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Wahlkampf im Social Web. Die Bedeutung von Facebook, Twitter & Co in der Politischen Kommunikation

von Alexander Fiedler (Autor) Liane Burmeister (Autor)

Hausarbeit (Hauptseminar) 2013 31 Seiten

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Social Media im US-Wahlkampf 2004 bis 2012 (Liane Burmeister)
2.1. Der erste Onlinewahlkampf - US-Wahlkampf 2004
2.2. Social Media im US-Wahlkampf 2008
2.3. Social Media im US-Wahlkampf 2012

3. Der Bundestagswahlkampf 2013 im Social Web (Alexander Fiedler)
3.1. Ein aktueller Überblick
3.1.1. Schrift und Bild
3.1.2. Videos und Podcasts
3.1.3. Die Personen hinter dem Wahlkampf
3.2. Wie kann Social Media im Wahlkampf besser genutzt werden.
3.2.1. Eine theoretische Anleitung
3.2.2. Angela Merkel
3.2.3. Peer Steinbrück

4. Resume
4.1. Liane Burmeister
4.2. Alexander Fiedler

5. Quellen und Literatur
5.1. Quellenangaben
5.2. Abbildungen
5.3. Weiterführende Literatur

1. Einleitung

Im Laufe der Zeit haben klassische Medien, wie Zeitungen, Radio und Fernsehen, mit ihrer großen Reichweite Wahlkampagnen und deren Organisation revolutioniert. Obwohl das Internet im Jahre der Jahrhundertwende von 352 Millionen Menschen1 genutzt wurde, hatte das Internet erst 2004 seinen Durchbruch im Wahlkampf. Durch die Entstehung von Social Media - hiermit sind kollaborative Plattformen, wie Wikipedia, Blogs und Mikroblogs z.B. Twitter, Sozialen Netzwerken Xing, LinkedIn und Facebook und Soziale Communities wie Youtube, FlickR,Wer-weiß-was,Tumblr,Wordpress gemeint - haben sich auch wieder neue Wege des Onlinewahlkampfes gefunden.

Ein beispielloser Vorreiter war 2008 Barrack Obama der, wie kein Anderer, das Social Web für seine Zwecke zu nutzen wusste. Im Gegensatz dazu zeigten sich jedoch nachahmende Versuche in Deutschland als lückenhaft und undurchdacht.

Ziel dieser Hausarbeit ist es zu erläutern, wie Social Media in den US-Wahlkampagnen von 2004 bis 2012 eingesetzt wurde und zu eruieren welchen Einfluss sie auf das Wahlergebnis genommen haben.

Gleichzeitig wird auf den aktuellen Wahlkampf in der Bundesrepublik und die Defizite der Spitzenkandidaten Merkel und Steinbrück eingegangen und gezeigt, wie diese ihre Auftritte im Social Web verbessern können.

Zunächst soll ein Einblick in die Entwicklung von Social Media im Präsidentschaftswahlkampf in den USA gegeben werden. Hier wird hauptsächlich auf die Kampagnenorganisation des US-Präsidenten Barack Obama eingegangen.

Im Anschluss wird ein Blick auf die Social Media Landschaft im deutschen Wahlkampf 2013 gegeben. Einer Analyse des aktuellen Standes folgt eine Anleitung was im Online Wahlkamp generell beachtet werden muss und was die Wahlkampfbüros der Spitzenkandidaten von SPD und CDU verbessern können. Auch wird auf markante Defizite der aktuelle Onlinepräsenzen der großen Volksparteien eingegangen.

Zum Schluss zeigt ein Ausblick

Die Quellenlage hinsichtlich der US-Wahlkämpfe hat sich während der Arbeit als sehr informativ und wertvoll erwiesen. Bezüglich des aktuellen Bundestagswahlkampfes war der Zugang durchaus schwieriger, da die Aktualität noch gegeben ist.

