedlich generalisierte Andere instantiiert zu sein.[13]

4.2 Die Sphäre der Liebe

Die im Folgenden beschriebene Sphären bilden nach Honneth (1992) im Zusammenwirken den Grundstock geglückter individueller, dialogisch zu erwerbender Autonomie, und damit die Basis einer hierauf aufbauenden Anerkennungsgesellschaft. Damit akzentuiert Honneth den engen Zusammenhang zwischen praktischem Selbstbezug, individueller Autonomie und sozialen Pathologien.

Um Missverständnissen vorzubeugen, so sei vorab bemerkt, Liebe meint hier nicht die romantische Liebe, sondern sie ist als ein besonderes Verhältnis in der Reziprozität anzusehen, Liebesbeziehungen also als Primärbeziehungen, wie Freundschaften oder das Mutter-Kind-Verhältnis. Gemeint sind starke Gefühlsbindungen zwischen zwei Personen. Nach Honneth schält sich Anerkennung in zwei historischen Prozessen heraus: In der institutionellen Ablösung der Kindheit. „In ihm schauen sie die Liebe an.“ [14] Zweitens: Weil ökonomische und ständische Zwänge erodieren kommt der Wahl der Lebenspartner ein bedeutsamer Aspekt zu, denn insofern rückt das Individuum mit seinen emotionalen Bedürfnissen und Erwartungen in den Fokus. Eine intakte Mutter-Kind Beziehung ist für Hegel der Baustein für spätere Anerkennungsleistungen. Hegel spricht daher auch von einem „Seinselbstsein in einem fremden“. Es ist die Erfahrung aus Abhängigkeit und Selbsterfahrung, die aus der Loslösung der Mutter resultiere. Das Gelingen hänge von einem sensiblen Bereich des kind'schen Aufwachsens zwischen symbiotischer Selbstpreisgabe und personeller Selbstbehauptung ab. Wichtig im Allgemein ist die Fähigkeit zu erlangen, Perspektiven übernehmen zu können. Damit rekurriert Honneth auf Adornos Minima Moralia, der Urform der Liebe und das mimetische Erbe, demnach hafte das Humane an der Nachahmung: Man ist nur dadurch Mensch, weil man andere Menschen imitiert hat. Durch das Vermögen, sich emotional zu öffnen, erwirbt man nach und nach grundlegendes Selbst- und Weltvertrauen, das uns zuallererst dazu befähigt, uns Sozialbeziehungen anzueignen und damit der Gesellschaft Anerkennung überhaupt erst zukommen lassen zu können. Eine Störung der Dialektik aus Verschmelzung und Entgrenzung kann dazu führen, dass der Betroffene die Fähigkeit des „Beisichselbstsein im Anderen“ innerlich nicht einnehmen kann. Dies kann im Weiteren zu Vereinsamung führen, da soziale Beziehungen nicht aufgebaut werden können, und im Letzten dann zur Destruierung des eigenen Lebens führt.[15]

[...]

[1] Vgl. Simon, Toni, Bildungsphilosophische Überlegungen zum Zusammenhang von Anerkennung und professioneller Entwicklung in der (Sonder)Pädagogik.

[2] Vgl. Bollweg, Torsten, Eine Einführung in den Begriff der Anerkennung 2.

[3] Vgl. Scherr, Albert, Subjektbildung in Anerkennungsverhältnissen 28-29.

[4] Vgl. Scherr, Albert, Subjektbildung in Anerkennungsverhältnissen 27-29.

[5] Adorno, Theodor W. (1970, 90), zit. nach: Scherr, Albert, Subjektbildung in Anerkennungsverhältnissen 29.

[6] Vgl. ebd. 30.

[7] Vgl. Schäffter, Ortfried, Die Theorie der Anerkennung – ihre Bedeutung für die pädagogische Professionalität 1.

[8] Schäffter, Ortfried, Die Theorie der Anerkennung – ihre Bedeutung für die pädagogische Professionalität 2.

[9] Vgl. Hafeneger, Benno/ Henkenborg Peter/ Scherr, Albert, Pädagogik der Anerkennung 8-9.

[10] Vgl. ebd 2-3.

[11] Pilarek, Patrick, Dimensionen der Anerkennung. Rekonstruktion und Kritik der Sozialphilosophie Axel Honneths 32.

[12] Forst, Kontexte, S. 413, zit. nach: Pilarek, Patrick, Dimensionen der Anerkennung. Rekonstruktion und Kritik der Sozialphilosophie Axel Honneths 32-33.

[13] Vgl. Pilarek, Patrick, Dimensionen der Anerkennung. Rekonstruktion und Kritik der Sozialphilosophie Axel Honneths 33-34.

[14] Hegel, 1967, S. 204, zit. nach: Pilarek, Patrick, Dimensionen der Anerkennung. Rekonstruktion und Kritik der Sozialphilosophie Axel Honneths 36.

[15] Vgl. ebd. 35-38.

[Dies ist eine Leseprobe. Grafiken und Tabellen sind nicht enthalten.]

Details

Seiten
26
Jahr
2014
ISBN (eBook)
9783956872693
ISBN (Buch)
9783668003767
Dateigröße
540 KB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v301292
Institution / Hochschule
Universität Osnabrück – Erziehungs- und Kulturwissenschaften
Note
1,0
Schlagworte
subjekt anerkennung theoriebausteine praxis

Autor

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