2. Social Media im US-Wahlkampf 2004 bis 2012

2.1 Der erste Onlinewahlkampf - US-Wahlkampf 2004

Dem demokratischen Präsidentschaftskandidat Howard Dean gelang es als Erster im US- Wahlkampf 2004 das Internet in seiner Wahlkampfkampagne einzusetzen.2

Damals beruhte seine Kampagne auf den „Grassroots Movement“ auch „Wurzelbewegung“ genannt, in der Anhänger in der Gesellschaft in der Wahlkampagne mit einbezogen wurden. Mit dem Satz „You can make a difference!“ gab er seinen Anhängern das Gefühl, sie tragen mit ihrem persönlichen Einsatz zur Wahl bei, um damit etwas in Bewegung bringen zu können.3

Überwiegend nutzte er das Internet um spenden generieren, aber nebenbei schuf er auf seiner Webseite www.deanforamerica.com auch eine virtuelle Internet Gemeinde, worin sich seine Anhänger ihre Meinungen austauschen konnten. Durch die Eingabe einer Postleitzahl erfuhr man, wann und wo in der näheren Umgebung Veranstaltungen, Unterschriftensammlungen oder Feiern von Dean-Fans geplant waren. Gleichzeitig berichteten Deans Kampagnenmitarbeitern täglich über Geschehnisse in Blogs und regten zu Diskussionen an. Dabei verfügte Howard Dean auch über eine eigenen Blog namens BlogforAmerica. Am Wahltag musste sich Howard Dean allerdings mit dem Titel Internet-Pionier vom republikanischen Gegner George W. Bush geschlagen geben.

Ein Kommentar der Washington Post: „ Dean werde als ein politischer Neuerer in Erinnerung bleiben ä hnlich wie John F. Kennedy, der das Fernsehen als Wahlkampfmittel für sich entdeckte. “4

2.2. Social Media im US-Wahlkampf 2008

Im Jahre 2004 schätzen Experten, das Internet spiele keine entscheidende Rolle für den Ausgang einer Wahl. Nur 4 Jahre später sprach man von einer Revolution des Wahlkampfs, als Barack Obama als erster US-Präsidentschaftskandidat überhaupt auf Social Media im Wahlkampf setzte.5 Der Wahlkampf bekam massives Medieninteresse aus der ganzen Welt, denn bei den Nominierungsparteitagen waren jeweils 15.000 Journalisten zugelassen worden.

Schon Monate vor dem Wahltag sprachen führende Medien der USA von einer außergewöhnlichen Wahlkampagne, der neueren Geschichte. Hinzukommt, dass es auch der teuerste Wahlkampf aller Zeiten war: Bis zum Wahltag hatten beide Kandidaten mehr als eine Milliarde Dollar ausgegeben.6 Bemerkenswert sind auch die Ausgaben für den Onlinewahlkampf, denn für den wurden weniger als 100 Millionen Dollar investiert.7

Seit diesem Wahlkampf nimmt dieser Kanal in der Kampagnenkommunikation eine wichtige Rolle ein, denn „ Dem Kandidat, dem es gelingt, für eine moderne W ä hlerattraktive Botschaft mit den neuesten M ö glichkeiten des Internets zu kombinieren, wird nicht nur das technologische Wettrüsten, sondern auch die Pr ä sidentschaft gewinnen “8,sagten die amerikanischen Autoren Winograd und Hains zu Beginn des Wahljahres voraus. Tatsächlich gelang es Barack Obama die Rekordspenden von 500 Millionen Dollar RekordSpendensumme über das Internet einzunehmen und damit noch die Wahlkampforganisation und Wähleridentifikation zu revolutionieren.9

Da die Anzahl von politisch interessierten seit dem US-Wahlkampf 2004 stetig wuchs, nutzten im Jahre 2008 fast die Hälfte (46%) der amerikanischen Bevölkerung das World Wide Web, E-Mails oder SMS aktiv für politische Zwecke. Jeder dritte US-Bürger sah im laufe des Wahlkampfes mindestens ein politisches Onlinevideo auf Youtube. Vor allem informierten sich junge Menschen unter 30 Jahre, von denen 66% Online-Communities nutzten, über die Kandidaten und den Wahlkampf.10

Wie es Barack Obama gelungen ist im Wahlkampf 2008 eine hohe Präsenz im Netz zu erreichen, lässt sich durch einen Einblick in das Social Web erfahren.

Im Mittelpunkt seines Wahlkampfes befand sich die Webseite www.mybarackobama.com, wodurch Obama es schaffte eine eigene Community zu etablieren. User konnten, ohne viel Mühe, Telefondaten auf der Seite finden und direkten Kontakt zu unentschlossenen Wählern in Schlüsselstaaten aufnehmen, um sie davon zu überzeugen, Obama ihre Stimme zu geben. User konnten auf dieser Website auch ein eigenes Profil gestalten und zu Spenden aufrufen, die eine bestimme E-Mail Funktion ermöglichte. Ähnlich der Webseite von Howard Dean, konnten User sich organisieren und Veranstaltungen auf der Homepage für Obama in der Umgebung verkünden. Infolgedessen fanden ca. 75.000 Ereignisse wie Diskussionsrunden oder Partys statt. Auf der Seite verabredeten sich hunderttausende von freiwilligen Helfern, um zusammen auf Straßen und an Haustüren Wähler zu registrieren. Eine Motivation, um deren Einsatz zu steigern waren Bonus Punkte, die sie für ihre Beteiligung auf der Webseite erhielten. Somit könnten sie ihren Einfluss für die Wahlkampagne nachvollziehen. Mit dem Satz „ Das ist euer Wahlkampf “, den man in vielen Reden Obamas zu hören bekam, ist er davon überzeugt, dass die selbständige Teilnahme, als neue Organisationsart im Wahlkampf mehr bewirken kann, anstatt alles von oben nach unten zu kontrollieren. Letztlich vernetzten sich über die Webseite rund zwei Millionen registrierte User.

Dass die Webseite Obamas als soziales Medium das strategische Potenzial des Internets erfolgreicher nutzte als die Seite des Gegenkandidaten John McCain, erwies eine Studie des „PEW Research Center Project for Excellence in Journalism“. Neben Informationen zu Obamas Persönlichkeit und sein Wahlprogramm, fanden sich auf seiner Webseite mehr Teilnahmemöglichkeiten als auf der Webseite von John McCain.11 Somit war die Seite, für welche Obama die Medienfirma Blue State Digital engagiert hatte, von Auswahl an verschiedenen Informationen, Designs, Benutzerfreundlichkeit, Partizipation und Sozial Media Funktionen her besser gestaltet als die Seite von John McCain.12

Im sozialen Netzwerk Facebook zeigte sich Barack Obama als offen, charismatisch und nahbar.13 Letztendlich verfügte er dort über mehr als 1,3 Millionen Anhänger im Vergleich zu 200.00 Anhänger von McCain. Der Aufbau der beiden Seiten was sich relativ ähnlich,

allerdings sah die Seite von John McCain im Vergleich zu Obamas Seite relativ

unprofessionell gestaltet aus.14 Die Beiträge auf den beiden Webseiten unterschieden sich auch sehr. Barack Obamas Seite hatte viel mehr Aktivität, da die Seite über vier Mal so viele Beiträge verfügte als die Seite John McCain. Die Anzahl von Suchergebnissen vom Schlagwort „Barack Obama“ auf allen Facebook Seiten ist 32 mal so hoch gewesen als „John McCain“.15

In der Communityseite MySpace zeigte sich Obama auch als ein offensichtlicher Gewinner, denn seine Site ist mit vielen Einträgen und Doodads (Posts, Buttons und Videos) persönlicher gestaltet als John McCains Seite, die mit wenigen Updates auf einer unstrukturierten Seite mit 63.000 Freunden sich mit Obamas 500.000 geschlagen geben musste.

In eines der wohl meist Personen Verbindenden sozialen Netzwerken Twitter16 hatte Obama 115.000 Follower und John McCain fast 5.000 Follower. Hier kommt die bekannte Onlinekompetenz von John McCain zum Vorschein, denn das letzte Mal das er twittert war am 24. Oktober, das heißt elf Tage vor dem Wahltag. Insgesamt twittert Barack Obama mehr als zehn Mal mehr als John McCain.

Was Youtube betrifft ergab das Suchergebnis „Barack Obama“ doppelt so viele Treffer als „John McCain“. Des Weiteren hat der demokratische Kandidat auch fünf Mal so viele Videos veröffentlicht als sein politischer Gegner.17

Das „ Kraft neuer, digitaler Partizipationsm ö glichkeiten werden der Bev ö lkerung von unten h ö here Chancen einger ä umt, die ö ffentliche Nachrichten- und Meinungsagenda mitzubestimmen “18 zeigt sich, dass die öffentlichen Kommunikationsprozesse sich den optimalem Bottom-Up-Prinzips annähern. Ein anderes gutes Beispiel dafür sind Blogs, die ein Werkzeug für die Veröffentlichung politischer Meiningen im Sozial Web darstellt, denn

„ kaum ein Diskussionsmodus funktioniert derart selbstorganisiert und multiplikatorisch wie die Blogkommunikation, die (...) nicht zuletzt aufgrund der speziellen Verlinkungsstruktur und kollektiven Wissensbildung zu einem Archetyp des Social Web macht. “19 Im US-Wahlkampf 2008 befanden sich neben den Kampagnenblogs der beiden Kandidaten auch professionelle Unterstützer-Blogs, die zum Beispiel von Parteianhängern oder von gewissen Wahlkampfteams etabliert wurden. Dazu gab es in der politischen Blogosphäre auch unabhängige Blogs, die US-Bürger initiiert wurden. Diese Form von Blogs zeigte sich als besonders meinungsbeeinflussend, weil sie nicht von Politikern betrieben wurden und deshalb als besonders glaubwürdig eingeschätzt wurden, weshalb ihnen eine wichtige Rolle im politischen-Agenda-Prozess verliehen wird. Ein Beispiel dafür, dass Blogs auf Politik und die öffentlichen Nachrichtenagenda Einfluss haben können, ist der Vorfall mit Bloggerin Mayhill Fowler (auch Huffington-Bloggerin), die Obamas Kampagne im Vorwahlkampf ins schwanken brachte. Barack Obama sah sich gezwungen zu einer ungewollt publizierten Aussage Stellung zu nehmen. 20 Damals gab Mayhill eine Exklusivmeldung über Barack Obamas nicht veröffentlichten Statement heraus, in welchem er gesagt haben soll, einige Amerikaner würden sich an die Religion und an ihre Waffen klammern.21

Auch wenn dieser Vorfall auf einer der für Obama unkontrollierbaren Effekten des BottomUp-Prinzips beruht und für schlechte Schlagzeilen gesorgt hat, ist es ihm trotzdem gelungen der top-down Organisationsform von Kampagnen, in der nur die obere Hierarchie den freiwilligen Helfer etwas zu sagen hat, ein Ende zu bereiten. Hiermit revolutionierte er die Kampagnenorganisation ein für alle Mal, indem er aus einer virtuellen Internetgemeinde eine reale Feldoperation schuf22, denn „Wir wollten keine weisungsgebundenen Helfer ausbilden, sondern selbstständig handelnde Organisatoren“23, hat Obamas Vize-Wahlkampfmanager Steve Hildebrand vom Camp Obama gesagt.

Man könnte erschließen, dass Obama wegen seiner hohen Präsenz und seiner engagierten Fangemeinde in den sozialen Medien die Wahl gewonnen hat. Eine Online-Abstimmung zu gewinnen kann aber nicht direkt mit einer realen Wahl in Verbindung gesetzt werden. Eins ist jedoch sicher: Er hat offensichtlich das Web 2.0 in einem viel größeren Ausmaß genutzt als John McCain es getan hat.24

2.3. Social Media im US-Wahlkampf 2012

Laut Erkenntnissen der PEW-Internet-Studie 2012 sind Facebook Nutzer durchschnittlich politisch interessierter als der Durchschnitt der US-Bürger, weil sie sich viel mehr für die Politik der beiden Präsidentschaftskandidaten begeistern.25 Dass der Einfluss sozialer Medien auf den Wahlsieg noch entscheidender gewordenen ist, zeigt die sehr viel höhere Reichweite. Beim US-Wahlkampf 2008 hatten sich Millionen Menschen einen Twitter Account angelegt und zu Zeiten des Wahlkampfes 2012 nutzen auf ein Mal 100 Millionen Menschen Twitter.

Betrachtet man Barack Obamas und Mitt Romneys Facebook Seiten beim Wahlkampf 2012, war das Vorgehen ähnlich, wie zwischen Obama und McCain im Jahre 2008. Bis auf den politischen Inhalt sind sich beide Facebook-Seiten sehr ähnlich. Sowohl der republikanische Kandidat als auch der demokratische Präsident „ fordern die Bürger auf zu w ä hlen, bedienen das Motiv des American Dreams und lassen keine Seitenhiebe gegen den Gegner aus “. Der Unterschied zwischen den Seiten liegt wieder in der Ausformung. Obamas Umgang mit Bildern ist moderner und optisch ansprechend. In kurzen Sätzen, persönlichen und emotionalen Statements überzeugt Obama die Wähler von seinen politischen Erfolgen. Dieser Art Argumente verwendet Mitt Romney kaum und stellte Misserfolge seines Gegners in den Vordergrund. Deswegen fielen seine Posts inhaltlich und stilistisch polemischer aus als die von Obama. 26 Mit insgesamt 31,7 Millionen Fans hatte Barack einen deutlichen Vorsprung, gegenüber seines Herausforderers mit 11,8 Millionen Fans. Ein Grund dafür könnte die verschiedene Kommunikationsweise der beiden Seiten sein, da Obamas Team oft die Fans dazu auffordert die Beiträge an Freunde und Bekannte weiterzuleiten. Währenddessen versucht Romneys Team die eigenen Fans mit seinen Botschaften zu überzeugen. Wiederum findet auf der Facebook-Seite von Mitt Romney im Verhältnis zu der Anzahl von Fans mehr Interaktionen statt und die Anzahl von Fans nimmt mehr zu.

Im Frühjahr 2012 ist die Facebook-App „Are you in?“ etabliert worden und zehntausende Nutzer vernetzten sich mit dem Präsidenten. Dies ermöglichte Obamas Wahlkampfhelfern eine genauere Datenbank über die vernetzten Menschen zu erstellen, wodurch sie gewisse Gruppen viel zielgerichteter ansprechen konnten, hieß es von Obamas Wahlkampfchef David Axelrod.27 Mit individuell zugeschnittener Wahlwerbung konnten die Kandidaten beide die Wähler erreichen, den jeder User hinterlässt Spuren. Wie persönlich dies vor sich geht ist jedoch nicht allen Internet-Nutzern bewusst. Entscheidend könnte diese Werbung in den Swing-States sein, meinen unabhängige Social Media Experten, wenn zum Beispiel vorschnelle Tweets über das angebliche Wahlresultat die Wähler in den zeitversetzten Staaten beeinflusst.

Dennoch hat sich dies noch nicht bewahrheiten lassen können.28 Nach dem Wahlsieg bedankte sich Obama bei seinen Anhängern mit dem Tweet „ Four more years “. Das Bild schlug den Rekord mit 500.000 Retweets.29 Während

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abb.1: Four more years

Quelle: http://www.netz-reputation.de/2012/11/social- media-wahlkampf-obama-siegt-im-duell-um-user-und- wahlerstimmen/ (Stand 10.8.2013)

Obama auf Twitter 21,7 Millionen Twitter Follower hat, musste Romney sich mit 1,6 Millionen Follower zufriedengeben.

Zufolge einer Analyse des Statistik-Anbieters Socialbreakers nimmt die Anzahl von Obamas Twitter Follower dreimal so schnell zu als die Anzahl seiner Facebook Fans. Hingegen werden die Tweets auf Romneys Seite häufiger weitergeleitet. Inhaltlich unterscheiden sich

[...]


1 Amy C. Bradshaw, Internet Users Worldwide, http://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2FBF02504952.pdf (Stand 5.8.13)

2 vgl. Burgard, Jan Phillip (2011): Von Obama siegen lernen oder „Yes, we Gähn!“?: Der Jahrundertwahlkampf und die Lehren für die politische Kommunikation in Deutschland. In Nomos. S. 195 Z. 5 f

3 vgl. Merz, Manuel; Rhein, Stefan (2009) Wahlkampf im Internet: Handbuch für eine politische Online-Kampagne. In LIT Verlag. S. 189

4 Howard Dean, Internetstar http://www.faz.net/aktuell/politik/praesidentschaftswahlkampf-howard-dean-
internetstar-1115812.html (Stand 02.08 2013)

5 vgl. Burgard, Jan Phillip,Von Obama siegen lernen oder ”Yes, we Gähn”? S. 65 Z. 9 ff

6 vgl. Burgard, Jan Phillip, Von Obama siegen lernen oder ”Yes, we Gähn”? S. 15 Z. 24 f

7 vgl. Merz, Manuel; Rhein, Stefan, Wahlkampf im Internet S.187

8 Burgard, Jan Phillip ,Von Obama siegen lernen oder ”Yes, we Gähn”? S. 25 Z. 18 ff

9 vgl. Burgard, Jan Phillip, Von Obama siegen lernen oder ”Yes, we Gähn”? S. 25 Z. 23-26

10 vgl. Anastasiadis, Mario; Thimm, Caja (2011): Social Media: Theoriw und Praxis digitaler Sozialität. In Peter Lang. S. 118

11 vgl. Burgard, Jan Phillip,Von Obama siegen lernen oder ”Yes, we Gähn”? S. 188-189

12 P e t e Q u i l y, Barack Obama Vs. John McCain Social Media and Search Engine Scorecard, http:// adultaddstrengths.com/2008/11/05/obama-vs-mccain-social-media/ (Stand 02.08.13)

13 Tina Halberschmidt, Warum die US-Wahl auch im Web 2.0 gewonnen wurde, http://www.handelsblatt.com/politik/ international/twitter-und-co-warum-die-us-wahl-auch-im-web-2-0-gewonnen-wurde/7357492.html (Stand 07.07.13)

14 John Brandon, Barack Obama wins Web 2.0 race, http://blogs.computerworld.com/president (Stand 08.07.13)

15 P e t e Q u i l y, Barack Obama Vs. John McCain Social Media and Search Engine Scorecard, http:// adultaddstrengths.com/2008/11/05/obama-vs-mccain-social-media/ (Stand 02.08.13)

16 John Brandon, Barack Obama wins Web 2.0 race, http://blogs.computerworld.com/president (Stand 08.07.13)

17 Gabriella Bassu, Social Media Wahlkampf: Obama siegt im Duell um User- und Wählerstimmen, http://www.netz- reputation.de/2012/11/social-media-wahlkampf-obama-siegt-im-duell-um-user-und-wahlerstimmen/ (Stand 04.07.13)

18 Anastasiadis, Mario; Thimm, Caja, Social Media, S. 119 Z. 4-6

19 Anastasiadis, Mario; Thimm, Caja, Social Media S. 119 Z. 9-13

20 Anastasiadis, Mario; Thimm, Caja, Social Media S. 119-120

21 Sebastian Lange, Die Macht des Establishments, http://www.politik-kommunikation.de/ressorts/artikel/die-macht- des-establishments (Stand 03.08.13)

22 vgl Burgard, Jan Phillip,Von Obama siegen lernen oder ”Yes, we Gähn”? S. 195 Z. 7 f

23 Burgard, Jan Phillip,Von Obama siegen lernen oder ”Yes, we Gähn”? S. 195 Z. 13-15

24 John Brandon, Barack Obama wins Web 2.0 race, http://blogs.computerworld.com/president (Stand 08.07.13)

25 Niklas Hofmann, Netzkampagnen: Obama hält seinen Vorsprung, http://blog.zdf.de/hyperland/2012/02/ netzkampagnen-obama-haelt-seinen-vorsprung/ (Stand 05.07.13)

26 Gabriella Bassu, Social Media Wahlkampf: Obama siegt im Duell um User- und Wählerstimmen, http://www.netz- reputation.de/2012/11/social-media-wahlkampf-obama-siegt-im-duell-um-user-und-wahlerstimmen/ (Stand 04.07.13)

27 Niklas Hofmann, Netzkampagnen: Obama hält seinen Vorsprung, http://blog.zdf.de/hyperland/2012/02/ netzkampagnen-obama-haelt-seinen-vorsprung/ (Stand 05.07.13)

28 Gabriella Bassu, Social Media Wahlkampf: Obama siegt im Duell um User- und Wählerstimmen, http://www.netz- reputation.de/2012/11/social-media-wahlkampf-obama-siegt-im-duell-um-user-und-wahlerstimmen/ (Stand 04.07.13)

29 Gabriella Bassu, Social Media Wahlkampf: Obama siegt im Duell um User- und Wählerstimmen, http://www.netz- reputation.de/2012/11/social-media-wahlkampf-obama-siegt-im-duell-um-user-und-wahlerstimmen/ (Stand 04.07.13)

Details

Seiten
31
Jahr
2013
ISBN (eBook)
9783668024540
ISBN (Buch)
9783668024557
Dateigröße
1.2 MB
Sprache
Deutsch
Katalognummer
v304090
Institution / Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg – Kommunikationswissenschaft
Note
2,0
Schlagworte
Social Media Web 2.0 Wahlkampf Politische Kommunikation Wahlkampagne

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Titel: Wahlkampf im Social Web. Die Bedeutung von Facebook, Twitter & Co in der Politischen Kommunikation